Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Andreas Bauer GmbH
Krandsberg 10, 84335 Mitterskirchen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Florian Bauer seit 15.1.2024 | Prokura |
Alexander Andreas Bauer seit 15.1.2024 | Geschäftsführer |
Gabriele Ganghofner seit 11.8.2021 | Prokura |
Andreas jun. Bauer seit 28.10.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
A****** B**** | 20.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Andreas Bauer GmbHMitterskirchen-KrandsbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Anhang für das Geschäftsjahr 2023Andreas Bauer GmbH, Bauunternehmen, 84335 MitterskirchenA. Vorbemerkung I. Allgemeines Die Andreas Bauer GmbH mit Sitz in Mitterskirchen ist beim Amtsgericht Landshut unter der Nummer HRBG 3660 im Handelsregister geführt. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden einzelne Posten zur Verbesserung der Übersichtlichkeit und Klarheit zusammengefasst. Ein gesonderter Ausweis sowie eine detaillierte Erläuterung erfolgen im Anhang. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sowie Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung handelsrechtlicher Abschreibungen bewertet. Den Abschreibungen auf das Anlagevermögen liegen im Wesentlichen die folgenden Nutzungsdauern zu Grunde:
Geringwertige Vermögensgegenstände werden aufgrund untergeordneter Bedeutung bis zu einem Wert von Euro 800,00 im Zugangsjahr im vollen Umfang abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Waren wurden zu den Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. In den Herstellungskosten wurden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Dabei wurde das Niederstwertprinzip beachtet. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr wurde mit 1,0% (Vorjahr 1,0%) bemessen. Mit Ausnahme der Steuerguthaben, deren Ausweis bei den sonstigen Vermögensgegenständen und deren Bewertung zum Barwert erfolgt, sind die übrigen Forderungen und Vermögensgegenstände zum Nominalwert ausgewiesen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn ist der Gewinnvortrag einbezogen. Rückstellungen Die Rückstellungsbildung für Pensionsverpflichtungen wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. B. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagengitter dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände entfallen im Wesentlichen auf Steuerüberzahlungen sowie Gutschriften. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beinhaltet die Stammeinlage und ist voll einbezahlt. Im Bilanzgewinn in Höhe von EUR 11.516.100,49 (Vorjahr: EUR 12.885.898,31) ist der Gewinnvortrag in Höhe von EUR 12.885.898,31 (Vorjahr: EUR 11.082.580,59) einbezogen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden EUR 2.000.000,00 ausgeschüttet. Rückstellungen Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags berücksichtigt.
Rückstellungen für Pensionen Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projekt-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungslegung wurden die Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre mit 1,82 % angesetzt. Die Bewertung erfolgte nach Art. 75 Abs. 6 EGHGB i.V.m. § 253 Abs. 2 HGB. Gehaltssteigerungen und Rentenanpassungen wurden mit jeweils 0,00 % p. a. zugrunde gelegt. Durch die aufgrund der durch das BilMoG geänderte Bewertung bei der Rückstellung für Pensionen ergab sich zum 01.01.2010 ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von EUR 10.193,00. Vom Verteilungswahlrecht des Art. 67 Abs. 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Die erforderliche Zuführung wird bis zum 31. Dezember 2024 mit jährlich 1/15 berücksichtigt. Entsprechend wurde in 2023 ein Betrag von EUR 680,00 den Pensionsrückstellungen zugeführt. Die Effekte aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurden im operativen Ergebnis erfasst. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 4.418,00 (Vorjahr EUR 19.478,00). Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre.
