Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 27168
Vorher
PMeeth Metallbearbeitungs GmbH
Eingetragen
26.2.2020
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb sowie der Handel mit Maschinen und Maschinenteilen aller Art, die Bearbeitung und Vertrieb von Metallteilen sowie der Betrieb einer Zerspannungsmechanik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Niggl
seit 16.6.2025
Geschäftsführer
Thomas Hammer
seit 22.6.2020
Prokura
Patric Meeth
seit 20.5.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
PMeeth Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bartolosch GmbH

Friedewald

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Bartolosch GmbH ist bundesweit einer der führenden Bearbeitungs- und Zerspanungsbetriebe und Zulieferer von montagefertigen Maschinenbauteilen und Baugruppen. Dabei werden montagefertige Maschinenbauteile und Baugruppen aus verschiedensten Metallen und Legierungen mittels NC-Bearbeitungszentren in den Bereichen Dreh-, Fräs- und Schleiftechnik bearbeitet und hergestellt. Höchstmögliche Maßgenauigkeit wird durch erfahrene Mitarbeiter, erprobte Zulieferer und den Einsatz multifunktionaler Fertigungssysteme garantiert. Die Bartolosch GmbH fertigt und liefert Vor- oder Kleinserien bis hin zu Großserien an vielfältige Branchen des deutschen Maschinenbaus und für die Automobil-, Landmaschinen- oder Baumaschinenindustrie. Dabei werden zwei Geschäftsfelder mit unterschiedlichen Marktanforderungen bedient. Zum einem der Industriebereich mit automotiven Vorgehensweisen und zum anderen der Baumaschinenmarkt.

Lohnfertigung für die Industrie

Auf ca. 10.000 m 2 Unternehmensfläche fertigt die Gesellschaft auf ca. 90 Dreh- und Fräsmaschinen in Lohnfertigung Teile insbesondere für Agrar-, Bau- und Nutzfahrzeuge. Bei einigen dieser Teilegruppen steuert die Gesellschaft als Tier-1-Anbieter die gesamte Supply Chain. Von der Beschaffung, über die Fertigung, von der Qualitätssicherung bis zur Koordination eines Netzwerkes von Oberflächenbeschichtern verantwortet die Gesellschaft in einigen Teilbereichen so die gesamte Wertschöpfung.

Fertigung und Montage für den Maschinenbau

Weiterhin leistet die Gesellschaft für die Kundin Schlebach-Maschinen GmbH die Fertigung und Montage von Maschinen für die Blechbearbeitung. 60 hochspezialisierte Mitarbeiter bauen hierbei Spezialmaschinen für den Dachdeckerbedarf. Im Unterschied zur Lohnfertigung wird die Organisation zur Beschaffung aller Komponenten und die Mannschaft für die Montage der Maschinen vorgehalten. Es wird die gesamte Wertschöpfungskette bis auf den Vertrieb und die Konstruktion verantwortet.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Vergleich zum vorangegangenen Jahr 2022 hat sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 in fast allen Wirtschaftsbereichen erhöht und stabilisiert.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% geringer als im Jahr 2022 (kalenderbereinigt -0,1%). Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0% zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4%). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Die Kundenstruktur der Bartolosch GmbH ist grundsätzlich gleichgeblieben. Neben den Hauptkunden AGCO FENDT International und der Schlebach-Maschinen GmbH gibt es noch ca. 30 weitere Kunden mit wahrnehmbaren Umsätzen. Die vorangeschrittene Neukundenakquise dient zum einen dem Umsatzwachstum zum anderen aber auch der Verminderung eines Klumpenrisikos. Die Firma AGCO FENDT ist über einen fünf Jahresvertrag an die Bartolosch GmbH gebunden und kann somit als sicherer Kunde angesehen werden. Zusätzlich hat es die Geschäftsführung durch Nachverhandlungen geschafft, dass die stark gestiegenen Preise im Einkauf an AGCO FENDT im Wesentlichen weitergegeben werden können.

