Beteiligungsgesellschaften
WaWi Asset Management GmbH
Waldwinkel 17, 14532 Kleinmachnow, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Manfred Heilmann seit 16.2.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Service Concept Heilmann und Partner GmbHKleinmachnowJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die Service Concept Heilmann und Partner GmbH (im Folgenden auch Gesellschaft genannt) unterhält im EUROPARC Dreilinden, dem Business Campus am Haupteingang von Berlin, ihre Zentrale und den Sitz der Gesellschaft. Die Gesellschaft übernimmt das technische und infrastrukturelle Gebäudemanagement von Bestandsimmobilien, namentlich: die Planung und Durchführung von Serviceleistungen an und in Gebäuden, insbesondere Reinigung der Gebäudeinnen- und Außenflächen, Pflege von Grün- und Außenanlagen, Küchenreinigung und Spüldienste sowie die Bewirtschaftung von Parkflächen. Sie erbringt weiter Leistungen zur Planung und Durchführung von Facility-Management-Aufgaben sowie Wartung und Reparaturen an gebäudetechnischen Anlagen. Für weitergehende Tätigkeiten des Gebäudemanagements werden spezialisierte Partner herangezogen. Bei den Bestandsimmobilien handelt es sich im Wesentlichen um Bürogebäude, Shoppingcenter und Wohnimmobilien. Die Service Concept Heilmann und Partner GmbH ist Muttergesellschaft der Unternehmensgruppe SERVICE CONCEPT, die mit insgesamt sechs Tochterunternehmen an weiteren Standorten in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Leipzig, München, Nürnberg, Stuttgart und Villingen-Schwenningen deutschlandweit für institutionelle Kunden tätig ist. Als mittelständischer Gebäudemanagement-Dienstleister, auf den sich Beschäftigte, Kunden und Dritte verlassen, sind wir bestrebt, in den Bereichen Arbeits-, Umwelt-, Brandschutz sowie Anlagensicherheit stetig besser zu werden. Wir setzen alles daran, Verletzungen, Unfälle oder (arbeitsbedingte) Erkrankungen zu vermeiden und arbeiten kontinuierlich darauf hin, Gefährdungen aktiv zu reduzieren. Hierzu gehört auch eine Reduktion von Umweltbelastungen, um für zukünftige Generationen eine wertvolle Lebensgrundlage zu sichern. Im Hinblick auf die uns zur Betreuung anvertrauten, umfangreichen Vermögenswerte sind wir seit gut 30 Jahren bestrebt, die Anlagenverfügbarkeit und -sicherheit stets auf einem hohen Niveau zu halten und damit Vermögenswerte zu sichern. Unsere Verpflichtung können wir nur erfüllen, wenn wir diese mit unseren Partnern teilen. Daher erkennt der Nachunternehmer diese Verpflichtungen für sich und die durch ihn vertretenen Unternehmungen verbindlich an. 1.2. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält in Berlin-Friedrichshain eine Zweigniederlassung. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Lage im Frühsommer 2023 ist nach wie vor von einer hohen Unsicherheit und uneinheitlichen Datenlage geprägt. Während sich das außenwirtschaftliche Umfeld bis zuletzt als schwach erweist, deuten erste binnenwirtschaftliche Indikatoren auf eine konjunkturelle Stabilisierung hin. Insgesamt dürfte sich die wirtschaftliche Entwicklung im zweiten Quartal noch als sehr verhalten darstellen.1 Nur noch im Dienstleistungssektor werden Einstellungen geplant, Industrie und Handel erwarten Rückgänge. Die Zahl der gemeldeten Stellen sank. Unternehmen stellen sich darauf ein, dass sich der Fachkräftemangel mittelfristig aufgrund von Demografie, Digitalisierung und Dekarbonisierung weiterhin verschärfen wird. Gleichzeitig spiegelt die lange Vakanzzeit die Schwierigkeiten vieler Unternehmen wider, zeitnah passende Arbeits- und Fachkräfte zu gewinnen.2 Die Dynamik der deutschen Wirtschaft hat sich zum Jahresende 2022 deutlich abgeschwächt. In den ersten drei Quartalen des letzten Jahres konnte das Bruttoinlandsprodukt trotz schwieriger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen noch zulegen (+0,8 Prozent, +0,1 Prozent und +0,5 Prozent). Für das gesamte Jahr 2022 haben die neuesten