RGM Shared Services GmbHLiquidiert

44137 Dortmund, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 25366
Eingetragen
16.1.2013
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
das Halten und Verwalten eigenen Vermögens, insbesondere in Form des Haltens und Verwaltens von Beteiligungen und die Erbringung von kaufmännischen Serviceleistungen für verbundene Unternehmen.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Gisa Klaus
seit 25.4.2019
Geschäftsführer
Nils Lueken
seit 5.10.2015
Geschäftsführer
Birgit Friemann
seit 16.1.2013
Prokura
Klaus Wening
seit 16.1.2013
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

RGM Holding GmbH

Dortmund

Konzernabschluss 2017

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2017

Grundlagen und Geschäftsmodell des Konzerns

Die RGM Holding GmbH (im Folgenden "RGM" genannt) ist mit ihren Konzerngesellschaften im Verbund mit dem Mehrheitsgesellschafter, der Gegenbauer Holding SE & Co. KG (im Folgenden "Unternehmensgruppe Gegenbauer" genannt), Berlin, einer der führenden Facility Services-Dienstleister in Deutschland. Schwerpunkt der Tätigkeit der RGM ist die Leistungserbringung im technischen und infrastrukturellen sowie im kaufmännischen Gebäudemanagement von Gewerbeimmobilien und industriell genutzten Liegenschaften. Die RGM bietet Leistungen für die integrierte Bewirtschaftung von Immobilien und industriellen Liegenschaften an.

Im Rahmen des Industrial Facility Services für industriell genutzte Liegenschaften stellt die RGM Dienstleistungen an der Schnittstelle zwischen der Produktion, also dem Primärprozess, und der Gebäudetechnik der Immobilie, also einem Sekundärprozess, zur Verfügung und sorgt so für störungsfreie Produktionsprozesse im Rahmen eines ganzheitlichen Site Managements.

Darüber hinaus ist die Gruppe im Rahmen von Property Management-Aufträgen an der Schnittstelle zwischen dem eher strategisch ausgerichteten Asset Management sowie der operativen technischen und infrastrukturellen Gebäudebewirtschaftung tätig und deckt dabei alle kaufmännischen Dienstleistungen rund um die Immobilie - von der Objektbuchhaltung über die Nebenkostenabrechnung bis hin zum mehrsprachigen Reporting - ab. Es werden sowohl Einzelimmobilien bzw. komplexe Liegenschaften sowie überregionale Portfolios betreut. Die RGM konzentriert sich in der Leistungserbringung im Wesentlichen auf die Assetklassen Büro-/Verwaltungsimmobilien, Logistik, Einzelhandel und Industrie (Light Industrial).

Neben den in Dortmund geschäftsansässigen Zentralfunktionen unterhalten die Gesellschaften der Gruppe ein flächendeckendes Niederlassungsnetz sowohl im In- als auch im Ausland. Inländische Standorte befinden sich unter anderem in Dresden, Kassel, Dortmund, Bochum, Düsseldorf, Köln, Frankfurt am Main, Saarbrücken, Stuttgart, Nürnberg und München. Die Niederlassung Nord umfasst zudem die Standorte Hamburg, Berlin und Hannover.

Die RGM ist zudem in ausgewählten europäischen Auslandsmärkten tätig. Dabei liegt der Fokus auf Länder mit ähnlichen Verhältnissen, wie sie in Deutschland im Hinblick auf die Marktgegebenheit für Facility Service-Dienstleistungen anzutreffen sind. Dies betrifft insbesondere Kriterien wie gegebene Regularien und die Business-Kultur. Im Ausland ist die RGM bisher in der Schweiz, in der Türkei und im Rahmen einer Zusammenarbeit mit einem Partnerunternehmen auch in Luxemburg mit stetig wachsendem Geschäft aktiv.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach Angabe des statistischen Bundesamtes hat sich die deutsche Wirtschaft im Jahresdurchschnitt 2017 insgesamt gut entwickelt und ist durch eine sehr lockere Geldpolitik der EZB mit niedrigen nominalen Zinsen beeinflusst. Bei gleichzeitig niedriger Inflationsrate sind auch die Realzinsen sehr gering.

Dem Statistischen Bundesamt zufolge war das kalender- und preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit rund 2,2 % höher als im Vorjahr und lag damit deutlich über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,3 %. Im vorangegangen Jahr 2016 war das BIP bereits mit einem kräftigen Plus um 1,9 % gewachsen. Dank einer starken Binnennachfrage konnte sich das BIP in Deutschland trotz anhaltender Rezession in einigen europäischen Ländern und einem allgemein schwierigen Weltwirtschaftsklima behaupten. Insgesamt bleibt anzumerken, dass sich die konjunkturelle Lage stetig verbessert und sich die deutsche Wirtschaft im europäischen Vergleich als robust erwiesen hat.

In 2017 war die lebhafte Nachfrage aus dem Inland nach Einschätzung des Statistischen Bundesamtes (11. Januar 2018) wichtigster Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft. Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 2,0 % höher als ein Jahr zuvor, die staatlichen Konsumausgaben stiegen mit 1,4 % unterdurchschnittlich. Insbesondere die Bruttoanlageinvestitionen legten 2017 im Vorjahresvergleich überdurchschnittlich zu (3,0 %). Die Bauinvestitionen stiegen dabei um 2,6 %. In Ausrüstungen - das sind vor allem Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurde preisbereinigt 3,5 % mehr investiert als im Vorjahr.

Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte 2017 gemäß Angabe des Statistischen Bundesamtes mit knapp 44,3 Millionen das elfte Jahr in Folge einen neuen Höchststand, + 1,5 % mehr als im (Vorjahr rd. 43,5 Mio.).

Die anhaltende Niedrigzinspolitik der EZB verbunden mit einem milliardenschweren Ankaufprogramm von Staatsanleihen führt in Deutschland zu einer Sonderkonjunktur, welche durch eine weitere Aufwärtsbewegung des DAX und einem nach wie vor ungebrochenen Anstieg des Transaktionsvolumens an den deutschen Immobilienmärkten charakterisiert ist. Das Volumen von Gewerbeimmobilientransaktionen erreicht gemäß einer Studie zum Immobilien-Investmentmarkt von BNP Paribas per September 2017 einen Wert von Mrd. EUR 39,5 (Vorjahr: Mrd. EUR 33,0), den zweitbesten jemals registrierten Wert. Die Gründe hierfür liegen an der höheren Risikobereitschaft der Investoren auf Grund der anhaltenden Niedrigzinsphase, den anhaltend hohen Volumina im Bereich der Wohnimmobilien sowie in der Stabilität der deutschen Wirtschaft, die den deutschen Immobilienmarkt zu einem europaweit attraktiven Markt für Immobilieninvestments erscheinen lassen. Letzteres führt weiterhin zu einer Zunahme an internationalen Investoren in Deutschland, da gerade die stark nachgefragten Core-Immobilien in deutschen Metropolregionen sowie mittlerweile auch in B-Lagen als sichere Anlageform gelten. Mit Mrd. EUR 19,6 konnten die großen Standorte (Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt, Köln und München) ihr Vorjahresergebnis um 22% übertreffen.

Bei den Transaktionen zeichnet sich wie im Vorjahr ab, dass ein Großteil des Umsatzes nach wie vor auf Einzeldeals in den großen deutschen Metropolen entfällt. Neben Wohnimmobilien und Büroimmobilien in 1a-Lagen sind verstärkt auch B-Lagen alternative Anlagenformen wie etwa Hotel-, Pflege-, oder Logistikimmobilien gefragt. Letzteres lässt auch auf opportunistische, spekulative Immobilienkäufe schließen. Einzeln betrachtet ist für den deutschen Gewerbe-Investmentmarkt in 2017 laut BNP Paribas Real Estate, Colliers International und JLL mit einem Volumen zwischen Mrd. EUR 57 - 58 zu rechnen. Dies würde an das bereits sehr gute Vorjahr anknüpfen, wobei alle Assetklassen und Regionen davon profitieren konnten. Büroimmobilien waren erneut die stärkste Assetklasse, vor Einzelhandels-, Logistik- und Hotelimmobilien. Der Markt für Büroimmobilien bewegt sich per September 2017 im Jahresvergleich auf leicht steigendem Niveau (Mrd. EUR 16,8), trotz geringer Verfügbarkeit von entsprechenden Anlagemöglichkeiten, das setzt bereits veränderte Anlagekriterien voraus. Der Einzelhandel entwickelte sich in 2017 auf einem stabilen Niveau (Mrd. EUR 8,5). Rekordwerte erreichten Logistikimmobilien (Mrd. EUR 6,7) und Hotelinvestments (Mrd. EUR 3,1). Eine weiterhin hohe Immobiliennachfrage ist von Spezialfonds und Investment-/Asset Managern (zusammen 33,6 %) aus dem In- und Ausland zu erwarten. Über das gesamte Transaktionsvolumen betrachtet verbuchen ausländische Investoren einen Anteil von rund 47 % (Vorjahr: 38 %, 2015: 51%). Die Private Equity / Real Estate Funds (10,8 %) erreichen wieder einen zweistelligen Umsatzanteil und sind weiterhin ebenso wie die ausländischen Investoren insbesondere bei Portfoliotransaktionen aktiv.

Gemäß Angaben der Bundesregierung besteht das deutsche Anlagevermögen zu über 85 % aus Immobilien. Die Aufgabe, diesen Wert von Gebäuden inklusive deren Anlagen auf Dauer zu sichern und effizient zu bewirtschaften, haben die Eigentümer häufig auf Facility Services-Anbieter übertragen.

Der Facility Services-Markt hat sich seit den 1990er Jahren zu einer Schlüsselbranche in Deutschland entwickelt. Etwa fünf Prozent des BIP erwirtschaftet die FM-Branche heutzutage und beschäftigt dabei circa 4,5 Millionen Mitarbeiter. Von der Bruttowertschöpfung in Höhe von rund Mrd. EUR 130 (GEFMA FM Branchenreport) werden rund Mrd. EUR 60 durch externe Dienstleistungsunternehmen erzielt. Wurde Facility Management in der Vergangenheit als bunter Strauß an Dienstleistungen wahrgenommen, so haben sich heute drei Kernbereiche herauskristallisiert, die sämtlich auch von der RGM angeboten werden: technisches, infrastrukturelles und kaufmännisches Gebäudemanagement. Das Ansehen der Dienstleister ist in der jüngeren Vergangenheit deutlich gestiegen. Dabei zeichnete sich eine Professionalisierung sowohl von der Anbieter- als auch von der Nachfragerseite ab. Die aktuelle Entwicklung der Professionalisierung der Branche spiegelt sich in der kontinuierlichen Einführung von Branchen-Standards, wie bspw. den GEFMA-Richtlinien, wider. Dieser Trend wird sich trotz des heute schon hohen Niveaus auch zukünftig fortsetzen, wobei ein Schwerpunkt auch auf der nachhaltigen und energieeffizienten Gebäudebewirtschaftung liegen wird. Die Entwicklung ist durchgehend von Einzelimmobilien bis hin zu Gesamtportfolien wie beispielsweise von Industriegroßkunden zu beobachten. Über Service-Level-Agreements und Key Performance Indicators sind die Fortschritte der Leistungsfähigkeit erkenn- und messbar geworden, was gegenüber der Kundenseite mittels einer leistungsstarken IT dokumentiert werden muss. In puncto Digitalisierung hat die Immobilienwirtschaft insgesamt in den vergangenen Jahren deutlich aufgeholt und wird sich angesichts des daraus resultierenden Veränderungsdrucks nachhaltig wandeln, was in der Folge auch Auswirkungen auf die Anforderungen an die IT-Systeme der Facility Services-Anbieter haben wird.

