Striebel Immobilien GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Manuel Striebel seit 12.6.2008 | Geschäftsführer |
Dominik Striebel seit 12.6.2008 | Geschäftsführer |
Simon Striebel seit 12.6.2008 | Geschäftsführer |
Evelyn Schmid seit 28.9.2006 | Prokura |
Manfred Eiberle seit 28.9.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 15.50% | |
| 10.00% | |
| 5.50% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Striebel Textil GmbHEigenbeteiligung | 5.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
8 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 8 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Striebel Textil GmbHLangenenslingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft ist die Sortierung und Vermarktung von gebrauchter Kleidung und der Handel mit Textilien jeglicher Art. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war 2023 erneut schwierig. Das Geschäftsjahr 2023 wurde durch zunehmende Inflation, verstärkte geopolitische Unsicherheiten infolge militärischer Konflikte stark belastet. Zudem bremsten im Jahr 2023 gestiegene Finanzierungskosten sowie Unsicherheiten durch die Klimapolitik die Investitionen und damit auch die Nachfrage. Dies wirkte sich negativ auf die deutsche Wirtschaft aus. Aufgrund dieser schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 nicht weiter erholen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Vor dem Hintergrund der verhaltenen konjunkturellen Aussichten und des Strukturwandels, insbesondere nach dem Bedarf an Reformen zur Modernisierung der Wirtschaft und Steigerung des Arbeitsvolumens, ist die Wirtschaftspolitik gefordert das Wachstumspotential der deutschen Volkswirtschaft zu stärken. Die Marktsituation in der (Alt-) Textilbranche ist unveränderlich schwierig. Die Sammelmengen am Markt sind auf einem durchschnittlichen Niveau und es ist nach anfänglich starker Nachfrage ein deutlicher Nachfragerückgang zu spüren. Dies wirkt sich auf die Verkaufspreise aus. Nach den Produkten aus dem Sortierbetrieb besteht weiterhin durchweg eine hohe Nachfrage. Dem gegenüber stehen jedoch erhöhte Kosten im Bereich des Einkaufs und der Sortierung. Zudem bestehen infolge des Kriegs in der Ukraine EU-weit Exportverbote nach Russland. Daneben ist der Rückgang an qualitativ hochwertigen Alttextilien in der Sammlung ein fortbestehendes Problem. 2. Geschäftsverlauf und Lage Im Jahr 2023 liegen die Umsatzerlöse um rund 3,6 Mio. Euro über denen des Vorjahres. Dies entsprach unseren Erwartungen und lag über unseren Planzahlen zu Beginn des Geschäftsjahres. Das Rohergebnis hat sich um 0,2 Mio. Euro vermindert. Die Verkaufspreise für Altkleider-Sammelware als auch sortierte Ware lagen unter dem Vorjahresniveau. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr mäßig zurückgegangen aber ist immer noch auf einem guten Niveau. Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft (siehe hierzu auch Ergebnisquellen unter 2.a). a. Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich das Rohergebnis aufgrund von höheren Umsatzerlösen bei jedoch gleichzeitig höherem Materialaufwand gegenüber dem Vorjahr um rund 0,2 Mio. Euro vermindert. Die Struktur der Aufwendungen im Verhältnis zum Rohertrag ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. So hat sich die Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf 41,9 % (Vorjahr: 37,8 %) erhöht. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf die Einstellungen in die Einzelwertberichtigungen auf Forderungen zurückzuführen. Der Personalaufwand lag im Verhältnis zum Rohergebnis bei 45,5% (Vorjahr: 42,3%). Grund für die Erhöhung der Quote ist das verminderte Rohergebnis, das sich um 2,12 % vermindert hat, während der Personalaufwand um 5,33 % gestiegen ist.
