GMW International GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Wayda seit 1.3.2024 | Prokura |
Peter Erk seit 1.3.2024 | Prokura |
Maximilian Pfeifer seit 23.6.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Maximilian PfeiferGMW Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gersfelder Metallwaren GmbHGersfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht 2022Firma Gersfelder Metallwaren GmbH, Am Pfort 14, 36129 Gersfeld/RhönI. Geschäftsmodell des Unternehmens Als mittelständisches Familienunternehmen beliefert die Gersfelder Metallwaren GmbH (GMW) vornehmlich die Automobilindustrie, Maschinenbau und Montagesysteme für Photovoltaik-Anlagen. Weitere Branchen wie bspw. die Medizintechnik befinden sich derzeit im Aufbau. Unsere Kompetenz erstreckt sich auf das Zerspanen, Umformen, Verbinden und Montieren von Metallbaugruppen und den dafür erforderlichen Vorrichtungs- und Werkzeugbau. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Für die internationalen Automobilmärkte war das Jahr 2022 ebenfalls turbulent. In der ersten Jahreshälfte konnten aufgrund des niedrigen Vorjahresvergleichs und aufgrund von Nachholeffekten teilweise deutliche Zuwächse in den Kundenabrufen realisiert werden. In Summe überwiegten in 2022 jedoch die Auswirkungen der Corona-Krise, des Zusammenbruches der globalen Lieferketten, des Fachkräftemangels, des Krieges in der Ukraine inklusive der folgenden Verwerfungen an den internationalen Energie- und Rohstoffmärkten und der galoppierenden Inflation das Tagesgeschäft. 2. Geschäftsverlauf Die GMW konnte im Jahr 2022 das Umsatzniveau des Vorjahres deutlich übertreffen. So konnten die gesunkenen Umsätze im Corona Jahr 2021 bei den Bestandskunden, beflügelt durch eine gesamtwirtschaftliche Erholung, wieder auf Vor-Corona Niveau und darüber hinaus stabilisieren. Gewinnung neuer Kunden, insbesondere in anderen und non-automotive Branchen und der Nachholeffekt aufgrund der Coronakrise, hat zudem zur Stabilisierung der Umsätze in 2022 beigetragen und lagen somit über Plan. Insgesamt konnte die GMW ihre Wettbewerbsfähigkeit im Geschäftsjahr 2022 festigen und ausbauen. Die Umsatzerlöse liegen im Geschäftsjahr 2022 erstmalig in der Geschichte der GMW über 50 Millionen Euro. Auch der neue Produktionsstandort der Schwestergesellschaft in Rumänien hat zur weiteren Stabilisierung der Wettbewerbsfähigkeit beigetragen. 3. Lage Die Gesamtlage des Unternehmens ist robust und kann im Branchenvergleich zu anderen Unternehmen als gut bezeichnet werden. a) Ertragslage Zum Umsatzvolumen der Gersfelder Metallwaren GmbH trägt nach wie vor zu einem bedeutenden Anteil die Automobilbranche oder deren Zulieferer bei. Somit hängen die Chancen und Risiken auch wesentlich von der Entwicklung der Tier 1 und der OEMs ab. Der Anteil der Auslandserlöse an den Gesamterlösen ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,43 Prozentpunkte leicht gestiegen und liegt bei 13,14 % (Vorjahr 11,71 %). Die Materialaufwandsquote stieg inflationsbedingt im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 Prozentpunkte von 57,8 % im Vorjahr auf 62,4 %. Zum Geschäftsjahresende 2022 waren 224 Vollzeitbeschäftigte bei der Gersfelder Metallwaren GmbH tätig. Die Abschreibungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 27 auf TEUR 813 (Vorjahr TEUR 786). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 691 gestiegen (TEUR 6.154, i. Vj. TEUR 5.463). Im Wesentlichen resultiert die Veränderung aus geringeren Leasingkosten von TEUR 377 (TEUR 731, i. Vj. TEUR 1.108), geringeren Instandhaltungskosten von TEUR 124 (TEUR 1.295, i. Vj. TEUR 1.419) und der Reduzierung der Kosten für Zeitarbeit um TEUR 17 (TEUR 375, i. Vj. TEUR 392). Gegenläufig sorgte die Ausbuchung periodenfremder Legierungszuschläge für eine außerordentliche Erhöhung der sonstigen Aufwendungen um TEUR 952. Bei allen anderen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Position sind die Abweichungen zum Vorjahr unwesentlich. Das Finanzergebnis mit TEUR -14 (i. Vj. TEUR -31) hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag i. H. v. TEUR 311 (i. Vj. TEUR 622) betrafen im Wesentlichen die Körperschaftsteuer incl. Solidaritätszuschlag (TEUR 165, i. Vj. TEUR 331) und die Gewerbesteuer (TEUR 149; i. Vj. TEUR 296. b) Finanzlage Die Finanzlage der GMW ist stabil. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Kapitalstruktur hat sich aufgrund der Finanzierung von Investitionen verändert. Der Eigenkapitalanteil liegt bei rd. 49,6 % und damit unter dem Vorjahreswert von rd. 59,9 %. Die Verbindlichkeiten haben sich stichtagsbezogen insgesamt um TEUR 5.369 erhöht (TEUR 14.686, i. Vj. TEUR 9.318) und machen 48,2 % der Bilanzsumme aus (i. Vj. 37,5 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um TEUR 2.629 erhöht (TEUR 6.761, i. Vj. TEUR 4.132). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. TEUR 6.696 liegen um TEUR 2.361 über dem Vorjahresniveau von TEUR 4.335. Sie umfassen auch die in der Bilanz dargestellten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen TEUR 1.237 und liegen somit um TEUR 326,5 über dem Vorjahreswert (TEUR 911). Sie beinhalten in erster Linie Personalverpflichtungen (TEUR 952). Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. c) Vermögenslage Das Vermögen ist insgesamt um TEUR 5.600 gestiegen (TEUR 30.468, i. Vj. TEUR 24.868). Die Bestände in den Sachanlagen sind mit TEUR 5.966 (i. Vj. TEUR 5.195) um TEUR 771 gestiegen, die Finanzanlagen sind um TEUR 90 leicht gestiegen (TEUR 8.666, i. Vj. TEUR 8.576). Das Umlaufvermögen erhöhte sich um TEUR 4.746 (TEUR 15.683, i Vj. TEUR 10.938). Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich verändert. Die Fristigkeit unserer Verbindlichkeiten hält die GMW stabil. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die GMW zieht für die interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz, Umsatzrendite und den Cash-Flow heran. Ergänzt werden die finanziellen Leistungsindikatoren durch die Werkzeuge des internen Rechnungswesens und die kontinuierliche Auswertung und Analyse von Fertigungsaufträgen. Die Umsatzrendite berechnen wir sowohl mit dem EBIT als auch dem Jahresüberschuss nach Steuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cash-Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Bildung bzw. Auflösung längerfristiger Rückstellungen und Sonderposten. Die Umsatzrendite (gemessen an den Umsatzerlösen) hat abgenommen. Unsere wirtschaftliche Lage kann, unter Berücksichtigung der negativen konjunkturellen Entwicklungen, dennoch als gut bezeichnet werden. 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Es werden keine wesentlichen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zu internen Steuerzwecken herangezogen. Neuentwicklungen erfolgen in der Regel im Rahmen der Erstellung von Mustern für Neukundenanforderungen. Die Anzahl an Neumustern ist ein Indikator, jedoch aufgrund der stark unterschiedlichen Aufwendungen je Muster nur bedingt quantifizierbar. III. Prognosebericht Nach der Erholung der Automobilindustrie in 2022 erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023 eine weiter stabile Auftragslage im ersten Halbjahr 2023 und im zweiten Halbjahr eine leichte Abschwächung. Grund hierfür sehen wir in den weiterhin anhaltenden Störungen der Lieferketten in Bezug auf Halbleiter und Rohstoffe und die ggf. negativen Folgen des Ukrainekrieges. Die sich in 2022 ergebenden massiven Preissteigerungen im Bereich der Rohstoffe und deren Weitergabe an unsere Kunden wird weiterhin eine der Hauptaufgaben in 2023 werden. Dennoch ist eine Weitergabe aller Preissteigerungen an unsere Kunden in Gänze nicht möglich. Wir erwarten daher eine Ergebnisbelastung im kommenden Jahr. Die GMW rechnet im ersten und zweiten Quartal 2024 mit einer niedrigen Auftragslage. Die Gründe hierfür sind insbesondere die negativen Auswirkungen der vorherrschenden Rezession, wobei die Effekte teilweise erst noch zeitversetzt auf die GMW einwirken. Die GMW rechnet mit einer Erholung und Belebung der Konjunktur zum Ende des zweiten bzw. dritten Quartals 2024. Aus diesem Grund erwartet die GMW für das Geschäftsjahr 2024 niedrigere Umsatzerlöse in Höhe von 43,5 Mio. Euro. Um auch in Zukunft unsere Ergebnisse weiter zu verbessern und den Preissteigerungen entgegenzuwirken, werden wir unsere Produkte mit geringen Umsätzen bei C-Kunden abkündigen, um uns auf unsere Kernprodukte zu fokussieren und demensprechend Effizienzen steigern. Die zukünftige Entwicklung des Unternehmens wird von uns insgesamt als positiv eingestuft, kann jedoch aufgrund zahlreich bestehenden Marktrisiken und den massiven Unsicherheiten durch die Vielzahl der zurzeit vorherrschenden negativen wirtschaftlichen Einflussfaktoren (Auswirkungen Corona-Krise, des Zusammenbruches der globalen Lieferketten, Fachkräftemangels, Ukrainekrieg, hoch volatile internationale Energie- und Rohstoffmärkte, Inflation) von