Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 9789
Vorher
Klein Backwaren-Verkaufs-GmbH
Eingetragen
27.12.2002
Branche
Einzelhandel mit Back- und SüßwarenGroßhandel mit Mehl und GetreideproduktenHerstellung von Dauerbackwaren
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Verkauf von Brot und Backwaren aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
66.67%
Nico Steinbrink
33.33%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Remscheid
16.667 €
66.67%
Nico Steinbrink
Remscheid
8.333 €
33.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Steinbrink Verkaufs GmbH

Wuppertal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebricht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Steinbrink Verkaufs GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Steinbrink Verkaufs GmbH, Wuppertal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Steinbrink Verkaufs GmbH, Wuppertal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, 25. September 2024

ROTTHEGE GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

Ulla Schaub, Wirtschaftsprüfer"

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.373,00 14
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.543.712,82 1.288
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 369.698,18 139
1.923.784,00 1.441
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 31.774,99 46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 488.373,70 469
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.909.146,67 3.281
4.429.295,36 3.796
6.353.079,36 5.237

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnvortrag 2.196.908,53 1.386
III. Jahresüberschuss 1.294.202,30 811
3.516.110,83 2.222
B. Rückstellungen 200.225,00 109
C. Verbindlichkeiten 2.636.743,53 2.906
davon aus Steuern EUR 115.784,24 (Vj. TEUR 103)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (Vj. TEUR 0)
6.353.079,36 5.237

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR TEUR
1. Rohergebnis 18.455.793,78 16.533
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.575.340,57 7.553
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.792.882,39 1.596
davon für Altersversorgung EUR 6.295,04 (Vj. TEUR 6)
3. Abschreibungen auf Sachanlagen 523.918,24 488
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.499.518,44 5.582
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24.345,82 3
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 85.166,64 44
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 705.958,02 460
8. Ergebnis nach Steuern 1.297.355,30 813
9. Sonstige Steuern 3.153,00 2
10. Jahresüberschuss 1.294.202,30 811

Anhang für 2023

I. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt zum 31. Dezember 2023 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Registerinformation

Die Gesellschaft ist unter der Firma Steinbrink Verkaufs GmbH mit Sitz in Wuppertal im Handelsregister des Amtsgerichts Wuppertal unter der Nummer HRB 9789 eingetragen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren gegenüber dem Vorjahr unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bewertet.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist gemäß § 284 Abs. 3 HGB unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von nicht mehr als einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen wie im Vorjahr nicht.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Besicherungen und vermerkungspflichtige Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten mit TEUR 1.661 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und resultieren aus einem im Geschäftsjahr 2021 aufgenommenen Darlehen der Gesellschaft.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen jährlich sonstige Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 1.058. Die Mietverträge enden zwischen 2024 und 2034.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge und sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten keine Posten von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung.

VI. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Andreas Steinbrink, Kaufmann.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Vollzeitkräfte 255
Aushilfen 27
282

Die Anzahl der Mitarbeiter wurde durch Hochrechnung der Stunden auf Vollzeitkräfte und Aushilfen ermittelt.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss aus dem Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 1.294 auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Sämtliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu marktgerechten Konditionen durchgeführt.

Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens maßgeblich beeinflussten. Es sind keine neuen Entwicklungen oder Risiken bekannt, die bestandsgefährdend wären. Die bestehenden Risiken wurden durch bilanzielle Vorsorge angemessen berücksichtigt.

Lagebericht für 2023

1. Geschäftsmodell

Die Steinbrink-Gruppe kann auf eine über 90-jährige Geschichte in der Herstellung von hochwertigem Brot und einer breiten Palette von Backwaren zurückblicken. Unsere Produkte werden in mehr als 40 Filialen in der Umgebung von Wuppertal angeboten. Unser Geschäftsmodell vereint traditionelles Handwerk mit regionaler Verwurzelung, ein vielfältiges Sortiment und eine starke Präsenz im Vertriebsnetz.

2. Wirtschaftsbericht

Branchen- und Geschäftsentwicklung

Die traditionelle Bäckereibranche sieht sich weiterhin mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Der Wettbewerb, insbesondere von mittelständischen Bäckereien, Lebensmittel-Discountern mit Selbstbedienungsbäckereien und eigenen Backstationen sowie Fast-Food-Ketten mit einem breiten Snackangebot, erfordert eine moderne und flexibel angepasste Geschäftsstrategie.

Die demografische Entwicklung in Deutschland, gekennzeichnet durch den Anstieg von Einpersonen- und kleinen Haushalten sowie der immer älter werdenden Bevölkerung, beeinflusst das Konsumverhalten. Einerseits wächst die Nachfrage nach hochwertigen Produkten, andererseits wird ein größerer Anteil der Produkte für den Bistro- und Außer-Haus-Verzehr nachgefragt. In diesem sich ständig wandelnden Marktumfeld reagiert unser Unternehmen, indem wir unsere zahlreichen Standorte effektiv nutzen und täglich frische Produkte aus qualitativ hochwertigen Rohstoffen anbieten.

