Stammdaten

Register
Amtsgericht Flensburg HRB 105 HU
Eingetragen
22.6.2005
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Edelstahlerzeugnissen für die Entwässerungstechnik, Edelstahl und Apparatebau. Die Gesellschaft kann ihre Tätigkeit auf andere Geschäftszweige ausdehnen. Sie ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, sich an anderen Betrieben gleicher, ähnlicher oder verwandter Art zu beteiligen, solche Betriebe zu erwerben und sämtliche Geschäfte zu betreiben, die geeignet sind, die Unternehmungen der Gesellschaft zu fördern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hans-Jürgen Grabert
seit 25.11.2022
Geschäftsführer
Thomas Wiemann
seit 25.11.2022
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wiedemann GmbH

Husum

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

Darstellung des Geschäftsverlaufs 2022

Produktion

Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit besteht in der Fertigung von Edelstahlprodukten mit Spezialisierung in den Bereichen Entwässerungstechnik, Türen- und Fensterbau sowie Bauten für Einrichtungen im Hygiene-, Pharma- und Industrieküchenbereich. Die Fertigungspalette erstreckt sich weiter auf den Bau von Schaltschränken und von Produkten für den Bereich der Außenentwässerung sowie gestalterische Elemente.

Qualitätssicherungsmaßnahmen und Kontrollmechanismen in allen Fertigungsbereichen sichern unseren hohen Qualitätsstandard. Darin sehen wir die Basis für den Markterfolg unserer Produkte überhaupt und sichern den langfristigen Erfolg des Unternehmens.

Das Jahr 2022 war weiterhin geprägt durch die weltweite Corona Pandemie und den Krieg in der Ukraine. Interne Produktionsabläufe konnten weiterhin verbessert werden, allerdings fehlte der externe Input da wichtige persönliche Kontakte schwierig waren.

Die Gesamtleistung erhöhte sich um 2,5 % auf Euro 21.027.643,76.

Investitionen und Finanzierung

Im Zuge der weitergehenden Digitalisierung wird der Einsatz der verschiedenen EDV-Programme weiter vorangetrieben. 2022 haben wir mit der Entwicklung des neuen EDV-Systems fortgesetzt. Diese Umstellung wird sich durch personelle Veränderungen verzögern. Die vorhandene maschinelle Ausstattung wird geprüft und erforderliche Reparaturen bzw. Neuanschaffungen in diesem Bereich auf den Weg gebracht. Hier liegen bis auf weiteres die eindeutigen Schwerpunkte zur Optimierung der Produktion. 2022 wurden einige kleinere Anschaffungen getätigt. Ein Schweißroboter für MIG und MAG Schweißverfahren und eine Weber Entgratmaschine wurden geliefert.

Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr in die immateriellen Vermögensgegenstände aktivierungspflichtigen Investitionen getätigt in Höhe von 89.762,00 € und in das Sachanlagevermögen solche in Höhe von Euro 462.152,39 vorgenommen.

Diesen Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von Euro 416.339,52 gegenüber.

Die Investitionsmaßnahmen werden ausschließlich mit Eigenmitteln finanziert.

Personal- und Sozialbereich

Der Personalstand 2022 im Unternehmen hat sich nicht verändert. Verschiedenste interne und externe Aus- und Fortbildungsmaßnahmen wurden zur Verbesserung der Qualifikationen der Mitarbeiter durchgeführt.

Zum neuen Ausbildungsjahr 2022/2023 wurden 6 (Vorjahr 11) neue Auszubildende in unterschiedlichen technischen und kaufmännischen Bereichen eingestellt. Die Rekrutierung von neuen Mitarbeitern von externer Seite gestaltet sich weiter als sehr schwierig; der Fachkräftemangel ist allgegenwertig. Um diesen Mangel an Fachkräften im Bereich der Fertigung zu kompensieren, arbeiten wir weiterhin mit sehr gut ausgebildeten Personen aus der Slowakei und Leiharbeitsfirmen zusammen.

Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auch im Besonderen durch den Krieg in der Ukraine und der Pandemie negativ entwickelt.

Die Branche muss sich aber neben den nach wie vor vorhandenen Stärken wie das Angebot hochwertiger Produkte den Risiken stellen wie Preisdruck bei Standardprodukten sowie einer Abhängigkeit von einigen Abnehmerbranchen. Außerdem stehen z.T. erhebliche Energie- und Materialpreissteigerungen im besonderen Fokus. Auch Materialknappheit und Lieferketten sind ein Thema.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Entwicklung in Umsatz- und Auftragsvolumen war gegenüber 2021 negativ.

Darstellung der Lage

Vermögenslage

Die Vermögensstruktur ist gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig verändert. Die Investitionen in Sachanlagen überstiegen die Abschreibungen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme mit 20,4% (Vorjahr 23,0%) vergleichsweise hoch.

33,4% der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 10,0 %.

Die Kapitalstruktur wird, wie bisher durch einen sehr hohen Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme bestimmt. Diese beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 84,3%.