Erwähnung soll an dieser Stelle auch der zweite große Kunde finden, weil die Mechanismen in diesem Markt anders sind. Die Firma Schlebach-Maschinen GmbH stellt für Dachdecker und Fassadenbauer in über 30 Ländern Biegemaschinen für die Blechbearbeitung her. Die Marke Schlebach steht als Synonym für Qualität und Maschinenbau "Made in Germany". Begründet ist dies durch die Langlebigkeit und Robustheit der enthaltenen Komponenten, die bei der Bartolosch GmbH gefertigt werden. Aber nicht nur das Fertigungs-Knowhow der Maschinenkomponenten, sondern auch die Erfahrungen der jahrelangen präzisen Montage liegen in der Hand der Bartolosch GmbH. Der weltweit stark wachsende Immobilienmarkt als Folge der wachsenden Weltbevölkerung ist die solide Basis für weiteres Umsatzwachstum in den nächsten Jahren. Die Kunden der Schlebach-Maschinen GmbH sind Wiederverkäufer und Handwerksbetriebe, in mehr als 30 Ländern. Wobei die USA, Australien und Neuseeland ca. 25% des Umsatzes ausmachen. Auch in diesem Bereich konnten höhere Bezugskosten überwiegend weitergegeben werden.

Geschäftsverlauf und Lage

Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 war erfolgreich. Zum einen war das Ergebnis zwar von stark gestiegenen Beschaffungskosten geprägt, zum anderen konnten die Kosten größtenteils an die Kunden weitergegeben und somit ein entsprechend hohes Ergebnis erzielt werden.

Auch in diesem Jahr gelang es, Kunden- und Lieferantenbeziehungen weiter zu vertiefen und auszubauen. Im Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 36.588 (Vorjahr TEUR 33.241) erwirtschaftet. Grundlage hierfür waren im Wesentlichen die qualifizierten Mitarbeiter, die stetige bereits oben erwähnte Vertiefung der Kundenbeziehungen und die Nachverhandlung von Preisen mit den größten Kunden. Zusätzlich wurde der Maschinenpark gepflegt und erweitert. Prozesse und Betriebsabläufe wurden überprüft und angepasst. Vertriebliche Aktivitäten wurden intensiv ausgeweitet. Neue Kunden wurden hinzugewonnen. Bearbeitungsbetriebe wurden als Zulieferer eingesetzt, was eine flexible Reaktion ermöglichte, in dem z.B. Aufträge ausgelagert oder auch wieder in das Unternehmen zurückgeholt wurden.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Abweichung
TEUR TEUR TEUR
Gesamtleistung 37.151 32.989 3.568
Zinsergebnis -80 -70 -10
Steuerergebnis -1.394 -14 -1.380
Jahresergebnis 3.423 332 3.091

b) Finanzlage

Im Jahr 2023 war es möglich, die Investitionen aus den laufenden Zahlungsmittelzuflüssen zu bedienen. Mit Datum des 07.05.2023 ereignete sich im Bereich Friedewald ein Unwettergeschehen, welches signifikanten Einfluss auf den Geschäftsverlauf der Bartolosch GmbH sowie den Schwesterunternehmen Schlebach-Maschinen GmbH und PMeeth Schweißtechnik GmbH genommen hat. Durch das Hochwasser wurde ein kompletter Fertigungsbereich - vornehmlich für die Fertigung von Maschinenbauteilen für die Schlebach-Maschinen GmbH - überschwemmt und viele Bearbeitungsmaschinen nebst Zubehör und weiterer Einrichtung wurden unbrauchbar. Durch diese massive Schädigung der Fertigungsmöglichkeiten kommt es zu einem Produktionseinbruch, der sich durch die gesamte Unternehmensgruppe zieht. Die im Jahr 2023 erhaltene Versicherungsentschädigung half dazu bei, trotz allem eine gute Liquidität im Unternehmen zu sichern.

Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 31.12.2023 33,34% (Vorjahr 0,55%).

c) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Abweichung
Aktiva TEUR TEUR TEUR
Anlagevermögen 3.460 929 2.531
kurzfristige Vermögenswerte 4.862 5.589 -727
liquide Mittel 2.052 - 2.052
Passiva
Eigenkapital 3.459 36 3.423
Rückstellungen 906 503 403
Verbindlichkeiten 5.023 5.976 -953
Bilanzsumme 10.375 6.518 3.857

Die Anlagenintensität beläuft sich auf 33,35% nach 14,25% im Vorjahr.

