Captiva Principal Investments GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benjamin Bunte seit 15.11.2024 | Geschäftsführer |
Stefan Wiegreffe seit 25.5.2021 | Geschäftsführer |
Jan-Hinrich Hamester seit 20.4.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
esome advertising technologies GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Geschäft und Rahmenbedingungen Die esome advertising technologies GmbH, Hamburg, (esome) ist ein Unternehmen im Bereich Social und Programmatic Advertising, welches die optimierte Aussteuerung von digitaler Werbung auf allen werblich-relevanten Netzwerken (z. B. Facebook, Twitter, Instagram, etc.) umfasst. Die Gesellschaft bündelt technologische Kompetenz und Expertise in der digitalen Mediaplanung unter einem Dach. Die Gesellschaft erbringt die genannten Dienstleistungen für B2C- und B2B-Kunden verschiedener Industrien und ist außerdem als Digital Advertising Dienstleister für diverse Mediaagenturen tätig. Des Weiteren werden gemeinsam mit dem Mutterkonzern Mediaprodukte entwickelt und vertrieben. Die in Deutschland getätigten Nettowerbeinvestitionen in digitale Werbung (Display Online und Display Mobile) haben gegenüber dem Vorjahr leicht zugenommen und erreichen nach EUR 5,178 Mrd. in 2022 im Geschäftsjahr 2023 nach den aktuellsten Prognosen ein Volumen von voraussichtlich EUR 5,415 Mrd. Dies entspricht einer Steigerung von +4,6 % zum Jahr 2022. Damit hat sich die Geschwindigkeit des Wachstums gegen- über dem Vorjahr leicht erhöht (2022 +1,1 % Wachstum vs. 2021) 1. Nach wie vor verzeichnet der Markt für Online Werbung ein nachhaltiges Wachstum und eine zunehmende Bedeutung. Im Jahr 2022 betrug der Anteil von Online-Werbung 48 % der gesamten Werbeinvestitionen des Jahres. Auch für die Folgejahre ist weiterhin damit zu rechnen, dass der Anteil von Online-Werbung an den gesamten Werbeinvestitionen weiter zunehmen wird. Insbesondere ein relevanter Teil der derzeit noch hohen TV-Budgets wird in digitale Kanäle fließen, dabei sind zunehmend Bewegtbildformate sowie die mobile Onlinewerbung wichtig. 2 Der Bereich Social Advertising, der Kernmarkt der Gesellschaft, stellt ein besonders attraktives Sub-Segment des genannten Markts für digitale Werbung dar. Aufgrund von besonderen Möglichkeiten der personalisierten Nutzeransprache im Social Advertising ist hier gegenüber dem klassischen Display Advertising eine effektivere Aussteuerung von Kampagnen möglich. Die von esome in diesem Bereich erworbene Alleinstellung bei Technologie und Beratungskompetenz ist ebenfalls ein wesentlicher Hintergrund für die Übernahme der Mehrheitsanteile durch den ProSiebenSat.1 Konzern in 2018. In 2020 wurden auch die übrigen Anteile durch den ProSiebenSat.1 Konzern übernommen. Ziel der Transaktion ist es, diese Kompetenzen zur KPI-basierten Optimierung von Display-, Video- und Addressable-TV-Kampagnen zu nutzen.
