SNP Deutschland GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
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zetVisions Deutschland GmbHAufgelöst | 100.00% |
OpenData Systemhaus AGAufgelöst | 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
zetVisions AGHeidelbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht für 2018Allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Leistung der deutschen Volkswirtschaft kennzeichnet sich in 2018 durch ein leicht geringeres Wirtschaftswachstum im Vergleich zum Vorjahr. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2018 um 1,5 % höher als im Vorjahr, damit hat das Wachstum an Schwung verloren. Trotzdem ist die deutsche Wirtschaft damit das neunte Jahr in Folge gewachsen. Markt für Beteiligungsmanagement-Produkte Die zetVisions entwickelt und vertreibt Softwareanwendungen für das wissensintensive Gebiet Beteiligungsmanagement. Die Beteiligungsmanagement-Lösungen bieten erhöhte Transparenz in den verschiedenen Geschäftsprozessen und im Informationsmanagement und helfen Unternehmen bei der Verwaltung, dem Controlling und der Steuerung ihrer häufig umfangreichen Beteiligungsportfolios. Laut wiederholt durchgeführter Kundenbefragungen sind dabei die Auswertbarkeit von Beteiligungsdaten und die Nutzung der gleichen Daten im Konzern sowie die wachsenden Anforderungen an gesetzliche Meldepflichten und deren elektronische Einreichung die Hauptgründe für eine Investition in die zetVisions-Software. Die notwendige Aktualität und Verlässlichkeit lässt sich ohne Softwareunterstützung nicht mehr gewährleisten. Weiterhin hatten Unternehmen in der Region DACH in 2018 IT-Investitionen auf der Agenda, steigende Investitionen in Software und IT-Services belegen dies. Dennoch hielt das Kostenbewusstsein auf Seiten der Unternehmen an. Vertriebszyklen - aufgrund komplexer Entscheidungsprozesse in den Unternehmen - hatten auch in 2018 Einfluss auf die Erfüllung der Umsatzziele der zetVisions AG. Zahlreiche Effizienzsteigerungsprogramme bei deutschen und ausländischen Großkonzernen, die den Einsatz einer Standardsoftware begünstigen, spielten eine wichtige Rolle - ebenso wie die Ablösung von veralteten Eigenentwicklungen in diesen Unternehmen. Prozessoptimierungen sowie eine größere Aktualität, eine höhere Verlässlichkeit und Zeitersparnis bei der Bereitstellung von beteiligungsrelevanten Informationen über Abteilungen und Systeme hinweg, aber auch eine erhebliche Kostenreduktion durch Standardisierung zählen zu den meist genannten Gründen bei der Entscheidung, eine Standardsoftware zu implementieren. Auch die fortschreitende Digitalisierung im Rahmen von gesetzlichen Meldepflichten rund um den Anteilsbesitz ist als Treiber für eine Implementierung zu nennen. Markt für Stammdatenmanagement-Produkte Die zetVisions entwickelt und vertreibt Softwareanwendungen für Stammdatenmanagement. Die Software bietet Unternehmen einen "Single Point of Truth", also ein zentrales Management von Stammdaten in all seinen Facetten (z.B. Finanz-, Lieferanten-, Kunden- und Materialstammdaten). Die Anwendung verbessert damit die Qualität und Aktualität der Stammdaten über die gesamten Geschäftsprozesse hinweg. Gleichzeitig implementieren Unternehmen einen einheitlichen und kontrollierten Ablauf, also eine Data Governance für die Pflege ihrer Stammdaten. Gemäß der Studie "Top Business Intelligence Trends 2019: What 2,679 BI Professionals Really Think" des Forschungs- und Beratungsinstituts Business Application Research Center (BARC) rangiert das Thema "Data Quality and Master Data Management" erneut auf Platz 1 der Relevanz der BI-Trends. Auch das Thema "Data Governance" ist unverändert wichtig. Unter dem Begriff "Data-driven culture" summiert BARC die Ausrichtung von Unternehmen, eine datengetriebene Unternehmenskultur zu schaffen, um das Bauchgefühl durch Entscheidungen zu ersetzen, die auf Daten und Fakten beruhen. Innerhalb der Studie "IT-Trends 2019" des Beratungshauses Capgemini nennen die befragten CIOs bei der Bedeutung von Technologiebereichen als wichtigste Themen IT-Sicherheit, Daten, und Anwendungen. Die fortschreitende Digitalisierung und die Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in 2018 sorgen weiterhin dafür, dass der IT-Sicherheit eine sehr hohe Bedeutung zugeschrieben wird. Mit zetVisions SPoT konnte die