Quadrant EPP Deutschland GmbHLiquidiert
48691 Vreden, DeutschlandStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Kreuzwieser seit 5.3.2018 | Prokura |
Michael Koch seit 14.2.2018 | Geschäftsführer |
Stefan Willing seit 26.5.2014 | Geschäftsführer |
Herbert Uther seit 15.1.2008 | Prokura |
Matthias Lübbering seit 24.3.2006 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Quadrant EPP Deutschland GmbHVredenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2017 bis zum 31.03.2018Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.04.2017 - 31.03.2018Grundlagen der Gesellschaft Quadrant EPP Deutschland GmbH produziert und vertreibt Halbzeuge aus technischen- und Hochleistungskunststoffen, die von ihren Kunden in der Regel zu Fertigteilen verarbeitet werden. Zur Gesellschaft mit Sitz in Vreden gehört eine weitere Betriebsstätte in Sinsheim. Daneben werden aus den Halbzeugen auch eigene Fertigteile hergestellt. Die Produktpalette erstreckt sich von Polyamid (,,PA"), Polyacetal (,,POM") und Ultra High Molecular Weight Polyethylene ("UHMW-PE") bis zu Hochleistungswerkstoffen wie PEEK, PAI und PBI, die eine Temperaturbeständigkeit von über 425°C haben und dabei absolut dimensionsstabil bleiben. Die Halbzeuge werden zerspant oder thermoverformt und in verschiedenen Industrien von der Elektronik über die Verpackungsmaschinenindustrie bis zur chemischen Prozessindustrie für Anwendungen eingesetzt, wo Eigenschaften wie Gleitfähigkeit, Abriebfestigkeit, Dimensionsstabilität, Chemie- und Säurebeständigkeit oder Reinheit von größter Wichtigkeit sind. Das Geschäftsjahr wurde mit Wirkung ab dem 01. April 2016 auf ein vom Kalenderjahr abweichenden Zeitraum umgestellt. Wirtschaftsbericht Geschäftsverlauf Die wirtschaftliche Lage der Quadrant EPP Deutschland GmbH im Geschäftsjahr 2017/2018 verlief wie auch schon im letzten Geschäftsjahr recht zufriedenstellend. Ein wesentlicher Fokus - neben dem operativen Geschäft - lag in diesem Jahr in der Optimierung des Logistik- und Produktions-Workflows. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2017/2018 weitestgehend erfüllt wurden. Umsatz- und Auftragslage Der Gesamtumsatz des Geschäftsjahres betrug 124.633 T€ (Vj. 102.074 T€). Die Entwicklung der Umsätze ist im Wesentlichen auf gestiegene Materialbeschaffungspreise im Produktsegment Medizintechnik zurückzuführen, die entsprechend an die Kunden weitergegeben werden konnten. Unterstützt wurde die Entwicklung durch ein stabiles stetiges Wachstum im Standard-Halbzeuggeschäft sowie einem deutlichen Zuwachs im Auskleidungssegment. Die Auftragslage entwickelte sich im Geschäftsjahr sehr stabil. Produktneuentwicklungen und die Stabilisierung der damit verbundenen Produktionsprozesse führten zu guten Umsatzentwicklungen in den genannten Produktsegmenten, und bilden somit weiterhin eine solide Basis für die kommenden Jahre. Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Regionen wie folgt:
Investitionen Das Investitionsvolumen 2017/2018 betrug 2.895 T€, davon entfallen 49 T€ auf immaterielle Vermögensgegenstände und 2.847 T€ auf Sachanlagen. Für das Kalenderjahr 2018 ist ein ähnliches Investitionsvolumen wie im Vorjahr vorgesehen. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr von 43.093 T€ um 8.073 T€ auf 51.166 T€ gestiegen. Der Anstieg ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf höheres Anlagevermögen (+ 1.134 T€), höhere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte (+ 2.785 T€) sowie höhere Vorräte (+ 2.282 T€) im Vergleich zum Vorjahresbilanzstichtag zurückzuführen. Das Guthaben bei Kreditinstituten ist um 141 T€ gestiegen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um 450 T€ gesunken. Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten um 3.370 T€ und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen um 2.548 T€ im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt 44,15 % (Vj. 52,42 %). Der Rückgang der Eigenkapitalquote ist auf die gestiegene Bilanzsumme zurückzuführen. Der Finanzmittelbestand beträgt zum Stichtag 6.569 T€ (Vj. 6.429 T€) und stellt weiterhin eine solide Finanzierungssituation sicher. Ertragslage Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2017/2018 liegt bei 4.149 T€ (Vj. 4.907 T€). Die Rohmarge hat sich zum Vorjahr aufgrund von Verschiebungen im Produktmix relativ gesehen leicht verschlechtert. Sie liegt hierbei jedoch insgesamt innerhalb des strategischen Planungshorizontes. Interne Projekte zur Optimierung des Logistik- und Produktions-Workflows haben in diesem Wirtschaftsjahr zunächst noch Fertigungskapazitäten gebunden, bilden jedoch eine solide Basis für die zukunfts- und wettbewerbsfähige Sicherung der Wertschöpfungskette. Personalkosten, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen verliefen plankonform und relativ unverändert zum Vorjahr. Die Kosten für Forschung und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr 628 T€ (Vj. 518 T€). Dem Bereich sind aktuell 3 Mitarbeiter (Vj. 3 Mitarbeiter) zugeordnet. Aufgrund des abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrages wird der Gewinn in Höhe von 4.149 T€ an den Organträger, die Quadrant Deutschland Holding GmbH & Co. KG, Sinsheim, abgeführt. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Risiken bei der Rohstoffbeschaffung Die Rohstoffe werden überwiegend bei namhaften Produzenten bezogen. Engpässe in der Versorgung sind aufgrund längerfristiger Lieferverträge und aufgrund von Ausweichmöglichkeiten nicht zu befürchten. Andere Ausfälle im Rohstoff- oder Halbzeugbereich könnten durch Schwesterwerke innerhalb der Quadrant-Gruppe kompensiert werden. Risiken auf Kundenseite Die Kundenbasis ist über Jahre stabil und breit aufgestellt, und dadurch nicht abhängig von der Entwicklung einzelner Kunden. Durch intensive Zusammenarbeit mit unseren Kunden und dem dadurch bedingten regelmäßigen Informationsaustausch sind auf Kundenseite keine nennenswerten Forderungsausfälle zu verzeichnen. Bestandsgefährdende Risiken Eine Bestandsgefährdung geht im Geschäftsjahr 2017/2018 weder von einem einzelnen Risiko noch von Risiken im Verbund aus. Chancen für die Umsatzentwicklung Die Quadrant EPP Deutschland GmbH setzt für Halbzeug-Produkte (Platten, Stäbe, Rohre und Profile) aus technischen und Hochleistungskunststoffen weiterhin auf enge Zusammenarbeit mit Partnern im Bereich Handel und Zerspaner in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Chancen durch Synergien mit Handelspartnern und Zerspanern werden gemessen an den Erfahrungen der letzten Jahre als sehr positiv bewertet. Quadrant bietet dabei neben dem Kerngeschäft aus Halbzeugen und Fertigteilen aus technischen und Hochleistungskunststoffen umfassende technische und anwendungsbezogene Beratungsleistungen. Zudem ergeben sich aus zunehmender Vernetzung zwischen Kunden und Quadrant gute Chancen. Dieses wird verstärkt wahrgenommen und ist ein deutliches Differenzierungsmerkmal seitens Quadrant. Quadrant ist mit einem zentralen Service- und Logistikcenter in Europa für technische Kunststoffe von PE 500 (HMW-PE) bis PEEK und darüber hinaus einer der größten Anbieter von technischen und Hochleistungskunststoffen aus einer Hand. Das OEM- und Geschäft mit Fertigteilen wird noch selektiver und in Abstimmung mit der globalen Marktsegmentstrategie innerhalb der Quadrant- und Mitsubishi-Chemical-Gruppe betrieben. Daraus hat sich eine deutliche Verbesserung der Ertragslage in diesem Marktsegment ergeben. Weitere Verbesserungen werden angestrebt. Technische und Hochleistungskunststoffe sind weiterhin aufgrund von sehr positiven Produkteigenschaften in Bezug auf Verschleißschutz, Gewichtsersparnis, Chemikalienbeständigkeit und Konstruktionsverbesserung sehr gefragt. Substitution von Metallen und anderen Werkstoffen stellt nach wie vor das größte Wachstumspotential dar. Mit der Qualifikation der Ketron® PEEK Produktgruppe bei führenden Flugzeugherstellern hat Quadrant das breiteste Programm an technischen Kunststoffen, die im Flugzeugbau zugelassen sind. Dieses hat zu deutlichem Zuwachs im Bereich Luftfahrt geführt. Aufgrund dieses Wachstums ergeben sich in diesem Segment zusätzliche Umsatzpotentiale für die Zukunft. Diese Chancen sind verbunden mit dann steigenden Kosten für Qualitätsmanagement, Risiko und Compliance. Der große Bedarf an Kunststoffen einerseits und die knapperen Kapazitäten auf der Rohstoffseite andererseits führen zu Preis- und Kostensteigerungen. Die Weitergabe von Rohstoffpreiserhöhungen an den Markt durch den Handel und Zerspaner ist trotz Effizienzprogrammen zwingend notwendig, um Profitabilität zu sichern. Der Bereich Medizintechnik entwickelt sich weiterhin gut, wenn auch mit deutlich erhöhter Wettbewerbsintensität. Die Belieferung der Kunden erfolgt global allerdings mit reduziertem Wachstum im Bereich der Endoprothetik (z.B. Hüft- und Kniegelenke) Die Neuproduktentwicklung hat sich nach vielen Produkteinführungen in den letzten Jahren deutlich reduziert. Weiterer Ausblick Quadrant sieht die Prognose für das Geschäftsjahr 2018/2019 insgesamt optimistisch. Die Nachfrage nach technischen und Hochleistungskunststoffen wir aufgrund der positiven Eigenschaften von Kunststoffen gegenüber anderen Werkstoffen hoch bleiben. Konjunkturell kann es zu einer Abschwächung und erhöhten Wettbewerbsintensität kommen. Differenzierungen im Bereich von Service, Logistik, neuen Technologien und Vernetzung mit Kundenwerden an Bedeutung zunehmen. Insgesamt erwartet Quadrant für das Geschäftsjahr 2018/2019 eine ähnliche Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, über die zu berichten wäre.