In Deutschland ist durch das Aufeinandertreffen von Energiepolitik, von Klimaschutz und Förderprogrammen bei Gebäuden ein Markt für Energie- und Ressourcenoptimierung entstanden. Die Nachfrage nach energieeffizienteren Immobilien hat sich in der Vergangenheit verstärkt und wird sich auch in der Zukunft weiter verstärken. Einsparpotenziale bietet neben der Verbesserung der technischen Gebäudeausrüstung und der Dämmung der Gebäude auch der laufende Immobilienbetrieb. So stellen sich etwa mögliche Einspareffekte durch Anschaffung von modernen Anlagen in der Gebäudetechnik nicht ein, wenn diese nicht richtig dimensioniert, gewartet und genutzt werden. Facility Services-Dienstleister sind dabei gefragte Ansprechpartner für die Immobilieneigentümer, wobei das Angebotsspektrum in diesem Bereich noch ausbaufähig ist. Neue Leistungspakete wie Energie- und Wärmemanagement werden dabei auf den Markt kommen, nicht zuletzt auch durch die Änderungen des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) vom April 2015, wonach nicht nur mehr die Großindustrie sondern auch kleinere und mittlere Unternehmen zur Maßnahmeneinleitung gezwungen sind. Die RGM setzt sich mit Hilfe ihres unabhängigen Beratungsunternehmens, der fmsc facility management and services consulting GmbH, bereits erfolgsversprechend auf diesem Markt durch.

Der gegenwärtige Boom an den Immobilienmärkten lässt sich nicht auf die nachgelagerten Bewirtschaftungsprozesse übertragen: Die Kosten für den Bau von Immobilien wird zwar deutlich gestiegen, aber wegen der hohen Nachfrage dauern die Genehmigungen länger, vor allem die Baunebenkosten sind stark gestiegen, aber in der Dienstleistungsbranche lässt sich dies nicht in höheren Marktpreisen im Wettbewerb durchsetzen. Die Top 25-Unternehmen sind überdurchschnittlich 22 % anorganisch und 78 % organisch gewachsen. Die Zuwachsraten der Umsätze liegen jedoch mit + 5,4 % (Top 25-Unternehmen + 5,2 %) unter dem Vorjahresniveau. Das Marktwachstum ist damit immer noch im positiven - aber längst nicht mehr im zweistelligen - Bereich. Das weiterhin verstärkte Trading an den Immobilienmärkten - angeführt durch große Private Equity-Fonds - führt nicht etwa zu einer Ausweitung des Marktvolumens, im Gegenteil können schnelle, opportunistische Kaufentscheidungen auch die durch die Facility Services-Dienstleister erbrachte Leistungen im Rahmen einer Umverteilung beschneiden.

Im Vergleich zu den einzelnen Dienstleistungen steigt der Anteil der in Anspruch genommen technischen Dienstleistungen überproportional im Vergleich zu anderen Dienstleistungspaketen. Obgleich eine professionelle Entwicklung der Anbieter festzustellen ist, lässt sich unabhängig von der Umsatzwachstumsentwicklung für den Markt für Facility Services in Deutschland eine verhaltene Entwicklung attestieren. Insgesamt umfasste das von Lünendonk berechnete Marktvolumen des deutschen Facility Services-Sektors in 2016 Mrd. EUR 60,0 (Vorjahr Mrd. EUR 57,8) inklusive der captiv, also intern erbrachten Leistungen in Höhe von Mrd. EUR 7,4 (Vorjahr Mrd. EUR 7,4), die gegenüber Vorjahr zwar stabil sind sich aber binnen sieben Jahren um Mrd. EUR 1,0 verringert haben. Zwar ist das Marktvolumen seit 2010 um insgesamt 13 % oder Mrd. EUR 7 gestiegen, aber mittlerweile stehen die Anbieter wie im Vorjahr unter einem erheblichen Preis- und Margendruck. Aus einem Wachstumsmarkt ist ein Verdrängungswettbewerb geworden. Gerade die in der Vergangenheit den Markt bestimmenden großen Outsourcing-Projekte finden nicht mehr statt. Konzentration und ein erheblicher Preisdruck bestimmen die Situation. Die Preise befinden sich teilweise schon an oder partiell unterhalb der Wirtschaftlichkeitsgrenze, während die Kunden nach wie vor Leistungsmaximierung, eine hohe Qualifikation der Mitarbeiter und eine zeitgemäße IT-Landschaft fordern. Tendenziell wird das Marktumfeld auch künftig eher schwierig sein, da auch nicht zuletzt die Ressourcenknappheit am Arbeitsmarkt einen wachstumslimitierenden Faktor darstellt. Letzteres wird eine der großen Herausforderungen der Zukunft für die Facility Services-Dienstleister sein (vgl. Handelsblatt 02.01.2018).

Splittet man das Marktvolumen auf, so ist das Kundenspektrum sehr heterogen und reicht vom klassischen Eigennutzer einer Immobilie bis hin zu offenen oder geschlossenen Immobilienfonds bzw. institutionellen Investoren im Segment für fremdgenutzte Gewerbe- und Wohnimmobilien. Dabei gibt es zum einen Kunden, die eine Risikominimierung der Abhängigkeit zu den Dienstleistern verfolgen, indem sie die unterschiedlichsten Dienstleistungen an verschiedene Anbieter vergeben (sog. Einzelvergaben), während zum anderen Kunden ihrerseits eine hohe Anzahl an unterschiedlichen Dienstleistern vermeiden wollen und Aufträge an sogenannte General- oder All-Round-Anbieter vergeben (sog. Komplettvergaben). In der weiteren Folge kommt es oft zu einer weiteren Verdichtung der Anzahl der Dienstleister, was dann zu Auftragsverlusten bei einzelnen Marktteilnehmern führt. Die Kundenseite im Marktsegment Industrial Facility Services ist durch Unternehmen deutscher Schlüsselindustrien, wie etwa der Automotive- oder Chemiebranche gekennzeichnet.

Die Anbieterseite von Facility Service-Dienstleistungen ist insgesamt durch wenige große Anbieter und eine Vielzahl von regionalen, mittelständischen sowie von Spezialanbietern gekennzeichnet. Die absolute Unternehmensgröße spielt mittlerweile eine entscheidende Rolle bei den Vergabeprozessen. Dadurch ergibt sich langfristig eine zweigeteilte Marktstruktur. Auf der einen Seite die großen Anbieter, welche durch ein breites Leistungsverzeichnis und einem sehr ausgedehnten internationalen Aktionsradius gekennzeichnet sind und auf der anderen Seite die kleineren Anbieter, welche auf bestimmte Services spezialisiert und eher regional oder gar lokal tätig sind.

Die Top 25-Unternehmen der Lünendonk-Studie 2017 erwirtschaften rund Mrd. EUR 12,1, was gerade einmal 23 % (Vorjahr: 20,9 %) des gesamten externen Marktvolumens entspricht. Auch in 2017 konnte man eine Verschärfung der Konsolidierung im Facility Services-Markt beobachten: Zum Jahreswechsel 2016/2017 übernahm Spie Deutschland die SAG AG (rd. Mrd. EUR 1,3) mit Aktivitäten in Deutschland, Slowakei, Tschechische Republik, Polen, Ungarn und Frankreich. ISS Deutschland setzt mit der Übernahme der E.ON-Beteiligung Evantec GmbH sowie mit der Ankündigung ab 2019 von der STRABAG die Bewirtschaftung sämtlicher Telekom-Immobilien zu übernehmen den bereits im Vorjahr begonnenen aggressiven Wachstumskurs fort. Der Trend, dass derzeit nicht nur die großen Unternehmen kleinere aufkaufen, sondern dass auch Branchengrößen von ausländischen Unternehmen übernommen werden, was den ohnehin starken Wettbewerb auf dem heimischen Markt noch weiter verschärft, setzt sich somit fort. Gemäß aktueller Lünendonk-Liste resultierten im Durchschnitt rund 16 % (Top 25-Unternehmen 22 %) der Leistungszuwächse über alle in der Studie betrachteten Dienstleister aus anorganischem Wachstum. Im Vergleichszeitraum wachsen die Top 10 Dienstleistungsunternehmen (+ 5,9 %, Vorjahr: + 4,7 %) wieder schneller als alle in der Studie betrachteten Unternehmen (+5,4 %, Vorjahr: + 6,9 %), was darauf zurückzuführen ist, dass im Berichtszeitraum die Bewirtschaftung von Flüchtlingseinrichtungen, die auch für eine Vielzahl kleinerer und regional agierender (Nischen-)Anbieter Wachstumschancen bereithielt, zurückging. Erfreulich ist die Tatsache, dass das Mutterunternehmen der RGM sich mit der Übernahme der Mehrheit an der RGM einen beachtlichen 7. Platz auf der Lünendonk Liste erobern konnte (Vorjahr Platz 11).

Es ist auch erkennbar, dass sich gerade die Spitzengruppe der Dienstleistungsunternehmen Marktanteile dazu kauft in dem sie Angebotspreise legt, bei denen die Auskömmlichkeit der Deckungsbeiträge teilweise nicht mehr gegeben ist.

Die Verzahnung und wirtschaftliche Integration Europas findet auch im Markt für Facility Services statt. Während die Auslandsaktivitäten der deutschen Unternehmen im Jahre 2011 leicht zurückgingen, kehrt sich die Situation seit 2012 um, der Anteil des Auslandsgeschäftes am Gesamtgeschäft stieg bis 2015 kontinuierlich an (Anteil 2012: Mrd. EUR 1,9; Anteil 2013 Mrd. EUR 2,1, Anteil 2014: Mrd. EUR 2,3; Anteil 2015: Mrd. EUR 3,1). Im Jahr 2016 sank das im Ausland generierte Leistungsvolumen erstmals wieder leicht um Mio. EUR 100 auf Mrd. EUR 3,0.

Die Beschaffungsseite der Facility Manager wiederum (also die Sub-/Nachunternehmer) ist ebenfalls sehr heterogen und reicht von einzelnen lokalen Kleinbetrieben bis hin zu national tätigen Dienstleistungsanbietern. Eine selektive Auswahlmöglichkeit der Nachunternehmer stellt einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar, um allen Kundenanforderungen gerecht zu werden.