zetVisions ein weiteres Standbein neben dem Beteiligungsmanagement etablieren und somit das Marktpotential vergrößert. Zusätzliches Umsatzwachstum wird über das Stammdatenmanagement ermöglicht. Geschäft und Strategie Das Geschäftsjahr 2018 war geprägt vom Wachstum im Stammdatenmanagement. Die Gewinnung von Neukunden in diesem Umfeld, in Kombination mit den entsprechenden Einführungsprojekten ließen das Geschäft mit zetVisons SPoT sehr deutlich wachsen. Gleichfalls konnten auch im Beteiligungsmanagement Neukunden gewonnen werden, sowie Bestandskunden weiter ausgebaut werden. Dies spiegelt sich auch im Verhältnis der Neukunden- zu Bestandskunden Lizenzumsätzen wieder, welche sich gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig verändert haben. Namhafte Neukunden konnten sowohl für das Beteiligungsmanagement als auch das Stammdatenmanagement in 2018 gewonnen werden. Implementierungsprojekte sowie Beratungs- und Kundenspezifische Entwicklungs-Erlöse konnten aufgrund einer hohen Auslastung deutlich (+10%) ausgebaut werden. Mit zetVisions ANYWHERE konnte die App Palette ausgebaut werden, hier setzt die zetVisions auf die aktuellste Technologieentwicklung der SAP mit Fiori/UI5 um die Lösungen SPoT und CIM auf allen Endgeräten auch Tablets, Mobiltelefone etc. optimiert nutzbar zu machen. Alle Produkte zum Beteiligungsmanagement (zetVisions CIM, zetVisions AMI und zetVisions Insighter) wurden in Abstimmung mit der Kundenbasis weiterentwickelt. In diesen Produkten konnten Neuerungen in den entsprechend fertiggestellten Releases oder sogenannten Service Packs (Zwischenstände) an die Bestandskundenbasis ausgeliefert werden. Weiterhin belegen Lizenzverkäufe, sowohl an Neu- als auch an Bestandskunden, aller drei Produkte das Vertrauen der Kunden in unsere Strategie. Im Rahmen von Folge- und Upgrade Projekten, aber auch Schulungen konnten wir unseren Bestandskunden weiterhelfen, das Beteiligungsmanagement zu vertiefen, sowie unsere Produkte bestmöglich einzusetzen. Das Produkt zum Stammdatenmanagement zetVisions SPoT konnte in 2018, parallel zu verschiedensten Einführungsprojekten stark weiterentwickelt werden. Insbesondere im Bereich Content konnten die Datenmodelle für Materialstammdaten und Finanzstammdaten sowie des Business Partner Modells und die Funktionalität in der automatisierten Datenpflege und den Validierungsmöglichkeiten erweitert werden. Referenzkunden unterstützen in der Neukundengewinnung in verschiedenen Branchen. Die Flexibilität und einfache Anpassbarkeit dieser Lösung sowie die schnelle Implementierung haben sich erneut in 2018 als Differenzierungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb herausgestellt. Die Personaldecke konnte in 2018 ausgebaut werden, wenngleich nicht der angestrebte Aufbau realisiert werden konnte. Im HR Bereich wurden Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung etabliert. Die Personalsuche wurde ausgeweitet, die Prozesse dahingehend angepasst, dass die zetVisions hier die Stärken eines kleinen mittelständischen Unternehmens ausspielen kann. Die geographische Expansion wurde auch in 2018 nicht weiter vorangetrieben, um den Heimatmarkt DACH (Deutschland, Österreich und die Schweiz) bestmöglich bedienen zu können. Hier konnte man die Marktführerschaft im Beteiligungsmanagement behaupten und das Stammdatenmanagement Geschäft deutlich ausbauen. Ertrags- und Finanzlage Der Nettoumsatz in 2018 betrug TEUR 9.131 und konnte damit um mehr als 7% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die Bruttoumsätze setzen sich im Wesentlichen aus Lizenzerlösen (TEUR 1.537), Wartungserlösen (TEUR 5.344) und Beratungserlösen (TEUR 2.182) zusammen. Bei den Lizenzerlösen liegt das Verhältnis zwischen Neu- und Bestandskunden bei 60% (VJ. 66%) zu 40% (VJ. 34%). Dabei konnten alle Erlöskategorien gesteigert werden, mit über 10% das größte Wachstum in den Beratungserlösen. Die Gesellschaft weist ein Ergebnis nach Steuern von TEUR 1.225 nach TEUR 933 im Vorjahr aus, dies entspricht einer Abweichung von +31,3%, das bisher größte Wachstum der Gesellschaft. Höchste Aufwandspositionen sind weiterhin Personalaufwendungen (TEUR 6.022) sowie Werbekosten (TEUR 593). Vor dem Hintergrund des Personalaufbaus in 2018 sind die Kosten um (TEUR 289, oder 5,0%) gestiegen. Werbekosten sind mit TEUR 593 dagegen gegenüber dem Vorjahr erneut gesunken (-4,4%). