Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 65616
Vorher
FRAMOS Electronic - Vertriebs GmbH
Eingetragen
17.3.1981
Branche
Herstellung von bestückten LeiterplattenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Entwicklung, Produktion und der weltweite Vertrieb von elektronischen Komponenten sowie die Erbringung von technischen Dienstleistungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Zehender
seit 27.5.2019
Geschäftsführer
Andreas Dr. Franz
seit 5.5.2008
Geschäftsführer

Gesellschafter
Beta

Keine Daten verfügbar

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FRAMOS GmbH

Taufkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die FRAMOS GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FRAMOS GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FRAMOS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen

 

München, den 29. April 2024

PKF Industrie- und Verkehrstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sichting, Wirtschaftsprüfer

Kempa, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die FRAMOS GmbH fungiert als Anbieter für Hardware und Software für industrielle Bildverarbeitung.

Unsere Zielmärkte sind alle professionellen Bereiche der Bildverarbeitung wie industrielle Inspektion oder Logistik, allerdings auch neuartige Bereiche wie Sport- und Entertainmentanwendungen. Wir bieten unseren Kunden ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen. Von der Entwicklungsunterstützung, über Komponenten, bis zu Modulen für die direkte Integration in Anwendungen, ist das für die Kundensituation relevante Angebot in unserem Portfolio.

Die wesentlichen Erfolgsfaktoren sind unserer Ansicht nach die technische Kompetenz der Mitarbeiter, die Marktkenntnis sowie die mittlerweile über 40 Jahre aufgebaute Reputation der FRAMOS-Gruppe im internationalen Markt. Die Kundenliste umfasst namhafte Teilnehmer verschiedener Zielmärkte und spricht für die Qualität unserer Produkte. Neben langjährigen Stammkunden wie bspw. Leica, konnten wir vor allem im Bereich von Kameramodulen sowie technischen Dienstleistungen in den letzten Jahren weltweit namhafte Kunden hinzugewinnen. Neben dem hohen Anspruch an unser Know-how sowie neueste Technologien stellen wir hohe Ansprüche an unsere Qualität durch strenge Ein- und Ausgangsprüfungen. Die FRAMOS GmbH ist gemäß der internationalen Norm DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent.

Tabelle: Bruttoinlandsprodukt zum Vorjahr in Prozent 1

Land/Region 2023 (Schätzung) 2022 2021
Welt 3,1 3,5 6,1
Entwickelte. Volkswirtschaften 1,6 2,6 5,6
Euro-Zone 0,5 3,4 5,6
Deutschland -0,3 1,8 3,2
Italien 0,7 3,7 7,0
USA 2,5 1,9 5,9
Japan 1,9 1,0 2,2
Aufstr. Märkte und Entwicklungsländer 4,1 4,1 6,9
ASEAN * 4,2 5,5 4,0

*) Indonesien, Malaysia, Philippinen, Thailand, Vietnam.
**) Fiskaljahr vom 1.4. bis 31.3.

1 IMF World Economic Outlook Update January 2024, für 2021: IMF October 2023 Database.

Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. In den Entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,2 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,8 Prozent, wobei China (+4,4 Prozent) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (+3,5 Prozent) überdurchschnittlich zulegten. 2

