Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Yannick Leon Dittmar seit 11.6.2026 | Geschäftsführer |
Jan Kamp seit 23.7.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Krome GmbHMarienmünsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Die gesamte Produktion der Krome GmbH findet im Hauptsitz in Marienmünster statt. Gegründet wurde die Bäckerei im Jahre 1881 in Marienmünster. Die Gesellschaft als solche wurde, im Jahr 2019 gegründet im Zuge der Übernahme der Bäckerei Westbomke. Zeitgleich wurde das Unternehmen durch das "Haus der Bäcker" Haus der Bäcker GmbH übernommen, welche alleinige Gesellschafterin ist. Die Filialen der Gesellschaft befanden sich zum Bilanzstichtag an über 26 Standorten in der Region Ostwestfalen-Lippe. Neben dem Stammsitz in Marienmünster und den klassischen einzelnen Fachgeschäften arbeitet die Gesellschaft außerdem an gemeinsamen Standorten u.a. mit der Kaufland GmbH, REWE-Supermarkt, Netto und EDEKA zusammen. Hier wird ein handwerkliches Sortiment an Brot und Brötchen, Kuchen und Torten, Snacks und Frühstücken sowie Heiß- und Kaltgetränken angeboten. Das klassische Back- und Konditorwarensortiment wird durch saisonale Spezialitäten abgerundet. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt 270 (Vorjahr: 269) Mitarbeiter/Innen. Im Bereich Forschung und Entwicklung ist das Unternehmen aufgrund seines Geschäftsbetriebs nicht tätig. B. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Wirtschaft war im Jahr 2023 durch eine Vielzahl von Unsicherheiten geprägt. Der russische Einmarsch in die Ukraine, die stark gestiegenen Energiepreise, die hohe Inflation sowie die restriktive Geldpolitik der Zentralbanken wirken sich belastend auf das Wachstum aus. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte stiegen im Jahr 2023 um 5,6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Menschen, die im Inland erwerbstätig sind, beläuft sich zum Jahresende 2023 auf rund 46 Mio. Menschen. Die Arbeitslosenzahl stieg im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber dem Vorjahr auf rund 2,6 Mio. Menschen. Nach vielen Jahren mit moderater Entwicklung haben die Verbraucherpreise 2023 merklich angezogen. Der Inflation lag im Jahresdurchschnitt für Deutschland bei 5,9 %. Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich 2023 gegenüber dem Vorjahr erneut spürbar für die Verbraucherinnen und Verbraucher um 12,4 % 2. Geschäftsverlauf Die allgemeinen Herausforderungen der Branche, bestehend aus jahrelangem Wettbewerb mit Backstationen der Discounter und des Lebensmitteleinzelhandels, haben sich im Berichtsjahr im gleichen Maße dargestellt wie in den Vorjahren. Gerade in Standorten unserer Handelsvermieter wird durch z.T. aggressive Angebote im Bake-off ein starker Umsatzkampf zu unseren Mietflächen in der Vorkasse geführt. Diesen Herausforderungen begegnen wir weiterhin durch Sicherstellung höchster Qualität unserer Backwaren. In den vergangenen Jahren sind wir diesem Wettbewerb erfolgreich mit der Erweiterung des Kaffee- und Snackumsatzes begegnet und konnten die Gesamtumsätze stabil halten bzw. steigern. Eine weitere Herausforderung stellen klimatische Veränderungen dar. So war der Sommer 2022 in Europa der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. So war es zwischen Mitte Juli und Anfang September überdurchschnittlich warm. Das führte dazu, dass unsere Caféstandorte - dort gerade die Innensitzmöglichkeiten - weniger frequentiert wurden und die Warengruppen Kuchen, Kleinteile und Konditorei deutliche Umsatzeinbußen zu verzeichnen hatten. Im Geschäftsjahr wurden in mehreren Filialen kleinere Instandhaltungs- und Renovierungsmaßnahmen durchgeführt. Es wurde keine neue Filiale im Geschäftsjahr eröffnet. Zum 15. Dezember des Berichtsjahres wurde eine Erhöhung der Verkaufspreise unserer Produkte um 5 % vorgenommen, die unsere Kunden weitgehend akzeptierten. Weitere gesondert zu erwähnende Sachverhalte, die für den Geschäftsverlauf relevant sind, wie z.B. Umstrukturierungsmaßnahmen oder besondere Schadens- und Unglücksfälle, lagen im Berichtszeitraum nicht vor. 3. Lage 3.1 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 lagen die Umsatzerlöse, als finanzieller Leistungsindikator des Unternehmens, mit TEUR 13.384 um TEUR 776 höher als im Vorjahr (gegenüber dem Plan ist der Umsatz um TEUR 371 niedriger). Durch kontinuierliche Qualitätskontrollen in der Produktion und die Straffung des Sortiments konnte der Kunde zufriedengestellt werden. Der Materialaufwand ist im Berichtsjahr um TEUR 97 gesunken. Die Materialeinsatzquote in Höhe von 18,46 % hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,9 % verbessert (gegenüber dem Plan ist die Wareneinsatzquote 0,4 % niedriger). Dies ist auf die Synergieeffekte im Einkaufsprozess zurückzuführen. Durch den strategischen Einkauf der Gruppe Haus der Bäcker, konnten Rohstoffe gezielt ausgeschrieben werden. Damit ist das Rohergebnis (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) mit TEUR 11.069 über dem Niveau des Vorjahres TEUR 10.119 auszuweisen. Gegenüber dem Plan ist das Rohergebnis mit TEUR 90 niedriger. Die Personalaufwandsquote liegt im Berichtsjahr bei 50,2 % und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2,0 % verbessern können. Die Verbesserung entsteht durch höhere Umsatzerlöse bei einer leichten Personalkostensteigerung um TEUR 138. Der Plan konnte mit 46,0 % nicht erreicht werden. Das Periodenergebnis (= Jahresüberschuss vor Gewinnabführung) ist mit TEUR 45 positiv und ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.067 gestiegen. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages wird es vollständig abgeführt. 3.2 Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist solide, die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Der Finanzmittelfonds (= Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) ist mit TEUR 284 auszuweisen. Die laufenden Investitionen konnten ohne Neuverschuldung finanziert werden. Die Investitionen sind im Wesentlichen in die Produktion am zentralen Standort geflossen. Zum einen wurde in eine neue energieeffizientere Spültechnik investiert und zum anderen wurde der Ausbau der CO 2 Kältetechnik abgeschlossen. 3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 1.781 auf TEUR 5.552 gesunken. Die Reduzierung resultiert vermögensseitig aus dem gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.403 niedriger auszuweisenden Umlaufvermögen. Innerhalb des Umlaufvermögens sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen gegenüber dem Vorjahr, mit TEUR 1.513 niedriger auszuweisen, dies resultiert sowohl aus niedrigeren Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr als auch aus niedrigeren Forderungen gegen die Gesellschafterin aus der steuerlichen Organschaft. Das Anlagevermögen ist um TEUR 349 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Das Eigenkapital bleibt betragsmäßig unverändert. Die Eigenkapitalquote beträgt rd. 37,0 % (Vorjahr 28,0%). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden durch planmäßige Tilgungen um TEUR 387 abgebaut. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, mit TEUR 1.689, wurden vollständig reduziert. C. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Geschäftsjahre werden generell über alle Erlöse und Kosten zur Soll-Findung beplant. Monatlich werden Abweichungen analysiert und zeitnah Korrekturen eingeleitet. Strategisch geplante Preiserhöhungen helfen, die Werte wirtschaftlich im Griff zu behalten. Dem starken Verdrängungswettbewerb in der Branche werden wir durch die konsequente Qualitätssicherung und -verbesserung entgegentreten. Hier sind Nachhaltigkeit und Regionalität unserer Produkte besonders fokussierte Themen. Zu den wesentlichen Risiken auf der Einnahmenseite zählt die zunehmende Personalmangellage im Bäckereihandwerk und der Gastronomie. Nur mit einer ausreichenden Anzahl und genügend qualifiziertem Personal sind unsere Fachgeschäfte in der Lage, ihr Umsatzpotential optimal auszuschöpfen. Im Bereich der Personalkosten bleibt das Risiko der vergangenen Jahre bestehen. Der Aufwärtstrend im Bereich der Personalkosten - insbesondere durch weitere Erhöhungen des gesetzlichen Mindestlohns - setzt sich ungeachtet der Wirtschaftlichen Lage weiterhin fort, so dass unsere Bemühungen um gute Mitarbeiter/Innen sich schwieriger und teurer gestalten. Das Halten und Entwickeln von Mitarbeiter/Innen kostet viel Geld und bindet Aufmerksamkeit, ist jedoch ganz klar die wichtigste Investition für die Zukunft. Mit der von der Bundesregierung beschlossenen Anhebung des gesetzlichen Mindestlohnes am 1. Januar 2024 auf EUR 12,41 werden wir mit unseren Ladenverkaufspreisen begegnen müssen. Wir gehen davon aus, dass wir mit unserem seit Jahren intensiv betriebenen Mitarbeiter-Recruiting, den kommenden Personalbedarf weiterhin qualitativ gut decken können. Im Bereich Energiekosten und Rohstoffkosten sind im Jahr 2023 bereits deutliche Steigerungen zu verzeichnen und ist mit weiteren Steigerungen zu rechnen. Mit unserem etablierten Energiemanagementsystem werden wir weiterhin versuchen, Energie einzusparen und die Mehrkosten im Rahmen zu halten. Im Bereich Rohstoffkosten werden wir durch Kalkulation der Produkte und Überprüfung der Sortimentsstruktur versuchen, die Mehrkosten im Rahmen zu halten. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens im Berichtszeitraum oder darüber hinaus gefährden, wurden nicht festgestellt. D. PROGNOSEBERICHT Unsere Maßnahmen zur Erhaltung der Produktivität im Bereich Sortimentsgestaltung und Personaleinsatz zeigten im Berichtsjahr eine Wirkung und werden im Jahr 2024 fortgesetzt werden. Bei ansteigenden Umsatzerlösen und steigenden Personal-, Rohstoff- und Energiekosten werden die Sortimente und der Personaleinsatz sukzessive angepasst werden. Ein nicht abschätzbares Risiko sind die weiteren Auswirkungen des russischen Krieges gegen die Ukraine. Durch entsprechende langfristige Kontrakte im Rohstoffbereich, werden wir uns gegen steigende Rohstoffpreise absichern. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem moderaten Wachstum des Rohergebnisses. Die Umsatzerlöse planen wir mit TEUR 14.923, welche durch eine geplante Preiserhöhung und eine weitere Filiale erreicht werden sollen. Des Weiteren setzen wir auf steigende Qualitäten und Produktinnovationen. Das Betriebsergebnis planen wir mit TEUR 2.015 (13,5 %), durch die volle Fokussierung auf den Wareneinsatz und die Produktivität im Bereich Verkauf und Produktion. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft. Den Fortbestand des Unternehmens sehen wir nicht als gefährdet an.
