Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 36222
Eingetragen
6.6.1986
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
1. der Handel mit Waren und Dienstleistungen aller Art - außer genehmigungspflichtigen - sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Geschäftstätigkeiten. Darin sind u.a. eingeschlossen: - Erbringung von Serviceleistungen aller Art, - Veranstaltung und Vermittlung von Reiseleistungen aller Art (weltweit), - Veranstaltung und Vermittlung von Seminaren sowie Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, - Vertrieb von Werbemitteln und Präsenten, - Vertrieb, Steuerung und Vermarktung von Kundenbindungssystemen, - Marketing- und Werbeberatung. 2. Die Gesellschaft kann sich an anderen Unternehmen jeder Rechtsform beteiligen, insbesondere auch als persönlich haftende Gesellschafterin. Sie kann im In- und Ausland Zweigniederlassungen errichten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Björn Wegner
seit 24.5.2022
Prokura
Prokura
Joachim Klein
seit 28.2.2014
Geschäftsführer
Jan-Stefan Rohde
seit 16.1.2014
Prokura
Ismail Simsek
seit 16.1.2014
Prokura
Peter Dr. Zillmer
seit 14.1.2011
Geschäftsführer
Volker König
seit 13.4.2007
Geschäftsführer
Ines Renate Buchholz
seit 15.5.2002
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
MEGA eG
Germany
30.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MSG MEGASERVICE GmbH

Hamburg

Jahresabschluss 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

EUR 31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
1. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 12.500,00 12.500,00
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 5.000,00 17.500,00 5.000,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.532.322,80 16.758.837,68
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.639.418,10 18.171.740,90 1.030.500,98
II. 1. Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 8.940,86 8.940,86 0,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.622,94 3.622,94 58.426,70
18.201.804,70 17.865.265,36

PASSIVA

EUR 31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Gewinnvortrag 3.627.277,94 2.262.167,44
III. Jahresüberschuss 556.301,94 4.213.579,88 1.365.110,50
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 876.255,76 1.498.316,65
2. Sonstige Rückstellungen 10.300,00 886.555,76 105.450,49
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 505.582,77 627.612,12
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.012,22 20.700,85
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.229.855,17 10.446.054,31
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.363.218,90 13.101.669,06 1.509.853,00
18.201.804,70 17.865.265,36

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 22.199.497,45 24.003.034,79
2. Sonstige betriebliche Erträge 21.220,23 22.220.717,68 10.000,00
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 21.554.561,14 22.176.346,70
666.156,54 1.836.688,09
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 34.156,20 8.182,62
632.000,34 1.828.505,47
5. Erträge aus Beteiligungen und Geschäftsguthaben 150,00 0,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 432.573,25 391.924,84
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 432.495,62 (Vorjahr T€ 392)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 235.975,93 204.202,76
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 235.157,55 (Vorjahr T€ 186)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 272.445,72 651.117,05
9. Ergebnis nach Steuern 556.301,94 1.365.110,50
10. Jahresüberschuss 556.301,94 1.365.110,50

ANHANG 2023

A. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die MSG MEGASERVICE GmbH hat den Jahresabschluss nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den rechtsformspezifischen Vorschriften aufgestellt. Die MSG MEGASERVICE GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenordnung einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB auf, die von den Aufstellungserleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch macht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt.

Flüssige Mittel sind mit dem Nennwert bewertet.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

B. Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 12.500,00 0,00 0,00 12.500,00
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 5.000,00 0,00 0,00 5.000,00
17.500,00 0,00 0,00 17.500,00
Summe Anlagevermögen 17.500,00 0,00 0,00 17.500,00
Abschreibungen Buchwerte
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
I. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 12.500,00 12.500,00
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00 5.000,00 5.000,00
0,00 0,00 0,00 0,00 17.500,00 17.500,00
Summe Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 0,00 17.500,00 17.500,00

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Die Gesellschaft ist mit 50% an der HDM Data GmbH beteiligt. Das Eigenkapital zum 31.12.2023 betrug TEUR 39,4 und das Jahresergebnis zum 31.12.2023 betrug TEUR 14,1.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen sonstige Forderungen mit TEUR 2.639 (Vorjahr TEUR 1.031). Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von TEUR 2.083 (Vorjahr TEUR 0).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere eine Rückstellung für Jahresabschlussarbeiten in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr TEUR 0).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen sonstige Verbindlichkeiten mit TEUR 11.230 nach Kompensation (Vorjahr TEUR 10.446). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 1.208).

