Jason Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nemanja Mijic seit 30.1.2024 | Geschäftsführer |
Charles David Seymour Jr. seit 19.10.2022 | Geschäftsführer |
Torsten Hildebrandt seit 9.11.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Jason GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Osborn GmbHBurgwaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Osborn GmbH ist in den Bereichen technische Bürsten und Oberflächentechnik tätig und hält Beteiligungen an in- und ausländischen Tochterunternehmen. Unsere Expertise liegt in der Herstellung von Werkzeugen für die mechanische Oberflächenbearbeitung. Kunden in Industrie, Großhandel oder Gewerbe wenden unsere Werkzeuge an. Das Produktsortiment deckt den Bedarf industrieller Anwender ebenso wie den von Hand- und Heimwerkern für technische Bürsten, Fächerscheiben, Polierwerkzeuge, flüssige und feste Polierpasten ab. Der Konzern der Jason Holdings Inc, Milwaukee, USA, zu dem die Osborn GmbH gehört, beliefert Kunden in über 120 Ländern, verfügt über Produktionsstätten und Vertriebsorganisationen in 12 Ländern und hat weltweit üb 943 Mitarbeiter. Zwei Werke liegen in Deutschland, die Werke der Osborn GmbH in Burgwald (zugleich europäischer Hauptsitz) und Haan. 2. Steuerungssystem Elementare Steuerungsgrößen für das Unternehmen sind ein um Sonder- und Einmaleffekte bereinigtes EBITDA und der Umsatz nach deutschen handelsrechtlichen Vorschriften. Sämtliche Parameter werden periodisch ausgewertet und mit Planwerten für die jeweiligen Perioden verglichen und sich ergebende Abweichungen analysiert. Dieses Vorgehen ermöglicht eine stetige Kontrolle der Geschäfts- und Ertragsentwicklung, Gegenmaßnahmen können zeitnah eingeleitet werden. 3. Forschung und Entwicklung Die Bündelung des Produktmanagements und der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten hat sich etabliert. Besonders hervorzuheben sind hierbei Projekte zur Optimierung der Produktionsabläufe von "Wooden Composite" Produkten und Produktivitätssteigerungen in der Werftenindustrie. Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt war wie schon im Vorjahr im Walzenbürstenbereich die Ofenrollen und Ofenrollenproduktion. Im Bereich der Polierpasten wurden wieder mehrere anwenderspezifische Entwicklungsprojekte zur Effizienzsteigerung beim Kunden, Produktivitätssteigerung im Werk und Substitution von Rohmaterialien erfolgreich abgeschlossen. Die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung betragen unverändert 0,8% des Gesamtumsatzes (Vorjahr 0,8%). Die Projektliste im Forschungs- und Entwicklungsbereich des Unternehmens ist unverändert umfangreich. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 stand die deutsche Wirtschaft vor großen Herausforderungen, was zu einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) Rückgang von 0,2% führte. Dieser Rückgang wurde auf eine Reihe von Faktoren zurückgeführt, darunter eine gesunkene weltweite Nachfrage, Schwierigkeiten in der Lieferkette und die anhaltenden Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, der sich auf die Energiepreise und das Verbraucher- und Investorenvertrauen ausgewirkt hat (Destatis). Das nominale BIP Deutschlands lag auf rund 4,12 Billionen Euro, womit das Land weiterhin eine der größten Volkswirtschaften der Welt ist (Statista). Der Dienstleistungssektor leistete mit rund 69,6% weiterhin den größten Beitrag zum BIP, während der Anteil produzierenden Gewerbes 24,3% betrug, der Anteil des Baugewerbes rund 5,4% (Statista). Darüber hinaus war die Arbeitslosenquote in Deutschland leicht höher als im Vorjahr, rund 5,7%. Allerdings gab die Inflation Anlass zu großer Sorge und erreichte im Jahr 2023 5,9%, was auf steigende Energie- und Lebensmittelpreise zurückzuführen ist (Destatis). Trotz dieser Herausforderungen wird in den kommenden Jahren mit einer moderaten wirtschaftlichen Erholung gerechnet, wobei ein Wachstum (BIP) von 0,3% im Jahr 2024 und 1,2% im Jahr 2025 prognostiziert wird (KFW). 