Vreden, 17.05.2018 Quadrant EPP Deutschland GmbH Die Geschäftsführung Michael Koch Matthias Lübbering Stefan Willing Bilanz zum 31. März 2018Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. April 2017 bis 31. März 2018
Anhang für das Geschäftsjahr 01.04.2017 - 31.03.2018Allgemeine Hinweise Sitz der Quadrant EPP Deutschland GmbH ist Vreden. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 3406 im Register des Amtsgerichts Coesfeld eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear pro rata temporis. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode pro rata temporis vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter werden im Zugangsjahr als Sammelposten erfasst und pauschalierend jeweils mit 20 % p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 3,57 % (Vorjahr 3,94 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,5 % (Vorjahr 2,5 %), die BBG-Dynamik mit 2,5 % (Vorjahr 2,5 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 1,5 % (Vorjahr 1,5 %) berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag als Differenz aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn, respektive sieben Geschäftsjahren, beläuft sich zum 31. März 2018 auf TEUR 507. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Sonstige Rückstellungen sind insbesondere gebildet worden für Berufsgenossenschaft, Altersteilzeit, ausstehende Rechnungen, Urlaubsansprüche, Zeitguthaben, ausstehende Personalabrechnungen, Jubiläum und Gewährleistung. Die Rückstellungen für Altersteilzeit werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde der der tatsächlichen Restlaufzeit entsprechende durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen und erwartete BBG-Dynamik wurden jeweils mit 2,5 % (Vorjahr 2,5 %) berücksichtigt. Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Eine Rückdeckungsversicherung ist als kongruent zu bezeichnen, wenn die aus ihr resultierenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch hinsichtlich der Zeitpunkte mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten deckungsgleich sind. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sog. geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zzgl. einem etwaigen vorhandenen Guthaben aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung). Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital beläuft sich gemäß Gesellschaftsvertrag auf EUR 4.500.000,00. Rückstellungen für Pensionen Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung ist nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar: Zum 31. März 2018 wurde mangels Erfüllung der Voraussetzung des § 246 Abs. 2 HGB eine Saldierung mit dem Aktivwert des Deckungsvermögens nicht vorgenommen. Im Vorjahr würde bei nicht saldiertem Ausweis der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung zum 31. März 2017 TEUR 3.046 betragen. Rückstellung für Altersteilzeit Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Die Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände entsprechen unter Beachtung des Niederstwertprinzips den fortgeführten Anschaffungskosten und damit dem beizulegenden Zeitwert i. S. d. § 255 Abs. 4 Satz 4 HGB. Dieser Wert stimmt auch mit dem steuerlichen Aktivwert überein. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen wie im Vorjahr weniger als 1 Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht gesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB bestehen gegenüber Dritten in Höhe von TEUR 1.715 aus Leasingverpflichtungen; davon sind TEUR 650 im Geschäftsjahr 2018/2019 fällig. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2018 und 2022. Zweck der Leasingverträge ist rein wirtschaftlicher Natur. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Regionen wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Bei den in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen periodenfremden Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie Erträge aus Anlagenabgängen. Sonstige Angaben Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr folgende Personen an:
Auf die Angabe der Vergütung für die Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt des Geschäftsjahres:
Konzernverhältnisse Die Gesellschaft gehört zum Konsolidierungskreis der Quadrant AG, Lenzburg (Schweiz). Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf und wird konsolidiert in die Mitsubishi Chemicals Holdings Corporation mit Sitz in Tokio (Japan), welche den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Quadrant AG ist am Sitz der Quadrant AG, Lenzburg (Schweiz), erhältlich. Der Konzernabschluss der Mitsubishi Chemicals Holdings Corporation ist am Sitz der Mitsubishi Chemicals Holdings Corporation, Tokio (Japan), erhältlich. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für
Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Vreden, 17.05.2018 Quadrant EPP Deutschland GmbH Die Geschäftsführung Michael Koch Matthias Lübbering Stefan Willing Entwicklung des Anlagevermögens für 2017/2018
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Quadrant EPP Deutschland GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Quadrant EPP Deutschland GmbH, Vreden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2017 bis zum 31. März 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Quadrant EPP Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2017 bis zum 31. März 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, 1. August 2018 Ernst
& Young GmbH
Broschk, Wirtschaftsprüfer Leuchter, Wirtschaftsprüfer |
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