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 2.608 und ist damit gegenüber dem Vorjahr (TEUR 1.907) um TEUR 701 höher, was durch gegenläufige Effekte verursacht wurde. Diese Effekte sind zum einen der höhere Jahresüberschuss (Abw. TEUR 292) und die Erhöhung der Zunahme der Rückstellungen (Abw. TEUR 74), zum anderen die Zunahme der Abschreibungen (Abw. TEUR 54), die Abnahme der Forderungen (Abw. TEUR -172) sowie ein Anstieg der Veränderung der Verbindlichkeiten (Abw. TEUR 53). Vermögenslage Das Anlagevermögen der Gesellschaft beläuft sich zum 31. Dezember 2018 auf TEUR 4.987. Hauptbestandteil sind nach der Verschmelzung der zetVisions Deutschland GmbH auf die zetVisions AG im Geschäftsjahr 2009, sowie der Aktivierung von Eigenleistungen mit der Fertigstellung des zetVisions CIM Rel. 3.2 in 2015 und der Fertigstellung des zetVisions CIM Rel. 3.3 in 2017, immaterielle Vermögensgegenstände. Die Anlagen aus der Verschmelzung sind zum Großteil bereits abgeschrieben, der Firmenwert der verschmolzenen Tochter ist der letzte immaterielle bilanzierte Vermögensgegenstand. Wesentliche Neuinvestitionen, über die normalen Ersatzinvestitionen hinaus, wurden in 2018 nicht getätigt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber 2017 leicht gesunken (TEUR -63). Die Rückstellungen sind im gleichen Zeitraum abermals gestiegen (TEUR +223), die deutlich gestiegene Zielerreichungsquote (Erreichung des Umsatz- und Ergebnisziels) ist dafür der Grund. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr minimal verringert (TEUR - 9). Die Eigenkapitalquote konnte erneut verbessert werden und beläuft sich auf 81,0% nach 80,7% im Vorjahr. Damit einhergehend ist die Fremdkapitalquote auf 19,0% gesunken und das Anlagevermögen vollständig durch Eigenkapital finanziert. Die Liquiden Mittel sind im Geschäftsjahr um TEUR 1.457 von TEUR 6.087 auf TEUR 7.543 gestiegen. Risikobericht und Chancen der zukünftigen Entwicklung Die zetVisions hat sich auf die Entwicklung, den Vertrieb und die Implementierung von Software in den Bereichen Beteiligungsmanagement und Stammdatenmanagement spezialisiert. Die Entwicklung der Geschäftstätigkeit wird von der Entwicklung des Softwaremarktes an sich und der Investitionsbereitschaft der Unternehmen in den Bereichen Prozess, Data Governance, Compliance und Corporate Governance beeinflusst. Investitionsstopps bei potentiellen Kunden im Bereich der IT-Budgets sowie eine Schwächung der generellen Konjunktur könnten direkte Auswirkungen auf die Umsatz-, Ertrags- und Liquiditätssituation des Unternehmens haben. Die Gewinnung von Neukunden und somit der Abschluss von Lizenzverträgen sowie die Beauftragung für Implementierungsprojekte sind ebenso für den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft notwendig als auch der Verkauf von Zusatzlizenzen und Dienstleistungen an die Bestandskunden. Neben den Wartungserlösen bilden die Geschäfte mit Bestandskunden die Basis des Gesamtumsatzes und damit den Erfolg der Gesellschaft. Der etablierte Bereich Customer Care, welcher neben dem Support die Bestandskundenbetreuung sicherstellt, soll weiter ausgebaut werden. Die Kundenzufriedenheit steht hier im Mittelpunkt damit die Nutzungstiefe der Anwendungen auf Kundenseite weiter verstärkt werden kann. Ein stetiger Austausch mit der Kundenbasis soll darüber hinaus gewährleisten, dass weitere Investitionen in Lizenzen, Module und Dienstleistungen seitens der Bestandskunden getätigt und das Vertrauen sowie Referenztätigkeiten gesichert werden. Die Studie "IT Trends 2019" vom Beratungshaus Capgemini gibt an, dass die IT-Budgets bereits in den vergangenen drei Jahren gestiegen sind und sich dieser Trend fortsetzt. Insgesamt rechnen knapp 44% der Teilnehmer mit höheren Ausgaben, 47% sehen darüber hinaus einen Anstieg der Budgets auch in 2020. Die fortschreitende Digitalisierung ist auch hier als Treiber zu nennen und bietet für die zetVisions sehr gute Ansätze. Weiterhin ist der Fachkräfte- und Personalmangel ein Thema unserer Neu- und Bestandskunden, der resultierende Ressourcenengpass erschwert die Umsetzung großer konkurrierender IT Projekte. Das Potenzial durch den Einsatz einer Beteiligungsmanagement- bzw. Stammdatenmanagementlösung und die dadurch resultierenden Prozessverbesserungen und Effizienzsteigerungen in Unternehmen ist erkannt, so dass