2. Geschäftsverlauf Ertragslage Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft war wieder nicht zufriedenstellend. Im Jahr 2023 hat sich der Umsatz der Osborn GmbH gegenüber dem Vorjahr um 2,6% auf 47,9 Mio. EUR erhöht. Die EBIT-Marge beträgt minus -2,7% (Vorjahr: -2,3%) und die EBITDA-Marge beträgt minus 0,5% (Vorjahr: +0,5%). Für das Jahr 2023 hat sich für alle Produktsegmente eine weitere Erholung und ein moderates Umsatzwachstum von 2,6% ergeben, dass durch Produktinnovationen und neue Produktsegmente gezielt unterstützt wurde. Allerdings hat sich durch den Krieg in der Ukraine das konjunkturelle Umfeld signifikant eingetrübt, sodass insgesamt das Bruttoinlandsprodukt in 2023 um 0,2% reduziert hat (Destatis) und auch die Nachfrage nach unseren Produkten 2,3% unter den Plan für 2023 zurückgefallen ist. Die politische Krise zwischen Russland und der Ukraine führte zu rückläufigen Lieferungen in die GUS-Staaten und einer verringerten BIP-Prognose. Trotz der Gegensätze konzentrierte sich das Unternehmen auf die Segmente Entgraten, Schweißzubehör und Distribution. Im ersten Quartal waren die Auftragseingänge für das Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 4,9% gestiegen, jedoch 2,9% unter dem Plan. Im zweiten Quartal sind die Auftragseingänge für das Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 5,6% gestiegen sind, jedoch 6,4% unter dem Plan. Die Nachfrage in der industriellen Endnutzerbranche für Lkw, schwere Maschinen und Schiffbau blieb hoch im Vergleich zum Vorjahr. Das dritte Quartal brachte weiterhin wirtschaftliche Schwierigkeiten aufgrund der Krise und höherer Zinssätze. Die Auftragseingänge für das Jahr im Vergleich zum Vorjahr sind um 0,8% gesunken, welche sich ebenfalls rund 1,6% unter dem Plan befanden. Im 4. Quartal 2023 waren die Auslieferungen 0,3% höher als im Vorjahr und auch 3,1% höher als im Plan vorgesehen. Die Auftragseingänge für das Jahr im Vergleich zum Vorjahr sind um 2,7% gestiegen, befanden sich jedoch 2,31% unter dem Plan. Insgesamt hat sich somit für das Geschäftsjahr 2023 ein Nettoumsatz von 47,9 Mio. EUR und ein EBITDA von rd. -0,26 Mio. EUR ergeben. Die Erhöhung des Umsatzes ist auf eine leichte Erholung im Produktsegment Roller Tech erfolgt, etwa 0,9% höher als Plan und 13,6% höher als Vorjahr. Im Brush Segment war der Umsatz etwa 10,0% höher als geplant, sowie auch 0,8% höher als im Vorjahr. Im Polishing Segment lag der Umsatz unter dem Plan, etwa 17,2% und auch 8,6% niedriger als Vorjahr. Im Load Runner Segment war der Umsatz 20,4% besser als geplant, sowie 20,1% besser als Vorjahr. Der Umsatz ist von 46,7 Mio. EUR auf 47,9 Mio. EUR im Jahr 2023 gestiegen. Dies war maßgeblich beeinflusst durch einen geänderten Produktmix. Das negative EBITDA von -0,26 Mio. EUR ergibt sich aus gestiegenen Materialkosten und Transportkosten, Rückstellungen im Personalbereich und Restrukturierungsaufwendungen. Die Vertriebskosten haben sich leicht um rd. 0,24 Mio. EUR vermindert. Die allgemeinen Verwaltungskosten haben sich gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Mio. EUR erhöht, wobei die Management Fees einen hohen Anteil hatten. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 0,2 Mio. EUR angestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen durch Erträge aus Lizenzgebühren bedingt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Mio. EUR niedriger. Der Rückgang ist auf die im Vorjahr in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Abschreibungen von 0,7 Mio. EUR auf Forderungen gegen die in Insolvenz befindliche Dronco GmbH zurückzuführen. Die Erträge aus Beteiligungen betreffen Gewinnausschüttungen von Tochterunternehmen der Gesellschaft. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind nochmals gesunken und um 0,1 Mio. EUR geringer gegenüber dem Vorjahr. Im Geschäftsjahr wurde sämtliche Bankdarlehen und Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen in voller Höhe zurückgeführt. Finanzlage Unsere Finanzlage ist zufriedenstellend, hat sich aber gegenüber dem Vorjahr verändert. Der vereinfachte Cashflow (Ergebnis vor Ergebnisabführung - Zuschreibungen + Abschreibungen + Veränderung Pensionsrückstellungen) beträgt 6,0 Mio. EUR (Vorjahr: 0,08 Mio. EUR) und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr insbesondere durch die Beteiligungserträge von 6,4 Mio. EUR erhöht. Grundsätzlich wird die rechtzeitige Vereinnahmung der Forderungen verfolgt und auf der anderen