Der Bereich des Industrial Facility Management ist in hohem Maße vom produzierenden Gewerbe abhängig. Die Produktionsunternehmen in Deutschland profitieren in 2017 weiterhin vom anhaltenden Aufschwung und den bedingt durch den Eurokurs guten Bedingungen für die Exportwirtschaft. Trotz der guten konjunkturellen Lage in Deutschland bleiben die Rahmenbedingungen für die chemische Industrie aufgrund der steigenden Energie- und Rohstoffkosten schwierig. Davon ausgenommen ist die Spezialchemie.

Das Property Management hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Diverse Asset Manager haben ihr Geschäftsmodell verändert und begonnen, das Property Management auszulagern und damit in die Hände von externen Spezialisten zu geben. So entstand auch hier ein Markt für spezialisierte Property Manager, dessen Marktvolumen gemessen an den veröffentlichten Umsatzzahlen zwischen Mio. EUR 500 (vgl. BMC Report) und Mrd. EUR 1,9 (vgl. Lünendonk Studie) liegt. Wurde der Markt in der Vergangenheit noch von wenigen großen Anbietern dominiert, so hat sich das Bild aufgrund der steigenden Anzahl der Property Manager mit unterschiedlichen Spezialisierungsgraden und einer Vielzahl von Aktivitäten sowie anhaltenden Abgrenzungsschwierigkeiten zwischen den Geschäftsbereichen geändert. Der Markt insgesamt ist in Bewegung. Bei der Wahl des Property Managers ist für die Auftraggeber die Größe des dienstleistenden Unternehmens oft nicht das entscheidende Kriterium. Denn nicht jeder Großanbieter stimmt auch gleichzeitig die Kunden zufrieden. So ist nicht erstaunlich, dass sich anhand des Bell Management Consultant Property Management Reports herausstellte, dass kleinere Dienstleister (Umsatz kleiner als Mio. EUR 6) die Kundenerwartungen eher erfüllen als die großen Konkurrenten. Bei einer Einteilung in große, mittelgroße und kleinere Property Manager zeigte der Report, dass die Weiterempfehlung bei kleineren Unternehmen am größten ist (83 %). Über die verschiedenen Assetklassen hinweg wird das Preisniveau aus Sicht der Auftraggeber im Allgemeinen als marktkonform angesehen. Als höherpreisig kristallisieren sich dabei Shoppingcenter und Fachmarktzentren heraus, während im Logistikbereich die Preise eher unterdurchschnittlich ausfallen, da die Komplexität der Property Management-Dienstleistungen nicht von der Größe der Immobilie, sondern von der Anzahl der Mietverhältnisse abhängt. Auch der Markt für Property Management-Dienstleistungen unterliegt einem Konzentrationsprozess, der dadurch bedingt ist, dass sich Asset Management-Unternehmen zusammenschließen, was eine Bündelung von Property Management-Leistungen nach sich zieht. Andererseits gibt es auch Investoren, die wieder mehr Property Management selbst ausführen, wie bspw. Aurelis, MEAG oder Deutsche Office / Alstria.

Geschäftsverlauf

In dem von der RGM aufgestellten Konzernabschluss wurden 24 (im Vorjahr 26) vollkonsolidierte Unternehmen einbezogen.

Das abgelaufene Geschäftsjahr der RGM Gruppe war durch die Post Merger-Abstimmung im Hinblick auf vertriebliche und administrative Prozesse sowie weiterhin von der fortlaufenden Konsolidierung und Optimierung der internen Prozesse geprägt. Die bereits in der Vergangenheit begonnene Modernisierung und Neuordnung der Geschäftsprozesse, insbesondere im Facility Management, wurde kontinuierlich und konsequent fortgesetzt. Die damit bereits verbundene Implementierung einer neuen Computer-Aided Facility Management-Software (CAFM) wurde im gesamten Bundesgebiet zwischenzeitlich abgeschlossen. Bei einer CAFM-Software stehen die Bereitstellung von Informationen über die Gebäude und deren Technik sowie die automatische Unterstützung von Arbeitsprozessen im Vordergrund. Durch diese weitreichende Investition ist die RGM nun in der Lage, die hohen Qualitätsansprüche des Marktes und der Kunden optimal in den Arbeitsabläufen umzusetzen. In 2017 wurde die neue CAFM-Software auch weitestgehend in den Ländergesellschaften Türkei und Luxemburg implementiert. Die bereits in 2015 begonnene Einführung der sog. Mobile Field Services, d.h. der Koordination und Dokumentation der Leistungserbringung durch den flächendeckenden Einsatz von Smartphones und Tablets bei den Wartungs- und Servicekräften, sowie die Optimierung des Bedienkomforts der Softwareoberfläche wurde weiter vorangetrieben. Mittelfristiges Ziel ist die Sicherstellung durchgehend papierloser Arbeitsabläufe. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr wurde damit begonnen, dieses Vorhaben auf administrative Prozesse sowie die Unternehmenskommunikation insgesamt auszuweiten. Die Digitalisierung der Ablauforganisation stellt einen wichtigen Faktor für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens dar und wird daher auch weiterhin mit großer Herausforderung vorangetrieben.

Die im Vorjahr signifikante Ausweitung des Leistungsniveaus konnte im Geschäftsjahr 2017 insbesondere durch organischen Auftragseingang im Geschäftsfeld Facility Management gehalten werden. Durch zahlreiche neue Aufträge im gesamten Bundesgebiet, insbesondere im Rhein-Ruhr-Gebiet, dem Rhein-Main-Gebiet sowie in Süd- und Südwestdeutschland, hat der Geschäftsbereich seine Präsenz vor allem im Westen und Süden der Bundesrepublik gestärkt. Der organische Auftragseingang lag im Geschäftsjahr 2017 erneut auf Planniveau und somit wiederum leicht über dem Vorjahreswert. Darüber hinaus ermöglicht die Erhöhung der Geschäftsanteile von 60,8 % auf 76,0 % am technischen Dienstleistungsunternehmen hrw Gebäudetechnik GmbH mit Sitz in Hamburg eine Stärkung der Präsenz in Norddeutschland in diesem Geschäftsfeld.

Das Segment der sogenannten "Integrierte Services" wird auch zukünftig eine strategische Rolle für Facility Services-Unternehmen spielen. Den Markterfolg bestimmende Faktoren sind hier die über Referenzen nachgewiesene (Eigenleistungs-) Kompetenz, die Qualität, die Bonität, die Seriosität des Dienstleisters und eine flächendeckende Präsenz - auch über die Grenzen des Bundesgebietes hinaus. Aufgrund des bundesweiten Niederlassungsnetzes und der bestehenden Referenzaufträge ist die RGM Gruppe in diesem Marktsegment unter Wettbewerbsgesichtspunkten bereits hervorragend positioniert. Im Zuge der Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen der RGM Gruppe und der Unternehmensgruppe Gegenbauer wird sich diese Marktposition bedingt durch ein deutlich engmaschigeres Niederlassungs- und Standortnetz, der Erhöhung der Eigenleistungsquote bei infrastrukturellen Leistungen wie Gebäudereinigung oder Sicherheitsdienstleistungen sowie einer der neuen Unternehmensgröße geschuldeten Seriosität in naher Zukunft weiter verbessern. Dem kontinuierlich steigenden Preisdruck auf dem Markt des Facility Managements hatte sich die RGM auch im Geschäftsjahr 2017 zu stellen. So wurden einige Verträge aus wirtschaftlichen Gründen nicht verlängert, bzw. man ist dem Kostendruck im Rahmen von Neuausschreibungen nicht um jeden Preis nachgekommen, da die RGM auch zukünftig ihre Leistungen in hoher Qualität sowie mit gut ausgebildeten und qualifizierten Mitarbeitern ausführen möchte. Darüber hinaus wurden im Zuge der Kooperation mit dem neuen Mehrheitsgesellschafter umfangreiche Einkaufsprojekte initiiert, um durch unternehmensübergreifende Bündelungen von Warengruppen Effekte zu generieren, die dem stetigen markseitigen Preisdruck entgegen- und sich so positiv auf das wirtschaftliche Gesamtergebnis auswirken.

Die RGM Industrial Services GmbH hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2005 auf das Marktsegment des Industrial Facility Managements bzw. der Industrial Services spezialisiert. Bereits in der Vergangenheit hat sie sich auch durch Zukäufe verstärkt. Die in 2015 erworbene M&B Elektrotechnik GmbH (M&B), Dortmund, konnte die technische Dienstleistungskompetenz in der Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik für die Prozessindustrie im Rhein-Main- und Rhein-Ruhr-Gebiet im Segment der Industrial Services auch im Geschäftsjahr 2017 weiter ausbauen. Nach erfolgreich abgeschlossener Restrukturierungsphase im Zuge des Post Mergers trägt die M&B im Geschäftsjahr 2017 positiv zum Gruppenergebnis bei. Die Kamb Elektrotechnik GmbH, eine im Wesentlichen in der Industrie tätige technische Dienstleistungsgesellschaft, konnte den Trend der vergangenen Jahre fortsetzen und trägt mit einem konstant guten Leistungs- und Ergebnisbeitrag zum Konzernergebnis bei. Im Zuge der vertraglich geregelten Nachfolgeregelung hat die RGM die Geschäftsanteile im Jahresverlauf 2017 von 60 % auf 100 % erhöht. Durch diese Ausweitung der Aktivitäten und der Erweiterung der Angebotspalette insgesamt konnte das Segment Industrial Facility Management weiter gestärkt werden. Das Auftragsvolumen im Bereich der deutschen Steinkohle ist bedingt durch Zechenstilllegungen rückläufig, so dass durch die vorerwähnten Stärkungen im Industriebereich und das damit verbundene, zusätzliche Wachstum auch notwendig sind, um die rückläufigen Aktivitäten zu kompensieren. Im Zusammenhang mit der Bewirtschaftung der Bergwerke konnte der bestehende Dienstleistungsvertrag bereits in 2015 um drei Jahre bis Ende 2018, jedoch zu deutlich schlechteren Konditionen, verlängert werden. Zum Ende des Geschäftsjahres 2017 konnte ebenfalls der Standortbetreibervertrag der RGM ExperSite GmbH, Kassel, um weitere fünf Jahre verlängert werden. Auch die in 2013 erworbene RGM Technische Büroservices GmbH, welche Instandhaltungen, Instandsetzungen und Wartungen von Kopier- und Drucksystemen durchführt, hat das Geschäftsjahr erneut mit einem positiven Ergebnisbeitrag beendet.

Im Bereich Property Management ist die RGM über die am Markt unabhängig agierende PropertyFirst GmbH gut positioniert. Die PropertyFirst GmbH erzielte trotz der sich am Markt abzeichnenden Insourcing-Tendenzen einiger Marktteilnehmer aufgrund der gestiegenen Vertriebsaktivitäten eine konstante Leistung mit einem leicht verbesserten Ergebnis gegenüber dem Vorjahr und heute durch zahlreiche kleine und mittlere Auftragseingänge ihre Position im Markt gut bestätigen.

