CASOVIDA GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Küchenmöbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Sebastian Braukmann seit 6.5.2002 | Geschäftsführer |
Peter Franz Braukmann seit 6.5.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CASO GmbHArnsbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der CASO GmbH, ArnsbergA. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1. Geschäftsmodell Die CASO GmbH ist ein inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen mit Firmensitz in Arnsberg. Der Fokus liegt auf der Herstellung, dem Vertrieb und dem Handel von hochwertigen Elektro- und Gastronomieprodukten im In- und Ausland. Um dem stetig wachsenden Kundenkreis innovative Küchengeräte anbieten zu können, werden eigene Produkte in Arnsberg entwickelt. Dabei wird Wert auf visionäre Technik und ein klares und zeitloses Produktdesign gelegt. Um die eigenen Ideen umsetzen zu können, werden für die CASO GmbH Werkzeuge geplant und entworfen, die den Lieferanten zur Verfügung gestellt werden, um eine qualitativ hochwertige Produktion zu gewährleisten. Neben dem Design der Produkte, stehen technische Innovationen im Vordergrund. Die selbst entwickelten Caso-Apps für mobile Endgeräte verbinden die Artikel mit dem Internet (IoT - "Internet of Things"). So kann man zu Hause schon viele Caso-Geräte mit dem Handy oder Tablet steuern und verwalten. Trotz eines hohen technischen Standards sind alle Caso-Produkte einfach und intuitiv zu bedienen. So beliefert die CASO GmbH alle geeigneten Absatz-Mittler und kann insbesondere im Export neue Märkte erschließen. 2. Forschung und Entwicklung Unser Ziel ist es, unser Wissen stetig zu steigern. Auf diesem Weg unterstützt uns die Abteilung Forschung und Entwicklung. So stellen wir sicher, dass Innovationen oder neue Technologien schnell in die laufenden Produktionen implementiert werden können. Dieser Anspruch kommt unseren Kunden zugute. Sichtbar wird dieser Erfolg mit jedem Produkt. Alle von uns elektrisch betriebenen Artikel sind CE-Konform. Über 90 % haben ein GS-Zeichen. 10 % unterliegen den Prüfanforderungen nach der Maschinenrichtlinie. Alle Produkte unterziehen wir einer EMV-Prüfung (Elektro-Magnetische-Verträglichkeit). Unsere Verantwortung: Innovationen finden und selektieren, um sie verbrauchergerecht in neue sowie bereits vorhandene Produkte einfließen zu lassen. Um dem hohen Qualitätsstandard gerecht zu werden, finden laufende Fertigungsstätten-Überwachungen in Asien statt. Alle Lieferanten unterliegen der BSCI-Vereinbarung zur Verbesserung der sozialen Standards in einer weltweiten Wertschöpfungskette und halten sich an einen Verhaltenskodex zum Schutz von Arbeitnehmerrechten, der durch ein systematisches Überwachungs- und Qualifikationssystem sichergestellt wird. Im Bereich Produktmanagement sind mittlerweile vier Mitarbeiter/innen tätig. Im Berichtszeitraum wurden Weiterentwicklungen besonders im Bereich App-Steuerung der CASO-Produkte (CASO-Smart-Kitchen) vorangetrieben, aber auch neue Produkte und technische Entwicklungen ins Portfolio aufgenommen. B. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die deutsche Wirtschaft war im Jahr 2023 wesentlich von den vorangegangenen Krisen geprägt. Herausforderungen ergaben sich insbesondere im Blick auf erheblichen Kaufkraftverluste als Resultat der massiven Energiepreisanstiege. Hinzu kam ein außergewöhnlich hoher Krankenstand der Erwerbstätigen. Insgesamt stagnierte die Wirtschaftsleistung im Jahresverlauf und war zum Jahresende rückläufig. Im Ergebnis sank das preisbereinigte Bruttoinlandprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3%. Der Arbeitsmarkt im Jahr 2023 erwies sich als widerstandsfähig. Die Erwerbstätigkeit legte im Jahresverlauf zu und erreichte im Herbst einen Höchststand von 46,0 Millionen Personen. Die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind im Kontext der hohen Inflation, hoher Verschuldung und ansteigender Finanzmarktkrisen sowie weiter existierender Lieferkettenengpässen weiterhin deutlich eingetrübt. (Quelle: Jahreswirtschaftsbericht 2024 Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz) 2. Geschäftsverlauf Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzsteigerung der letzten Jahre konnte nicht weiter ausgebaut werden, 2020 und 2021 waren die sehr hohen Zuwächse auch auf die Pandemie zurückzuführen. Diese hohe Nachfrage konnte sich im Berichtsjahr nicht bestätigen. Daher sind im Jahr 2023 die Umsatzerlöse im Verhältnis zum Vorjahr um ca. 3,5% gesunken. Betrachtet man den Umsatz vor der Pandemie, erkennt man aber einen steigenden Umsatz und eine positive Entwicklung, in Relation zu 2019 ist der Umsatz 2023 um ca. 9,0 % gestiegen. Schlüsselfaktor dafür ist die Pflege der bestehenden Geschäftsbeziehungen und die Akquisition von Neukunden. Weiterhin wurde die Produktpalette weiter ausgebaut. Die Auftragslage zum Bilanzstichtag ist deutlich besser als zum Vorjahreszeitpunkt. Geschäftsergebnis In 2023 wurde ein Jahresüberschuss von T€ 1.490,8 erwirtschaftet. Das Ergebnis liegt damit entsprechend der Erwartung deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres. Personal Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft insgesamt 94 Mitarbeiter (incl. Geschäftsleitung und Auszubildende). Die Zahl der gewerblichen Mitarbeiter lag im Jahr 2023 auf Vorjahresniveau. In den vergangenen Jahren wurde zudem kontinuierlich der Ausbildungsbereich ausgebaut, um die benötigten Fachkräfte für die Zukunft selber auszubilden und so dem demographischen Wandel im ländlichen Sauerland zu begegnen. Aktuell absolvieren 5 junge Mitarbeiter eine Ausbildung bei uns im Unternehmen. Beschaffung/Materialwirtschaft Den überwiegenden Teil der Produkte lässt die CASO GmbH weiterhin von marktführenden Herstellern in Asien produzieren. Die Seefrachtraten hatten sich in den Vorjahren teilweise um ein Vielfaches erhöht, normalisierten sich in 2022 aber wieder und befinden sich zum Bilanzstichtag weiter auf dem normalen Niveau. Da jedoch die weltweit besten und größten Produktionskapazitäten im asiatischen Raum liegen, ist diese Ausgangssituation für alle wesentlichen Mitbewerber und Anbieter der Branche gleich. Investitionen Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft Investitionen in das Anlagevermögen getätigt. Dabei entfiel ein Großteil dieser Investitionen auf die Bereiche EDV-Ausstattung, sonstige Transportmittel und Anzahlungen für Werkzeuge. Finanzierungsmaßnahmen Aus dem erwirtschafteten Cashflow des Geschäftsjahres konnten die Anlageninvestitionen finanziert werden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um T€ 2.289,9. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um T€ 4.583,7 gesunken. Dagegen sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Jahr 2023 gestiegen (T€ 1.012,9). Der Finanzmittelbestand verminderte sich zum Bilanzstichtag um T€ 64,7. 3. Darstellung der Lage Ertragslage In 2023 konnte die CASO GmbH einen Jahresüberschuss von T€ 1.490,8 erwirtschaften. Der Umsatz sank von 52,7 Mio. Euro auf 50,9 Mio. €. Der prozentuale Wareneinsatz liegt deutlich unter dem Vorjahresniveau. Diese Entwicklung resultiert aus gesunkenen Einkaufs- und Beschaffungspreisen. Der absolute Rohertrag hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert. Der Personalaufwand lag im Berichtsjahr um T€ 162,4 über dem Vorjahreswert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um T€ 509 Hier werden als wesentliche Positionen Kosten für Retouren und Reklamationen sowie gesunkene variable Kosten ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um T€ 293 gegenüber dem Vorjahr. Ursächlich für die Entwicklung sind die gestiegenen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen Die Ertragslage im Jahr 2023 kann aufgrund des gestiegenen Ergebnisses weiterhin als sehr zufriedenstellend bezeichnet werden. Finanzlage Auch die Finanzlage der Gesellschaft stellt sich gut dar. Ganzjährig standen ausreichende Kreditlinien zur Verfügung. Im Berichtsjahr stiegen die Darlehensverbindlichkeiten im Verbundbereich deutlich. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken um T€ 4.583,70. Am Bilanzstichtag standen liquide Mittel in Höhe von T€ 321,5 zur Verfügung. Der Cash-Flow liegt mit T€ 1.729,6 deutlich über dem Vorjahresbetrag. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr auf einen Betrag von T€ 27.788,1 gesunken. Dies ist auf der Aktivseite hauptsächlich auf die Verminderung der Vorräte und sonstigen Vermögensgegenstände und auf der Passivseite auf die deutlich gesunkenen Kreditverbindlichkeiten zurückzuführen. Trotz Minderung des Warenbestandes zum Bilanzstichtag verfügt die CASO GmbH über einen ausreichenden Warenbestand, um allen Anforderungen seitens der Kunden gerecht werden zu können. Der Eigenkapitalbestand hat sich im Berichtsjahr um den Jahresüberschuss von T€ 1.490,8 erhöht, Ausschüttungen erfolgten nicht. Zum Bilanzstichtag beträgt das Eigenkapital T€ 14.235,4, dies entspricht 51,2 % der Bilanzsumme. 4. Gesamtaussage Der Geschäftsverlauf für die CASO GmbH war im Berichtszeitraum sehr zufriedenstellend. Einem geringen Umsatz-Rückgang standen gesunkene Einkaufspreise und Beschaffungskosten entgegen. Auch in den übrigen Kostenbereichen gab es keine spürbaren Preissteigerungen, sodass das Ergebnis deutlich besser als im Vorjahr ausfiel. Mit unserer Prognose vom Vorjahr bezüglich des Jahresergebnisses lagen wir richtig. Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres lag deutlich über dem des Vorjahres, was auch so prognostiziert war. Der Grund liegt in gesunkenen Einkaufs- und Beschaffungskosten. C. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Unsere Chancen sehen wir im Angebot innovativer Produkte, die kontinuierlich weiterentwickelt werden, und in der Erschließung neuer Märkte, insbesondere im Export-Bereich. Hierdurch erwarten wir die Festigung und den Ausbau der Marktposition der eigenen Marken. Die Entwicklung des Wareneinsatzes ist für uns auf Grund der dollarbasierten Produktions- und Beschaffungskosten maßgeblich vom Währungskurs abhängig. Wir rechnen mit einem leicht sinkenden Dollar im Verhältnis zum Euro, also einer günstigen Entwicklung für das Unternehmen. Wirtschaftliche oder rechtliche Bestandsgefährdungspotenziale liegen nicht vor. Ein Rückgang der Umsatzerlöse, der zu dauerhaften Verlusten führt, wird nicht erwartet. Ein wesentliches Risiko der CASO GmbH stellen aufgrund des Wareneinkaufs im Ausland die Währungsschwankungen auf den internationalen Finanzmärkten sowie weiterhin hohe Fertigungs- und Transportkosten dar. Allerdings wird sich hieraus voraussichtlich keine Gefährdung für das Unternehmen ergeben. Zur Reduzierung des Währungsrisikos werden regelmäßig Kurssicherungsgeschäfte abgeschlossen. Die Lagervorräte sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken, befinden sich aber im Mehrjahresvergleich auf einem normalen Niveau, um die Lieferfähigkeit aufrecht erhalten zu können. Die Vorräte und die wahrscheinliche Absatzmenge der Lagerbestände bedürfen ständiger kritischer Betrachtung. Hierzu wurden die vorhandenen Controllinginstrumente in den vergangenen Jahren ständig weiterentwickelt und verbessert. Durch Kreditwürdigkeitsprüfungen und regelmäßige Überwachung der offenen Posten wird das Risiko von Forderungsverlusten möglichst geringgehalten. Das Risiko von Forderungsausfällen wird bei Verbandskunden durch die Inanspruchnahme von Delkredereversicherungen minimiert. Alle Forderungen (Inland und Ausland) sind größtenteils über eine Warenkreditversicherung abgesichert. Dennoch