Allgemeine Gebäudereinigung
elm-plastic GmbH
Kollenbergstraße 7, 54647 Dudeldorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bastien Laurent Hermann Manuel seit 28.1.2026 | Prokura |
Sascha Möhs seit 24.1.2006 | Geschäftsführer |
Birgit Lonien-Habscheid seit 24.1.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Hans und Hannelore Lo-nien-Familienstiftung | 50.00% |
Möhs-Familienstiftung | 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
elm-plastic GmbHDudeldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der elm-plastic GmbHA. Darstellung des Geschäftsverlaufs Im Wirtschaftsjahr 2023 hat die schrittweise Erhöhung der Leitzinsen sowohl der europäischen Zentralbank (EZB) als auch der amerikanischen Zentralbank (Fed) zu einer Dämpfung des außenwirtschaftlichen Umfeldes für Deutschland beigetragen. Der für Deutschland besonders wichtige Außenhandel im Bereich der globalen Industrieproduktion war seit dem Frühjahr rückläufig und auch die Wirtschaft im Euro-Raum konnte nur geringfügig wachsen. Als Unternehmen, dessen Schwerpunkt in der Herstellung von Produkten für die hauptsächlich europäische und in Drittländern liegende pharmazeutische Industrie liegt, konnten wir keine Nachfragerückgänge feststellen, ganz im Gegenteil hat insbesondere in der 2. Jahreshälfte 2023 die Nachfrage nach unseren Produkten deutlich angezogen. Insgesamt zeichnete sich das Jahr 2023 durch eine sehr gute wirtschaftliche Situation aus. Im Jahr 2023 bestanden keine Lieferengpässe bei Roh- und Hilfsstoffen mehr, weswegen die Auslastung der Produktion überdurchschnittlich hoch war und zeitweilig über 100 % lag. Demzufolge hatten sich die Lieferzeiten der Produkte drastisch verlängert, so dass weitere Investitionen zur Kapazitätserweiterung erforderlich wurden. Das Preisniveau im Materialbereich war unverändert hoch und lag nach wie vor deutlich über dem Vor-Corona-Niveau. Die Gesellschaft war aber in der Lage größtenteils die Preissteigerungen an die Endkunden weiterzugeben. Die Corona-Pandemie ist überwunden und hat nur noch marginalen Einfluss auf die Produktionsabläufe. Es werden noch ab und an Erkrankungen einiger weniger Mitarbeiter gemeldet. Corona-Ausbrüche sind nicht zu verzeichnen. Die Auftragslage war durchgängig sehr hoch, so dass das Umsatzwachstum im Jahr 2023 bei ca. 25 % lag. Bis 31.12.2023 lag der Umsatz bei 19.404 TEUR und damit deutlich über dem Umsatz des Vorjahres (15.545 TEUR). Der Umsatzanstieg ging vor allem vom gesamten Pipetten-Portfolio aus und war, wie schon der Umsatzanstieg im Vorjahr, der erhöhten Lagerhaltung vieler Kunden sowie dem vermehrten Einsatz von Pipetten für die Dosierung von flüssigen Medikamenten, geschuldet. Der Umsatzanstieg machtet den vermehrten Einsatz von Personalüberlassung notwendig, um den gestiegenen Bedarf von Mitarbeitern zu decken. Die eigene Rekrutierung von Mitarbeitern scheiterte an fehlenden Ressourcen in der Personalabteilung. B. Darstellung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Im Wirtschaftsjahr 2023 wurden erhebliche Investitionen zur Kapazitätserweiterung durchgeführt. So wurden knapp 601 TEUR in die Anschaffung von 2 neuen Spritzgussmaschinen investiert und Werkzeuge mit einem Investitionsvolumen von 828 TEUR angeschafft. Auch wurde mit dem Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes begonnen. Damit stieg das Anlagevermögen auf 9.177 TEUR und ist damit um 3.231 TEUR gestiegen im Vergleich zum Vorjahr (5.946 TEUR). Die Rohstoffbeschaffung hat sich normalisiert, so dass die Warenbestände mit 858 TEUR nur leicht zum Vorjahr (806 TEUR) gestiegen sind. Dieser Anstieg resultiert aus der erhöhten Lagerhaltung auf Grund erhöhten Bedarfs durch gestiegene Umsätze. Der Bestand der Halbfertigen und Fertigen Erzeugnisse hat sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls leicht erhöht um 62 TEUR auf 1.782 TEUR. Der Forderungsbestand ist leicht gestiegen um 115 TEUR auf 1.783 TEUR. Am 31.12.2023 liegt die Bilanzsumme der Gesellschaft mit 16.312 TEUR um 4.741 TEUR deutlich über der Bilanzsumme des Vorjahres (11.571 TEUR). Die Erhöhung der Bilanzsummer resultiert vor allem durch den signifikanten Anstieg des Anlagevermögens. Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr auf 11310 TEUR erhöht; der Gewinn des Vorjahres von 1.783 TEUR wurde in die Gewinnrücklage eingestellt. Die Eigenkapitalquote beträgt ca. 69 % und ist gegenüber dem Vorjahr (76 %) leicht gesunken. Die sonstigen Rückstellungen, in denen Pensionsrückstellungen von 384 TEUR enthalten sind, haben sich um 784 TEUR (176 %). Diese Erhöhung ist u.a. auf eine Steuerrückstellung von 681 TEUR zurückzuführen, die wegen des gestiegenen Gewinns notwendig ist. Finanzlage Die Finanzlage ist unverändert gut. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist unter Ausnutzung gewährter Skonti beglichen. Das etablierte Mahnwesen überwacht den Forderungseingang und mahnt zeitnah bei Zahlungszielüberschreitung. Die Investitionen in Kapazitätserweiterung und in den Neubau Verwaltungsgebäude führt dazu, dass die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 1.273 TEUR auf 1.773 TEUR gestiegen sind. Diese entsprechen 10,87 % der Bilanzsumme (Vorjahr 4,32 %). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 405 TEUR (Vorjahr 355 TEUR). Der einfache Cashflow hat sich wie folgt entwickelt:
Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht (+25%). Die Personalaufwandsquote ist erneut um ca. 2,7 % gesunken im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Rückgang ist auf Personalüberlassung zurückzuführen. Der enorme Umsatzanstieg führte zu einem deutlich erhöhten Personalbedarf, der nicht vom freien Arbeitsmarkt, sondern durch Personaldienstleister gedeckt werden konnte. Das EBIT im Wirtschaftsjahr 2023 beläuft sich auf 4.291 TEUR und ist im Vergleich zum Vorjahr um 1.770 TEUR gestiegen (Vorjahr 2.521 TEUR). Der Grund hierfür liegt in deutlich gestiegenem Gewinn und Rückstellungen. Finanzielle Leistungsindikatoren Neben den laufenden Zahlen der Buchhaltung und Controlling nutzt die Gesellschaft monatliche Periodenabschlüsse zur internen Unternehmenssteuerung und zur permanenten Entwicklung der Kennzahlen wie EBIT und Cashflow.
C. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Um bestehende und neue Kunden auch bei steigender Nachfrage in der gewohnt guten Qualität und in einer angemessenen Lieferzeit beliefern zu können ist weiterhin der Bau einer neuen Produktionshalle geplant. Im Vorfeld dieser Erweiterung wird die Unternehmensstruktur angepasst und zukunftsfähig gemacht. Das wachsende Unternehmen macht eine Unterstützung der Geschäftsleitung im Bereich Finanzenmanagement notwendig. So soll die Position eines kaufmännischen Direktors geschaffen werden. Hierzu ist eine Agentur zur Akquise eines geeigneten Mitarbeiters beauftragt, so dass ab Anfang 2024 dieser Posten erfolgreich besetzt werden kann. Die gestiegene Anzahl der Mitarbeiter sowie die Bestrebung des Unternehmens nach dem Aufbau einer eigenen Personalstruktur und einer daraus resultierenden Reduzierung von Personal von Personaldienstleistern führt zur Schaffung einer Personalabteilung. Die Einstellung einer bewährten Fachkraft zur Leitung dieser Abteilung konnte im laufenden Wirtschaftsjahr erfolgen. Damit sind auch die Mitarbeiterentwicklung und Schulung zukünftig sichergestellt. Die Suche nach geeigneten Auszubildenden wird zukünftig auch von der neu geschaffenen Personalabteilung übernommen. Es sind Werbemaßnahmen, wie Teilnahme an regionalen Ausbildungsmessen, geplant. Auch im Bereich Qualitätsmanagement/Qualitätssicherung wurden Umstrukturierungen vorgenommen. Ein Leiter Qualitätssicherung wurde eingestellt und die Abteilung Qualitätsmanagement durch einen Mitarbeiter ergänzt. Somit kann den gestiegenen Anforderungen in diesem Bereich Rechenschaft getragen und weiterhin die gewohnte Qualität der Produkte und Serviceleistungen sichergestellt werden. Die steigende Nachfrage machte schnelle Kapazitätserweiterungen notwendig. Deshalb wurden Spritzgießwerkzeuge zugekauft, da eine Produktion im eigenen Werkzeugbau nicht in einer angemessenen