VAL Hausverwaltung e.K.
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heiko Voigt seit 19.3.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Beiten Burkhardt Rechtsanwaltsgesellschaft GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Re-In Retail International GmbHNürnbergJahresabschluss zum 31. Dezember 2021LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021RE-IN RETAIL INTERNATIONAL GMBH, NÜRNBERGGrundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft ist eine reine Online-Handelsgesellschaft und vertreibt vorwiegend Artikel aus dem Technikbereich. Sitz der Gesellschaft ist Nürnberg. Strategie Re-In bietet auf drei Online-Shops mit kundenfreundlichen Prozessen für gewerbliche Kunden und Endverbraucher ein breites Sortiment mit innovativen und zuverlässigen Produkten und das zu attraktiven Marktpreisen. Ergänzt wird das Angebot durch zusätzliche Sortimente, die über angebundene Seller über den in den Shop integrierten Marktplatz verkauft werden. Damit ist Re-In die interessante Alternative für alle Kundengruppen (B2P) mit einem klaren Fokus auf das Online-Geschäft. Zielgrößen Die Zielgrößen für unser Unternehmen sind einerseits das Umsatzwachstum und andererseits die Entwicklung des Deckungsbeitrags und der EBIT-Rate ("Profitables Wachstum"). Forschung und Entwicklung Wir verfügen über keine eigene Entwicklungsabteilung. Wesentliche Veränderungen gegenüber dem Vorjahr Wesentliche Veränderungen der Strategie und Zielgrößen gegenüber dem Vorjahr sind nicht zu berichten. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sehen die wirtschaftliche Lage nach wie vor von der Corona-Krise gekennzeichnet. Die deutsche Wirtschaft befindet sich aber auf einem Wachstumspfad, der allerdings durch Lieferengpässe vor allem in der Industrie gebremst wird. Die Wachstumsprognose des Bruttoinlandsprodukts (BIP) lag Ende 2021 für 2022 bei ca. 3,7%. Im Januar 2022 verminderte sich die Zahl der Arbeitslosen weiter auf nunmehr 2,34 Millionen und die Arbeitslosenquote auf 5,1%. Damit erreichte sie fast wieder den Tiefstand vom ersten Quartal 2020. Zum Jahresbeginn 2022 nahm die Dynamik der Verbraucherpreise nochmals kräftig zu. Insbesondere Energie verteuerte sich aufgrund deutlicher Tariferhöhungen für Gas und Strom stark. Im Vorjahresvergleich ging die Inflationsrate daher trotz des Wegfalls des Mehrwertsteuer-Basiseffekts nur vergleichsweise wenig von 5,7 % im Dezember 2021 auf 5,1% im Januar 2022 zurück. Auch die Kernrate lag im Januar mit 2,8 % noch ganz erheblich über ihrem langfristigen Durchschnitt. Das verschärfte Pandemiegeschehen dämpft vor allem den Konsum von kontaktintensiven Dienstleistungen. Auch im Handel waren und sind die Folgen weiterhin spürbar. Insbesondere die Umsätze im stationären Handel gingen kräftig zurück. Dem stand ein kräftiger Anstieg beim Versand- und Internet-Einzelhandel gegenüber. Der Einzelhandel in Deutschland hat im Jahr 2021 nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes einen neuen Rekordumsatz erwirtschaftet. Demnach erzielte der Einzelhandel 2021 real (preisbereinigt) 0,6 % bis 1,2 % sowie nominal (nicht preisbereinigt) 2,8 % bis 3,4 % mehr Umsatz als im bislang umsatzstärksten Jahr 2020. Daraus ergeben sich mittlere Vorjahresveränderungsraten von real 0,9 % und nominal 3,1 %. Quellen: Statistisches Bundesamt, Schätzungen des Ifo Instituts, Deutsche Bundesbank, Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie in Bayern Geschäftsverlauf