die Erreichung der gesetzten Umsatzziele durch Lizenzneugeschäfte möglich ist. Im Hinblick auf die starke gesamtwirtschaftliche Situation sieht die Gesellschaft eine Chance, zeitgleich aber auch ein Risiko, für die Ertragslage der Gesellschaft. Dabei könnte das Risiko darin bestehen, dass Unternehmen möglicherweise Effizienzsteigerungen und Prozessverbesserungen im geringeren Umfang weiterverfolgen könnten. Die Gesellschaft schließt Geschäfte in der Regel mit namhaften und finanzstarken Kunden ab, so dass das Ausfallrisiko als gering eingeschätzt wird. Wegen der Tätigkeit der Gesellschaft schwerpunktmäßig im europäischen Raum ist die Gesellschaft derzeit keinen wesentlichen Wechselkursrisiken ausgesetzt. Ungewöhnliche oder außerordentliche Risiken, insbesondere bestandsgefährdende Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden von der Gesellschaft derzeit und für die Zukunft nicht gesehen. Prognosebericht Das Geschäftsmodell der zetVisions legt weiterhin den klaren Fokus auf die Gewinnung von Neukunden. Dabei wird das Beteiligungsmanagement wie auch das Stammdaten-management gleichrangig bedient. Die Beratungserlöse sowie die kundenspezifischen Entwicklungserlöse sind fester Bestandteil des geplanten Umsatzes, Bestandskunden-und Neukundenerlöse sind gleichermaßen relevant. Die kontinuierliche Weiterentwicklung aller Softwareprodukte sichert die Wettbewerbsfähigkeit. Ständige Marktrecherche der Trends, sowohl technologisch, als auch fachlich / inhaltlich, wie auch die Beobachtung der Konkurrenz ermöglichen die entsprechenden Maßnahmen strategisch einzuleiten. Erneut wird für 2019 ein Umsatzwachstum erwartet. Dieses wird im niedrigen einstelligen Prozentbereich angestrebt. Weiterhin ist das Gesetz der Großen Zahlen nicht auf das Lizenzgeschäft der zetVisions anzuwenden. Aufgrund der langen Vertriebszyklen und der immer komplexeren Einkaufsprozesse der Kunden, können Verschiebungen direkte Auswirkungen auf die Zielerreichung haben. Der Ressourcenaufbau in der Beratung und Entwicklung stellt eine wesentliche Herausforderung für die zetVisions dar. Neukundengewinne bilden weiterhin den Großteil des geplanten Lizenzwachstums, die Bereiche Beratung und die kundenspezifische Entwicklung sind etabliert, die Auslastung aufgrund Jahresübergreifender Projekte ist gegeben. Der neu geschaffene Bereich "Customer Care" soll in 2019 weiter ausgebaut werden, damit die Bestandskundschaft noch intensiver betreut werden kann. Zusammen mit den Kunden sollen weitere Potentiale in der Nutzung unserer Softwareprodukte realisiert werden, sodass alle Kunden Neuerungen bestmöglich produktiv einsetzen, oder aber weitere Anforderungen umgesetzt werden können. Die positive Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre soll weitergeführt werden, das Momentum im Stammdatenmanagement Geschäft soll dabei genutzt werden. Weiterhin investiert die Gesellschaft in den Personalaufbau, die Personalentwicklung, auch Werbekosten werden sich auf Vorjahresniveau belaufen, sodass das Ergebnis nach Steuern (EAT) im Vergleich zu 2018 deutlich geringer ausfallen könnte. Auch in 2019 soll die Personaldecke auf- und ausgebaut werden. Sowohl in den Bereichen Consulting, Entwicklung und Vertrieb ist es geplant die Kapazität zu erhöhen, aber auch die Bereiche Produktmanagement und Marketing sollen weiter verstärkt werden. Weiterhin wird über ein etabliertes Talent Management - über den Einsatz von Werkstudenten in den verschiedenen Bereichen - ein "Scouting" an Junior Ressourcen betrieben, in 2018 konnten hier bereits gut ausgebildete Ressourcen übernommen werden, was auch in 2019 absehbar ist. Der Markt für Senior Ressourcen ist unverändert eng, stellt damit weiterhin eine der größten Herausforderung an die zetVisions dar. In 2019 sind keine überdurchschnittlichen Investitionen insbesondere Erweiterungsinvestitionen geplant. Abhängigkeitsbericht Der Vorstand der zetVisions hat dem Aufsichtsrat nach § 312 Abs. 1 Aktiengesetz einen Abhängigkeitsbericht vorgelegt. Er schließt mit der Erklärung ab, dass die zetVisions AG bei jedem im Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und durch die im Bericht angegebenen, getroffenen oder unterlassenen, Maßnahmen nicht benachteiligt wurde. Dieser Beurteilung liegen die Umstände zugrunde, die zum Zeitpunkt der berichtspflichtigen Vorgänge bekannt waren.
