Fenster Werner Darmstadt GmbH & Co. KG.
Selbe AdresseGlasergewerbe
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Mutz seit 9.1.2024 | Prokura |
Peter Kratz seit 9.1.2024 | Prokura |
Federico Zoppas seit 21.5.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
I.R.C.A. S.P.A. INDUSTRIA RESISTENZE CORAZZATE E AFFINI | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ZOPPAS INDUSTRIES GERMANY GMBH
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| Geschäftsjahr | Vorjahr | ||
| EUR | EUR | EUR | |
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1,00 | 0,00 | |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. technische Anlagen und Maschinen | 5.681,49 | 0,00 | |
| 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 102.638,17 | 0,00 | |
| 108.319,66 | 0,00 | ||
| Summe Anlagevermögen | 108.320,66 | 0,00 | |
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Vorräte | |||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 137.407,15 | 0,00 | |
| 2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 13.157,07 | 0,00 | |
| 3. fertige Erzeugnisse und Waren | 248.981,55 | 0,00 | |
| 399.545,77 | 0,00 | ||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.913.686,65 | 0,00 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 9.862,72 | 0,00 | |
| 3. Forderungen gegen Gesellschafter | 11.500.986,70 | 0,00 | |
| 4. sonstige Vermögensgegenstände | 15.327,33 | 582.324,46 | |
| 13.439.863,40 | 582.324,46 | ||
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 2.716.910,10 | 693.185,76 | |
| Summe Umlaufvermögen | 16.556.319,27 | 1.275.510,22 | |
| 16.664.639,93 | 1.275.510,22 |
PASSIVA
| Geschäftsjahr | Vorjahr | ||
| EUR | EUR | EUR | |
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 1.025.000,00 | 1.025.000,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 12.594.873,80 | 8.000.000,00 | |
| III. Verlustvortrag | 7.789.489,78 | 7.769.887,60 | |
| IV. Jahresüberschuss | 1.382.814,68 | 19.602,18- | |
| Summe Eigenkapital | 7.213.198,70 | 1.235.510,22 | |
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 4.715.340,67 | 0,00 | |
| 2. Steuerrückstellungen | 301.857,70 | 0,00 | |
| 3. sonstige Rückstellungen | 795.692,38 | 40.000,00 | |
| 5.812.890,75 | 40.000,00 | ||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 99.996,97 | 0,00 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 2.820.690,53 | 0,00 | |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 475.330,50 | 0,00 | |
| 4. sonstige Verbindlichkeiten | 242.532,48 | 0,00 | |
| 3.638.550,48 | 0,00 | ||
| 16.664.639,93 | 1.275.510,22 |
| Geschäftsjahr | Vorjahr | ||
| EUR | EUR | EUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 19.226.464,34 | 0,00 | |
| 2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 445.119,83 | 0,00 | |
| 3. sonstige betriebliche Erträge | 107.303,97 | 0,00 | |
| 4. Materialaufwand | |||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 14.510.560,52 | 0,00 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 127.982,45 | 0,00 | |
| 14.638.542,97 | 0,00 | ||
| 5. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 1.070.303,55 | 0,00 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 264.848,94 | 0,00 | |
| - davon für Altersversorgung EUR 23.991,85 (EUR 0,00) | |||
| 1.335.152,49 | 0,00 | ||
| 6. Abschreibungen | |||
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 32.799,37 | 0,00 | |
| 7. sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.891.723,42 | 16.491,93 | |
| 8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 539.892,23 | 0,00 | |
| - davon aus verbundenen Unternehmen EUR 539.892,23 (EUR 0,00) | |||
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 88.128,78 | 3.110,25 | |
| 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 58.411,00 | 0,00 | |
| 11. Ergebnis nach Steuern | 1.383.782,68 | 19.602,18- | |
| 12. sonstige Steuern | 968,00 | 0,00 | |
| 13. Jahresüberschuss | 1.382.814,68 | 19.602,18- |
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
| Firmenname laut Registergericht: | ZOPPAS INDUSTRIES GERMANY GmbH |
| Firmensitz laut Registergericht: | Frankfurt |
| Registereintrag: | Handelsregister B |
| Registergericht: | Frankfurt |
| Register-Nr.: | 57928 |
Die Gesellschaft ist nach § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die gemäß § 288 HGB bestehenden Erleichterungsvorschriften sowie die Möglichkeiten zur Unterlassung von Angaben entsprechend § 286 Abs. 4 und § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen.
Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden in Übereinstimmung mit den §§ 242 bis 256 und §§ 264 bis 283 HGB aufgestellt.
Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Die ZOPPAS INDUSTRIES GERMANY GmbH (AG Darmstadt HRB 1168) wurde zum 31.12.2022 auf die ZOPPAS INDUSTRIES GERMANY GmbH (AG Frankfurt am Main HRB 57928) verschmolzen. Die Vergleichbarkeit mit den im Jahresabschluss ausgewiesenen Vorjahreszahlen ist daher nicht gegeben. Auf die Berichterstattung im Lagebericht wird hingewiesen.
Die Übernahme des Vermögens des übertragenden Rechtsträgers erfolgte im Innenverhältnis mit Wirkung zum 1.1.2023, 0:00 Uhr (Verschmelzungsstichtag).
Die übernehmende Gesellschaft hat die in der Schlussbilanz des übertragenden Rechtsträgers ausgewiesenen Buchwerte der übergehenden Aktiva und Passiva fortgeführt.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
1. Allgemeines
Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Kurzfristige Forderungen und kurzfristige Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden mit dem Stichtagskurs umgerechnet.
2. Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage A zum Anhang) dargestellt.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu historischen Anschaffungskosten des übertragenden Rechtsträgers vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.
Für die Abschreibungen von Gegenständen des Anlagevermögens werden folgende Abschreibungsmethoden und Nutzungsdauern angewandt:
| Anlageposition | Abschreibungsmethode | Nutzungsdauer |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | linear | 3 - 5 Jahre |
| Technische Anlagen und Maschinen | linear | 3 - 10 Jahre |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | linear | 2 - 10 Jahre |
3. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Marktwert angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt nach der Methode des gleitenden gewogenen Durchschnitts.
Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkten Fertigungslohn- und Materialkosten sowie Sondereinzelkosten anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten und den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist.
Für veraltete oder nicht gängige Erzeugnisse wurden notwendige Wertabschläge vorgenommen.
4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr von TEUR 9.400 (Vj. TEUR 0).
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.
Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie den Mahnkosten, den Skonti und den Zinsverlusten bei verspäteter Zahlung wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen in Höhe von 1 % Rechnung getragen.
5. Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital lautet auf EUR 1.025.000,00. Aus der Verschmelzung ergab sich ein positiver Differenzbetrag von TEUR 4.595, der unmittelbar in die Kapitalrücklage eingestellt wurde.
6. Pensionsrückstellungen
Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode i.S.v. IAS 19) mit den biometrischen Rechnungsgrundlagen der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, einem Rechnungszins von 1,82 % (10-Jahres-Durchschnitt) und einem Rententrend von 2,5%. Ein Gehaltstrend und eine Fluktuationsrate wurden nicht berücksichtigt.
Von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB, den Zuführungsbetrag über den Zeitraum von 15 Jahren zu verteilen, wurde Gebrauch gemacht. Die Zuführung erfolgte in Höhe von TEUR 70. Bis zum 31.12.2024 sind noch TEUR 70 zuzuführen.
Die Aufwendungen aus der Aufzinsung (TEUR 87) sind gemäß § 277 Abs. 5 HGB in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.
Für die Berechnung des Unterschiedsbetrags nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB in Höhe von TEUR 45 wurde ein Rechnungszins von 1,74% (7Jahres-Durchschnitt) angewandt.
7. Sonstige Rückstellungen
Für ungewisse Verbindlichkeiten sind Rückstellungen in dem Umfang gebildet worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen beziehen sich im Wesentlichen auf Rückstellungen für Gewährleistungsansprüche (TEUR 300), für ausstehende Rechnungen (TEUR 266), Handelsvertreterausgleichsansprüche (TEUR 100), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 70) sowie Erfolgsabhängige Vergütung (TEUR 25) und sonstige (TEUR 35).
8. Verbindlichkeiten
Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Angaben zu den Restlaufzeiten
| RLZ bis zu einem Jahr | ||||
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |||
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 100 | 0 | 100 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 2.821 | 0 | 2.821 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 475 | 0 | 475 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 243 | 0 | 243 | 0 |
| 3.639 | 0 | 3.639 | 0 | |
| RLZ bis fünf Jahre | ||
| TEUR | TEUR | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 0 | 0 |
| 0 | 15 | |
III. Sonstige Angaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
| TEUR | |
| 2024 | 156 |
| 2025 | 148 |
| 2026 und später | 91 |
| Gesamt | 395 |
Geschäftsführung
Geschäftsführer im Berichtsjahr und bis heute ist Herr Federico Zoppas. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Er ist zugleich CFO der Zoppas Gruppe und Angestellter der Muttergesellschaft I.R.C.A. S.p.A. Industria Resistenze Corazzate e Affini, Vittorio Veneto, Treviso, Italien.