der tatsächlichen Entwicklung deutlich abweichen. Es sind derzeit keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a) Branchenspezifische Risiken Als ein Unternehmen, das unter vielfältigen nationalen und internationalen Einflüssen steht, ist die Gersfelder Metallwaren GmbH mit einer Vielzahl von Risiken konfrontiert. Das frühzeitige Erkennen von wesentlichen Risiken, ihre Kontrolle und Beherrschung ist eine zentrale Aufgabe der Geschäftsleitung und aller Mitarbeiter. Zum Umsatzvolumen der Gersfelder Metallwaren GmbH trägt mit einem wesentlichen Anteil die Automobilbranche oder deren Zulieferer bei. Somit hängen die Chancen und Risiken wesentlich von der Entwicklung der Tier 1 Lieferanten und den OEMs ab. Auch hängt der Erfolg der Produktion in Deutschland direkt mit dem Exporterfolg zusammen. Freier Handel und der europäische Binnenmarkt sind daher elementare Pfeiler dieses Erfolgs. Der Zusammenbruch der internationalen Lieferketten und die starken Preissteuerungen waren im Jahr 2022 der bestimmende Faktor für den Automobilsektor und in Teilen der übrigen Wirtschaft. Der unterschiedliche Umgang mit den Folgen der Pandemie und des Ukrainekrieges führt immer wieder zu Unterbrechungen der globalisierten Lieferketten. Demzufolge haben sich die Risiken auf dem Beschaffungsmarkt noch nicht maßgeblich verbessert. Strikte Qualitätssicherungsmaßnahmen und das Null-Fehler-Prinzip tragen dazu bei, das Risiko von Produkthaftungsfällen zu minimieren. b) Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken haben in der Branche nach unserer Einschätzung weiterhin zugenommen. Eine eventuelle Abkehr von globalen Lieferketten hin zum local-to-local Prinzip muss sich erst noch durchsetzen und beweisen. Da unsere Produkte jedoch auch global wettbewerbsfähig sind, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken trotz Zusammenbruch der Lieferketten im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit konstant geblieben sind. Wir erwarten, dass wir unsere Marktanteile mittelfristig halten und ggf. weiter ausbauen können. Möglicherweise sind jedoch im Zuge weiterer Organisationsoptimierungen außerordentliche Zusatzkosten und Investitionen in nicht unerheblicher Höhe damit verbunden. Die negativen Auswirkungen einer zurückgehenden weltwirtschaftlichen Konjunkturentwicklung durch das Coronavirus sind im Vergleich zum Vorjahr besser für uns einzuschätzen und stark branchenabhängig zu bewerten. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar; es sind keine Engpässe zu erwarten. Es bestehen nur geringe Währungsrisiken, da unser Exportgeschäft sowie der Bezugsmarkt weitgehend die Eurozone betreffen. 2. Chancenbericht Der zunehmenden Konkurrenz der Marktteilnehmer werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Im Zusammenhang mit den genannten Risiken stehen Chancen in der gezielten Steuerung unserer Wertschöpfungstiefe zur Steigerung der Ertragskraft gegenüber. Ebenso sehen wir Chancen in der Verlagerung von Entwicklungs- und Serviceleistungen von unseren Kunden auf uns. Der dadurch erzielbare Know-How-Aufbau in unserem Unternehmen kann und wird unsere Wettbewerbsfähigkeit kontinuierlich steigern. Die kritische Betrachtung von globalisierten Lieferketten seitens der Industrie - ausgelöst durch teils politisch motivierte und nicht kalkulierbare Handlungen wichtiger Handelspartner der Eurozone - bieten zukünftig die Chance, global verloren gegangene Marktanteile wieder zurück in die Eurozone zu holen. Zusammen mit Megatrends wie Mobilität, Neo-Ökologie oder auch Gesundheit bieten sich hier größere und teilweise auch ganz neue Absatzmärkte für uns. 3. Gesamtaussage Die aktuell hohe Auslastung sowie die insgesamt derzeit stabile wirtschaftliche Lage bezogen auf die GMW sollen dazu genutzt werden, um die vorhandenen Partnerschaften zu vertiefen. Unsere Fertigung wird weiter modernisiert. Aufgrund des zu erwartenden Wandels im Automotive-Sektor ist es strategisch wichtig und notwendig auch in anderen Branchen verstärkt Marktanteile zu gewinnen und damit das Fertigungsspektrum systematisch auszubauen. Aus diesem Grund wird die Neukundengewinnung weiterhin einen noch höheren Stellenwert erhalten. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmittel, Kreditlinien verschiedener Banken und Lieferantenkrediten. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns bei Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung über die Bonität unserer Kunden.