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den ausgewiesenen Jahresüberschuss und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

D. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft hat keine eigene Mitarbeiter.

Prokuristen sind im Geschäftsjahr 2023:

Ines Buchholz

Jan-Stefan Rohde

Ismail Simsek

Thomas Fischer-Freitäger

Björn Wegner

Die MSG MEGASERVICE GmbH wird in den Konzernabschluss der MEGA eG, Hamburg, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

Die Geschäftsführer am Jahresende des Berichtsjahres waren:

Volker König (Vorstandsvorsitzender der MEGA eG)

Dr. Peter Zillmer (Vorstandsmitglied der MEGA eG)

Joachim Klein (Bereichsleiter Einkauf der MEGA eG)

Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft.

 

Hamburg, den 22. März 2024

Die Geschäftsführer

Lagebericht 2023

der MSG MEGASERVICE GmbH

Grundlagen

Die MSG MEGASERVICE GmbH (kurz: MSG) übernimmt für die MEGA eG, deren Tochtergesellschaften und Beteiligungen die Konditionsvereinbarungen mit Lieferanten. Durch die Konzentration der Verhandlungen für alle Konzerngesellschaften bei der MSG können bessere Konditionen erreicht und Vorteile dadurch erzielt werden, dass alle Umsätze der Gesellschaften für die Berechnung, insbesondere der Staffel-Boni, gebündelt werden.

Geschäftsmodell

Die MSG ist ein Tochterunternehmen der MEGA eG, beide sind Teil der MEGA Gruppe. Die MEGA Gruppe ist ein Unternehmensverbund und bietet ein Vollsortiment für das Maler-, Bodenleger- und Stuckateurhandwerk sowie weitere handwerkerorientierte Services und Vorteile. An 121 Standorten deutschlandweit und im Onlineshop finden Fachhandwerker Qualitätsprodukte der Marke MEGA und von mehr als 600 namhaften Industriepartnern. Ziel der MEGA eG ist es, Mehrwerte und Vorteile zu schaffen, die ausschließlich dem Handwerk zugutekommen. Zudem investiert die MEGA eG in die Zukunft des Handwerks dadurch, dass sie zur Nachwuchsförderung vermehrt Azubiprojekte in den Innungen und Landesverbänden sowie die Ausbildung an Meisterschulen unterstützt. Darüber hinaus bietet die MEGA Akademie ein umfangreiches Seminar- und Schulungsangebot sowohl für Fachhandwerker als auch für die eigenen Mitarbeiter.

Die Struktur und die Beteiligungen der MEGA Gruppe stellen sich wie folgt dar:

Zur MEGA Gruppe gehören die operativen Tochtergesellschaften Orth GmbH & Co. KG (Fußbodengroßhandel), die SKV GmbH (Fußboden- und Bautechnikgroßhandel), die Robert Schmid GmbH & Co. KG (Farbengroßhandel), die MSG MEGASERVICE GmbH (Dienstleistungen) sowie die MKB Mittelstandskreditbank AG (Spezialbank fürs Handwerk; kurz MKB). Beteiligt hat sich die MEGA Gruppe an den Farbengroßhändlern Murschhauser GmbH in Traunstein (seit 2010), RAFA GmbH in Köln (seit 2012) und Sonnen Herzog GmbH & Co. KG in Düsseldorf (seit 2018).

Die MSG unterhielt Ende 2023 in den Räumlichkeiten der MEGA Zentrale in Hamburg einen eigenen Standort. Zusammen mit der MKB und mit den Beteiligungen in der MEGA Gruppe sind wir an 121 Standorten präsent und stehen unseren insgesamt 60.000 Kunden zur Seite.

Alle administrativen und organisatorischen Aufgaben sowie die Sachbearbeitung werden vom Personal der MEGA eG übernommen. Die dadurch entstehenden Kosten übernimmt die MSG. Die MEGA Gruppe beschäftigte zum 31.12.2023 1.381 Mitarbeiter (2022: 1.330).