Die Umsatzerlöse der Re-In sind im Geschäftsjahr 2021 um 7,1% angestiegen. Der Materialaufwand wuchs dabei nur um 6,0%, so dass sich der absolute Rohertrag um 11,6% verbessert hat (+ 4,7 Mio. Euro). Die Personalkosten stiegen um 3,3% (3,7 Mio. Euro gegenüber 3,6 Mio. Euro im Vorjahr). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 9,4%. Der Gesamtaufwand lag somit in 2021 mit 39,7 Mio. Euro um 3,2 Mio. Euro bzw. 8,8% über dem Vorjahresniveau (36,5 Mio. Euro). Die Anzahl der Mitarbeiter, berechnet auf Vollzeit, ist zum Jahresende mit 56 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr (52 Mitarbeiter) leicht angestiegen. Das Betriebsergebnis ist um 1,5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Der Jahresüberschuss verbesserte sich damit von 2,7 Mio. Euro auf 3,7 Mio. Euro. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut. Das Ergebnis übertraf unsere Erwartungen und Planungen. Ertragslage und finanzielle Leistungsindikatoren Es ist weiterhin unsere Strategie, am Wachstum im Online-Markt teilzunehmen.Deshalb wollen auch wir die Entwicklung der letzten Jahre fortsetzen und weiter wachsen. Obwohl sich der Druck auf die Margen - vor allem im B2C-Umfeld - weiter fortsetzen wird, wollen wir den Deckungsbeitrag I weiter steigern und unsere Marge zu den Vorjahren möglichst konstant halten. Die Personalaufwandsquote wollen wir auch weiterhin auf einem Niveau von ca. 2% vom Umsatz halten. Der Umsatz pro Mitarbeiter (berechnet auf Vollzeit) liegt 2021 bei 3.567 T€ und ist damit zum Vorjahr um -0,5% leicht gesunken. Vermögens- und Finanzlage
Das Vermögen ist nahezu komplett kurzfristig investiert. Durch den diesjährigen Jahresüberschuss ist die Eigenkapitalquote deutlich angestiegen. Gesamtaussage Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden, auch wenn ein nachhaltig profitables Geschäft vor dem Hintergrund der deutlich anspruchsvolleren Marktbedingungen immer schwerer wird. Prognosebericht Für unsere Unternehmensplanung gehen wir für 2022 und die folgenden Jahre davon aus, dass unser B2B-Geschäft weiterhin wachsen wird. Gleiches gilt für unser Geschäft mit Endverbrauchern (B2C). Der hier seit Jahren anhaltende Verdrängungswettbewerb, verbunden mit einer deutlichen Veränderung der Konsumgewohnheiten der Verbraucher, wird jedoch weiterhin den Druck auf die Margen hoch halten. Wir werden weiterhin an der Erweiterung unseres Angebots (Sortimente, Services) arbeiten, um unsere Shops als Bezugsquelle noch attraktiver zu machen. Dafür wollen wir auch unseren in 2019 gestarteten Marktplatz weiterhin ausbauen und nutzen, um unser Angebot deutlich zu vergrößern und unseren Kunden eine unkomplizierte, faire und attraktive Beschaffung aus einer Hand zu ermöglichen. Dazu werden wir auch weiterhin unsere Prozesse so optimieren, dass sie neben einem ganz klaren Fokus auf Kundenfreundlichkeit auch noch effizienter werden.Das gilt sowohl für die eigenen Prozesse, als auch für die Zusammenarbeit mit allen beteiligten Partnern und Dienstleistern. Zusammenfassend erwarten wir für 2022 eine moderate Steigerung der Umsätze bei einem Betriebsergebnis auf nahezu gleichem Niveau. Es ist jedoch möglich, dass sowohl der Margen- und der Kostendruck das Betriebsergebnis weiterhin beeinflussen. Aufgrund der dargestellten Folgen der Covid-19 Pandemie, sind unsere Erwartungen aber mit Unsicherheiten behaftet. Chancen- und Risikobericht Risikobericht Allgemeine und branchenspezifische Risiken In den kommenden Monaten dürften die anhaltenden Lieferengpässe und die vierte Coronawelle die deutsche Wirtschaft spürbar ausbremsen. Erst im Sommerhalbjahr 2022 ist mit einer Erholung und einer Normalisierung der privaten Konsumausgaben zu rechnen. Unter Berücksichtigung der Ergebnisse der ifo Konjunkturumfrage vom Oktober 2021 gehen Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes davon aus, dass die Beschaffungsprobleme im Schnitt noch acht Monate anhalten und damit erst ab dem dritten Quartal 2022 die Produktion nicht mehr behindern dürften. (Erwartungen des Ifo-Instituts). Als reiner Online-Händler sind wir von der Corona-Pandemie allerdings bislang nicht negativ betroffen. Vielmehr können wir von dem Wechsel von eher stationär orientierten Kunden hin zum Online-Handel profitieren. Dennoch bleibt weiterhin eine entsprechende