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf der FRAMOS GmbH war im Jahr 2023 durch mehrere Krisen beeinflusst. Die COVID19-Pandemie nahm im Geschäftsjahr keinen direkten Einfluss mehr auf das Geschäft, wenngleich auch die Mitarbeiter weiterhin flexibel vom Büro oder Home Office arbeiten konnten. Der Krieg in der Ukraine wirkte sich im Geschäftsjahr dahingehend auf das Geschehen aus, dass wir unsere Geschäftsabläufe auf die auferlegten Sanktionen weiterhin sehr genau analysierten. Darüber hinaus haben sich keine weiteren Effekte auf den Geschäftsverlauf ergeben, da bereits im Vorjahr der ohnehin unwesentliche Anteil unseres Geschäftes mit sanktionsbelegten Ländern wie Russland und Weißrussland beendet wurde. Die Lieferkettenproblematik wirkte sich weiterhin dahingehend aus, dass wir einerseits kundenseitig mit Abnahme- und andererseits lieferantenseitig mit Auslieferverzögerungen konfrontiert wurden. Infolge der konjunkturellen Abkühlung verzeichneten wir einen rückläufigen Auftragseingang. Trotz des schwachen Auftragseingangs und geringerem Umsatz konnten wir insgesamt auf ein positives Geschäftsjahr 2023 zurückblicken.

Während des gesamten Jahres waren alle Geschäftsbereiche voll ausgelastet, sodass die FRAMOS GmbH erneut an allen Standorten auf Kurzarbeit verzichten konnte. Die Umsätze lagen mit -27 Prozent gegenüber dem Vorjahr deutlich unter den Erwartungen von -5 Prozent, was sich in allen Geschäftsbereichen niederschlug.

Insgesamt war der Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2023 davon geprägt, dass sich die Profitabilität und die Liquidität im Vergleich zum Vorjahr trotz des Umsatzrückgangs stabil entwickelt haben. Dies lag u.a. auch daran, dass durch unsere strategische Ausrichtung die Eigenprodukte weiterhin zulegen konnten, was sich, u.a. ausgedrückt in der höheren Bruttomarge, in einer tieferen Wertschöpfung niederschlug.

2 VMDA, IMF World Economic Outlook Update January 2024, cpb World Trade Monitor, Dezember 2023

2.1. Ertragslage

Die Auftragslage entwickelte sich gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Verglichen mit dem Vorjahr sank der Auftragseingang um 36 Prozent (Vj. -14 Prozent). Aufgrund des hohen Auftragsbestandes der Vorjahre sank der Umsatz um TEUR 13.205 bzw. 26,7 Prozent auf TEUR 36.311. Der Umsatzrückgang lag über den Erwartungen von -5 Prozent über alle Geschäftsbereiche hinweg. Laut VDMA verfehlte der Bestelleingang sein Vorjahresniveau im Geschäftsjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent. Erneut stieg der Umsatzanteil im rentableren Segment Eigenprodukte zum Vorjahr, sodass sich die Materialeinsatzquote im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozentpunkte auf 78,6 Prozent (Vj. 80,9 Prozent) und der Materialaufwand um TEUR 11.531 auf TEUR 28.537 verringerte.

Der Personalaufwand verringerte sich im Vorjahresvergleich um TEUR 183 auf TEUR 3.357. Im Durchschnitt wurden während des Geschäftsjahres insgesamt 39 Mitarbeiter (Vj. 43 Mitarbeiter), davon 24 Angestellte im Vertrieb, 3 im Marketing und 12 in der Verwaltung beschäftigt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen abzgl. der sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich aufgrund höherer Kosten für Dienstleister sowie höherer konzerninternen Verrechnungen und Währungseffekten (saldierte Gewinne aus der Fremdwährungsumrechnung von TEUR 318 gegenüber Verlusten i.H.v. TEUR 349) um TEUR 327 auf TEUR 2.854 (Vj. TEUR 2.527).

Das Finanz- und Beteiligungsergebnis verbesserte sich um TEUR 14 auf TEUR -116 (Vj. TEUR -130), im Wesentlichen aufgrund höherer Zinserträge.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3 verringerte sich zum Vorjahr um TEUR 1.796 auf TEUR 1.285 (Vj. TEUR 3.081), was im Wesentlichen aus dem volumenbedingt geringeren Rohertrag resultiert.

Im Vergleich zum Vorjahr weist die Gesellschaft einen Steueraufwand von TEUR 330 (Vj. TEUR 817) auf. Insgesamt entwickelte sich das Geschäftsjahr 2023 positiv und die Gesellschaft konnte einen Jahresüberschuss von TEUR 954 (Vj. TEUR 2.263) erwirtschaften.