Zeit möglich ist. Es fehlt hier an personellen und zeitlichen Ressourcen. Weitere Zukäufe von Spritzgießwerkzeugen ist geplant, um eine optimale Maschinenauslastung zu erreichen. Da eine Erweiterung des Maschinenparks wegen Platzmangels nicht mehr möglich ist, liegt der Fokus auf größeren Werkzeugen zur Kapazitätssteigerung. Für das kommende Jahr ist mit einem Umsatzrückgang von 10-15% zu rechnen. Grund dafür ist vor allem überdurchschnittlich hohe Bevorratung der Kunden, Lagerbestände, die während der Corona-Pandemie aufgebaut wurden, müssen auf Grund der begrenzten Lebensdauer der Waren abgebaut werden. Dies wird einem Rückgang der Nachfrage im In- und Ausland in einem nicht zu beziffernden Umfang führen. Um dem entgegenzuwirken sind die Fachmessen Pharmapack in Paris und CPHI worldwide weiterhin gebucht, auch wenn wir durch diese im laufenden Jahr nur in geringem Umfang neue Kunden im In- und Ausland gewinnen konnten. Um Spitzen im Energieverbrauch abzupuffern ist im Wirtschaftsjahr 2023 eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen worden. Der Fokus liegt weiterhin auf der Einsparung von Energie und wird mit Investitionen in energiesparende Spritzgießmaschinen konsequent verfolgt. D. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Durch das im Bau befindliche Verwaltungsgebäude sowie den geplanten Bau einer Produktionshalle wird in die Zukunft des Unternehmens investiert, um den Standort langfristig zu sichern. Die Fachmessen Pharmapack in Paris und CPHI werden auch zukünftig konsequent genutzt zur Neukundenakquise sowie zur Kontaktpflege mit Bestandskunden weltweit. Werbemaßnahmen zur Rekrutierung von Auszubildenden, vor allem im Bereich Werkzeugmechaniker, bilden die Strategie, um dem Facharbeitermangel entgegenzuwirken. Nach wie vor sind die gestiegenen Kosten in den Bereichen Rohstoff, Energie und Personal eine Herausforderung. Durch Investitionen in Automatisierung im Bereich Produktion, größere Spritzgießwerkzeuge für eine bessere Auslastung der Spritzgießmaschinen und damit einhergehende Energieeinsparungen versucht das Unternehmen hier gegenzusteuern. Risikomanagementziele und -methoden Die permanente Überwachung der Kennzahlen ist weiterhin eingesetzt zur Risikominimierung. So bleiben Forderungsausfälle seltene Ausnahmen, auch auf Grund der angestrebten langfristigen Kundenbindung. Für Neukunden und in regelmäßigen Abständen (jährlich) auch für Bestandskunden werden bei der Exportversicherung Kreditlimite angefragt. Deren Gewährung und Höhe gibt einen Einblick in die finanzielle Situation der Kunden und trägt somit zur Risikominimierung bei. Forschung und Entwicklung Es soll zukünftig mehr Fokus auf Entwicklung neuer Produkte und Weiterentwicklung bestehender Produkte gelegt werden. Die notwendigen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind jedoch aktuell nur eingeschränkt möglich auf Grund fehlender Ressourcen. Umwelt und Soziales Umweltrechtliche Bestimmungen und Auflagen werden strikt eingehalten. Umweltschäden sind nicht aufgetreten. Ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem nach DIN EN 14001 ist installiert. Neben den Energieeinsparmaßnahmen trägt die neue Photovoltaikanlage dazu bei, die CO 2 -Bilanz des Unternehmens zu verbessern. Es ist angedacht zukünftig auch eine Produktsparte aus Recyclingmaterialien und/oder nachwachsenden Rohstoffen anzubieten. Die Beschaffung der hierfür notwendigen Basisdaten, wie am Markt erhältliche Rohstoffe, die notwendigen Zertifizierungen und Zulassungen der Rohstoffe, Anbieter und Verarbeitbarkeit/Anwendbarkeit in unseren Produkten wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Umsetzung wird deshalb nicht vor Ablauf von 2-3 Jahren möglich sein. Unser Fokus ist nach wie vor stark auf den "Faktor Mensch" ausgerichtet, da engagierte Mitarbeiter*innen unser größtes Kapital darstellen. Die bisher ergriffenen Maßnahmen, wie Altersvorsorge, interne und externe Weiterbildungsangebote, JobRad Leasing, tragen zur Mitarbeiterbindung bei und Schaffen eine Identifikation mit dem Unternehmen.