1 Quelle: OVK Online Report 2023/01 des
Bundesverbandes Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW)
Für das Jahr 2023 wird das Wachstum des globalen Marktes für Digital Advertising auf rund 3,3 % geschätzt gegenüber einem Anstieg von ca. 8,0 % in 2022. 3 Allerdings ist die Entwicklung des Gesamtmarktes vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung in Zusammenhang mit der globalen makroökonomischen Wirtschaftslage nur schwer einzuschätzen. In Deutschland entwickelt sich der Markt für digitale Werbung im Geschäftsjahr 2023 mit einem Wachstum der Nettowerbeinvestitionen gegenüber dem Vorjahr um 5,9 %. Durch den direkten Zugriff auf alle relevanten Digitalinventare ist die Gesellschaft innerhalb des Marktes solide positioniert. 4 Die Marktstellung der Gesellschaft wird ferner durch die hohe Beratungskompetenz in Kombination mit der technischen Infrastruktur sowie eigenen Media Solutions Produkten unterstützt, was den generellen Trend einer zunehmenden Komplexität im Bereich der digitalen Werbung und die steigende Bedeutung von großvolumigen Formatkategorien wie Video-Werbung und neue Inventare adressiert. 5 Gegenüber dem Marktwachstum hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzrückgang von 38 % verzeichnet. Die Umsatzentwicklung bewegt sich damit unterhalb der Prognose der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr und ist maßgeblich durch die Einflüsse der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sowie einer Veränderung im Kundenportfolio bedingt. Ferner wird der Fokus der Geschäftsentwicklung auf das profitablere Produktgeschäft gelegt, was sich ebenfalls in der Rohmargenentwicklung widerspiegelt. Die Entwicklung der Rohmarge ist mit 21,6 % (Vorjahr: 19,0 %) leicht steigend. Vor diesem Hintergrund hat sich esome im Geschäftsjahr 2023 den Erwartungen entsprechend entwickelt. Ertragslage Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von TEUR 31.505 (Vorjahr: TEUR 50.422). Sie beinhalten Umsatzerlöse auf dem deutschen Markt in Höhe von TEUR 30.681 (Vorjahr: TEUR 49.429), Umsatzerlöse innerhalb der EU in Höhe von TEUR 518 (Vorjahr: TEUR 276) sowie Umsatzerlöse in Drittländern in Höhe von TEUR 306 (Vorjahr: TEUR 717). In den Umsatzerlösen sind Honorar- sowie Mediaumsätze ausgewiesen. Die Umsätze liegen im Wesentlichen durch eine veränderte Zusammensetzung des Kundenportfolios und bedingt durch rückläufige Werbeausgaben speziell der esome Kunden, welche negativ durch die gesamtwirtschaftliche Situation betroffen sind, unterhalb denen des Vorjahres und bewegen sich damit unterhalb des Prognoseberichts der Geschäftsführung des Vorjahres. Dem gegenüber stehen Mediaaufwendungen von TEUR 24.687 (Vorjahr: TEUR 40.848). Die Rohmarge liegt somit bei 21,6 % (Vorjahr: 19,0 %). Der leichte Anstieg der Rohmarge ist im Wesentlichen in der veränderten Zusammensetzung des Kundenportfolios sowie durch die Entwicklung des Geschäfts hin zu profitableren Mediaprodukten begründet.
3 Quelle: Dentsu Ad Spend, December 2022 / May
2023
Die Personalaufwendungen haben sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 6.592 erhöht (Vorjahr: TEUR 6.413). Die Entwicklung ist im Wesentlichen durch Abfindungszahlungen im Geschäftsjahr begründet. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf TEUR 2.356 (Vorjahr: TEUR 2.394) im Geschäftsjahr 2023 ist im Wesentlichen durch einen Rückgang der IT- und Fortbildungsaufwendungen bedingt. Ein Teil der Personalaufwendungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen Entwicklungskosten für Software, die in Höhe von TEUR 900 (Vorjahr: TEUR 901) als Eigenleistungen aktiviert wurden. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresfehlbetrag von TEUR 1.530 (Jahresüberschuss Vorjahr: TEUR 283) erzielt. Die Erwartungen der Geschäftsführung aus der Prognose für das Geschäftsjahr 2023 wurden aufgrund der geringer als erwarteten Umsatzentwicklung leicht verfehlt. Finanzlage Per 31. Dezember 2023 weist die Gesellschaft liquide Mittel von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) auf. Die Gesellschaft nimmt seit 2021 am Cashpooling der ProSiebenSat. 1 Media SE teil und nimmt zur Finanzierung kein zinstragendes Fremdkapital in Anspruch. Den in 2023 entstandenen Kapitalbedarf aus dem laufenden Geschäft und dem weiteren Aufbau von Organisation und Infrastruktur hat die Gesellschaft über den laufenden Cashflow des operativen Geschäfts sichergestellt. Per 31. Dezember 2023 weist die Gesellschaft Forderungen aus Cashpooling gegen die ProSiebenSat.1 Media SE von TEUR 8.233 aus (Vorjahr: TEUR 11.178). Per 31. Dezember 2023 bestehen außerbilanzielle Verpflichtungen aus Mietverpflichtungen von TEUR 1.824. Davon haben TEUR 547 eine Fristigkeit von einem Jahr und TEUR 1.277 eine Fristigkeit von mehr als einem Jahr. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Aufgrund der Verfügbarkeit liquider Mittel ist die Gesellschaft voraussichtlich auch in der Zukunft jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen im Rahmen der Fälligkeiten zu erfüllen. Vermögenslage Die Bilanzsumme beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 20.014 (Vorjahr: TEUR 28.065), im Wesentlichen bestehend aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen aus Cashpooling gegen die ProSiebenSat.1 Media SE. Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Dritte + Verbund) per 31. Dezember 2023 auf TEUR 7.801 (Vorjahr: TEUR 12.299) ist im Wesentlichen durch das im Vergleich zum Vorjahr gesunkene Geschäftsvolumen im 4. Quartal begründet. Alle Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Gesellschaft investiert nachhaltig in Investitionen in Software zur operativen Aussteuerung von digitalen Werbekampagnen. Die immateriellen Vermögensgegenstände liegen mit TEUR 2.727 leicht über dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: TEUR 2.706). Neben der Einbindung weiterer Werbeformate von bereits integrierten Plattformen und der Anbindung neuer Social Media Plattformen wurde der Entwicklungsfokus im Geschäftsjahr 2023 u. a. auf die Unterstützung neuer Media-Produktlösungen sowie deren technischer Integration gesetzt. Die sonstigen Rückstellungen betragen per 31. Dezember 2023 TEUR 251 (Vorjahr: TEUR 738). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus einer Verringerung der Urlaubsrückstellungen und der Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Dritte + Verbund) betragen per 31. Dezember 2023 TEUR 6.623 (Vorjahr: TEUR 12.261). Der Rückgang ist durch das im Vergleich zum Vorjahr gesunkene Geschäftsvolumen im 4. Quartal begründet. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind auf TEUR 515 (Vorjahr: TEUR 663) gesunken. Der Rückgang resultiert aus gesunkenen Steuerverbindlichkeiten. Es bestehen zum Stichtag keine zinstragenden Verbindlichkeiten. Die weitere Finanzierung wird aus den bestehenden Geldmitteln, dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit und bei Bedarf durch das Cashpooling mit der ProSiebenSat.1 Media SE erfolgen. Die Gesellschaft befindet sich im neunten Geschäftsjahr nach ihrer Gründung und weist einen Jahresfehlbetrag von TEUR 1.530 (Jahresüberschuss Vorjahr: TEUR 283) aus. Per 31. Dezember 2023 beträgt das Eigenkapital der Gesellschaft TEUR 11.747 (Vorjahr: TEUR 13.278). Der Rückgang ist durch den Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2023 begründet. Zusammenfassend schätzt die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des abgelaufenen Geschäftsjahres und insbesondere die zukünftige langfristige Entwicklung der Gesellschaft positiv ein. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft entwickelt Software im Wesentlichen zur Steigerung der Effizienz bei der Aussteuerung von digitaler Werbung auf allen werblich-relevanten Netzwerken (z. B. Facebook, Twitter, Instagram und weitere Umfelder im Display Advertising, etc.). Die Softwareentwicklung erfolgt durch eigene Mitarbeiter sowie durch bezogene Leistungen von Drittanbietern. Im Geschäftsjahr 2023 betragen die Entwicklungskosten für selbsterstellte Software TEUR 900. Die Entwicklungskosten werden erfolgswirksam gemäß § 248 Abs. 2 HGB aktiviert. Wesentliche Forschungskosten sind nicht vorhanden. Wie im Vorjahr wurde die Softwareentwicklung des Geschäftsjahres 2023 vermehrt durch eigene Mitarbeiter der Gesellschaft erbracht. Neben der Einbindung weiterer Werbeformate von bereits integrierten Plattformen, der Anbindung neuer Social Media Plattformen wurde der Entwicklungsfokus im Geschäftsjahr 2023 u. a. auf die Unterstützung neuer Media-Produktlösungen gesetzt. Die Entwicklungskosten der Gesellschaft werden aus dem laufenden Cashflow getragen. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Als Dienstleister mit einem hohen Beratungsanteil sind motivierte und kompetente Mitarbeiter maßgeblich für den Unternehmenserfolg. Die Gesellschaft investiert daher nachhaltig in die Ausbildung und die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter und der Mitarbeiter des Tochterunternehmens. Ziel der Geschäftsführung ist es, die Mitarbeiter nachhaltig im Unternehmen zu halten. Der Erfolg dieser Strategie zeigt sich in einer stabilen durchschnittlichen Mitarbeiterzugehörigkeit von 4 Jahre 1 Monat per 31. Dezember 2022 und 4 Jahre und 10 Monaten per 31. Dezember 2023. Der Fokus auf eine konsequente technologische Weiterentwicklung stellt einen zentralen Einflussfaktor auf die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft dar. Im Geschäftsjahr 2023 hat die Geschäftsführung durch weitere Investitionen in die eigene Technologie diesen Fokus weiterhin konsequent unterstützt. Das Verhältnis der immateriellen Vermögensgegenstände zur Bilanzsumme hat sich in diesem Zusammenhang von 9,6% % per 31. Dezember 2022 auf 13,6% per 31. Dezember 2023 erhöht. Die Summe der immateriellen Vermögensgegenstände von TEUR 2.727 (Vorjahr: TEUR 2.706) ist leicht steigend. Die technologische Weiterentwicklung der Gesellschaft wird wesentlich durch die eigenen Mitarbeiter im Bereich Software- und Produktentwicklung gewährleistet. Um den Schwerpunkt Technologie innerhalb des Unternehmens weiter zu stärken, hat die Geschäftsführung das Ziel, den Anteil der Mitarbeiter in der Software- und Produktentwicklung weiter zu steigern. Per 31. Dezember 2023 hat sich der Anteil mit 19,5 % (Vorjahr: 23,3 %) der Gesamtbelegschaft in Deutschland gegenüber dem Vorjahr leicht negativ entwickelt. Chancenbericht Die Chancen der Gesellschaften werden einerseits durch die Zusammenarbeit mit der Konzern-Muttergesellschaft ProSiebenSat.1 Media SE, andererseits durch die dynamische Marktentwicklung im Bereich Connected TV (CTV) geprägt. Kommerzielle Chancen und strategische Vorteile ergeben sich dabei durch mehrere Faktoren. Die Gesellschaft spielt eine strategisch wichtige Rolle in der Weiterentwicklung von digitalen und kanalübergreifenden KPI-Produkten für Werbetreibende, insbesondere für Direkt- aber auch Agenturpartner der ProSiebenSat.1 Media SE. Hier bietet die Gesellschaft durch den direkten Anschluss an die Social-Ökosysteme dem Konzern eine Reichweitenverlängerung in diese digitalen Fremdinventare, um insbesondere sinkende TV-Reichweiten zu kompensieren und vom weiterhin kräftigen Wachstum der Plattforminventare (insb. Social) zu profitieren. Darüber hinaus unterstützt die Gesellschaft die ProSiebenSat.1 Media SE durch die tiefe Expertise in der Ergänzung von individuellen Kundenkonzepten / Sponsorings um Fremdmediainventare mit Fokus auf garantierte Mediaergebnisse (sog. 360 Grad Manufakturansätze). Die Gesellschaft verantwortet überdies die Produktentwicklung und Vermarktung der Branded Content-Lösungen (die sog. "Social Solutions") der Konzernaccounts, welche weiteres Wachstumspotenzial bieten. Überdies spielt die Gesellschaft eine wichtige Rolle im Aufbau einer Big Screen Kompetenz innerhalb des ProSieben Konzerns. Die Gesellschaft bietet dabei eine hohes Marktverständnis und Kompetenz in diesem stark wachsenden und für den Konzern aufgrund der Transformation von einem linearen Broadcaster hin zu einem digitalen Streaming- Anbieter strategisch wichtigen Marktsegment. Die Gesellschaft fokussiert sich in diesem Bereich auch auf die Stärkung eigener Vertriebskapazitäten, um auch im Rahmen des Aufbaus von Direktkundengeschäft am stark wachsenden CTV-Markt zu partizipieren. esome ermöglicht seinen Kunden hierbei in einem fragmentierten Gesamtmarkt den Zugriff auf diverse CTV-Inventare mittels eigener API-Schnittstelle aus einer Hand. Für den Endkunden reduziert sich dadurch Komplexität bei steigender Qualität durch eine Harmonisierung und übergreifende Mediaplanung aller Inventare. Perspektivisch besteht auch in diesem neuartigen CTV-Markt ein hohes Potenzial für die Durchdringung mit margenattraktiven KPI-Produkten. Risikobericht Die esome advertising technologies GmbH unterliegt einer Vielzahl von Risiken, die einen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Die Geschäftsleitung überwacht und kontrolliert in regelmäßigen Treffen mit den Geschäftsbereichen die Chancen und Risiken der Geschäftsentwicklung sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Des Weiteren verfügt die Gesellschaft als Teil des aktiven Risikomanagements über erfahrenes Fachpersonal in der zweiten Führungsebene des Unternehmens. Dies betrifft insbesondere den Finanz-, Personal -, Account Management- und IT-Bereich. Die Umsatz- und Kostenentwicklung wird laufend überwacht, und die strukturierte agile Unternehmenssteuerung der Gesellschaft ermöglicht ein zeitnahes Reagieren durch entsprechende operative Maßnahmen. Die weitere positive Entwicklung der