3 Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit umfasst das Betriebsergebnis, sowie das Finanzergebnis.

2.2. Finanzlage, Investitionen und Liquidität

Die Liquiditäts- und Finanzierungsstruktur der FRAMOS GmbH ist unverändert solide und ausgewogen. Im Bereich Finanzmanagement sichert die Gesellschaft die finanziellen Risiken umfänglich ab, insbesondere durch ein effizientes Mahnwesen und aktives Management von Skontoabzügen bei den Lieferantenrechnungen. Zugesagte Kreditlinien i.H.v. EUR 4,2 Mio. wurden hierbei nicht ausgenutzt.

Durch den Umsatzrückgang sind keine Liquiditätsengpässe entstanden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich um TEUR 913 gegenüber dem Vorjahr. Die derzeit in Anspruch genommenen Darlehen von Kreditinstituten bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf TEUR 2.034, wovon TEUR 834 innerhalb des nächsten Jahres zu begleichen sind.

Im Sachanlagevermögen wurden im Geschäftsjahr 2023 nur reguläre Ersatzinvestitionen in der Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt, die in Summe unterhalb der Abschreibungen lagen. Bei den Finanzanlagen erhöhten sich die Anteile an verbundenen Unternehmen um TEUR 4.200 aufgrund einer Kapitalerhöhung bei der Framos Technologies d.o.o., Kroatien, die mit offenen Verbindlichkeiten verrechnet wurden, sodass es zu keinem Liquiditätsabfluss kam. Im Vergleich zum Vorjahr verringerten sich die Liquiden Mittel um TEUR 325 auf TEUR 3.105 (Vj. TEUR 3.430).

2.3. Vermögenslage

Zum 31.12.2023 hat sich die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um TEUR 637 auf TEUR 16.684 verringert (Vj. TEUR 17.321), was in erster Linie auf die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des geringeren Umsatzvolumens zurückzuführen ist.

Das Anlagevermögen hat sich aufgrund der Kapitalerhöhung bei einem Tochterunternehmen um TEUR 4.987 auf TEUR 8.174 (Vj. TEUR 3.187) erhöht.

Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 5.650 auf TEUR 8.408 (Vj. TEUR 14.058) verringert, was im Wesentlichen auf die Verringerung der geleisteten Anzahlungen sowie der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zurückzuführen ist.

Die Rückstellungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 449 auf TEUR 1.576 (Vj. TEUR 2.025), was im Wesentlichen an der Verringerung der Steuerrückstellungen lag. Die Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 473 auf TEUR 3.977 (Vj. TEUR 4.450) erhöht. Hier haben sich im Wesentlichen die Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen um TEUR 212 auf TEUR 192 (Vj. TEUR 404) verringert.

Das Eigenkapital erhöhte sich ergebnisbedingt zum Stichtag um TEUR 275 auf TEUR 11.086 (Vj. TEUR 10.811). In dem Zuge erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf 66 Prozent (Vj. 62 Prozent).

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von einer Steigerung des Umsatzes von ca. 2 - 3 Prozent aus. Die Umsatzsteigerung ist durch den bisher wieder leicht steigenden Auftragseingang begründet. Für das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erwarten wir analog zum Umsatz eine Steigerung gegenüber dem Jahr 2023.

Durch den Krieg in der Ukraine und den daraus resultierenden Sanktionen gegenüber Russland und Weißrussland gehen wir weiterhin von keiner direkten Auswirkung auf unser Geschäft aus, da wir keine Geschäftsbeziehungen zu russischen oder weißrussischen Kunden mehr halten.

Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln. In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird das Wachstumstempo wie in den beiden Vorjahren auf 4,1 Prozent geschätzt. China (+4,6 Prozent) und Indien (+6,5 Prozent) werden voraussichtlich etwas schwächer wachsen als im Jahr 2023. Gleiches gilt für Lateinamerika (+1,9 Prozent). Mehr Dynamik erwartet der IWF hingegen in den Regionen Mittlerer Osten/Zentralasien (+2,9 Prozent) sowie Subsahara-Afrika (+3,8 Prozent). 4

4 IMF World Economic Outlook Update January 2024

Mit einer von der Bundesregierung erwarteten Inflationsrate von 2,8 Prozent für 2024 liegt das Preisniveau weiterhin über dem mittelfristigen Inflationsziel von 2 Prozent der EZB. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte dürften im gleichen Zeitraum jedoch um 3,8 Prozent zulegen. In Folge geringerer Inflationsraten steigen dadurch die Reallöhne, wovon im Verein mit einer robusten Arbeitsmarktentwicklung im Jahresverlauf die Konjunktur profitieren und eine zaghafte binnenwirtschaftliche Erholung eingeleitet werden kann. Auch die Exporte dürften wieder mit 0,6 Prozent leicht zulegen. Insgesamt bleibt der Wirtschaftsstandort Deutschland aber weiter unter Druck. 5

Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent. Diese Prognose ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Die Weltkonjunktur steckt nach wie vor in der Flaute. Und die die Stimmung in den Unternehmen im Maschinenbau bleibt bestenfalls verhalten, wie ein Blick auf das ifo-Geschäftsklima verrät. Insbesondere die Erwartungen sind aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen pessimistisch. Der Auftragseingang im Januar 2024 (-10 Prozent real zum Vorjahr) knüpft nahtlos an die schwachen Monate des Jahresendes 2023 an. Allein für Teile des Auslandsgeschäfts bleibt die Hoffnung auf eine Bodenbildung intakt. Doch können diese ersten Anzeichen für eine Bodenbildung bei Teilen der Auslandsnachfrage keinesfalls als Trendwende interpretiert werden. Die Belastungen und Herausforderungen sind im Wesentlichen dieselben wie schon zu Jahresbeginn 2023. Und mit dem Krieg im Nahen Osten sowie der von der Politik verursachten Verunsicherung sind weitere negative Einflussfaktoren hinzugekommen. Das schlägt sich auch in der Beschäftigung nieder: Viele Unternehmen haben ihre Einstellungsabsichten derzeit zurückgefahren. Der Fachkräftemangel ist und bleibt aber eine große Herausforderung für die Unternehmen, nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels. Daher werden die Unternehmen versuchen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen an ihrem Stammpersonal festzuhalten. Kurzarbeit, die in den nächsten Monaten ansteigen dürfte, hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als probates Mittel zur Überbrückung konjunktureller Schwächephasen bewiesen.

2. Risikobericht

In wöchentlichen Abteilungsleiter- sowie Geschäftsführermeetings wird die aktuelle Lage von allen Seiten des Geschäfts analysiert und bewertet sowie die notwendigen Schritte daraus abgeleitet. Unsere Controlling-Instrumente unterstützen uns hierbei in der Analyse und geben uns ein objektives Bild wieder. In Monats- und Quartalsmeetings werden zudem unsere Mittel und Kurzfristziele (OKR) festgelegt sowie die Strategie der FRAMOS-Gruppe weiter verfeinert. Hierbei wird insbesondere eine möglichst frühe Risikoerkennung sichergestellt.

In wöchentlichen Abteilungstreffen beurteilen wir regelmäßig das Kunden- und Lieferantenrisiko, um speziell auf markt- und kundenseitige Risiken reagieren zu können.

