Stabilus SE
Selbe AdresseHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefanie Ott seit 24.10.2024 | Prokura |
Stephan Taugs seit 24.10.2024 | Geschäftsführer |
René Pruß seit 13.12.2023 | Prokura |
Danny Klein seit 13.12.2023 | Prokura |
Michael Robert Dr. Büchsner seit 3.3.2023 | Prokura |
Lorenz Heinrich Dr. Wiegers seit 22.8.2022 | Geschäftsführer |
Ina Dr. Becker seit 13.4.2022 | Prokura |
Markus Franz Josef Lang seit 6.2.2009 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stable Beteiligungs GmbHKoblenzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024Bilanz zum 30. September 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024 wurde nach den Vorschriften des HGB und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde außerdem unter der Annahme der Unternehmensfortführung im Sinne des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Der Sitz der Gesellschaft ist Koblenz. Beim Amtsgericht Koblenz ist die Gesellschaft unter HRB 21301 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB und macht von den Erleichterungen des § 288 Abs. 1 HGB und dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Im Geschäftsjahr zum 30. September 2019 hat die Gesellschaft 60 % der Anteile an der New Clevers S.A., Buenos Aires/Argentinien, für TEUR 1.610, erworben. In dem Kaufpreis ist eine bedingte Kaufpreisanpassung enthalten, welche in den nächsten Geschäftsjahren bis 2024 gemäß den vereinbarten Bedingungen neu kalkuliert und entsprechend fällig werden. Zahlungsverpflichtungen aus dieser bedingten Kaufpreisanpassung finden sich bei den sonstigen Verbindlichkeiten wieder. Die Anteile an der New Clevers S.A., Buenos Aires/Argentinien wurden im Laufe des Geschäftsjahres 2023/2024 um 20 % auf 80 % für einen Kaufpreis von TEUR 1.442 erhöht. Aus Vereinfachungsgründen verwenden wir nur eine Geschlechtsform. Jede andere Geschlechtsform ist darin ausdrücklich ebenfalls eingeschlossen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Anlagevermögen Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung zeitanteiliger planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten, angemessene Teile oder Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser furch die Fertigung veranlasst ist. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert bilanziert. Ist am Bilanzstichtag ein voraussichtlich dauerhaft niedrigerer Wert beizulegen, werden in Höhe der Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen vorgenommen. Zuschreibungen werden vorgenommen, wenn der Grund für den niedrigeren Wertansatz nicht mehr besteht. 2. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten bilanziert. Es ist allen erkennbaren Risiken durch angemessene Abwertung (Einzelwertberichtigungen) Rechnung getragen. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 4. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert ausgewiesen. 5. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen werden auf Basis der Projected-Unit-Credit-Methode unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Bewertung wird zum Bilanzstichtag ein Diskontierungszinssatz von 1,87 % (i. Vj. 1,81 %) verwendet, der dem durchschnittlichen Marktzinssatz von Altersversorgungsverpflichtungen mit einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren entspricht und von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben wurde. Des Weiteren werden ein Rententrend von 2,0 % (i. Vj. 2,0 %), ein Gehaltstrend von 2,5 % (i. Vj. 2,5 %) und eine Fluktuation von 4,0 % (i. Vj. 4,0 %) unterstellt. Das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 26. Februar 2016 sieht die Anwendung von § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB und des damit anzuwendenden Durchschnitts-Zinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre (vormals sieben Jahre) vor. Die übrigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie den erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Sie werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen. Abzinsungen erfolgen gemäß den Abzinsungssätzen der Deutschen Bundesbank nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 7. Aktive und passive latente Steuern Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt anhand des bilanzorientierten Konzepts. Danach sind auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen latente Steuern zu bilden. Ein Ansatz von aktiven latenten Steuern erfolgt nur, sofern sie die vorhandenen passiven latenten Steuern nicht übersteigen; insoweit werden sie saldiert dargestellt. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht Gebrauch, den Überhang der aktiven latenten Steuern nicht zu aktivieren. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage der am Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten gesetzlichen Regelungen. Die Bewertung aktiver und passiver latenter Ertragsteuern erfolgt anhand der Steuersätze und steuerlichen Vorschriften, die am Bilanzstichtag gelten oder mit hoher Wahrscheinlichkeit künftig Anwendung finden werden, wenn die sich aus den aktiven bzw. passiven latenten Steuern ergebenden Steuereffekte tatsächlich eintreten. 8. Währungsumrechnung Die Umrechnung der kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Die Erträge sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungsdifferenzen. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Am Bilanzstichtag wurden Anteile an folgenden Gesellschaften gehalten:
a) Eigenkapital in Fremdwährung ist zum
Stichtagskurs umgerechnet
Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen enthalten im Wesentlichen ein Darlehen an die Stabilus Motion Controls GmbH, Langenfeld/Deutschland, dessen Basisbetrag im Geschäftsjahr um TEUR 9.150 auf TEUR 14.150 erhöht wurde, sowie ein Darlehen an die General Aerospace GmbH, Eschbach/Deutschland, dessen Basisbetrag im Geschäftsjahr um TEUR 600 auf TEUR 3.400 reduziert wurde. Zwischen der Stable Beteiligungs GmbH als Organträgerin und der Stabilus GmbH als Organgesellschaft wurde am 25. Juni 2008 ein Gewinnabführungsvertrag (einschließlich Verlustübernahme) geschlossen. Dieser Vertrag gilt rückwirkend ab dem 1. Mai 2008 und wurde zunächst für den Zeitraum bis zum 30. April 2013 geschlossen. Wird der Vertrag nicht spätestens sechs Monate vor seinem Ablauf durch eine Vertragspartei ordentlich gekündigt, so verlängert sich die Laufzeit des Vertrags jeweils bis zum Ende des nachfolgenden Geschäftsjahres der Stabilus GmbH. Der Vertrag wurde im Geschäftsjahr 2023/2024 nicht gekündigt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 254.312; i. Vj. TEUR 66.441) resultieren im Wesentlichen aus dem Cash Pool. Die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 5.102; i. Vj. TEUR 4.603) resultieren wie im Vorjahr im Wesentlichen aus Ertragssteueransprüchen. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 3. Eigenkapital Die Stable II GmbH, Koblenz (vormals Stable II S.à r.l., Luxemburg), ist zu 100 % am Stammkapital der Gesellschaft (TEUR 25; i. Vj. TEUR 25) beteiligt. Der Bilanzgewinn beläuft sich zum Geschäftsjahresende auf TEUR 2.756 (i. Vj. TEUR 17.498). Der Vorjahresgewinn in Höhe von TEUR 17.498 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Demnach beträgt der Gewinnvortrag im Geschäftsjahr 23/24 TEUR 204.644 (i. Vj. TEUR 187.146). 4. Rückstellungen für Pensionen Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beläuft sich auf TEUR 18 (i. Vj. TEUR 70). 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 1.915; i. Vj. TEUR 2.578) beinhalten im Wesentlichen Bonusrückstellungen (TEUR 1.492; i. Vj. TEUR 2.046). Im Geschäftsjahr 2021/2022 hat die Gesellschaft für einzelne leitende Angestellte einen Long-Term- Incentive-Plan (Performance-Share-Programm 2022) aufgelegt. Die Ausgabe der virtuellen Aktien basiert auf einen jährlichen Zielbetrag. Der Ausgabekurs je virtueller Aktie wird mit dem beizulegenden Zeitwert festgelegt, per 30. September 2024 betrug dieser EUR 45,40 je virtueller Aktie. Das Programm hatte eine Laufzeit bis zum 30. September 2024. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr eine Rückstellung für dieses Programm von TEUR 461 um TEUR 128 auf TEUR 333 verringert. Die virtuellen Aktien aus dem für einzelne leitende Angestellte im Geschäftsjahr 2022/2023 aufgelegten Long-Term-Incentive-Plan (Performance-Share-Programm 2023) basiert auf einen jährlichen Zielbetrag. Der Ausgabekurs je virtueller Aktie wird mit dem beizulegenden Zeitwert festgelegt, per 30. September 2024 betrug dieser EUR 25,22 je virtueller Aktie. Das Programm hat eine Laufzeit bis zum 30. September 2025. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr die Rückstellung für dieses Programm von TEUR 88 um TEUR 6 auf TEUR 82 verringert. Ein weiterer Long-Term-Incentive-Plan (Performance-Share-Programm 2024) wurde im Geschäftsjahr 2023/2024 für einzelne leitende Angestellte aufgelegt. Die Ausgabe der virtuellen Aktien basiert auf einen jährlichen Zielbetrag. Der Ausgabekurs je virtueller Aktie wird mit dem beizulegenden Zeitwert festgelegt, per 30. September 2024 betrug dieser EUR 29,32 je virtueller Aktie. Das Programm hat eine Laufzeit bis 30. September 2026. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr eine Rückstellung für dieses Programm in Höhe in TEUR 49 gebildet. Im Geschäftsjahr 2020/2021 hatte die Gesellschaft für einzelne leitende Angestellte einen Long-Term- Incentive-Plan (Performance-Share-Programm 2021) aufgelegt, welches im Geschäftsjahr ausgezahlt wurde. 6. Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten stellen sich zum 30. September 2024 wie folgt dar (Vorjahresangaben jeweils in Klammern):
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen das durch die Gesellschaft aufgenommene Darlehen vom 28. Juni 2022. Zu den Sicherheiten verweisen wir auf die geschilderten Haftungsverhältnisse unter V.3. Haftungsverhältnisse. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 350.188; i. Vj. TEUR 215.105) resultieren nahezu ausschließlich aus dem kurzfristigen Finanzverkehr und betreffen im Wesentlichen den durch die Gesellschaft geführten Cash Pool. Davon entfallen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 465 (i. Vj. TEUR 492) auf Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Stable II GmbH, Koblenz. Die sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 282; i. Vj. TEUR 502) betreffen Verbindlichkeiten aus der Earn-Out-Klausel der in Vorjahren erworbenen Gesellschaft, davon sind TEUR 18 langfristig; ebenfalls in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern (TEUR 135; i. Vj. TEUR 0) und Lohn- und Kirchensteuer (TEUR 95; i. Vj. TEUR 89). 7. Aktive und passive latente Steuern Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgen unter Berücksichtigung von Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer mit einem kombinierten Ertragssteuersatz von 30,53 %. Aktive Steuerlatenzen in Höhe von TEUR 21.186 bestanden im Wesentlichen aufgrund der zukünftigen Nutzung des Zinsschrankenverlustvortrages und der Pensionen. Passive Steuerlatenzen in Höhe von TEUR 7.188 bestehen im Wesentlichen bei dem Anlagevermögen. Zum 30. September 2024 besteht somit ein aktiver Überhang in der Organschaft. Gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB hat sich die Gesellschaft für das Wahlrecht entschieden, aktive latente Steuern nicht anzusetzen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 18.623; i. Vj. TEUR 16.562) enthalten Weiterbelastungen von TEUR 9.484 (i. Vj. TEUR 7.242), welche ausschließlich aus Weiterbelastungen von Verwaltungs- und Personalkosten an verbundene Unternehmen resultieren, sowie Erträge aus der Währungsumrechnung nach § 256a HGB mit TEUR 9.139 (i. Vj. TEUR 9.320). 2. Personalaufwand
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 11.024; i. Vj. TEUR 16.149) sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung nach § 256a HGB von TEUR 7.408 (i. Vj. TEUR 14.001) enthalten. 4. Erträge aus Beteiligungen In den Erträgen aus Beteiligungen (TEUR 8.146; i. Vj. TEUR 30.748) sind Erträge aus der Ergebnisabführung der Tochtergesellschaft Stabilus GmbH, Koblenz, (TEUR 8.146; i. Vj. TEUR 30.748) enthalten, davon betreffen TEUR -12 (i. Vj. TEUR 5.943) aus dem Steuerumlagevertrag mit der Stabilus GmbH. 5. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens i. H. v. TEUR 801 (i. Vj. TEUR 352) bestehen in voller Höhe mit verbundenen Unternehmen. 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinserträgen von TEUR 8.316 (i. Vj. TEUR 3.828) sind sonstige Zinserträge aus Cash Pooling (TEUR 6.413; i. Vj. TEUR 1.880) enthalten. Diese bestehen in voller Höhe mit verbundenen Unternehmen. 7. Abschreibungen auf Finanzanlagevermögen Im Vorjahr wurde eine Abschreibung von Anteilen an verbundenen Unternehmen (Piston Amortisör S.v.T.A., Bursa/Türkei) mit TEUR 1.193 vorgenommen. 