Berechnungen das Wachstum von 1,8 Prozent zum Vorjahr (kalenderbereinigt +1,9 Prozent) bestätigt. Die starken Preissteigerungen und die anhaltende Energiekrise belasteten die deutsche Wirtschaft zum Jahresende. Die Bauinvestitionen nahmen wie schon in den beiden vorangegangenen Quartalen preis-, saison- und kalenderbereinigt ab (-2,9 Prozent). Die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung war im 4. Quartal 2022 um 1,4 Prozent niedriger als im Vorquartal. Dabei erstreckte sich der Rückgang über fast alle Wirtschaftsbereiche. Lediglich in den Bereichen Information und Kommunikation, Grundstücks- und Wohnungswesen sowie bei den Unternehmensdienstleistern gab es leichte Zuwächse. Vor dem Hintergrund der hohen Inflationsraten fiel die Bruttowertschöpfung bei den sonstigen Dienstleistern (-6,8 Prozent) und im Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe (-2,9 Prozent) deutlich niedriger aus als im Vorquartal. Im Baugewerbe sank die Wirtschaftsleistung mit 2,4 Prozent das dritte Quartal in Folge.3 1 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023/20230714-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-juli-2023.html 2 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023/20230714-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-juli-2023.html 3 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/02/PD23_070_811.html Die Inflationsrate betrug im Jahr 2021 im Durchschnitt von ca. 3 Prozent. Die monatlichen Inflationsraten waren im gesamten Jahr 2022 hoch und erreichten im September die 10-Prozent-Marke. Der höchste Wert wurde im Oktober 2022 mit +10,4 Prozent ermittelt. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2022 um 7,9 Prozent gegenüber 2021 erhöht. Der Preisdruck vergangener Kostensteigerungen und Lieferkettenstörungen ist weitgehend überwälzt worden. Die Energiepreise liegen auf moderatem Niveau. Vor diesem Hintergrund liegt das aktuelle Prognosespektrum der Wirtschaftsforschungsinstitute für die Inflationsrate im Jahr 2023 bei 6,0 bis 6,1 Prozent und im Jahr 2024 bei 2,1 bis 3,0 Prozent.4 Mit 152 Milliarden EUR Bruttowertschöpfung gehört das Facility Management zur Top 6 der deutschen Wirtschaftszweige und rangiert damit knapp hinter der Automobilindustrie und noch vor dem Maschinenbau. Gegenüber dem Branchenreport Facility Management für 2018 erweist sich die Facility Management-Branche mit einem Wachstum von durchschnittlich 3 Prozent im Jahr als verlässlicher Eckpfeiler der deutschen Wirtschaft. Erstmalig arbeiten mehr als 5 Millionen Erwerbstätige im Facility Management in Deutschland.5 Im Rahmen einer Geomarktstudie für Deutschland wurde prognostiziert, dass der Umsatz mit externen Facility Services im laufenden Jahr um ca. 8 Prozent ansteigen wird. Die stärkste Dynamik am Markt ist im Süden und Westen Deutschlands zu erwarten. In den Landkreisen München, Ingolstadt und Erlangen beispielsweise ein Anstieg um jeweils mehr als 13 Prozent. Den höchsten Marktanteil verzeichnen technische Facility Services mit ca. 53 Prozent. Das Gebäudereinigungssegment umfasst einen Marktanteil von ca. 25 Prozent und Sicherheit von ca. 15 Prozent. Im Bereich der Technischen Services stellen Fabriken und Werkstätten ca. 30 Prozent, Büros und Verwaltungsgebäude ca. 23 Prozent und Handels- und Lagergebäude ca. 8 Prozent des gesamten Kundenportfolios dar.6 Laut Lünendonk-Konjunkturindex steigerten Facility-Service-Unternehmen in Deutschland im ersten Quartal 2023 ihren Umsatz um ca. 