Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
WPW GmbH BERATEN PLANEN STEUERN
Hochstraße 61, 66115 Saarbrücken, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kévin Vollmer seit 18.7.2023 | Geschäftsführer |
Peter Josef Altmayer seit 27.12.2022 | Prokura |
Dirk Karthein seit 3.7.2019 | Geschäftsführer |
Peter Hau seit 15.7.2016 | Geschäftsführer |
Janusz Joachim Janoschka seit 15.7.2016 | Geschäftsführer |
Martin Wunn seit 8.10.2003 | Prokura |
Gernot Dr. Heit seit 8.10.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 5 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WPW GmbH BERATEN PLANEN STEUERNSaarbrückenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1 Gegenstand des Unternehmens Die WPW GmbH ist Dienstleister in der Bau- und Immobilienwirtschaft und Leitunternehmen der WPW-Gruppe. Eine der Kernkompetenzen, die überwiegend mit eigenem Personal erbracht wird, ist die Generalplanung ("echte" Generalplanung). Darüber hinaus werden auch Einzelplanungsaufträge durchgeführt. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war wie das Jahr 2022 auch maßgeblich geprägt von den Nachwirkungen der Corona-Pandemie und massiv negativ beeinflusst von den wirtschaftlichen Auswirkungen gestörter Lieferketten und daraus resultierender inflationärer Impulse - ausgelöst durch die russische Invasion in die Ukraine. Zur Bekämpfung der inflationären Tendenzen wurde weltweit der Leitzins durch die Notenbanken angehoben - was zu sehr negativen Impulsen in der Bauwirtschaft geführt hat. Diese Auswirkungen machen sich nicht in gleichen Teilen in der deutschen Wirtschaft bemerkbar besonders das Bauwesen mit der hohen Finanzierungstätigkeit ist davon betroffen. Demnach meldet das Statistische Bundesamt der Bundesrepublik Deutschland branchenübergreifend eine Verringerung des Bruttoinlandsproduktes in Deutschland um 0,3%. Folgerichtig verzeichnete das Bauwesen im Jahr 2023, wie auch im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr ein Minus in den Auftragseingängen von fast 4% (2022 fast 10%). Die WPW GmbH konnte sich von der negativen Entwicklung in der Branche im Jahr 2023 entkoppeln. 2.2 Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis Entgegen dem allgemeinen Branchen-Trend war das Jahr 2023 für die WPW GmbH ein sehr gutes Geschäftsjahr. Der Rohertrag/die Eigenleistung konnte um 15,2% gesteigert werden - bedingt durch die gestiegenen Kosten von 7,8% auch gewinnbringend abgearbeitet werden. 2023 konnten neue Kunden und lukrative Aufträge in allen Geschäftsbereichen gewonnen werden. Auch bei den Bestandskunden war die Zusammenarbeit anhaltend hoch. Aufgrund von Neueinstellungen konnte der Mitarbeiterstamm um rd. 4 Prozent ausgebaut werden. 