Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 190781
Vorher
HECHT Anlagenbau GmbH
Eingetragen
10.7.1998
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von Steinen, Beton und sonstigen mineralischen StoffenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Planung, Entwicklung, Herstellung, Verkauf, Installation und Wartung von Maschinen und Komplettanlagen vorwiegend für die schüttgutverarbeitende Industrie, wobei die Herstellung durch Subunternehmer erfolgt. Dabei handelt es sich um Maschinen und Anlagen für die innerbetriebliche Rohstoffversorgung sowie für die sonstige mechanische Verfahrenstechnik. Die Installation und Wartung erfolgt durch Subunternehmer, aber unter der Leitung der Gesellschaft, welche dabei selbst keine handwerklichen Tätigkeiten ausführt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Behringer
seit 8.4.2022
Geschäftsführer
Jan Hecht
seit 29.6.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
2.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hecht Technologie GmbH

Pfaffenhofen a.d. Ilm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

Hecht Technologie GmbH, Pfaffenhofen a. d. Ilm

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 306.225,47 82.149,46
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 161.128,00 467.353,47 157.341,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.524.522,56 7.732.011,56
2. technische Anlagen und Maschinen 237.931,00 289.993,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.303.551,00 1.325.574,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 113.150,24 9.179.154,80 30.000,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 6.866,83 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 755.067,46 761.934,29 415.751,60
Summe Anlagevermögen 10.408.442,56 10.032.820,62
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 12.034.486,00 12.784.047,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 2.129.928,82 1.820.520,01
3. geleistete Anzahlungen 1.345.452,45 925.533,48
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 13.320.669,82- 2.189.197,45 12.400.892,08-
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.202.245,35 2.968.058,34
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 72.487,40 0,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 123.379,45 4.398.112,20 309.058,35
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.251.425,62 962.800,99
Summe Umlaufvermögen 7.838.735,27 7.369.126,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 185.428,78 189.819,65
- davon Disagio Euro 4.716,67 (Euro 1.875,00)
18.432.606,61 17.591.766,36

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 7.008.942,63 5.131.111,23
III. Bilanzgewinn 0,00 0,00
Summe Eigenkapital 9.008.942,63 7.131.111,23
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 539.491,25 163.189,00
2. sonstige Rückstellungen 2.795.764,63 3.335.255,88 2.730.886,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.328.919,57 4.340.824,48
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 635.866,56 (Euro 1.011.904,91)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 2.693.053,01 (Euro 3.328.919,57)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.235.975,09 1.882.953,87
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 1.235.975,09 (Euro 1.882.953,87)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 965.609,53 358.755,39
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 965.609,53 (Euro 358.755,39)
4. sonstige Verbindlichkeiten 494.903,91 957.046,39
- davon aus Steuern Euro 331.219,60 (Euro 264.510,39)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 7.252,01 (Euro 12.559,54)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 494.903,91 (Euro 957.046,39) 6.025.408,10
D. Passive latente Steuern 63.000,00 27.000,00
18.432.606,61 17.591.766,36

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Hecht Technologie GmbH, Pfaffenhofen a. d. Ilm

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Rohergebnis 18.347.315,54 16.414.391,16
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.078.793,26 8.203.091,59
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.858.355,96 1.672.958,10
- davon für Altersversorgung Euro 94.938,15 (Euro 101.903,28)
10.937.149,22 9.876.049,69
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 690.292,59 639.909,78
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.917.551,89 3.649.036,59
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Euro 66.823,21 (Euro 177.832,38)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 87.629,88 10.406,91
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 52.581,97 26.116,95
- davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen Euro 52.581,97 (Euro 26.116,95)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 147.748,92 104.761,55
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertraa 804.395,36 619.259,84
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern Euro 36.000,00 (Euro 0,00)
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern Euro 0,00 (Euro 24.000,00)
9. Ergebnis nach Steuern 1.885.225,47 1.509.663,67
10. sonstige Steuern 7.394,07 13.768,75
11. Jahresüberschuss 1.877.831,40 1.495.894,92
12. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in andere Gewinnrücklagen 1.877.831,40 1.495.894,92
13. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der HECHT Technologie GmbH zum 31.12.2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in 85276 Pfaffenhofen und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ingolstadt unter HRB 190781 eingetragen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde mit der Perspektive der Unternehmensfortführung sowie unter Beachtung der allgemeinen Ansatz- und Bewertungsvorschriften und der besonderen Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften erstellt. Vom Wahlrecht der Aktivierung von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen als Zugang des Anlagevermögens nach § 248 Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 255 Abs. 2a i. v. m. Abs. 2 HGB wurde, Gebrauch gemacht. Im Übrigen blieben die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze unverändert.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet.