Seite größtenteils ein Ausgleich der Verbindlichkeiten unter Ausnutzung von Skonti genutzt. Insgesamt konnten die Verbindlichkeiten um 9,8 Mio. EUR vermindert werden. Davon entfallen auf die vollständige Rückführung von Bankdarlehen 5,0 Mio. EUR und auf die vollständige Rückzahlung von Darlehen an verbundene Unternehmen 6,7 Mio. EUR. Die flüssigen Mittel betragen zum Bilanzstichtag 2,1 Mio. EUR (Vorjahr 3,2 Mio. EUR) und gewähren trotz des Rückgangs die Sicherstellung des normalen Geschäftsbetriebs. Die Verminderung der flüssigen Mittel ist hauptsächlich durch die Rückführung von Verbindlichkeiten bedingt. Die zugesagten und zum Bilanzstichtag nicht ausgenutzten Kreditlinien betragen 1,8 Mio. EUR. Im Verhältnis zur Bilanzsumme beträgt das Eigenkapital 79,8% (Vorjahr 69,5%). Vermögenslage Die Vermögenslage hat sich in der Struktur innerhalb des Umlaufvermögens sowie des Fremdkapitals verändert und wesentlich zu einer Verminderung der Bilanzsumme geführt. Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2023 von 70,7 Mio. EUR auf 61,6 Mio. EUR vermindert. Das Umlaufvermögen hat sich um 8,3 Mio. EUR vermindert. Die Verminderung betrifft den Abbau der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (-7,0 Mio. EUR), die Reduzierung der sonstigen Vermögensgegenstände (-0,2 Mio. EUR) sowie den Rückgang der flüssigen Mittel (-1,1 Mio. EUR). Dagegen erfolgte die vollständige Rückführung von Bankdarlehen von (-5,0 Mio. EUR) und von Darlehen an verbundene Unternehmen von (-5,3 Mio. EUR). Im Bereich der sonstigen Rückstellungen waren insbesondere Erhöhungen für Rückstellungen im Personalkostenbereich zu verzeichnen. Das Anlagevermögen hat durch Zugänge von 0,4 Mio. EUR, Abgänge von 0,11 Mio. EUR durch die laufenden Abschreibungen von 1,1 Mio. EUR im Berichtsjahr um 0,8 Mio. EUR verringert. Insgesamt hat sich der Anteil des Anlagevermögens an der verminderten Bilanzsumme auf 27,7% (25,3% im Vorjahr) erhöht. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Als nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden Arbeitnehmerbelange, insbesondere die Arbeitssicherheit (ausgedrückt durch die Anzahl der schweren Unfälle) und soziale Kooperationen in der Region betrachtet. Die Mitarbeiterzahl ist im Vergleich zum Vorjahr sank um 8 gewerbliche und stieg um 4 angestellte Mitarbeiter. Schwere Unfälle oder Berufskrankheiten waren erneut nicht zu verzeichnen. Die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Frankenberg, mit der in einem gemeinsamen Konzept Arbeitsplätze für behinderte Menschen geschaffen werden konnten, wurde erfolgreich mit 13 Arbeitsplätzen fortgeführt. III. PrognoseberichtWesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Die offizielle Erwartung der Regierung vom Mai 2024 in Bezug auf das BIP und Wirtschaftswachstum für das Jahr 2024 stellt eine leichte positive Trendumkehr dar. Es wird erwartet, dass sich die Wirtschaft wieder stabilisiert und das BIP im Jahr 2024 voraussichtlich um 0,3% wachsen wird. Diese Prognose basiert auf einer verbesserten globalen Wirtschaftslage und einem allmählichen Erholungsprozess nach den Herausforderungen des Vorjahres (KFW). Das Geschäftsjahr 2024 wurde für die Osborn mit einer leichten positiven Entwicklung und einem stabilen Auftragseingang im Bereich Industrial Tools und Walzenbürsten geplant. Das Unternehmen konnte im 1. Quartal noch nicht den geplanten Umsatz- und EBITDA-Anstieg erlangen. Jedoch wurde der Plan basierend auf eine positive Entwicklung definiert, welche noch erfolgen wird, basierend auf das gute Industriekundengeschäft und die erhöhte Nachfrage nach Walzenbürsten, speziell für Ofenrollen. Auch die Poliersparte, welche historisch einen negativen Umsatz- und Ergebnisentwicklung zeichnete, zeigt eine erhöhte Nachfrage aus der Baubranche und dem Haushaltswarenbereich, wobei das 2. Quartal 2024 sehr positiv ist. Das Unternehmen erwartet für das Gesamtjahr 2024 insgesamt ein positives Ergebnis, unterstützt durch das solide Geschäft mit Industrial Tools und Walzenbürsten. Abschließend bleibt das Unternehmen zuversichtlich in Bezug auf das Geschäftsjahr 2024 und wird weiterhin daran arbeiten, das Industriekundengeschäft zu stärken und auf die gestiegene Nachfrage nach