5 Bundesregierung (Jahreswirtschaftsbericht)

Bilanzielle Risiken, soweit in der Bilanzerstellung erkennbar, wurden durch entsprechende Abwertungen und Rückstellungen berücksichtigt. Risiken aus Finanzinstrumenten bestehen im Wesentlichen in Form eines Ausfallrisikos bei den Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Hierfür werden eine Pauschalwertberichtigung mit 1 Prozent und ggf. Einzelwertberichtigungen gebildet. Die Liquiditätsrisiken hinsichtlich der Finanzanlagen, Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und des Guthabens bei Kreditinstituten werden als gering bewertet, sodass keine Sicherungsmaßnahmen erfolgen. Gleichermaßen wird auch das Marktpreisrisiko hinsichtlich Zinssatz- und Währungskursschwankungen bei Fremdwährungsforderungen, Bankguthaben in Fremdwährung und Verbindlichkeiten als gering bewertet, sodass keine Maßnahmen ergriffen werden. Durch das hinterlegte Eigenkapital i.H.v. TEUR 11.086 und den Liquiditätsbestand ist ein Finanzierungsrisiko für das operative Geschäft derzeit nicht gegeben.

Elementarrisiken werden durch einen umfassenden Versicherungsschutz abgedeckt, der unter Kostengesichtspunkten laufend optimiert wird.

Für die Realisierung der strategischen Ziele ist die FRAMOS GmbH auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Trotz einer Entspannung der Personalsituation steht die Gesellschaft weiterhin vor der Herausforderung, neues und gut ausgebildetes Personal zu akquirieren.

Als aktiv am Markt agierendes Unternehmen muss die FRAMOS GmbH typischerweise Risiken eingehen, um am Markt bestehen zu können. Aufgrund unserer internationalen Ausrichtung sowohl auf Lieferanten-, als auch auf Kundenseite gehen wir regelmäßig Wechselkursrisiken ein. Ebenfalls sind wir mit schnellen Entwicklungszyklen in der Halbleiterbranche und der fortwährenden technischen Innovation konfrontiert. Wir gehen nur solche Risiken ein, die wir als kontrollier- und beherrschbar ansehen. Nach unserer Einschätzung sind potenzielle Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, derzeit nicht vorhanden.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir für die FRAMOS GmbH aufgrund der anhaltenden makroökonomischen Situation keinen Umsatzrückgang. Durch unsere Kundenstruktur sehen wir kein Risiko hinsichtlich einer möglichen Verschlechterung der Kundenbonität. Basierend auf den Erfahrungen aus 2023 rechnen wir mit geringen Auswirkungen auf unsere Lieferkette in den ersten drei Quartalen und ab dem vierten Quartal jedoch eine Rückkehr zur Normalität.

3. Chancenbericht

Bildsensoren sind weiterhin die stärkste Produktlinie der FRAMOS GmbH. Als weitere Produktlinien etablieren sich Schritt für Schritt zusätzliche Komponenten für Kameraentwickler und -anwender. Hier sind insbesondere unsere Kameramodule zu nennen, mit denen wir bei namhaften Kunden wiederkehrende Aufträge für Weiterentwicklungen und größere Produktionsserien erhalten. Durch die zunehmende Marktdurchdringung neu aufgenommener Linien werden wir im Laufe der nächsten Jahre diesen Bereich steigern können. Der Bereich der technischen Dienstleistung nimmt für die FRAMOS GmbH ebenfalls kontinuierlich zu. Weiterhin werden unsere Anwendungen vermehrt nachgefragt. Wir konnten eine Reihe von Aufträgen gewinnen und stellen mittlerweile von der Entwicklungsunterstützung bis zur Produktion von Kundenprodukten im Konzern alle Optionen bereit, die es unseren Kunden erleichtern, Bildverarbeitung produktiv einzusetzen.

Durch unsere eigen entwickelten und hergestellten Produkte innerhalb des Konzerns können wir unsere Kundenbasis weiter ausbauen und wachsen mit diesem Produktsegment weiter. Aufgrund des geringeren Materialaufwands und höherer Rohertragsmarge bei den Eigenprodukten wächst die Rohertragsmarge insgesamt sowohl bei der FRAMOS GmbH und innerhalb des Konzerns.