könnte sich der Ausfall eines Großkunden negativ auf das Geschäftsergebnis auswirken, ein wirtschaftliches Bestandsgefährdungspotenzial wird hierdurch jedoch nicht gesehen. D. PROGNOSEBERICHT Die Ausrichtung auf die Zusammenarbeit mit hochwertigen Fachhändlern und Fachmärkten wird weiterverfolgt und ausgebaut. Die Liefer- und Beschaffungsprobleme, die aus der Corona-Krise resultierten, sind überwunden. Wir sehen derzeit wieder steigende Seefrachtraten, weitere Steigerungen der Seefrachtraten für die Container aufgrund von politischen und weltwirtschaftlichen Zusammenhängen sind möglich aber derzeit nicht wahrscheinlich, stellen aber kein Risiko für die Gesellschaft dar, da dieses Risiko in die Verkaufspreise eingepreist ist bzw. eingepreist werden kann. Der Euro entwickelt sich derzeit positiv zum US-Dollar, was sich günstig auf den Wareneinsatz auswirkt. Aus den vorgenannten Gründen wird für das Jahr 2024 im Vergleich zum Geschäftsjahr mit einem ähnlichen Rohertrag gerechnet. Eine weitere Aufstockung des Personals ist aktuell nicht geplant. Jedoch würde die CASO GmbH bei erkennbarem Bedarf den Personalbestand gezielt verstärken. Die sonstigen Aufwendungen, insbesondere für Lizenzgebühren, Werbekosten, Verkaufsprovisionen und Frachten werden sich entsprechend des Umsatzwachstums entwickeln. Durch die weiterhin getrübten weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen erwarten wir gleichbleibende Umsätze. Aufgrund der steigenden Seefrachtraten als Belastung und des leicht steigenden Euro im Verhältnis zum US-Dollar als Entlastung gehen wir von einem ähnlichen Gewinn 2024 wie in 2023 aus.
Arnsberg, den 04. Oktober 2024 Die Geschäftsführung der CASO GmbH Peter Braukmann Bernd Braukmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der CASO GmbH , ArnsbergAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die CASO GmbH ehemals Braukmann GmbH hat ihren Sitz in Arnsberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Arnsberg unter HRB 1942 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß § 242 ff, 264 ff HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die CASO GmbH, Arnsberg, erfüllt die Merkmale einer großen Kapitalgesellschaft. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 267 Abs. 3, 266 ff. HGB). Die Fristigkeitsvermerke zu den Forderungen (§ 268 Abs. 4 HGB) wurden zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit in den Anhang aufgenommen. Die Fristigkeitsvermerke zu den Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 Nr. 1 und 2 HGB) sind ebenfalls im Anhang dargestellt. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze, die auch handelsrechtlichen Vorschriften entsprechen, vermindert. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten netto nicht mehr als € 800,00 betragen, wurden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung bzw. Herstellung sofort als Abschreibung angesetzt. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte zu durchschnittlichen Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert. Risiken aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit wurden durch angemessene Abwertungen von bis zu 100 % berücksichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet, die aktivisch abgesetzt wurde. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig war (§ 253 Abs. 1 HGB). Die Rückstellung für Gewährleistungen wurde in Höhe von 3,05 % des durchschnittlichen Jahresumsatzes der letzten beiden Geschäftsjahre berechnet. Die Rückstellungen für noch nicht genommenen Urlaub und für Zeitguthaben umfassen offene Urlaubsansprüche bzw. geleistete Mehrstunden der Beschäftigten am Bilanzstichtag, die mit individuellen Personalkosten zuzüglich der darauf entfallenen Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung bewertet sind. Für Risiken aus schwebenden Geschäften wurden Drohverlustrückstellungen