Häffner International GmbHLiquidiert

71679 Asperg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 765668
Vorher
"Hachemie" Hamburger Chemikaliengesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
14.3.1997
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Die Erzeugung von Erzeugnissen der chemischen Industrie, soweit diese keiner Genehmigung bedarf, und der Handel mit solchen Erzeugnissen sowie die Vornahme aller Geschäfte, die mit den vorgenannten Geschäften in einem wirtschaftlichen Zusammenhang stehen.

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Martin
seit 5.7.2018
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Häffner GmbH & Co. KG

Asperg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019

AKTIVA

31.12.2019 Vorjahr
T€
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 207.322,60 163
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.555.296,86 1.166
2, Technische Anlagen und Maschinen 235.812,35 266
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.306.641,13 2.188
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.153.816,56 2.086
7.251.566,90 5.706
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4,00 0
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 389.562,12 390
3. Beteiligungen 121.042,24 170
4, Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 355.350,01 392
865.958,37 952
8.324.847,87 6.821
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 160.935,00 142
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 62.640,00 45
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 6.384.435,00 7.422
4. Geleistete Anzahlungen 26.674,57 8
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -44.975,78 -39
8.589.708,79 7.758
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.470.836,16 7.364
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr: € 0,00 (T€ 0)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 31.723,59 29
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr: € 0,00 (T€ 0)
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 476.850,93 724
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr: € 0,00 (T€ 0)
4. Sonstige Vermögensgegenstände 198.971,32 215
- davon Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr: € 0,00 (T€ 0)
2.178.382,00 8.332
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 915.947,16 675
9.684.037,95 16.585
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
Sonstige 181.618,60 209
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 580.000,00 483
18.770.504,42 24.098

PASSIVA

31.12.2019 Vorjahr
T€
A. EIGENKAPITAL
I. Kapitalanteile
1. Kapitalanteil persönlich haftender Gesellschafter 0,00 0
2. Kapitalanteile der Kommanditisten 5.000.000,00 5.000
II. Rücklagen
Andere Gewinnrücklagen 731.855,16 732
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -31.064,21 -28
IV. Ausgleichsposten für das gegenüber dem Mutterunternehmen niedrigere Konzernergebnis/Konzerngewinn -4.042.197,00 -4.113
- davon Vortrag € -4.423.732,73 (T€ -4.753)
V. Nicht beherrschende Anteile 63.911,49 64
1.722.505,44 1.655
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen 711.417,00 718
2. Steuerrückstellungen 158.609,46 126
3. Sonstige Rückstellungen 4.839.237,15 5.149
5.709.263,61 5.993
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.714.315,09 7.071
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.417.384,97 3.575
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.000,00 17
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 134.050,48 135
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4.465.830,73 4.858
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.590.154,10 794
- davon aus Steuern: € 328.361,90 (T€ 426)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 275,78 (T€ 1)
11.338.735,37 16.450
18.770.504,42 24.098

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2019

2019 Vorjahr
T€
1. Umsatzerlöse 87.716.904,25 102.095
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 17.595,00 35
3. Sonstige betriebliche Erträge 514.095,61 521
- davon aus Währungsumrechnung: € 3.956,09 (T€ 1)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -65.027.148,71 -78.586
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -192.174,61 -237
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.813.529,61 -8.340
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.558.183,13 -1.573
- davon für Altersversorgung: € 78.194,75 (T€ 89)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.000.217,13 -1.074
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.768.430,73 -11.702
- davon aus Währungsumrechnung: € 0,00 (T€ 0)
8. Erträge aus Beteiligungen 14.600,25 15
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 5.215,30 6
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.977,23 11
- davon gegen verbundene Unternehmen: € 1.770,00 (T€ 2)
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen -55.111,93 0
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -187.526,48 -248
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: € 73.684,00 (T€ 89)
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -172.633,58 -169
- davon aus latenten Steuern: € -2.920,00 (T€ 79)
14. Ergebnis nach Steuern/ Konzern-Jahresüberschuss 504.431,73 754
15. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Jahresüberschuss -122.896,00 -114
16. Auf die Obergesellschaft entfallender Jahresüberschuss 381.535,73 640
17. Konzernanteil am Ergebnisvortrag -4.423.732,73 -4.753
18. Ausgleichsposten für das gegenüber dem Mutterunternehmen niedrigere Konzernergebnis/Konzerngewinn -4.042.197,00 -4.113

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2019

1. Allgemeine Grundsätze zum Konzernabschluss

Angewandte Vorschriften

Die Häffner GmbH & Co. KG mit Sitz in Asperg ist im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter HRA 201157 eingetragen. Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches.

Der Konzernabschluss der Häffner GmbH & Co. KG, Asperg, sowie die einbezogenen Einzelabschlüsse wurden nach deutschen handelsrechtlichen Grundsätzen erstellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Bilanz ist nach teilweiser Gewinnverwendung aufgestellt.

Zahlenangaben in Klammern betreffen das Vorjahr.

2. Konsolidierungskreis, Konsolidierungsgrundsätze

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben der Obergesellschaft 8 (Vj. 8) weitere inländische Gesellschaften sowie eine (Vj. eine) ausländische Gesellschaft nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung zusammengefasst. Die Konsolidierung einer 100 %-Beteiligung an einer inländischen Tochtergesellschaft ist gem. § 296 Abs. 2 HGB unterblieben, da diese Gesellschaft ihren aktiven Geschäftsbetrieb eingestellt hat und darüber hinaus über kein nennenswertes Vermögen zum Bilanzstichtag verfügt.