Der Zinsaufwand enthält den Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung der im Berichtsjahr EUR 7.113,00 (Vorjahr EUR 7.694,39) beträgt. Verbindlichkeiten
C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Von den Umsatzerlösen entfallen TEUR 9.707,3 auf 19 % ige und 16% ige Erlöse (Vorjahr TEUR 9.586,9 und TEUR 352,9 auf § 13b UStG-Erlöse (Vorjahr TEUR 1.098,7). Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Versicherungsentschädigungen, Zuschüsse, sowie Erträge aus Sachbezügen enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Raumkosten sowie Instandhaltung und Fahrzeugkosten. Für die vom Verpachtungsbetrieb Andreas Bauer GbR angemieteten Gebäude wurden EUR 162.278,30 (Vorjahr EUR 161.844,60) bezahlt. Bewegliche Wirtschaftsgüter wurden für EUR 247.374,21 (Vorjahr: EUR 244.193,70) von der Andreas Bauer GbR angemietet. Sonstige Zinsen und Erträge Bestandteil sind Zinserträge aus Fest- und Tagesgeldanlagen.. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Aufwendungen umfassen im Wesentlichen die Verzinsung der Gesellschafterdarlehen in Höhe von EUR 5.719,94 EUR (Vorjahr EUR 5.719,94). Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen die Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag sowie die Gewerbesteuer. Sonstige Steuern Diese Position beinhaltet die Kfz-Steuer. D. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz, noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten: Seit dem Bilanzstichtag ergaben sich keine neuen Erkenntnisse des Ukraine-Krieges bezüglich der Auswirkungen auf die Gesellschaft im Sinne von § 285 Nr. 33 HGB. Mit hoher Wahrscheinlichkeit lässt sich jedoch bereits jetzt festhalten, dass die bereits eingetretenen negativen Folgen auf die Gesamtwirtschaft und damit einhergehend auf die Gesellschaft insbesondere in Form von Kostensteigerungen umso größer sind, je länger der Konflikt anhält. E. Eventualverpflichtungen, Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen Eventualverpflichtungen sowie Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag keine. Die übrigen, nicht wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen bewegen sich im Rahmen der üblichen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie dem Bestellobligo aus Investitionen. Der Gesamtbetrag aus der jährlichen Verpflichtung aus Miet- und Pachtverträgen beträgt EUR 409.652,51. Der Pachtvertrag ist auf unbestimmte Zeit geschlossen worden. F. Sonstige Angaben 1. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Für die in § 285 Nr. 9 HGB verlangten Angaben wird die Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 2. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
3. Mitarbeiteranzahl Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 58,75 Mitarbeiter. Es ergibt sich folgende Zusammensetzung:
4. Vorschlag zur Behandlung des Bilanzgewinns Die Geschäftsführer schlagen vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag als Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Mitterskirchen, den 20.12.2024 Andreas Bauer jun. Andreas Bauer sen. LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023Andreas Bauer GmbH, Mitterskirchen1) Grundlagen des Unternehmens und Wirtschaftsbericht Die Firma Andreas Bauer GmbH wurde in Form einer GmbH 1994 gegründet. Unter der Firmierung Andreas Bauer existiert die Firma bereits seit 1970. Die Geschäftstätigkeit umfasst die Segmente Hoch- und Tiefbau sowie in geringerem Umfang einen Baustoffhandel. Das Leistungsspektrum deckt nahezu alle wichtigen Bereiche der Bautätigkeit ab. Die Unternehmensführung liegt in Familienhand. Es sind drei Generationen im Unternehmen tätig, die sich gegenseitig durch Erfahrung und neue Impulse ergänzen. Der Kundenkreis umfasst im Hochbau alle Bausparten, also den Wohnungsbau, den Wirtschaftsbau sowie den öffentlichen Bau. Im Tiefbaubereich zählen ebenso die öffentliche Hand, Gewerbe- und Privatleute zu den Kunden. Hier gehören Erschließungsarbeiten, Kanal- und Wasserleitungsbauarbeiten sowie Spezialtiefbauaufgaben zum Tätigkeitsgebiet. Der Saugbagger fungiert in allen für ihn vorgesehenen Einsatzfeldern, wird jedoch größtenteils firmenintern genutzt. Die Leistungen werden überwiegend mit dem eigenen, umfassend qualifizierten Personal ausgeführt, in besonderen Fällen auch mit ausgesuchten Nachunternehmern. Der Schwerpunkt liegt derzeit im Wasserleitungsbau sowie im Wohnungs- und Gewerbebau. Je nach Auftragslage schwanken die Anteile der genannten Bereiche an der Gesamtleistung. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist deutschlandweit insgesamt nominal um 1,3 % gestiegen, real um 5,3 % gesunken. Vor allem der Wohnungsbau erfuhr hierbei mit real 12 % minus einen regelrechten Einbruch. Der Wirtschaftsbau und der öffentliche Bau blieben hingegen mit einem realen Minus von 1% beinahe auf dem Vorjahresniveau. Diese Entwicklung ist nach wie vor zu einem großen Teil dem Angriff auf die Ukraine Ende Februar 2022 geschuldet. Die Einkaufpreise für Baumaterialen verharren weiterhin auf einem historisch hohen Niveau. Vergleicht man die Jahresmittelwerte der Erzeugerpreisindizes von 2020 mit den laufenden Mittelwerten von 2023, so liegen beispielsweise die Indizes bei Mineralölerzeugnissen per September 2023 um ca. 60% über dem Jahresdurchschnitt von 2020 und bei Bitumen um fast 75%. Dämmstoffe aus Styrol liegen um gut 45% über der Basis von 2020, Betonstahl ebenfalls. Zement, ein energieintensiv hergestellter Baustoff, hat um über 60% zugelegt. Auch die Indizes für Holzprodukte liegen um gut ein Drittel über dem Niveau von 2020. Diese Entwicklung hält auch die Preise für Bauleistungen auf hohem Niveau. Betroffen sind alle Bausparten. Die dynamische Entwicklung des Preises für Bauleistungen lag 2023 mit +7 % um 9 Prozentpunkte niedriger als 2022. Für 2023 wurden für 260.000 Wohneinheiten Baugenehmigungen erteilt, also ca. 100.000 weniger als im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang von 27 %. In diesem Zuge haben sich auch die gut gefüllten Auftragsbestandsbücher der Unternehmen der Baubranche real um fast 20 % verringert. Demzufolge hielt der Trend eines permanenten Personalaufbaus in der Baubranche nicht mehr an und die Beschäftigtenzahlen wurden 2023 mit 927.700 Personen gerade einmal konstant gehalten. Der Umsatzrückgang im Hochbau wurde in der Branche teils durch ein reales Umsatzplus von 4,6 % auf 27,6 Mrd. € im Bereich Wirtschaftsbau Tiefbau aufgefangen. Hier gab es Aufträge im Zuge der Mobilitäts- und Energiewende, des Stromtrassenausbaus und des öffentlichen Nahverkehrs. Die Firma Andreas Bauer GmbH startete mit einer sehr guten Auftragslage in das Jahr 2023. Lieferschwierigkeiten konnten auch im vergangenen Jahr gut gehandelt werden und waren kaum noch ein Thema. Die Material- und Energiepreise bewegten sich allerdings noch auf einem sehr hohen Niveau. Es zeichnete sich am Markt ab, dass der Wettbewerb sich wieder zunehmends verschärfte. Dennoch konnten auch im Laufe des Jahres Auftragseingänge in allen Leistungsbereichen erfolgreich verbucht werden. 2) Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage a) Ertragslage Die Gesamtleistung ist im Vergleich zum Vorjahr um rund TEUR 2.626 auf TEUR 11.144 und damit um 19,07% gesunken. Die Materialaufwendungen und bezogenen Fremdleistungen sinken im Vergleich zur Vorperiode um TEUR 743 auf TEUR 4.696. Bei den Personalaufwendungen errechnet sich ein Rückgang um TEUR 250 (TEUR 3.602, Vorjahr TEUR 3.852). Die Personalaufwandsquote, also die Relation zwischen Personalaufwand und Gesamtleistung stieg von 28,0 % auf 32,2%. Das Jahresergebnis in Höhe von TEUR 630 ist um TEUR 1.173 niedriger als im Vorjahr. b) Vermögenslage Die Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 20.358 (im Vorjahr TEUR 20.184) und hat sich insoweit um TEUR 174 bzw. 0,86 % erhöht. Die Eigenkapitalquote ist im Berichtsjahr um 7,3% auf 56,8% gesunken. Die liquiden Mittel betrugen TEUR 5.981 und lagen damit um TEUR 123 über dem Vorjahresstand. Die Vermögenslage der Andreas Bauer GmbH ist als unverändert stabil zu bezeichnen. c) Finanzlage Der Cashflow betrug im Berichtsjahr TEUR 1.268. Im Vorjahr wurde hier ein Betrag von TEUR 2.422 ausgewiesen. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt nachkommen zu können. 