Portakabin Holdings GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Junginger seit 8.8.2024 | Prokura |
Stefan Stein seit 3.1.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Portakabin Limited | 93.95% |
Portakabin Limited | 6.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Portakabin Mobilraum GmbHBartholomäJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Rechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Hinweis: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß § 325 HGB verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. der diesbezüglich erteilte Vermerk bestimmt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Portakabin Mobilraum GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Portakabin Mobilraum GmbH, Bartholomä - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Portakabin Mobilraum GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 30. April 2024 EY
GmbH & Co. KG
Van Eck, Wirtschaftsprüfer Storz, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Portakabin Mobilraum GmbH hat ihren Sitz in Bartholomä und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Ulm (HRB 701313). Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des§ 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Abschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches gem. §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (handelsrechtliche Untergrenze) unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§253 Abs.1 S.1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die Nutzungsdauern werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Anlagegegenstände bemessen. Die Vermögensgegenstände des Anlage- und Mietparkvermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Abschreibungsdauer
Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in de Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wir pauschalierend jeweils 20% p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Die Gesellschaft vermietet Container aller Art, mit denen sie auch Handel betreibt. Diese Vermögensgegenstände werden als zur Vermietung bestimmtes Anlagevermögen gesondert ausgewiesen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert, sofern eine dauerhafte Wertminderung eingetreten sein sollte, bewertet. Umlaufvermögen Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls niedrigeren beizulegenden Wert des Bilanzstichtages bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Neben Einzelwertberichtigungen auf Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausreichend Rechnung getragen. Kurzfristig fällige Forderungen und Verbindlichkeiten (< 1 Jahr) in Fremdwährung waren zum Bilanzstichtag nicht vorhanden. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab und wurden in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeiträge angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. C. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist seit dem 25. Juni 1996 an der Portakabin Produktions GmbH, Halle, zu 100% beteiligt. Es besteht eine umsatzsteuerliche und ertragsteuerliche Organschaft. Das Eigenkapital des Beteiligungsunternehmens zum Ende des Geschäftsjahres 2023 beträgt EUR 3.775.475,77. Es wurde ein Jahresüberschuss vor Gewinnabführung in Höhe von EUR 701.100,73 erwirtschaftet, der in voller Höhe im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an die Portakabin Mobilraum GmbH abgeführt wurde. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Eigenkapital Als gezeichnetes Kapital wird das laut Gesellschaftsvertrag festgelegte Stammkapital von EUR 512.000,00 ausgewiesen. Zum 31.12.2023 bestehen keine ausschüttungsgesperrten Beträge. Der Gewinnvortrag zum 31.12.2023 beträgt unverändert EUR 4.213.796,85. Sonstige Rückstellungen In den Sonstigen Rückstellungen sind folgende wesentliche Positionen enthalten:
Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die Restlaufzeiten verteilt auf die einzelnen Posten und Art sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen. Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter bestehen gegenüber der Portakabin Holdings GmbH. Diese betreffen die Verbindlichkeit aus Ergebnisabführung, sowie Verbindlichkeiten aus Cash Pooling. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Liefer- und Leistungsbeziehungen mit der Portakabin Produktions GmbH. Sie beinhalten unteranderem eine Darlehensverbindlichkeit in Höhe von EUR 500.000,00 und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, welche unteranderem mit den Forderungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag i. H. v. TEUR 6.955 verrechnet wurden, da Gläubiger und Schuldner in wechselseitiger Beziehung die gleichen sind und von der Fristigkeit übereinstimmen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 980.822,03 (Vorjahr: EUR 811.500,14) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 149,99 (Vorjahr: EUR 779,50). D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von EUR 54.143.300,14 verteilen sich nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt (Zahlenangaben in EUR):
Sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind, enthalten. Die periodenfremden Erträge des Geschäftsjahres betragen EUR 74.790,55 (Vorjahr: EUR 91.480,23) und sind im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen. Der restliche Betrag setzt sich aus Schadensersatz, Versicherungsentschädigungen, sowie Erträgen aus Anlagenabgängen zusammen. Periodenfremde sonstige betriebliche Aufwendungen sind in Höhe von EUR 46.836,24 (Vorjahr: EUR 23.695,75) angefallen. E. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr und im Vorjahr waren durchschnittlich beschäftigt:
Geschäftsführung Seit dem 01.01.2022 ist Herr Stefan Stein, Garching, alleinvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer. Die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers gemäß § 285 Nr. 9a HGB unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Ergebnisabführungsvertrag Mit Vertrag vom 12. Dezember 2013 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Portakabin Holdings GmbH, Bartholomä, geschlossen. Die Eintragung in Handelsregister erfolgte am 23. Dezember 2013. Das Jahresergebnis vom 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 11.203.774,80 wurde an diese abgeführt. Haftungsverhältnisse Es ergeben sich keine Verpflichtungen aus gesonderten Haftungsvereinbarungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Sonstige finanzielle Verpflichtung (§ 285 Nr. 3a HGB) resultieren aus Mietverträgen für die Geschäftsräume und Lagerflächen in den Niederlassungen Halle/Saale, München-Hohenbrunn, Bochum, Mainz, Hamburg-Neu Wulmstorf und Velten, sowie aus diversen Leasingverträgen. Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in den Jahren 2024 bis 2027:
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich demnach auf TEUR 3.321. Zur Absatzförderung wurde zwei Kunden ein Andienungsrecht in mehreren Verträgen an gebrauchten Containern eingeräumt, dass
ausgeübt werden kann. Abschlussprüfungshonorar Für das Geschäftsjahr 2024 wird vom Abschlussprüfer ein Gesamthonorar in Höhe von EUR 108.000 berechnet, diese entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Portakabin Mobilraum GmbH wird in den Konzernabschluss der Portakabin LTD, York, UK (kleinster Kreis) und in den Konzernabschluss der Shepherd Building Group Limited, York, UK (größter Kreis) einbezogen. Der Konzernabschluss der Muttergesellschaft ist am Sitz der Gesellschaft einsehbar.