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Verglichen mit dem vierten Quartal 2022 legten die Erlöse um ca. 8 Prozent zu.7 4 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_022_611.html 5 https://www.gefma.de/hashtag/detail/geschaeftsstelle/branchenreport-facility-management-2022,Pressemitteilung vom 19.9.2022 6 https://www.facility-manager.de/aktuelles/facility-services-geomarktstudie/ 7 https://www.luenendonk.de/aktuelles/presseinformation/luenendonk-konjunkturindex-facility-service-unternehmen-beginnen-2023-mit-deutlichem-wachstum/ In der durch eine zunehmende Unsicherheit und Volatilität geprägten Wirtschaftswelt wirkt das Facility Management laut Lünendonk-Studie stabilisierend, allerdings kommt der Immobilienwirtschaft eine Schlüsselrolle bei Themen zur ESG-Transparenz und Erfüllung von Nachhaltigkeitszielen u.a. bei der Senkung der Energieverbräuche zu. Die angestiegene Inflation und die unsichere Wirtschaftslage angesichts des Krieges in der Ukraine führen zu einer eher abwartenden Haltung auf dem Immobilienmarkt. Aufgrund langfristiger Verträge und der notwendigen gesetzlichen Wartungen brachte die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg jedoch keine Umsatzeinbußen für das technische Facility Management in Deutschland. Viele Auftraggeber setzen laut Studie in Zeiten von Homeoffice auf flexibel nutzbare Büroräume und eine bedarfsorientiertere Gebäudesteuerung. Dies stellt neue Anforderungen an die hierfür benötigten Facility Services und hat Folgen sowohl für den Personalbedarf als auch die Service-Organisation. Die Auslagerung von Dienstleistungen ist weiterhin ein Trend und trägt zu einem stabilen Wachstum des Marktes bei, aktuell prägen mehrere Übernahmen den deutschen Facility-Service-Markt. Gleichzeitig sind anhaltender Preisdruck und Nachverhandlungen eine Herausforderung. Dennoch gehen wir davon aus, dass sich der Markt für Facility Management in Deutschland insgesamt positiv entwickeln wird und wir davon profitieren werden. 2.2. Geschäftsverlauf Insgesamt kann die Service Concept Heilmann und Partner GmbH wiederum auf ein solides Geschäftsjahr 2022 zurückblicken. Die Betriebsleistung und das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (kurz: EBIT) konnte gegenüber dem Plan weitestgehend auf dessen Niveau gehalten werden. Gründe hierfür sind insbesondere die abgerechneten Sonderleistungen zu den eher konservativen Planwerten und nachverhandelte Vertragsleistungen. Der Geschäftsverlauf ist unverändert gut, der Fachkräftemangel ist spürbar. Stabile langjährige Kundenbeziehungen sind dabei unverändert ein Pfeiler des Erfolgs. Unser Kundenmix hat sich bisher als krisenstabil erwiesen. 2.3. Lage Vermögenslage Das Sachanlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken, da die laufenden Abschreibungen die Investitionen überschritten haben. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen wurden Entwicklungsleistungen in eine CAFM-Software außerplanmäßig in Höhe von 169,8 TEUR abgeschrieben. In der Gesellschaft wurden im abgeschlossenen Geschäftsjahr 6,5 TEUR in Software und 44,3 TEUR in Sachanlagen investiert. Die Finanzanlagen wurden planmäßig verzinst. Zum 31.12.2022 hat sich der Bestand an liquiden Mitteln aufgrund vereinnahmter Forderungen gegenüber dem Vorjahr um 332,9 TEUR erhöht. Die unfertigen Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um 168,7 TEUR gestiegen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände konnten um 378,1 TEUR verringert werden. Auf der Passivseite sanken die mittelfristigen Verbindlichkeiten mit den verbundenen Unternehmen und die sonstigen Verbindlichkeiten um 192,6 TEUR. Das kurzfristige Fremdkapital blieb in etwa auf Vorjahresniveau, darin enthalten sind die Steuerrückstellungen, die neben den Vorjahreswerten auch die laufenden Steuerverpflichtungen enthalten. Die Bilanzsumme beträgt 6.430,5 TEUR und liegt damit um 70,0 TEUR leicht unter dem Vorjahreswert. Das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital beläuft sich auf 776,0 TEUR (Vj. 699,4 TEUR). Die Eigenkapitalquote beträgt 12,1 Prozent (Vj. 10,8 Prozent). Finanzlage Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 923,0 TEUR (Vj. 1.011,7 TEUR) erwirtschaftet werden, der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 951,5 TEUR. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt -51,5 TEUR und der aus der Finanzierungstätigkeit -567,0 TEUR. Die Liquidität ist gesichert, es besteht eine Cash-Pooling-Vereinbarung in der SERVICE CONCEPT-Gruppe sowie eine Kreditlinie. Der Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres betrug 1.098,0 TEUR. Ertragslage Der ordentliche Betriebserfolg/EBIT blieb mit 965,0 TEUR in etwa auf Vorjahresniveau. Im Geschäftsjahr 2022 konnte zwar der Umsatz und das Rohergebnis aus den Sonderleistungen im Bereich Reinigung gesteigert werden, die Betriebsleistung blieb allerdings unter dem Vorjahreswert. Die Quote der Kosten für Materialeinsatz bzw. Fremdleistungen sowie Personal betragen ca. 78,4 Prozent und sind um ca. 5,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Auftragslage ist unverändert gut und lastet die personellen Ressourcen rechnerisch zu mindestens 75 Prozent aus. Diese Vertragsleistungen werden unterjährig um Sondereinzelbeauftragungen ergänzt. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Ferner gehören die fachliche und persönliche Kompetenz der Mitarbeitenden der Gesellschaft zu den wesentlichen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren. Für die Sicherstellung einer hohen Qualität unserer Leistungen sind qualifizierte Fachkräfte unerlässlich. Zum Bilanzstichtag beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 192 Mitarbeitende. Zur Fort- und Weiterbildung hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr rund 197,5 TEUR aufgewendet. Hierbei wurden die Mitarbeitenden gezielt nach ihren Bedürfnissen und den Anforderungen der Kundenanforderungen in internen und externen Schulungs- und Seminareinrichtungen weitergebildet. Die wesentlichen Steuerungsgrößen der Gesellschaft sind der Auftragseingang - bei den Sonderleistungen, der Neukundengewinnung durch Zuschläge bei Ausschreibungen bzw. Verhandlungen zu Preisanpassungen und/oder Mehrleistungen bei Bestandskunden - sowie die Umsatzrendite vor Umlagen bzw. EBIT-Marge, definiert als ordentlicher Betriebserfolg/EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Gesamtaussage Unsere Geschäftsausrichtung und die damit einhergehende Positionierung im Markt sowie unsere positive Ergebnisentwicklung bestätigen unser SERVICE CONCEPT und die erfolgreiche Strategie der Kundenbindung und -akquise. Die Auftragslage ist gut und der ordentliche Betriebserfolg hat sich planmäßig entwickelt. Auf Basis des vorliegenden Jahresabschlusses und dem aktuellen Kenntnisstand der Geschäftsführung sind keine bestandsgefährdenden wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken erkennbar, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens- oder Ertragslage der Gesellschaft haben könnten. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognose Wir erwarten für das kommende Jahr eine mindestens gleichwertige Konjunktur und eine entsprechend ausgestaltete Nachfrage. Wir beurteilen aufgrund der erwarteten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung das Geschäftsklima im technischen und infrastrukturellem Gebäudemanagement weiterhin als positiv. Wir gehen daher von einer stabilen Umsatzentwicklung aufgrund bestehender Verträge und dem Instandhaltungspotential der zu betreuenden Immobilien aus. Auf Basis der derzeitigen Einschätzungen wird für 2023 mit einer leicht höheren Plan-Betriebsleistung und einem leicht höheren Plan-EBIT gerechnet. Auch bei umfänglichem Eintritt aller Risiken wird mit einem positiven Ergebnis geplant. Personell werden sich keine größeren Veränderungen ergeben; unsere Schlüsselpositionen sind mit langjährigen und erfahrenen Mitarbeitenden besetzt. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern, obwohl gutes Personal nur schwer zu finden ist. Wir gehen davon aus, dass wir den Personalstand im Vergleich mindestens aufrechterhalten werden, und situationsbedingt evtl. auch kurzfristig aufstocken werden. Das gleiche gilt für die Kostenstruktur, die im Wesentlichen durch unsere Geschäftsfelder vorgegeben ist. Neben der allgemeinen inflations- und tarifinduzierten Preisentwicklung gilt es weiterhin, eine überproportionale Kostenentwicklung zu vermeiden bzw. diese im Rahmen der Vertragsverhandlungen weiterzugeben. Im Bereich der Investitionen bestehen derzeit keine umfangreichen Pläne. Weitere größere Investitionen sind, über den üblichen Maschinen- und Fahrzeug-Bereich hinaus, nicht geplant. Chancen Personalmanagement ist in unseren Leistungsbereichen ein kritischer Erfolgsfaktor. Kurzfristige Kapazitätsanpassungen erfordern eine umsichtige Personalplanung und Personalentwicklung. Für die Sicherstellung der Kapazitäten sind Maßnahmen zur effektiven Mitarbeiterrekrutierung bzw. -bindung geplant. Studien zufolge wird sich Künstliche Intelligenz und Digitalisierung stark auf das Facility Management auswirken. Begründet wird dieses durch das hohe Digitalisierungspotenzial vieler Facility Management-Aufgaben. Mithilfe Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung können höhere Effizienzpotenziale realisiert und viele Aufgaben schneller und zuverlässiger realisiert werden. Die digitale Erfassung und Nutzung von Daten stellen neue Anforderungen an uns, bieten uns aber gleichzeitig die Chance, neue Geschäftsmodelle und Kooperationen zu erschließen. Ein zertifiziertes Qualitätsmanagement und regelmäßige Projektaudits sichern die Qualität der Betriebsprojekte. Risiken Die Überwachung und Steuerung von Risiken wird als fortlaufender Prozess verstanden, der sowohl zentral als auch dezentral an den Standorten gelenkt wird. Grundlage des Risikocontrollings ist ein einheitlicher Planungs-, Budgetierungs-, Berichts- und Controlling-Prozess zur Steuerung und zur Information. Das implementierte Kontrollsystem beinhaltet Grundsätze und Maßnahmen zur Sicherung der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und Rechnungslegung. Das interne Kontrollsystem wird regelmäßig überprüft und aktualisiert. Zur Früherkennung und Warnung bei potenziellen Risiken wird mittels der Steuerungsgröße Umsatzrendite vor Umlage eine monatliche Auswertung des Berichtswesens durchgeführt. In allen Geschäftsbereichen ist es ab einer potentiellen Auftragssumme größer ca. 100 TEUR von Bedeutung, die grundsätzlich bestehenden Risiken, die sich aus komplexen und technisch anspruchsvollen Projekten ergeben, in der Angebotsphase zu identifizieren. Dies können Risiken vertraglicher sowie technischer und kommerzieller Art sein und bei Eintritt zu Mehraufwendungen im Vergleich zur ursprünglichen Kalkulation führen. Bereits in der Angebotsphase durchlaufen Projekte einen strukturierten Prüfungs- und Genehmigungsprozess in Abhängigkeit vom Projektvolumen, besonderen Risiken und Plan-Bruttomargen. Bei der Umsetzung unserer Projekte werden wir vermehrt mit einer zunehmenden Professionalisierung der Auftraggeber konfrontiert, welche die Qualität und Umfang der Leistungserbringung detailliert einfordern und dies bei aus ihrer Sicht nicht erfolgter Erfüllung mit Vergütungskürzungen sanktionieren. Die meist funktionalen Leistungsbeschreibungen werden dabei oftmals derart ausgelegt, dass Leistungsumfänge ausgeweitet werden mit dem Versuch, dies ohne zusätzliche Vergütung durchzusetzen. Dieses Vorgehen erfordert einen erhöhten Aufwand in der Projektumsetzung. Der steigende Technisierungsgrad bei Immobilien mit der zunehmenden Einrichtung von Quell- und Zugangscodes führt zudem dazu, dass der Nachunternehmerkreis bei der Instandhaltung von spezieller Anlagentechnik wie z. B. Sicherheitstechnik, Gebäudeautomation aber auch Kältetechnik sich auf einen immer kleineren Umfang an vom Hersteller der Anlagentechnik zertifizierten Unternehmen verringert. Dies führt zu erhöhten Preisen beim Einkauf von Nachunternehmerleistungen. Darüber hinaus führt ein weiterhin bestehender Fachkräftemangel in den Handwerksberufen (Heizung, Sanitär, Lüftung, Klima, Elektro) dazu, dass Mitarbeitende nur zu höheren monatlichen Vergütungen beschäftigt werden können, was zu Preissteigerungen im Nachunternehmermarkt und zeitlichen