3 Bericht zur Lage der Gesellschaft 3.1 Vermögenslage Zu berücksichtigen ist, dass die erhaltenen Anzahlungen und die teilfertigen Arbeiten saldiert ausgewiesen werden. Die über die teilfertigen Arbeiten hinausgehenden Anzahlungen werden auf der Passiv-Seite unter Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 666,1 oder 6,1 % auf TEUR 10.228,3 verringert. Das Anlagevermögen hat sich um TEUR 66,8 verringert auf nunmehr TEUR 2.051,2. Der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 20,1 % (Vj. 19,4 %). Das Anlagevermögen ist zu 100 % durch Eigenkapital gedeckt. Das Umlaufvermögen ist insgesamt um TEUR 602,8 auf TEUR 7.706,8 gesunken. Die erhaltenen Anzahlungen übersteigen auch in diesem Jahr die Vorräte (unfertigen Erzeugnisse) und werden deshalb auf der Passivseite unter Verbindlichkeiten ausgewiesen, sie sind um TEUR 2.162,7 auf TEUR 2.519,8 gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind geringfügig um TEUR 33,4 gesunken und betragen TEUR 1.923,4. Die flüssigen Mittel haben sich um TEUR 1.116,6 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 2.043,4 verringert. Das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2023 TEUR 3.362,5 (Vj. TEUR 2.279,8). Die Eigenkapitalquote beläuft sich folglich auf 32,9 % (Vj. 20,9 %). Die Rückstellungen sind um TEUR 842,0 erhöht. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen seit vielen Jahren nicht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 149,9 auf TEUR 983,3 gesunken. Die erhaltenen Anzahlungen insgesamt sind von TEUR 33.691,2 auf TEUR 27.954,3 gesunken. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten ist eine Reduzierung von TEUR 250,1 zu verzeichnen. 3.2 Finanzlage Die Betriebsausgaben wurden vollständig vom Rohertrag gedeckt. Die Finanzierung der laufenden Geschäfte sowie die Durchführung der geplanten Investitionen waren jederzeit sichergestellt. Die flüssigen Mittel haben sich von TEUR 3.160,1 auf TEUR 2.043,4 reduziert. Die sonstigen Wertpapieranlagen haben sich im gleichen Zeitraum um TEUR 480,5 auf TEUR 1.881,6 erhöht. Das Unternehmen ist durch sein vorhandenes Eigenkapital gut ausgestattet. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt nach wie vor bankenunabhängig über Eigenmittel. Betriebsmitteldarlehen bestehen seit Jahren nicht.
3.3 Ertragslage Die Gesamtleistung aus dem Projektgeschäft konnte gegenüber dem Vorjahr um 9,0 % gesteigert werden. Eine Steigerung des Rohertrages bzw. der Eigenleistung gegenüber dem Vorjahr konnte ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr um 15,2% erzielt werden. Viele Projekte haben Projektlaufzeiten von mehreren Jahren und fließen bis zur Schlussrechnungslegung über die Bewertung der teilfertigen Arbeiten in die Gesamtleistung ein. Gegenüber dem Vorjahr haben sich die in Arbeit befindlichen Projekte um 12 auf 110 Projekte erhöht.
Die Kostenstruktur wird in einem Planungsunternehmen maßgeblich durch die Personalkosten beeinflusst. Aufgrund der anhaltenden Auftragseingänge in diesem Jahr konnten wir unsere Planungskapazitäten weiter ausbauen und den großen Überhang über Fremdleistungsvergaben abwickeln. Der Personalkostenanteil im Verhältnis zu den Betriebsausgaben ohne Fremdleistungen liegt bei 85,1%. Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.082,7 (Vorjahr TEUR 129,2) erzielt, berücksichtigt sind dabei Erträge aus Beteiligungen von TEUR 670,9.