Heidelberg, 5. April 2019 zetVisions AG, Der Vorstand Bilanz zum 31. Dezember 2018AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2018
Anhang für 2018Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 264 Abs. 2 HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Identifikation Die zetVisions AG mit Sitz in Heidelberg ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB Nr. 337027 eingetragen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 5 Jahren um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Firmenwert aus der vergangenen Verschmelzung beträgt am 31.12.2018 TEUR 1.820 und wird entsprechend der erwarteten Nutzungsdauer linear auf 15 Jahre abgeschrieben. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer geht einher mit dem prognostizierten Erlöszeitraum für die den Firmenwerten zugehörigen Verkaufsprodukte. Entwicklungskosten die nach dem 31. Dezember 2009 angefallen sind und die Ansatzvoraussetzungen erfüllen, werden gemäß § 248 Abs. 2 HGB aktiviert und über einen Zeitraum von 5 Jahren ab Fertigstellung linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen basierend auf der wirtschaftlichen Nutzungsdauer der Anlagegegenstände vermindert. Anlagegüter mit einem Wert bis EUR 250,00 werden im Jahr der Anschaffung als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 werden gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt. Aus Vereinfachungsgründen wird das steuerliche Sammelpostenverfahren auch in der Handelsbilanz angewendet. Der jeweilige Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel ergebniswirksam aufgelöst. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert, notwendige Wertberichtigungen werden gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme mit dem Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter Kostensteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag entsprechend § 256a HGB bilanziert. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögen Die Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel dieses Anhangs dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital beträgt zum 31. Dezember 2018 EUR 5.188.095,00. Das Grundkapital ist in 5.188.095 nennwertlose Inhaberaktien (Stückaktien) eingeteilt. Jede Stückaktie gewährt eine Stimme. Das Grundkapital ist in voller Höhe einbezahlt. Genehmigtes Kapital Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 24. Juni 2014 wurde das Genehmigte Kapital 2014 geschaffen. Hierbei wurde der Vorstand dazu ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 23. Juni 2019 einmal oder mehrfach um insgesamt bis zu EUR 2.594.047,00 durch Ausgabe von neuen auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennwert gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen. Der Eintrag in das Handelsregister erfolgte am 3. Juli 2014. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen solche für Vertragsauflösungen, variable Vergütungen und Urlaubsansprüche. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert, sie unterliegen insbesondere keinen Pfandrechten oder ähnlichen Rechten. Latente Steuern Aktive und passive latente Steuern werden für Zwecke des Bilanzausweises saldiert. Im Fall eines Aktivüberhangs wird vom Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen für die folgenden Geschäftsjahre umfassen vor allem jährliche Verpflichtungen aus Mieten für Büroräume in Heidelberg, in Höhe von TEUR 250 sowie Verpflichtungen aus Leasingverhältnissen in Höhe von TEUR 194. Weiterhin besteht eine aufschiebend bedingte Verpflichtung aus einem seitens eines Gläubigers erklärten Forderungsverzicht mit Besserungsschein in Höhe von TEUR 27.753. Außerbilanzielle Geschäfte Außerbilanzielle Geschäfte wurden im Geschäftsjahr nicht getätigt. Umsatzerlöse in TEUR Die Umsatzerlöse unterteilen sich wie folgt:
Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 6 betreffen im Wesentlichen Nebenkosten-Rückzahlungen aus der Untervermietung Frankfurt aus 2015 sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 14 betreffen im Wesentlichen Nachzahlungen von Nebenkosten Frankfurt aus 2015. Forschungs- und Entwicklungskosten Im Geschäftsjahr 2018 sind keine Forschungskosten angefallen. Die Standardentwicklungskosten des zetVisions CIM Rel. 4.0 (TEUR 1.028) wurden vollumfänglich aktiviert. In entsprechender Höhe besteht eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB. Sonstige AngabenMitarbeiter Die zetVisions AG beschäftigte im Jahresdurchschnitt im Geschäftsjahr 69 (Vorjahr 65) Angestellte (ohne Aushilfen, Auszubildende und Vorstände). Konzernzugehörigkeit und Mitteilungen i.S.d. § 20 AktG Die AGUTH Holding GmbH mit Sitz in Heidelberg hält zum Bilanzstichtag 76,316 % der Anteile an der Gesellschaft und ist somit als Mutterunternehmen der Gesellschaft anzusehen (faktisches Konzernverhältnis). Gemäß § 20 Abs. 6 AktG hat die Gesellschaft die Mitteilungen vom 25. September 2007 gemäß § 20 Abs. 1 und Abs. 3 AktG, dass der AGUTH Holding GmbH ohne Zurechnung nach § 20 Abs. 2 AktG mehr als der vierte Teil der Aktien der Gesellschaft unmittelbar gehört, und vom 9. Oktober 2007 gem. § 20 Abs. 4 AktG, dass ihre Beteiligung an der Gesellschaft seit dem 23. Juli 2007 die Schwelle von 50 % überschritten hat und gem. § 20 Abs. 5 AktG, dass ihre Beteiligung an der Gesellschaft seit dem 10. August 2007 die Schwelle von 50 % wieder unterschritten hat, am 16. Oktober 2007 im Elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Gemäß § 20 Abs. 6 AktG hat die Gesellschaft die Mitteilungen der AGUTH Holding GmbH vom 19. November 2007 gemäß § 20 Abs. 4 AktG, dass ihr eine Mehrheitsbeteiligung i.S.d. § 16 Abs. 1 AktG an der Gesellschaft gehört, am 30. November 2007 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Geschäfte mit nahstehenden Unternehmen und Personen Im Geschäftsjahr 2018 fanden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen statt. Organe der Aktiengesellschaft Vorstand Monika Pürsing, Gernsheim Auf die Angabe der Bezüge des Vorstands wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Aufsichtsrat Dr. h.c. dipl. rer. oec. (tech.) Holger Reichardt,
Unternehmer, GAT Group i.g.