Walzenbürsten für Ofenrollen zu reagieren. Gleichzeitig werden Maßnahmen ergriffen, um das Poliersegment wieder auf Kurs zu bringen und das Umsatzwachstum voranzutreiben. Mit Blick auf die insgesamt erwartete leicht positive wirtschaftliche Entwicklung und die stabilen Geschäftsfelder ist das Unternehmen gut positioniert, um erfolgreich durch das Jahr 2024 zu navigieren. Wir planen daher für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Nettoumsatz von 50,0 Mio. EUR und ein EBITDA von rd. 3,52 Mio. EUR. IV. Chancen- und Risikobericht1. Risikobericht Zielsetzung und Grundsätze des Risikomanagements Das globale Risikomanagement der Osborn GmbH ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungs- und Geschäftsprozesse im Unternehmen. Unterstützt wird diese Integration durch detaillierte Berichts- und Informationssysteme, umfassende Planungsprozesse und eine Managementstruktur, die das Risikobewusstsein auf allen Ebenen fördert. Auch die immer wichtiger werdende Sicherheit der IT-Systeme ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Rahmens. Vorrangiges Ziel unseres Risikomanagements ist es, potenzielle Risiken frühzeitig zu identifizieren, mögliche Folgen zu erkennen, zu bewerten und entsprechende Vorsorge- und Absicherungsmaßnahmen zu treffen. Unser systematischer Ansatz zielt darauf ab, Risiken zu minimieren, die im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit entstehen, vor allem Preisänderungsrisiken, Ausfall- und Kreditrisiken sowie Liquiditätsrisiken. Darüber hinaus achten wir auf mögliche Nachteile, die sich aus Änderungen der rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen ergeben. Unser Risikomanagement wird durch Unternehmensgrundsätze untermauert, die eine compliance-relevante Auftragsabwicklung sicherstellen. Bei Compliance-kritischen Prozessen sind die einzelnen Führungskräfte für die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften verantwortlich, wobei die Überwachung durch beauftragte Personen erfolgt. Art und Umfang dieser Überwachung sind in der Compliance-Richtlinie des Unternehmens klar definiert. Die Verantwortung für das Risikomanagement ist unternehmensweit verteilt, wobei der Vorstand die Gesamtverantwortung trägt. Die Abteilungsleiter haben die Aufgabe, die Risiken in ihren Bereichen zu managen, während von allen Mitarbeitern erwartet wird, dass sie sich potenzieller Risiken bei ihrer täglichen Arbeit bewusst sind und diese melden. Durch die Einhaltung dieser Grundsätze ist die Osborn GmbH bestrebt, ein robustes Risikomanagementsystem aufrechtzuerhalten, das ein nachhaltiges Geschäftswachstum unterstützt und gleichzeitig das Vermögen und den Ruf des Unternehmens schützt. Absatzrisiko Osborn ist dem Risiko ausgesetzt, dass der Umsatz zurückgeht, wenn die Aufträge ausbleiben. Durch enge Kontakte zu unseren Kunden und regelmäßige Prognosen versuchen wir, die künftige Absatzentwicklung so genau wie möglich vorherzusehen. Das Preisrisiko schätzen wir dagegen als gering bis moderat ein. Wir kaufen die wichtigsten Rohstoffe zu Marktpreisen ein und geben Preisänderungen entsprechend an unsere Kunden weiter. Beschaffungsrisiko Das Geschäft von Osborn hängt in vielen Bereichen von der Verfügbarkeit von Rohstoffen und Vorprodukten ab. Der anhaltende Krieg in der Ukraine und andere Konflikte in der Welt stellen potenzielle zusätzliche Risiken für die Rohstoffbeschaffung und -produktion dar. Bislang hat dies jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens gehabt. Produktionsrisiko Das Produktionsrisiko stellt das Potenzial für Unterbrechungen oder Ineffizienzen in unseren Produktionsprozessen dar, die unsere Fähigkeit beeinträchtigen könnten, die Produktionsziele zu erreichen oder die Qualitätsstandards einzuhalten. Wir haben unser Produktionsrisiko bewertet und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Wahrscheinlichkeit des Auftretens produktionsbezogener Probleme mäßig ist, mit entsprechend mäßigen potenziellen finanziellen Auswirkungen. Obwohl wir Qualitätskontrollsysteme, Wartungspläne und Notfallpläne implementiert haben, sind wir uns bewusst, dass Faktoren wie Fehlfunktionen von Anlagen, Unterbrechungen der Lieferkette oder unerwartete Ressourcenknappheit