3) Risiko- und Chancenbericht a) Risiken aus der Geschäftstätigkeit Durch die weitergehende erfolgreiche Integration der dritten Generation ist die Zukunft der Firma gesichert. Personelle und organisatorische Vorkehrungen wurden getroffen, um auf eventuelle Risiken reagieren zu können. Das Bauvertragswesen und die Einhaltung des Datenschutzes werden regelmäßig überprüft. Der Geschäftsverlauf ist in beträchtlichem Umfang von der konjunkturellen Entwicklung in der Baubranche abhängig. Der firmeninterne Einflussbereich wird permanent im Auge behalten, um nach wie vor eine gute Positionierung auf den relevanten Märkten zu halten. Die Firma ist derzeit fest etabliert und über alle Geschäftsbereiche sehr gut ausgelastet. Externen Risiken wird durch Diversifikation begegnet. Den erkannten Risiken bei der Materialbeschaffung wird mit entsprechenden Lieferverträgen und Aufstockung der Lagerbestände begegnet. Die gestiegenen Energie- und Baustoffkosten, die nicht vollumfänglich weitergegeben werden können, sollen durch Effizienzsteigerung kompensiert werden. Des Weiteren soll auf dem Energiesektor mehr selbst erzeugte Energie produziert und genutzt werden. Mit ihren Geschäftsfeldern ist die Firma gut aufgestellt und kann auf Marktentwicklungen flexibel reagieren. Die Liquidität und die Rentabilität wird monatlich bzw. quartalsweise anhand von Soll-Ist-Vergleichen kontrolliert. Mithilfe von u.a. wöchentlichen Projekt- und Geschäftsbesprechungen werden die Projekte und das Office gesteuert und kontrolliert. Auf die Bonität der Kunden soll ein gewisses Augenmerk gelegt werden. Die Qualität von Lieferanten und Nachunternehmern unterliegt einer regelmäßigen Bewertung durch die Geschäftsleitung, Bauleiter und Poliere. b) Finanzielle Risiken Hohe Energiekosten und Inflationsraten sowie steigende Zinsen können zu einer drastischen Eintrübung der wirtschaftlichen Entwicklung führen und erhöhen die Gefahr eines unmittelbaren wirtschaftlichen Abschwungs. Die Steuerung des Risikos erfolgt durch die Geschäftsführung durch konsequente Beobachtung des Marktes sowie Analyse von Kennzahlen des Rechnungswesens. c) Chancen Umfeld und marktbezogenen Chancen Die anhaltend angespannte Wohnungsmarktlage kann zu politischen Entscheidungen führen, die zu einer verstärkten Wohnbautätigkeit führen. Dies kann regional positive Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit haben. Finanzielle Chancen Der Zugang zu Finanzmärkten wird wesentlich beeinflusst durch die hohe Bonität unseres Unternehmens. Dies trägt zum Erhalt des positiven Ratings auch in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld bei. 4) Prognosebericht Insgesamt rechnen die Spitzenverbände der Bauwirtschaft 2024 mit einem Preisrückgang für Bauleistungen um 2 %. Dies vor dem Hintergrund eines anziehenden Wettbewerbs und parallel zu weiter steigenden Kosten (hohe Einkaufspreise, steigende Mautgebühren, anstehende Tarifverhandlungen). Branchenweit wird ein Rückgang des Umsatzes um real 3 % antizipiert. Hierfür ist vor allem die prognostizierte Entwicklung beim Wohnbau von - 13 % verantwortlich. Seit 2008 wird damit zum ersten Mal mit einem Abbau der Beschäftigten auf ca. 900.000 Beschäftigte gerechnet. Mit der zu erwartenden Fertigstellung von 235.000 Wohneinheiten wird das Ziel der Bundesregierung von 400.000 WE nur sehr eingeschränkt erreicht. Im Wohnungsbau rechnet man mit einem realen Minus von 13%. Der Wirtschaftsbau soll real um knapp 3 % steigen (+7 % im Tiefbau und -1 % im Hochbau). Im öffentlichen Tief- und Hochbau rechnet man mit realen Steigerungen von 2 % und 5 %. Da die Firma Andreas Bauer GmbH auf allen Sektoren aktiv ist, kann die Umsatzleistung auf die jeweiligen Bereiche weitgehend umgelenkt werden. Außerdem konnte ein Teil des Auftragsbestandes mit in das neue Jahr genommen werden. Der Rückgang der Nachfrage für Einfamilienhäuser ist in der Tat auffällig. Trotz des Nachfragerückgangs soll das gut ausgebildete Personal gehalten werden. Bezüglich Gesamtleistung und Jahresüberschuss wird vorsichtig geplant. Der Investitionsplan sieht die Erweiterung der Angebotspalette im Tiefbau vor. Durch Berstlining (grabenlose Erneuerung von Rohrleitungen) soll gerade auf dem Feld der Sanierung zusätzlicher Umsatz generiert werden. Dank des breiten Angebotsspektrums und der geschaffenen Flexibilität blicken wir positiv in die Zukunft. Personell, finanziell und technisch ist die Firma gut aufgestellt.
Mitterkirchen, den Andreas Bauer jun. Andreas Bauer sen. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSan die Andreas Bauer GmbH, Mitterskirchen PRÜFUNGSURTEILE Ich habe den Jahresabschluss der Andreas Bauer GmbH, Mitterskirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Andreas Bauer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Winhöring, den 10.03.2025 Menhart, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023Andreas Bauer GmbH, Mitterskirchen
Bilanz zum 31. Dezember 2023Andreas Bauer GmbH, MitterskirchenAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Andreas Bauer GmbH, Mitterskirchen
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