Ein Unternehmen wurde nach den Grundsätzen der Quotenkonsolidierung einbezogen. Die gemeinsame Führung des Unternehmens ergab sich aus der paritätischen Beteiligungshöhe sowie der gemeinsamen Geschäftsführungskompetenz mit einem weiteren Unternehmen.

Auf die Einbeziehung einer weiteren Beteiligung nach den Grundsätzen der At-equity-Bewertung wurde verzichtet, weil sie unwesentlich für das Gesamtbild des Konzernabschlusses ist.

Die einbezogenen Einzelabschlüsse wurden nach einheitlichen Richtlinien auf den 31. Dezember 2019 erstellt. Die inländischen Abschlüsse sind geprüft und uneingeschränkt testiert.

Eine vollständige Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2019 des Konzerns der Häffner GmbH & Co. KG ist bei den Erläuterungen zur Bilanz enthalten. Die Obergesellschaft nimmt die Befreiung von der Pflicht zur Offenlegung gem. § 264b HGB in Anspruch. Soweit neben der Obergesellschaft auch Tochtergesellschaften die Befreiungen nach § 264 Abs. 3 bzw. § 264b HGB in Anspruch nehmen, ist dies in der Aufstellung Anteilsbesitz vermerkt.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen erfolgte für Erwerbe bis zum Geschäftsjahr 2009 nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungswerte der Beteiligung mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden Eigenkapital zum Erwerbszeitpunkt. Für ein Unternehmen, für das im Geschäftsjahr 2014 die Voraussetzungen des § 296 HGB entfallen waren, wurden die anteilig der Obergesellschaft zuzurechnenden Vermögenswerte und Schulden mit den Werten zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung berücksichtigt.

Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung entstehende Unterschiedsbeträge wurden den zu übernehmenden Vermögensgegenständen und Schulden bis zur Höhe der Zeitwerte zugerechnet beziehungsweise als immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Darüber hinausgehende Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwert gezeigt. Im Wesentlichen aufgrund von Abschreibungen auf Mehrwerte im Konzern liegt das kumulierte Konzernergebnis unter dem der Obergesellschaft. Der Unterschiedsbetrag wird mit dem originären Bilanzgewinn der Obergesellschaft (T€ 240, Vj. T€ 311) unter dem "Ausgleichsposten für das gegenüber dem Mutterunternehmen niedrigere Konzernergebnis/Konzerngewinn" zusammengefasst.

Passive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung resultieren aus thesaurierten Gewinnen von zwei Tochterunternehmen während der Konzernzugehörigkeit, jedoch für Zeiträume vor deren Einbeziehung in den Konzernabschluss. Als technischer Ausgleichsposten wurden diese Beträge nach DRS 23 mit den anderen Gewinnrücklagen zusammengefasst.

Konzerninterne Forderungen sowie damit korrespondierende Verbindlichkeiten werden eliminiert.

Die Innenumsätze und die anderen Erträge sind mit den auf sie entfallenden Aufwendungen, ggf. anteilig entsprechend § 310 HGB, verrechnet.

Im Geschäftsjahr sind keine wesentlichen Zwischengewinne beim Übergang von Anlagevermögen entstanden.

Zwischengewinne bei Handelswaren wurden nicht eliminiert, da diese aufgrund der geringen Bestände aus Erwerben innerhalb des Konzerns unwesentlich sind.

Währungsumrechnung

Bei einem in fremder Währung aufgestellten Abschluss einschließlich Anlagevermögen und Erfolgsrechnung eines einbezogenen ausländischen Tochterunternehmens haben wir die Bilanz mit dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag und die Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Jahresdurchschnittsmittelkurs in Euro umgerechnet. Umrechnungsdifferenzen aus Kursveränderungen zwischen den Stichtagskursen des Vorjahres und des aktuellen Geschäftsjahres wurden beim Anlagevermögen mit dem Anfangsbestand verrechnet. Die Umrechnungsdifferenzen beim Eigenkapital (T€ -31) wurden als Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung erfasst.

3. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

a) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Einzelabschlüsse der einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen zum Bilanzstichtag der Häffner GmbH & Co. KG als Obergesellschaft aufgestellt, falls erforderlich, im Rahmen einer Handelsbilanz II.

Im Konzernabschluss werden die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die gegenüber dem Vorjahr unverändert sind, beibehalten.

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibungen über 3 bzw. 5 Jahre angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Auf Gebäude werden zeitanteilige lineare Abschreibungen bzw. zulässige fallende Abschreibungssätze verrechnet.

Die beweglichen Anlagegüter werden grundsätzlich nach der jeweils kürzesten für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben.

Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Neu angeschaffte geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 werden sofort abgeschrieben und im Anlagegitter als Abgang gezeigt. Abweichend hiervon werden neu angeschaffte Leihgebinde, auch soweit diese die Eigenschaft als geringwertige Anlagegüter erfüllen, planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bzw. 5 Jahren abgeschrieben, sofern diese entsprechend langfristig nutzbar sind.

Finanzanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten bilanziert. Soweit erforderlich, erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden, soweit hierfür nicht ein Festwert gebildet wurde, unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu den gewogenen Durchschnittspreisen, niedrigeren letzten Einstandspreisen oder niedrigeren zukünftigen Marktpreisen bewertet.

Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder verminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden ggfs. zusätzlich durch Abwertungen berücksichtigt.