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen von TEUR 12.314 (i. Vj. TEUR 6.548) entfallen mit TEUR 2.471 auf das externe Darlehen (i. Vj. TEUR 1.540) und mit TEUR 9.548 (i. Vj. TEUR 4.906) auf verbundene Unternehmen. Für Auswirkungen der Änderung des Diskontierungszinssatzes bei den Rückstellungen für Pensionen und für bestimmte Aufwendungen und Erträge aus dem Deckungsvermögen besteht nach Auffassung des IDW ein Ausweiswahlrecht hinsichtlich einer Darstellung im Personalaufwand oder dem Finanzergebnis. In Ausübung dieses Wahlrechts werden die Effekte aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes (TEUR 62) in der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen. 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag setzen sich wie folgt zusammen:
V. Sonstige Angaben 1. Angaben zum Mutterunternehmen gemäß § 291 Abs. 2 Nr. 3 HGB und § 285 Nr. 14 HGB Die Stable Beteiligungs GmbH ist von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. Sie wird in den Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) der Stabilus SE, Frankfurt am Main, (vormals Stabilus S.A., Luxemburg) einbezogen (kleinster und größter Kreis). Der IFRS-Konzernabschluss der Stabilus SE, Frankfurt am Main, (vormals Stabilus S.A., Luxemburg) wird entsprechend den gesetzlichen Vorschriften veröffentlicht und dem Betreiber des Unternehmensregister übermittelt. 2. Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen: Frank Spitz, Vice President Controlling, Neuwied (bis 30. September 2024) Stephan Taugs, HR Manager Germany, Wirges (ab 30. September 2024) Dr. Lorenz Heinrich Wiegers, Werksleiter, Stuttgart 3. Haftungsverhältnisse Die Haftungsverhältnisse betreffen Bürgschafts- und Garantieerklärungen der Gesellschaft für Verpflichtungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 98. Die Bürgschaften und Garantien bestanden in voller Höhe gegenüber Banken. Zum Bilanzstichtag wurden die bestehenden Haftungsverhältnisse unter Berücksichtigung vorhandener Erkenntnisse über die geschäftliche Entwicklung der Geschäftspartner und verbundenen Unternehmen hinsichtlich der Risikosituation geprüft. Die Geschäftsführung betrachtet ein eventuelles Haftungsrisiko als unwahrscheinlich. Am 28. Juni 2022 hat die Stabilus SE eine Kreditfazilität unter anderem mit der COMMERZBANK Aktiengesellschaft, der DZ Bank AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, der Landesbank Baden- Württemberg, der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale und der UniCredit Bank AG als Mandated Lead Arrangers und Facility Agent abgeschlossen. Der Kreditvertrag erstreckt sich über eine Höhe von 450,0 Mio. EUR mit einer Grundlaufzeit von fünf Jahren mit Verlängerungsoption um zwei zusätzliche Jahre bis längstens 2029. Die Fazilitäten umfassen eine syndizierte Kreditlinie über 100,0 Mio. EUR und eine syndizierte revolvierende Kreditfazilität über 350,0 Mio. EUR. Die Verzinsung ist vom Verschuldungsgrad des Konzerns abhängig und ist mit einem Zinssatz zwischen 50 und 150 Basispunkten über dem Euribor versehen. Im April 2024 wurde die zweite Verlängerungsoption bis zum 28. Juni 2029 gezogen. Zum 30. September 2024 hatte der Stabilus-Konzern die syndizierte Kreditlinie über 100,0 Mio. EUR vollständig gezogen; zusätzlich sind von der zugesagten revolvierenden Kreditlinie in Höhe von 350,0 Mio. EUR (Vj. 350,0 Mio. EUR) zum 30. September 2024 257,2 Mio. EUR (i. Vj. 0,00 Mio. EUR) gezogen worden. Der Konzern nutzte darüber hinaus 2,6 Mio. EUR aus der revolvierenden Kreditlinie in Höhe von 350,0 Mio. EUR zur Absicherung bestehender Garantien. Die Stable Beteiligungs GmbH ist mit anderen Tochtergesellschaften der Stabilus SE Bürge für die Verbindlichkeiten aus der Kreditfazilität des Konzerns und haftet gesamtschuldnerisch für eventuelle Cash-Pool-Verpflichtungen. 4. Nachtragsbericht Es sind auch unter Berücksichtigung von der Entwicklung des Kriegs in der Ukraine, den anhaltenden geopolitischen Spannungen in Nahost sowie der Verlangsamung des Weltwirtschaftswachstums keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten, die wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. 5. Mitarbeiter Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023/2024 durchschnittlich 39 (i. Vj. 35) Angestellte beschäftigt.
Koblenz, 5. Dezember 2024 Stephan Taugs Dr. Lorenz Heinrich Wiegers |
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