Erworbene und selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu den bei ihrer Entwicklung angefallenen Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Vom Wahlrecht der Aktivierung bestimmter Arten der Gemeinkosten (z.B. Sozialkosten, Kosten der betrieblichen Altersversorgung, Kosten für das Rechnungswesen) wurde hierbei kein Gebrauch gemacht, ebenso vom Wahlrecht der Einbeziehung von Finanzierungskosten. Die Entwicklungsprojekte wurden verlustfrei bewertet, soweit erforderlich, wurde der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Der Gesamtbetrag der Entwicklungsaufwendungen des Geschäftsjahres 2023 wird auf EUR 264.730,92 beziffert. Hiervon wurden 233.718,92 EUR aktiviert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden, soweit geboten, mit dem im Vergleich zu den Anschaffungskosten niedrigeren Stichtagswert bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bewertet und angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer beizulegender Wert anzusetzen war.

Die unfertigen Erzeugnisse, hier "in Arbeit befindliche Aufträge", wurden verlustfrei zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten notwendige Gemeinkosten in angemessener Höhe und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Vom Wahlrecht der Aktivierung bestimmter Arten der Gemeinkosten (z.B. Sozialkosten, Kosten der betrieblichen Altersversorgung, Kosten für das Rechnungswesen) wurde kein Gebrauch gemacht, ebenso vom Wahlrecht der Einbeziehung von Finanzierungskosten.

In der Position "fertige Erzeugnisse und Waren" sind Ersatzteile, Zubehör sowie Messe-, Vorführ- und Mietgeräte erfasst. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Geleistete Anzahlungen, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit ihrem Nennwert angesetzt. Anzahlungen und Forderungen in fremder Währung wurden gemäß § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEUR 53 (Vorjahr TEUR 60) sowie eine Einzelwertberichtigung über TEUR 7 (Vorjahr TEUR 1) gebildet. Alle Forderungen haben eine Laufzeit unter einem Jahr.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihren Nominalwerten in der Bilanz erfasst. Guthaben bei Kreditinstituten in fremder Währung wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden vorausbezahlte Kosten sowie ein Agio zeitanteilig abgegrenzt.

Im Eigenkapital der Gesellschaft ist der Gewinnverwendungsvorschlag bereits bei der Bilanzierung der Gewinnrücklagen berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen für das Wirtschaftsjahr in Höhe von TEUR 539 (Vorjahr TEUR 163) wurden unter Berücksichtigung der nach steuerlichen Vorschriften abweichenden Wertansätze gebildet.

Sonstige Rückstellungen für ausstehende Rechnungen wurden mit TEUR 1.010 (Vorjahr TEUR 838), für Personalverpflichtungen mit TEUR 1.173 (Vorjahr TEUR 1.223), für Gewährleistung mit TEUR 210 (Vorjahr TEUR 266), für Abschluss- und Prüfungskosten mit TEUR 80 (Vorjahr TEUR 89) und Aufbewahrung mit TEUR 300 (Vorjahr TEUR 300) gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit ihren Erfüllungsbeträgen entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften ermittelt.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden gem. § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Die auf der Passivseite ausgewiesenen latenten Steuern wurden mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen berechnet; dies sind der reguläre Körperschaftsteuersatz (incl. Solidaritätszuschlag) sowie eine durchschnittliche Gewerbesteuerbelastung von 13,0 %.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Der Anlagenspiegel gem. § 268 Abs. 2 HGB ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Im Wirtschaftsjahr 2023 wurde die Hecht Technology Inc., Delaware, USA, gegründet. Die Beteiligung am Stammkapital beträgt 100% bei einem Haftkapital von 100 USD (90 Euro). Der Jahresfehlbetrag 2023 des ersten Rumpfgeschäftsjahres des Tochterunternehmens beträgt 91.278,39 USD (82.829 Euro).