Den Risiken eines nicht termingerechten bzw. nicht vollständigen Zahlungseingangs bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Als aktive latente Steuern werden Steuerentlastungen infolge von Verlustvorträgen in Höhe von T€ 44 ausgewiesen. Die weiteren aktiven latenten Steuern beruhen auf Abweichungen aus der Überleitung der Jahresabschlüsse auf Handelsbilanzen II sowie auf Mehr-/Minderwerte aus der Kapitalkonsolidierung. Weiterhin werden latente Steuerüberhänge aus den jeweiligen Einzelabschlüssen nachgeholt und mit den übrigen latenten Steuern zusammengefasst. Hierbei wurden aktive Latenzen in Höhe von T€ 580 mit passiven Latenzen in Höhe von T€ 0 verrechnet.

Die inländischen Steuern wurden mit einem Steuersatz von 14,0 %, ausländische Steuern mit 18,3 % bewertet.

Die sonstigen Aktiva sind zum Nennwert angesetzt.

Passivposten

Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals und der Anteile der Minderheitsgesellschafter ist für die letzten beiden Geschäftsjahre dem Konzern-Eigenkapitalspiegel zu entnehmen.

Die Gewinnrücklagen betreffen mit T€ 500 Rücklagenzuführungen bei der Muttergesellschaft, mit T€ 132 Einstellungen nach Art. 54 Abs. 2 EGHGB, mit T€ 96 Einstellungen gem. Art. 67 Abs. 6 EGHGB sowie mit T€ 4 technische Ausgleichsposten aus der Kapitalkonsolidierung.

Die Pensionsrückstellungen wurden auf der Basis der "projected-unit-credit"-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren) ermittelt. Als Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck sowie ein Zinssatz von 2,71 % (durchschnittlicher Marktzins von 10 Jahren) zugrunde gelegt. Der Rententrend ist grundsätzlich mit 1 %, für eine Einzelzusage mit 2 % berücksichtigt. Ein Gehaltstrend war nicht zu berücksichtigen.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 39.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags, ggfs. mit dem Barwert angesetzt und berücksichtigen in diesem Rahmen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Rahmen des Übergangs auf das BilMoG zum 1. Januar 2010 beibehalten, soweit der aufgrund der neuen Bewertungsmethoden aufzulösende Betrag bis zum 31. Dezember 2024 wieder zugeführt werden müsste. Aus der Fortführung dieser Rückstellungen bestand am Bilanzstichtag eine Überdeckung in Höhe von T€ 2.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung zum Devisenkassamittelkurs, soweit die Laufzeit aus Sicht des Stichtags weniger als ein Jahr beträgt.

b) Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens des Konzerns im Geschäftsjahr 2019 ergibt sich aus dem beigefügten Anlagespiegel (Anlage zum Anhang).

Aufstellung Anteilsbesitz

Name und Sitz des Unternehmens Beteiligungsquote Befreiung HGB
% §
- In den Konsolidierungskreis einbezogene Unternehmen:
Vollkonsolidierung
GB-Chemie GmbH, Messel 100 264 (3)
Häffner International GmbH, Asperg 100 264 (3)
Imhoff & Stahl Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Mannheim 90,9 264 (3)
LU GmbH & Co. KG, Asperg 100 264 b
Dr. Wieland GmbH & Co. KG, Marbach a. N. 100 264 b
Hädeg Verwaltungsgesellschaft m.b.H., Asperg 100
Häffner Verwaltungs-GmbH, Asperg 100
LU Verwaltungs-GmbH, Asperg 100
Häffner Distribution Suisse S.A., Brugg/CH 100
Quotenkonsolidierung
REC 53 GmbH, Asperg 45
- Assoziierte Unternehmen: Beteiligungsquote
%
Disachim S.A., Paris/F. 25
- Sonstige Unternehmen: Beteiligungsquote Eigenkapital zum 31.12.2019 Jahresergebnis 2019
% T€ T€
Bentonit Grundstücksverwaltungsgeseilschaft mbH & Co. Vermietungs KG, Mainz 94 -25
Qualiessentials GmbH, Asperg 100 -174
PENTA Chemikalien GmbH & Co. KG 11,11 647 197
ASSI TecLoG AG, Hamburg 7,29 1.6001 2101
IDL GmbH & Co. KG, Nidderau 5,26 324 133
IDL Interessengemeinschaft der Laborfachhändler Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Nidderau 5,58 91 2

1 Stand 31. Dezember 2018
2 Angabe zum Jahresergebnis unterbleibt nach § 313 Abs. 3 Satz 5 HGB

Auf die Bewertung der Anteile an Disachim S.A. nach den Grundsätzen At-Equity wurde verzichtet, da die Beteiligung für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist.

Die Restlaufzeiten der in der Konzernbilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten lassen sich dem als Anlage zum Anhang beigefügten Verbindlichkeitenspiegel entnehmen.

c) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Mietverträge bestehen insbesondere für Lager- und Verwaltungsräume. Leasingverträge wurden u. a. für ein Geschäftsgebäude incl. Hochregallager und Produktionsflächen, Tankanlagen sowie im Bereich Fuhrpark abgeschlossen. Zweck dieser Geschäfte ist vorrangig die Senkung der Kapitalbindung und Verbesserung der Liquidität sowie die Erhöhung der Flexibilität. Die Risiken aus diesen Vereinbarungen bestehen im Wesentlichen in Abflüssen liquider Mittel, die Vorteile in der Nutzungsmöglichkeit der betreffenden Gebäude bzw. sonstigen Gegenstände.