Gesellschaft ist in großem Maße abhängig von der Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter. Sollten einzelne führende Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, kann dies kurzfristig Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg haben. Aufgrund der laufenden Investition in personelle Ressourcen in allen unternehmensrelevanten Bereichen und der diversen Programme und Angebote zur Weiterentwicklung und Bindung der Mitarbeiter wird das Risiko für das Geschäftsjahr 2024 als gering eingeschätzt. Die Gesellschaft hat des Weiteren zur Wahrung des technologischen Vorsprungs in ihren Marktsegmenten Social Advertising und Programmatic Advertising als einen wesentlichen Erfolgsfaktor im Geschäftsjahr 2023 signifikant in IT-Entwicklungsressourcen und die technologische Infrastruktur investiert. Termingeschäfte, gleich welcher Art, wurden nicht getätigt. Potentiellen Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch Bonitätsprüfungen im Vorwege begegnet. Die Kundenstruktur der Gesellschaft ist geprägt durch große Agentur- und Direktkunden mit einem grundsätzlich geringem Ausfallrisiko. Der Aufwand aus der Wertberichtigung von Forderungen beträgt im Geschäftsjahr 2023 TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 20). Die globale wirtschaftliche Entwicklung mit rezessiven Tendenzen stellt einen wichtigen Risikofaktor in Bezug auf die Prognose der Unternehmensperspektive von esome im Jahr 2024 dar. Die Gesellschaft hat in ihrem Business Plan für FY2024 einen konservativen Ansatz gewählt, um die bestehende Unsicherheit in Bezug auf eine Rezession und den Mix im Kundenportfolio sowie den geänderten Marktangang umfassend zu reflektieren. Aufgrund dieses konservativen Ansatzes erwartet die Gesellschaft auf Basis heutiger Informationen für das Jahr 2024 einen Umsatzrückgang in der Größenordnung zwischen 7 % und 10 %. Zum jetzigen Zeitpunkt sind neben den üblichen und genannten Risiken keine weiteren Risiken erkennbar, die den Fortbestand der esome advertising technologies GmbH gefährden könnten. Prognosebericht Die kontinuierliche Investition in die Ausbildung und Weiterentwicklung der Mitarbeiter, die stetige Weiterentwicklung der technologischen Infrastruktur, die Diversifizierung des Media-Produktportfolios haben zu einer breiten Aufstellung im Marktumfeld der Gesellschaft geführt, konnten jedoch den generellen Trend der Geschäftsentwicklung im aktuellen Geschäftsjahr nicht überkompensieren, werden aber über das Geschäftsjahr 2024 hinaus zur weiteren positiven Entwicklung der Gesellschaft beitragen. Aufgrund der kontinuierlichen Investitionen in die Mitarbeiterentwicklung geht die Geschäftsführung davon aus, dass sich die durchschnittliche Mitarbeiterzugehörigkeit von 4 Jahren und 10 Monaten in 2023 in 2024 um ca. 2 Monate erhöhen wird. Zur Sicherstellung der Technologieführerschaft im Bereich Social Advertising und Programmatic Advertising wird die Softwareentwicklung auch im Jahr 2024 kontinuierlich weitergeführt, sodass die Geschäftsführung von einem steigenden Anteil der immateriellen Vermögensgegenstände an der Bilanzsumme von 13,6 % per 31. Dezember 2023 auf ca. 14,0 % per 31. Dezember 2024 ausgeht. Dieser Technologiefokus stellt einen zentralen Einflussfaktor im Hinblick auf die Kundenzufriedenheit dar, welche z. B. durch bessere Kampagnen-Leistungswerte bzw. höhere Renditen auf die Werbeinvestitionen messbar ist. Darüber hinaus ermöglicht der Technologiefokus die Grundlage für die Entwicklung von KPI-basierten Medialösungen, welche immer stärker von führenden Werbetreibenden nachgefragt werden. Des Weiteren ermöglicht ein derartiger Technologiefokus auch interne Effizienzverbesserungen, z. B. die Automatisierung und Standardisierung von Arbeitsschritten in der Kampagnenanlage und Kampagnenaussteuerung, sodass dies zu einer Steigerung der Mitarbeiterproduktivität beitragen kann. Für das Jahr 2024 erwartet die Gesellschaft auf Basis heutiger Informationen zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und des Kundenportfolios einen Umsatzrückgang in der Größenordnung zwischen ca. 7 % und 10 %. Auf Basis des zum Aufstellungszeitpunkt bekannten Informationsstandes geht die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 zwar von einem Jahresfehlbetrag in der Größenordnung zwischen ca. TEUR 1.500 und TEUR 1.800 aus, sieht aber für die Folgejahre eine durch innovative Produktlösungen insbesondere im Bereich Big Screen, und einem Aufbau der Vertriebskapazitäten getriebene positive Geschäftsentwicklung.