IV. Forschung und Entwicklung

Mit strategischen Entwicklungsinitiativen entwickeln wir Produkte für bestimmte Anwendungsfelder mit dem Ziel, Bildverarbeitungstechnologie und das Prozessieren der gewonnenen Daten schneller und kosteneffizienter in alle möglichen Lebensbereiche zu diffundieren. Die FRAMOS GmbH verlagerte ihre Entwicklungstätigkeiten bereits im Jahr 2021 vollständig auf ihre Tochtergesellschaft Framos Technologies d.o.o. in Kroatien.

IV. Zweigniederlassungsbericht

Die FRAMOS GmbH unterhält neben ihrem Hauptsitz in Taufkirchen bei München eine Zweigniederlassung in Leipzig.

 

Taufkirchen, den 29. April 2024

FRAMOS GmbH

Dr. Andreas Franz

Dr. Andreas Franz

Michael Zehender

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN

Die FRAMOS GmbH hat ihren Sitz in Taufkirchen und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 65616 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 2, 266 ff. HGB).

II. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen.

Im Berichtsjahr sind abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter über EUR 250 bis EUR 1.000 gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben worden.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Soweit der nach den vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens am Bilanzstichtag über seinem beizulegenden Zeitwert liegt, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen werden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1% gebildet.

Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Leistungszeitraum.

Die Pensionsrückstellungen werden auf Basis der Heubeck Richttafeln 2018G mit einem Rechnungszins von 1,82% p.a. nach der projected unit credit method (PUC-Methode) ermittelt. Als Bewertungsverfahren wird die Barwert-Methode angewandt.

Aufgrund der Anwendung des § 253 Abs. 6 HGB wird der Zinssatz für die Berechnung der Pensionsrückstellungen nicht aus den vergangenen sieben, sondern aus zehn Jahren ermittelt. Hieraus ergibt sich ein Differenzbetrag von TEUR 1, der einer Ausschüttungssperre unterliegt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens umgerechnet; bei Kursänderungen erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags, sofern die Restlaufzeit weniger als ein Jahr beträgt.

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus - nach Saldierung - insgesamt ergebene Steuerbelastung passiviert und Steuerentlastungen aktiviert.

Bei zeitlichen Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Bilanzansätzen werden sich daraus ergebende steuerliche Belastungen gemäß § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB als passive latente Steuern in der Bilanz angesetzt. Die latenten Steuern beruhen auf unterschiedlichen Bewertungsparametern bei der Pensionsrückstellung, auf der abweichenden Behandlung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände sowie einer abweichenden Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen. Sie werden mit den geltenden Gewerbesteuer- und Körperschaftssteuersätzen von insgesamt rund 29,575% bewertet.

III. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

AKTIVA

Entwicklung des Anlagevermögens

Dies ist im Anlagengitter am Ende dieses Anhangs dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 952) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 99 und Forderungen aus Darlehen i.H.v. TEUR 853 enthalten.

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen Gesellschafter haben im Geschäftsjahr und Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr i.H.v. TEUR 144 (i.Vj. TEUR 853).

Die sonstigen Vermögengegenstände enthalten Beträge mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr i.H.v. TEUR 45 (i.Vj. TEUR 4).

PASSIVA

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten hauptsächlich Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 268).

Verbindlichkeiten

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeiten Spiegel zusammengefasst dargestellt.

Stand 31.12.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren Restlaufzeit mehr als 5 Jahren
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.034 (VJ 2.947) 834 (VJ 913) 1.200 (VJ 2.034) -
Erhalten Anzahlungen auf Bestellungen 192 (VJ 404) 192 (VJ 404) - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.299 (VJ 887) 1.299 (VJ 887) - -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 359 (VJ 157) 359 (VJ 157) - -
Davon gegenüber Gesellschaftern 103 (VJ 75) 103 (VJ 75) - -
Sonstige Verbindlichkeiten 93 (VJ 54) 93 (VJ54) - -
3.977 (VJ 4.486) 2.777 (VJ 2.452) 1.200 (VJ 2.034) 0 (VJ 0)

Die Besicherung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. TEUR 234 ist durch eine Sicherungsübereignung der Vorräte gewährleistet.