unseren Betrieb periodisch beeinträchtigen können. Die potenziellen finanziellen Auswirkungen dieser Störungen, sollten sie auftreten, werden als moderat eingeschätzt und könnten zu einer vorübergehenden Verlangsamung der Produktion führen, Kostensteigerungen oder Verzögerungen bei der Auftragsabwicklung. Um diese Risiken zu mindern, halten wir strategische Lagerbestände vor, diversifizieren unsere Lieferantenbasis und investieren kontinuierlich in Technologie und Prozessverbesserungen. In Anbetracht der mäßigen Wahrscheinlichkeit und der potenziellen Auswirkungen betrachten wir das Produktionsrisiko jedoch als einen Faktor, der im Rahmen unserer allgemeinen Risikobewertung eine ständige Überwachung und die Aufmerksamkeit des Managements verdient. Währungsrisiko Aufgrund der internationalen Ausrichtung von Osborn ist das Unternehmen Währungsrisiken ausgesetzt, die sich hauptsächlich aus Einkäufen in Fremdwährungen ergeben. Das Unternehmen tätigt zwar Transaktionen in US-Dollar (USD), doch ist das Volumen dieser Transaktionen nicht groß genug, um als wesentlich zu gelten. Angesichts des begrenzten Umfangs unserer auf USD lautenden Einkäufe sind die potenziellen Auswirkungen auf unsere Finanz- und Ertragslage jedoch minimal. Das Risiko von Währungsschwankungen zwischen unserer funktionalen Währung und dem USD wird daher als unwesentlich angesehen. Daher sind wir zu dem Schluss gekommen, dass diese Transaktionen keine gesonderte Offenlegung oder umfangreiche Risikomanagementverfahren erfordern, die über unsere Standardbetriebskontrollen hinausgehen. Ausfallrisiko Das Ausfallrisiko, auch bekannt als Kreditrisiko, stellt das Potenzial für finanzielle Verluste dar, die sich aus der Nichterfüllung der vertraglichen Verpflichtungen durch eine Gegenpartei ergeben. Wir haben unser Ausfallrisiko bewertet und unsere Analyse zeigt, dass unser derzeitiges Kreditrisiko minimal ist und keine wesentliche Bedrohung für unsere finanzielle Stabilität darstellt. Diese Einschätzung beruht auf unserem breit gefächerten Kundenstamm, den strengen Verfahren zur Kreditbewertung und der Einführung eines effektiven Debitorenmanagements. Darüber hinaus halten wir angemessene Rückstellungen für potenzielle Kreditverluste vor, die regelmäßig überprüft und angepasst werden, um den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen und den Erfahrungen mit Verlusten in der Vergangenheit Rechnung zu tragen. Obwohl wir uns der inhärenten Unvorhersehbarkeit von Ausfallereignissen bewusst sind, sind wir der Ansicht, dass unsere derzeitigen Risikominderungsstrategien dieses Risiko ausreichend berücksichtigen, ohne dass ein gesonderter Ausweis als wesentlicher Risikofaktor erforderlich ist. Zinsänderungsrisiko Das Zinsrisiko ergibt sich aus der Änderung des Wertes zukünftiger Zahlungen eines Finanzinstruments aufgrund einer Änderung des Marktzinssatzes. Da die Finanzierung ausschließlich über die Konzerngesellschaften zu vorher festgelegten Zinssätzen abgewickelt wird, gibt es keine kurzfristigen Auswirkungen von Änderungen der Marktzinssätze. Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, die zur Begleichung von Verbindlichkeiten erforderlichen Mittel nicht fristgerecht bereitstellen zu können. Da die Gesellschaft hinsichtlich des Liquiditätsausgleichs und der Finanzierung in die Finanzierungsstruktur der Osborn-Gruppe eingebunden ist, kann dieses Risiko derzeit als gering angesehen werden. Darüber hinaus erwirtschaftete Osborn im Geschäftsjahr und in den Vorjahren einen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, mit dem alle laufenden Zahlungsverpflichtungen und Investitionen finanziert werden konnten. Es bestehen keine Kreditzusagen gegenüber der Osborn GmbH. Risikoklassifizierung Im Rahmen des Risikomanagements werden die einzelnen Risiken hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer möglichen finanziellen Auswirkungen bewertet. Die Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit erfolgt für das kommende Geschäftsjahr und basiert stark auf den Erfahrungen der letzten 10 Jahre. Bei der Bewertung der finanziellen Auswirkungen betrachten wir die möglichen Auswirkungen auf das Ergebnis, die ein solches Ereignis normalerweise haben würde.