Die Internationalisierungsstrategie der RGM Gruppe sieht Markteintritte über Kooperation bzw. Partner mit bestehendem Know-how und Netzwerken überall dort vor, wo die RGM Entwicklungspotential in den Märkten sieht. Die RGM TURKEY Gayrimenkul Yönetim ve işletme A.Ş. hat sich auch in 2017 positiv entwickelt und ein erfolgreiches Geschäftsjahr mit einem Leistungsvolumen und einem Ergebnisbeitrag über dem des Vorjahresniveaus abgeschlossen. Mit der Akquisition eines weiteren Projektes unseres strategischen Partners NUROL Inc., dem NUROL Life in Istanbul, sowie mit der Bewirtschaftung der Tank- und Rastanlagen entlang der neuen Autobahnverbindung Istanbul - Izmir für die Otoyol A.S. sind zwei weitere renommierte Aufträge hinzugekommen. Die RGM Facility Management Schweiz AG hat die Erwartungen im Berichtsjahr nicht erfüllt und das Geschäftsjahr mit einem Verlust und einer Leistung leicht unter Planniveau abgeschlossen, was auf die fortlaufende Restrukturierung eines für die Landesgesellschaft wichtigen Auftrages zurückzuführen ist. Das europäische Wachstum durch die Auslandsaktivitäten der Gruppe wurde darüber hinaus im Geschäftsjahr 2017 durch die Entwicklung der WAGNER Facility Management S.A., Luxemburg, komplettiert. Von der bereits in 2015 erworbenen WAGNER Kirchberg Services S.A. (vormals: formart Kirchberg Services S.A.), Luxemburg, konnten die Aktivitäten im Luxemburger Markt weiter profitieren und auch im Geschäftsjahr 2017 weiteres organisches Wachstum generieren. Die Geschäftsentwicklung in Luxemburg ist auch im vierten Geschäftsjahr positiv und leistet somit einen positiven Beitrag zum Gruppenergebnis.

Lage

Dank stetem organischen Wachstum und Nutzung der sich ergebenden Marktchancen konnte die RGM Gruppe im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2017 trotz planmäßigen Auftragsabgängen an den Wachstumspfad der vergangenen Jahre anknüpfen und das Leistungsniveau weiter leicht anheben. Der weiterhin aggressive Wettbewerb, der sich daraus ergebende nachhaltige Preisverfall sowie das rückläufige Marktwachstum insgesamt erschweren auch zukünftig die Kompensation von Auftragsabgängen. Auch durch den Zusammenschluss mit der Unternehmensgruppe Gegenbauer befindet sich die RGM jedoch in einer stabilen und aussichtsreichen Marktposition. Um auch zukünftig erfolgreich am Markt bestehen zu können, ist weiterhin eine konsequente Marktbearbeitung notwendig, um das Gesamtleistungsniveau zu halten und nachhaltig auszubauen.

Ertragslage

Die Gesamtleistung der RGM entwickelte sich gegenüber dem Vorjahr leicht positiv und stieg um Mio. EUR 1,7 auf Mio. EUR 192,8. Die Umsatzerlöse gliedern sich in Vertragsleistungen in Höhe von Mio. EUR 111,3 (im Vorjahr Mio. EUR 113,2) und Sonderleistungen in Höhe von Mio. EUR 81,1 (im Vorjahr Mio. EUR 79,3) auf.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 0,7 gesunken.

Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) sank bei auch absolut abnehmendem Materialaufwand von 49,7 % auf 47,6 %. Der Materialaufwand stellt mit Mio. EUR 91,7 den größten Aufwandsposten dar. Absolut ist er um Mio. EUR 3,3 gesunken.

Der Personalaufwand nahm absolut um Mio. EUR 3,4 zu. Der Anstieg der Personalaufwendungen und die Reduzierung der Materialaufwendungen sind im Wesentlichen auf einen gestiegenen Eigenleistungsanteil der erbrachten Leistungen zurückzuführen.

Nachhaltig wird das Ergebnis der Gruppe mit Mio. EUR 5,4 (Vorjahr Mio. EUR 3,4) durch die nach dem deutschen Handelsrecht vorgeschriebenen Geschäfts- und Firmenwertabschreibungen aus Unternehmenserwerben belastet. Gegenüber dem Vorjahr sind die Geschäfts- und Firmenwertabschreibungen um Mio. EUR 2,0 gestiegen. Der Anstieg ist einerseits auf eine außerplanmäßige Abschreibung des Geschäfts- und Firmenwertes, der sich aus der Aufsetzung der Holdingstruktur in 2010 ergeben hat, zurückzuführen. Andererseits führt der Kauf zusätzlicher Anteile an der Kamb Elektrotechnik GmbH und der hrw Gebäudetechnik GmbH zu zusätzlichen Geschäfts- und Firmenwertabschreibungen. Die außerplanmäßige Abschreibung resultiert aus dem Teilerwerb der RGM Gruppe durch die Unternehmensgruppe Gegenbauer, der bezogen auf die wertbegründenden Faktoren des genannten Geschäfts- oder Firmenwert im Wesentlichen zwei Folgen hat. Durch den Zusammenschluss ergibt sich eine geänderte Marksituation gegenüber der ursprünglichen Marktsituation in 2010, die eine Limitierung der möglichen Ausschöpfung zukünftiger Marktpotenziale zur Folge hat. Zum anderen liegen die Gründe in dem veränderten möglichen Leistungsspektrum der RGM Gruppe im Verbund mit der Unternehmensgruppe Gegenbauer gegenüber dem potentiellen Leistungsspektrum bezogen auf die Sichtweise aus dem Jahr 2010.

Für das Geschäftsjahr 2017 weist der Konzern einen Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von Mio. EUR 2,8 (im Vorjahr Mio. EUR 0,5) aus. Diese Entwicklung lässt sich insbesondere durch die außerplanmäßigen Geschäfts- und Firmenwertabschreibungen erklären.

Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2017 beträgt Mio. EUR 105,3 und ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen.

Die Erhöhung der sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen um TEUR 548 ist im Wesentlichen mit der Änderung des Rechnungszinses, der dem durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren entspricht, bei Pensionsrückstellungen begründet.

Finanzlage

Kapitalstruktur

Das Eigenkapital hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf Grund des Konzernverlustes und Ausschüttungen an Minderheitsgesellschafter um Mio. EUR 4,8 auf Mio. EUR 6,6 verringert. Die Eigenkapitalquote lag zum 31. Dezember 2017 bei 10,0 % (Vorjahr: 17,1 %) und verringerte sich somit um 7,1 %-Punkte. Der Rückgang der Eigenkapitalquote ist neben dem Konzernjahresfehlbetrag auf die Reduzierung des Ausgleichspostens für Anteile anderer Gesellschafter zurückzuführen. Die Reduzierung des Ausgleichpostens für Anteile anderer Gesellschafter hat sich neben den Ausschüttungen auch aus den Zukäufen der oben genannten Anteile ergeben.

Das Fremdkapital erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 4,5 auf Mio. EUR 59,7 (Vorjahr: Mio. EUR 55,3). Erhöhend wirkten sich vor allem die um Mio. EUR 4,5 angestiegenen Verbindlichkeiten (Stand 31. Dezember 2017: Mio. EUR 30,6) aus. Die Verbindlichkeiten in Höhe von Mio. EUR 4,7 haben eine Fristigkeit von über einem Jahr. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um Mio. EUR 4,5. Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute sind in Euro dotiert. Trotz des durchschnittlichen Anstiegs der Verbindlichkeiten konnte der Zinsaufwand aufgrund des verbesserten Zinsniveaus stabil gehalten werden. Die Rückstellungen blieben insgesamt auf einem konstanten Niveau. Die einzelnen Positionen entwickelten sich jedoch unterschiedlich. Während die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen insbesondere aufgrund der Änderung des Zinssatzes um Mio. EUR 0,9 stiegen, ist ein Rückgang bei den Steuerrückstellungen um Mio. EUR 0,4 und den sonstigen Rückstellungen um Mio. EUR 0,5 zu verzeichnen.

Die RGM Holding GmbH sowie drei weitere Tochtergesellschaften sind mit Unterzeichnung der Beitrittsvereinbarung am 4. Januar 2017 in den Konsortialkreditvertrag zwischen der Gegenbauer Holding SE & Co. KG und den Darlehensgebern beigetreten und konnte so die Finanzierung der RGM Gruppe weiterhin stärken.

Investitionen

Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit betrug im Geschäftsjahr Mio. EUR -7,6. Er setzt sich hauptsächlich aus den Auszahlungen für die Erhöhung der Beteiligungsquote an der Kamb Elektrotechnik GmbH und der hrw Gebäudetechnik GmbH sowie Investitionen in das Sachanlagevermögen zusammen.

Liquidität

Die RGM stellt die Kapitalflussrechnung nach der indirekten Methode auf. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Konzern einen positiven Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von Mio. EUR 4,9.

Der positive Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von Mio. EUR 3,2 resultiert aus einer Einzahlung aus der Aufnahme von Krediten (Mio. EUR 6,0), der Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten (Mio. EUR 1,3), aus der Ausschüttung von aufgelaufenen Gewinnen an Minderheitsgesellschafter (Mio. EUR 1,0) sowie der Auszahlung für Zinsen (Mio. EUR 0,5).

Der Finanzmittelfonds beträgt zum 31. Dezember 2017 Mio. EUR -0,5 (Vorjahr Mio. EUR -0,9).

Insgesamt ist die Finanzlage geordnet. Aufgrund des positiven Cash Flows aus laufender Geschäftstätigkeit konnte, wie auch in den Vorjahren, im Geschäftsjahr sämtlichen Zahlungsverpflichtungen nachgekommen werden. Auch zukünftig sind keine Liquiditätsengpässe absehbar. Zum 31. Dezember 2017 bestehen zugesagte aber nicht genutzte Kreditlinien in Höhe von Mio. EUR 5,2.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme des Konzerns verkürzte sich zum 31. Dezember 2017 gegenüber dem Vorjahr marginal um Mio. EUR 0,3 auf Mio. EUR 66,4.

Die einzelnen Bilanzposten entwickelten sich unterschiedlich. Zur Verkürzung trugen auf der Aktivseite insbesondere die Verringerung der immateriellen Vermögensgegenstände um TEUR 713, davon Verringerung der Geschäfts- oder Firmenwerte um TEUR 709 sowie die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 472 bei.

Gegenläufig wirkten sich die gestiegenen sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 336 und die Erhöhung der Sachanlagen um TEUR 146 aus.

Auf der Passivseite resultiert die Bilanzverkürzung im Wesentlichen aus der Reduzierung des Eigenkapitals aus zuvor genannten Gründen in Höhe von Mio. EUR 4,8. Im Gegenzug erhöhten sich die Verbindlichkeiten um Mio. EUR 4,5.