Problemen bei der Projektumsetzung und bei der Durchführung von Eigenleistungen zu erhöhten Personalkosten führt. Preisänderungen bei einzelnen Verträgen haben zwar Auswirkungen auf die Gesamtkosten eines Projektes, durch vergleichsweise kurze Vertragslaufzeiten sind diese in der Regel jedoch gering bzw. durch das regelmäßige Controlling der Projektauswertungen sind Anpassungsbedarfe regelmäßig im Fokus und können nachverhandelt werden. Zur Absicherung gegen Preiserhöhungen schließen wir in unseren Verträgen Wertsicherungsklauseln ab, soweit dies im momentanen Markt möglich ist, oder vereinbaren mit unseren Auftraggebern Preisgleitklauseln. Die Risiken aus dem Kundengeschäft werden hinreichend durch eine differenzierte Angebotskalkulation und das Forderungsmanagement abgedeckt. Risiken aus Zahlungsausfällen und Zahlungsstromschwankungen und damit verbundene Liquiditätsrisiken werden insbesondere durch die fristenkongruente Anforderung und Anweisung von Monatsrechnungen begrenzt. Weitere wesentliche Risiken in Bezug auf die Verwendung von Forderungen, die für die Beurteilung der Lage oder der voraussichtlichen Entwicklung von Belang sind, bestehen nicht. Personalrisiken, die sich aus Nachwuchsmangel, hoher Fluktuation, fehlender Qualifikation, geringer Motivation oder Überalterung der Belegschaft ergeben können, verfolgen wir mit besonderer Aufmerksamkeit und begegnen ihnen aktiv. Unsere Personalentwicklung sorgt dafür, dass wir hoch qualifizierte Mitarbeiter gewinnen und langfristig an das Unternehmen binden. Den Mitarbeitern stehen umfangreiche Angebote zur Qualifizierung und Weiterbildung zur Verfügung. In systematischen Gesprächen werden individuelle Perspektiven besprochen. Führungspositionen werden überwiegend aus den eigenen Reihen besetzt. Unsere vorausschauende Personalentwicklung trägt dazu bei, dass trotz einem anhaltend wachsenden Servicegeschäft auf dem Personalsektor keine spezifischen Risiken erkennbar sind. In einigen Leistungsbereichen, bspw. der Reinigung, werden für die Umwelt unverträgliche Stoffe eingesetzt. Daraus ergibt sich die Verpflichtung verantwortungsvoll mit diesen Stoffen umzugehen. Die Durchführung von notwendigen Unterweisungen oder Schulungen wird durch die Arbeitssicherheit im Rahmen ihrer Begehungen und durch das Qualitätsmanagement (QM) regelmäßig in internen Audits überprüft, um die Gefährdung der Umwelt auf ein Mindestmaß zu verringern. Im Rahmen von Neuaufträgen erfolgen vorab Gefährdungsanalysen. Bestehenden IT-Risiken begegnet das Unternehmen durch fortlaufende Optimierung und Aktualisierung der Systeme und Überwachung, dabei werden externe Dienstleister einbezogen. Verbleibenden Restrisiken durch entsprechende Versicherungslösungen abgedeckt. Risiken der Datenverarbeitung werden durch technische und organisatorische Maßnahmen begrenzt. Dazu gehören zum Beispiel die redundante Auslegung von Hardware, Spiegelung von Systemen und Datenbanken sowie die regelmäßige organisierte Datensicherung für die Aufrechterhaltung des IT-Betriebes nach einem eventuellen Notfall. Die dargestellten Risiken unterliegen einem regelmäßigen Monitoring. Darüber hinaus findet im zweijährigen Rhythmus eine grundlegende Überprüfung und Aktualisierung statt. Zusammenfassend ist festzustellen, dass unternehmerische Risiken frühzeitig erkannt werden und das Unternehmen in der Lage ist, bestehenden Risiken aktiv und wirksam zu begegnen. Es bestehen grundsätzlich gewisse Unsicherheiten und Risiken darin, dass die der Unternehmensplanung zu Grunde liegenden Annahmen, insbesondere hinsichtlich der Umsatz- und Ertragsziele, nicht in prognostizierter Höhe eintreten und es zu wesentlichen Abweichungen in Bezug auf die geplanten Cashflows kommt. Durch eine aktive und kundennahe Strategie wird das Risiko gesteuert, so dass ein Eintritt mit wesentlicher Bedeutung für die Finanz- und Ertragslage als kalkulierbar eingestuft wird. Die übrigen Risiken haben eine geringere Bedeutung.