Im Wirtschaftsjahr 2023 wurde für die Hecht Versorgungskasse e.V. eine Dotierung in Höhe von TEUR 85 (Vorjahr TEUR 79) vorgenommen. Eine Unterdeckung besteht zum 31.12.2023 in Höhe von TEUR 43. Hierzu liegt ein Gutachten vor, welches nach versicherungsmathematischen Grundsätzen, nach dem Bewertungsverfahren PUC- Methode, anhand der Sterbetafeln von Prof. Dr. Heubeck (2018 G) bei Anwendung von erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,0 % und einem Zinssatz von 1,82 % erstellt wurde.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen TEUR 3.329 (Vorjahr TEUR 4.341). Hiervon haben TEUR 636 (Vorjahr TEUR 1.012) eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr, TEUR 2.229 (Vorjahr TEUR 2.657) eine Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren. Darlehen mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen in Höhe von TEUR 464 (Vorjahr TEUR 672). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 3.198 (VJ TEUR 3.704) grundpfandrechtlich besichert.

Die erhaltenen Anzahlungen haben eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 495 (Vorjahr TEUR 957) haben in Höhe von TEUR 495 (Vorjahr TEUR 827) eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr, in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 130) eine Laufzeit zwischen 1 und 5 Jahren.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge aus der Währungsumrechnung sind als "sonstige betriebliche Erträge" in Höhe von EUR 215.492,56 (Vorjahr EUR 571.067,31) enthalten. In dem Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 66.823,21 (Vorjahr EUR 177.832,38) erfasst.

Auf Wertpapiere des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 52.581,97 (Vorjahr EUR 26.116,95) vorgenommen.

V. Sonstige Angaben

Es bestehen Avalverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 9.701 (Vorjahr TEUR 1.103).

Das Unternehmen beschäftigte im Durchschnitt 140 (Vorjahr 129) Mitarbeiter, davon waren 111 (Vorjahr 96) Vollzeitbeschäftigte und 29 (Vorjahr 33) Teilzeitbeschäftigte.

Aufgrund der Aktivierung selbst geschaffener, immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens besteht gem. § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 240 (Vorjahr TEUR 58).

Der Jahresüberschuss wird in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen mit einem Jahresbetrag von TEUR 275 (Vorjahr TEUR 370), der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 275 (Vorjahr TEUR 432).

Die in der Bilanz ausgewiesenen latenten Steuern resultieren aus der Saldierung von aktiven und passiven latenten Steuern. Die aktiven latenten Steuern (TEUR 20, Vorjahr TEUR 16) beruhen auf passiven Latenzen. Die passiven latenten Steuern (TEUR 83, Vorjahr TEUR 42) wurden durch die Ausübung von Bilanzierungswahlrechten, insbesondere betreffend die Aktivierung von Entwicklungskosten veranlasst.

Die latenten Steuern wurden mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen berechnet; dies sind der reguläre Körperschaftsteuersatz (incl. Solidaritätszuschlag) sowie eine Gewerbesteuerbelastung von 13,04 %. Der Ansatz der latenten Steuern hat sich im Jahresvergleich um TEUR 36 erhöht.

Geschäftsführer der Gesellschaft:

Jan Hecht, Dipl.-Wirtschaftsingenieur, Pfaffenhofen

Markus Behringer, Dipl.-Kaufmann, Petershausen

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben die in § 285 Nr. 9 HGB verlangten Angaben über die Geschäftsführerbezüge

VI. Nachtragsbericht

Über die aktuelle Lieferkettenproblematik, die Folgen des Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine sowie den inflationären Druck auf die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft im Jahr 2024 wird im Lagebericht berichtet.