3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Wir betrachten im Rahmen unserer internen Unternehmenssteuerung folgende Kennzahlen bzw. deren Entwicklung als besonders relevant: • Kennzahl Eigenleistung/Rohertrag als Differenz aus Gesamtleistung abzüglich Fremdleistung. • Jahresüberschuss. Wir überwachen laufend unsere Liquidität. Wir verweisen auch auf unsere Ausführungen unter Abschnitt 3.2. Die finanziellen Leistungsindikatoren haben sich im Berichtsjahr folgendermaßen entwickelt: • Die Geschäftsführung hatte für 2023 mit einer Eigenleistung von knapp TEUR 13.000 geplant. Diese Planung wurde mit TEUR 14.729 übertroffen. • Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.082,7 übertraf das für 2023 geplante Ergebnis von TEUR 150 deutlich. 3.5 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage für 2023 Mit dem Geschäftsverlauf 2023 ist die Geschäftsführung insgesamt zufrieden. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die gestiegenen Personalkosten und die gestiegene Fluktuation gingen jedoch zu Lasten der Wirtschaftlichkeit unserer Projekte. 4 Chancen-, Risiko- und Prognosebericht 4.1 Voraussichtliche Entwicklung Das Volumen der Auftragseingänge für Neuprojekte hat sich gegenüber dem Vorjahr um 46% verringert. Der noch abzuwickelnde Auftragsbestand (ohne Fremdleistungsanteile) liegt stichtagsbezogen bei TEUR 3.297. Eine Vollauslastung ist bei der vierteljährlichen Auslastungsplanung für das Folgehalbjahr nicht sichergestellt. Das darüber hinaus verbleibende Auftragsvolumen verteilt sich projektabhängig längerfristig. Überkapazitäten werden ggf. fremdvergeben. Aufgrund des Auftragsvolumens gehen wir für das nahezu abgeschlossene Jahr 2024 von einer Stabilisierung der Eigenleistung von ca. TEUR 13.000 sowie einem Jahresüberschuss von mindestens TEUR 150 aus. Wir erwarten eine Liquidität von dem zweifachen der monatlichen Personalkosten. Für das Jahr 2025 gehen wir von grundsätzlich unveränderten Rahmenbedingungen aus. Wir erwarten eine Eigenleistung von TEUR 12.000 und einen Jahresüberschuss von mindesten TEUR 200. Wir erwarten auch eine Liquidität von dem zweifachen der monatlichen Personalkosten. Unsere Planungswerte berücksichtigen zunehmend auch die negativen Tendenzen der Bau- und Immobilienwirtschaft. Dies gilt in der Einschätzung auch für die derzeitige Kriegssituation in Europa. Allerdings ist eine Beurteilung des Ausmaßes und der Dauer der Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und unser operatives Geschäft aus heutiger Sicht nicht abschließend quantitativ möglich. 4.2 Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Wie den vorhergehenden Erläuterungen zu entnehmen ist, konnten wir uns trotz der negativen Entwicklung in der Baubranche auch in 2023 von dieser abkoppeln und können auf ein in jeder Hinsicht erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Ein wesentlicher Grund dafür sind sicherlich die in den vergangenen Jahren ergriffenen Maßnahmen, die wir in den zurückliegenden Lageberichten ausführlich erläutert haben, u.a. personell breit aufgestellte erweiterte Geschäftsführung in Verbindung mit frühzeitiger Klärung von Nachfolgefragen sowie intensiver Kommunikation; Ausbau unserer Rolle als "attraktiver Arbeitgeber"; Professionalisierung unseres Außenauftritts; Intensivierung unserer Recruiting-Bemühungen; weiterer Ausbau unserer Digitalisierungsaktivitäten; räumliche Expansion; Aufgreifen zukunftsorientierter Themen. Alle diese Aktivitäten werden weiterhin fortgesetzt, intensiviert und ergänzt, so dass sich neben dem Aspekt der Risikovorsorge daraus natürlich auch neue Chancen für künftige Entwicklungen ergeben. Über einige wenige ausgewählte aktuelle Initiativen wird anschließend kurz berichtet. Dabei erfolgt der Übersicht halber eine Aufteilung in die 3 Themenblöcke A, B und C: A Grundlegende strategische Neuausrichtung Im Sommer 2023 fanden