Der Geschäftsführer erhielt keine Bezüge von der Gesellschaft.
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Geschäftsjahr 14 Angestellte und 3 Arbeiter.
Konzernabschluss
Die I.R.C.A. S.p.A., Vittorio Veneto, Treviso, Italien, ist das Konzernunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist dort erhältlich.
Nachtragsbericht
Im Geschäftsjahr 2024 sind die Umsätze um rund 40% eingebrochen. Dennoch rechnen wir mit einem Gewinn vor Steuern von TEUR 835.
Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung. Die wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben sind nicht eingetreten.
Darmstadt, 15. November 2024
Federico Zoppas, Geschäftsführer
| Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 | Zugänge aus Verschmelzung | Zugänge | Abgänge | Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| A. Anlagevermögen | |||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 0,00 | 6.991,00 | 0,00 | 0,00 | 6.991,00 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 0,00 | 6.991,00 | 0,00 | 0,00 | 6.991,00 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 0,00 | 144.511,83 | 0,00 | 144.511,83 | |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0,00 | 435.426,35 | 3.555,00 | 0,00 | 438.981,35 |
| Summe Sachanlagen | 0,00 | 579.938,18 | 3.555,00 | 0,00 | 583.493,18 |
| Summe Anlagevermögen | 0,00 | 586.929,18 | 3.555,00 | 0,00 | 590.484,18 |
| kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 | Abschreibungen i.Z.m. Zugängen | Abschreibung Geschäftsjahr | Abgänge | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| A. Anlagevermögen | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 0,00 | 6.990,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 0,00 | 6.990,00 | 0,00 | 0,00 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 0,00 | 138.029,69 | 800,65 | 0,00 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0,00 | 304.344,46 | 31.998,72 | 0,00 |
| Summe Sachanlagen | 0,00 | 442.374,15 | 32.799,37 | 0,00 |
| Summe Anlagevermögen | 0,00 | 449.364,15 | 32.799,37 | 0,00 |
| kumulierte Abschreibungen 31.12.2023 | Buchwert 31.12.2023 | |
| EUR | EUR | |
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 6.990,00 | 1,00 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 6.990,00 | 1,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 138.830,34 | 5.681,49 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 336.343,18 | 102.638,17 |
| Summe Sachanlagen | 475.173,52 | 108.319,66 |
| Summe Anlagevermögen | 482.163,52 | 108.320,66 |
Allgemeine Angaben
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb industrieller Erzeugnisse, insbesondere auf dem Gebiet der Elektrotechnik und von elektrischen Heizelementen. Die Gesellschaft gehört zur Gruppe "Zoppas Industries Heating Element Technologies" mit Hauptsitz in Italien. Zoppas Industries hat eine über fünfzigjährige Erfahrung in der Produktion von elektrischen Widerständen und Heizsystemen, mit elektronischer Kontrolle für private und industrielle Anwendungen. Mit hochspezialisierten Business Units entwirft und produziert der Konzern Widerstände für unterschiedliche Anwendungsbereiche, wie große und kleine Elektrogeräte, Heiz- und Klimaanlagen für Gebäude, bis hin zum Industriemarkt. Die Gruppe ist weltweit tätig und unterhält europäische Produktionsstandorte in Italien, Deutschland und Rumänien.
Mit den in der Zoppas Gruppe vorhandenen Technologien eröffnet sich ein sehr breites Spektrum unterschiedlicher Heizungsarten, die zur Lösung umfangreicher wärmetechnischer Aufgaben für viele Industriezweige angeboten, weiterentwickelt und hergestellt werden können.
Die Marktsituation ist in den letzten Jahren trotz gestiegener Nachfrage unverändert durch einen zunehmenden Wettbewerb gekennzeichnet. Wir begegnen dieser Entwicklung durch die Produktion an Standorten mit Kostenvorteilen. Zudem wurde in die Verbesserung der Qualitätsprozesse investiert und weiter an optimalen Lieferstrukturen gearbeitet.
Kunden der Gesellschaft sind hauptsächlich Finalproduzenten, aber auch Unternehmen, die Handelstätigkeit betreiben. Hinzu kommen viele Klein- bzw. Einmalkunden, die den Service schneller Lieferungen von Ersatzheizungen in Anspruch nehmen.