Dudeldorf, den 29.01.2025 Birgit Lonien-Habscheid, Geschäftsführerin Sascha Möhs, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft firmiert unter elm-plastic GmbH mit Sitz in Dudeldorf. Sie ist im Registergericht zu Wittlich unter HRB 31033 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung aufgestellt. Hierbei wurden die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften beachtet. Zur besseren Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses werden ggf. einzelne Angaben der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang dargestellt. Bei Abweichungen von den handelsrechtlichen Gliederungs- vorschriften werden die Angaben ergänzend im Anhang dargestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Vorräte RHB-Stoffe sind mit ihren Anschaffungskosten gemindert um Anschaffungspreisminderungen angesetzt. Soweit die Wertansätze den niedrigeren beizulegenden Wert unterschreiten, werden Abschreibungen auf den niedrigeren Wert vorgenommen. Unfertige Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten ausgehend von im ERP System hinterlegten Werten bewertet. Fertige Erzeugnisse werden entsprechendmit den Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird neben Einzelwertberichtigungen dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko mit einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. C. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist in der folgende Anlage 1 dargestellt. Hieraus ergeben sich die Abschreibungen des Geschäftsjahres (268 Abs. 2 HGB). Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 1.093,14 (Vorjahr EUR 1.093,14). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Pensionsrückstellungen Dem Ansatz liegen Gutachten der Compertis Beratungsgesellschaft für betriebliches Versorgungsmanagement vom 6.3.2024, der Longial GmbH vom 13.12.2023 sowie der Zurich Service GmbH vom 14.2.2024 zugrunde. Die Bewertung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected Unit Credit Method" (PUC Methode). Als biometrische Annahmen werden die Heubeck-Richttafeln 2018G zugrunde gelegt. Folgende weitere Berechnungsgrundlagen liegen der Bewertung zugrunde:
Bei der Zuführung zur den Pensionsrückstellungen wird vom Wahlrecht aus Artikel 67 Abs.1 EGHGB Gebrauch gemacht. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem zehnjährigen und dem siebenjährigen Durchschnittszinssatz beträgt EUR 16.270 (Vorjahr EUR 72.416). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten(EUR 351.327), sowie Rückstellungen für Jahresabschluss- und Prüfungskosten (EUR 49.000). Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ist unter Anlage 2 erläutert. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen aus 2 Darlehen gegenüber der Volksbank Eifel eG und sind durch eingetragene Grundschulden in Höhe von EUR 2.651.500 auf dem im Eigentum der Gesellschaft befindlichen Grundstück Kollegenbergstraße 7 in 54647 Dudeldorf abgesichert. Für eines der Darlehen existiert zudem eine Sicherungsübereignung der mit diesem Darlehen finanzierten Maschine zugunsten der Volksbank. Darüber hinaus haben die beiden Geschäftsführer zeitlich unbegrenzte Bürgschaftserklärungen in Höhe von jeweils EUR 350.000,00 abgegeben. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 123.447,29 (Vorjahr EUR 123.447,29). Verrechnung von Schulden und Vermögensgegenständen Für die Saldierung von Schulden aus Alterversorgungsverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Abschreibungen Die Abschreibungen enthalten keine außerplanmäßigen Abschreibungen.
E. Sonstige Pflichtangaben
Die Schutzklausel von § 286 Abs. 4 HGB wird im Zusammenhang mit den Gesamtbezügen der aktiven Geschäftsführer in Anspruch genommen. Ausschüttungssperre gem. 268 Abs. 8 i.V.m. § 285 Nr. 28 HGB:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB bestehen zum 31. Dezember 2023 aus Leasingverpflichtungen in Höhe von EUR 328.146 (Vorjahr EUR 209.776). Ergebnisverwendung gem. § 285 Nr. 34 HGB : Entsprechend dem Vorschlag der Geschäftsführung wird der Jahresüberschuss in Höhe von 3.056.692,09 EUR auf neue Rechnung vorgetragen. Die Geschäftsführung übten aus: Frau Birgit Lonien-Habscheid, Betriebswirtin Herr Sascha Möhs, Diplomingenieur Unterzeichnung des Jahresabschlusses 2023
Dudeldorf, 4.2.2025 Birgit Lonien-Habscheid, Geschäftsführerin Sascha Möhs, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.02.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die elm-plastic GmbH, Dudeldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der elm-plastic GmbH bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 - 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der elm-plastic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 - 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irrführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmässiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während der Prüfung feststellen.
Dannstadt-Schauernheim, den 4.2.2025 ADSCENDA
GmbH
Dischinger, Wirtschaftsprüfer |
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