Ziele, Strategien und Entwicklung

Als Unternehmensgruppe mit einer langen Tradition und einer Genossenschaft als Mutterunternehmen ist der Gedanke nachhaltiger Partnerschaft tief in unserem Gedankengut verankert. Die MEGA Gruppe versteht es als ihre Aufgabe, eine breite Produktvielfalt für das Handwerk zu bewahren. Ziel ist es, dass das Leistungsportfolio und der Service gezielt an den Bedürfnissen der Geschäftspartner ausgerichtet und ausgebaut werden. Dabei werden wir die MEGA Gruppe konsequent weiterentwickeln. Im Rahmen der MEGA MESSE 2023 wurden mehrere neue Produkte der Marke MEGA vorgestellt mit dem Ziel, das rationellere und nachhaltigere Arbeiten der Anwender zu unterstützen sowie für mehr Anwendungs- und Abnahmesicherheit zu sorgen.

Auch über das Produktsortiment hinaus versteht die MEGA eG Innovation und Nachhaltigkeit als Grundsatz ihrer Unternehmenspolitik und tätigt gezielte Investitionen in die eigene und digitale Infrastruktur. Ausdruck dessen sind beispielsweise der Totalumbau des Wohnberatungscentrums am Standort Hamburg zu einer neuen Verkaufs- und Präsentationsfläche für Wand und Boden sowie die kontinuierliche Entwicklung des MEGA Onlineshops. Zudem wurde der erste MEGA24 Standort in Pinneberg in Betrieb genommen. Im Rahmen eines Selfservices wird unseren Mitgliedern die Möglichkeit geboten, auch außerhalb der Öffnungszeiten stationär einzukaufen.

Auch der digitale Ausbau in der MEGA Gruppe stand im vergangenen Jahr im Fokus unserer Aktivitäten. Mit einer höheren Sichtbarkeit auf den Social-Media-Kanälen werden wir der nachhaltigen Bedeutung dieses Marketinginstruments gerecht, das zunehmend auch für die Fachkräftegewinnung wichtig wird. Derzeit verzeichnen wir täglich über 4.500 Besucher in unserem Onlineshop und bundesweit haben sich über 25.000 Nutzer angemeldet. Neben ausführlichen Produktinformationen stehen den Nutzern ihre Einkaufskonditionen, Lieferscheine und Rechnungsübersicht online zur Verfügung. Neu installiert haben wir einen Bereich "Sale" für einen Resteverkauf.

Darüber hinaus wurde in der MEGA Gruppe mit der MEGA Produkt App ein weiterer digitaler Baustein zur Vertriebsunterstützung für unsere Mitarbeiter auf den Weg gebracht. Mit diesem Vertriebsinstrument sind sämtliche Informationen rund um unsere MEGA Produkte einschließlich regionale Durchschnittspreise und vergleichbare Wettbewerbsprodukte für unsere Mitarbeiter verfügbar.

Die Baubranche gehört zu den weltweit ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren. Als Großhandelsunternehmen für das Maler-, Bodenleger- und Stuckateurhandwerk sehen wir es als unsere Pflicht an, ökologische und soziale Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft der Branche aktiv mitzugestalten. Ein Meilenstein auf diesem Weg ist unser MEGAgrün Sortiment. Mit dieser Produktlinie verfolgen wir das Ziel, Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit und Wohngesundheit zu setzen. Das Komplettsystem umfasst speziell entwickelte Profi-Produkte, die durch Argumente, wie zum Beispiel emissionsminimiert, konservierungsmittelfrei, recycelt, recycelbar oder weichmacherfrei überzeugen. Nachhaltigkeit und die Wahrung der Menschenrechte entlang unserer Wertschöpfungskette werden auch in Zukunft den Kurs der MEGA Gruppe bestimmen.

Im Zuge unserer nachhaltigen, umweltbewussten Ausrichtung und aus wirtschaftlichen Aspekten haben wir eine moderne und leistungsfähige Photovoltaikanlage in der Zentrale in Hamburg errichtet. Diese trägt zur Verbesserung der CO 2 -Bilanz bei.

