Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 14153
Vorher
MSO - GmbH Michael Orlowski
Eingetragen
30.11.2005
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von pharmazeutischen Grundstoffen
Gegenstand
die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von medizintechnischen Produkten zur Behandlung von kardiovaskulären und intravaskulären Erkrankungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert63.63% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Cardionovum Holding Co., LimitedHKG
44.54%
Cardionovum Holding Co., LimitedHKG
19.09%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Cardionovum Holding Co., Limited
HKG
45.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CARDIONOVUM GmbH

Bonn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

CARDIONOVUM ist im Bereich der Fertigung, Entwicklung und Vertrieb von Medizinprodukten zur Behandlung von kardiovaskulären und intravaskulären Erkrankungen tätig.

Das Produktsortiment umfasst beschichtete Ballonkatheter (DCB) und medikamentenfreisetzenden Stents. Das DCB-Sortiment basiert auf der SAFEPAX®-Paclitaxel-Beschichtungsmatrix, die die niedrigsten Abwaschraten auf dem Markt aufweist.

Das starke Engagement des Unternehmens in der klinischen Forschung gewährleistet eine kontinuierliche Vertiefung und Erweiterung der Evidenzbasis zur Unterstützung der klinischen Vorteile unserer Produkte.

Im Wesentlichen besteht der Kundenkreis der Gesellschaft aus Krankenhäusern und Kliniken, aus chirurgischen Praxen sowie aus Wiederverkäufern. Dabei tritt die CARDIONOVUM GmbH sowohl auf nationalen als auch internationalen Märkten auf.

II. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogenen Rahmenbedingungen

Darstellung der gesamtwirtschaftlichen Lage

Im Jahr 2023 lag die Inflationsrate in Deutschland bei etwa 6,0 % und in der Eurozone bei 5,7 %. Für 2024 wird erwartet, dass die Inflationsrate in Deutschland auf 3,2 % und in der Eurozone auf 2,9 % sinken wird.

Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte in 2024 ihre Geldpolitik weiter lockern, sofern die Preisentwicklungen dies zulassen. Eine Rückkehr zu den sehr niedrigen Leitzinsen der Vergangenheit wird jedoch nicht erwartet. Die EZB könnte 2024 bis zu drei Zinsschritte vornehmen.

Für das Jahr 2024 wird ein moderates Wirtschaftswachstum erwartet. Die Deutsche Bank prognostiziert für die Eurozone und Deutschland ein BIP-Wachstum von 0,7 % beziehungsweise 0,9 %. Weltweit wird ein Wachstum von 2,8 % prognostiziert, wobei Asien weiterhin als Wachstumsmotor fungiert, insbesondere Indien und China mit Wachstumsraten von rund 5 %.

Wichtige geopolitische Risiken bleiben bestehen. Diese könnten sich auf die globale Nahrungsmittel- und Energiesicherheit auswirken. Auch die hohen Fiskalausgaben zur Bewältigung der grünen Transformation der Wirtschaft sowie der zunehmende globale Wettbewerb um natürliche Ressourcen könnten langfristig inflationstreibend wirken.

Ein potenzieller Treiber für wirtschaftlichen Aufschwung könnte die Entwicklung neuer Technologien sein. Gelingt es, diese zur Marktreife zu bringen, könnten sie entscheidend für zukünftiges Wachstum und Wohlstand sein.

(Quelle: Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG, Frankfurt am Main - Perspektiven - Der Jahresausblick 2024)

Darstellung der wirtschaftlichen Lage in der Branche

Die nachfolgend beschriebene Branchenentwicklung resultiert aus der Einschätzung des Managements.

Herz-Kreislauf-Verfahren haben sich in den letzten Quartalen allmählich erhöht und die Auswirkungen von COVID überwunden. Die Eingriffe sind weltweit wieder auf dem regulären Niveau. Auch die Einschränkung der Verwendung von Paclitaxel bei einigen Indikationen ist weggefallen und Ärzte sind wieder bereit, medizinische Geräte mit diesem Wirkstoff zu verwenden.

Interventionelle Kardiologen reduzieren allmählich die Anzahl der medikamentenfreisetzenden Stents (DES) zugunsten von medikamentenbeschichteten Ballons (DCB), um weniger Metall in den Arterien zu hinterlassen. Das Wachstum der koronaren DES in Europa betrug 1,5 %, während das Wachstum der DCBs 99,5 % betrug. Obwohl DCBs derzeit nur 10 % der während der PCI-Verfahren verwendeten Geräte ausmachen, wird erwartet, dass ihr Anteil in den nächsten 6 Jahren auf 30 % bis 50 % steigen wird, entsprechend dem Markttrend.