Diese Einstufung erfolgte auf der Grundlage der folgenden Bandbreiten:
2. Chancenbericht Den hohen Qualitätsansprüchen tragen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen Rechnung. Auch in 2023 wurden Lean-Workshops und -Projekte mit einem hohen Stellenwert vorangetrieben und werden in 2024 fortgeführt, um die Produktivität positiv beeinflussen. Unseren Wettbewerbern am Markt begegnen wir weiterhin mit Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und exzellentem Service. Im Jahr 2024 stehen unserem Unternehmen vielfältige Möglichkeiten offen, weiterhin erfolgreich zu wachsen und sich in relevanten Märkten zu etablieren. Der Fokus auf die Energiewende eröffnet neue Potenziale. Die Pipeline-Industrie erobert zunehmend an Bedeutung, insbesondere für den Transport erneuerbarer Energien, Wasserstoff und anderer lebenswichtiger Rohstoffe. Hier verfügen wir über Optionen unserer Produkte, die für die Wartung und Reparatur von Rohrleitungen erforderlich sind. Durch gezielte Vertriebsprojekte und die Ausrichtung auf die Bedürfnisse dieser Branche können wir unsere Position stärken und von ihrem Wachstumspotenzial profitieren. Weitere Chancen ergeben sich im Fahrzeugleichtbau und der wachsenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen. Durch unsere Innovationskraft und den Fokus auf technologisch fortschrittliche Produkte können wir neue Märkte erschließen und die zukünftige Entwicklung der Automobilindustrie positiv beeinflussen. In der Branche arbeiten wir mit einem kontinuierlichen Netzwerk, dass auf Digitalisierung, Automatisierung und Effizienz basiert. Somit ist es uns möglich viele unserer modernisierten Produkte und Produktionsprozesse zu nutzen. Wir möchten uns als kompetente Organisation positionieren und branchengerechte Lösungen anbieten, die auf gezielten Investitionen, technologischen Innovationen und der Anpassung unseres Produktsortiments basieren. Auf diese Weise können wir auf die Anforderungen des Marktes reagieren und unseren Marktanteil erhöhen. Der kontinuierliche Wandel der Branche durch Digitalisierung, Automatisierung und Effizienz bietet uns die Chance, unsere Produkte zunehmend in modernisierten Fertigungsprozessen einzusetzen. Zusammenfassend eröffnet das Geschäftsjahr 2024 gute Chancen für unser Unternehmen. Durch den gezielten Einsatz von Innovationen, digitalen Lösungen und kontinuierliche Verbesserung unserer Produkte und Prozesse können wir unsere Position in den Kernmärkten stärken und gleichzeitig neue Geschäftsfelder erschließen. Mit unserem erfahrenen Team, exzellentem Service und einer starken Kundenbasis sind wir gut aufgestellt, um von diesen Chancen zu profitieren. 3. Gesamtaussage Die Auswirkungen des Ukraine Kriegs und der Rückgang des BIP haben für 2023 dazu geführt, dass der ursprüngliche Plan nicht erreicht wurde. Wir haben für das Geschäftsjahr 2023 ein Nettoumsatz von 47,9 Mio. EUR und ein EBITDA von rd. -0,26 Mio. EUR ergeben. Für das Jahr 2024 planen wir mit einer leichten Erhöhung des Umsatzes von 50,0 Mio. EUR und ein EBITDA von rd. 3,52 Mio. EUR. Die erwartete Umsatzerhöhung im Geschäftsjahr 2024 ergibt sich vor allem aus einer Steigerung im Industriekundengeschäft, insbesondere die Bereiche Pipeline, Werften und Ofenbau. Die Steigerung des EBITDA im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 soll insbesondere durch weitere Rationalisierungsprojekte und Materialpreisreduzierungen durch eine geringere Inflation erreicht werden. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Finanzderivate werden nicht eingesetzt. Das Unternehmen verfügt über ein Portfolio treuer und zahlungskräftiger Kunden. Ausfälle bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stellen die Ausnahme dar, können jedoch in Zukunft häufiger auftreten, insbesondere aufgrund der Russland-Ukraine-Krise, hoher Energiekosten und einer anhaltend hohen Inflation. Generell besteht zu den meisten Kunden eine langfristige Beziehung. Verbindlichkeiten werden unter Ausnutzung von Skonto oder innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft durch Lieferantenkredite und Bankdarlehen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein adäquates Debitorenmanagement. Fremdwährungsrisiken bestehen aufgrund der Tatsache, dass im Wesentlichen in Euro fakturiert wird, in unerheblichem Umfang. VI. Abschließende Gesamtaussage / Zusammenfassung für die Osborn GmbH
Burgwald, den 16.09.2024 Die Geschäftsführung Nemanja Mijic, Geschäftsführer Charles David Seymour Jr., Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft
Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung der einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Osborn GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Soweit im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, nicht bei den Posten erfolgen, sind sie im Anhang aufgeführt. 1. Allgemeine Angaben Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gem. § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. 2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Anlagevermögen Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren in Anlehnung an steuerrechtlichen Afa-Tabellen, sofern keine Abweichungen zur betriebsindividuellen Nutzungsdauer vorliegen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Gebäude und bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens werden linear abgeschrieben. Auf Zugänge zum beweglichen Anlagevermögen wird die Jahresabschreibung pro rata temporis verrechnet. Die Gebäude werden unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von 40 bis 50 Jahren abgeschrieben, technische Anlagen auf Grundlage einer Nutzungsdauer von 6 bis 20 Jahren sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung auf Grundlage einer Nutzungsdauer von 6 bis 13 Jahren. Die Nutzungsdauern werden in Anlehnung an steuerliche AfA-Tabellen unter Annahme der kürzesten Nutzungsdauer festgelegt. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Vermögensgegenstände wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für den einzelnen Vermögensgegenstand € 250 nicht übersteigen. Für geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als € 250 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Vermögensgegenstand vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips verlustfrei bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten, Sondereinzelkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag unter Berücksichtigung der Verwertbarkeit am Bilanzstichtag angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren aus dem Absatz- oder Beschaffungsmarkt abgeleiteten beizulegenden Werten bilanziert. Dabei werden die Anschaffungskosten bzw. die niedrigeren beizulegenden Werte im Zuge einer Einzelbewertung kalkuliert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos werden je nach Kundengruppe Pauschalwertberichtigungen von 1% bis 2% vorgenommen. Die flüssigen Mittel sind zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt (1,82% p.a.; Vorjahr: 1,78% p.a.). Der Ermittlungszeitraum für den durchschnittlichen Marktzinssatz für Pensions- und ähnliche Verpflichtungen gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB wurde ab dem Jahr 2016 von sieben auf zehn Jahre verlängert; ohne diese Verlängerung hätten sich zum Bilanzstichtag ein durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,74% p.a. (Vorjahr: 1,44% p.a.) ergeben. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden unverändert jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 4,0% und Rentensteigerungen von jährlich 2,20% zugrunde gelegt. Die Verpflichtungen aus Pensionen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung der zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Rückdeckungsversicherungsansprüche erfolgt auf Basis von Mitteilungen der Versicherer zum Aktivwert, der den fortgeführten Anschaffungskosten und damit dem beizulegenden Zeitwert entspricht. Erfolgswirkungen aus versicherungsmathematischen Annahmen werden grundsätzlich im Personalaufwand ausgewiesen, bis auf die Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Abzinsungssatzes, welche im Zinsaufwand ausgewiesen werden. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrages wurden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Langfristige Forderungen in fremder Währung werden zu den zum Anschaffungszeitpunkt gültigen oder zu höheren Kursen am Abschlussstichtag und langfristige Verbindlichkeiten in fremder Währung zu den zum Anschaffungszeitpunkt gültigen oder niedrigeren Kursen am Abschlussstichtag bewertet. II. Erläuterungen zu BilanzpostenAnlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Angaben nach § 284 Absatz 3 Satz 2 HGB sind im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen im Sinne des § 271 Absatz 1 HGB setzen sich wie folgt zusammen: Unmittelbarer Anteilsbesitz:
Mittelbarer Anteilsbesitz:
*) Das Eigenkapital und das Ergebnis der Tochtergesellschaften bzw. Beteiligungen, die in anderer Währung als in Euro bilanzieren, wurden in obiger Tabelle mit dem Stichtagskurs zum 31. Dezember 2023 in Euro umgerechnet. Umlaufvermögen Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen von T€ 1.503 (Vorjahr: T€ 3.602) sowie Darlehensforderungen von T€ 31.116 (Vorjahr: T€ 36.032). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von T€ 31.116 (Vorjahr: T€ 36.032) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen und übrige sonstige Forderungen. PASSIVA Eigenkapital Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) in Höhe von € 1.452.900,00 ist voll eingezahlt. Durch den bestehenden Gewinnabführungsvertrag mit der Jason Holding GmbH ist das Eigenkapital konstant. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 5.483. Diese wurden mit Deckungsvermögen (T€ 339) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Daraus ergibt sich ein Ausweis i.H.v. T€ 5.144 in der Bilanz. Der beizulegende Zeitwert des saldierten Deckungsvermögens beträgt T€ 339 und entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten im Sinne von § 255 Abs. 4 HGB. Die Erträge aus dem Deckungsvermögen wurden mit den Zinszuführungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich ergebende Saldo von T€ 97 ist im Finanzergebnis unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten. Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T€ 665. Die Gesellschaft machte von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung (T€ 665) linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2023 wurden T€ 44 als Aufwand erfasst. Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung bei den Pensionsrückstellungen somit auf T€ 44. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB ergibt sich wie folgt:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 2.242 betreffen Urlaub und Überstunden (T€ 154), Sonderzahlungen (T€ 294) Abfindungen (T€ 375), übrige Personalkosten (T€ 215), Gewährleistung (T€ 297), Kundenboni (T€ 360), Abschlussprüfung und Beratungen (T€ 136), Werbekosten (T€ 14), ausstehende Rechnungen (T€ 107) und sonstige Rückstellungen (T€ 290). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten und ihre Restlaufzeiten gliedern sich wie folgt: 31.12.2023