Das Umlaufvermögen ist stichtagsbedingt im Wesentlichen durch die Vorräte mit TEUR 3.664 (Vorjahr TEUR 3.120) sehr hoch ausgewiesen.

Das Ergebnis der Bartolosch GmbH hat im vierten Geschäftsjahr ihres Bestehens insgesamt eine stark ansteigende Entwicklung genommen. Ein wesentlicher Bestandteil dieses stark gestiegenen Ergebnisses beruht auf der Versicherungsentschädigung, welche aufgrund des Hochwasserschadens erhalten wurde.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus der Bartolosch GmbH auf:

Umsatzentwicklung

Betriebsergebnis

Branchenentwicklung sowie

Jahresüberschuss und Eigenkapitalausstattung

Die interne Unternehmenssteuerung erfolgt u.A mittels verschiedener Kennzahlen wie z.B. Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow.

Die Gesamtleistung pro Mitarbeiter beträgt TEUR 189 (Vorjahr TEUR 178) p.a. Die Umsatzrendite beträgt 9,51% (Vorjahr 1,00%).

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Verfügbarkeit von gut ausgebildetem Personal und Fachpersonal gestaltet sich in der Region äußerst schwierig. Eine gut ausgebildete Basis an Mitarbeitern und deren Weiterbildung ist jedoch unabdingbar für die weitere Entwicklung des Unternehmens. Mitarbeiterfindung und -bindung bleiben zentrale Punkte in der Ausrichtung der Gesellschaft.

Gesamtaussage

Das Unternehmen hat trotz anhaltender, jedoch abflachender, Nachwirkungen der Corona- Pandemie, Ukrainekrieg und stark steigenden Bezugskosten eine positive Umsatzentwicklung genommen. Die Finanz- und Ertragslage ist stabil.

Trotz langlaufender Verträge mit Preisfixierungen konnten die gestiegenen Kosten größtenteils an Kunden weitergegeben werden und die Margen aus Verkäufen erholten sich langsam.

III. Nachtragsbericht

Der größte Kunde der Bartolosch GmbH - die AGCO Gruppe - hat mit Beginn des 01.07.2024 aufgrund von ausbleibenden Motorenlieferungen für seine Belegschaft Kurzarbeit eingeführt. Dadurch hat die Bartolosch GmbH einen derzeitig nicht abschätzbaren Umsatz- und Arbeitsausfall für die nahe Zukunft zu verzeichnen. Auf Basis dieser Entwicklung hat sich die Geschäftsführung entschlossen, ab dem 01.08.2024 ebenfalls Kurzarbeit anzumelden. Dies in der Absicht, die Arbeitsplätze durch diese Maßnahme zu sichern. Das ebenso betroffene Schwesterunternehmen, die PMeeth Schweisstechnik GmbH wird zeitgleich auch in Kurzarbeit geschickt. Der Zeitraum für die Kurzarbeit ist derzeit noch nicht absehbar. Nach aktuellen Informationen erwartet die AGCO Gruppe erst ab Sommer 2025 eine Verbesserung der Auftragslage.

IV. Prognosebericht

Die Auftragslage für das gesamte Geschäftsjahr 2024 und auch für die ersten drei Quartale 2025 ist gesichert. Zusätzlich haben die Auswirkung der Corona-Pandemie zu einer Bereinigung der Metallbearbeitungsbranche beigetragen, sodass mit einer guten bis sehr guten Entwicklung der Nachfrage der Leistungen und Produkte der Bartolosch GmbH gerechnet wird. Die vertriebliche Tätigkeit zum Ausbau bestehender Kundenbeziehungen und zur Gewinnung neuer Kunden, auch aus Branchen, für die die Bartolosch GmbH noch nicht tätig ist, wird weiter intensiv vorangetrieben. Für die Jahre 2024 und 2025 lässt das eine stabile bzw. steigende Umsatzentwicklung erwarten.