Die Leistung der koronaren DCBs (Restore DEB®) von CARDIONOVUM in Bezug auf Sicherheit und Wirksamkeit wurde im Laufe der Jahre durch ein starkes klinisches Programm nachgewiesen, dass das Unternehmen als zuverlässigen Anbieter dieser Technologie in der ersten Reihe der DCB-Lieferanten positioniert. CARDIONOVUM hat das Wachstum des koronaren DCB-Marktes begleitet, indem es einen starken Marktanteil beibehielt.

Im Bereich der peripheren Intervention hat das Ende der Paclitaxel-Verwendungseinschränkung die Anzahl der Eingriffe erhöht. In Europa wuchs der Markt im DCB-Segment um 17,6 %. Auch die klinischen Nachweise für Legflow OTW und RX® nahmen weiter zu, da Patienten in die Signature-RCT-Studie eingeschlossen wurden. Im Geschäftsjahr 2023 erweiterte CARDIONOVUM das Geschäft mit Legflow OTW und RX® durch den Beginn des Verkaufs in sieben neuen Ländern.

Das Geschäft mit Aperto OTW® wächst, da immer mehr Ärzte die Verwendung von DCBs als die richtige therapeutische Option zur Behandlung von Stenosen im Gefäßzugang für Hämodialysepatienten akzeptieren. CARDIONOVUM investiert stark in Bildungsprogramme in diesem Segment und generiert klinische Nachweise zur Sicherheit und Wirksamkeit von Aperto OTW® zur Behandlung von Gefäßzugangsverletzungen. 2023 wurden acht neue Länder für Aperto® eröffnet.

Das regulatorische Team von CARDIONOVUM verwaltet weiterhin den Übergang von der Medizinprodukterichtlinie (MDD) zur EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) für alle Produkte und wird die CE-Rezertifizierung für alle Produkte gewährleisten. Trotz der Verlängerung der Umsetzung der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) für Klasse-III-Geräte durch die EU bis zum 31. Dezember 2027 hat CARDIONOVUM im April 2023 bereits das erste Dossier für Aperto OTW® eingereicht und plant, das zweite Dossier für Restore DEBR einzureichen.

III. Forschung und Entwicklung

Die Forschung und Entwicklung spielt seit der Unternehmensgründung eine zentrale Rolle für die CARDIONOVUM GmbH. Mit der ersten DCB-Markteinführung hat CARDIONOVUM GmbH maßgeblich zur Etablierung einer neuen Medizingerätetherapie zur wirksamen Behandlung kornarer und peripherer arterieller Erkrankungen beigetragen. Die F&E-Abteilung beschäftigt sich mit zahlreichen Projekten zur Verbesserung und Weiterentwicklung von beschichteten Stents und Ballonkatheter. Die Personalkosten für Forschung und Entwicklung betrugen TEUR 213 im Geschäftsjahr 2024.

IV. Wirtschaftsbericht

Geschäftsverlauf

Die CARDIONOVUM GmbH konnte ihre Markposition trotz gesunkener Gesamtleistung (Umsatzerlöse +/./. Bestandsveränderung) und Rohertragsquote auch im Geschäftsjahr 2023 nach Einschätzung der Geschäftsführung behaupten. Nach Einschätzung der Geschäftsführung ist die Gesellschaft hinsichtlich der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen aufgrund Ihrer Diversifikation in verschiedenen Märkten gut aufgestellt.

Im Geschäftsjahr lag der Fokus der Gesellschaft weiterhin auf dem Ausbau der Marktposition und Verbesserung der Wettbewerbssituation.

CARDIONOVUM verwendet verschiedene finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung der Gesellschaft. Zentrale Kriterien zur operativen Geschäftsentwicklung sind die Gesamtleistung, die Rohertragsquote das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern).

Lage

1) Ertragslage

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse + Bestandsveränderung) sank nachfragebedingt von TEUR 21.498 im Vorjahr um TEUR 1.049 bzw. 4,9 % auf TEUR 20.449.