31.12.2022
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 2.216 (Vorjahr: T€ 1.354) und Darlehensverbindlichkeiten mit T€ 0 (Vorjahr: T€ 5.334). Gegenüber dem Gesellschafter bestehen keine Verbindlichkeiten. III. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse nach Regionen gliedern sich im Wirtschaftsjahr 2023 wie folgt:
Die Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen gliedern sich im Wirtschaftsjahr 2023 wie folgt:
Materialaufwand Der Materialaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB (Gesamtkostenverfahren) setzt sich wie folgt zusammen:
Personalaufwand Der Personalaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB (Gesamtkostenverfahren) gliedert sich wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Sachbezügen (T€ 118), Erträge aus Währungskursgewinnen (T€ 61), Erlöse aus Lizenzgebühren (T€ 175) sowie übrige sonstige betriebliche Erträge (T€ 6). Die periodenfremden Erträge betragen T€ 0. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen Restrukturierungsaufwendungen (T€ 675) und im Wesentlichen Aufwendungen für Reisekosten (T€ 219), Währungsdifferenzen (T€ 78) sowie Miet- und Leasingaufwendungen (T€ 99) und sonstige betriebliche Aufwendungen (T€ 32). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinserträge aus verbundenen Unternehmen betreffen Zinserträge aus Darlehen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen von T€ 217 enthält Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen von T€ 97, Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen von T€ 61 und Bankzinsen von T€ 59. Sonstige AngabenDurchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer
Haftungsverhältnisse Die Osborn GmbH hat mit Datum vom 28. Februar 2008 gegenüber der verbundenen rumänischen Tochtergesellschaft eine Patronatserklärung mit der Verpflichtung abgegeben, in der sie sich verpflichtet, die rumänische Tochter bei Begleichung ihrer Verbindlichkeiten gegenüber Dritten sowie verbundenen Unternehmen zu unterstützen. Die Gesellschaft geht nicht von einer Inanspruchnahme aus, weil die rumänische Tochtergesellschaft ihre kurzfristigen Verbindlichkeiten aus dem laufenden Geschäft bedient und keine langfristigen Verbindlichkeiten bestehen. Hinsichtlich der Verpfändungen und Besicherungen verweisen wir auf die Erläuterungen zu den Verbindlichkeiten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen im Gesamtbetrag von T€ 533.
Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers für den Berichtszeitraum beträgt T€ 167 und umfasst ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ablauf des Geschäftsjahres für das operative Geschäft von Osborn nicht eingetreten. Hinsichtlich weiterführender Erläuterungen zur Finanzlage sowie zur Einschätzung der Geschäftsführung zu der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft wird auf den Lagebericht, insbesondere die Risiko- und Prognoseberichterstattung verwiesen. Angaben zu Konzernabschlüssen von Mutterunternehmen Die alleinige Gesellschafterin der Osborn GmbH ist die Jason Holding GmbH, Burgwald. Am 30.10.2018 wurde mit der Jason Holding GmbH ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Die Eintragung in das Handelsregister ist am 13.11.2018 erfolgt. Der Jahresabschluss der Osborn GmbH wird in den befreienden Konzernabschluss der Jason Holding GmbH, Burgwald, für den kleinsten Konsolidierungskreis einbezogen. Die Gesellschaft nimmt insoweit die Befreiung zur Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses nach § 291 HGB in Anspruch. Der Konzernabschluss kann unter www.bundesanzeiger.de eingesehen werden. Die Abschlüsse der Jason Holding GmbH und der Osborn GmbH werden über Zwischenholdings in den Konzernabschluss der Jason Holdings, Inc. mit Sitz in Milwaukee/USA einbezogen, die einen Konzernabschluss für den größten Kreis aufstellt. Dieser Konzernabschluss wird nicht offengelegt, da es sich nicht um eine börsennotierte Gesellschaft handelt und in den USA dafür keine Offenlegungspflicht besteht. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Aufgrund der Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift des § 286 Absatz 4 HGB unterbleibt die Angabe der Geschäftsführergehälter sowie die Angabe der Bezüge ausgeschiedener Geschäftsführer und deren Hinterbliebene. Für ehemalige Geschäftsführer und deren Hinterbliebene bestehen zum 31. Dezember 2023 Pensionsrückstellungen in Höhe von insgesamt T€ 1.133.
Burgwald, den 16. 09. 2024 Geschäftsführung der Osborn GmbH Charles David Seymour Jr., Geschäftsführer Nemanja Mijic, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Osborn GmbH, Burgwald Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Osborn GmbH, Burgwald, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Osborn GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kassel, den 20. September 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Markus Küfner, Wirtschaftsprüfer ppa. Matthias Schwarze-Gerland, Wirtschaftsprüfer
21. November 2024 Jason Holding GmbH Sérgio Miguel Pereira, Geschäftsführer/ Managing Director Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 21.11.2024 festgestellt. |
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