Kleinmachnow, 13. November 2023 Service Concept Heilmann und Partner GmbH gez. Manfred Heilmann, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Service Concept Heilmann und Partner GmbH mit Sitz in Kleinmachnow ist unter der Nummer HRB 17162 P im Handelsregister Abteilung B des Amtsgerichts Potsdam eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (kurz: HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (kurz: GmbHG) aufgestellt. Gemäß §§ 264, 267 Abs. 2 HGB weist die Gesellschaft die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf. Die Bilanz wird unter teilweise Ergebnisverwendung und die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Abweichungen von Betragsangaben untereinander sind aufgrund von Rundungen möglich. Der klaren Darstellung wegen sind Mitzugehörigkeitsvermerke von Vermögensgegenständen oder Schulden im Anhang angegeben. Ferner sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz anzubringenden Vermerke zur Laufzeit im Anhang aufgeführt. Die Bilanz zum 31. Dezember 2022 wurde aus den Ansätzen der Schlussbilanz zum 31. Dezember 2021 unter Berücksichtigung der Geschäftsvorfälle für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 entwickelt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Vermögensgegenstände und Schulden werden einzeln bewertet. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Bei der Bilanzierung ist unverändert vom Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen worden. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bilanziert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen drei Jahre für Software. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert. Entfällt der Grund für eine außerplanmäßige Abschreibung, erfolgt eine Wertaufholung bis höchstens zu den fortgeführten Anschaffungskosten. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und, soweit abnutzbar, planmäßig abgeschrieben. Die den planmäßigen Abschreibungen zugrundeliegende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer betragen bei beweglichen Sachanlagen drei bis 25 Jahre. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wurde zum Teil die degressive Abschreibung genutzt. Sie beträgt das 2,5-fache der linearen Abschreibung, höchstens jedoch 25 %. Mietereinbauten werden nach der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer oder der kürzeren Laufzeit der Mietverträge abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände bis zu einem Netto-Einzelwert von 250,00 EUR werden als Aufwand erfasst, mit einem Netto-Einzelwert von mehr als 250,00 EUR bis 800,00 EUR aktiviert und im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. In Vorjahren gebildete Sammelposten für geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 1.000,00 EUR wurden beibehalten und werden über fünf Jahre linear abgeschrieben. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen bei den Sachanlagen wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Entfällt der Grund für eine außerplanmäßige Abschreibung, erfolgt eine Wertaufholung bis höchstens zu den fortgeführten Anschaffungskosten. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen zum Nennwert angesetzt. Bei dauernder Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Entfällt der Grund für eine außerplanmäßige Abschreibung, erfolgt eine Wertaufholung bis höchstens zu den fortgeführten Anschaffungskosten bzw. dem Nennwert. Umlaufvermögen Die unfertigen Leistungen werden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips und unter Berücksichtigung einer verlustfreien Bewertung angesetzt. Niedrigere beizulegende Werte werden durch Abschreibungen berücksichtigt. Der Wertansatz der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten, die auf Basis des gleitenden Durchschnittspreises ermittelt werden, wobei Gängigkeitsabschläge und Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen wurden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko wird durch pauschale Abschläge Rechnung getragen. Fallen die Gründe für eine Einzelwertberichtigung in späteren Jahren weg, werden Zuschreibungen vorgenommen. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die Kassen und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die wirtschaftlich das folgende Geschäftsjahr betreffen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Kapitalrücklage ist zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Latente Steuern gemäß § 274 HGB werden nicht gebildet. IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt und ist als Anlage zum Anhang enthalten. Unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen werden die Anteile an sechs Tochterunternehmen geführt. Dies sind im Einzelnen:
Die Ausleihungen an verbundenen Unternehmen wurden zum Nennwert angesetzt und werden vertragsmäßig mit 0,5 % p.a. verzinst. Die Ausleihung an die Service Concept building consult GmbH, Kleinmachnow, wird nicht wertberichtigt, da im 1. Halbjahr 2023 der operative Geschäftsbetrieb wiederaufgenommen wurde. Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (375,8 TEUR; Vorjahr: 535,8 TEUR) haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr in Höhe von 168,1 TEUR und über einem Jahr in Höhe von 207,7 TEUR. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 168,1 TEUR. Die weiteren Forderungen beinhalten Darlehen, welche vertragsgemäß mit 2,5% p.a. bzw. 4,5% p.a. verzinst werden und zum Teil eine Restlaufzeit über einem Jahr bis fünf Jahre haben. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von 850,00 EUR (Vorjahr: 530,00 EUR). Eigenkapital Im Bilanzgewinn in Höhe von 564,2 TEUR ist der Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von 487,6 TEUR sowie eine Vorabausschüttung in Höhe von 500,0 TEUR enthalten. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen im Berichtsjahr betragen 390,1 TEUR (Vorjahr: 205,1 TEUR). Dabei entfallen 9,6 TEUR auf eine im Geschäftsjahr abgeschlossene steuerliche Außenprüfung für den Zeitraum 2014 bis 2017 und 182,9 TEUR auf das Vorjahr. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von 498,9 TEUR (Vorjahr: 372,2 TEUR) sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit Personal, u.a. Prämien und Urlaub, in Höhe von 176,7 TEUR (Vorjahr: 324,9 TEUR). Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 4.508,8 TEUR (Vorjahr: 4.194,6 TEUR) und mit einer Restlaufzeit über ein bis fünf Jahren beträgt 0,0 TEUR (Vorjahr: 676,8 TEUR). Eine Besicherung der Verbindlichkeiten durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besteht nicht. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 93,3 TEUR (Vorjahr: 39,9 TEUR) sowie Verbindlichkeiten aus der Cash-Pooling-Vereinbarung in Höhe von 2.147,7 TEUR (Vorjahr: 2.146,7 TEUR) enthalten. Diese Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestand Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften für Mietverpflichtungen in Höhe von 115,3 TEUR sowie aus Gewährleistungen in Höhe von 215,3 TEUR. Die Gesellschaft verfügt über einen Kreditrahmen in Höhe von 2.500,0 TEUR, welcher wahlweise als Kontokorrent bzw. für Avale in Anspruch genommen werden kann. Besichert ist dieser Rahmen durch Globalzessionen, abgetretene Versicherungsverträge, eine selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft über 1.500,0 TEUR sowie durch Grundpfandrechte. Abgesichert wird eine weitere Avallinie in Höhe von 235 TEUR durch Abtretung von Bankguthaben über 37,0 TEUR Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Leasingverträgen in Höhe von 47,6 TEUR von 2023 bis 2025. Zwischen der Service Concept Heilmann und Partner GmbH, Berlin, und den verbundenen Unternehmen, besteht seit 2021 eine Cash-Pooling-Vereinbarung. sonstiger betrieblicher Ertrag Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge im Wesentlichen in Höhe von 10,4 TEUR (Vorjahr: 8,7 TEUR), aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von 0,5 TEUR (Vorjahr: 3,6 TEUR) und aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 0,0 TEUR (Vorjahr: 23,5 TEUR). Abschreibungen Die Abschreibungen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 169,8 TEUR (Vorjahr: 0,0 TEUR). sonstiger betrieblicher Aufwand Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen im Wesentlichen aus Betriebsprüfungsfeststellungen in Höhe von 28,3 TEUR (Vorjahr: 0,0 TEUR), aus Wertberichtigungen von Forderungen in Höhe von 21,3 TEUR (Vorjahr: 29,2 TEUR) sowie aus Schadenfällen in Höhe von 0,3 TEUR (Vorjahr: 37,7 TEUR). V. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im Berichtsjahr 2022 wurden durchschnittlich 192 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 142 gewerbliche Arbeitnehmer und 50 kaufmännisch bzw. technische Angestellte. Geschäftsführung Die Geschäfte wurden im Geschäftsjahr 2022 durch Herrn Manfred Heilmann, Kleinmachnow, geführt. Dem Geschäftsführer wurde Einzelvertretungsvollmacht erteilt. Er ist von den Beschränkungen des § 181 Alternative 2 BGB befreit. Auf die Angabe der Bezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden insbesondere mit Tochterunternehmen abgeschlossen. Es handelt sich vor allem um Dienstleistungs- und Finanzierungsgeschäfte. Derartige Geschäfte werden zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen. Auf die Angabe nach § 285 Nr. 21 HGB wird verzichtet, da keine Geschäfte mit nahestehenden Personen zu marktunüblichen Bedingungen getätigt wurden. Wesentliche Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres Die Corona-Pandemie hat im Geschäftsjahr 2021 und 2022 deutlich weniger stark getroffen, als noch zu Beginn befürchtet. Ein Rückgang im Auftragseingang und Umsatz kann gesamthaft nicht festgestellt werden. Im Februar 2022 begannen die Kriegshandlungen in der Ukraine. Eine wesentliche wirtschaftliche Auswirkung ist derzeit nicht abzusehen. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und einen erheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind nicht eingetreten. Ergebnisverwendung Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2022 in Höhe von 564.245,73 EUR soll auf neue Rechnungen vorgetragen werden.
Kleinmachnow, 13. November 2023 Service Concept Heilmann und Partner GmbH gez. Manfred Heilmann, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2023 festgestellt. BestätigungsvermerkDer Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den aufgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 und nicht auf den, unter Inanspruchnahme von Erleichterungsvorschriften, hier offengelegten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Service Concept Heilmann und Partner GmbH, Kleinmachnow Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Service Concept Heilmann und Partner GmbH, Kleinmachnow - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Service Concept Heilmann und Partner GmbH, Kleinmachnow für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 13. November 2023 Dr.
Heide & Noack PartGmbB
gez. Dr. Winfried Heide, Wirtschaftsprüfer gez. Heike Noack, Wirtschaftsprüferin |
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