Planungsunsicherheit bedingt durch das anhaltende Pandemiegeschehen. Wir können dieser Tatsache aufgrund unserer überwiegend variablen Kosten sehr kurzfristig mit umfassenden Kostenprogrammen und Abwägung aller Investitionen in Personal begegnen. Ertragsorientierte Risiken Risiken bestehen sowohl auf der Umsatz- als auch auf der Kostenseite durch neue Wettbewerber im Markt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Eintrittsbarrieren in einen vom Online-Handel dominierten Markt sehr niedrig sind. Auch die Handelsspannen liegen im Verdrängungswettbewerb unter Druck. Risiken bei der Kostenentwicklung sind insbesondere im Bereich der Energie zu sehen, die ihre Auswirkungen auf Transportkosten und alle unmittelbaren energieorientierten Ausgaben hat. Speziell die Strompreise sind hier kritisch. Hier sind wir auch abhängig von der deutschen Energiepolitik. Für das Jahr 2022 erwarten wir Tarifabschlüsse in Höhe der Inflationsrate oder leicht darüber. Zusätzliches qualifiziertes Personal zu finden bleibt auf der einen Seite sicher eine Herausforderung, da gerade im Online-Handel der Personalbedarf gerade steigt.Als Chance sehen wir dabei, dass sich - beschleunigt durch die Corona-Krise - das Arbeiten im Home- bzw. Mobil-Office etabliert und erweitert hat. Das reduziert deutlich die Abhängigkeit von regional verfügbaren Ressourcen.Umgekehrt steigen dadurch allerdings auch die Herausforderungen in der Personalbindung, da die aktuellen Mitarbeiter*innen auch nicht mehr im ursprünglichen Maße an regionale Grenzen und Arbeitgeber gebunden sind. Gewährleistungsrisiken werden durch Vereinbarungen mit den Lieferanten und darüber hinaus durch eine entsprechende Produkthaftpflichtversicherung abgedeckt. Der Einsatz von Informationstechnologie, insbesondere in sensiblen Geschäftsprozessen wie dem E-Commerce und der logistischen Abwicklung, erhöht den Schutzbedarf vor unberechtigten Datenzugriffen, Datenmissbrauch und Cyberattacken. Gegen diese Risiken sichern wir uns durch umfassende Sicherheitskonzepte ab. Ein großes Augenmerk der Gesellschaft liegt auf der Verbesserung der Abwehrsysteme gegen die Gefahren der Internetkriminalität. Die großen und wesentlichen Risiken aus dem laufenden Geschäftsverkehr sind versichert. Der Versicherungsschutz wird regelmäßig durch unabhängige Experten überprüft. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Für das Jahr 2022 erwarten wir einen USD/EUR-Kursverlauf, der auch wie in den Vorjahren Schwankungen unterliegt und damit das Risikopotential für die Warenzukäufe begründet. Chancenbericht In der Unternehmensgruppe, der wir angehören, können wir auf der Beschaffungsseite auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche werden durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei den Lieferanten in den Herkunftsländern als auch in eigenen Geschäftsräumen durchgeführt. Für unsere Lieferanten sind wir ein verlässlicher Partner. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Wir sind von unserem Konzept eines reinen Online-Händlers überzeugt. Wie im Prognosebericht dargestellt arbeiten wir intensiv weiter im Rahmen der gestarteten Kosteninitiativen um unsere Ergebnislage zu verbessern. Die Veränderungen unserer digitalen Transformation helfen, automatisierte und damit wertschöpfende Prozesse einzuleiten, die unser Ergebnis nachhaltig verbessern werden. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin insbesondere in einem schwierigen, sich sehr schnell weiterentwickelnden Wettbewerbsumfeld. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Forderungsausfälle sind durch die eingeführten Systeme im Rahmen des Forderungsmanagements in den letzten Jahren deutlich begrenzt. Durch eine Reihe von Maßnahmen und Systemen sind die Risiken aus laufenden Forderungsausfällen damit stark eingeschränkt und deutlich limitiert. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.