Nicht finanzielle Leistungsfaktoren in der MEGA Gruppe ergeben sich aus unseren genossenschaftlichen Grundwerten, unserem genossenschaftlichen Förderauftrag und den Führungsgrundsätzen von Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung. Im Einzelnen verfolgen wir folgende Ziele:

eine auf Kontinuität und Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensentwicklung und -politik,

eine verlässliche Personalpolitik mit der Folge gut ausgebildeter und qualifizierter, kundenorientierter und hoch motivierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

eine Standortpolitik, die unsere Funktion als Unternehmen in unserem originären Geschäftsgebiet festigt.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die im Jahr 2022 im Zuge des Ukrainekrieges eingetretene wirtschaftliche Schwächephase dauerte auch das gesamte Jahr 2023 an. Die bis zum Frühjahr bestehenden Hoffnungen auf eine konjunkturelle Erholung erfüllten sich nicht. Zum Jahresbeginn wurde die Konjunktur vor allem durch die nur langsam schwindenden Belastungen aufgrund der hohen Inflation, der Materialengpässe und der teilweise noch bestehenden Coronaschutzmaßnahmen gedämpft. Im weiteren Jahresverlauf belasteten dann verstärkt die von den westlichen Notenbanken in Gegenwirkung auf die Inflation vorgenommenen kräftigen Leitzinsanhebungen die wirtschaftliche Situation in Deutschland und weltweit.

Überlagert wurden diese Einflüsse auch von dem andauernden Arbeits- und Fachkräftemangel in Deutschland und den hohen Unsicherheiten nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts im November 2023. Die gewollte Umwidmung von Haushaltmitteln für die Bekämpfung der Corona-Pandemie in den Energieklimafond in Höhe von 60 Mrd. Euro wurde von den Richtern des Bundesverfassungsgerichts als verfassungswidrig eingestuft. In Reaktion darauf musste die Bundesregierung zum Jahresende in ihrer Finanzplanung deutliche Kürzungen und Einsparungen vornehmen. Weiter führen die Folgen des eskalierenden Nahostkonfliktes zu weltwirtschaftlichen Beeinträchtigungen.

Wegen dieser Belastungen sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um - 0,3 % (2022: + 1,8 %). Zwar verminderte sich die Inflationsrate von 6,9 % im Jahresdurchschnitt 2022 auf 5,9 % im Jahr 2023. Der Preisauftrieb blieb damit aber weiterhin hoch, senkte sich aber im 2. Halbjahr deutlich auf 3,7 % im Dezember 2023 und auf 2,5 % im Februar 2024.

Im November 2023 waren die Erwartungen der Konjunkturforscher (u. a. Wirtschaftsweisen) schon wesentlich pessimistischer als noch im Frühjahr. Zunächst wurde für 2024 1,3 % an Steigerung prognostiziert. In ihrem Jahreswirtschaftsbericht im Februar 2024 erwartet die Bundesregierung mittlerweile nur noch eine Steigerung um 0,2 % und auch mittelfristig werden nur 0,5 % gesehen.

Die hohe Inflation hemmt auch den privaten Konsum. Neben den beschriebenen Konjunkturbeeinträchtigungen hat auch die Bundesregierung zur Verunsicherung beigetragen. Um das notwendige Klimaziel der Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen, haben die drei Regierungsparteien ihre unterschiedlichen Auffassungen zu den Lösungen in der Öffentlichkeit diskutiert und somit für eine hohe Verunsicherung in der Bevölkerung gesorgt. Das sogenannte "Heizungsgesetz" wurde für die Bundesbürger im 1. Halbjahr 2023 zum Inbegriff für hohe kommende Kosten. Weil niemand wusste, was in der Zukunft an Kosten auf ihn zukommt, haben private Bauherren wie auch Unternehmen ihre Investitionen zurückgefahren. Besonders im Wohnungsbau werden deswegen viele Vorhaben verschoben oder abgesagt. Erst mit Inkrafttreten des neuen Gebäudeenergiegesetzes zum 01.01.2024 sind die zu erwartenden Kostenpositionen etwas klarer. Die Kaufzurückhaltung und Sparquote verharren weiterhin auf einem hohen Niveau. Die privaten Konsumausgaben gingen 2023 preisbereinigt um 0,7 % zurück (2022: + 3,9 %). Auch der Staatskonsum, der 2022 noch um 1,6 % angestiegen war, sank um deutliche 1,5 %. Insgesamt trugen die Konsumausgaben mit - 0,7 % wesentlich zum Rückgang des Bruttoinlandsprodukts bei.