Das Anlagevermögen trägt mit 34,4 % (im Vorjahr 35,2 %) zur Bilanzsumme bei. Davon entfallen allein auf die Geschäfts- oder Firmenwerte 24,7 % (im Vorjahr 25,6 %). Als größter Einzelposten mit Mio. EUR 30,2 (im Vorjahr Mio. EUR 30,7), der 45,5 % (im Vorjahr 46,0 %) der Bilanzsumme ausmacht, sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu nennen. Die restlichen 20,1 % (im Vorjahr 18,8 %) der Bilanzsumme gliedern sich in Vorräte in Höhe von 10,5 % (im Vorjahr 10,3 %), Sachanlagen in Höhe von 7,2 % (im Vorjahr 6,9 %) und in übrige Posten auf.

Auf der Passivseite trägt das Eigenkapital 10,0 % (im Vorjahr 17,1 %) zur Bilanzsumme bei. Die Verbindlichkeiten stellen mit insgesamt 46,0 % (im Vorjahr 39,0 %) neben den Rückstellungen in Höhe von 44,0 % (im Vorjahr 43,7 %) den größten Anteil an der Bilanzsumme dar. Die Verbindlichkeiten setzen sich aus den um Mio. EUR 4,5 gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 25,8 % (im Vorjahr 18,9 %), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12,6 % (im Vorjahr 12,9 %), sowie den verbleibenden Verbindlichkeiten 7,6 % (im Vorjahr 7,3 %) zusammen.

Zusammenfassung der Lage

Die für 2017 prognostizierte Gesamtleistung von Mio. EUR 190,4 wurde um Mio. EUR 2,4 übertroffen. Ursache dafür ist in erster Linie organisches Wachstum. Der geplante Konzernverlust Mio. EUR 1,0 wurde maßgeblich aufgrund der außerplanmäßigen Geschäfts- und Firmenwertabschreibung nicht erreicht. Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung in Anbetracht der Marktumgebung und der im Geschäftsjahr eingeleiteten Maßnahmen zur nachhaltigen Qualitätssicherung als stabil zu beurteilen.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Der Konzernerfolg wird anhand der Kennzahl "earnings before interest, taxes, depreciation and amortisation" (EBITDA) geplant und gemessen. Im Berichtsjahr wurde ein EBITDA in Höhe von Mio. EUR 7,8 erzielt (geplant waren für 2017 Mio. EUR 8,0). Für das Geschäftsjahr 2018 wird ein EBITDA von Mio. EUR 9,0 erwartet. Des Weiteren wird die Gesamtleistung als finanzieller Leistungsindikator herangezogen. Im Berichtsjahr wurde eine Gesamtleistung von Mio. EUR 192,8 erreicht (geplant waren für 2017 Mio. EUR 190,4). Die Gruppe plant eine Gesamtleistung in 2018 von Mio. EUR 190,7. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden, wie im Vorjahr, nicht zur Unternehmenssteuerung herangezogen. Die Leistungsindikatoren werden stetig angewandt.

Erklärung zur Unternehmensführung

Die Gesellschafter der RGM Holding haben beschlossen, bis zum 30. Juni 2017 eine Zielgröße des Anteils von Frauen im Aufsichtsrat und in der Geschäftsführung der RGM Holding GmbH in Höhe von jeweils 20 % zu erreichen. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses konnte die Zielgröße noch nicht erreicht werden.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Fraglich bleibt, ob auch in Zukunft die positiven Wachstumsprognosen der Vergangenheit dauerhaft beibehalten werden können. Kurzfristig kann für 2018 von einem BIP-Wachstum leicht über Vorjahresniveau ausgegangen werden. Die Bundesregierung rechnet die Jahre 2018 und 2019 mit einer weiteren Belebung der Wirtschaft. Demnach wird für die Bundesrepublik für 2018 mit einem BIP-Wachstum von 2,2 % (12/2017: RWI, DIW, DIHK) bzw. 2,5% (Bundesbank) bzw. 2,6 % (12/2017: ifo) sowie für 2019 von 1,6 % (12/2017: DIW) bzw. 1,7 % (12/2017: Bundesbank) bzw. 1,9 % (12/2017: RWI) bzw. 2,1 % (12/2017: ifo) gerechnet. Zudem rechnet die Bundesregierung bei der Beschäftigtenzahl für 2018 mit einem um rund 100 Tsd. Beschäftigte gesteigerten neuen Rekordwert.

Aufgrund der expansiven Zins- und Geldpolitik der EZB wird die deutsche Wirtschaft von einer konstant hohen Exportquote, sowie einem konstanten Anstieg des privaten Konsums aufgrund der sehr guten Arbeitsmarktlage profitieren. Mittelfristig ergeben sich zum einen aus dem Handeln Donalds Trumps als US-Präsidenten, dem BREXIT und den damit verbundenen Verhandlungen sowie populistischen Strömungen insbesondere im Osten der EU Unsicherheiten für die deutsche und europäische Industrie. Dem entgegenstehen weiterhin kräftige Bauinvestitionen im Inland (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.).

Da in Zeiten der Niedrigzinsphase Investoren händeringend nach lukrativen Anlagemöglichkeiten suchen, ist auch im kommenden Jahr mit einer positiven Entwicklung des DAX sowie einer weiteren guten Entwicklung des Immobilien-Transaktionsvolumens zu rechnen. Der deutsche Immobilienmarkt gilt international als "sicherer Hafen", weshalb Anleger aus der ganzen Welt angelockt werden. Im internationalen Vergleich gelten die Immobilienpreise in deutschen Metropolregionen bei einer überdurchschnittlichen Renditeerwartung im Gegensatz zu Staatsanleihen oder Rentenpapieren immer noch als günstig. Jedoch steigt bei niedrigen Zinsen die Gefahr von zu riskantem Anlageverhalten, es können sich leicht Überhitzungen oder ähnlich wie in der Jahren 2005 bis 2008 Preisblasen in anderen Vermögensklassen, wie etwa die der Immobilie bilden.

Die Vielzahl an Immobilien-Transaktionen führen nicht automatisch zu einer Ausweitung des Geschäftsvolumens an sich, sondern verstärkt zu einer weiteren Umverteilung des bereits erschlossenen Marktvolumens. Das Wachstum auf dem Facility Services-Markt hat sich seit 2011 grundsätzlich verlangsamt, der deutsche Markt ist mittlerweile ein gesättigter mit mittlerem Reifegrad. Auch für die Zukunft sind die Umsatzprognosen laut Lünendonk-Studie zurückhaltend. Mit dieser Entwicklung einhergehend stellt sich ein zunehmender Verdrängungsprozess bei gleichzeitig einsetzendem Konsolidierungstrend ein, infolge dessen sich die Konzentration auf der Anbieterseite auch künftig fortsetzen wird. Die großen Marktplayer werden, bedingt durch anorganisches Wachstum, noch enger zusammenrücken. Diese M&A-bedingten Akquisitionen werden einen maßgeblichen Anteil am Umsatzwachstum haben. Regionale Anbieter und Nischenanbieter werden auch weiterhin eine wichtige Rolle im Markt spielen. Gemäß der Studie werden zukünftig nach Ansicht der führenden Marktteilnehmer aber diejenigen Unternehmen den Markt dominieren, die integrierte Serviceleistungen anbieten. Darüber hinaus sind im Segment der Industrial Services verstärkt auch grenzüberschreitende Vergabeprozesse zu beobachten.

Der Nachhaltigkeits- und Energieeffizienztrend könnte eine Chance darstellen, das eigene Leistungsportfolio deutlich zu erweitern. Mit der eigenen Marke REAL GREEN sowie dem Wissenspool, der Beteiligung an der Beratungsgesellschaft fmsc GmbH, wurden in diesem Feld erste Schritte getätigt.

Auf der aktuellen Lünendonk-Liste der führenden Facility Services-Unternehmen in Deutschland wird die RGM in der neuen Gesellschafterkonstellation zusammen mit der Unternehmensgruppe Gegenbauer im Jahr 2016 auf Platz 7 (Vorjahr RGM Platz 20, Unternehmensgruppe Gegenbauer Platz 11) geführt. Somit gehört die RGM in der neuen Gesellschafterkonstellation zu den Top 10 der führenden Facility Services-Unternehmen in Deutschland und hat damit auch ihre Wettbewerbssituation insgesamt verbessert. Um den erreichten Anschluss an die großen marktführenden Unternehmen der Branche nicht zu verlieren, muss der Unternehmensverbund auch in den kommenden Jahren profitabel und über dem Marktniveau wachsen.

Das Kundenspektrum auf der Nachfrageseite wird weiterhin sehr heterogen sein und reicht vom klassischen Eigennutzer einer Immobilie bis hin zu offenen und geschlossenen Immobilienfonds im Segment für fremdgenutzte Gewerbe- und Wohnimmobilien. Die Heterogenität des Kundenspektrums wird zusätzlich durch die Vielzahl der Immobilien-Transaktionen noch beschleunigt. Während in der Vergangenheit Outsourcing-Prozesse und die Vergabe von großen, bundesweiten Immobilienportfolios für Wachstumsschübe bei den Dienstleistungsunternehmen gesorgt haben, sind die Vergabepakte in den letzten beiden Geschäftsjahren insbesondere bei den institutionellen Kapitalanlegern signifikant kleiner geworden. Bei der Dauer der Vertragslaufzeiten zeichnet sich darüber hinaus ein Trend zu kürzeren Laufzeiten und revolvierenden Verlängerungsklauseln ab, die die Mittelfristplanung erschweren.

Basierend auf den bestehenden Verträgen ist die RGM auch in der neuen Gesellschafterkonstellation bestrebt, im Jahr 2018 ihr Geschäftsvolumen auszubauen, um das rückläufige Geschäft der Industrial Services bedingt durch die Zechenstilllegungen aufgrund des Ausstiegs der Bundesregierung aus dem Steinkohlebergbau zu kompensieren und insgesamt mit der Marktentwicklung in den jeweilig besetzten Geschäftsfeldern Schritt zu halten.

Insbesondere soll der Markt der institutionellen Investoren, wie auch in den vergangenen Jahren, intensiv bearbeitet werden. Dabei kommt neben der starken Positionierung als Property Manager sowie als technischer Portfoliomanager für große gewerbliche Immobilienportfolios dem Geschäft der ausschreibungsgetriebenen Einzelvergaben eine zentrale Rolle zu. Ein weiterer Fokus wird auf das lokale, niederlassungsnahe Geschäft gelegt werden. Aus der neuen Gesellschafterkonstellation heraus sind auch integrierte Vergabekonzepte bei Eigennutzern von Immobilien (sog. Corporates) aufgrund der insgesamt gestiegenen Eigenleistungsquote im technischen und infrastrukturellen Facility Management möglich und am Markt entsprechend zu platzieren. Zusätzlich zu dem organischen Wachstum wird innerhalb der Gesamtgruppe Gegenbauer-RGM der Markt auch für künftige Opportunitäten anorganischen Wachstums sorgfältig beobachtet.