 

Pfaffenhofen, den 27.02.2024

Jan Hecht, Geschäftsführer

Markus Behringer, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hecht Technologie GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hecht Technologie GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hecht Technologie GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. [Beschreibung des Prüfungsurteils zum Lagebericht]

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter www.idw.de eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Traunstein, 28. Februar 2024

conwp GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Andreas L. Huber, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht

A. Geschäftsmodell

Als kompetenter Partner im sicheren Schüttgut-Handling steht das Familienunternehmen für passgenaue und effiziente Lösungen: HECHT. We Care.

Für die vielfältigen Ideen und Wünsche unserer Kunden beschäftigten wir uns seit über 45 Jahren entschlossen mit stetig wachsenden Herausforderungen im sicheren Handling von Schüttgut. Die individuellen Anforderungen unserer Kunden sind für unser hochqualifiziertes Techniker- und Ingenieursteam die Quelle für kontinuierliche Inspiration. Das Resultat dieses Engagements spiegelt sich in herausragenden Produktentwicklungen, darunter der bahnbrechende ProClean Conveyor, das berühmte HECHT-Fördermodul und zahlreiche weitere patentierte Produkte. Selbst bei höchster Komplexität präsentieren wir maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedlichste Containment-Levels.

Die herausragende Qualität unserer Maschinen und Anlagen steht im Dienste der Sicherheit sowohl der Mitarbeiter als auch der Produkte unserer geschätzten Kunden. Die Hecht Technologie GmbH ist nicht nur ein versierter Ansprechpartner für bewährte Standardlösungen, sondern auch ein Experte in der Entwicklung individueller Spezialanlagen. Unsere umfassende Produktpalette erstreckt sich über Systeme zum zuverlässigen Befüllen und Entleeren von Big Bags, Fässern, Containern und diversen Gebinden. Darüber hinaus bieten wir innovative pneumatische Förder-, Dosier- und Probenahmesysteme an. Das breite Leistungsspektrum der HECHT Technologie GmbH deckt sämtliche Facetten ab: von der umfassenden Beratung über das Produkt, ein präzises Engineering und eine detaillierte Planung bis hin zur zuverlässigen Lieferung, einer professionellen Installation, regelmäßigen Wartung und einem erstklassigen Service. Unsere Unterstützung erstreckt sich auch auf das After Sales- und Ersatzteilgeschäft, um die Langlebigkeit von Komponenten, Einzellösungen und schlüsselfertigen Gesamtsystemen zu gewährleisten. Unsere renommierten Kunden setzen sich vorwiegend aus den Global-Playern der pharmazeutischen, chemischen und lebensmittelverarbeitenden Industrie zusammen, aber auch die kunststoffherstellenden Betriebe oder die Automotive- und Batterieindustrie zählen zu unseren Partnern. Zugleich pflegen wir enge Beziehungen zum klassischen Mittelstand in diesen Branchen.

B. Wirtschaftsbericht

Auch das Wirtschaftsjahr 2023 war geprägt durch vielfältige Herausforderungen. So hat sich allgemein der Trend zu multipolaren Krisen verstärkt. Externe Einflüsse haben sich mit neuen Problemen im Inland vermischt. All dies hat auch Auswirkungen auf unser Geschäft. Wir sind weiterhin bestrebt, unseren Wettbewerbern einen Schritt voran zu sein und dadurch auch weiterhin erfolgreich zu sein. Dies ist uns im Jahr 2023 wiederum gelungen.

C. Geschäftsverlauf

a. Konjunktur

Das ifo-Institut hat mit Pressemitteilung vom 14.12.2023 berichtet, dass von einem Wirtschaftswachstum von bisher 1,4% nun mit 0,9% in 2024 für Deutschland gerechnet wird. Für 2025 wird eine Erhöhung auf 1,3% vorhergesagt. Weiterhin wird mit einer Reduktion des Wirtschaftswachstums für 2023 um 0,4% gerechnet. Deutschland ist damit in einer Rezession. Deloitte Research geht von einer Ausweitung der Wirtschaft für Europa von 0,4% aus. Laut der Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsinstitute in Deutschland wird die Inflationsrate im Jahr 2023 rund 6,1 Prozent betragen. Die Wirtschaftsinstitute rechnen grundsätzlich mit einer Entspannung bei den Preisanstiegen, nicht zuletzt weil die Energierohstoffpreise mittlerweile wieder deutlich gesunken sind. Dennoch rechnen die Institute erst im Jahr 2024 mit einer deutlich niedrigeren Inflationsrate. Für das Jahr 2025 wird eine Inflationsrate von unter zwei Prozent erwartet.