Die finanziellen Verpflichtungen ergeben sich hieraus wie folgt:

2019 2018
T€ T€
Verpflichtungen aus Miet-, Leasingverträgen
- innerhalb 1 Jahr fällig 1.724 2.075
- innerhalb weiterer 4 Jahre fällig 6.451 7.485
- nach 5 Jahren fällig 3.953 5.397
12.128 14.957

In den Verpflichtungen ist auch jeweils ein Teilbetrag zum Aufbau von Mieterdarlehen enthalten, die planmäßig bei Vertragsende T€ 6.934 betragen werden und zur Übernahme des Objektes dienen.

2019 2018
T€ T€
Verpflichtungen aus Dienstleistungsvereinbarungen
- innerhalb 1 Jahr fällig 84 104
- innerhalb weiterer 4 Jahre fällig 0 164
- nach 5 Jahren fällig 0 60
84 328

Das Bestellobligo der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt im üblichen Rahmen.

Daneben besteht aus einer langfristigen Liefer- und Abnahmevereinbarung zur Jodrückgewinnung eines quotal einbezogenen Unternehmens ein Bestellobligo für den Zeitraum bis 2027 (Vorjahr: Bestellobligo aus Investitionsvorhaben zur Errichtung eines neuen Verwaltungsgebäudes). Hieraus ergibt sich folgende Verpflichtung:

2019 2018
T€ T€
- innerhalb 1 Jahr fällig 232 895
- innerhalb weiterer 4 Jahre fällig 930 0
- nach 5 Jahren fällig 465 0
1.627 895

d) Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse resultieren aus dem Handel mit Chemikalien. Sie gliedern sich nach folgenden geographisch bestimmten Märkten:

2019 2018
T€ T€
Deutschland 74.919 87.372
restliches Europa 12.741 13.737
übrige Regionen 57 986
12.798 14.723
Umsatz 87.717 102.095

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten. Aus Gründen der Klarheit wurden die sonstigen Steuern mit den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zusammengefasst.

Die Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns enthält periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 268. Davon entfallen auf Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 190 sowie auf Buchgewinne aus Anlageabgängen T€ 23.

Diesen stehen periodenfremde Aufwendungen im Konzern in Höhe von T€ 261 gegenüber. Hiervon entfallen T€ 115 auf Buchverluste aus Anlagenabgängen sowie T€ 50 auf Abrisskosten eines nicht mehr genutzten Verwaltungsgebäudes.

Die außerplanmäßige Abschreibung einer Beteiligung (T€ 55) sowie die Ertüchtigung einer Hochregallageranlage (T€ 303) sind Vorgänge von außergewöhnlicher Bedeutung.

5. Konzern-Kapitalflussrechnung

Im Finanzmittelfonds stammen T€ 8 (Vj. T€ 5) von Unternehmen, die quotal einbezogen sind.

Guthaben in Höhe von T€ 34 waren zur Sicherung ausländischer Steueransprüche verpfändet.

6. Sonstige Angaben

Persönlich haftende Gesellschafterin war im Berichtsjahr die Häffner Verwaltungs-GmbH, Asperg. Ihr gezeichnetes Kapital beträgt € 25.000,00.

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich beschäftigt:

2019 2018
Arbeiter 62 63
Angestellte 95 98
Auszubildende 9 9
166 170

Hierin sind aus einbezogenen quotenkonsolidierten Unternehmen durchschnittlich 2 (Vj. 2) Mitarbeiter enthalten.

Mitglieder der Geschäftsführung der Komplementärin im Berichtsjahr waren die Herren

 

Dipl. Wirtschaftsingenieur (FH) Jürgen Martin, Geschäftsführer

 

Thomas Dassler, Geschäftsführer Einkauf und Vertrieb.

Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB analog. Die Gesamtbezüge für frühere Geschäftsführer betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr T€ 54. Für Pensionsverpflichtungen zugunsten dieser Personen sind am Bilanzstichtag T€ 400 zurückgestellt.

Die Honorare des Abschlussprüfers betragen insgesamt T€ 166 (davon andere Abschlussprüfer T€ 8) und entfallen vollständig auf Abschlussprüferleistungen.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden wie folgt getätigt:

Art des Geschäfts
Art der Beziehung Verkäufe Käufe Erbringung von Dienstleistungen Bezug von Dienstleistungen Erträge Finanzierung Aufwendungen Finanzierung
T€ T€ T€ T€ T€ T€
Verbundene Unternehmen 0 0 0 0 2 0
Gemeinschaftsunternehmen 92 0 93 0 8 0
assoziierte Unternehmen 12 41 0 0 0 0
Beteiligungsunternehmen 1.925 4.046 0 1.032 6 0
nahestehende Unternehmen 28 145 0 0 0 1

7. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Konzernbilanz berücksichtigt sind, betreffen die Covid 19-Pandemie, die eine bisher von seinen weltweiten Auswirkungen noch nicht einzuschätzende Belastung darstellt und in Deutschland und Europa erstmals ab Februar 2020 entstanden ist. Aufgrund der weltweiten, staatlich zum Gesundheitsschutz getroffenen Maßnahmen der Kontaktbeschränkungen wurden und werden Warenströme und Dienstleistungen stark behindert. Durch nationale Abschottungen konnten die internationalen Lieferketten nur eingeschränkt aufrechterhalten werden. Die Weltwirtschaft befindet sich infolgedessen in einer Rezession, deren Ausmaß nicht seriös abzuschätzen ist. Die zu erwartenden Nachfragerückgänge werden die Wirtschaftszweige, in denen sich der Häffner Konzern betätigt, in unterschiedlichem Maß betreffen. Die Absatz- und Umsatzrückgänge sind auf den global aufgestellten Automobil- und Maschinenbaumärkten weit höher einzuschätzen als in der chemischen Industrie und im Chemikalienhandel. Allerdings entstehen auch Chancen in den Bereichen Handel mit Atemschutzmasken oder Produktion von Desinfektionsmittel.