Auf das organische Wachstum des Industrial Facility Managements wird auch in der Zukunft ein Schwerpunkt gelegt werden. Neben der hohen technischen Qualifikation der Mitarbeiter bildet das ausgeprägte Verständnis für die Kernprozesse des Auftraggebers den entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Angesichts der sich ergebenen Synergien für die Auftraggeberseite ist eine Bündelung klassischer Gebäudemanagement-Bestandteile mit Aufgabenstellungen aus den produktionsnahen Industrie-Dienstleistungen in der Zukunft zu erwarten.

Aufgrund der hohen Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte und der sich aus dem Leistungsrückgängen mit dem Altgesellschafter RAG Deutsche Steinkohle AG ergebenden Restrukturierungskosten sowie einem rückläufigen Geschäft in der Schweiz rechnet das Management der RGM Gruppe mit einem Konzernverlust von rund TEUR 1.091 für das Geschäftsjahr 2018.

Risiken

Risiken sind nachfolgend in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für die RGM Gruppe dargestellt. Wesentliche Veränderungen der Risikostruktur der RGM Gruppe haben sich im Vorjahresvergleich nicht ergeben.

Bestandsgefährdende Risiken und sonstige Risiken, die einen negativen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, sind zurzeit nicht erkennbar. Die RGM Gruppe richtete ihr Risikomanagement an den rechtlichen Anforderungen aus.

Die Nachfrager dürften zum großen Teil erkannt haben, dass die gestiegenen Qualitätsanforderungen auch zu höheren Preisen führen sollten. Tatsächlich geht für einige Auftraggeber aber nach wie vor Kosteneinsparung vor Qualität. Der Preisdruck auf dem Markt ist daher noch immer enorm und wird sich vor dem Hintergrund des teilweise brutalen Marktverhaltens einiger Marktteilnehmer noch weiter verschärfen. Dabei sind zunehmend auch kürzere Vertragslaufzeiten wahrnehmbar, die in einem Zusammenhang mit dem weiterhin hohen Transaktionsvolumen bei Gewerbeimmobilien stehen. Die RGM wird auch zukünftig nicht um jeden Preis Aufträge verlängern oder bei Ausschreibungen über ein gesundes Maß hinaus mitbieten. Gleiches gilt für den Erwerb von Unternehmensanteilen im Rahmen des anorganischen Wachstums.

Neben dem Preisdruck ist der Mangel an qualifiziertem Personal in der Branche als nicht zu unterschätzendes Risiko zu nennen. Zwar ist die RGM diesbezüglich zurzeit sehr gut aufgestellt, künftig wird es nicht nur für die RGM, sondern für die gesamte Branche zunehmend schwerer werden, geeignetes Personal anzuwerben bzw. zu binden. Die gilt insbesondere für die Metropolregionen.

Den allgemeinen unternehmerischen Risiken wird durch ein eingerichtetes internes Kontrollsystem begegnet. Hierin werden unter anderem die Vertragslaufzeiten mit der Einschätzung eines möglichen Vertragsauslaufes, Akquisitionsziele und weitere ertragsrelevante Sachverhalte erfasst. Ebenso werden auftragsrelevante Einflüsse wie zum Beispiel die Bewertung von Pensionsrückstellungen, Veränderungen der Tariflandschaft und weitere Risiken aufgenommen. Das implementierte Managementinformationssystem, welches im Geschäftsjahr 2018 bedingt durch die Neufassung der entsprechenden DIN Normen umfassend in Bezug auf das Risikomanagement überarbeitet wird, begegnet u.a. auch dem latenten Risiko des Forderungsausfalls durch ein aktives Debitorenmanagement. Ein Liquiditätsrisiko besteht nicht. Zusammenfassend stellt sich die Risikolage als überschaubar und geringfügig und somit als beherrschbar dar.

Chancen

Chancen sind nachfolgend in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für die RGM Gruppe dargestellt. Wesentliche Veränderungen der Chancenstruktur der RGM Gruppe haben sich im Vorjahresvergleich nicht ergeben.

Die RGM wird weiterhin ihre Chancen am Markt wahrnehmen und durch organisches und ggf. anorganisches Wachstum nicht nur an Bedeutung im Markt gewinnen, sondern auch ihre Profitabilität steigern. Bedingt durch den zusammen mit der Unternehmensgruppe Gegenbauer gestärkten Marktauftritt werden sich mittel- bis langfristig noch nicht ausgeschöpfte Vertriebschancen sowie Synergiepotentiale in Gemeinkostenanteil heben lassen. Im Zuge dessen wird die RGM in 2018 von der Gegenbauer Facility Management GmbH (GFM) die Aktivitäten der Niederlassung Frankfurt übernehmen und im Gegenzug die Aktivitäten der Niederlassung Berlin an die GFM abgeben.

Die verstärkte Nachfrage nach energieeffizienten Immobilien wird auch für die Anbieter im Facility Services-Markt Wachstumspotential bieten. Die RGM sieht durch ihren Schwerpunkt auf dem technischen Gebäudemanagement insbesondere hier Entwicklungsmöglichkeiten. In Verbindung mit unserem unabhängigen Beratungsunternehmen fmsc, welches sich auf die Beratung bezüglich Nachhaltigkeit und Effizienzsteigerungen von Immobilien spezialisiert hat, sollten sich auf diesem Gebiet künftig Absatzchancen entwickeln. Für unsere Kunden können dadurch Synergien genutzt und Kosteneinsparungen realisiert werden.

Als weitere Chance sieht die Geschäftsführung der RGM künftig Kostenersparnisse sowie Qualitäts- und Effizienzsteigerungen durch die Erweiterung der neuen CAFM-Software um zusätzliche Module und Anwendungen. Durch die Implementierung der neuesten Software auf dem Markt können Prozesse optimiert und dauerhaft Kosten gesenkt werden. Gleichzeitig werden Qualitäts-, Informations- und Dokumentationsverbesserungen erwartet, die sich wiederum positiv auf die Entwicklung der Gruppe auswirken werden. Der Tendenz zu der seitens der Nachfrager geforderten höheren Qualität der Leistungserbringung begegnet die RGM mit einer konsequenten Erhöhung der Eigenleistungsquote in den technischen Gewerken. In diesem Zusammenhang hat die RGM Gruppe mit dem internen Schulungsprogramm, der RGM Academy, eine Basis dafür gelegt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezielter und strukturierter auf die zukünftigen Marktanforderungen vorzubereiten.

Die RGM Gruppe hat die Marken "RGM Facility Management", "RGM Industrial Services" sowie "PropertyFirst" in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und konnte somit ihre Marktposition in den jeweilig besetzten strategischen Geschäftsfeldern festigen. Die dadurch gestiegene Marktwahrnehmung drückt sich unter anderem in der Teilnahme an Ausschreibungen größeren Umfangs und entsprechenden Auftragsgewinnen aus, sodass die Marken im Hinblick auf die bereits besetzten technischen und kaufmännischen Geschäftsfelder auch in der veränderten Gesellschafterstruktur als qualitätsorientierte Dienstleistungsmarken am Markt im Rahmen der schon im Markt bekannten Zwei-Marken-Strategie Gegenbauer und RGM weiter kontinuierlich ausgebaut werden.

Die RGM Gruppe hat sich durch die verbesserte interne Ablauf- und Aufbauorganisation sowie die externe Marktaufstellung gut auf das weitere organische und anorganische Wachstum vorbereitet. Sie wird weiterhin ihre Chancen nutzen und sich gegenüber anderen Wettbewerbern behaupten bzw. durchsetzen.

 

Dortmund, den 31. Januar 2018

RGM Holding GmbH

Die Geschäftsführung

RGM Holding GmbH, Dortmund

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017

Aktiva

31.12.2017
31.12.2016
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.564.230,04 1.568.667,22
2. Geschäfts- oder Firmenwert 16.377.894,37 17.086.835,25
3. Geleistete Anzahlungen 35.277,34 34.902,34
  17.977.401,75 18.690.404,81
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 27.357,00 11.867,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 262.177,35 263.664,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.490.984,76 4.358.967,47
  4.780.519,11 4.634.499,21
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Beteiligungen 1,00 1,00
3. Sonstige Ausleihungen 54.655,36 137.404,68
  54.657,36 137.406,68
  22.812.578,22 23.462.310,70
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.788.611,22 1.738.042,43
2. Unfertige Leistungen 4.887.244,87 4.522.994,65
3. Geleistete Anzahlungen 615.779,63 707.783,12
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -335.424,34 -95.222,06
  6.956.211,38 6.873.598,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 30.217.116,68 30.689.298,46
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 18.765,94 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.056.323,66 3.720.373,28
  34.292.206,28 34.409.671,74
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.097.900,97 1.765.504,41
  43.346.318,63 43.048.774,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 234.987,22 167.880,93
  66.393.884,07 66.678.965,92

Passiva

   
  31.12.2017 31.12.2016
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 15.739.150,23 15.739.150,23
III. Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung -386.368,13 -139.876,12
IV. Verlustvortrag -7.371.885,10 -5.855.876,60
V. Konzernverlust -3.382.832,09 -1.516.008,50
VI. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 1.048.731,37 2.178.086,12
  6.646.796,28 11.405.475,13
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 10.863.986,33 9.935.061,16
2. Steuerrückstellungen 686.105,88 1.106.072,80
3. Sonstige Rückstellungen 17.643.059,98 18.099.246,38
  29.193.152,19 29.140.380,34
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 17.101.664,71 12.584.664,32
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.379.325,97 8.596.362,25
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 206.354,39 47.237,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 4.866.590,53 4.796.984,55
  30.553.935,60 26.025.248,12
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 107.862,33
  66.393.884,07 66.678.965,92

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017

RGM Holding GmbH, Dortmund

2017
2016
1. Umsatzerlöse 192.401.925,92 192.447.290,23
2. Erhöhung (Vorjahr Verminderung) des Bestandes an unfertigen Leistungen 365.905,29 -1.393.449,53
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.466.749,29 3.201.447,30
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 14.521.098,64 15.728.122,71
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 77.139.273,92 79.245.762,84
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 65.052.927,80 62.265.752,96
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 12.774.821,48 12.128.800,35
(davon für Altersversorgung € 236.091,98; Vorjahr € 171.988,96)    
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 7.573.502,13 5.342.306,82
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 17.959.831,80 17.308.374,38
8. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.779,44 2.533,97
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 35.899,42 223.472,69
(davon Erträge aus der Abzinsung € 0,00; Vorjahr: € 188.354,00)    
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 1,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.538.814,12 990.333,95
(davon Aufwendungen aus der Aufzinsung € 1.055.576,53; Vorjahr: € 435.981,52)    
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.353.443,78 1.797.029,90
13. Ergebnis nach Steuern -2.641.454,31 -325.190,25
14. Sonstige Steuern 120.065,82 173.365,96
15. Konzernjahresfehlbetrag -2.761.520,13 -498.556,21
16. Anderen Gesellschaftern zustehender Gewinn 621.311,96 1.017.452,29
17. Konzernverlust -3.382.832,09 -1.516.008,50

RGM Holding GmbH

Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017

Angaben zur Gesellschaft und zum Konsolidierungskreis

Die Gesellschaft RGM Holding GmbH mit Sitz in Dortmund ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Dortmund (HRB 23175).