Michael Kranich, Managing Director, Calibrium AG
Elena Maria Ordöfles del Campo, Senior Vice
President, T-Systems International GmbH
Die Vergütung der Aufsichtsräte betrug im Geschäftsjahr: TEUR 68. Honorare des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers betrug 2018 TEUR 31 für Prüfungsleistungen und TEUR 6 für Steuerberatungsleistungen für das Geschäftsjahr 2018. Gewinnverwendungsvorschlag Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzverlust von EUR 33.329.426,27 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Bewertungserhebliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ereignet. Folgende Bekanntmachungen wurden nach dem Bilanzstichtag aber noch vor Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2018 im Bundesanzeiger veröffentlicht: Bekanntmachung nach § 20 Abs. 6 AktG vom 15.02.2019 im Bundesanzeiger: Die Euripides GmbH, mit Sitz in Wiesenstraße 2, 69190 Walldorf, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 723681 hat uns gemäß § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihr eine Mehrheitsbeteiligung an unserer Gesellschaft gehört. Bekanntmachung nach § 20 Abs. 6 AktG vom 19.02.2019 im Bundesanzeiger: Die AGUTH Holding GmbH, mit Sitz in Schloß-Wolfsbrunnenweg 33, 69118 Heidelberg, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 337072 hat uns mitgeteilt, dass sie keine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 20 Abs 4 AktG sowie keine Beteiligung gemäß § 20 Abs. 1 S. 1 AktG an unserer Gesellschaft mehr besitzt.
Heidelberg, 5. April 2019 Der Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die zetVisions AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der zetVisions AG, Heidelberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der zetVisions AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten 7 falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 8. April 2019 Ernst
& Young GmbH
Werling, Wirtschaftsprüfer Moschall, Wirtschaftsprüfer Aufsichtsratsbericht 2018Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Aktionäre der zetVisions AG, ich freue mich darauf, Sie gemeinsam mit dem Vorstand der zetVisions AG und meinen Aufsichtsratskollegen am 19. Juli 2019 anlässlich der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft zu begrüßen. In Abstimmung mit meinen Aufsichtsratskollegen informiere ich Sie gerne über die Entwicklung der Gesellschaft und das Wirken des Gremiums im abgelaufenen Geschäftsjahr. Der Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahres 2018 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat sich in insgesamt fünf Sitzungen durch den Vorstand der zetVisions AG über die aktuelle Lage und die wirtschaftliche Entwicklung, sowie Risiken informiert und geeignete Maßnahmen beraten. Die Anwesenheit der drei Aufsichtsratsmitglieder in den fünf Aufsichtsratssitzungen lag im Berichtszeitraum bei 100%. Wichtige Entscheidungen wurden im Gremium sorgfältig geprüft und beschlossen. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens kontinuierlich beraten und dessen Geschäftsführung überwacht. Bei Entscheidungen von grundlegender Bedeutung waren wir stets rechtzeitig und angemessen eingebunden. Der Aufsichtsrat wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterhin durch den Vorstand in einem monatlichen Berichtswesen über die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft zeitnah und aktuell informiert. Vorstand und Aufsichtsrat haben die im Geschäftsjahr getroffenen Entscheidungen und das jeweils damit verbundene unternehmerische Risiko abgewogen, sich in konstruktiver Atmosphäre intensiv beraten und die erforderlichen Maßnahmen durchweg einstimmig genehmigt. An dieser Stelle möchte ich mich ebenso bei den Aktionären der Gesellschaft für Ihr uns entgegengebrachtes Vertrauen in das Gremium des Aufsichtsrats bedanken. Das Geschäftsjahr 2018 war geprägt vom Wachstum im Stammdatenmanagement. Die Gewinnung von Neukunden in diesem Umfeld, in Kombination mit den entsprechenden Einführungsprojekten ließen das Geschäft mit zetVisons SPOT sehr deutlich wachsen. Gleichfalls konnten auch im Beteiligungsmanagement Neukunden gewonnen werden, sowie Bestandskunden in der von den Kunden geschätzten Qualität betreut