Bartholomä, den 30.04.2023 Stefan Stein, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023A. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell und Geschäftstätigkeit Die Geschäftstätigkeit der Portakabin Mobilraum GmbH (PMG) besteht aus der Vermietung und dem Verkauf von mobilen Raumsystemen (Containern und Modulbauten), die baukastenartig zu Gebäuden unterschiedlicher Art und Funktion zusammengesetzt werden; damit verbunden werden ergänzende Dienstleistungen wie Transport, Montage sowie Reinigung und Reparatur der Container und Module erbracht. Zu den Verkaufsaktivitäten gehört sowohl der Verkauf neuer, individueller Container(-gebäude) auf Kundenwunsch als auch der Verkauf gebrauchter Mieteinheiten aus dem Anlagevermögen. Die Kunden der PMG kommen aus verschiedensten Branchen; dazu zählen u. a. das Bauhaupt- und Baunebengewerbe, der Stahlbau, die Automobilindustrie und die Zulieferindustrie, der Chemie- und der Raffinerie-Bereich, Firmen mit Montagetätigkeiten, Kommunen und viele andere Branchen mehr. Im Hinblick auf die Branchenstruktur ist die Gesellschaft ein Anbieter mittlerer Größe, der sich der professionellen Abwicklung von Standard-Modullösungen verschrieben hat. Die Unternehmensorganisation umfasst neben der Zentrale in Bartholomä die Niederlassungen in Halle/Saale, München-Hohenbrunn, Mainz, Bochum, Hamburg-Neu-Wulmstorf und seit Juli 2020 in Velten bei Berlin. Von diesen sieben Standorten aus erfolgt der Vertrieb, die Auftragsabwicklung sowie die Auslieferung und Rückholung der Miet-Container. Die zum Einsatz kommenden Container und -anlagen wurden zu circa 80 % bei der 100%igen Tochtergesellschaft Portakabin Produktions GmbH in Halle/Saale zugekauft. Aus Kapazitätsgründen wurden bei einem weiteren Lieferanten baugleiche Container gekauft, so dass einerseits ein homogener Mietpark besteht und andererseits auf den erhöhten Bedarf der berichtenden Gesellschaft reagiert werden konnte. II. Zugehörigkeit des Unternehmens - Eigentümerstruktur Die Gesellschaft, und mit ihr die Tochtergesellschaft Portakabin Produktions GmbH, wurden per 1. August 2013 von der englischen Portakabin Limited, York, UK, übernommen. Portakabin Limited ist ein bedeutender Teil der familiengeführten Unternehmensgruppe Shepherd Building Group LTD, York, UK. Portakabin Limited vermietet und verkauft professionelle Modulbauten in Großbritannien und verschiedenen Ländern Kontinentaleuropas. Die originäre Muttergesellschaft der Portakabin Mobilraum GmbH ist die Portakabin Holdings GmbH mit Sitz in Bartholomä. III. Steuerungssystem Als bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikator nutzt die Gesellschaft die Kennzahl EBITDA, definiert als Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung, bereinigt um Steuern, Zinsen, Ergebnisübernahme der Portakabin Produktions GmbH und Abschreibungen. Für die Steuerung des Unternehmens ebenfalls relevant sind die Entwicklung der Containermietpreise und in Relation dazu die Entwicklung der Einrichtungs-Mietpreise, Preis- und Margenentwicklungen bei Transport, Montage und Reinigung/Reparatur sowie bei sonstigem Zusatzgeschäft. Für die Beurteilung der Geschäftsentwicklung sind die Vermietungsraten gesamt sowie, je Niederlassung und Containertyp, die Vertragsgrößen und Mietdauern, Marktbeobachtungen sowie detaillierte Analysen der Entwicklung des Mietparks von Bedeutung. IV. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungsaufwand zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte. Dies beinhaltet auch Weiterentwicklungen, um regulatorischen Anforderungen und Bedürfnisse potenzieller Kunden in verschiedensten Marktsegmenten gerecht zu werden. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die anhaltend guten branchenspezifischen Rahmenbedingungen im Berichtsjahr sowie der Umstand, dass durch die hohe Variabilität der Container immer mehr Anwendungsmöglichkeiten erschlossen werden können, ergaben überaus positive Impulse für die Container- und Modulbaubranche. Relevante Trends aus den Vorjahren setzen sich auch im Kalenderjahr 2023 fort - im positiven Sinne insbesondere der anhaltend hohe Auftragseingang, sowie die immer größeren Projekte in der Baubranche und die damit zusammenhängende Umsatzsteigerung. Die Baubranche umfasst u.a. den Wirtschaftsbau sowie den öffentlichen Bau mit starken Investitionen im Bildungssektor und in die öffentliche Infrastruktur. Containerlösungen für den Wirtschaftsbau und den öffentlichen Bau sind Kerngeschäft der PMG. Getrieben durch die zuvor erwähnte Realisierung zahlreicher Investitionsvorhaben der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand konnte die für die Gesellschaft essenzielle Bauwirtschaft auch im Kalenderjahr 2023 eine hohe Auslastung bei der PMG garantieren. Hervorzuheben ist nach wie vor der Trend im Industriebau zu immer größeren und länger laufenden Baustellen. Bei den Investitionsvorhaben der öffentlichen Hand stechen die genannten Infrastruktur-Projekte mit Straßen, Brücken, Tunnel und Bahnstrecken sowie Kindergärten und Schulen heraus. II. Geschäftsverlauf Die Nachfragesituation war während des Geschäftsjahres an allen Standorten auf gutem Niveau. Die Geschäftsführung legt Wert darauf, in allen Regionen Deutschlands durch den Ausbau von Niederlassungen adäquat präsent zu sein. Die Niederlassungen Bartholomä, Mainz und Halle/Saale bewegen sich weiterhin auf hohem Umsatz-Niveau. Die jüngeren Niederlassungen in Hamburg-Neu-Wulmstorf und in Velten bei Berlin entwickeln sich weiterhin sehr gut. Pflege und Ausbau der Beziehungen zu Groß- und Bestandskunden wurde im Geschäftsjahr vor allem durch konstante Betreuung im Key-Account-Management erreicht. Die guten Rahmenbedingungen, insbesondere in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2023, die rege Nachfrage am Markt nach unseren Lösungen für verschiedenste Projekte, sowie die geglückte Verbreiterung und Durchdringung der Kundenbasis haben dazu geführt, dass der Umsatz gegenüber dem Vorjahr in nahezu allen Bereichen gesteigert werden konnte. Insgesamt konnte die Gesamtleistung planmäßig erhöht werden. Im Berichtsjahr betrugen die Gesamtumsatzerlöse TEUR 54.143 (Vorjahr: TEUR 45.954). Das Kerngeschäft Vermietung von Containern, konnte um 13 % wachsende Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 35.311 (Vorjahr: TEUR 30.608) aufweisen und hat im Berichtsjahr 65% (Vorjahr: 66%) des gesamten Umsatzes eingenommen. Der Verkauf neuer Container erhöhte sich auf TEUR 5.447 (Vorjahr: TEUR 4.107); der Verkauf gebrauchter Container erhöhte sich auf TEUR 1.913 (Vorjahr: TEUR 1.425). Sonstige Umsatzerlöse betrugen TEUR 11.472 (Vorjahr: TEUR 9.813) und betreffen Nebenleistungen zum Verkauf und zur Vermietung von Containern. Neben der aktiven Marktbearbeitung lagen die Schwerpunkte weiterhin auf der Kostenkontrolle sowie dem Ausbau einer homogenen Mietflotte. Mit dieser Strategie und dem Wachstum der Mietcontainer konnte das Ergebnis vor Ergebnisabführung mit TEUR 11.204 im Berichtsjahr (Vorjahr: TEUR 10.202) nahezu konstant gehalten werden. Die Auslastung des Mietparks war dabei auf sehr hohem Niveau; die durchschnittlichen monatlichen Mieterlöse für Container und Einrichtungen waren im Jahresverlauf steigend. III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Der Materialaufwand hat sich von TEUR 13.515 auf TEUR 16.336 erhöht, das entspricht einer Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) von 30,17% (Vorjahr: 29,41%). Damit ist die Quote nahezu konstant geblieben. Die Preise für die Containerbeschaffung bei der Tochtergesellschaft wurden in 2023 nicht signifikant erhöht. Weitere relevante Beschaffungsbereiche sind der Frachteneinkauf, der Einkauf von Materialcontainern sowie der Mobiliareinkauf. Die Relation der Frachtkosten zum Frachtumsatz konnte durch Anpassung der Preise und Fokussierung auf die Routenoptimierung stabil gehalten werden. Insgesamt liegt beim Einkauf vermehrt der Fokus darauf Standardisierungen zu erreichen und speziell beim Mobiliar Lieferanten weiterzuentwickeln. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und lag bei TEUR 4.649 (Vorjahr: TEUR 3.450), in Folge ist das Verhältnis zu den Umsatzerlösen mit 8,59% im Vergleich zum Vorjahr (7,51 %) ebenfalls gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Verhältnis zum Umsatz auf 16,81 % (Vorjahr: 16,13 %) gestiegen. Dies ist auf den Anstieg der KFZ-Kosten, Sponsoringaufwendungen, höhere Abfallkosten, sowie gestiegene Aufwendungen für erhöhte Inanspruchnahme von Dienstleistungen innerhalb der Portakabin-Gruppe zurückzuführen. Die Gesellschaft erzielte ein EBITDA in Höhe von TEUR 27.350 (Vorjahr: TEUR 21.952). Erwartet wurde aufgrund struktureller Maßnahmen ein Anstieg des EBITDAs auf TEUR 26.194. Dies ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Mietpreise sowie auf einer Vergrößerung der Kundenbasis zurückzuführen. Die Abschreibungen spiegeln die hohe Investitionstätigkeit wider und liegen bei TEUR 16.521 (Vorjahr: TEUR 12.744). Dadurch wurde ein EBIT in Höhe von TEUR 11.530 (Vorjahr: TEUR 10.298) erzielt. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung beträgt TEUR 11.204 (Vorjahr: TEUR 10.202). Darin enthalten sind abgeführte Gewinne der Portakabin Produktions GmbH in Höhe von TEUR 701 (Vorjahr: TEUR 1.090). Vermögens- und Finanzlage Das Vermögen der Gesellschaft ist geprägt durch das zur Vermietung bestimmte Anlagevermögen bestehend aus dem Containermietpark einschließlich Zubehörteilen, der mit TEUR 88.251 (Vorjahr: TEUR 76.721) bilanziert wird. Zum 31.12.2023 belief sich die Bilanzsumme auf TEUR 100.454 und hat sich damit im Vergleich zum 31.12.2022 (TEUR 86.610) um TEUR 13.836 beziehungsweise um 16 % erhöht. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft liegt bei 13 % (Vorjahr: 15 %). Der Anstieg der Bilanzsumme war auf der Aktivseite vor allem auf den Anstieg des zur Vermietung bestimmten Anlagevermögens zurückzuführen. Auf der Passivseite wirkten sich vor allem die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern auf TEUR 83.728 Vorjahr: TEUR 69.832) aus. Die Erhöhung folgte aus der Gewinnabführung und aus dem laufenden Verrechnungsverkehr. Gegenläufig verringern sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i. H. v. TEUR 163 (Vorjahr: TEUR 235). Auch im Berichtsjahr wurde konsequent in den Ausbau des modernen Containermietparks investiert. Die Investitionen in das zur Vermietung bestimmte Anlagevermögen betrugen TEUR 28.433 (Vorjahr: TEUR 24.757). Der für interne Zwecke ermittelte Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit inklusive Verkäufe gebrauchter Container aus dem Anlagevermögen hat sich im Berichtsjahr durch den Anstieg der Abschreibungen auf TEUR 31.332 (Vorjahr: TEUR 23.522) erhöht. Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit betrug TEUR -29.692 (Vorjahr: TEUR -26.015) und resultierte vor allem aus den Investitionen in die Mietflotte. Eine zusätzliche Finanzierung war im Berichtsjahr, wie im Vorjahr nicht notwendig. Allerdings wurde die Ergebnisabführung an die Portakabin Holdings GmbH in ein verzinsliches Darlehen umgewandelt. Der Finanzmittelfonds erhöhte sich von TEUR 2.412 auf TEUR 4.053. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre Verpflichtungen zu bedienen. Gesamtaussage Die wirtschaftliche Lage für das Geschäftsjahr 2023 ist unter den gegebenen beschriebenen Bedingungen als gut zu bezeichnen. IV. Gesamtbeurteilung des Geschäftsverlaufs und der wirtschaftlichen Lage Die Geschäfts- und Ergebnisentwicklung war im Berichtsjahr erneut sehr positiv, so dass die Kapazitäten der Portakabin Produktions GmbH weiter ausgebaut wurden, um die Nachfrage gleichbleibend befriedigen zu können. Die Mietpreise und -margen konnten leicht gesteigert werden. Allerdings besteht weiterhin innerhalb der Branche ein hoher Margendruck der Hauptkunden. Durch eine breitere Kundenbasis bei gleichzeitig noch besserer Durchdringung der Stammkunden nahm jedoch die Anzahl vermieteter Container im Jahresverlauf stetig zu. Die Margen von Dienstleistungen wie Transport und Montage konnten nahezu konstant gehalten werden. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Chancen- und Risikobericht Standortchancen Der Aufbau unserer Niederlassungen in ganz Deutschland ermöglicht uns eine flächendeckende Erschließung des Marktes und ein überdurchschnittliches Wachstum an neueren Standorten. Durch das Netz der Niederlassungen bestehen flexible Reaktionsmöglichkeiten auf die branchentypisch kurzfristigen Kundenbedarfe. Investitionschancen Um die bestehenden Strukturen und Prozesse weiter auszubauen und zu optimieren, werden wir gezielt Investitionen in IT und IT-gestützte Entscheidungsprozesse tätigen. Durch die Einführung der integrierten Standard-Software Oxaion wurde vor Jahren bereits der Grundstein gelegt. In Planung sind weitere Investitionen in Soft- und Hardware, um Prozesse zu digitalisieren und mit den IT-Entwicklungen Potenziale zu realisieren. Die PMG erwartet auch Hindernisse und Risiken: Diese werden durch ein konzernübergreifendes Risikomanagement bewertet und ggf. Maßnahmen zu deren Reduzierung oder Eliminierung beschlossen. Marktrisiken Das Projekt der Entwicklung einer neuen Produktlinie für Kontinentaleuropa, das bei der zentralen Design- und Entwicklungsabteilung des Gesellschafters in England angesiedelt ist, hatte im Berichtsjahr Marktreife erreicht. Die neue Produktlinie ALTA soll die Wachstumsmärkte der Vermietung höherwertiger Lösungen im Gesundheitswesen, Industrie und Schulbereich bedienen. Diese zusätzliche Produktlinie ist dringend notwendig, um das Unternehmen technologisch weiterzuentwickeln, sich in Deutschland als Vollsortimenter aufzustellen und um einem drohenden Rückgang der Bauinvestitionen durch ein weiteres Unternehmens-Standbein wirkungsvoll begegnen zu können. Nachdem das heutige Kerngeschäft 'Container' eher ein Dienstleistungsgeschäft ist, handelt es sich bei der neuen Produktlinie eindeutig um einen stärker produktorientierten Ansatz für die zuvor genannten Märkte, die noch auf längere Sicht als wachsend erwartet werden. Die Notwendigkeit der Bearbeitung neuer Marktsegmente macht auch eine Anpassung der Organisationsstruktur notwendig, die im Berichtsjahr begonnen wurde und die sich noch weiter fortsetzen wird. Eine erfolgreiche Einführung neuer Produkte am deutschen Markt ist Baustein für die Erfüllung der strategischen Ziele der nächsten Jahre. Mit diesen Risiken, hinsichtlich Wachstum und Marktentwicklung, die wir als gering einschätzen, gehen auch deutliche Chancen der Markterweiterung und Margenverbesserung einher. Beschaffungsrisiken Die Risiken am Beschaffungsmarkt bestehen aktuell in geringem Maße. Störungen internationaler Lieferketten, die zu Produktionsunterbrechungen führen, stellen weiterhin ein Risiko dar. Die Stabilität der Lieferketten ist in Folge des Ukraine-Krieges und dessen Auswirkungen potenziell beeinträchtigt. Das wirtschaftlich bedeutendste Ereignis wäre eine Produktionsunterbrechung aufgrund von Materialengpässen, in deren Folge betroffene Aufträge nicht rechtzeitig bedient werden könnten. Das Risiko schätzen wir allerdings als gering ein. Vielmehr sieht sich die Gesellschaft jedoch mit einer permanenten Kostensteigerung (Material- und Dienstleistungen) durch die gesamtwirtschaftlichen Preissteigerungen konfrontiert. In Folge des Krieges sind im vergangenen Jahr vor allem Preise der Energieversorgung exorbitant gestiegen, wodurch sich eine ganzheitliche Steigerung des Preisniveaus in Deutschland ergeben hat. Die aktuelle Entwicklung hat zwar an Dynamik verloren, allerdings