Infolge eines geänderten Sales Mix sank der Rohertrag (Gesamtleistung ./. Materialaufwand) um 12,1 % und damit überproportional zur Entwicklung der Gesamtleistung von TEUR 9.323 um TEUR 1.127 auf TEUR 8.196. Die Rohertragsquote (Rohertrag / Gesamtleistung) sank infolgedessen von 44,1 % im Vorjahr auf 40,3 % im Geschäftsjahr 2024.

Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand / Gesamtleistung) ist durch die Anstellung von neuen Mitarbeitern von 12,1 % auf 15,1 % gestiegen. Absolut stieg der Personalaufwand gegenüber dem Vorjahr von um TEUR 481 auf TEUR 3.109

Die Erhöhung der übrigen betriebliche Aufwendungen um TEUR 271 auf TEUR 4.350 ist insbesondere auf die Erhöhung von Beratungskosten infolge anhängiger Rechtstreitigkeiten zurückzuführen.

Um die operative Leistung der Gesellschaft zu beurteilen, bewertet die Gesellschaft die Ertragskraft nach dem EBIT, dem Ergebnis vor Zinsen und Steuern. Im Geschäftsjahr 2024 konnte die Gesellschaft ein EBITDA in Höhe von TEUR 799 (i. V. TEUR 2.865) erreichen. Die auf die Gesamtleistung ermittelte EBIT-Marge veränderte sich auf 3,9 % (i. V. 13,0 %). Die Entwicklung des EBIT ist auf einen deutlichen geringeren Absatz bei steigenden Kosten, die nicht an die Kunden weitergeben worden, zurückzuführen.

Aufgrund steuerlicher Verlustvorträge sind im Geschäftsjahr 2023 keine wesentliche Steueraufwendungen ausgewiesen. Der Ertragsteueraufwand des Vorjahres resultiert aus der gesetzlichen Mindestbesteuerung bei einem zu versteuernden Einkommen über TEUR 1.000.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 das prognostizierte Ergebnis nicht erreicht hat.

2) Vermögenslage

Das Gesamtvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag geringfügig um TEUR 22 auf TEUR 17.363 erhöht. Auf der Vermögensseite der Bilanz konnten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liquiditätswirksam vereinnahmt werden und sanken demensprechend um TEUR 7.141 auf TEUR 2.711. Im Gegenzug stiegen die liquiden Mittel um TEUR 5.598 auf TEUR 9.210. Darüber hinaus wurde der Vorratsbestand um TEUR 1.790 auf TEUR 4.423 erhöht.

Auf der Passivseite sanken insbesondere die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen infolge der geringen Waren und Rohstoffbezugs zum Jahresende.

Der Rückgang der Rückstellungen um TEUR 189 ist überwiegend auf den Verbrauch der Rückstellung für Ertragsteuern zurückzuführen.

3) Finanzlage

Der Cashflow der Gesellschaft wird nach den allgemeinen Grundsätzen ermittelt. Der Finanzmittelbestand erhöhte sich von TEUR 3.612 im Vorjahr um TEUR 5.598 auf TEUR 9.210 zum 31. Dezember 2024.

Im Geschäftsjahr 2023 betrug der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit TEUR 5.612 (i. V. TEUR 8.410), insbesondere beeinflusst durch das positive EBIT in Höhe von TEUR 799 und die zahlungswirksame Realisierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 7.141. Den beschriebenen Zahlungszuflüssen stehen Zahlungsabflüsse infolge des Ausgleichs von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 603 sowie der Erhöhung des Vorratsbestands in Höhe von TEUR 1.790 gegenüber.

Die Mittelabflüsse im Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrugen TEUR 14 (i. V. TEUR 65).

Die Gesellschaft beurteilt die zur Verfügung stehende Liquidität in Höhe von TEUR 9.210 als ausreichend, um die fortlaufende Wachstumsstrategie zu finanzieren. Der CARDINOVUM sind keine Kreditlinien bei Kreditinstituten eingeräumt. Der Jahresabschluss wird unter der Annahme der Fortführung des Unternehmens erstellt.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren unterstützen das Management bei der Führung und der langfristigen strategischen Ausrichtung der CARDIONOVUM. Von Bedeutung in diesem Zusammenhang ist die Einhaltung hoher Qualitätsstandards für die Patientensicherheit. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren dienen jedoch nicht vorrangig zur Steuerung der Gesellschaft. Vielmehr ermöglichen sie erweiterte Erkenntnisse über die Situation in der Gesellschaft und lassen darauf aufbauende Entscheidungen zu. Demnach sind in der CARDIONOVUM keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren vorhanden, die für die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind.