werden. Namhafte Neukunden konnten sowohl für das Beteiligungsmanagement als auch das Stammdatenmanagement in 2018 gewonnen werden. Implementierungsprojekte sowie Beratungs- und Kundenspezifische Entwicklungs-Erlöse konnten aufgrund einer hohen Auslastung deutlich ausgebaut werden. Mit zetVisions ANYWHERE konnte die App Palette ausgebaut werden, diese wurden auf Basis der aktuellsten Technologieentwicklung der SAP mit Fiori/UI5 entwickelt, damit die Lösungen SPOT und CIM auf allen Endgeräten auch Tablets, Mobiltelefone etc. optimiert nutzbar sind. Weiterhin hat die zetVisions AG ihre Marktführerschaft im Beteiligungsmanagement in Deutschland, Österreich und der Schweiz verteidigt. In Frankreich und den Benelux Ländern wurde die Kundenbasis weitestgehend gehalten. Der Umsatz der Gesellschaft konnte im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 7% gesteigert werden. Das Verhältnis im Lizenzgeschäft zwischen Neu- und Bestandskunden hat sich in 2018 zwar wenig in Richtung Bestandskunden verschoben, dennoch wurde mehr als die Hälfte der Lizenzerlöse mit Neukunden realisiert. Das Geschäftsjahresergebnis nach Steuern (1.225 TEUR) hat sich erneut starke um 31% verbessert. Die Gesellschaft hat kein Fremdkapital bilanziert. Das Eigenkapital konnte um den Betrag des Jahresüberschusses verbessert werden. Der Cash-Flow bleibt stabil und ist unverändert positiv. Im Beteiligungsmanagement wurden weiterhin alle Produkte (zetVisions CIM, zetVisions AMI und zetVisions Insighter) in Abstimmung mit der Kundenbasis weiterentwickelt. In diesen Produkten konnten Neuerungen in den entsprechend fertiggestellten Releases oder sogenannten Service Packs (Zwischenstände) an die Bestandskundenbasis ausgeliefert werden. Weiterhin belegen Lizenzverkäufe, sowohl an Neu- als auch an Bestandskunden, das Vertrauen der Kunden in unsere Strategie. Im Rahmen von Folge- und Upgrade Projekten, aber auch Schulungen konnten wir unseren Bestandskunden weiterhelfen, das Beteiligungsmanagement zu vertiefen, sowie unsere Produkte bestmöglich einzusetzen. Auch in 2018 machte die Gesellschaft vom Wahlrecht der Aktivierung von Eigenleistungen gemäß den Vorschriften des Bilanz-Modernisierungs-Gesetzes (BilMog) gebrauch. Somit ist in der Bilanz der zetVisions ein Vermögenswert dargestellt, welcher auf die Entwicklungsleistungen der Mitarbeiter zurückzuführen ist. Das Produkt zum Stammdatenmanagement zetVisions SPOT konnte in 2018, parallel zu verschiedensten Einführungsprojekten stark weiterentwickelt werden. Referenzkunden unterstützen in der Neukundengewinnung in verschiedenen Branchen. Die Flexibilität und einfache Anpassbarkeit dieser Lösung sowie die schnelle Implementierung haben sich erneut in 2018 als Differenzierungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb herausgestellt. Innerhalb der Studie "IT-Trends 2019" des Beratungshauses Capgemini nennen die befragten CIOs bei der Bedeutung von Technologiebereichen als wichtigste Themen IT-Sicherheit, Daten, und Anwendungen. Die fortschreitende Digitalisierung und die Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in 2018 sorgen weiterhin dafür, dass der IT-Sicherheit eine sehr hohe Bedeutung zugeschrieben wird. Auch gemäß der Studie "Top Business Intelligence Trends 2019: What 2,679 BI Professionals Really Think" des Forschungs- und Beratungsinstituts Business Application Research Center (BARC) rangiert das Thema "Data Quality and Master Data Management" erneut auf Platz 1 der Relevanz der BI-Trends. Sowie das Thema "Data Governance" unverändert wichtig ist. Unter dem Begriff "Data-driven culture" summiert BARC die Ausrichtung von Unternehmen, eine datengetriebene Unternehmenskultur zu schaffen, um das Bauchgefühl durch Entscheidungen zu ersetzen, die auf Daten und Fakten beruhen. Allein diese beiden Analysen bestätigen das Geschäftsmodell der zetVisions. Auch in 2019 wird weiterhin der klare Fokus auf der Gewinnung von Neukunden liegen. Dabei wird das Beteiligungsmanagement wie auch das Stammdatenmanagement gleichrangig bedient. Die Beratungserlöse sowie die kundenspezifischen Entwicklungserlöse sind fester Bestandteil des geplanten Umsatzes, Bestandskunden- und Neukundenerlöse sind gleichermaßen relevant. Die kontinuierliche