sich die Gesellschafter der WPW GmbH mit Unterstützung durch einen externen Berater zu mehreren Strategieworkshops zusammen. Als Ergebnis wurde folgende Festlegung getroffen: A.1 Konsequente Ausrichtung und bewusste Positionierung der Unternehmensgruppe am Markt als Gemeinschaftsunternehmen Damit sollen die Möglichkeiten des Marktes besser ausgeschöpft und der Verknappung (vor allem von personellen Ressourcen) besser begegnet werden. Folgende Merkmale und Erfolgsfaktoren sind dabei von Bedeutung: • Ein gemeinsames Interesse in der Sache. • Eine aktive Bündelung der Stärken/Chancen in Kompetenzfeldern gruppenübergreifend, die das Nutzen von Synergieeffekten und Effizienzsteigerungen, als auch das Teilen des Risikos und der Verantwortung möglich machen. A.2 Konsequente Kundenorientierung Die Unternehmensgruppe stellt sich konsequent kundenorientiert auf, wobei Qualität und Innovationsfähigkeit weitere wichtige Eckpunkte des künftigen Geschäftsmodells bleiben. A.3 Produktivitätswachstum Für die nächsten Jahre wird ein Produktivitätswachstum (anstelle Umsatzwachstum) angestrebt. Basis hierfür ist eine konsequente Nutzung der Potenziale der Unternehmensgruppe. B Weitere personelle Veränderungen Im Zusammenhang mit unserer langfristig angelegten Strategie zur Zukunftssicherung haben im Jahr 2023 weitere bewährte Mitarbeiter neue Führungsaufgaben übernommen: • Herr Dr. Kévin Vollmer wurde zum weiteren Geschäftsführer der WPW GmbH ernannt. • Herr Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Volker Pees wurde zum weiteren Geschäftsführer unserer Tochtergesellschaft der WPW RHEIN-NECKAR GmbH ernannt. • Frau Architektin Anna-Maria Burchardt wurde zur Leiterin der Niederlassung Schleswig-Holstein der WPW GmbH ernannt. • Außerdem wurden in der Verwaltung die Weichen gestellt für die Nachfolge des kaufmännischen Leiters. C Innovative, zukunftsorientierte Themenansätze Sowohl in unseren operativen als auch nicht-operativen Bereichen gab es im Jahr 2023 vielfältige Aktivitäten mit dem wesentlichen Ziel, künftigen Herausforderungen (sei es extern durch neue Leistungsangebote oder intern durch Einsatz neuer Technologien) erfolgreich zu begegnen. Beispielhaft seien nur genannt: • Neuer, erfolgreicher Geschäftsbereich "Healthcare, Labor- und Medizintechnik". • "Inbetriebnahmemanagement", "BIM-Management" und "Vergabemanagement" als spezielle (besondere) Leistungen im Projektmanagement, die zunehmend nachgefragt werden. • Umfangreiche vorbereitende Maßnahmen in unserer EDV/IT sowie Verwaltung zwecks stärkerer Cloud-Nutzung und elektronischer Rechnungsverarbeitung. 4.3 Risiken des Geschäftsbetriebs Neben den genannten Chancen bestehen die folgenden Risiken des Geschäftsbetriebs: • HOAI-Novellierung steht weiter aus. Als Planungsbüro wickeln wir einen überwiegenden Anteil nach HOAI kalkulierten Aufträgen ab, die seit 2013 nicht mehr novellierte HOAI - bei gleichzeitig steigenden Leistungsbedürfnissen des Kunden - drückt auf die Ertragslage. Eine Novellierung ist für 2025 angekündigt. • Festangebote/Pauschalangebote. Wir meiden diese Form der Angebote, dennoch besteht die Gefahr, dass bei pauschalierten Angeboten ein Kostennachtrag nicht zur Gänze angenommen wird, auch dies drückt die Wirtschaftlichkeit. • Standort Saarland: die WPW GmbH ist europaweit tätig, der Standort Saarland trägt dennoch einen noch großen Anteil an Projekten bei, durch die wirtschaftliche Schwäche des Saarlandes sehen wir hier eine Verschiebung der Projekte. Dies geht mit erhöhten Nebenkosten Reisekosten etc.) einher und birgt auch die Unsicherheit der erfolgreichen Projektakquise. • Branchenbedingte Auftragsrückgänge. Neben anderen Auftragsgebern zählt die Automobilbranche zu unseren großen Kunden. Die Umstrukturierung in diesem Bereich (welche auch baulich nachvollzogen werden muss) stellt sowohl Chance als auch Risiko wegen wegbrechenden Auftraggebern