Der VDMA hat seine bisherige Konjunkturprognose im deutschen Maschinen- und Anlagenbau von minus 2% auf nun minus 4% für 2024 gesenkt. Dieser Rückgang wird als konjunkturelles Tal und nicht als Krise beschrieben. Preisbereinigt dürfte der Rückgang wohl bei etwa minus 1% liegen und damit noch verkraftbar sein.

b. Unternehmen

Wir konnten das Jahresergebnis nach Steuern weiter steigern. Es beläuft sich auf TEUR 1.878 (VJ TEUR 1.496). Auch das Jahr 2023 war geprägt von verlängerten Projektlaufzeiten aufgrund nicht fertiger Baustellen auf Kundenseite. Die Lieferkettenproblematik hat spürbar an Brisanz verloren. Bauteile, die vor einem Jahr, noch schwer oder gar nicht zu bekommen waren sind wieder verfügbar. Der Fachkräftemangel hat sich hingegen nicht entspannt und wird sich auf absehbare Zeit auch nicht beruhigen.

Die Umsätze konnten nochmals gesteigert werden, hingegen gingen die unfertigen Erzeugnisse leicht zurück. Der Auftragseingang ist weiterhin erfreulich hoch. Die Strategie der Diversifizierung wird weiterhin konsequent verfolgt.

Die Investition in die Ausweitung unserer F&E Tätigkeiten hat sich bereits im Umsatz niedergeschlagen. So konnten wieder deutlich mehr Neu- und Weiterentwicklungen bilanziert werden als noch in den Vorjahren. Das bestehende Wahlrecht zur Aktivierung von Entwicklungsleistungen des Geschäftsjahres wurde erneut ausgeübt.

Der Trendbruch im Vorjahr hin zu niedrigerem Materialeinsatz hat sich in 2023 fortgesetzt. Verringerte Einkaufskosten tragen spürbar zum nochmals verbesserten Ergebnis bei. Die Lieferfähigkeit wurde durch ein gut ausgestattetes Lager gestärkt.

Im Geschäftsjahr wurden im Schnitt 140 (VJ 129 Mitarbeiter) beschäftigt. Es konnten fast alle Einstellungen getätigt werden. Wir sind damit zufrieden. Im Jahr 2024 sind nur vereinzelte Einstellungen geplant.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr nochmals erhöht. Dies ist der Ausweitung der Geschäftstätigkeit und im Speziellen gezielten Maßnahmen zuzuschreiben. So wurde z.B. der Versicherungsschutz weiter verbessert und gezielt über Personalagenturen Mitarbeiter gesucht und eingestellt.

Im Anlagevermögen waren keine größeren Investitionen notwendig. Planmäßig wurde vorhandene Liquidität in Wertpapiere und Entwicklungen investiert.

Um die Präsenz am US-amerikanischen Markt zu stärken, wurde die Hecht Technology Inc. gegründet. Das Stammkapital beträgt 50 USD.

Der Bestand an in Arbeit befindlicher Aufträge steht mit TEUR 12.034 in den Büchern (VJ TEUR 12.784). Die Gesamtleistung konnte nochmals gesteigert werden. Die Bankguthaben konnten erhöht werden und belaufen sich auf TEUR 1.251 (VJ TEUR 963). Wiederum sind durch die Ausweitung der Geschäftstätigkeit die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf mehr als TEUR 4.202 angestiegen (VJ TEUR 2.968).

Die Eigenkapitalquote konnte weiter ausgebaut werden. (48,88% VJ 40,54%).

Die Unterdeckung der firmeneigenen pauschaldotierten Unterstützungskasse hat sich zum Stichtag nur marginal von TEUR 31 im Vorjahr auf nun TEUR 43 erhöht.