Die eingesetzten Fertigungssysteme sind weiter fortzuentwickeln. Die Digitalisierung der Prozesse und Abläufe der Gesellschaft ist weiter voranzutreiben. Die Flexibilität der Produktion insbesondere durch den Einsatz fremder Bearbeiter ist weiter auszubauen.

Im Jahr 2024 sind Investitionen in Höhe von ca. TEUR 3.600 geplant. Es handelt sich hier um Maschineninvestitionen, welche aufgrund des Hochwassers ersetzt werden müssen und Optimierung des ProAlpha Systems. Die IT-Infrastruktur wird derzeit bewertet und es sind Investitionen hierfür im Jahr 2024 geplant. Hierzu gehört vor allem auch eine neue firmenübergreifende Netzwerk- und Internetarchitektur, die es den drei Unternehmen der kleinen Gruppe erlaubt, noch effizienter zusammen zu arbeiten. Die Umsetzung ist noch für 2024 geplant.

V. Chancen- und Risikobericht

Die Geschäftsstrategie und das Risikomanagement der Gesellschaft werden regelmäßig überprüft und aktualisiert. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können.

Das Unternehmen hat sich aufgrund der hohen Nachfrage im Bereich Landmaschinen weiter spezialisiert und deutliche Erfolge erzielt. Im Bereich der Landwirtschaft im Allgemeinen und im Bereich der Landmaschinen im Besonderen wird, wie oben bereits erwähnt, eine positive Entwicklung erwartet.

Ein dauerhaftes Risiko stellt weiterhin der Krieg in der Ukraine dar. Hieraus ergibt sich ein hohes Preisrisiko in Bezug auf die allgemeinen Energiekosten. Im schlimmsten Fall dauert der Krieg noch eine ganze Zeit an und es kommt zu Energieknappheit, bei der die noch verbleibende Menge an Gas etc. verteilt werden müsste.

Die derzeitige Entwicklung an den Weltmärkten ist durch volkswirtschaftliche Verwerfungen geprägt, die durch die Folgen der weltweiten Pandemie und des Ukrainekriegs ausgelöst worden sind. Derzeit ist zu beobachten, dass gerade der Zulieferermarkt unter Druck steht, sich aber langsam wieder erholt.

Die Auswirkungen auf den Kunden Schlebach sind ähnlicher Natur. Steuerungen, Hydraulik- und Elektronikbauteile aus Asien sind weiterhin, wenn überhaupt, nur mit Verzögerung lieferbar. Um das Beschaffungsrisiko im Bereich der Elektronikteile zu reduzieren, arbeitet das Bartolosch Team gemeinsam mit externen Experten an der Verbreiterung der Angebotspalette und der Entwicklung neuer Steuerungsmodule. Diese Maßnahme zeigt im Jahr 2024 weitere Erfolge und wird stringent weiter vorangetrieben.

Die Preise für Stahl verschiedener Sorten sind weiter gestiegen und die Verfügbarkeit hat sich reduziert. Erschwerend kommt hinzu, dass Einfuhren in die USA und APAC per Seefracht immer schwieriger werden. Die Verteuerung der Frachtraten, einhergehend mit einer Verknappung im Containergeschäft, sind weitere dämpfende Faktoren im internationalen Geschäft.

Weitere Risiken können sich durch den allgemeinen Fachkräftemangel und die fehlende Bereitschaft zur Erlernung eines handwerklichen Berufs ergeben. Dem wirkt die Gesellschaft durch das Vorantreiben und Optimieren der Digitalisierung einzelner Prozessabläufe und durch die fachliche Weiterbildung der Mitarbeiter entgegen.

Insgesamt erwartet die Gesellschaft, trotz aller Unwägbarkeiten des fortdauernden Krieges in der Ukraine, die eine Geschäftsplanung sehr erschweren, eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung mit einem Ergebnis über Vorjahresniveau.