Latente Steuern

Die passiven latenten Steuern i.H.v. TEUR 45 resultieren aus temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei Pensionsrückstellungen i.H.v. TEUR 18 (aktiv), bei in Vorjahren eingelegten Finanzanlagen TEUR 13 (passiv) sowie bei der aktivierten Entwicklungskosten TEUR 50 (passiv).

IV. ERGÄNZENDE ANGABEN

Beteiligungen

Beteiligungsquote Eigenkapital Jahresergebnis 31.12.2023
FRAMOS (Electronics) Ltd., Surrey, Großbritannien 100% 72 TGBP 7 TGBP
FRAMOS Italia srl, Agrate Brianza, Italien 100% 58 TEUR 6 TEUR
Framos Technologies Inc., Ottawa, Kanada 100% 11.649 TCAD 2.888 TCAD
Framos Technologies d.o.o, Cakovec, Kroatien 100% 6.930 TEUR 847 TEUR
MaVis Imaging GmbH, Taufkirchen, Deutschland 100% 465 TEUR 266 TEUR

Devisenkassamittelkurse am Abschlussstichtag:

Euro in GBP: 0,86905
Euro in CAD: 1,4642

Konzernabschluss

Die Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der Framos Holding GmbH einbezogen, welche gleichzeitig den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis aufstellt. Der Konzernabschluss ist im Bundesanzeiger einsehbar.

Personal

Im Durchschnitt wurden während des Geschäftsjahres insgesamt 39 Mitarbeiter, davon 24 Angestellte im Vertrieb, 3 im Marketing und 12 in der Verwaltung beschäftigt.

Ausschüttungsgesperrte Beträge

Zum 31. Dezember 2023 bestehen gesetzlich ausschüttungsgesperrte Beträge i.H.v. TEUR 120.

TEUR
Neubewertung der Pensionsrückstellungen 1
Aktivierte Entwicklungskosten 119
gesamt 120

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Für eine schnelle und reibungslose Bereitstellung der Ware wird ein Konsignationslager unterhalten.

Teile unserer Forderungen aus Lieferung und Leistungen werden zur Optimierung der Liquidität im Rahmen eines stillen echten Factoring (Volumen max. EUR 6 Mio) verkauft.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 328 (i.VJ. TEUR 437).

Geschäftsführung:

Geschäftsführer sind:

Dr. Andreas Franz, Kaufmann

Hr. Michael Zehender, Kaufmann

Ergebnisverwendung:

Die Geschäftsführung schlägt vor, insgesamt 30% des Jahresüberschusses von TEUR 954, also EUR 286.117,81, auszuschütten.

Am 18. März 2024 wurde bereits eine Vorabausschüttung über TEUR 250 beschlossen, sodass weitere EUR 36.117,81 als Vorschlag zur Ausschüttung verbleiben.

Der verbleibende Jahresüberschuss von TEUR 668 soll zusammen mit dem Gewinnvortrag von TEUR 8.540 als Bilanzgewinn i.H.v. TEUR 9.207 auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Nachtragsbericht

Es ergaben sich keine Vorgänge besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres.