Im Februar 2021 entschied die Zoppas Gruppe, die bisherige Fertigung in Deutschland zu großen Teilen in die bestehenden Fertigungswerke in Rumänien und Italien zu übernehmen. Lediglich ein Produkt, der Einschraubheizkörper, wird nach wie vor in Deutschland in kleinen Fertigungslosen produziert. Bedingt durch den Einkauf der Fertigprodukte in Rumänien werden die Kunden vermehrt direkt beliefert.
Ertragslage, Finanzlage und Vermögenslage
Vor dem Hintergrund der Verschmelzung der ZOPPAS INDUSTRIES GERMANY GmbH (AG Darmstadt HRB 1168) zum 31.12.2022 auf die ZOPPAS INDUSTRIES GERMANY GmbH (AG Frankfurt am Main HRB 57928) ist die Vergleichbarkeit mit den im Jahresabschluss ausgewiesenen Vorjahreszahlen nicht gegeben.
Da die Berichtsgesellschaft vor der Verschmelzung keine wesentlichen wirtschaftlichen Aktivitäten hatte, beruhen die nachfolgenden Erläuterungen hauptsächlich aus dem Vergleich der geschäftlichen Aktivitäten des übertragenden Rechtsträgers.
Ertragslage
Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 21% gestiegen. In unseren Planungen waren wir von einem Anstieg von 5,9% ausgegangen. In den Segmenten "Gebäude heizen und kühlen" konnte auch in diesem Jahr ein sehr starker Umsatzanstieg festgestellt werden (Heizen und Energie +50%, Kühlen +95%). Umsatzrückgänge in anderen Segmenten, wie Food (-3%), Process (-13%) oder Transport (-17%) sind noch immer zu verzeichnen, konnten aber den Anstieg des Gesamtumsatzes nicht bremsen.
Berücksichtigt man die Bestandsveränderung, ist die Betriebsleistung um 14,9% gestiegen.
Unverändert bleibt Deutschland das Hauptabsatzgebiet (55%), gefolgt von Österreich (29%) und der Schweiz (3%). Etwa 13% des Umsatzes werden mit Kunden außerhalb der genannten Wirtschaftsräume realisiert, wobei der größte Teil in Ländern Osteuropas erzielt wird.
Die abgesetzte Menge ist um 5,5% gesunken, was aber durch einen gestiegenen Durchschnittspreis (EUR 48,08 gegenüber EUR 38,18 im Vorjahr) kompensiert werden konnte. Die Anpassung der Verkaufspreise führte dazu, dass die gestiegenen Energie-, Material- sowie Personalkosten kompensiert werden konnten.
Das Rohergebnis stieg bereinigt um einen außerordentlichen Ertrag im Vorjahr von TEUR 726 um 14% (TEUR 521).
Die Personalkosten sind um TEUR 121 (8,3%) gesunken. Das erklärt sich mit dem starken Rückgang der Aufwendungen für Altersversorgung (Renten und Anpassung der Pensionsrückstellungen) von TEUR 217. Gegenläufig wirkten sich gestiegene Lohnkosten aufgrund tariflicher Gehaltsanpassungen aus.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 324 gestiegen. Der Anstieg entfällt im Wesentlichen auf die Verkaufsprovisionen (TEUR 144), Royalties (TEUR 88), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 47), Gebäudemieten (TEUR 30), Aufwendungen für die Personalsuche (TEUR 25), Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 20) und sonstige Kosten (T€12).
Demgegenüber steht ein Rückgang der Reparaturen und Instandhaltungskosten (TEUR 15), der Ausgangsfrachten (TEUR 14) sowie Währungskursverluste (TEUR 13).
Das Finanzergebnis hat sich um TEUR 242 verbessert. Die Erhöhung erklärt sich im Wesentlichen mit gestiegenen Zinserträgen vom Gesellschafter für ein Darlehen, da die Zinssätze im Jahr 2023 gegenüber 2022 angestiegen sind.
Trotz hoher Verlustvorträge fallen wegen der Begrenzung des Verlustabzugs Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 58 an.
Finanzlage
Unsere Ausstattung mit liquiden Mitteln zum Jahresende und unser unverändert starker Cash- Flow sorgt unverändert für eine komfortable Finanzlage.
Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist um TEUR 29 gesunken. Den Investitionen von TEUR 4 stehen Abschreibungen von TEUR 33 gegenüber.
Das Vorratsvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 477 gefallen, bedingt durch eine starke Reduzierung der Produktion im Haus und eines im Vorjahr hohen Bestands an unterwegs befindlichen Waren.
Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 58 reflektiert einen zeitnahen Ausgleich der Kundenrechnungen.
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen liegen auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr.
Die Forderungen gegenüber der Gesellschafterin sind um TEUR 1.361 gestiegen. Diese beinhalten hauptsächlich aus Zinsen und Provisionen.
Aus der Verschmelzung ergab sich ein positiver Differenzbetrag von TEUR 4.595, der unmittelbar in die Kapitalrücklage eingestellt wurde.
Die Pensionsrückstellungen sind mit TEUR 173 rückläufig. Dies erklärt sich mit dem gestiegenen Rechnungszins.
Die Steuerrückstellungen sind um TEUR 491 gesunken aufgrund der Tilgung von Steuerschulden von TEUR 309 und der teilweisen Verrechnung von Verlustvorträgen hat sich die Steuerbelastung 2023 gegenüber dem Vorjahr verringert.
Die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 217 gestiegen. Dieser Anstieg erklärt sich hauptsächlich durch einen Anstieg der Rückstellung zur Transferpreis-Anpassung um TEUR 187.
Die Verbindlichkeit gegenüber der Schwestergesellschaft in Rumänien ist um TEUR 751 gesunken, da Rechnungen nach festem Plan gezahlt werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft sind um TEUR 195 angestiegen, bedingt durch größere Lieferungen und Royalty-Verbindlichkeiten.
Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten von TEUR 62 resultiert im Wesentlichen aus der Umsatzsteuerzahllast zum Jahresende.
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
Unsere Gesellschaft ist hauptsächlich durch Eigenkapital, Pensionsrückstellungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen finanziert. Liquiditätsreserven bestehen in ausreichendem Umfang. Vor diesem Hintergrund stellen kurzfristige negative Einflüsse verursacht durch den Ukrainekrieg und damit einhergehende wirtschaftliche Schwächen, insbesondere in unserem Heimatmarkt Deutschland, aus unserer Sicht kein Risiko dar, das den Bestand der Gesellschaft gefährden könnte.
Die Produktpalette ist breit und deckt verschiedene Geschäftsfelder und Industrien ab. Vor diesem Hintergrund können durch negative Einflüsse verursachte wirtschaftliche Schwächen in einem Industriesektor gut durch andere Geschäftsfelder kompensiert werden.
Währungs-, Preisänderungs- oder Ausfallrisiken betreffen die Gesellschaft in üblichem Umfang und haben somit für die Gesellschaft keine wesentliche Bedeutung.
Risiken ergeben sich auch aus dem zunehmenden aggressiven Wettbewerbs- und Preisdruck in den von unserer Gesellschaft traditionell angebotenen Standardprodukten. Die globalpolitische Entwicklung, verursacht durch den Krieg in der Ukraine, hat zu Verwerfungen und erhöhten Energiekosten in unseren Fertigungsstätten in Europa geführt, die die Wettbewerbsfähigkeit beeinflussen kann.
Unsere Standardprodukte sind leicht kopierbar und unterliegen damit einem ständigen Wettbewerbs- und Preisdruck. Demgegenüber sind unsere Speziallösungen aufwändiger in der Entwicklung und mit Kosten behaftet, die sich nicht immer im Produktpreis darstellen lassen. Damit sind sie aber auch schwerer zu kopieren. Insofern ist es wichtig, dass die Gesellschaft Nischenprodukte erkennt, die in leicht abgewandelter Ausführung auch für andere Marktsegmente / Kunden nutzbar gemacht werden können.
Ein Mitbewerber, der auch auf dem Gebiet der Wärmepumpenherstellung ein ernster Konkurrent am Markt ist, erwirbt zunehmend Unternehmen dieser Branche und sichert damit auch Marktanteile für Zusatzheizungen. Wenn sich dieser Prozess weiter so fortsetzt, sind Verluste von Marktanteilen zukünftig nicht auszuschließen.
Politische Einflüsse und andere Sachzwänge werden wahrscheinlich dazu führen, dass die Zuwächse bei den Wärmepumpen in absehbarer Zeit stagnieren oder sogar rückläufig werden.
Chancen ergeben sich für die Gesellschaft aus der in den letzten Jahren konsequent durchgeführten Verlagerung der Produktion von Standardprodukten zu Schwesterunternehmen mit geringeren Lohn- und Energiekosten. Damit eventuell verbundene Risiken in den Bereichen Qualität und Termintreue begegnen wir durch die Implementierung entsprechender Qualitätssicherungsprogramme. Das Risiko einer Abhängigkeit sehen wir nicht, da es sich beim Hauptlieferanten um ein verbundenes Unternehmen handelt.