Unsere Philosophie, "Qualität und Service" zu marktgerechten Preisen zu bieten, bleibt der Schlüssel zu unserem Erfolg. Durch unsere strategische Standortpolitik, die eine gezielte Auswahl von 1A- und 1B-Lagen sowie Vorkassen-Zonen umfasst, bleiben wir konsequent auf Kundennähe und hohe Produktqualität fokussiert. Diese Strategie ermöglicht es uns, auf die sich verändernden Marktbedingungen zu reagieren und die Zufriedenheit unserer Kunden sicherzustellen.

Trotz der dynamischen Entwicklungen in unserer Branche sind wir überzeugt, dass unsere Geschäftsstrategie sowie unser starker Fokus auf Qualität und Service uns auch in Zukunft erfolgreich positionieren werden.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir unser Rohergebnis 1 von TEUR 16.533 im Jahr 2022 um TEUR 1.923 bzw. 11,6 % auf TEUR 18.456 erneut steigern. Die Ausweitung unseres Geschäftsvolumens resultiert aus der Neueröffnung einer weiteren Filiale im Geschäftsjahr 2023 sowie der teilweisen Weitergabe der hohen Rohstoffkosten durch Preissteigerungen an unsere Kunden.

1 Rohergebnis = Umsatzerlöse zzgl. sonstige betriebliche Erträge abzgl. Materialaufwendungen

Der Personalaufwand hat sich im Wesentlichen aufgrund einer Tariferhöhung zu Beginn des Jahres sowie dem Anstieg unserer durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 269 auf 282 deutlich erhöht und beträgt nunmehr TEUR 10.368 nach TEUR 9.148 im Vorjahr. Dies entspricht einer Zunahme um TEUR 1.220 bzw. 13,3 %.

Aufgrund der getätigten Investitionen sind die Abschreibungen weiterhin auf hohem Niveau und belaufen sich auf TEUR 524 nach TEUR 488 im Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zu 2022 unwesentlich um TEUR 83 bzw. 1,5 % verringert. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen die gesunkenen Energiekosten.

Korrespondierend zu dem im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Jahresergebnis haben sich die Steuern vom Einkommen und Ertrag entwickelt.

Unser Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.294 nach TEUR 811 im Jahr 2022.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Steinbrink Verkaufs GmbH liegt deutlich über dem Vorjahresniveau und beträgt TEUR 6.353 nach TEUR 5.237 zum Vorjahresstichtag.

Die Vermögensstruktur ist im Wesentlichen durch die Erhöhung des Anlagevermögens sowie den Anstieg der liquiden Mittel geprägt.

Das Anlagevermögen hat sich erhöht, da die Investitionen im Geschäftsjahr (TEUR 1.045) deutlich über den Abschreibungen (TEUR 524) liegen.

Aufgrund des positiven Geschäftsverlaufs haben sich die Guthaben bei Kreditinstituten erhöht und belaufen sich auf TEUR 3.909 nach TEUR 3.281 zum Vorjahresstichtag.

Die Passivseite ist im Wesentlichen durch den Anstieg des Eigenkapitals und der Rückstellungen sowie der Verminderung der Verbindlichkeiten geprägt.

Das Eigenkapital beträgt TEUR 3.516 nach TEUR 2.222 zum Vorjahresstichtag und die Eigenkapitalquote 2 55,3 % nach 42,4 % zum Vorjahresstichtag. Ursächlich für diese Veränderung ist der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023.

2 Eigenkapitalquote = Eigenkapital / Gesamtkapital

Der Anstieg der Rückstellungen um insgesamt TEUR 91 entfällt mit TEUR 45 auf Steuerrückstellungen aufgrund des gestiegenen Jahresüberschusses und mit TEUR 46 auf sonstige Rückstellungen infolge höherer Personalrückstellungen zum Stichtag.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt verringert und belaufen sich auf TEUR 357 nach TEUR 564 zum 31. Dezember 2022.

Die sonstigen Verbindlichkeiten liegen unter dem Niveau des Vorjahres und betragen TEUR 2.280 nach TEUR 2.342 zum 31. Dezember 2022. Ursächlich für den Rückgang ist die teilweise Tilgung eines im Geschäftsjahr 2021 aufgenommenen Darlehens der Gesellschaft.

Die Finanzierung der Geschäftstätigkeit erfolgt im Wesentlichen durch eigene Mittel, welche die jederzeitige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft sicherstellt. Die Liquiditätslage haben wir weiter auf hohem Niveau stabilisiert, entsprechend beläuft sich zum Bilanzstichtag unser Finanzmittelfonds auf TEUR 3.909 nach TEUR 3.281 zum Vorjahresstichtag. Die Stichtagsliquidität war und ist jederzeit gewährleistet.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf dem Rohergebnis. Diesen verwenden wir auch für unsere interne Unternehmenssteuerung. In dem Zusammenhang verweisen wir auf unsere Erläuterungen zur Ertragslage.

Gesamteinschätzung der Geschäftsleitung

Die Geschäftsführung beurteilt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens positiv.