b. Finanzlage Unsere Liquiditäts- und Finanzlage ist als gut zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich durch Neuaufnahme eines Kredits um 700 TEuro erhöht. Sie machen dabei 6 % der Bilanzsumme aus. Die von den Banken eingeräumten Kreditlinien wurden von uns im Geschäftsjahr nicht in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 15,7 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 15,1 %). Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Unsere Investitionstätigkeiten konzentrierten sich im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen auf die weitere Entwicklung unseres Standorts in Langenenslingen durch die Schaffung zusätzlicher Lagerkapazitäten sowie in Investitionen in technische Anlagen. Die Bauarbeiten haben im März 2023 bereits begonnen, die Fertigstellung der beiden Lagerhallen war bis Ende 2023 noch nicht abgeschlossen. Nach Fertigstellung können bisher extern angemietete Lagerflächen aufgelöst und sämtliche Aktivitäten am Standort Langenenslingen konzentriert werden. Für den Neubau der Lagerhallen ist im Jahr 2022 eine Immobilien GmbH gegründet worden. Langfristige Anlagen sind durch Eigenkapital finanziert. c. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist im Vergleich gegenüber dem Vorjahr unverändert stabil. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. Das Anlagevermögen ist aufgrund von Investitionen um 505 TEuro gestiegen. Der Vorratsbestand hat sich um 87 TEuro leicht erhöht. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sich um 822 TEuro erhöht. Kassenbestand und die Bankguthaben haben sich um 786 TEuro vermindert. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund einer Gewinnausschüttung vermindert und beträgt nun 51,2 % (Vorjahr: 66,2 %). 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Zu unserer internen Unternehmenssteuerung ziehen wir die Kennzahlen EBIT und Umsatzrendite heran. Sowohl das EBIT mit 684 TEuro (Vorjahr: 1.366 TEuro) als auch die Umsatzrendite sind deutlich niedriger und lagen unter der Prognose aus dem Vorjahr. Trotzdem ist die Entwicklung weiterhin als zufriedenstellend zu bewerten. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. 3.4 Gesamtaussage Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Das Jahr 2023 ist zufriedenstellend verlaufen. Unsere Ergebnisentwicklung war im Geschäftsjahr durch eine Umsatzsteigerung geprägt, demgegenüber standen erhöhte Kosten in fast allen Bereichen. III. Prognosebericht Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Die globalen Konjunkturaussichten gemäß aktualisierter Konjunkturprognose 2024 und 2025 des Sachverständigenrats haben sich gegenüber der Prognose aus dem Jahresgutachten 2023 und 2024 des Sachverständigenrats nur unwesentlich verändert und bleiben durchwachsen. Der Rückgang des Wirtschaftswachstums in Deutschland für 2024 wird in der Konjunkturprognose sogar stärker als im Jahresgutachten genannt wird wohingegen die Inflation geringer ausfällt. Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wird von einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Nachfrage geprägt. Die privaten Haushalte konsumieren zurückhaltend, die Industrie produziert ohne große Zuwächse und die Baubranche verzeichnet nur geringfügig neue Aufträge. Im Verlauf des Jahres 2024 dürften der Welthandel und die globale Industrieproduktion zunehmen. Allerdings sehen sich die exportorientierten Unternehmen mit einem scharfen Wettbewerb, steigenden Arbeitskosten und weiterhin erhöhten Energiepreisen konfrontiert. Die Teuerung in Deutschland wird sich weiter verlangsamen. Die steigenden Arbeitskosten und das geringe Produktivitätswachstum verlangsamen den weiteren Rückgang der Inflation. Die geopolitische Unsicherheit stellt ein erhebliches Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung und die Inflation dar. Unsicherheitsfaktoren sind insbesondere der andauernde Krieg in der Ukraine und der Nahostkonflikt. Eine Ausweitung des Nahostkonflikts könnte die Energiepreise erneut ansteigen lassen. Aufgrund der aktuell auf dem Altkleidermarkt herrschenden Krise und den damit verbundenen Folgen sowie der aktuellen Inflation und der geopolitischen Unsicherheiten wird in 2024 nicht mit einem positiven Ergebnis, sondern mit einem spürbar negativen Ergebnis gerechnet. Die einzelnen Probleme und defizitären Bereiche im Unternehmen wurden identifiziert. Auf Geschäftsführungsebene als auch durch die Gesellschafter wurden Maßnahmen beschlossen, welche dazu führen, dass in 2025 wieder ein positives Ergebnis erreicht werden soll. Entsprechend werden sich unsere finanziellen Leistungsindikatoren (EBIT und Umsatzrendite) im Geschäftsjahr 2024 auf einem mäßig unter dem Vorjahr liegenden Niveau bewegen. Dennoch gehen wir davon aus, dass wir auch künftig in der Lage sein werden unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht Branchenspezifische Chancen und Risiken: Die Folgen der gegen Russland verhängten Embargos, als auch die mit dem Krieg in der Ukraine und des Nahostkonflikts zusammenhängende Unsicherheiten und Energiepreissteigerungen können sich negativ auf das Kaufverhalten unserer Kunden auswirken. Infolge der weiterhin bestehenden Inflation, ist mit einer geringeren Kaufkraft der Bevölkerung in unseren Abnahmeländern zu rechnen. Die Qualität der gesammelten Kleidung hat sich verschlechtert, wir gehen von mäßiger bis durchschnittlicher Qualität aus. Der Rückgang an qualitativ hochwertigen Alttextilien in der Sammlung ist ein fortbestehendes Problem. Der Verschlechterung der allgemeinen Marktlage versuchen wir zunächst mit Kostenoptimierung und der Anpassung der Einkaufspreise zu begegnen. Ungeachtet des Ukrainekriegs des Nahostkonfliktes und der aktuellen Inflation werden wir der Situation am Markt, weiterhin durch Erfahrung, stetige Optimierung vorhandener Geschäftsbereiche, ein hohes Maß an Qualität unserer Ware und unserem Service begegnen. Ertragsorientierte Chancen und Risiken: Die Wettbewerbsrisiken sowie der Preisdruck im Einkauf belasten die Branche nach wie vor. Da unser Unternehmen echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bietet, gehen wir davon aus, dass wir den leistungswirtschaftlichen Risiken begegnen können. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile stabil halten zu können. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Ein weiteres erhebliches Risiko besteht in den politischen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg und des Nahostkonflikts als auch der aktuellen Inflation und den damit verbundenen Umsatzeinbußen. Sollten sich die weltweiten Turbulenzen, z.B. an den Finanzmärkten oder aufgrund politischer Konflikte wieder verstärken und sollte sich dadurch die derzeitige Konjunktur sich weiter abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns ebenfalls erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken: Die Liquiditätslage ist derzeit gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Auch vor dem Hintergrund des Ukrainekriegs und des Nahostkonflikts ist zum derzeitigen Zeitpunkt keine Liquiditätslücke erkennbar. Es stehen auch zusätzliche Kreditlinien der Hausbanken zur Verfügung, auf die im Bedarfsfall zurückgegriffen werden kann. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft mittels Lieferantenkrediten und über eigene freie Mittel. Mit den Hausbanken bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen. Im mittel- und langfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft durch Eigenkapital, Gesellschafterdarlehen und Bankdarlehen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Gesamtaussage: Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem unsicheren Marktumfeld, das sich im Umbruch befindet, steigenden Betriebskosten und anhaltendem Kostendruck. Ein weiteres Risiko besteht aktuell aufgrund der nicht prognostizierbaren weiteren Entwicklung und den Auswirkungen des Ukrainekrieg und Nahostkonflikt. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität, strategischen Ausrichtung sowie der ergriffenen Maßnahmen sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Langenenslingen, den 24.07.2024 gez. Manuel Striebel gez. Dominik Striebel gez. Simon Striebel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firma Striebel Textil GmbH mit Sitz in Langenenslingen im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter Registernummer HRB 650453 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Größenabhängige Erleichterungen wurden in Anspruch genommen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage für die planmäßige Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Dem Lagerbestands- und Verwertungsrisiko wurde durch Wertabschläge angemessen Rechnung getragen. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden hierbei nicht angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen sind zum Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalwert bewertet. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen sind in einem Anlagenspiegel dargestellt.
Finanzanlagen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen haben 2 TEUR (Vorjahr: 2 TEUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen Der Zuschuss wird in einem gesonderten Passivposten nach § 265 Abs. 5 S. 2 HGB ausgewiesen. Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in Höhe von 321,2 TEUR (Vorjahr: 478,2 TEUR). Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 700 TEUR durch Grundpfandrechte gesichert.
Von den Verbindlichkeiten haben 228 TEuro (Vorjahr: 0 TEuro) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Halbfabrikaten und Waren. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind 674 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) solche gegenüber verbundenen Unternehmen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In den Sonstigen betrieblichen Erträgen ist die Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen in Höhe von 8 TEUR (Vorjahr: 8 TEUR) enthalten. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen von erheblicher Bedeutung sind nicht angefallen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten in Höhe von 11 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus den Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von 483 TEUR jährlich. Sonstige Angaben Während des Geschäftsjahres war durchschnittlich folgende Anzahl von Arbeitnehmern beschäftigt:
Zum Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr Herr Dominik Striebel, Geschäftsführer für Vertrieb, Herr Manuel Striebel, Geschäftsführer für Produktion und Herr Simon Striebel, Geschäftsführer für Einkauf bestellt. Weitere Angaben unterbleiben nach § 286 Abs. 4 HGB. Die Boer Inter B.V, Dordrecht, Niederlande, stellt als Mutterunternehmen für den größten und kleinsten Kreis an Unternehmen einen Konzernabschluss auf.
Langenenslingen, den 24.07.2024 gez. Manuel Striebel gez. Dominik Striebel gez. Simon Striebel sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Striebel Textil GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Striebel Textil GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Striebel Textil GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ulm, den 13.08.2024 SONNTAG
GmbH
gez. Mairock, Wirtschaftsprüfer gez. Hermle, vereidigter Buchprüfer |
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