werden auch im kommenden Jahr immer noch Preissteigerungen Bestand haben. Die Teuerung am Beschaffungsmarkt wird als mittleres Risiko eingeschätzt. Die Aufgabe ist es, dies durch die eigene Preispolitik - wo möglich - zu kompensieren. Absatzrisiken Die oben beschriebenen inflationären Entwicklungen der letzten Jahre veranlassten die EZB zu geldpolitischen Maßnahmen. Die daraus resultierende Erhöhung des Zinsniveaus, die weiterhin Bestand hat, beeinflusst die Bauwirtschaft deutlich. Allerdings ist bisher vor allem der private Haus- und Wohnungsbau betroffen. Öffentlicher Bau und Wirtschaftsbau-Projekte laufen bisher auf hohem Niveau weiter. Sollten allerdings auch in diesen Marktsegmenten deutliche Rückgänge der Nachfrage zu verzeichnen sein, würden die hohen branchenweiten Bestände nicht mehr ausgelastet werden können - mit deutlichen Auswirkungen auf weiter sinkende Preise und damit auch auf die Margen- und Ergebnissituation des Unternehmens. Angesichts einer begrenzten Marktmacht und damit einem begrenzten Einfluss auf die Preissituation kann dem zu einem wesentlichen Teil nur über Kostensenkungen entgegengewirkt werden, um Umsatz und Ergebnis in einer befriedigenden Größenordnung halten zu können. Wir schätzen das Absatzrisiko als mittel ein. Personalrisiken Der Mitarbeiterstamm muss an die allgemeine Entwicklung angepasst werden. Dabei besteht insbesondere aufgrund des signifikanten Fachkräftemangels und Wettbewerbs um gute MitarbeiterInnen in der Branche eine Herausforderung. Wir schätzen das Personalrisiko als mittel ein. Unabhängig von den allgemein prognostizierten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist die PMG mit einem bewährten Kunden- und Lieferantenstamm für die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen im Jahr 2024 und folgende gut gerüstet. Es sind derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Prognosebericht für 2024 Der Ausblick für das Wirtschaftsjahr 2024 in Deutschland ist weiterhin unsicher. Die Perspektive einer insgesamt verschlechterten wirtschaftlichen Lage in Deutschland ist nicht ausgeschlossen. Es kann von zukünftig schwierig werdenden Bedingungen ausgegangen werden. Die allgemeinen Preisentwicklungen, demografische Entwicklungen und die bestehende Unsicherheit des geopolitischen Geschehens lassen nur die Hoffnung auf ein geringes gesamtwirtschaftliches Wachstum zu. Die Baubranche insgesamt wird einen Rückgang der Nachfrage verzeichnen müssen. Aus diesem Grund sind die Planzahlen für das Jahr 2024 aus Sicht der Geschäftsführung ambitioniert. Allerdings kann bei noch andauerndem, hohem Auftragsniveau im Bereich Wirtschaftsbau und Öffentlicher Bau mit zusätzlichem Wachstum aus neuen Marktsegmenten, das geplante Jahresergebnis durchaus erreicht werden. Der Auftragsbestand ist hauptsächlich durch Großprojekte gekennzeichnet. Solche Projekte verfügen über eine lange Finanzierungs- und Planungsphase und sind typischer Bestandteil des Nachlaufeffektes der Baukonjunktur. Aufgrund dieser anhaltend hohen Zahl an Großprojekten und einem guten Auftragsbestand unserer Kunden wird für 2024 mit einem EBITDA in Höhe von TEUR 28.145 gerechnet. Die Erwartung liegt im gleichen Verhältnis zur Gesamtleistung wie im Vorjahr. Im Budget wurde mit 10% Umsatzwachstum im Kerngeschäft gerechnet. Diese Steigerung werden wir nach aktueller Lage vor allem im Bereich der Vermietung und beim Verkauf von Neu-Containern erzielen. Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen sollten im Jahr 2024 nur geringe Auswirkungen auf die bearbeiteten Marktsegmente der PMG haben. Wir gehen davon aus, dass die Realisierung der Planzahlen für 2024 im Wesentlichen weiterhin erreichbar ist.
Bartholomä, den 30.04.2024 Stefan Stein, Geschäftsführer Datum Feststellungsbeschluss 23.09.2024. |
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