 

Friedewald im Juli 2023

gez. die Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 164.222,51 123.627,85
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 1.811,25
164.222,51 125.439,10
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.488.717,83 420.198,99
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 669.162,18 383.414,11
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 138.000,00 0,00
3.295.880,01 803.613,10
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.852.933,31 1.912.546,70
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.021.539,13 867.034,98
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 789.251,18 340.773,07
3.663.723,62 3.120.354,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 553.933,23 1.293.951,93
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 360.922,15 1.027.298,87
3. Sonstige Vermögensgegenstände 251.041,61 105.142,01
1.165.896,99 2.426.392,81
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.052.154,75 158,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 32.797,09 41.935,51
10.374.674,97 6.517.893,42

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.500,00 -12.500,00
Eingefordertes Kapital 12.500,00 12.500,00
II. Gewinnvortrag 23.133,38 -308.647,11
III. Jahresüberschuss 3.423.438,78 331.780,49
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 53.311,00 40.094,00
2. Steuerrückstellungen 301.960,90 1.818,95
3. Sonstige Rückstellungen 551.251,11 461.493,32
906.523,01 503.406,27
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.174.364,20 1.143.086,98
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.280.068,20 2.022.631,33
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.745.268,35 1.736.585,42
4. Sonstige Verbindlichkeiten 823.623,88 1.073.668,30
5.023.324,63 5.975.972,03
- davon aus Steuern EUR 269.665,93 (EUR 486.695,66)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 34.078,51 (EUR 52.136,13)
D. Passive latente Steuern 985.755,17 2.881,74
10.374.674,97 6.517.893,42

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 36.587.604,34 33.240.582,94
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 564.019,95 -251.531,64
3. Sonstige betriebliche Erträge 4.934.651,23 522.467,49
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -17.319.445,54 -16.202.255,54
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.632.338,46 -2.012.293,33
-19.951.784,00 -18.214.548,87
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -9.162.104,58 -8.965.307,70
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.839.530,22 -1.756.936,51
-11.001.634,80 -10.722.244,21
- davon für Altersversorgung EUR -40.265,84 (EUR -53.595,79)
6. Abschreibungen
a) Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -476.736,03 -288.730,74
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.753.265,70 -3.861.252,55
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.490,61 293,71
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 16.490,61 (EUR 293,71)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -96.867,28 -70.912,11
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.394.337,77 -14.212,40
11. Ergebnis nach Steuern 3.428.140,55 339.911,62
12. Sonstige Steuern -4.701,77 -8.131,13
13. Jahresüberschuss 3.423.438,78 331.780,49

Anhang zum 31. Dezember 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Bartolosch GmbH mit Sitz in Friedewald ist im Handelsregister des Amtsgerichts Montabaur unter HRB 27168 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Bartolosch GmbH, Friedewald, zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend des Gesellschaftsvertrags nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung in der jeweils gültigen Fassung aufgestellt.

Die Bilanz entspricht der Gliederung nach § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 Satz 1 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Hingegen wurde die Erleichterung gemäß § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch genommen.

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschl. der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden und unverändert zum Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Im Einzelnen wurden folgende Grundsätze und Methoden angewandt:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden planmäßig linear über ihre betriebsindividuell geschätzte Nutzungsdauer abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit sie der Abnutzung unterliegen, abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Unterjährig zugegangene Vermögensgegenstände werden zeitanteilig (pro rata temporis) abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsindividuell geschätzte Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Herstellungskosten enthalten die direkt zurechenbaren Einzelkosten zuzüglich der anteiligen Fertigungsgemeinkosten.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wird einzeln zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips durchgeführt.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bewertet.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden versicherungsmathematisch nach dem ratierlich degressiven Anwartschaftsbarwertverfahren beziehungsweise als Barwert künftiger Versorgungsleistungen berechnet. Die Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck wurden der Berechnung zugrunde gelegt. Die Abzinsung erfolgt gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB mit einem Zinssatz von 1,82%. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren. Gemäß Pensionszusage wurden für künftige Rentensteigerungen 2,0% für unmittelbare Verpflichtungen berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten gemäß § 249 Abs. 1 HGB. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern resultieren aus temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz in den Bilanzposten Rückstellungen und der Rücklage für Ersatzbeschaffung, die steuerlich aufgrund eines Hochwasserschadens gebildet wurde. Bei der Bewertung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 28,78% im Zeitpunkt der voraussichtlichen Umkehr der Differenzen zugrunde gelegt. Die Ermittlung der latenten Steuern ergibt insgesamt eine passive Latenz. Somit besteht das Gebot, den Passivüberhang der latenten Steuern nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB zu passivieren.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im Anlagespiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt.

a) Forderungen

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge in Höhe von EUR 6.500,00 (Vorjahr EUR 7.250,00) enthalten, welche eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen.

Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 360.922,15 (Vorjahr EUR 1.027.298,87) ausgewiesen sind Forderungen in Höhe von EUR 53.136,90 (Vorjahr EUR 52.480,89) gegen Gesellschafter. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

b) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt zum Stichtag EUR 25.000,00 von denen EUR 12.500,00 einbezahlt sind. Die ausstehende Einlage ist nicht eingefordert.

Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge beläuft sich auf EUR 705,00 (Vorjahr EUR 2.455,00) und resultiert allein aus den Altersvorsorgeverpflichtungen.

c) Rückstellungen

Die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen wären bei Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (§ 253 Abs. 6 HGB) zum Bilanzstichtag um EUR 705,00 (Vorjahr EUR 2.455,00) höher ausgefallen. Diese Differenz stellt zugleich den ausschüttungsgesperrten Betrag aus Altersvorsorgeverpflichtungen dar.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen, für Abschlussprüfungsleistungen, für leistungsabhängige Vergütungsbestandteile sowie für andere personalbezogene Leistungen gebildet. Die Position setzt sich wie folgt zusammen:

EUR
Personal 296.771,11
Gewährleistung 180.000,00
Jahresabschluss, Beratung, Prüfung 44.800,00
Sonstige 29.680,00
Gesamt 551.251,11

d) Verbindlichkeiten

Bezeichnung bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre > 5 Jahre Summe
Verbindlichkeiten ggü. KI 61.256,66 € 469.404,54 € 643.703,00 € 1.174.364,20 €
Verbindlichkeiten aus L+L 1.280.068,20 € - € - € 1.280.068,20 €
Verbindlichkeiten ggü. VU - € 1.745.268,35 € - € 1.745.268,35 €
sonstige Verbindlichkeiten 823.623,88 € - € - € 823.623,88 €
Summe 2.164.948,74 € 2.214.672,89 € 643.703,00 € 5.023.324,63 €

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (31.12.2023 EUR 1.174.364,20 Vorjahr EUR 1.143.086,98) sind wie folgt besichert:

Sicherungsübereignung von Maschinen und Einrichtung

Raumsicherungsübereignung Warenlager

Abtretung von Forderungen

e) Passive latente Steuern

Die mit einem Ertragsteuersatz von 28,78% ermittelten passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 985.755,17 (Vorjahr EUR 2.881,74) resultieren aus dem unterschiedlichen Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Handels- und Steuerrecht und einer aufgrund eines Hochwasserschadens steuerrechtlich gebildeten Rücklage für Ersatzbeschaffung. Eine Saldierung von aktiven und passiven latenten Steuern hat nicht stattgefunden.

4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Mit Datum des 07.05.2023 ereignete sich im Bereich Friedewald ein Unwettergeschehen, welches signifikanten Einfluss auf den Geschäftsverlauf der Bartolosch GmbH sowie den Schwesterunternehmen Schlebach-Maschinen GmbH und PMeeth Schweißtechnik GmbH genommen hat. Durch das Hochwasser wurde ein kompletter Fertigungsbereich - vornehmlich für die Fertigung von Maschinenbauteilen für die Schlebach-Maschinen GmbH - überschwemmt und viele Bearbeitungsmaschinen nebst Zubehör und weiterer Einrichtung wurden unbrauchbar. Durch diese massive Schädigung der Fertigungsmöglichkeiten kam es zu einem Produktionseinbruch, der sich durch die gesamte Unternehmensgruppe gezogen hat. In den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten sind Zahlungen der Versicherung in Höhe von EUR 3.913.350,56 für Totalschaden erlittene Maschinen und EUR 594.451,98 für die Betriebsunterbrechung.

Der Zinsaufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen beträgt im Geschäftsjahr EUR 714,00.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von EUR 1.394.337,77 beinhalten Aufwendungen aus der Zuführung von latenten Steuern in Höhe von EUR 982.873,43 (Vorjahr Minderung um EUR 2.815,67).