Finanzlage

Die Investitionsmaßnahmen werden unverändert mit eigenen Mitteln durchgeführt und stärken damit die Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens.

Die stabile Vermögens- und Kapitalstruktur gibt wie bisher die insgesamt solide Struktur des Unternehmens wieder.

Ertragslage

Unser Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich im Berichtsjahr gegenüber dem des Vorjahres verschlechtert. Dies ist insbesondere auf unser verändertes Material Einkaufsverhalten, wegen sich abzeichnender unsicherer Versorgungslage zurückzuführen.

Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden

Die Bereiche der Risikoerkennung, Risikoanalyse und Risikokommunikation sind essenzielle Arbeitsfelder der Geschäftsführung und der verantwortlichen Mitarbeiter, welche laufend bearbeitet und unter Einsatz inner- und außerbetrieblicher Kontrollverfahren regelmäßig verbessert werden.

Das Risikomanagementsystem insgesamt trägt dazu bei, Störungen und Entwicklungen im innerbetrieblichen Ablauf, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, frühzeitig aufzudecken und zu beheben. Es wird ständig weiterentwickelt und ist integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse, um den aktuellen Anforderungen entsprechen zu können.

Das Unternehmen verfügt damit über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Organisatorische und technische Risiken werden dadurch eingegrenzt. Diese Planungs- und Kontrollinstrumente werden noch intensiver bewertet, in Führungskreis-Sitzungen werden weitere Verbesserungen angestrebt.

Chancen

Mit konsequenter Weiterentwicklung unserer Produktpalette, Produkterweiterungen und -Anpassungen sowie Prozessverbesserungen werden weiterhin positive Akzente für eine erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens gesetzt.

Außerdem gehören Optimierungen in der Vertriebsstruktur und strukturelle Veränderungen in der bisherigen Marketingstrategie zu unseren Entwicklungschancen.

Die Verbesserung der Exportstrategie wird zur weiteren positiven Entwicklung des Unternehmens beitragen.

Weiterhin sehen wir in unserem Einkaufsmanagement und der damit verbundenen guten Lagerhaltung eine zusätzliche Chance.

Prognosebericht

Seit dem Bilanzstichtag wurden die geschäftlichen Aktivitäten stark geprägt durch die veränderten internen und externen Strukturen; hier werden teilweise weitgehende Anpassungen vorgenommen, welche im Ergebnis die Umsatz- und Auftragslage nachhaltig positiv beeinflussen werden.

Allerdings sind vom Unternehmen nicht zu beeinflussende Entwicklungen schwer vorhersehbar und erschweren eine Prognose. Schwankende Materialeinstandspreise werden versucht durch eine kontrollierte Materialbeschaffung und Bevorratung auszugleichen.

Einzelne Vorgänge und Ereignisse von besonderer Bedeutung haben sich nicht ergeben.

Insgesamt werden zahlreiche Ansätze zur Weiterentwicklung des Unternehmens durchgehend verfolgt. Insbesondere werden durch Weiterentwicklungen des Qualitätsmanagements kontinuierlich und zielgerichtet Verbesserungen in innerbetrieblichen Abläufen erreicht.

Auf Basis der Erkenntnisse und den eingetretenen Veränderungen erwartet die Geschäftsführung für das Wirtschaftsjahr 2023 eine positive Umsatzentwicklung und stabiler Auftragslage. Aufgrund von Produktivitätsverbesserungen, weiteren Verbesserungen der Arbeitsabläufe, verbessertes Einkaufsmanagement werden wir unser Jahresergebnis verbessern.

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 4.374.433,22 4.494.104,43
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 202.557,80 113.083,30
II. Sachanlagen 2.176.875,44 2.137.548,30
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.322,00 9.234,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.199.445,30 1.377.730,30
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 658.865,00 750.584,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 307.243,14
III. Finanzanlagen 1.994.999,98 2.243.472,83
1. Beteiligungen 233.949,06 233.046,91
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9.000,00 9.000,00
3. Sonstige Finanzanlagen 1.752.050,92 2.001.425,92
B. Umlaufvermögen 16.993.820,06 14.923.466,19
I. Vorräte 7.169.227,01 5.403.889,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.152.482,24 1.956.136,36
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 269.390,08 276.693,69
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 269.390,08 269.390,08
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.883.092,16 1.679.442,67
III. Wertpapiere 0,00 120.358,90
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.672.110,81 7.443.081,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 93.711,25 127.402,52
Aktiva 21.461.964,53 19.544.973,14

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 18.086.076,41 17.489.879,68
I. Gezeichnetes Kapital 153.387,56 153.387,56
II. Gewinnrücklagen 4.090.325,57 4.090.325,57
III. Gewinnvortrag 13.250.896,70 11.952.682,15
IV. Jahresüberschuss 591.466,58 1.293.484,40
B. Rückstellungen 657.267,05 697.892,20
C. Verbindlichkeiten 2.718.621,07 1.357.201,26
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.485.247,93 1.123.828,12
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 233.373,14 233.373,14
Passiva 21.461.964,53 19.544.973,14