Gersfeld, den 30. November 2023 Maximilian Pfeifer, Gesellschafter-Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gersfelder Metallwaren GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Ausleihungen zum Nennwert - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für das allgemeine Kredit- und Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Liquide Mittel wurden zum Nennbetrag bewertet. Von dem Bilanzierungswahlrecht des Ansatzes aktiver latenter Steuern nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Entwicklung des Anlagevermögens 2022
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 65.604,00 (i. Vj. Euro 62.909,00) und betrifft ausschließlich den Aktivwert der latenten Steuern. Angaben gemäß § 285 Nr. 29 HGB Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus der handelsrechtlichen und steuerlichen Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Es kam ausschließlich zu dem Ansatz aktiver latenter Steuern. Die Berechnung erfolgte mit einem Steuersatz von 29,615 %. Die aktiven latenten Steuern beruhten im Wesentlichen auf unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen im Anlagevermögen sowie bei den Urlaubsrückstellungen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 599.412,85 (Vorjahr: Euro 72.624,27). Die Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 6.760.529,29 (Vorjahr: Euro 4.132.336,64). Die Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: - Grundschulden/Grundpfandrechte - (selbstschuldnerische) Bürgschaften - Sicherungsübereignung von Maschinen und Vorräten - Globalabtretung der Forderungen Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse (vor Erlösschmälerungen) betreffen Inlandserlöse i. H. v. Euro 43.744.910,31 (i. Vj. Euro 39.992.694,07) sowie Auslandserlöse i. H. v. Euro 6.602.370,30 (i. Vj. Euro 5.284.796,76). Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 1.356.062,11 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese Verpflichtungen betreffen Leasingverpflichtungen bzgl. Software, Maschinen und Fuhrpark. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Angaben gemäß § 285 Nr. 32 HGB Im Berichtsjahr wurden periodenfremde Legierungszuschläge, die in der Vergangenheit aktiviert waren ausgebucht, da diese nunmehr unmittelbar auf den einzelnen Vorratsbeständen aktiviert werden. Hieraus resultieren periodenfremde Aufwendungen i. H. v. Euro 951.827,94. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Geschäftsführer: Maximilian Pfeifer ausgeübter Beruf: kfm. u. techn. Geschäftsführer Vergütungen der Geschäftsführer Von der Möglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet
Das Verrechnungskonto wurde unbefristet gewährt und wird mit einem Zinssatz von 1,45 % verzinst. Die Darlehen wurden zum 01.04.2017 gewährt und enden mit Ablauf des 31.01.2025. Sie werden mit 1,95 % und 2,25 % verzinst. Honorar des Abschlussprüfers Für die Prüfung des Jahresabschlusses und Lageberichtes des Geschäftsjahres 2022 wird mit einem Honorar von TEUR 20 gerechnet. Dieses betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen sowie die damit in Zusammenhang stehenden sonstigen Ausgaben. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter vor, den Jahresüberschuss unter Berücksichtigung einer teilweisen Gewinnverwendung in einem Bilanzgewinn von Euro 13.755.239,34 auf das neue Geschäftsjahr vorzutragen. In dem Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von Euro 13.535.364,20 enthalten. Unterschrift der Geschäftsführung
Gersfeld, 28. November 2023 Maximilian Pfeifer, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.12.2023 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Gersfelder Metallwaren GmbH, Gersfeld (Rhön): Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gersfelder Metallwaren GmbH, Gersfeld (Rhön) - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gersfelder Metallwaren GmbH, Gersfeld (Rhön), für das Geschäftsjahr 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerkes erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fulda, 30. November 2023 PRC
TREUHAND & REVISION GMBH
Priller, Wirtschaftsprüfer Kirschbaum, Wirtschaftsprüfer |
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