Hase GmbH + Co. KG
49084 Osnabrück, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
Managementdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hase GmbH + Co. KGOsnabrückJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1 Unternehmensgrundlagen Die Hase GmbH + Co. KG ist ein Full-Service-Unternehmen für Profigastgeber mit ca. 100 Mitarbeitern (inkl. Azubis) an zwei Standorten in Deutschland. In Leipzig und in unserem Stammsitz in Osnabrück entwickeln wir erstklassige Lösungskonzepte für Hotellerie und Gastronomie die nicht nur unsere Kunden in Deutschland in Anspruch nehmen, sondern auch im europäischen Ausland immer beliebter werden. Ob es sich um die Gemeinschaftsverpflegung, Cafés, Restaurants, Bars, Bäckereien und Konditoreien, Fleischereien, Imbisse oder Betriebe der Systemgastronomie handelt, Hase GmbH + Co. KG ist der Partner für alle anfallenden Gewerke aus einer Hand. An jedem unserer Standorte bieten wir Ihnen eine ausgiebige und kompetente Beratung immer individuell und persönlich. Als Familienunternehmen, mit der Kompetenz von über 105 Jahren Erfahrung, haben wir in unserer Branche für jedes Problem eine Lösung, auf jede Frage eine Antwort. Hinsichtlich der operativen Tätigkeit und unserer Vertriebsstruktur sind insbesondere folgende Serviceleistungen zu erwähnen: 1. unser Serviceteam, mit qualifizierten herstellergeschulten Technikern 2. die elektronische Internet-Orderplattform, für die schnelle und effiziente Abwicklung von standardisierten Bestellprozessen 3. die mobile Service-Software, zur Verbesserung der Effizienz und Produktivität unser Servicetechniker 4. Ausstellungsräume in Leipzig und Osnabrück mit persönlicher Beratung 5. Kochkurse im eigenen Küchenstudio, damit unsere Kunden die Küchengeräte im Einsatz sehen können 6. flexible und individuelle Lösungen für unsere Kunden durch unsere über 100-jährige Erfahrung in dieser Branche 7. die E-Commerce-Plattform, die von uns in Eigenregie gepflegt und unseren Kunden als Grundlage zur Präsentation unseres Produktsortimentes und als Basis für Bestellanfragen dient 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 zeigte sich die Gastronomiebranche weiterhin von den Nachwirkungen der Pandemie betroffen, jedoch mit einer gemischten Erholungsdynamik. Die Umsätze in der Gastronomie stiegen im Vergleich zu 2022 zwar an, allerdings blieben die realen Zuwächse hinter den nominalen Steigerungen zurück, da die Preissteigerungen erheblich waren. Die Preisbereinigung zeigt, dass das Umsatzniveau noch unter dem Vorkrisenniveau liegt. Die Branche steht 2023 vor ähnlichen Herausforderungen wie im Vorjahr, darunter hohe Material- und Personalkosten. Ein besonders akutes Problem bleibt der Fachkräftemangel, mit einem Defizit von nahezu 23.000 Mitarbeitern, das die Erholung der Branche bremst. Trotz eines Anstiegs der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Jahr 2023 bleibt der Arbeitsmarkt angespannt. Die Marktentwicklung war weiterhin von einem intensiven Wettbewerb geprägt. Viele Betriebe konnten dem Druck nicht standhalten und mussten den Markt verlassen. Dazu tragen auch zunehmende bürokratische Anforderungen bei, die die Geschäftsabläufe verkomplizieren. Trends wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und veränderte Ernährungsgewohnheiten bleiben von zentraler Bedeutung für die Branche. Im Jahr 2023 wurde deutlich, dass die Gastronomie in diesen Bereichen kontinuierlich innovieren muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt dabei weiter an Bedeutung, jedoch bleibt das Risiko für die Branche in diesem Bereich gering. Die nominalen Umsätze in der Gastronomie waren im April 2023 über dem Vorpandemieniveau, jedoch nach Bereinigung um die gestiegenen Preise weiterhin darunter. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Umsätze in den ersten vier Monaten des Jahres um 15,3 %. Der starke Preisanstieg, vor allem bei Lebensmitteln, der durch den Krieg in der Ukraine weiter angetrieben wurde, trug maßgeblich zur nominalen Umsatzsteigerung bei, überdeckte jedoch die realen Verluste. Die unterschiedlichen Teilbranchen der Gastronomie entwickelten sich weiterhin uneinheitlich. Während Restaurants und Caterer das Umsatzniveau von 2019 überschreiten konnten, blieben Getränkeausschankbetriebe deutlich darunter. 2.2 Geschäftsverlauf Die Hase GmbH + Co. KG konnte im Jahr 2023 ihre finanziellen Leistungsindikatoren stabil halten. Das Betriebsergebnis erreichte T€ 1.635, was einem Rückgang von 32,7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Jahresüberschuss beträgt T€ 1.354 und liegt damit ebenfalls deutlich unter dem Niveau von 2022. Somit konnte die Prognose des Vorjahres nicht erzielt werden. Im Jahr 2023 beschäftigte die Hase GmbH + Co. KG durchschnittlich 98 Mitarbeiter, inklusive Auszubildenden. Die kontinuierliche Qualifizierung der Mitarbeiter blieb ein zentrales Anliegen, um die Motivation und Identifikation mit dem Unternehmen zu fördern. Die Geschäftsführung zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2023, angesichts der anspruchsvollen Rahmenbedingungen. Die wirtschaftliche Lage der Hase GmbH + Co. KG bleibt stabil. 3. Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage 3.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Hase GmbH + Co. KG ist zum 31. Dezember 2023 auf T€ 11.063 gesunken, was einer Abnahme von T€ 1.453 im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von T€ 312 getätigt, wobei der Schwerpunkt auf den Zugang zum Sachanlagevermögen lag, insbesondere im Bereich der betrieblichen Infrastruktur. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich deutlich auf 63 %, die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erhöhten sich leicht auf T€ 80. 3.2 Ertragslage Die Umsätze der Hase GmbH + Co. KG sind im Geschäftsjahr 2023 leicht gesunken. Die Materialaufwendungen sind ebenfalls moderat gesunken. Das Betriebsergebnis beträgt zum Stichtag T€ 1.635 (Vorjahr: T€ 2.431). Der Jahresüberschuss von T€ 1.354 spiegelt eine solide Geschäftsentwicklung wider. 3.3 Finanzlage Die Liquiditätssituation der Hase GmbH + Co. KG blieb 2023 stabil. Die Stärkung der Eigenkapitalstruktur bleibt weiterhin ein zentrales Ziel. Alle Zahlungsverpflichtungen konnten termingerecht erfüllt werden. Zum Stichtag beliefen sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf T€ 986 (Vorjahr: T€ 2.063). Bezüglich der Fristigkeiten der Verbindlichkeiten verweisen wir auf den Anhang. Die Darlehen sind weiterhin marktüblich verzinst. Der Cash Flow nach DVFA/SG erreichte im Geschäftsjahr T€ 2.683 (Vorjahr: T€ 3.381) und hat sich damit leicht verringert. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1 Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir eine stabile Geschäftsentwicklung. Unsere Planung beruht auf mehreren Annahmen: 1. Rohstoff- und Energiekosten: Diese sollen auf dem Niveau von 2023 verbleiben. Sollten jedoch globale Marktverhältnisse oder politische Entscheidungen zu einer Preisschwankung führen, haben wir Pufferstrategien implementiert, um solche Schwankungen abzufedern. 2. Marktnachfrage: Aufgrund anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten rechnen wir mit einem leichten Nachfragerückgang. Um dies zu kompensieren, planen wir verstärkte Marketingaktivitäten und die Einführung neuer Produkte und Konzepte. 3. Wirtschaftliche Entwicklung: Wir beobachten sowohl die lokale als auch die globale Wirtschaftslage eng, um uns flexibel auf Veränderungen einstellen zu können. 4.2 Chancen- und Risikobericht Ausblick auf die Herausforderungen der Gastronomiebranche 2024: 1. Mehrwertsteuererhöhung: Diese wird voraussichtlich die Margen der Gastronomiebetriebe drücken. Wir planen, dies durch spezielle kostenoptimierte Küchenkonzepte zu kompensieren. 1. Hohe Kosten: Die allgemeinen Betriebskosten bleiben ein Risikofaktor. 2. Fachkräftemangel: Der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern bleibt kritisch. Wir planen, dies durch spezielle kostenoptimierte Küchenkonzepte zu kompensieren, die vor allem mit weniger Fachkräften auskommen. Anpassung an Markttrends: 1. Digitalisierung: Wir setzen auf die Weiterentwicklung unserer Online-Präsenz und den Einsatz von E-Commerce-Lösungen, um unseren Kunden einen reibungslosen Einkauf zu ermöglichen. 2. Nachhaltigkeit: Dieser Trend wird immer bedeutender. Wir arbeiten an der Zertifizierung unserer Produkte und der Reduktion unseres ökologischen Fußabdrucks (2 neue PV-Anlagen), was sowohl gesetzliche Anforderungen erfüllt als auch das Kundeninteresse weckt. Risikomanagement: Das Risikomanagement der Hase GmbH + Co. KG berücksichtigt diese Herausforderungen, um Risiken frühzeitig zu erkennen und zu steuern. Die wirtschaftliche Lage der Lieferanten und Kunden wird weiterhin genau beobachtet, um potenzielle Risiken zu minimieren. 1. Frühzeitige Erkennung: Unser Risikomanagement-System ist darauf ausgelegt, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen. Hierzu gehören regelmäßige Analysen der Lieferketten, Marktbeobachtungen und Szenarienplanungen. 2. Kundensicherheit: Wir überwachen die wirtschaftliche Gesundheit unserer Lieferanten und Kunden, um Zahlungsausfälle zu vermeiden. Partnerschaften werden kontinuierlich bewertet und gegebenenfalls angepasst. 3. Finanzielle Flexibilität: Durch eine robuste Liquiditätsplanung und Zugang zu Kreditlinien sind wir darauf vorbereitet, kurzfristige finanzielle Engpässe zu überbrücken. Trotz der Herausforderungen bleibt die wirtschaftliche Lage der Hase GmbH + Co. KG stabil. Wir erwarten, dass das Betriebsergebnis und das Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr konstant bleiben. Unsere Strategie zielt darauf ab, Chancen zu nutzen und Risiken zu minimieren, um langfristiges Wachstum und Stabilität zu gewährleisten.