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 13.645.654,46 14.553.798,44
2. Personalaufwand 9.047.379,68 9.222.081,34
a) Löhne und Gehälter 7.648.636,90 7.806.438,81
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.398.742,78 1.415.642,53
davon für Altersversorgung 55.254,93 53.095,77
3. Abschreibungen 416.339,52 434.350,43
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 416.339,52 434.350,43
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.164.032,00 3.005.799,47
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.647,44 27.526,23
davon aus verbundenen Unternehmen 6.548,53 7.053,61
davon Erträge aus Abzinsung 1.126,73 3.008,37
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 71.784,07 80.659,61
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 353.509,44 536.390,42
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 10.791,92 17.387,87
8. Ergebnis nach Steuern 613.257,19 1.302.043,40
9. sonstige Steuern 21.790,61 8.559,00
10. Jahresüberschuss 591.466,58 1.293.484,40

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt.

Nach den in 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschaft macht teilweise von den Erleichterungsvorschriften hinsichtlich des Anhangs Gebrauch.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Flensburg, HRB Nr. 105 HU unter der Firma Wiedemann GmbH eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist Husum.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

1. Die Immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

2. Die Vermögensgegenstände des abnutzbaren Anlagevermögens wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear bzw. degressiv abgeschrieben. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Netto-Einzelanschaffungswert von bis zu € 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

3. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag beizulegende niedrigere Wert angesetzt.

Für außerplanmäßige Abschreibungen bzw. Zuschreibungen bestand keine Veranlassung.

Die Darstellung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.

4. Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten nach dem Grundsatz der Einzelbewertung unter Berücksichtigung der zulässigen Bewertungsvereinfachungsverfahren angesetzt.

Abschreibungen auf einen niedrigeren Wert, der sich aus dem Tageswert am Abschlussstichtag ergibt, wurden entsprechend berücksichtigt. Hierbei wurde das Alter der Bestände, Gängigkeit und Verwertbarkeit bei der Bewertung zu Grunde gelegt. Alle erkennbaren Risiken aus einer verminderten Verwertbarkeit des Vorratsvermögens wurden berücksichtigt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu den Herstellungskosten bewertet.

5. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert, soweit erforderlich abzüglich Einzelwertberichtigungen sowie abzüglich einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko, bewertet. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr sind in Höhe von € 269.390,08 enthalten, sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr bestehen nicht.

6. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag beizulegende niedrigere Wert angesetzt.

7. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

8. Für Ausgaben, die vor dem Bilanzstichtag geleistet wurden, wirtschaftlich aber eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag betreffen, wurden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

9. Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Absatz 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt € 0,00.

10. Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

11. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

12. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

3. Sonstige Pflichtangaben gemäß § 285 HGB

Verbindlichkeitenspiegel (§ 285 Nr. 1 HGB):

31. Dezember 2022 Stand zum
Restlaufzeit bis 1 Jahr
Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.393.950,79 1.393.950,79 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 620.042,83 620.042,83 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 704.627,45 471.254,31 0,00 233.373,14
2.718.621,07 2.485.247,93 0,00 233.373,14

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr betrug im Vorjahr € 1.123.828,12 und mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren € 233.373,14.

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 79,00
Angestellte 81,00
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 162,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 149,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 13,00

Geschäftsführer waren im abgelaufenen Geschäftsjahr Frau Susanne Wiedemann-Grabert und Herr Hans-Jürgen Grabert (§ 285 Nr. 10 HGB).

Beteiligungsspiegel (§ 285 Nr. 11 HGB):

Gesellschaft Sitz Anteil am Kapital
in %
Eigenkapital (31.12.2022) Jahresergebnis 2022
WT POLSKA Sp. z. o. o. Polen 100,00 1.333.913,55 159.528,46

4. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften in Höhe von € 0,00. Die eingegangenen Bürgschaftsverpflichtungen waren nicht zu passivieren, da mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung bestand im abgelaufenen Geschäftsjahr aus Frau Susanne Wiedemann-Grabert und Herrn Hans-Jürgen Grabert (ab 28.09.2022) (§ 285 Nr. 10 HGB).

Bezüge und Anteile aktiver Organmitglieder

Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Gewinnverteilung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 13.842.363,28 wie folgt zu verwenden: Einstellung in die Gewinnrücklagen in Höhe von € 10.909.674,43, Vortrag des übrigen Bilanzgewinns auf neue Rechnung.

 

Husum, den 21. Mai 2024

gez. Susanne Wiedemann-Grabert

gez. Hans-Jürgen Grabert

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.05.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Wiedemann GmbH, Husum

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wiedemann GmbH, Husum, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wiedemann GmbH, Husum, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stade, den 30. April 2024

Hammann Wiegers Schnirring PartG mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dipl.-Kfm. Detlef Schnirring, Wirtschaftsprüfer

Hinweis gem. § 328 Abs. 1 a) Satz 2 HGB:

Der Jahresabschluss und der Lagebericht werden wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

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