V. Prognose, Chancen- und Risikobericht

1) Prognosebericht

Die Umsatzerlöse im Asiatischen Raum, insbesondere China, bilden weiterhin einen wesentlichen Teil des Gesamtumsatzes aus.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Zur Stützung dessen werden einerseits die Fertigkeiten und Kapazitäten in der Auftragsentwicklung erweitert, um der hohen Nachfrage nachzukommen. Darüber hinaus wurden die Lagerkapazitäten für den Ausbau der Produktion geplant, um den weiterhin steigenden Nachfrage gerecht zu werden.

Die Gesellschaft erwarte für 2024 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 21,0 bis 22,0 Mio. mit einer korrespondierenden Steigerung des EBIT und einer leichten Erhöhung der Rohertragsquote. Im Jahr 2025 wird eine Fortsetzung des in 2024 eingeschlagenen Wachstumspfads mit Umsatzerlösen in Höhe von mindestens EUR 25,0 Mio. und einer leichten Verbesserung der Rohertragsquote und entsprechenden Erhöhung des EBIT prognostiziert.

Aus derzeitiger Sicht lassen sich folgende wesentlichen interne und externe Chancen und Risiken, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, erkennen:

2) Chancenbericht

Unsere Auftragsentwicklung erfreut sich ungebrochener und starker Beliebtheit im Markt. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, werden die Produktions- und Logistikkapazitäten erweitert.

Um den Wettbewerb am Markt, vor allem die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität begegnen. Weitere langfristige Chancen ergeben sich aus unserer Tätigkeit im Bereich Forschung und Entwicklung für bereits bestehende sowie neue Produkte.

3) Risikobericht

Die Kostenbelastungen im Gesundheitssektor können dazu führen, dass in einigen Länder unsere Produkte durch die Krankenkassen nicht voll erstattet werden, und dies sich negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken kann.

Die Wettbewerbsrisiken haben durch die Verlagerung von Produktion in Billiglohnländern zugenommen.

Durch die internationalen Lieferketten kann es unter Umständen zu Lieferengpässen kommen.

Die Konzentration auf wenige starke Kunden oder Distributoren kann gegenseitige Abhängigkeiten erhöhen und gegebenenfalls die Geschäftsentwicklung des Unternehmens beeinträchtigen.

Da das Auslandsgeschäft grundsätzlich auf Eurobasis abgewickelt wird, bestehen keine direkten Währungsrisiken. Mit neuen Auslandskunden können in der Regel Vorkasse-Vereinbarungen abgeschlossen werden.

Die Erfordernisse eines Risikomanagements zur Minimierung von potentiellen Risiken erfüllt das Unternehmen, insbesondere wurde das Lieferantenmanagement und das CAPA-System auf Basis eines risikobasierten Ansatzes weiterentwickelt. Das QM-System ist unternehmensweit an die Anforderungen der DIN EN ISO 13485:2016 angepasst.

Die Geschäftsführung der CARDIONOVUM GmbH ist zuversichtlich mittel- bis langfristig das Wachstumskurs erfolgreich fortzusetzen. Die Gesamtbewertung für die Gesellschaft zeigt keine Bedrohung aufgrund individueller Risiken oder aggregierter Risikopositionen für die Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft. Darüber hinaus wurden keine Chancen identifiziert, die dazu führen könnten, dass die Gesellschaft ihre Prognose deutlich übertrifft.

 

Bonn, 22. Mai 2025

CARDIONOVUM GmbH

Geschäftsführung

Miquel Craven-Bartle Capella

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.567,00 6.235,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.276,00 1.971,00
5.843,00 8.206,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.839,00 4.162,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 43.075,00 43.745,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.871,00
III. Finanzanlagen 45.914,00 49.778,00
Beteiligungen 17.157,07 17.157,07
B. Umlaufvermögen 68.914,07 75.141,07
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.189.132,31 1.929.112,47
2. Unfertige Erzeugnisse 92.704,39 217.471,48
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.140.948,68 470.278,09
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 16.035,44
4.422.785,38 2.632.897,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.711.281,64 9.851.598,36
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 358.392,92 645.488,57
3. Sonstige Vermögensgegenstände 520.193,45 494.932,55
3.589.868,01 10.992.019,48
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
1. Kassenbestand 71,01 79,78
2. Guthaben bei Kreditinstituten 9.209.595,30 3.611.705,28
9.209.666,31 3.611.785,06
17.222.319,70 17.236.702,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 72.365,00 28.727,35
17.363.598,77 17.340.570,44