Zur weiteren positiven Entwicklung der Gesellschaft wollen wir unsere Prozesse verschlanken und unseren Vertrieb stärken. Durch die konsequente Ausrichtung unseres Kerngeschäfts auf den Vertrieb von Standardprodukten, die wir von Schwestergesellschaften beziehen, verbunden mit dem Angebot von maßgeschneiderten Speziallösungen für komplexe Systeme erreichen wir auch in den kommenden Jahren eine starke Differenzierung gegenüber unseren Wettbewerbern. Insbesondere lässt uns die weltweite Bewegung der Dekarbonisierung auf eine sehr positive Entwicklung unserer Märkte für elektrische Heizeinrichtungen im Bereich der Klimatisierung (z.B. Wärmepumpen) und Automotive hoffen.
Die Marke ZOPPAS hat sich in unserer Branche weltweit zu einer starken Marke entwickelt.
Zum Aufstellungszeitpunkt sieht die Geschäftsführung für den Prognosezeitraum insgesamt keine Risiken, die den Bestand der Gesellschaft einzeln oder in Summe gefährden könnten.
Ausblick
Die Weltwirtschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 von den Einflüssen der Covid-19 Pandemie weitgehend erholt. Die verbliebenen Störungen in den weltweiten Lieferketten werden sich nach und nach auflösen.
Allerdings setzte die kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine eine radikale Veränderung der europäischen Energieversorgung in Gang. Diese führt zu erhöhten Produktionskosten und damit auch zu höheren Verkaufspreisen.
Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine kann je nach Dauer weitere Auswirkungen auf die globale Nachfrage haben. Davon wären auch wir betroffen. Insbesondere rechnen wir aufgrund der Veränderung der europäischen Energieversorgung mit weiteren Preiserhöhungen auf dem Energiesektor. Bedingt durch die gestiegene Inflation wurden die Zinsen sehr schnell angehoben. Weitere Maßnahmen der europäischen Zentralbank sind zukünftig nicht auszuschließen. Aufgrund der Finanzierung der Gesellschaft mit Eigenkapital belasten uns höhere Kreditzinsen nicht, jedoch dämpft das die Investitionsbereitschaft unserer Kunden. Damit sind wir auch indirekt betroffen.
Alle Zeichen deuten auf eine weltweite Konjunkturschwäche hin. Für Deutschland erwarten wir sogar eine höhere Konjunkturschwäche wegen der nicht nachvollziehbaren umweltpolitischen Diskussionen und Entscheidungen. Damit verbunden wären Rückgänge in Umsatz und Ertrag.
Im Jahr 2021 wurden weitreichende Maßnahmen getroffen, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Die neue strategische Ausrichtung sieht vor, die Produktion bis auf die Fertigung von Einschraubheizkörper und Musterfertigung auf konzerneigene Werke zu verlagern. Schwerpunkt der neuen strategischen Ausrichtung ist die Konzentration auf den Vertrieb in Deutschland, dem wichtigsten Markt in Europa. Die Kunden sollen möglichst direkt vom Herstellerwerk beliefert werden. Die Verkleinerung der Produktion und der Belegschaft hatte bis dato nachweislich keinen negativen Einfluss auf die Umsätze.
Bedingt durch die sich bereits abzeichnende Rezession und den, durch umweltpolitische Maßnahmen, stagnierenden Verkauf von Wärmepumpen erwarten wir für die Jahre 2024 und 2025 einen deutlichen Umsatzrückgang. Die vorliegenden Zahlen bis Oktober 2024 zeigen einen Rückgang der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr von 44%. Auf das Gesamtjahr gesehen rechnen wir mit einem Umsatzrückgang von ca. 40%.
Trotz rückläufiger Umsätze rechnen wir für das Jahr 2024 mit einem Gewinn vor Steuern von TEUR 835.
Darmstadt, im November 2024
An die ZOPPAS INDUSTRIES GERMANY GmbH
Prüfungsurteile
Ich habe den Jahresabschluss der ZOPPAS INDUSTRIES GERMANY GmbH, Darmstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der ZOPPAS INDUSTRIES GERMANY GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und |
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vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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Gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
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Beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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Ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • |
Beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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Beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
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Führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Wiesbaden, 15. November 2024
Göswein, Wirtschaftsprüfer
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