Die Monatsergebnisse Juni und Juli 2020 zeigen nun die erwarteten Umsatzrückgänge. Staatliche Hilfs- und Finanzierungsprogramme werden dennoch nicht in Anspruch genommen. Eine genaue Einschätzung der finanziellen Auswirkungen für das Geschäftsjahr 2020 ist noch nicht möglich. Insgesamt geht die Geschäftsführung davon aus, dass der Umsatz für 2020 sinken wird und ein gegenüber 2019 verschlechtertes Ergebnis zu erwarten ist, ohne dass hiervon eine Gefährdung für den Fortbestand des Konzerns ausgeht.

 

Asperg, den 30. Juli 2020

Die Geschäftsführung der Komplementärin

Häffner Verwaltungs-GmbH

gez. Jürgen Martin

gez. Thomas Dassler

KonzernAnlagespiegel 2019

Entwicklung des Anlagevermögens

Entwicklung des Anlagevermögens Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2019 Währungsumrechnung U Zugang Umbuchung U Abgang Umbuchung Stand 31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.447.211,80 0,00 99.846,35 42.084,71 1.504.973,44
II. Sachanlagen
1 Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.059.735,05 0,00 1.157.780,73 273.487,01 7.340.315,63
U 396.286,86
2. Technische Anlagen und Maschinen 430.913,22 0,00 U 18.575,33 0,00 449.488,55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.833.377,15 804,62 1.002.037,92 1.421.743,90 12.414.475,79
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.085.639,22 0,00 483.039,53 U 414.862,19 2.153.816,56
21.409.664,64 804,62 2.642.858,18 1.695.230,91 22.358.096,53
U 414.862,19 U 414.862,19
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.003,00 0,00 0,00 0,00 10.003,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 389.562,12 0,00 0,00 0,00 389.562,12
3. Beteiligungen 169.913,36 0,00 11.046,61 4.805,80 176.154,17
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 392.169,99 0,00 0,00 36.819,98 355.350,01
961.648,47 0,00 11.046,61 41.625,78 931.069,30
23.818.524,91 804,62 2.753.751,14 1.778.941,40 24.794.139,27
11 414.862,19 414.862,19
Entwicklung des Anlagevermögens Abschreibungen
Stand 1.1.2019 Währungsumrechnung Zugang Abgang Stand 31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.284.575,90 0,00 55.157,65 42.082,71 1.297.650,84
II. Sachanlagen
1 Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.893.694,19 0,00 56.227,59 164.903,01 4.785.018,77
2. Technische Anlagen und Maschinen 164.471,67 0,00 49.204,53 0,00 213.676,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.644.856,70 746,50 839.627,36 1.377.395,90 10.107.834,66
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
15.703.022,56 746,50 945.059,48 1.542.298,91 15.106.529,63
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.999,00 0,00 0,00 0,00 9.999,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 55.111,93 0,00 55.111,93
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
9.999,00 0,00 55.111,93 0,00 65.110,93
16.997.597,46 746,50 1.055.329,06 1.584.381,62 16.459.291,40
Entwicklung des Anlagevermögens Buchwerte
Stand 31.12.2019 Stand Vorjahr
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 207.322,60 163
II. Sachanlagen
1 Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.555.296,86 1.166
2. Technische Anlagen und Maschinen 235.812,35 266
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.306.641,13 2.188
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.153.816,56 2.086
7.251.566,90 5.706
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4,00 0
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 389.562,12 390
3. Beteiligungen 121.042,24 170
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 355.350,01 392
865.958,37 952
8.324,847,87 6.821

Konzern-Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2019

Restlaufzeiten
Ges amt bis 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre
T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.714 (7.071) 510 (6.699) 1.204 (372)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.418 (3.575) 3.418 (3.575) 0 (0)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17 (17) 17 (17) 0 (0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 134 (135) 134 (135) 0 (0)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4.466 (4.858) 87 (116) 4.379 (4.742)
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.590 (794) 1.590 (794) 0 (0)
11.339 (16.450) 5.756 (11.336) 5.583 (5.114) 932 (372)

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist ein Teilbetrag in Höhe von T€ 1.268 durch Grundpfandrechte gesichert und ein Teilbetrag in Höhe von T€ 153 durch Sicherungsübereignung von Waren sowie Globalzession von Warenforderungen.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2019

2019 2018
T€ T€
Periodenergebnis 504 754
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.055 1.074
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -317 -510
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -76 64
-/+ Zu-/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 7.166 2.275
+/- Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 629 -1.399
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 92 1
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 171 232
- Sonstige Beteiligungserträge -15 -16
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 173 169
-/+ Ertragsteuerzahlungen -234 -245
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 9.148 2.399
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -100 -36
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 61 90
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -2.643 -954
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 38 36
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 -407
+ Erhaltene Zinsen 16 16
+ Erhaltene Dividenden 8 16
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -2.620 -1.238
2019 2018
T€ T€
+ Veränderung Gesellschafterdarlehen -703 -787
+/- Zu-/Abnahme der kurzfristigen Bankverbindlichkeiten 0 -4.800
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 929 371
- Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -32 0
- Gezahlte Zinsen -114 -159
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 0
- Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -114 -149
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -34 -5.524
= Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 6.494 -4.364
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -6.024 -1.660
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 470 -6.024
Zusammensetzung Finanzmittelfonds
+ Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 916 675
- Jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -446 -6.699
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 470 -6.024