Weiterentwicklung aller Softwareprodukte sichert die Wettbewerbsfähigkeit. Ständige Marktrecherche der Trends, sowohl technologisch, als auch fachlich / inhaltlich, wie auch die Beobachtung der Konkurrenz ermöglichen die entsprechenden Maßnahmen strategisch einzuleiten. Der neu geschaffene Bereich "Customer Care" soll in 2019 weiter ausgebaut werden, damit die Bestandskundschaft noch intensiver betreut werden kann. Zusammen mit den Kunden sollen weitere Potentiale in der Nutzung unserer Softwareprodukte realisiert werden, sodass alle Kunden Neuerungen bestmöglich produktiv einsetzen, oder aber weitere Anforderungen umgesetzt werden können. Für 2019 erwarten Aufsichtsrat und Vorstand ein Wachstum des Umsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich. Die Realisierung dieses Wachstums beruht auch für das kommende Geschäftsjahr auf einer qualifizierten Pipeline. Da das Gesetz der großen Zahl nicht auf die zetVisions übertragbar ist, kann jedoch der Erfolg der Gesellschaft an wenigen Neukundenabschlüsse hängen. Aufgrund der immer komplexeren Einkaufsprozesse und der langen Vertriebszyklen, können Verschiebungen direkte Auswirkungen auf die Zielerreichung haben. Auch in 2019 soll die Personaldecke auf- und ausgebaut werden. Sowohl in den Bereichen Consulting, Entwicklung und Vertrieb ist es geplant die Kapazität zu erhöhen, aber auch das Produktmanagement sollen weiter verstärkt werden. Diese Investitionen in den Personalaufbau und die Personalentwicklung, aber auch Werbekosten welche sich auf Vorjahresniveau belaufen, können, sobald realisiert, das Ergebnis nach Steuern (EAT) im Vergleich zu 2018 deutlich geringer ausfallen lassen. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat den nach HGB erstellten Jahresabschluss 2018 der zetVisions AG nach eigener Prüfung in seiner Sitzung am 12. April 2019 festgestellt. Der Aufsichtsrat hat den im HGB Abschluss ausgewiesenen Abhängigkeitsbericht geprüft und keine Beanstandungen erhoben. Für das sehr erfolgreiche Geschäftsjahr 2018, spricht der Aufsichtsrat allen Mitarbeitern der zetVisions AG, sowie dem Vorstand seinen Dank und seine Anerkennung für die geleistete Arbeit aus, diesen Erfolg kann man nur realisieren, wenn man gemeinsam an einem Strang zieht. Außerdem danken wir unseren Aktionären für ihre nachhaltige und andauernde Unterstützung. Vorstand und Aufsichtsrat sind sich einig, dass in 2019 das nachhaltig positive Geschäft weiterentwickelt werden kann und das Stammdatenmanagement ebenso wie das Beteiligungsmanagement weiterhin strategisch wichtige Themengebiete darstellen, mit denen dieses angestrebte Wachstum gelingen wird. Die Herausforderungen für das laufende Geschäftsjahr 2019 werden darin bestehen, die Vertriebsprozesse mit den Interessenten sauber zu führen und weiteres qualifiziertes Personal aufzubauen. Gezielte Investitionen wird es weiterhin für das zukünftige Umsatzwachstum geben, um das angestrebte prozentual einstellige Umsatzwachstum realisieren zu können. Für die Zukunft sind wir für sich anbietende Opportunitäten in den Märkten oder einer Erweiterung des Produktportfolios vorbereitet und könnten ggf. auch kurzfristig reagieren. Abschließend dürfen wir noch auf ein Ereignis hinweisen, dass nach Ende der eigentlichen Berichtsperiode eingetreten ist aber von so erheblicher Bedeutung ist, dass es hier erwähnt werden soll. Mit Schreiben vom 27.02.2019 hat die Euripides GmbH nach § 327a Abs. 1 Satz 1 Aktiengesetz das Ersuchen an die Gesellschaft gerichtet, für die nächste ordentliche Hauptversammlung folgenden Tagesordnungspunkt aufzunehmen: "Beschluss über die Übertragung der Aktien der übrigen Aktionäre der zetVisions AG (Minderheitsaktionäre) auf die Euripides GmbH mit Sitz in Wiesenstraße 2, 69190 Walldorf ("Hauptaktionär") gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung gemäß §§ 327a ff. AktG". Damit wurde das Verfahren für einen sogenannten aktienrechtlichen Squeeze out eingeleitet, durch den sich die Aktionärsstruktur der Gesellschaft verändert. Weitere Details dazu werden Sie der Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung entnehmen können, auf die wir Sie diesbezüglich verweisen. |
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