5. Sonstige Pflichtangaben

a) Angaben über die Mitglieder der Unternehmungsorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Patric Meeth, Geschäftsführer der Bartolosch GmbH, geführt.

b) Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Miet- und Leasingverträgen

Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen beträgt EUR 3.690.052,78 (Vorjahr EUR 4.402.167,80), davon entfallen EUR 2.391.130,29 (Vorjahr EUR 2.774.035,89) auf langfristige Mietverträge des Standortes Friedewald (teilweise bis 2030). Außerdem entfallen davon EUR 838.887,61 (Vorjahr EUR 1.394.799,75) auf Leasingverträge von Maschinen, die eine Laufzeit bis zu 5 Jahren haben. Hierbei wird der Zweck der langfristigen Planung der Produktion verfolgt, was auch einen Vorteil darstellt. Risiken erwachsen aus diesen langfristigen Mietverträgen, sobald sich das wirtschaftliche Umfeld oder Gegebenheiten ändern.

c) Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden 197 Mitarbeiter beschäftigt, davon sind 27 Angestellte und 170 gewerbliche Arbeitnehmer. Es wurde weiterhin durchschnittlich 1 Auszubildender im Geschäftsjahr beschäftigt.

d) Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a HGB wird aufgrund von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

e) Ereignisse nach dem Schluss des Geschäftsjahrs

Es sind keine wertbegründenden Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.

f) Vorschlag zur Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 3.423.438,78 vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Friedewald, den 19.07.2024

Patric Meeth

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 335.556,08 115.191,24 0,00 1.811,25 452.558,57
2. Geleistete Anzahlungen 1.811,25 0,00 0,00 -1.811,25 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 337.367,33 115.191,24 0,00 0,00 452.558,57
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 808.409,47 2.449.837,44 98.655,74 0,00 3.159.591,17
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 488.422,88 350.459,56 388,58 0,00 838.493,86
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 138.000,00 0,00 0,00 138.000,00
Summe Sachanlagen 1.296.832,35 2.938.297,00 99.044,32 0,00 4.136.085,03
Summe Anlagevermögen 1.634.199,68 3.053.488,24 99.044,32 0,00 4.588.643,60
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Geschäftsjahr Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 211.928,23 76.407,83 0,00 288.336,06
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 211.928,23 76.407,83 0,00 288.336,06
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 388.210,48 335.810,99 53.148,13 670.873,34
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 105.008,77 64.517,21 194,30 169.331,68
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 493.219,25 400.328,20 53.342,43 840.205,02
Summe Anlagevermögen 705.147,48 476.736,03 53.342,43 1.128.541,08
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 164.222,51 123.627,85
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 1.811,25
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 164.222,51 125.439,10
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.488.717,83 420.198,99
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 669.162,18 383.414,11
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 138.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.295.880,01 803.613,10
Summe Anlagevermögen 3.460.102,52 929.052,20

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bartolosch GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bartolosch GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bartolosch GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mainz, den 30. Juli 2024

Concept Renkes & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Joachim Wittlich, Wirtschaftsprüfer

Beschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023

Die alleinige Gesellschafterin der Bartolosch GmbH mit Sitz in Friedewald, die PMeeth Holding GmbH, vertreten durch Ihren Geschäftsführer Herr Patric Meeth, hält heute unter Verzicht auf alle eventuell entgegenstehenden Form- und Fristvorschrift eine Gesellschafterversammlung ab und beschließen einstimmig:

1.

Der Jahresabschluss wird mit einer Bilanzsumme von € 10.374.674,97 und einem Jahresüberschuss von € 3.423.438,78 festgestellt.

2.

Gemäß dem Vorschlag der Geschäftsführung beschließt die Gesellschafterversammlung den Jahresüberschuss des Jahres 2023 in Höhe von € 3.423.438,78 auf neue Rechnung vorzutragen.

3.

Dem Geschäftsführer wird Entlastung erteilt.

 

Friedewald, den 18.09.2024

PMeeth Holding GmbH

vertreten durch deren Geschäftsführer

Patric Meeth

Nachrichten & Medien

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