auf Vollkostenbasis gebildet. Mit den Devisentermingeschäften werden mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Warenbestellungen gegen das Währungsrisiko abgesichert (Portfolio-Absicherung). Von einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit der abgesicherten Transaktionen gehen wir aus, da es sich um routinemäßige Geschäfte handelt. Für die wahrscheinlichen Aufträge wurden Devisenterminkontrakte abgeschlossen, deren Laufzeiten der erwarteten Fälligkeiten der Grundgeschäfte entsprechen. Die Wert- und Zahlungsströme der (künftigen) Grundgeschäfte (Verbindlichkeiten in USD) und die gegenläufigen Wert- und Zahlungsstromänderungen der Devisenterminkontrakte (Verkauf von € gegen USD) gleichen sich aus, da Grund- und Sicherungsgeschäft demselben Risiko (hier: Wechselkurs €/USD) ausgesetzt sind. Es besteht Währungsidentität. Das Nominalvolumen der zur Absicherung von Fremdwährungstransaktionen abgeschlossenen Devisenterminkontrakte beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf T€ 1.634. Erläuterungen zur Bilanz Nachfolgend werden die in der Bilanz zusammengefassten Posten gesondert erläutert: Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres ist im folgenden Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse ohne Skonti und Erlösschmälerungen des Geschäftsjahres verteilen sich folgendermaßen:
Sonstige Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von T€ 230,4 (Vorjahr T€ 378,0) ausgewiesen. Dem gegenüber werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen solche aus Kursdifferenzen in Höhe von T€ 144,2 (Vorjahr T€ 178,4) ausgewiesen. Sonstige Angaben Zusammensetzung der Organe und Aufwendungen für die Organe: Die Geschäftsführung besteht aus den alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern: Herrn Peter Braukmann, Kaufmann, Arnsberg und Herrn Bernd Braukmann, Dipl.-Ing., Arnsberg. Die Gesamtbezüge der Geschäftsleitung werden unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Honorar Abschlussprüfer Das von dem Abschlussprüfer im Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist wie folgt aufzugliedern:
Arbeitnehmerschaft Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2023: 94 Arbeitnehmer. Die Arbeitnehmer entfielen auf folgende Gruppen:
Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB Zum Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB in Form von Bürgschaften für die Caso International GmbH in Höhe von € 1.100.000,00. Aufgrund der Bonität der Darlehensnehmerin, die sich aus der aktuellen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergibt, ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Leasingverpflichtungen für mehrere Autos in Höhe von insgesamt T€ 31,9. Davon werden innerhalb eines Jahres fällig T€ 11,0 und zwischen ein und fünf Jahren T€ 20,9. Des Weiteren bestehen aus Mietverträgen für die Gesellschaft folgende wesentliche Verpflichtungen:
Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der CASO GmbH, Arnsberg zum 31. Dezember 2023 ist in den Konzernabschluss der Caso Holding GmbH, Arnsberg, einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Unternehmensregister veröffentlicht.
Arnsberg, den 04. Oktober 2024 Die Geschäftsführung der CASO GmbH Peter Braukmann Bernd Braukmann Verbindlichkeitenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk5. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Unterzeichnung des Prüfungsberichts Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CASO GmbH, Arnsberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CASO GmbH, Arnsberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CASO GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen.
Arnsberg, den 4. Oktober 2024 WWP
Weckerle Wilms Partner GmbH
F. Wilms, Wirtschaftsprüfer M. Frohwein, Wirtschaftsprüfer |
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