In der Baubranche haben die hohen Baukosten für einen starken Konjunktureinbruch gesorgt. Die wichtigsten Gründe für den Rückgang sind die erhebliche Verteuerung der Finanzierung und der Bauleistungen sowie der anhaltende Mangel an Arbeitskräften. Die europäische Zentralbank hat durch ihre 10 Zinsanhebungen seit Juli 2022 für eine deutliche Verteuerung von Krediten gesorgt. Viele Familien mit Kindern sind heute nicht mehr in der Lage, die zudem auch stark gestiegenen Immobilienkaufpreise zu finanzieren. Gleichzeitig hat die Bundesregierung die Neubauförderung stark zurückgefahren und die Standards für den Neubau Anfang 2023 abermals verschärft. Hingegen spielt der Materialmangel im Gegensatz zu 2021 und 2022 kaum eine Rolle mehr. Laut der Prognose des ifo Instituts sanken die realen Bauinvestitionen im Jahr 2023 um 2,7 % und dürften im Jahr 2024 um weitere 2,6 % zurückgehen. Die realen Bauinvestitionen sind im Wohnungsbau lt. den Novemberzahlen des ifo Instituts um - 3,0 % rückläufig und für 2024 werden - 4,5 % erwartet. Der gewerbliche Hochbau im Jahr 2023 sank um - 3,0 % und der öffentliche Hochbau ist um 2,0 % angestiegen, beide Sektoren dürften im Jahr 2024 stagnieren. Für 2025 rechnen einige Volkswirte mit einer deutlichen Erholung der Bauinvestitionen.

Insbesondere der Wohnungsbau bricht ein und das Auftragsvolumen geht zurück. Jahreslang war dieser der wichtigste Impulsgeber für das Baugewerbe, heute ist er das Sorgenkind. Dies wird aus der rückläufigen Entwicklung der Baugenehmigungen ersichtlich. Für den Wohnungsbau gilt das schon länger bestehende Ziel von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr. Davon ist man mit 260.100 genehmigten Wohnungen und einem Rückgang von 26,6 % weit entfernt; er bedeutet sogar den niedrigsten Wert seit 2012. Das ifo Institut erwartet, dass im Jahr 2023 mit nur 270.000 Wohnungen um 8,5 % weniger fertiggestellt wurden, für 2024 wird ein abermaliger Rückgang um 17 % auf 225.000 Wohnungen geschätzt. Dadurch wird für 2024 ein Gesamtdefizit von 520.000 und für 2025 von 700.000 Wohnungen erwartet. Der Wohnungsmangel ist gerade in vielen Städten sehr groß, was wiederum die Mieten für Bestandswohnungen stark nach oben treibt und ein bezahlbares Wohnen für viele Menschen unmöglich macht.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat jetzt ein neues Förderprogramm von 1 Mrd. € für 2024 und 2025 beschlossen, das ausschließlich Wohnungen des unteren und mittleren Preissegments fördern soll. Auch der Fördertopf über die KfW für den klimafreundlichen Neubau, der nach mehrmaliger Erhöhung Mitte Dezember 2023 gestoppt werden musste, da das Volumen ausgeschöpft war, ist im Februar 2024 mit 762 Millionen € wieder angelaufen. Weitere Anreize kommen auch durch das Wachstumschancengesetz, welches bessere Abschreibungsmöglichkeiten für Wohnungsbauprojekte vorsieht. Diese nun zielgerichtete Maßnahmen geben die Möglichkeit, die Wohnungsbaulücke in der Zukunft etwas kleiner halten zu können. Wenn das Konjunkturtal durchschritten ist, besteht genügend Nachfragebedarf in der Zukunft.

Das Ziel eines CO 2 -neutralen Gebäudestandards liefert Impulse. Darauf spezialisierte Betriebe können mit einem erhöhten Auftragsvolumen rechnen, wenn die Förderpraxis für die Auftraggeber transparent und wirksam ist. Auch die Stichwörter künstliche Intelligenz und Digitalisierung halten im Handwerk Einzug. Bei der Bauplanung und Ausführung kommt KI zum Einsatz. Kameras und Sensoren erkennen frühzeitig Risiken und Fehler auf der Baustelle. Um die Wohnungsneubauziele überhaupt erreichen zu können, wird in der Zukunft auch verstärkt auf serielles Bauen, ähnlich der Automobilbranche, gesetzt werden müssen. Dabei werden Teile eines Gebäudes im Werk mehrfach produziert und vor Ort miteinander verbunden. Dieses Prinzip vereinfacht den Planungs- und Herstellungsprozess von Neubauwohnungen.