Osnabrück, den 25. September 2024 Gastro-Trent Gesellschaft mit beschränkter Haftung, vertreten durch die Geschäftsführung • Gerd Philipp Trentmann, Geschäftsführer • Gerhard Trentmann, Geschäftsführer • Harry Geldmacher, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Osnabrück und ist beim Amtsgericht Osnabrück im Handelsregister, Abteilung A, unter der Nr. 2055 mit der Firma Hase GmbH + Co. KG eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist in formeller und materieller Hinsicht gegeben. Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. 2. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, die regelmäßig ersetzt werden und deren Gesamtwert für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung ist, wurden mit einem Festwert in Ansatz gebracht. Die Höhe des Festwerts wird alle 3 Jahre auf Richtigkeit überprüft. Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Diese orientiert sich jeweils an den kürzesten zulässigen Nutzungsdauern der von der Finanzverwaltung veröffentlichten Afa-Tabellen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam als Abschreibung erfasst. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Herstellungskosten wurden neben den Fertigungs- und Materialeinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten in Ansatz gebracht. Die Waren wurden zu Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Erhaltene Anzahlungen werden, soweit möglich, offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Den latenten Risiken wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 3. Entwicklung des Anlagevermögens der Hase GmbH + Co. KG, Osnabrück zum 31.Dezember 2023
4. Verbindlichkeitenspiegel der Hase GmbH + Co. KG, Osnabrück zum 31.Dezember 2023
* : Der Gesamtbetrag der besicherten Verbindlichkeit beträgt T€986. 5. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 5.1. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind folgende sonstige Forderungen enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen:
5.2. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende wesentliche Rückstellungen:
6. Sonstige Angaben 6.1. Anzahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
Neben den aufgeführten Arbeitnehmern haben sich durchschnittlich fünf (Vorjahr: sechs) Beschäftigte in einem Ausbildungsverhältnis befunden. 6.2. Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr Persönlich haftende Gesellschafterin der Hase GmbH + Co. KG ist die Gastro-Trent Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Osnabrück, mit einem gezeichneten Kapital von € 25.564,60. Der Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin haben im Geschäftsjahr angehört: • Herr Gerd Philipp Trentmann, Dipl.-Kaufmann, • Herr Gerhard Trentmann, Kaufmann, • Herr Harry Geldmacher, Kaufmann. Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. 6.3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden Geschäftsjahres, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne künftiger Zahlungsansprüche Dritter sind als Nettowert, d.h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt. Die Miet- und Pachtverträge sind auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die übrigen Verträge haben Restlaufzeiten von bis zu vier Jahren.
Osnabrück, den 25. September 2024 Gastro-Trent Gesellschaft mit beschränkter Haftung, vertreten durch die Geschäftsführung - Gerd Philipp Trentmann, Geschäftsführer - Gerhard Trentmann, Geschäftsführer - Harry Geldmacher, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem am 25. Oktober 2024 festgestellten vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurde der folgende Bestätigungsvermerk mit Datum vom 27. September 2024 erteilt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hase GmbH + Co. KG, Osnabrück, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hase GmbH + Co. KG, Osnabrück, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hase GmbH + Co. KG, Osnabrück, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 27. September 2024 PKF
WMS GmbH & Co. KG
Tobias Hochow, Wirtschaftsprüfer Marco Schrameyer, Wirtschaftsprüfer |
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