Hamburg, den 17. April 2024 Christoph Brust Stefan Wiegreffe Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen und zum Jahresabschluss Die esome advertising technologies GmbH ist ein Social Media und Programmatic Advertising Spezialist und bietet effektive Werbung auf sozialen und programmatischen Werbeumfeldern zur Erreichung kundenspezifischer Werbeziele an. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in den Hohen Bleichen 11, 20354 Hamburg, und ist beim Amtsgericht Hamburg unter der Nummer HRB 135482 eingetragen. Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 27. Januar 2015 gegründet und am 19. Februar 2015 im Handelsregister eingetragen. Der Jahresabschluss umfasst das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und ist nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gem. § 264 i.V. § 267 Abs. 3 und Abs. 4 HGB auf. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke überwiegend im Anhang gemacht. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss weist sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie die Erträge und die Aufwendungen auf der Grundlage der Buchführung aus. Saldierungen wurden nicht vorgenommen. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. In den selbst erstellten immateriellen Vermögenswerten sind aktivierte Aufwendungen für neu entwickelte Software enthalten. Die Aktivierung umfasst die Herstellungskosten. Fremdkapitalzinsen gem. § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die selbst erstellten immateriellen Vermögenswerte werden erst bei Fertigstellung (zeitanteilig) planmäßig über fünf Jahre linear abgeschrieben. Bei dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen, falls sich herausstellt, dass sich die Zukunftsprognose über die Vermögensgegenstandseigenschaft als unzutreffend herausstellt oder der Wert zum Bilanzstichtag nicht mehr vollumfänglich den bisher angefallenen Herstellungskosten entspricht. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen linear (ggf. zeitanteilig) vermindert. Für entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte wird eine Nutzungsdauer von 5 Jahren zugrunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen ausgewiesen. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode (ggf. zeitanteilig) berechnet. Für die Geschäftsausstattung wird eine Nutzungsdauer je nach Anlagegut zwischen 7 und 8 Jahren zugrunde gelegt. Für Büroeinrichtung wird eine Nutzungsdauer je nach Anlagegut zwischen 3 und 15 Jahren zugrunde gelegt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt und bewertet. Die Ausleihungen werden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel werden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag bestehende Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Sich hieraus ergebende Kursgewinne und -verluste werden erfolgswirksam gebucht. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. C. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Die Gesellschaft weist im Geschäftsjahr 2023 selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 Abs. 2 HGB in Höhe von TEUR 1.818 (Vorjahr: TEUR 1.796) aus. Wesentliche Forschungskosten sind nicht vorhanden. Die Entwicklungskosten im Geschäftsjahr 2023 entfallen ausschließlich auf selbsterstellte Softwareprodukte in Höhe von TEUR 900 (Vorjahr: TEUR 901). Sämtliche Forderungen und Vermögensgegenstände sind kurzfristiger Natur und haben - wie im Vorjahr - eine Laufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 8.233 (Vorjahr: TEUR 11.178) aus Cashpooling gegen die ProSiebenSat.1 Media SE. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten zum 31. Dezember 2023 keine sonstigen Forderungen gegen Gesellschafter. Weiterhin enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände Kautionen in Höhe von TEUR 115 (Vorjahr: TEUR 115), die das Mietgebäude Hohen Bleichen 11 in Hamburg betreffen, sowie Vorsteuerbeträge in Höhe von TEUR 292 (Vorjahr: TEUR 913), die erst im Folgejahr abzugsfähig sind und damit erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt per 31. Dezember 2023 TEUR 11.748 (Vorjahr: TEUR 13.278). Für das Geschäftsjahr 2023 weist die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag von TEUR 1.530 (Vorjahr: Jahresüberschuss TEUR 283) aus. Sonstige Rückstellungen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren - wie im Vorjahr - in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Verbindlichkeiten sind kurzfristiger Natur und haben - wie im Vorjahr - eine Laufzeit von unter einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von über fünf Jahren sind wie im Vorjahr nicht vorhanden. Die Verbindlichkeiten enthalten wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die passiven latenten Steuern resultieren aus den folgenden Positionen:
Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 32,275 % zugrunde gelegt. Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
Die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 877 resultieren aus der erfolgten Aktivierung von selbst erstellter Software. Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von insgesamt TEUR 1.824 aus dem Mietvertrag (inkl. Nebenkosten) für die Büroräume Hohen Bleichen 11 in Hamburg für die verbleibende Mindestlaufzeit des Mietverhältnisses bis zum 30. April 2027. D. Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 31.505 (Vorjahr: TEUR 50.422) beinhalten Umsatzerlöse auf dem deutschen Markt in Höhe von TEUR 30.681 (Vorjahr: TEUR 49.429), Umsatzerlöse innerhalb der EU in Höhe von TEUR 518 (Vorjahr: TEUR 276) sowie Umsatzerlöse in Drittländern in Höhe von TEUR 306 (Vorjahr: TEUR 717). In den Umsatzerlösen sind Honorarumsätze von TEUR 16.083 und Mediaumsätze von TEUR 15.422 ausgewiesen. E. Sonstige Angaben Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der ProSiebenSat.1 Media SE, Medienallee 7, 85774 Unterföhring, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Neben der Aufstellung des Konzernabschlusses der ProSiebenSat.1 Media SE, Medienallee 7, 85774 Unterföhring, erfolgt keine weitere Aufstellung eines Konzernabschlusses eines Mutterunternehmens der esome advertising technologies GmbH im Sinne des § 285 Nr.14a HGB. Dieser wird durch Einstellung im Unternehmensregister veröffentlicht. Die Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses der esome advertising technologies GmbH unterbleibt, weil die Gesellschaft sowie ihr Tochterunternehmen in den befreienden Konzernabschluss der ProSiebenSat.1 Media SE einbezogen werden. Die Honorare des Abschlussprüfers Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft betragen für das Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 50,2). Die Honorare betreffen ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Gem. § 268 Abs. 8 HGB besteht eine Ausschüttungssperre für die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (TEUR 2.718) abzüglich hierauf gebildeter passiver latenter Steuern (TEUR 877). Vorhandene Gewinne können nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens den insgesamt angesetzten Beträgen entsprechen. Der ausschüttungsgesperrte Betrag beläuft sich daher auf TEUR 1.841 (Vorjahr: TEUR 1.826). Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 83 angestellte Mitarbeiter (Vorjahr: 82) (ohne Geschäftsführer, Handelsvertreter, Freiberufler und Werkstudenten/Praktikanten) beschäftigt. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch die Herren
wahrgenommen. Unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer für das Geschäftsjahr 2023 verzichtet. Die Gesellschaft hält eine Beteiligung von 100 % des Stammkapitals an der esome advertising technologies d.o.o., Belgrad, Serbien. Das Tochterunternehmen wurde in 2015 gegründet. Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital von umgerechnet TEUR 308 (Vorjahr: TEUR 304) und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von umgerechnet TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 27). Des Weiteren erbrachte die Gesellschaft im Geschäftsjahr Entwicklungsleistungen von TEUR 283 für die esome advertising technologies GmbH. F. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung ergeben, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Hamburg, den 17. April 2024 Christoph Brust Stefan Wiegreffe Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde in der Gesellschafterversammlung am 14.08.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die esome advertising technologies GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der esome advertising technologies GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der esome advertising technologies GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 2. Juli 2024 EY
GmbH & Co. KG
Siemer, Wirtschaftsprüferin |
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