4. Nachtragsbericht

Derzeit gibt es keine Anzeichen für Entwicklungen oder Risiken, die den Bestand der Steinbrink Verkaufs GmbH gefährden oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig und erheblich beeinträchtigen könnten. Die vorhandenen Risiken werden durch entsprechende bilanzielle Vorsorgemaßnahmen berücksichtigt.

5. Chancen- und Risikobericht

Unsere strategischen Chancen im Wettbewerbsumfeld sehen wir nach wie vor in unserer klaren Unternehmensphilosophie, die auf Qualität und Service setzt, sowie in der gezielten Auswahl unserer Standort-Lagen. Diese Faktoren haben sich als entscheidende Wettbewerbsvorteile bewährt und sollen auch weiterhin die Grundpfeiler unseres Erfolgs sein.

Ein Schlüsselfaktor für unseren Erfolg bleibt die kontinuierliche Förderung unserer Mitarbeiter. Ihr Engagement und ihre Qualifikation sind unverzichtbar für die Aufrechterhaltung unserer hohen Qualitätsstandards. Durch gezielte Maßnahmen zur Mitarbeiterentwicklung möchten wir nicht nur sicherstellen, dass wir diese Qualität dauerhaft aufrechterhalten können, sondern verringern gleichzeitig das Risiko von Personalfluktuation.

Um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen, setzen wir auf umfassende Steuerungs- und Kontrollsysteme. Diese ermöglichen eine zeitnahe Analyse und geben uns die Möglichkeit, bei Bedarf Gegenmaßnahmen einzuleiten. Unser Risikomanagementsystem versorgt die Geschäftsführung mit den erforderlichen Unternehmensdaten in angemessener Form, um die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu beurteilen. Durch monatliche Auswertungen und die fortlaufende Überwachung zentraler Indikatoren wie Rohstoffpreise, Umsatzerlöse und Cashflow können wir Risiken umfassend und zuverlässig im Blick behalten.

Trotz langfristiger Kontrakte im Materialeinkauf und bei der Rohstoffbeschaffung sind wir uns bewusst, dass Risiken in diesen Bereichen bestehen. Hieraus haben wir bis heute keine nennenswerten Verluste aufgrund dieser Risiken erlitten, was uns in unserer Strategie bestätigt.

Nachdem die Jahre 2020 und 2021 durch die unvorhersehbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt waren, bleibt nun die konjunkturelle Entwicklung im Zusammenhang mit der noch immer hohen Inflation und den Unsicherheiten, die durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine sowie der Krise im Nahen Osten entstehen, abzuwarten. Unser Fokus liegt darauf, schnell und angemessen auf diese Entwicklungen zu reagieren, einschließlich der Anpassung unserer Verkaufspreise an die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

6. Prognosebericht

Im Vorjahr hatten wir aufgrund der anspruchsvollen Gegebenheiten unser Rohergebnis auf dem Niveau von 2022 prognostiziert. Entgegen dieser Prognose konnten wir unser Rohergebnis jedoch steigern, da wir unser Geschäftsvolumen aufgrund der Neueröffnung einer weiteren Filiale im Geschäftsjahr 2023 ausweiten und die hohen Rohstoffkosten durch Preissteigerungen teilweise an unsere Kunden weitergeben konnten.

Darüber hinaus hatten wir im Vorjahr geplant, unser Filialnetz durch die Eröffnung zusätzlicher Standorte im Jahr 2023 zu erweitern. Aufgrund anhaltender baulicher Verzögerungen, insbesondere im Bereich der Materialbeschaffung, konnten wir in 2023 nur eine neue Filiale eröffnen. Eine weitere Eröffnung eines zusätzlichen Standorts ist im Verlauf des Jahres 2024 geplant.

Trotz der zuvor beschriebenen weiterhin herausfordernden Rahmenbedingungen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 ein Rohergebnis, das in etwa auf dem Niveau von 2023 liegen wird. Unsere Prognose bleibt jedoch mit Unsicherheiten behaftet, und wir werden die Entwicklungen aufmerksam verfolgen, um flexibel auf mögliche Veränderungen reagieren zu können.

 

Wuppertal, 25. September 2024

Steinbrink Verkaufs GmbH

Andreas Steinbrink, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 21.039,34 0,00 0,00 0,00 21.039,34
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.918.896,04 734.275,82 111.166,38 79.172,42 6.621.177,90
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 138.502,97 310.367,63 0,00 -79.172,42 369.698,18
6.057.399,01 1.044.643,45 111.166,38 0,00 6.990.876,08
6.078.438,35 1.044.643,45 111.166,38 0,00 7.011.915,42
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.650,34 4.016,00 0,00 10.666,34
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.630.485,22 519.902,24 72.922,38 5.077.465,08
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
4.630.485,22 519.902,24 72.922,38 5.077.465,08
4.637.135,56 523.918,24 72.922,38 5.088.131,42
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.373,00 14.389,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.543.712,82 1.288.410,82
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 369.698,18 138.502,97
1.913.411,00 1.426.913,79
1.923.784,00 1.441.302,79

 

Wuppertal, 25. September 2024

Steinbrink Verkaufs GmbH

Geschäftsführung

Andreas Steinbrink

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 4. Novmber 2024 festgestellt worden.

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