 

Taufkirchen, den 29. April 2024

FRAMOS GmbH

Dr. Andreas Franz

Michael Zehender

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- / Herstellungskosten
Wert 01.01.2023 Zugänge Abgänge Wert 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 221.930,32 0,00 48,62 221.881,70
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 473.883,92 0,00 0,00 473.883,92
695.814,24 0,00 48,62 695.765,62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 122.467,07 0,00 0,00 122.467,07
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 608.551,99 26.361,73 0,00 634.913,72
731.019,06 26.361,73 0,00 757.380,79
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.673.222,19 4.200.000,00 0,00 6.873.222,19
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 921.190,77 0,00 921.190,77
2.673.222,19 5.121.190,77 0,00 7.794.412,96
4.100.055,49 5.147.552,50 48,62 9.247.559,37
Abschreibungen
Wert 01.01.2023 Zugänge Wert 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 31.440,14 22.193,04 53.633,18
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 273.806,21 76.642,86 350.449,07
305.246,35 98.835,90 404.082,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 101.857,12 10.744,55 112.601,67
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 505.958,65 51.144,32 557.102,97
607.815,77 61.888,87 669.704,64
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
913.062,12 160.724,77 1.073.786,89
Bilanzwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 168.248,52 190.490,18
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 123.434,85 200.077,71
291.683,37 390.567,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 9.865,40 20.609,95
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 77.810,75 102.593,34
87.676,15 123.203,29
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.873.222,19 2.673.222,19
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 921.190,77 0,00
7.794.412,96 2.673.222,19
8.173.772,48 3.186.993,37

Gewinn- und Verlustrechnung

Geschäftsjahr 2023 Geschäftsjahr 2022
Euro Euro
Rohergebnis 9.246.497,71 10.907.041,15
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.844.491,10 3.015.493,73
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 512.772,84 524.932,30
- davon für Altersversorgung: EUR 44.812,05 (Vorjahr: EUR 46.148,28 )
5. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 160.724,77 170.330,23
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -
davon aus der Währungsumrechnung: EUR 348.537,25 (Vorjahr: EUR 462.183,49) 4.327.442,93 3.985.007,12
7. Erträge aus Beteiligung
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) 0,00 0,75
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 37.041,94 (Vorjahr:EUR 29.652,03) 66.086,83 30.703,37
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- davon aus Aufzinsung: EUR 7.958,00 (Vorjahr: EUR 12.797,00) 182.446,66 160.816,48
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag
- davon aus latenten Steuern: EUR 11.000,00 (Vorjahr: EUR 4.600,00) 330.183,41 816.634,78
11. Ergebnis nach Steuern 954.522,83 2.264.530,63
12. Sonstige Steuern 796,79 1.571,76
13. Jahresüberschuss 953.726,04 2.262.958,87

Bilanz

Aktiva

Geschäftsjahr 2023 Geschäftsjahr 2022
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 291.683,37 390.567,89
II. Sachanlagen 87.676,15 123.203,29
davon Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grunsdtücken 9.865,40 20.609,95
davon Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 77.810,75 102.593,34
III.Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.873.222,19 2.673.222,19
2. Ausleihungen an Verbundene Unternehmen 921.190,77 0,00
3. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00
4. Beteiligungen 0,00 0,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.884.540,86 5.786.806,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.419.214,13 4.841.084,45
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen 952.049,56 2.569.265,50
davon Forderungen gegen U. mit Beteilig. 0,00 0,00
III. Wertpapiere 0,00
IV Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.104.669,19 3.430.112,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 101.312,08 75.807,93
D. Aktive latente Steuern 0,00 0,00
Summe 16.683.508,74 17.320.804,38

Passiva

Geschäftsjahr 2023 Geschäftsjahr 2022
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 52.001,00 52.001,00
II. Kapitalrücklage 1.540.731,33 1.540.731,33
III. Gewinnvortrag 8.539.657,65 6.955.586,78
IV. Jahresüberschuss 953.726,04 2.262.958,87
B. Rückstellungen 1.575.762,90 2.024.754,96
C. Verbindlichkeiten 3.977.029,82 4.449.946,34
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.034.375,00 2.946.875,00
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 359.048,27 157.297,63
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.225,10
E. Passive latente Steuern 44.600,00 33.600,00
Summe 16.683.508,74 17.320.804,38

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