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 70.727,00 70.727,00
II. Kapitalrücklage 18.419.429,62 18.419.429,62
III. Verlustvortrag -4.677.040,18 -7.490.827,52
IV. Jahresüberschuss 850.696,19 2.813.787,34
14.663.812,63 13.813.116,44
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 266.248,10 570.328,71
2. Sonstige Rückstellungen 478.988,11 363.239,58
745.236,21 933.568,29
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.265.354,23 1.867.528,96
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 208.584,10 454.202,88
3. Sonstige Verbindlichkeiten 480.611,60 272.153,87
- davon aus Steuern: EUR 15.257,58 (i. V. EUR 165.861,55)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 82.180,45 (i. V. EUR 14.748,04)
1.954.549,93 2.593.885,71
17.363.598,77 17.340.570,44

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 18.697.198,74 21.288.848,69
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.752.358,50 208.857,16
3. Sonstige betriebliche Erträge 82.211,67 263.293,79
4. Gesamtleistung 20.531.768,91 21.760.999,64
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 12.046.878,40 12.174.797,97
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 206.455,00 0,00
12.253.333,40 12.174.797,97
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.702.151,22 2.344.516,03
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung 406.927,03 283.344,36
- davon für Altersversorgung: EUR 43.832,21 (i. V. EUR 1.302,94)
3.109.078,25 2.627.860,39
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 19.740,96 14.843,07
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.349.768,45 4.078.531,27
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Zinsen aus verbunden Unternehmen 51.613,91 196.166,40
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 524,00 247.336,00
11. Ergebnis nach Steuern 850.937,76 2.813.797,34
12. Sonstige Steuern 241,57 10,00
13. Jahresüberschuss 850.696,19 2.813.787,34

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeines

Der Jahresabschluss der CARDIONOVUM GmbH, Bonn (Amtsgericht Bonn, HRB 14153), ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für Kapitalgesellschaften und des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt worden.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinn von § 267 HGB.

Ansatz- und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge erhalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. zehn Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- / Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und zehn Jahren.

Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 werden analog § 6 Abs. 2a EStG in einem Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird diesen Umstand durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnungen getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Diese enthalten Materialeinzel- und Materialgemeinkosten und Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird nicht ausgeübt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Es bestehen keine wesentlichen Rückstellungen (> TEUR 30) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, so dass diese vereinfacht nicht mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst wurden.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Forderung und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

C. Erläuterungen zu Bilanz- und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, diese betragen TEUR 3.590 (Vj. TEUR 10.993).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 358 (Vj. TEUR 645) setzen sich zusammen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v TEUR 237 (Vj. TEUR 457), langfristige Darlehen TEUR 64 (Vj. TEUR 132), sowie aus Forderungen gegen die Gesellschafterin i.H.v. TEUR 57 (Vj. TEUR 57).

Zum Stichtag waren Forderungen in Höhe von TEUR 1.641 (Vj. TEUR 1.482) einzelwertberichtigt.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen i.H.v. TEUR 479 (Vj. TEUR 363) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 104, Vj. TEUR 21), für Personalkosten (TEUR 245, Vj. TEUR 226), für Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 35, Vj. TEUR 35), für nicht genommenen Urlaub (TEUR 95, Vj. TEUR 81).

Die Steuerrückstellungen i.H.v. TEUR 266 betreffen Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer für das Jahr 2022 mit einem Betrag von TEUR 117 sowie vorangegangene Veranlagungszeiträume mit einem Betrag von TEUR 149.

4. Verbindlichkeiten

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Die Angaben zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Tabelle:

In EUR Gesamtbetrag Bis zu 1 Jahr Zw. 1 und 5 Jahren Größer als 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung 1.265.354,23 1.265.354,23
(Im Vorjahr) 1.867.528,96 1.867.528,96
Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen 208.584,10 208.584,10
(Im Vorjahr) 454.202,88 454.202,88
Sonstige Verbindlichkeiten 480.611,60 480.611,60
(Im Vorjahr) 272.153,87 272.153,87
Summe 1.954.549,93 1.954.549,93
(Im Vorjahr) 2.593.885,71 2.593.885,71

5. Latente Steuern

Ein sich insgesamt ergebender Überhang aktiver latenter Steuern wurde in Ausübung des Ansatzwahlrechts des § 274 HGB nicht angesetzt. Die nicht angesetzten aktiven latenten Steuern resultieren ausschließlich aus den Verlustvorträgen der Vorjahre.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Die periodenfremden Erträge betragen insgesamt TEUR 74 und resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 36 und verjährten Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 24.