dar. • Insolvenzen: bislang ein noch sehr selten auftretendes Risiko, das sich mit der wirtschaftlichen Schwäche des Standort Deutschland verstärken kann. • Projektlaufzeiten und Inneffizienzen: gerade bei öffentlichen Auftraggebern ist die Projektlaufzeitverlängerung bedingt durch Haushaltsfragen oder geänderte politische Meinungsbildung oder sehr lange Genehmigungszeiten in Verbindung mit Projektabbrüchen und Wiederaufnahme mit hohen Ineffizienzen belegt. Zum Teil brechen uns dann geplante Aufträge weg, zum Teil müssen wir Mitarbeiter aus Projekten abziehen und bei Wiederbeginn des Projektes teilweise neu anlernen. • Mitarbeiterfluktuation: Ingenieurberufe sind gefragt, die natürliche Fluktuation stellt für uns am Standort Saarland eine Herausforderung dar. Auch der Knowhow Verlust in den einzelnen Projekten muss proaktiv gemanagt werden, da es sonst zu Wissensverlusten kommt. • Krieg und politische Unsicherheiten globalen Ausmaßes: die von uns geplanten Projekte sind großvolumig und werden für viele Jahrzehnte gebaut. Notwendig für Investitionsentscheidungen sind neben der Kreditwürdigkeit auch das positive Mindset der Investoren, dass sich die Investition langfristig trägt und es einen positiven Ausblick in die Zukunft gibt. Politische Unsicherheiten in der Welt und am Standort Deutschland, als auch kriegerische Auseinandersetzungen, sind für uns in der Auftragslage negativ spürbar. • Leitzinsveränderungen: ausgelöst durch kriegerische Auseinandersetzungen, Energiepreisentwicklung und allgemeinem inflationären Druck, bietet die Leitzinsentwicklung eine große Stellschraube bei der Investitionsentscheidung unserer Kunden. Ein sich erholender Leitzins mit erleichterter Kreditvergabe wirkt sich positiv, ein anhaltend hoher Leitzins wirkt sich belastend auf unser Planungsgeschäft aus. HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangGLIEDERUNG DES ANHANGS UND FORMALE DARSTELLUNG Allgemeine Angaben: Firma WPW GmbH BERATEN PLANEN STEUERN Hochstraße 61 66115 Saarbrücken HRB 11985 Amtsgericht Saarbrücken Formale Darstellung des Jahresabschlusses: Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der gegenwärtigen geltenden Fassung sowie des GmbH-Gesetztes aufgestellt. Die Ausweisstetigkeit ist gegeben; die Vorjahreswerte sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend angegeben. Die Bilanz wurde gemäß § 266 Abs. 2 gegliedert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Gliederung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt vor Berücksichtigung der Gewinnverteilung. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden: Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. ANGABEN ZUR BILANZ BILANZIERUNG UND BEWERTUNG AKTIVA A. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist der Anlage 3a beigefügt. I. Immaterielle Vermögensgegenstände: Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßige Abschreibungen wurden nach der voraussichtllichen Nutzungsdauer der einzelnen Wirtschaftsgüter linear vorgenommen. II. Sachanlagen: Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Fremdlieferungen und -leistungen sind mit den Rechnungsbeträgen einschließlich aller Nebenkosten und abzüglich Rabatten und Skonti aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear vorgenommen. Die Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern bis EUR 800,00 wurden in Anlehnung der Bewertungsfreiheit nach § 6 Abs. 2 EStG im Berichtsjahr voll abgeschrieben. ANGABEN ZUR BILANZ BILANZIERUNG UND BEWERTUNG III. Finanzanlagen: 1. Beteiligungen: Bei den als Finanzanlagen ausgewiesenen Anteilen an Kapitalgesellschaften handelt es sich um Anteile an den nachfolgend aufgeführten Gesellschaften. Der Ansatz erfolgte mit den Anschaffungskosten, das heißt zum Nennwert der GmbH-Anteile, bei entsprechender Übernahme im Zuge der Gesellschaftsgründung. Der Ansatz erfolgte mit den Anschaffungskosten.