Nürnberg, im Februar 2022 Die Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021RE-IN RETAIL INTERNATIONAL GMBH, NÜRNBERGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021RE-IN RETAIL INTERNATIONAL GMBH, NÜRNBERGAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die Re-In Retail International GmbH hat ihren Sitz in Nürnberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter der HR B 24081 eingetragen. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Bilanz wird aufgestellt vor Verwendung des Jahresergebnisses; die Gewinn- und Verlustrechnung wird aufgestellt nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG). Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften erstellt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Forderungen erfolgte zum Nennwert bzw. mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert. Entgegen dem Wortlaut des § 271 Abs. 2 HGB werden bei den Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auch Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber anderen nahestehenden Conrad-Unternehmen berücksichtigt, mit denen keine Konzernverbindung besteht. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit Nominalwerten, Rückzahlungsbeträgen und Barwerten angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Rahmen der kreditorischen Debitoren auch Beträge aus Vorauskassezahlungen von Kunden (direkt oder über Zahldienstleister) enthalten. Auf Grund der Buchungssystematik von SAP lassen sich diese Beträge nicht als erhaltene Anzahlungen darstellen. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel auf der Folgeseite dargestellt. 2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert:
5. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen zu folgenden Sachverhalten:
Die Re-In Retail International GmbH hat mit ihrer Tochterfirma zur Vermeidung einer möglichen Insolvenzantragspflicht eine Mittelzusagevereinbarung abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag 31.12.2021 weist die Tochterfirma einen Kapitalfehlbetrag von EUR 566.440,06 auf. Eine Inanspruchnahme kann langfristig nicht gänzlich ausgeschlossen werden, allerdings konnte die Tochtergesellschaft in 2021 wieder einen Gewinn erzielen. Sonstige Angaben Mitarbeiteranzahl Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 60 Angestellte, davon 12 Teilzeitkräfte beschäftigt. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB. Geschäftsführung Geschäftsführer der Re-In Retail International GmbH ist Herr Heiko Voigt, Schmidgaden, Kaufmann Beteiligungen Eine Aufstellung über die Unternehmen, bei denen die Gesellschaft mindestens 20 % der Anteile hält, ist nachfolgend wiedergegeben:
Konzernzugehörigkeit Die Re-In Retail International GmbH gehört zum Konzernkreis der Conrad Electronic Regensburg GmbH & Co.KG, Hirschau. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag gab es keine Ereignisse, die zu berichten wären. 6. Ergebnisverwendung Der Jahresabschluss wurde vor Gewinnverwendung aufgestellt. Der Jahresüberschuss beträgt EUR 3.682.787,96. Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen.
Nürnberg, den 17. Februar 2022 gez. Heiko Voigt
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Re-In Retail International GmbH, Nürnberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Re-In Retail International GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Re-In Retail International GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Amberg, den 28. Februar 2022 ART
Amberger Revision und Treuhand GmbH
Hatosch, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 16.05.2022 |
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