Die Rückstellungen haben sich insgesamt von TEUR 2.893 auf TEUR 3.335 erhöht. Insbesondere Steuerrückstellungen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen abgeschlossener Projekte sowie höhere Personalverpflichtungen haben diesen Anstieg geprägt.

Die gesamten Verbindlichkeiten sind zum 31.12.2023 deutlich auf nun TEUR 6.025 gefallen (VJ 7.539). Dies ist vor allem auf die planmäßige Tilgung von Bankdarlehen in Höhe von mehr als 1 Million Euro zurückzuführen.

Die von den Kreditinstituten bereitgestellten Kreditlinien wurden im Wesentlichen nicht genutzt. Aufgrund der Zinswende wurden Verwahrentgelte überwiegend zurückgezogen. Alle Verbindlichkeiten konnten jederzeit vollumfänglich bedient werden.

Der Jahresüberschuss 2023 wird thesauriert.

D. Bericht über die zukünftige Entwicklung, Chancen und Risiken

Die Lage des Unternehmens wird als sehr stabil erachtet.

Es ist zu erwarten, dass sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft weiterhin positiv darstellt.

Für die nächsten Jahre ist die Fortsetzung der Erweiterung der Betriebsimmobilien geplant.

Zur Ausweitung der Marktpräsenz in ganz Europa sind weitere Tochtergesellschaften und Kooperationen in Vorbereitung.

Die weltweite wirtschaftliche Lage muss als überaus herausfordernd bezeichnet werden. Protektionismus, aufkommender Nationalismus, Kriege in der Ukraine und in Nahost, Spannungen zwischen den Weltmächten sowie inflationäre Tendenzen sind nur eine kleine Anzahl aller Themen, die die Welt umtreiben. Wir haben die daraus folgenden Auswirkungen bislang gut kompensiert. Es kann jedoch auch in Zukunft nicht ausgeschlossen werden, dass es zu noch nicht ersichtlichen Belastungen kommt und damit zu geschäftlichen Einschränkungen auch für uns.

Wir als partnerschaftlich ausgerichtetes Unternehmen bleiben uns weiterhin treu. Wir setzen auf das gesprochene Wort, auf Kommunikation und ein Miteinander. Wir bleiben auch für 2024 und darüber hinaus positiv gestimmt und sehen uns natürlich als wertstiftender Teil der Wirtschaft.

Wir blicken weiterhin auf eine breite Kundenlandschaft mit einer guten Mischung aus Neukunden und Bestandskunden. Eine hohe Wiederkäufersituation stimmt uns auch hier positiv. Der Ruf der Hecht Technologie GmbH ist am Markt hervorragend.

Es ist keine Abhängigkeit von einzelnen Kunden sowie Lieferanten erkennbar. Das Wiederanlaufen der Auslandsmärkte setzt sich fort. Die Diversifikation wird weiter fortgesetzt werden.

Wir sind immer versucht Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten. Mit den vorhandenen Tools und Mitarbeitern wird uns dies auch in der Zukunft gelingen.

Der Versicherungsschutz wurde überarbeitet und erweitert.

Das Qualitätsmanagement des Unternehmens ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.

Auch im Jahr 2024 werden wir unsere wichtigsten Erfolgsfaktoren pflegen. Dies sind insbesondere unsere Mitarbeiter. Fleiß, Motivation, Qualifikation und der Mut etwas Neues auszuprobieren, alles Eigenschaften, die wir suchen und fördern. Weiterhin partizipieren unsere Mitarbeiter am Unternehmenserfolg. Es wurden durchschnittlich 140 (VJ 129) Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 29 in Teilzeit (VJ 33).

Die auch weiterhin feststellbaren Preiserhöhungen bei Materialien, Vorprodukten, Dienstleistungen und im Personalbereich werden offen gegenüber unseren Kunden kommuniziert und grundsätzlich weitergegeben. Ein erhöhtes Risiko ist daher nicht zu erwarten.

 

Pfaffenhofen, den 27.02.2024

Jan Hecht, Geschäftsführer

Markus Behringer, Geschäftsführer

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