Maler und Lackierer sind moderne und vielseitige Handwerksberufe mit langer Tradition. Diese Branche ist sowohl im Neubau als auch in der Sanierung, Renovierung und Modernisierung bestehender Bauwerke tätig. Ende 2022 gab es noch 39.241 Maler- und Lackiererbetriebe in Deutschland, das ist der geringste Wert seit der Wiedervereinigung. Mit 201.325 Beschäftigten sank die Zahl abermals. Zum Vergleich: 1995 waren es noch 275.000 Mitarbeitende. Auch die Anzahl der Auszubildenden hat sich in dem Zeitraum mit zurzeit noch 20.000 mehr als halbiert.

Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung 2023 und die Nachfrage nach Produkten der MEGA Gruppe war durch die anhaltende Kaufzurückhaltung unserer Kunden und deren Auftraggeber geprägt. Dank der hervorragenden MEGA MESSE April 2023 hat sich die MEGA Gruppe im Branchenvergleich deutlich besser gegen den rückläufigen Markttrend behaupten können als die Wettbewerber; denn viele der Handwerkskunden der MEGA Gruppe sind mit noch gut gefüllten Auftragsbüchern in das Jahr 2023 gestartet. Dennoch führte die anhaltend verhaltene Marktentwicklung zu einem deutlichen Umsatzminus bei den Konzerngesellschaften für welche die MSG die Konditionen zentral verhandelt. Dadurch bedingt sind auch die vereinnahmten Konditionen gesunken.

Lage der MSG MEGASERVICE GmbH

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sowie Liquidität

Die MSG schließt mit einem Umsatz von 22,2 Mio. € ab und liegt damit 1,8 Mio. € unterhalb des Vorjahresumsatzes von 24,0 Mio. €. Erfreulicherweise fällt damit der Umsatzrückgang weniger deutlich aus im Vergleich zur Umsatzerwartung im letztjährigen Lagebericht (Prognose von 18,7 Mio. €).

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen bei 21,2 T€ (VJ 10,0 T€).

Der Materialaufwand sinkt um 0,6 Mio. € auf 21,6 Mio. € (VJ 22,2 Mio. €).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen steigen um 26,0 T€ auf 34,2 T€.

Die Finanzerträge, die im Wesentlichen aus Zinserträgen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen, steigen um 40,6 T€ auf 432,6 T€. Die Finanzaufwendungen (Zinsaufwand) steigen um 31,8 T€ auf 236,0 T€ (VJ 204,2 T€). Das Finanzergebnis steigt saldiert um 8,9 T€ auf 196,6 T€.

Der Jahresüberschuss beträgt nach Abzug von 272,4 T€ (VJ 651,1 T€) Steuern vom Einkommen und Ertrag 556,3 T€ (VJ 1.365,1 T€), sodass sich wie in der Vorjahresprognose erwartet ein stärkerer Rückgang zeigt.

Die Bilanzsumme der MSG beträgt zum Bilanzstichtag 31.12.2023 18,2 Mio. € und steigt damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Mio. €.

Das Anlagevermögen bleibt mit 17,5 T€ zum Vorjahr unverändert und beinhaltet ausschließlich die Finanzanlagen.

Das Umlaufvermögen zum 31.12.2023 besteht nahezu ausschließlich aus Forderungen und beträgt 18,2 Mio. €. Das entspricht einer Steigerung um 0,4 Mio. € zum Vorjahr.

Das Eigenkapital steigt entsprechend dem erwirtschafteten Jahresüberschuss um 0,5 Mio. € auf 4,2 Mio. € (VJ 3,7 Mio. €) Die Eigenkapitalquote beträgt damit 23,2 % (VJ 20,5 %).

Die Rückstellungen der MSG zum Bilanzstichtag sinken um 0,7 Mio. € auf 0,9 Mio. €. Die wesentliche Rückstellungsposition ist mit 0,9 Mio. € Steuerrückstellungen.

Die Verbindlichkeiten steigen leicht um 0,5 Mio. € auf 13,1 Mio. €. Innerhalb der Verbindlichkeiten betragen die Bankenverschuldung 0,5 Mio. €, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3,0 T€, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11,2 Mio. € und die sonstigen Verbindlichkeiten 1,4 Mio. €.