Ergänzende sonstige Angaben erfolgen im Konzernanhang

Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31.12.2019

Eigenkapital des Mutterunternhemens
Kapitalanteile Rücklagen
Persönlich haftender Gesellschafter Kommandisten Summe Kapitalrücklage gemäß Gesellschaftsvertrag
Stand 31.12.2017 0,00 3.240.000,00 3.240.000,00 0,00
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremkpital 0,00
Einstellung in Rücklagen 0,00
Entnahmen aus Rücklagen 1.760.000,00 1.760.000,00
Währungsumrechnung 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00
Stand 31.12.2018 0,00 5.000.000,00 5.000.000,00 0,00
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremkpital 0,00
Einstellung in Rücklagen 0,00
Währungsumrechnung 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00
Stand 31.12.2019 0,00 5.000.000,00 5.000.000,00 0,00
Eigenkapital des Mutterunternhemens
Rücklagen
Gewinnrücklagen Summe
Rücklage gemäß Gesellschaftsvertrag Sonstige Gewinnrücklagen Summe
Stand 31.12.2017 0,00 2.681.246,16 2.681.246,16 2.681.246,18
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremkpital -1.063.716,04 -1.063.716,04 -1.063.716,04
Einstellung in Rücklagen 874.325,04 874.325,04 874.325,04
Entnahmen aus Rücklagen -1.760.000,00 -1.760.000,00 -1.760.000,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00
Stand 31.12.2018 0,00 731.855,16 731.855,16 731.055,16
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremkpital 0,00 0,00
Einstellung in Rücklagen 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00
Stand 31.12.2019 0,00 731.855,16 731.856,16 731.855,16
Eigenkapital des Mutterunternhemens
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Ausgleichsposten für das gegen über dem Mutterunternehmen niedrigere Konzernergebnis Summe
Stand 31.12.2017 -23.250,76 -3.079.068,11 2.018.927,29
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremkpital -1.063.716,04
Einstellung in Rücklagen -874.325,04 0,00
Entnahmen aus Rücklagen 0,00
Währungsumrechnung -4.904,33 -4.904,33
Sonstige Veränderungen 3 0,00
Konzernjahresüberschuss 640.438,98 640.438,98
Stand 31.12.2018 -28.155,09 -4.112.954,17 1.590.745,90
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremkpital -310.778,56 -310.778,56
Einstellung in Rücklagen 0,00
Währungsumrechnung -2.909,12 -2.909,12
Sonstige Veränderungen 0,00
Konzernjahresüberschuss 381.535,73 381.535,73
Stand 31.12.2019 -31.064,21 -4.042.197,00 1.658.593,95
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschen de Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Auf nicht beherrschende Anteile entallende Gewinne/ Verluste Summe
Stand 31.12.2017 63.911,49 0,00 0,00 53.911,49 2.082.838,78
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremkpital -114.013,00 -114.013,00 -1.177.729,04
Einstellung in Rücklagen 0,00 0,00
Entnahmen aus Rücklagen 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 -4.904,33
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 114.013,00 114.013,00 794.451,98
Stand 31.12.2018 63.911,49 0,00 0,00 63.911,49 1.654.657,39
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremkpital -122.896,00 -122.996,00 -433.874,56
Einstellung in Rücklagen 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 -2.909,12
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 122.896,00 122,886,00 504.431,73
Stand 31.12.2019 63.911,49 0,00 0,00 63.911,49 1.722.505,44

Zur Ausschüttung an die Gesellschafter des Mutterunternehmens steht ein Betrag von T€ 240 zur Verfügung.

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Gesamtwirtschaft in Deutschland ist mit einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 0,6 % gegenüber dem Vorjahr nur leicht gewachsen. Der Chemiehandel in Deutschland und seine wesentlichen Abnehmer konnten daran nicht partizipieren. Die Entwicklung auf den Märkten für chemische Produkte war von einer stagnierenden Nachfrage gekennzeichnet.

Der deutsche Chemikalien-Groß- und Außenhandel verzeichnete in 2019 im Vergleich zu 2018 einen Umsatzrückgang von insgesamt 7,1 %. Beim lagerhaltenden Platzhandel betrug der Rückgang 8,6 %, beim Außen- und Spezialitätenhandel gab es einen Rückgang von 6,4%.

2. Unsere Geschäftsentwicklung

2.1 Geschäftsverlauf

Die Häffner-Gruppe ist zum Stichtag noch mit insgesamt 4 Gesellschaften im Chemikalienhandel mit Schwerpunkt Mitteleuropa tätig. Daneben besteht noch eine Beteiligung an einem Gemeinschaftsunternehmen, das im Bereich Jod-Recycling tätig ist.

Sowohl der Handel mit Commodities als auch der Handel mit Spezialchemikalien verlief im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht zufriedenstellend. Unseren Marktanteil konnten wir nicht halten, insbesondere durch die Stilllegung des Betriebes einer Tochtergesellschaft in Hamburg. Der Umsatz ist um 14,1 % zurückgegangen, der des deutschen Chemiehandels fiel um 7,1 %.