Marienmünster, den 31. Mai 2024 Thomas Kaiser Alexander Möllenberg BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Krome GmbH, Zum Fahrenberg 10, 37696 Marienmünster (Amtsgericht Paderborn, HRB 13971) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen linear vermindert. Der Geschäfts- oder Firmenwert aus dem Erwerb von Bäckereien wurde über einen Zeitraum von 10 Jahren linear abgeschrieben. Seine Nutzungsdauer ist durch Stabilität und Bestandsdauer der Branche des erworbenen Unternehmens begründet sowie der Laufzeit der Mietverträge unter Berücksichtigung einseitiger Verlängerungsoptionen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen linear vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen zwei und zwanzig Jahren der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Material‐ und Fertigungsgemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. In den Herstellungskosten nicht enthalten sind Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen. Soweit Kapitalzuschüsse Dritter enthalten sind, wurden diese im Zugangsjahr passivisch abgesetzt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Im Zugangsjahr erfolgte die Abschreibung pro rata temporis. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden bei den immateriellen Vermögensgegenständen und den Sachanlagen zudem außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die geringwertigen Anlagegüter wurden in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten Die unter Vorräte ausgewiesenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten in Höhe der durchschnittlichen Einstandspreise oder der niedrigeren Tagespreise am Bilanzstichtag inkl. Anschaffungsnebenkosten bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus mangelnder Gängigkeit und geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigen. Die Warenvorräte sind zu Anschaffungskosten in Höhe der durchschnittlichen Einstandspreise abzüglich Skonti und Boni oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet. Die Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgte mit dem voraussichtlichen notwendigen Erfüllungsbetrag im Rahmen einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden, die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gem. Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte und die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist. Angaben Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Die Forderungen gegen Gesellschafter sind in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Es handelt sich, wie im Vorjahr, in voller Höhe um sonstige Vermögengegenstände. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter sind in den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Es handelt sich in voller Höhe um Konzernumlagen, die jederzeit gedeckt werden können. Verbindlichkeitsspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit einer Sicherungsübereignung aus den Maschinen und Anlagen der Produktionsstätte besichert. Die Gesellschaft hat eine selbstschuldnerische Bürgschaft gegenüber einer Bank für ihre Muttergesellschaft, Haus der Bäcker GmbH, in Höhe von TEUR 2.500 mit einer unbefristeten Laufzeit übernommen. Aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Muttergesellschaft wird die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus dieser Bürgschaft als gering eingestuft. Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen (in TEUR):
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 270.
Mitglieder der Geschäftsführung • Bäckermeister Oliver Mahl (Bäckermeister) • Alexander Möllenberg, kaufmännischer Geschäftsführer Herr Mahl wurde zum 29. Februar 2024 als Geschäftsführer abberufen. Herr Thomas Kaiser ist seit diesem Zeitpunkt der neue Geschäftsführer. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen. Die Mietaufwendungen für Filialen betragen TEUR 1.127 im laufenden Geschäftsjahr. Die Mietverträge haben eine durchschnittliche Laufzeit von 7 Jahren. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar nach § 285 Nr. 17 HGB beträgt TEUR 12 und beinhaltet ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungZwischen der Alleingesellschafterin, Haus der Bäcker GmbH, als Organträger und der Gesellschaft, Krome GmbH, als Organgesellschaft wurde mit Datum vom 10. November 2021 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Der Jahresabschuss wird in den Konzernabschluss der JOVA Holding GmbH & Co. KG, Remscheid, einbezogen. Ein Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen wird von der JOVA Holding GmbH & Co.KG, Remscheid, aufgestellt und im Unternehmensregister veröffentlicht. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Berichtszeitraums eingetreten, der wesentliche Einfluss auf den Jahresabschluss gehabt hätten. Unterschrift der Geschäftsführung
Marienmünster, 31.05.2024 gez. Thomas Kaiser gez. Alexander Möllenberg Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Krome GmbH, Marienmünster PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Krome GmbH, Marienmünster - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Krome GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 9. September 2024 BDO
AG
Fritz, Wirtschaftsprüfer Dr. Falk, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 13. November 2024 festgestellt. |
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