Die Liquidität der MSG war auch im abgeschlossenen Geschäftsjahr durch die Einbindung in die Konzernfinanzierung und dem damit verbundenen Zugriff auf die Kreditlinien, die für die Unternehmen der Gruppe bei den beteiligten Banken bestehen, jederzeit gewährleistet. Die durchschnittliche Inanspruchnahme der zur Verfügung gestellten Kreditlinien der MEGA Gruppe lag im Jahr 2023 bei 62,4 %. Damit war die Finanzierung unserer Geschäftsaktivitäten jederzeit möglich.

Die bilanziellen Verhältnisse sind auch im Jahresabschluss 2023 geordnet. Alle Posten sind mit kaufmännischer Vorsicht bewertet und bilden eine solide Grundlage für die künftige Entwicklung des Unternehmens.

Kapitalstruktur

Bei der MSG handelt es sich um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Die Gesellschafteranteile werden vollständig von der Muttergesellschaft MEGA eG gehalten, die einen Kapitalanteil von 30,0 T€ besitzt. Dieser Anteil entspricht 0,7 % des Eigenkapitals der Gesellschaft. Der Anteil des Bilanzgewinns (Gewinnvortrag und Jahresüberschuss) von 4.183,6 T€ bildet mit 99,3 % den wesentlichen Bestandteil des Eigenkapitals der Gesellschaft.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Die Marktentwicklung für 2024 ist in der Baubranche weiterhin durch ein hohes Maß an Investitionsunsicherheiten geprägt. Von politischer Seite erwarten wir keine gravierenden und strukturverändernden Impulse für unsere Branche. Im Jahr 2023 nicht erteilte Baugenehmigungen werden 2024 und 2025 als Neubauprojekte insbesondere im Wohnungsbau fehlen. Erste erwartete Zinssenkungen im Jahresverlauf geben allerdings Hoffnung auf eine Stimmungsverbesserung in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Die Notwendigkeit, Bestandsimmobilien energetisch zu sanieren, wurde mit der neuen Version des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) unterstrichen und zeigt den für uns wichtigen Trend in der Sanierung und Renovierung von Gebäuden auf. Für 2024 geht die MEGA Gruppe von einem weiteren Volumenrückgang im Markt aus.

Für das Jahr 2024 gehen wir von einem leichten Umsatzrückgang in der Schwankungsbreite von 21,0 bis 22,0 Mio. € aus, da im Jahr 2024 keine MEGA Messe stattfindet. Wir planen im Jahresergebnis 2024 mit einem vergleichbaren Vorjahresergebnis. Für die Folgejahre rechnen wir in der MEGA Gruppe mit einer Umsatzsteigerung von jeweils 4 %, was sich bei der MSG auf die Höhe der Bonuserträge und damit auch dem Jahresergebnis positiv auswirken wird.

Risiko- und Chancenbericht

Das Risikomanagementsystem der MEGA Gruppe wird regelmäßig auf Aktualität und Umfang überprüft und um neue, potenzielle Gefahren analysiert und ergänzt. Damit verbundene Auswirkungen können eingeschätzt und möglichen Risiken frühzeitig vorgebeugt werden. Unsere Einschätzungen zu den Risiken werden in dem jährlichen Risikobericht ausführlich dokumentiert.

Im Verlauf des Jahres 2023 wurden die deutschen Wirtschaftsverhältnisse weiterhin maßgeblich von den Ereignissen der vorangegangenen Jahre geprägt. Insbesondere der Ukraine-Krieg hat weiterhin spürbare Auswirkungen auf die Baubranche gehabt. Das Jahr war durch die stark gestiegene Inflations- und Zinsentwicklung sowie die noch anfänglich steigenden Materialpreise geprägt. Dies wirkte sich negativ auf den Wohnungsbaumarkt aus und führte zu einem Rückgang der Investitionsbereitschaft. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Baubranche weiterhin kurz- und mittelfristig einer unsicheren Zukunft entgegensieht.

Um etwaigen Versorgungsengpässen entgegenzuwirken, wurden im Jahr 2022 Energieeinsparmaßnahmen für jeden Standort definiert. Diese waren auch in 2023 verpflichtend und die Energiekosten unterlagen einer ständigen Überprüfung. Die Märkte für die Versorgung mit Energie haben zum Ende des Jahres 2023 wieder ein normales Maß erreicht und ein möglicher Versorgungsausfall konnte vermieden werden.