Im Jahr 2019 erwirtschaftete der Bereich Jod-Recycling einen positiven Ergebnisbeitrag. Die Produktion arbeitete in 2019 störungsfrei und erfolgreich.

Die Auslastung unseres neuen Lagergebäudes in Marbach konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter verbessert werden. Weitere Kunden für Lagerdienstleistungen konnten gewonnen werden. Die erforderliche Maßnahme zur Ertüchtigung der Steuerungstechnik der Hochregallageranlage wurde in 2019 abgeschlossen.

2.2 Ertragslage

Unser Umsatz ist um 14,1 % auf € 87,7 Mio. gesunken, im Wesentlichen durch den Wegfall der Umsätze des geschlossenen Betriebes der Hamburger Tochtergesellschaft und den bewussten Verzicht auf margenschwache Umsätze.

Bei nahezu proportional gesunkenen Materialaufwendungen konnte die Marge von 22,8 % auf 25,7 % gesteigert werden. Der Rohertrag verminderte sich absolut um T€ 791.

Die laufenden Aufwendungen gingen infolge des gesunkenen Geschäftsumfangs um T€ 481 zurück.

Die Reparaturkosten der Hochregallageranlage und der Ersatz der Füllstandsmelder der Tanks im Lösemittellager belasteten das Ergebnis mit T€ 487. Das Betriebsergebnis ist von T€ 1.139 im Vorjahr auf T€ 834 gesunken.

Das Finanzergebnis verbesserte sich um T€ 59 auf T€ -157. Der Zinsaufwand konnte weiter auf T€ 188 gesenkt werden.

Das Konzernergebnis in Höhe von T€ 504 liegt somit insgesamt um T€ 250 unter dem Wert des Vorjahres.

2.3 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzstruktur ist unverändert geordnet. Die Bilanzsumme beträgt rd. € 18,8 Mio. und liegt um € 5,3 Mio. unter dem Vorjahr.

Die Bankverbindlichkeiten konnten gegenüber dem Vorjahr um € 5,4 Mio. auf € 1,7 Mio. zurückgeführt werden. Insbesondere der erstmalige Verkauf von Forderungen an eine Factoring Gesellschaft hat zu diesem Effekt geführt.

Die Eigenkapitalquote hat sich von 6,9 % auf 9,2 % erhöht. Das wirtschaftliche Eigenkapital unter Einschluss der Darlehen der Kommanditisten bei der Muttergesellschaft konnte von 27,0 % im Vorjahr auf 33,0 % gesteigert werden.

Eigenkapital und Gesellschafterdarlehen decken das Anlagevermögen nicht ganz; die liquiden Mittel und kurzfristigen Forderungen (ohne latente Steuern) decken 57,8 % der kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Die Fähigkeit, fällige Zahlungsverpflichtungen termingerecht erfüllen zu können, war während des gesamten Jahres gesichert.

2.4 Beschaffung und Absatz

Die Zusammenarbeit mit den Hauptlieferanten ist weiterhin gut. Störungen in der Versorgung gab es nicht.

Die Struktur der Warenbestände wird regelmäßig überprüft - auch im Hinblick auf verschiedene Chemikalien mit begrenzter Lebensdauer.

Mittelfristiges Ziel ist es, u.a. den Umsatz mit Produkten im Bereich Lösemittel, auch durch eigene Importe sowie den Absatz mit Jodderivaten zu forcieren. Dienstleistungen werden immer stärker kundenbezogen durchgeführt, sowohl in der Abfüllung, der Mischung und des Lagerns.

2.5 Investitions-/Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Unser Investitionsvolumen betrug bei den Sachanlagen in 2019 T€ 2.643 bei Abschreibungen von T€ 945. Hierin ist der Neubau eines Verwaltungsgebäudes mit Schulungszentrum bei unserer Tochtergesellschaft in Messel enthalten.

Die Finanzierung erfolgt allgemein aufgrund der aktuellen Lage am Finanzmarkt überwiegend über Kontokorrent- bzw. kurzfristige Finanzmarktkredite. Der Neubau in Messel wurde hingegen durch einen langfristigen Investitionskredit finanziert.

Leasinggeschäfte werden neben dem Lager- und Verwaltungsgebäude am Standort Marbach insbesondere im Bereich Fuhrpark vorgenommen. Im Übrigen erfolgte die Finanzierung über den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (T€ 9.148).

Bestehende Zinsänderungsrisiken sind nach derzeitiger Marktsituation mittelfristig nicht zu erwarten.

Währungsrisiken wurden im Bereich der Import-/ Exporttätigkeit bisher im Wesentlichen durch Termingeschäfte zur Absicherung einzelvertraglicher Risiken abgesichert.

2.6 Personal

Der durchschnittliche Personalbestand hat in 2019 im Vergleich zum Vorjahr um vier Personen abgenommen. In der Struktur des Personalaufwands ergaben sich keine wesentlichen Änderungen.

Durchschnittlich haben wir 9 Auszubildende beschäftigt. Wir bilden in kaufmännischen Berufen, in Logistikberufen und als Berufskraftfahrer aus.

Die Anpassung der Löhne und Gehälter wurde entsprechend den Tariferhöhungen des Verbands Dienstleistung, Groß- und Außenhandel vorgenommen.

2.7 Umweltschutz

In diesem Bereich arbeiten wir unter Beachtung der behördlichen Vorschriften und Auflagen. Beanstandungen oder besondere Vorkommnisse ergaben sich nicht.