Der Konzernabschluss der RGM Holding GmbH wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt und als Teilkonzernabschluss in den Konzernabschluss der Gegenbauer Holding SE & Co. KG, Berlin (größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Die Konzernabschlüsse werden im Bundesanzeiger bekannt gemacht.

In den zum 31. Dezember 2017 aufgestellten Konzernabschluss werden neben der RGM Holding GmbH neunzehn inländische und fünf ausländische Unternehmen einbezogen.

Die Valorias GmbH, Dortmund, an der die RGM Holding GmbH unmittelbar 100 % der Anteile hält, ist wegen der Inanspruchnahme des § 296 Abs. 2 HGB aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des RGM Konzerns nicht konsolidiert worden. Die Valorias GmbH ist nicht operativ tätig und besitzt keine bedeutsamen Vermögensgegenstände und Schulden. Die Gesellschaft RGM Portfolio Service GmbH wurde rückwirkend zum 1. Januar 2017 auf die RGM Facility Management GmbH verschmolzen.

Der Konzernabschluss beinhaltet somit folgende Tochterunternehmen:

Gesellschaft Anteil am Kapital
in %
fmsc GmbH, Bochum 80
hrw Gebäudetechnik GmbH, Hamburg 76
Kamb Elektrotechnik GmbH, Ludwigshafen *1 100
KIS Industrieservice GmbH, Ludwigshafen *1 100
KLUGE Unternehmensgruppe GmbH, Dresden *1 100
KLUGE Gebäudemanagement GmbH, Dresden *1 100
KLUGE Clean-Gartenlandschaftsbau GmbH, Dresden *1 100
KLUGE Klima-Filtertechnik GmbH, Dresden *1 100
M&B Elektrotechnik GmbH, Dortmund 100
OM Service GmbH, Glashütten 100
PropertyFirst GmbH, Bochum *1 100
RGM ExperSite GmbH, Kassel *1 100
RGM Facility Management GmbH, Dortmund *1 100
RGM Facility Management Schweiz AG, Bern / Schweiz 100
RGM Industrial Services GmbH, Dortmund *1 100
RGM Retail GmbH, Düsseldorf 100
RGM Shared Services GmbH, Dortmund *1 100
RGM Spain Facilities Management S.L., Madrid / Spanien 100
RGM Technische Büroservices GmbH, Dortmund 100
RGM Technische Services GmbH, Düsseldorf 100
RGM TURKEY Gayrimenkul Yönetim ve işletme A.Ş., Istanbul / Türkei 100
SectorOne Sicherheitsdienste GmbH, Dortmund 100
Valorias GmbH, Dortmund *2 100
WAGNER Facility Management S.A., Luxemburg / Luxemburg 50,1
WAGNER Facility Management Kirchberg S.A., Luxemburg / Luxemburg 100

*1) Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB
*2) Nicht konsolidiert nach Inanspruchnahme von § 296 Abs. 2 HGB

Konsolidierungsgrundsätze

Die Konsolidierung der Einzelabschlüsse wurde unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften nach folgenden Grundsätzen vorgenommen:

Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Neubewertungsmethode gem. § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB durchgeführt. Sich ergebende aktive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden gemäß § 309 Abs. 1 HGB i. V. m. § 246 Abs. 1 HGB und § 253 Abs. 3 HGB aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Ein sich ergebender passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung wird, soweit am Bilanzstichtag feststeht, dass er einem realisierten Gewinn entspricht, erfolgswirksam aufgelöst.

Die Aufstockung von Anteilen an Tochterunternehmen wurden als Erwerbsvorgang behandelt.

Die Währungsumrechnung erfolgt nach der modifizierten Stichtagskursmethode.

Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der konsolidierten Unternehmen sind nach den auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens anwendbaren Methoden einheitlich bewertet worden.

Ausleihungen und andere Forderungen, Verbindlichkeiten, Umsatzerlöse sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen sind eliminiert worden.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und gegebenenfalls um außerplanmäßige Abschreibungen, bilanziert. Sie werden linear entsprechend den voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauern von 3 bis 10 Jahren abgeschrieben.

Der bilanzierte Geschäfts- oder Firmenwert, der aus der Erstkonsolidierung zum 1. Januar 2011 stammt, wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 12 Jahren planmäßig linear sowie gegebenenfalls erforderlich außerplanmäßig abgeschrieben. Für die erworbenen Minderheitsanteile der Kamb Elektrotechnik GmbH, Ludwigshafen, und hrw Gebäudetechnik GmbH, Hamburg, werden die Geschäfts- oder Firmenwerte gemäß § 309 Abs. 1 i. V. m. § 301 Abs. 3 HGB jeweils über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren planmäßig abgeschrieben. Bei der Ermittlung der Nutzungsdauer wurden die voraussichtliche Bestandsdauer und die Branche berücksichtigt.

Alle übrigen Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über die voraussichtlichen Nutzungsdauern abgeschrieben. Die Nutzungsdauern für diese Geschäfts- oder Firmenwerte betragen maximal 5 Jahre. Bei der Ermittlung der Nutzungsdauern wurden die voraussichtlichen Bestandsdauern von Gesellschaften in den vorliegenden Branchen sowie die Auswirkungen von Veränderungen der Absatzmärkte berücksichtigt.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um nutzungsbedingte, planmäßige sowie gegebenenfalls erforderliche außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßige Nutzungsdauer beträgt 3 bis 10 Jahre. Die Abschreibungen erfolgen pro rata temporis und seit 2008 nach der linearen Abschreibungsmethode. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig.

Bauten auf fremden Grundstücken werden zu Anschaffungskosten, vermindert um nutzungsbedingte, planmäßige sowie gegebenenfalls erforderliche außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer der Mieterein- und -umbauten bemisst sich an der voraussichtlichen Mietvertragsdauer.

Geringwertige abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von EUR 150,00 bis EUR 410,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben und im Anlagengitter als Abgang gezeigt. Geringwertige abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 150,00 werden im Zugangsjahr direkt im Aufwand erfasst.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die Vorräte sind zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Herstellungskosten bemessen sich an der handelsrechtlichen Wertuntergrenze.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen.

Die in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten bzw. Mitteilungen der Versicherer mit dem jeweiligen Aktivwert (Deckungskapital) zum Bilanzstichtag bewertet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 31,9 % zugrunde (15,8 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 16,1 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatz von ca. 461 %.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach der der "Projected Unit Credit" (PUC) Methode unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Es liegen versicherungsmathematische Gutachten zugrunde. Die Verpflichtungen wurden mit einem geschätzten Zinssatz von 3,68 % für eine pauschale Laufzeit von 15 Jahren (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB) abgezinst. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden in Abhängigkeit von der Versorgungsordnung jährliche Rentensteigerungen von 1,0 bis 2,0 % (Vorjahr 1,0 bis 2,0 %) sowie Anwartschaftstrends von 0,0 bis 0,5 % (Vorjahr 0,0 bis 0,5 %) berücksichtigt. Sofern es sich nicht um eingefrorene Zusagen handelt (keine Fluktuation), wurde eine Fluktuationswahrscheinlichkeit (Heubeck 2005 G) berücksichtigt.

Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sogenanntes Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

Den Jubiläums- und Überbrückungsgeldrückstellungen liegen versicherungsmathematische Gutachten zugrunde. Dabei kamen die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zur Anwendung. Die Verpflichtungen wurden mit einem Zinssatz von 2,81 % für eine pauschale Laufzeit von 15 Jahren (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB) abgezinst. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurde ein Entgelttrend von jährlich 0,5 % sowie eine Fluktuationswahrscheinlichkeit von 3,0 % zugrunde gelegt.

Darüber hinaus wurden die sonstigen Rückstellungen in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Finanzmittelbestand beinhaltet Kassenbestände und jederzeit fällige Guthaben bei Kreditinstituten (Restlaufzeiten von nicht mehr als drei Monaten) und jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten (Kontokorrent).

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bis auf sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 2.546 haben sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 13.495. Diese wurden mit Deckungsvermögen (beizulegender Zeitwert TEUR 2.136, historische Anschaffungskosten TEUR 1.929) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden die zweckexklusiven, verpfändeten und insolvenzgeschützten Rückdeckungsversicherungen sowie ein Treuhandkonto klassifiziert.

Die Erträge aus dem Deckungsvermögen (TEUR 58) wurden mit den Zinszuführungen zu den Altersversorgungsrückstellungen (TEUR 152) gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert.

Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen sowie der Neubewertung des zuvor unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Deckungsvermögens (verpfändete Rückdeckungsversicherungen) zum beizulegenden Zeitwert im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von TEUR 1.164. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2017 wurden TEUR 71 als sonstiger betrieblicher Aufwand erfasst. Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung bei den Pensionsrückstellungen somit auf TEUR 495.

Der sich aus der Anwendung des § 253 Abs. 6 HGB in Bezug auf die Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit der Verlängerung des Durchschnittsbildungszeitraums von sieben auf zehn Jahren ergebende, ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag beträgt zum 31. Dezember 2017 TEUR 1.948. Abgesehen von einer Konzerngesellschaft, greift die Ausschüttungssperre bei den übrigen Konzerngesellschaften zum Bilanzstichtag nicht, da hier entweder Ergebnisabführungsverträge bestehen oder ausreichend frei verfügbare Rücklagen (Gewinn- und Kapitalrücklagen) vorhanden sind.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für den Belegschaftsbereich, für ausstehende Eingangsrechnungen, für Gewährleistungen, für Prüfungs- und Abschlusskosten, für Aufbewahrungspflichten, für Prozessrisiken und übrige sonstige Rückstellungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

31.12.2017
TEUR
31.12.2016
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 17.102 12.585
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr) (12.422) (4.048)
(davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr) (4.680) (8.537)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.379 8.596
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr) (8.379) (8.596)
3. Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen 206 47
(davon aus Lieferungen und Leistungen) (160) (0)
(davon sonstige Verbindlichkeiten) (46) (47)
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr) (206) (47)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 4.867 4.797
(davon aus Steuern) (3.247) (3.830)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) (200) (74)
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr) (4.867) (4.797)
  30.554 26.025

Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert.