Die periodenfremden Aufwendungen aus der Einzelwertberichtigung von Kundenforderungen sind i.H.v. TEUR 159 angefallen.

Unrealisierte Aufwendungen aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 77.

D. Sonstige Angaben

1. Anteilsverhältnisse

CARDIONOVUM Schweiz GmbH (Lachen, Schweiz)

Die Gesellschaft hält 200 (zweihundert) Anteile von je CHF 100 in dem Gesamtnominalwert von CHF 20.000 und ist der einzige Gesellschafter der Gesellschaft.

Gezeichnetes Kapital zum 31.12.2023 20.000,00 CHF
Jahresüberschuss 2023 13.093,99 CHF
Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 106.373,49 CHF

Zhuhai Deweinuo Medical Equipment Co. Ltd (Zhuhai, Guangdong , China)

Die Gesellschaft hält seit 2023 alle Anteile an der Gesellschaft in Höhe von USD 1.500.000,00. Das Stammkapital ist noch nicht vollständig einbezahlt. Ausstehend sind USD 1.500.000,00, die innerhalb von fünf Jahren erbracht werden müssen.

Gezeichnetes Kapital zum 31.12.2023 0,00 CNY
Jahresfehlbetrag 2023 6.973,50 CNY
Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 - 6.973,50 CNY

2. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

Anzahl 31.12.2023 Anzahl 31.12.2022
Geschäftsführung 1 1
Angestellte 25 21
26 22

3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie Studien in Höhe von TEUR 689:

fällig in 2024 TEUR 163
fällig in 2025 TEUR 152
fällig in 2026 TEUR 152
fällig nach 2026 TEUR 221

Darüber hinaus sind durch den unterjährigen Erwerb der chinesischen Tochtergesellschaft Zhuhai Deweinuo Medical Equipment Co. Ltd innerhalb der nächsten fünf Jahren rund EUR 1.428.000,00 (Kurs: EUR 1,00 / USD 1,05) bzw. USD 1.500.000,00 in das Stammkapital der Tochtergesellschaft einzubezahlen.

4. Nachtragsbericht

Nach dem 31. Dezember 2023 sind keine berichtspflichtigen Ereignisse mit einer besonderen Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft eingetreten.

5. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer / CEO

Herr Miquel Craven-Bartle Capella, Bonn, ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Bezgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen.

6. Ergebnisverwendung

Der Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 850.696,19 gemeinsam mit der Verlustvortrag in Höhe von EUR 4.677.040,18 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bonn, 22. Mai 2025

CARDIONOVUM GmbH

Geschäftsführung

Miquel Craven Bartle Capella

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.05.2025 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 25.000,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.549,80 0,00 0,00 0,00 4.549,80
29.549,80 0,00 0,00 0,00 29.549,80
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 10.432,95 0,00 0,00 0,00 10.432,95
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 263.848,38 13.513,96 170,25 1.871,00 279.063,09
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.871,00 0,00 0,00 -1.871,00 0,00
276.152,33 13.513,96 170,25 0,00 289.496,04
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 17.157,07 0,00 0,00 0,00 17.157,07
322.859,20 13.513,96 170,25 0,00 336.202,91
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 18.765,00 1.668,00 0,00 20.433,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.578,80 695,00 0,00 3.273,80
21.343,80 2.363,00 0,00 23.706,80
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 6.270,95 1.323,00 0,00 7.593,95
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 220.103,38 16.054,96 170,25 235.988,09
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
226.374,33 17.377,96 170,25 243.582,04
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
247.718,13 19.740,96 170,25 267.288,84
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.567,00 6.235,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.276,00 1.971,00
5.843,00 8.206,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.839,00 4.162,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 43.075,00 43.745,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.871,00
45.914,00 49.778,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 17.157,07 17.157,07
68.914,07 75.141,07

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die CARDIONOVUM GmbH, Bonn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CARDIONOVUM GmbH, Bonn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CARDIONOVUM GmbH, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, 22. Mai 2025

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Torsten Janßen, Wirtschaftsprüfer

Tobias Schmelter, Wirtschafsprüfer

Nachrichten & Medien

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