Die MEGA Gruppe richtet ihr unternehmerisches Handeln an den ESG-Kriterien (Environmental/Umwelt, Social/Soziales und Governance/Unternehmensführung. Die Nachhaltigkeitsziele sind Teil der Unternehmens-DNA und spiegeln sich im Handeln wider. Chancengleichheit, faire Arbeitsbedingungen, eine gesunde Work-Life-Balance, Gesundheitsförderung sowie die individuelle Förderung der Mitarbeitenden haben hierbei eine hohe Priorität. Verantwortungsbewusst zu handeln ist für uns ein zentrales Unternehmensziel und gehört zum Selbstverständnis der MEGA Gruppe.

Seit dem 01.01.2024 sind wir als Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitern verpflichtet, die Anforderungen aus dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) umzusetzen. Unsere Grundsatzerklärung und ein entsprechendes Meldesystem für Beschwerdeverfahren sind auf unserer Internetseite publiziert.

In 2023 fand turnusgemäß ein Wiederholungsaudit nach dem Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9001:2015 für die MEGA Gruppe statt. Die Zertifizierungsgesellschaft TÜV Austria auditierte uns erneut ohne Abweichungen. Auch das im Jahr 2019 eingeführte IT-Sicherheitsmanagementsystem nach VDS 10000 wurde im letzten Jahr einem Rezertifizierungsaudit unterzogen. Die vorhandenen hohen Sicherheitsstandards wurden erneut überprüft und durch einen externen IT-Sicherheitsbeauftragten bestätigt. Es gab keine meldepflichtigen Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten gemäß Art. 33 DSGVO.

Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Marktentwicklung und die Wettbewerberstruktur in unserer Branche. Im Rahmen einer zukunftsorientierten Geschäftspolitik nutzen wir Chancen für ein Wachsen durch die Integration von Unternehmen bzw. Unternehmensteilen in die MEGA Gruppe.

Die Liquidität ist in der MEGA Gruppe jederzeit gegeben. Finanzierungsbedarf und -struktur werden regelmäßig geprüft und - falls erforderlich - an die Markgegebenheiten angepasst. Der Kapitalbedarf der MEGA Gruppe wird aus dem operativen Cashflow sowie durch die Aufnahme von kurz- und langfristigen Finanzierungen gedeckt.

Aus unserer Sicht sind in keinem Unternehmens- oder Aufgabenbereich bestandsgefährdende Risiken oder solche mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögen-, Ertrags- und Finanzlage erkennbar.

Unseren Kunden aber auch unseren Industriepartnern und Geschäftsfreunden danken wir sehr, dass wir diese großen Herausforderungen des Jahres 2023 gemeinsam erfolgreich bewältigen konnten und dass sie uns ihre Treue gehalten haben. Auch danken wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement und ihre hervorragenden Leistungen zum Wohle der MEGA Gruppe. Bleiben Sie uns weiterhin verbunden und lassen Sie uns gemeinsam die Chancen ces Jahres 2024 nutzen.

 

Volker König, Geschäftsführer

Dr. Peter Zillmer, Geschäftsführer

Joachim Klein, Geschäftsführer

Gesellschafterversammlung der MSG MEGASERVICE GmbH Fangdieckstraße 45 22547 Hamburg am 08.07.2024 in Hamburg.

Gesellschafter:

MEGA eG

vertreten durch die Vorstandsmitglieder Volker König und Dr. Peter Zillmer zu 100 %

Hiermit fassen die Gesellschafter folgende Beschlüsse:

1. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 mit folgenden Eckdaten:

Bilanzsumme € 18.201.804,70
Jahresüberschuss € 556.301,94
Gewinnvortrag € 3.627.277,94
Bilanzgewinn € 4.183.579,88

wird hiermit festgestellt und genehmigt.

2. Den Geschäftsführern wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.

3. Der ausgewiesene Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

4. Der Auftrag zur Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2024 wird an die AWADO GmbH, Hannover erteilt.

 

Hamburg, den 08.07.2024

Volker König

Dr. Peter Zillmer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MSG MEGASERVICE GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MSG MEGASERVICE GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MSG MEGASERVICE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 31. Mai 2024

AWADO GmbH
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