Latente Steuern

Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, sodass sich insgesamt kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt. Die ermittelten aktiven und passiven latenten Steuern resultieren überwiegend aus temporären Differenzen bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sowie bei den sonstigen Rückstellungen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden in den folgenden Geschäftsfeldern erzielt:

TEUR
Facility Management 136.415
Industrial Services 43.023
Property Management 12.964
  192.402

Bis auf TEUR 3.199 in der Schweiz, TEUR 7.371 in der Türkei und TEUR 3.884 in Luxemburg, wurden alle Umsätze in der Bundesrepublik Deutschland getätigt.

Periodenfremde Erträge und Erträge außergewöhnlicher Bedeutung bzw. Größenordnung

Die periodenfremden Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen in Höhe von TEUR 685, aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 543, aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 99 sowie weitere sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 311.

Periodenfremde Aufwendungen und Aufwendungen außergewöhnlicher Bedeutung bzw. Größenordnung

Zu den periodenfremden Aufwendungen zählen Aufwendungen aus der Zuführung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen in Höhe von TEUR 934, Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 482, aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 31 sowie weitere sonstige periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 161.

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen beinhalten außerplanmäßige Abschreibungen des Geschäfts- und Firmenwertes in Höhe von TEUR 1.800.

Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

Im Geschäftsjahr belaufen sich die Erträge aus der Währungsumrechnung auf TEUR 111 (Vorjahr TEUR 95) und die Aufwendungen aus Währungsumrechnung auf TEUR 42 (Vorjahr TEUR 64).

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus bestehenden Mietverträgen für Immobilien mit fremden Unternehmen betrugen am Bilanzstichtag TEUR 7.408. Zudem bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Personenkraftwagen, Software und Multifunktionsgeräte in Höhe von TEUR 778. Der Vorteil der vorgenannten Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Es bestehen unbedingte Call- / Put-Optionen zum Erwerb von Minderheitsanteilen, die jederzeit ausgelöst werden können. Der Erwerbsbetrag richtet sich nach bereinigten Jahresüberschüssen multipliziert mit einem Faktor.

Gesamthonorar Abschlussprüfer

2017
TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 90
Steuerberatungsleistungen 25
Summe 115

Gewährte Darlehen an Mitglieder der Geschäftsführung

Es wurden keine Darlehen an Mitglieder der Geschäftsführung gewährt.

Gesamtbezüge der Gesellschaftsorgane

Bezüglich der Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung sowie der Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 b) HGB wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB analog in Anspruch genommen.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates der RGM Holding GmbH betrugen TEUR 52 (Vorjahr TEUR 52).

Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Es waren im Geschäftsjahr durchschnittlich 1.705 Angestellte, 454 Arbeiter und 75 Auszubildende beschäftigt.

Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der RGM Holding GmbH schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2017 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2017 sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten:

Die RGM Facility Management GmbH wird Ihre Niederlassung Berlin im Wege der Abspaltung rückwirkend zum 1. Januar 2018 auf die Gegenbauer Facility Management GmbH, Berlin, übertragen. Gleichzeitig wird die RGM Facility Management GmbH die Niederlassung Frankfurt der Gegenbauer Facility Management im Wege der Abspaltung rückwirkend zum 1. Januar 2018 übernehmen. Der operative Übergang erfolgt am 1. März 2018. Daraus ergeben sich voraussichtlich keine wesentlichen finanziellen Auswirkungen.

 

Dortmund, den 31. Januar 2018

RGM Holding GmbH

RA Fritz-Klaus Lange Vorsitzender

Georg Düssel

Nils Lueken

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 der RGM Holding GmbH, Dortmund, den folgenden uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der RGM Holding GmbH, Dortmund, aufgestellten Konzernabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, den 31. Januar 2018

Mazars GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft

Hendrik Jung, Wirtschaftsprüfer

Markus Morfeld, Wirtschaftsprüfer

"Zwischen der RGM Holding GmbH, Dortmund, und den nachfolgenden Gesellschaften bestehen Ergebnis-Abführungsverträge, die im Handelsregister hinterlegt sind:

Kamb Elektrotechnik GmbH, Ludwigshafen

KLUGE Unternehmensgruppe GmbH, Dresden

KLUGE Gebäudemanagement GmbH, Dresden

KLUGE Clean-Gartenlandschaftsbau GmbH, Dresden

KLUGE Klima- und Filtertechnik GmbH, Dresden

PropertyFirst GmbH, Bochum

RGM ExperSite GmbH, Kassel

RGM Facility Management GmbH, Dortmund

RGM Industrial Services GmbH, Dortmund

RGM Shared Services GmbH, Dortmund"

RGM Holding GmbH, Dortmund

Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2017

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten Abschreibungen
01.01.2017
Zugänge
Kursdifferenzen
Abgänge
31.12.2017
01.01.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.042.507,70 342.553,41 -617,06 21.468,99 8.362.975,06 6.473.840,48
2. Geschäfts- oder Firmenwert 33.095.541,43 4.738.712,78 0,00 0,00 37.834.254,21 16.008.706,18
3. Geleistete Anzahlungen 34.902,34 375,00 0,00 0,00 35.277,34 0,00
  41.172.951,47 5.081.641,19 -617,06 21.468,99 46.232.506,61 22.482.546,66
II. Sachanlagen            
1. Bauten auf fremden Grundstücken 239.915,34 21.242,85 0,00 0,00 261.158,19 228.048,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.795.704,94 97.145,90 -1.892,49 115.717,78 1.775.240,57 1.532.040,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.441.083,82 1.881.296,32 -14.929,73 923.735,02 13.383.715,39 8.082.116,35
  14.476.704,10 1.999.685,07 -16.822,22 1.039.452,80 15.420.114,15 9.842.204,89
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 20.650,00 0,00 0,00 0,00 20.650,00 20.649,00
2. Beteiligungen 14.000,00 0,00 0,00 0,00 14.000,00 13.999,00
3. Sonstige Ausleihungen 137.404,68 3.588,49 0,00 86.337,81 54.655,36 0,00
  172.054,68 3.588,49 0,00 86.337,81 89.305,36 34.648,00
  55.821.710,25 7.084.914,75 -17.439,28 1.147.259,60 61.741.926,12 32.359.399,55
Abschreibungen Nettobuchwerte
Zugänge
Kursdifferenzen
Abgänge
31.12.2017
31.12.2017
31.12.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 346.539,74 -166,21 21.468,99 6.798.745,02 1.564.230,04 1.568.667,22
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.447.653,66 0,00 0,00 21.456.359,84 16.377.894,37 17.086.835,25
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 35.277,34 34.902,34
  5.794.193,40 -166,21 21.468,99 28.255.104,86 17.977.401,75 18.690.404,81
II. Sachanlagen            
1. Bauten auf fremden Grundstücken 5.752,85 0,00 0,00 233.801,19 27.357,00 11.867,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 98.806,56 -2.065,76 115.717,78 1.513.063,22 262.177,35 263.664,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.674.749,32 -8.390,05 855.744,99 8.892.730,63 4.490.984,76 4.358.967,47
  1.779.308,73 -10.455,81 971.462,77 10.639.595,04 4.780.519,11 4.634.499,21
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 20.649,00 1,00 1,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 13.999,00 1,00 1,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 54.655,36 137.404,68
  0,00 0,00 0,00 34.648,00 54.657,36 137.406,68
  7.573.502,13 -10.622,02 992.931,76 38.929.347,90 22.812.578,22 23.462.310,70

RGM Holding GmbH, Dortmund

Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017

Die Entwicklung der Finanz- und Liquiditätslage wird anhand der folgenden Kapitalflussrechnung nach DRS 21 dargestellt:

2017
T€
Konzernjahresfehlbetrag -2.762
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 7.574
+/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen -654
-/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -188
+/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -132
-/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -6
+/- Zinsaufwendungen / Zinserträge 1.503
+/- Aufwendungen / Erträge aus außerordentlichen Posten 25
+/- Ertragsteueraufwand / -ertrag 1.353
-/+ Ertragsteuerzahlungen -1.773
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 4.940
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -343
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 74
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -2.000
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 86
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -4
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -5.478
+ Erhaltene Zinsen 36
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -7.629
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 6.000
- Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten -1.357
- Gezahlte Zinsen -484
- Gezahlte Ausschüttungen an andere Gesellschafter -961
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 3.198
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 509
+/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -50
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -943
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode -484

Der Finanzmittelbestand stellt sich wie folgt dar:

31.12.2017
T€
Liquide Mittel  
Guthaben bei Kreditinstituten 1.931
Schecks 151
Kassenbestand 16
  2.098
Jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten Kontokorrentverbindlichkeiten 2.582
  -484

RGM Holding GmbH, Dortmund

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2017

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital
Kapitalrücklage
Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung
Verlustvortrag
Stand 31.12.2015 1.000.000,00 15.739.150,23 -112.373,29 -4.077.796,75
Ausschüttungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Gewinn-/Verlustvortrag 0,00 0,00 0,00 -1.778.079,85
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 0,00 0,00 -27.502,83 0,00
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12.2016 1.000.000,00 15.739.150,23 -139.876,12 -5.855.876,60
Ausschüttungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Gewinn-/Verlustvortrag 0,00 0,00 0,00 -1.516.008,50
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 0,00 0,00 -246.492,01 0,00
Änderungen Konsolidierungskreis 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12.2017 1.000.000,00 15.739.150,23 -386.368,13 -7.371.885,10
Mutterunternehmen
Jahresfehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
Summe
Stand 31.12.2015 -1.778.079,85 10.770.900,34
Ausschüttungen 0,00 0,00
Gewinn-/Verlustvortrag 1.778.079,85 0,00
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 0,00 -27.502,83
Konzernjahresfehlbetrag -1.516.008,50 -1.516.008,50
Stand 31.12.2016 -1.516.008,50 9.227.389,01
Ausschüttungen 0,00 0,00
Gewinn-/Verlustvortrag 1.516.008,50 0,00
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 0,00 -246.492,01
Änderungen Konsolidierungskreis 0,00 0,00
Konzernjahresfehlbetrag -3.382.832,09 -3.382.832,09
Stand 31.12.2017 -3.382.832,09 5.598.064,91
Minderheitsgesellschafter
Minderheitenkapital
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne
Summe
Konzerneigenkapital
Stand 31.12.2015 1.034.620,85 818.238,21 1.852.859,06 12.623.759,40
Ausschüttungen -692.225,23 0,00 -692.225,23 -692.225,23
Gewinn-/Verlustvortrag 818.238,21 -818.238,21 0,00 0,00
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 -27.502,83
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 1.017.452,29 1.017.452,29 -498.556,21
Stand 31.12.2016 1.160.633,83 1.017.452,29 2.178.086,12 11.405.475,13
Ausschüttungen -961.401,34 0,00 -961.401,34 -961.401,34
Gewinn-/Verlustvortrag 1.017.452,29 -1.017.452,29 0,00 0,00
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 -246.492,01
Änderungen Konsolidierungskreis -789.265,37 0,00 -789.265,37 -789.265,37
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 621.311,96 621.311,96 -2.761.520,13
Stand 31.12.2017 427.419,41 621.311,96 1.048.731,37 6.646.796,28

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

18 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.