2. Wertpapiere Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens handelt des Anlagevermögens es sich um ein Wertpapierdepot bei der Union Investment. 3. Genossenschaftsanteile: Bei den weiter als Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen handelt es sich um Genossenschaftsanteile an Bankinstituten. ANGABEN ZUR BILANZ BILANZIERUNG UND BEWERTUNG B. Umlaufvermögen I. Vorräte 1. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen: Die noch nicht abgerechneten Leistungen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei der Bewertung der Bestände wurde das Niederstwertprinzip berücksichtigt. Im Rahmen der verlustfreien Bewertung wurde die Wertobergrenze retrograd, d.h. ausgehend von den voraussichtlichen Erlösen unter Berücksichtigung des bis zum Bilanzstichtag erreichten Fertigstellungsgrades sowie der bis zum diesem Zeitpunkt angefallenen und der voraussichtlichen Aufwendungen berücksichtigt. II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Die Bewertung erfolgte unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Sonstigen Vermögensgegenstände haben jeweils Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben EUR 518.734,64 Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr. 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde für Eventualausfälle und zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 2,5 v. H. des risikobehafteten Betrages in Abzug gebracht. Eine Untergliederung nach Art und Restlaufzeiten ist in der Bilanz je Forderungsart dargestellt. ANGABEN ZUR BILANZ BILANZIERUNG UND BEWERTUNG III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks: Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. C. Rechnungs abgrenzungsposten: Im Rahmen des Rechnungsabgrenzungspostens wurden für Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag darstellen, entsprechende Aktivposten gebildet. ANGABEN ZUR BILANZ BILANZIERUNG UND BEWERTUNG PASSIVA A. Eigenkapital 1. Gezeichnetes Kapital:
3. Ergebnisverwendung: Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Das Jahresergebnis i. H. v. 129.208,62 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen. ANGABEN ZUR BILANZ BILANZIERUNG UND BEWERTUNG B. Rückstellungen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. 1. Steuerrückstellungen Die in der Bilanz ausgewiesenen Steuerrückstellungen im Vorjahr betreffen ausschließlich die Gewerbesteuer, die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag des Berichtjahres. 2. Sonstige Rückstellungen: Die sonstige Rückstellungen erfassen die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Beträge für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Archivierung
ANGABEN ZUR BILANZ BILANZIERUNG UND BEWERTUNG C. Verbindlichkeiten: Die Verbindlichkeiten wurden gemäß § 253 Abs. 1 HGB zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Die Verbindlichekieten aus Lieferungen und Leistungen, sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben ebenso wie die sonstigen Verbindlichkeiten, wie im Vorjahr, Restlaufzeiten von jeweils unter einem Jahr. 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im brachenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalt gesichert. 5. Sonstige Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern im Sinne des § 42 Abs. 3 GmbHG: Gegenüber Gesellschaftern sind, mit Ausnahme der laufenden, kurzfristigen Verbindlichkeiten, z. B. aus Löhnen und Gehältern und Auslagenersatz etc., nachstehende Verbindlichkeiten auszuweisen:
D. Rechnungsabgrenzungsposten: Im Rahmen des Rechnungsabgrenzungspostens wurden für Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge nach dem Bilanzstichtag darstellen, entsprechende Passivposten gebildet. ANGABEN ZUR BILANZ BILANZIERUNG UND BEWERTUNG Steuern vom Einkommen und von Ertrag: Die Steuern vom Einkommen und Ertrag ergeben sich aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft im Berichtszeitraum. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag wurden im Rahmen der Abschlusserstellung errechnet und entsprechend in die Bilanz eingestellt. Erträge aus Beteiligungen: In den Erträgen aus Beteiligungen sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in folgender Höhe enthalten:
Nachtragsbericht: Aus dem Ausbruch des Coronavirus können sich gesamt- wirtschaftliche Risiken ergeben, die zu signifikanten Rückgängen des Wirtschaftswachstums führen können. Eine Beurteilung des Ausmaßes und der Dauer der Auswirkungen des Coronavirus auf die deutsche Wirtschaft und das operative Geschäft der WPW GmbH ist aus heutiger Sicht nicht abschließend möglich. Auf Basis der aktuellen Risikoanalysen und unter Berücksichtigung eingeleiteter Maßnahmen wird sich infolge der Auswirkungen der Geschäftsführung keine wesentliche Entwicklungsbeeinträchtigung für die angegebenen Kernsteuerungsgröße ergeben. Auf Basis der durchgeführten Analysen wird nicht von einer Bestandsgefährdung der WPW GmbH ausgegangen. SONSTIGE PFLICHTANGABEN UND HINWEISE Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage: Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB unter gleichzeitiger Ausnutzung der möglichen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 276 HGB gegliedert. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. MITGLIEDER DER UNTERNEHMENSORGANE Geschäftsführung: Die Gesellschaft WPW GmbH BERATEN PLANEN STEUERN hat folgende Organe: Zu gemeinschaftlich vertretungsberechtigten Geschäftsführern unter gleichzeitiger Aufhebung der Beschränkungen des § 181 BGB waren im Berichtszeitraum bestellt: 1. Dr.-Ing. Werner Backes im Zeitraum: 01.01.2023 - 31.12.2023 2. Dr.-Ing. Gernot Heit im Zeitraum: 01.01.2023 - 31.12.2023 3. Betriebswirt Christian Lehnfeld im Zeitraum: 01.01.2023 - 31.12.2023 4. Dipl.-Ing. (FH) Peter Hau im Zeitraum: 01.01.2023 - 31.12.2023 5. Dipl.-Ing. Architekt Janusz Janoschka im Zeitraum: 01.01.2023 - 31.12.2023 6. Dipl.-Ing. Dirk Karthein im Zeitraum: 01.01.2023 - 31.12.2023 7. Dr.-Ing. Kevin Vollmer im Zeitraum: 01.07.2023 - 31.12.2023 Die Geschäftsführer zu 1. bis 2. sind jeweils alleinvertretungsberechtigt, und zwar stets, und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Geschäftsführer zu 3. bis 7. sind gemeinschaftlich vertretungsberechtigt und zwar in der Weise, dass ein jeder von ihnen die Gesellschaft in Gemeinschaft mit einem weiteren Geschäftsführer oder in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertritt. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer 1. - 7. betragen für das Geschäftsjahr 2023 insgesamt EUR 1.583.892,17. MITGLIEDER DER UNTERNEHMENSORGANE Prokura: Zu Prokuristen der Gesellschaft waren im abgelaufenen Wirtschaftsjahr bestellt: Dipl.-Ing. Martin Wunn im Zeitraum: 01.01.2023 - 31.12.2023 Dipl.-Ing. Albert Lill im Zeitraum: 01.01.2023 - 31.12.2023 Die Prokuristen sind gemeinschaftlich vertretungsberechtigt und zwar in der Weise, dass ein jeder von ihnen die Gesellschaft in Gemeinschaft mit einem Geschäftsführer vertritt.
Saarbrücken, den 21. Februar 2025 Geschäftsführung der Firma WPW GmbH BERATEN PLANEN STEUERN Dr.-Ing. Werner Backes Dr.-Ing. Gernot Heit Betriebswirt Christian Lehnfeld Dipl.-Ing. (FH) Peter Hau Dipl.-Ing. Architekt Janusz Janoschka Dipl.-Ing. Dirk Karthein Dr.-Ing. Kevin Vollmer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.02.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die WPW GmbH BERATEN PLANEN STEUERN, Saarbrücken Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WPW GmbH BERATEN PLANEN STEUERN, Saarbrücken, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang für das Geschäftsjahr 2023 vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WPW GmbH BERATEN PLANEN STEUERN für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 21. Februar 2025 Scholz
GmbH & Co. KG
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