Die einschlägigen Vorschriften werden durch unsere Störfall-, Gefahrstoff- und Gefahrgutbeauftragten überwacht. Regelmäßige Mitarbeiterschulungen und Überwachungen durch die Beauftragten gewährleisten sichere und umweltgerechte Arbeitsabläufe.

Zulassungen als Entsorgungsfachbetrieb liegen, soweit erforderlich, vor.

Die Verursachung der bestehenden Altlasten liegt Jahrzehnte zurück. Die Maßnahmen zur Beseitigung werden in Abstimmung mit den Behörden und wissenschaftlicher Unterstützung weitergeführt.

2.8 Forschung und Entwicklung

Als Chemikalienhändler richten sich unsere Zukunftsinvestitionen allgemein auf die weitere Verbesserung unserer Kostenstruktur unter Ausnutzung der Synergieeffekte des Konzerns und der neuen Möglichkeiten der Informationstechnologie und des Internets. So wollen wir unsere Stellung als effiziente Vertriebsorganisation für die Produzenten weiter verbessern.

Das Projekt, bei einem Gemeinschaftsunternehmen eine Anlage für das Recycling jodhaltiger Abfälle zu entwickeln, wurde abgeschlossen, die Produktion verlief in 2019 reibungslos.

Daneben arbeiten wir unverändert an der Entwicklung neuer Produkte. Ein gemeinsamer Forschungsauftrag mit der TU Dresden für biobasierte Flammschutzmittel wurde auch in 2019 weiter vom Bund gefördert.

3. Bericht über Risiken und Chancen

Das Risikomanagement des Konzerns ist auf die systematische Erfassung und Bewertung der Risiken unserer Unternehmensgruppe gerichtet. Unsere Strategie ist darauf ausgerichtet, die Leistungsfähigkeit und Ertragskraft des Unternehmens ständig zu verbessern.

Den Auswirkungen der Corona-Pandemie begegnen wir mit diversen Präventionsmaßnahmen. Die gegenwärtige Situation hat bisher keine Auswirkungen auf die Produktverfügbarkeit und die Qualität unserer Produkte. Wesentliche Risiken, die die Existenz der Häffner-Gruppe gefährden könnten, sehen wir nicht. Es ist aber nicht auszuschließen, dass sich die Corona-Pandemie nachhaltig auf die Geschäftslage auswirken kann.

Das Risiko von bestandsgefährdenden Ausfällen von Forderungen ist durch die Streuung der Forderungen auf eine große Anzahl von Kunden und die zeitnahe Überwachung der Zahlungseingänge stark begrenzt. Es liegt außerdem eine Kreditversicherung vor.

Im Lieferantenbereich wird die Abhängigkeit von einzelnen Vertragspartnern durch die Beschaffung über mehrere Quellen begrenzt. Im April 2020 haben wir in Singapur ein Einkaufsbüro eröffnet, um in China Importe zu generieren.

Zur Abdeckung von Zahlungsstromschwankungen stehen unverändert ausreichende Kreditlinien zur Verfügung.

Allgemeine Risiken ergeben sich aus der zunehmenden Beschränkung des Freihandels. Diese kann jederzeit eine erneute Verunsicherung der Endverbraucher nach sich ziehen und somit auch zu Nachfragerückgängen in der Realwirtschaft führen. Marktrisiken bestehen im Preisverhalten der Wettbewerber und in der weiter zunehmenden Konzentration der Marktteilnehmer.

Den Umweltrisiken begegnen wir mit dem Einsatz moderner Technik und neuer Verfahren in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen und den Behörden. Bei den bekannten Schadensfällen an drei Standorten haben sich keine wesentlichen Veränderungen ergeben.

Chancen sehen wir in der verstärkten Bearbeitung des überregionalen Marktes, Ausbau von Mehrwertdienstleistungen und technische Unterstützung der Kunden bei beratungsintensiven Spezialchemikalien und Ausweitung auf den gesamtdeutschen Markt.

Um hier weiter zu expandieren, haben wir ein neues Verwaltungsgebäude bzw. Schulungszentrum bei unserer Tochtergesellschaft GB-Chemie GmbH im Juli 2019 fertiggestellt.

4. Prognosebericht

Für das laufende Jahr 2020 zeichnet sich konjunkturbedingt ein stagnierender Umsatz ab.

Im Hinblick auf die Marktentwicklung erwarten wir fallende Einstandspreise und steigende Kosten bei den Frachten. Diesen Kostensteigerungen werden wir mit einem bereits eingeleiteten Kostenreduzierungsprogramm begegnen.

Bei den Finanzierungsaufwendungen werden zudem Einsparungen durch den in 2019 begonnenen Einsatz von Factoring im Bereich Kundenforderungen angestrebt.

Wir erwarten danach insgesamt ein gleiches Ergebnis wie in 2019.

 

Asperg, den 30. Juli 2020

Die Geschäftsführung der Komplementärin

Häffner Verwaltungs-GmbH

gez. Jürgen Martin

gez. Thomas Dassler

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Häffner GmbH & Co. KG, Asperg

Prüfungsurteile

Ich habe den Konzernabschluss der Häffner GmbH & Co. KG, Asperg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der Häffner GmbH & Co. KG, Asperg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2019 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild. von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

hole ich ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Ich bin verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Ich trage die alleinige Verantwortung für meine Prüfungsurteile.

beurteile ich den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Stuttgart, den 18. September 2020

gez. Andreas Schlecker, Wirtschaftsprüfer"

Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2019 der Häffner GmbH & Co. KG, Asperg wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 09. Oktober 2020 gebilligt.

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