Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 490329
Vorher
Zet - Chemie Zimmerhackl GmbH
Eingetragen
9.8.1989
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenHerstellung von Seifen, Wasch-, Reinigungs- und PoliermittelnGroßhandel mit Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von chemischen Produkten und Verfahren für die Oberflächenbehandlung (z.B. Reinigungsmittel, Schmierstoffe usw.).

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Tim Fälchle
seit 6.3.2026
Prokura
Frank Noll
seit 11.3.2024
Prokura
Alexander Gackowski
seit 11.3.2024
Prokura
Prokura
Philipp Zimmerhackl
seit 30.1.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Philipp Zimmerhackl
Ehingen/Donau
13.260 €
51.00%
Heinz-Jürgen Zimmerhackl
Ehingen/Donau
12.740 €
49.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ZET-CHEMIE GmbH (vormals: Zet - Chemie Zimmerhackl GmbH)

Ehingen Donau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die ZET-CHEMIE GmbH ist im Bereich der Entwicklung und Produktion von Schmierstoffen, Korrosionsschutz und Reiniger für die Metallbearbeitung tätig. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt europa- und weltweit Produkte im Markt für die metallbe- und verarbeitende Industrie.

Unser Unternehmen besteht bereits seit 1989.

Wir verstehen uns als Produzent und darüber hinaus als Fullservice-Dienstleister und bieten unseren Kunden durchdachte und effiziente Komplettlösungen aus einer Hand. Vom klassischen Schneid- oder Schleiföl über die wassermischbaren Emulsionskonzentrate und Lösungen bis hin zur Überwachung der Produkte vor Ort beim Kunden in den Maschinen.

Über ein flächendeckendes Vertriebs- und Servicenetz innerhalb unseres Marktumfelds und unserer Marktreichweite bieten wir unsere Lieferungen und Dienstleistungen an und entwickeln anwendungsspezifische Lösungen. Das gesamte Produkt- und Leistungsspektrum sichert unseren Kunden dauerhaft Wettbewerbsvorteile. Wir verfügen über Produktionsstätten im Inland.

2. Forschung und Entwicklung

Wir sind ständig damit beschäftigt, unser Gesamtsortiment zu erweitern und fortzuentwickeln. Unsere Konzentration richtet sich dabei auf die ständige Neu- und stetige Weiterentwicklung innovativer Schmierstoffe in unserem unternehmenseigenen Labor. Dabei orientieren wir uns an den teils individuellen und spezifischen Anforderungen unserer Kunden, um kundenspezifische Lösungskonzepte anbieten zu können.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage war auch im Geschäftsjahr 2023 weiterhin geprägt durch eine krisenbedingte Unsicherheit bei Kunden und Lieferanten.

Die konjunkturelle Lage und Entwicklung ist aktuell geprägt von einer rückläufigen Nachfrage seitens der Automobilindustrie, welche sich auch immer direkt auf den Maschinen- und Werkzeugbau auswirkt. Insgesamt kann die Lage bzgl. Verfügbarkeit der Rohstoffe als deutlich entspannter im Vergleich zu 2022 bewertet werden.

Wir werden zur Schmierstoff-Branche gezählt. Innerhalb der Branche lässt sich in die nachstehenden Branchensegmente differenzieren:

- Industrieschmierstoffe,

- Schmierstoffe für den Bereich Automotive,

- Schmierstoffe für den Privatgebrauch,

- Korrosionsschutz,

- Metallreiniger.

Die Lage innerhalb der Schmierstoff-Branche lässt sich als diffus beschreiben.

Gerade im Bereich der Kunden in der Automobilzuliefererbranche macht sich eine zunehmende Unzufriedenheit mit der Auftragslage bemerkbar. Insgesamt waren hier die Bedarfe ab Mitte 2023 rückläufig. Immer mehr Unternehmen mussten Kurzarbeit anmelden. Gegen Jahresende wurden auch vermehrt Insolvenzen im Kundenstamm verzeichnet.

Durch unsere Spezialisierung auf hochwertige Produkte und kundenspezifische Lösungskonzepte haben wir uns eine gute Marktsituation geschaffen.

Wir betrachten uns innerhalb dem von uns besetzten Branchen- und Marktsegment als führend. Unsere Aktivitäten und unser hauptsächliches Tätigkeitsfeld liegen nach wie vor im deutschen Markt. Der Auslandsanteil ist dabei in den vergangenen Geschäftsjahren stetig gewachsen und nimmt inzwischen einen nicht unbedeutenden Anteil ein.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Geschäftsverlauf in 2023 war auch für uns weiterhin durch den Ukrainekrieg und die damit verbundene Unsicherheit geprägt. Aufgrund der Spannungslage im roten Meer gab es eine erneute Störung der Lieferketten sowie Verteuerung der Frachtraten aus Fernost. Eine insgesamt abgekühlte Konjunktur wirkt dem auf Kostenseite positiv entgegen. Die Absätze sind seit dem Sommer leicht rückläufig.

Im Folgenden analysieren wir die Ertrags-, Finanz-, und Vermögenslage unseres Unternehmens für das abgelaufene Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr.

a. Ertragslage

Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

Wir konnten im Geschäftsjahr 2023 einen Rohertrag von 10.613 TEuro (Vorjahr: 8.067 TEuro) erzielen. Die Materialaufwendungen haben sich dabei im Vergleich zur Phase von in dem Ausmaß bis dahin noch nicht aufgetretenen Rohstoffknappheiten und Lieferengpässen wieder weitestgehend normalisiert.

Unser Personalbestand belief sich zum Bilanzstichtag auf annähernd 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Personalaufwendungen haben sich unter Berücksichtigung der üblichen Lohn- und Gehaltssteigerungen dementsprechend entwickelt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen summierten sich im Berichtsjahr auf insgesamt 2.549 TEuro (Vorjahr: 2.698 TEuro).

Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen variablen Kosten der Warenabgabe, insbesondere für Verpackungen und Behältnisse, haben sich wie die Materialkosten für Rohstoffe nach den bereits angeführten extremen Ausschlägen im Zuge von Rohstoffknappheiten und Lieferengpässen wieder normalisiert. In diesem Zusammenhang ist auch der Rückgang bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zu betrachten. Sonderkosten sind im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht angefallen.

Unverhältnismäßig hohe Wertberechtigungen auf Forderungen oder gar signifikante Forderungsverluste waren nach wie vor nicht zu verzeichnen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage im Geschäftsjahr 2024 weiterentwickelt, wobei bereits zum jetzigen Zeitpunkt festzustellen ist, dass sich die wirtschaftliche Situation zunehmend schwieriger zu gestalten scheint.

Unsere Investitionen in Sachanlagen beliefen sich in 2023 auf insgesamt 193 TEuro. Des Weiteren wurden 5 TEuro in immaterielle Vermögensgegenstände investiert. Unsere Gesamtinvestitionen konzentrierten sich dabei im Wesentlichen auf die notwendigen Investitionen in unsere Anlagen sowie unsere Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Abschreibungen beliefen sich im Geschäftsjahr auf insgesamt 325 TEuro (Vorjahr: 317 TEuro).

Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein EBIT (Earnings before Interest and Taxes) bzw. Betriebsergebnis von 4.426 TEuro (Vorjahr: 1.696 TEuro) erzielt werden.

Das Finanzergebnis (Finanzerträge ./. Finanzaufwendungen) beläuft sich auf 2.455 TEuro (Vorjahr: 1.106 TEuro).

Das Jahresergebnis nach Steuern liegt bei 5.612 TEuro (Vorjahr: 2.309 TEuro).

b. Finanzlage

Die Eigenkapitalquote, d.h. das Eigenkapital (9.821 TEuro) im Verhältnis zur Bilanzsumme (11.941 TEuro), beträgt 82,2 % (Vorjahr: 79,0 %).

Finanzschulden (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) bestehen nach wie vor keine. Der Verschuldungsgrad (verzinsliches Fremdkapital / Eigenkapital) lag damit unverändert bei 0,0.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden insgesamt 5 TEuro in immaterielles Anlagevermögen investiert. Des Weiteren wurden insgesamt 193 TEuro für Sachanlagen ausgegeben.

Kennzahlen, die für unsere Finanzlage von Bedeutung sind:

31.12.2023
TEuro
31.12.2022
TEuro
Deckungs-Grade:
Eigenkapital (EK) 9.821 9.908
+ mittel- und langfristiges Fremdkapital (FK) 368 411
= lang- u. mittelfristiges Kapital 10.189 10.319
/ langfristiges Vermögen 5.505 5.632
Anlagen-Deckungs-Grad (%) 185,1 183,2
(langfr.- u. mittelfr. Kapital / langfr. Vermögen)
Liquiditäts-Grade:
Liquide Mittel 1.240 2.199
+ Kunden-Forderungen 1.788 1.507
+ Vorräte 3.144 2.833
+ sonstiges kurzfristiges Vermögen 244 344
= kurzfristiges Vermögen 6.416 6.884
kurzfristiges Fremdkapital (FK) 1.752 2.216
Liquiditäts-Grad I (%) 366,2 310,6
(kurzfr. Vermögen / kurzfr. FK)

c. Vermögenslage und Kapitalstruktur

Die Vermögenslage und Kapitalstruktur hat sich im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

Vermögens-Lage 31.12.2023 31.12.2022
TEuro % TEuro %
Immaterielles Anlagevermögen 71 0,6 91 0,7
Sachanlagen 1.535 12,9 1.643 13,1
Finanzanlagen 3.898 32,6 3.898 31,1
langfristiges Vermögen 5.505 46,1 5.632 44,9
Vorräte 3.144 26,3 2.833 22,6
Forderungen a. Liefer-/Leistungen 1.788 15,0 1.507 12,0
Forderungen ggü. verb./bet. Unternehmen 20 0,2 20 0,2
sonstige Vermögensgegenstände 180 1,5 309 2,5
Liquide Mittel 1.240 10,4 2.199 17,5
sonstige Aktiva 64 0,5 35 0,3
kurzfristiges Vermögen 6.436 53,9 6.904 55,1
Gesamtvermögen 11.941 100,0 12.535 100,0
Kapital-Struktur 31.12.2023 31.12.2022
TEuro % TEuro %
Eigenkapital 9.821 82,2 9.908 79,0
Pensionsrückstellungen 368 3,1 411 3,3
mittel- u. langfristiges Fremdkapital 368 3,1 411 3,3
Steuerrückstellungen 399 3,3 0 0,0
sonstige Rückstellungen 138 1,2 224 1,8
erhaltene Anzahlungen 35 0,3 921 7,3
Verbindlichkeiten a. Liefer-/Leistungen 1.062 8,9 723 5,8
sonstige Verbindlichkeiten 118 1,0 348 2,8
kurzfristiges Fremdkapital 1.752 14,7 2.216 17,7
Gesamtkapital 11.941 100,0 12.535 100,0

Die Eigenkapitalquote beträgt 82,2 % (Vorjahr: 79,0 %). Unter Einbezug des mittel- und langfristigen Fremdkapitals ergibt sich eine Kapitalausstattung von 10.189 TEuro (85,3 %). Unsere Ausstattung mit lang- und mittelfristigen Eigenmitteln kann damit insgesamt als nach wie vor gut und stabil bezeichnet werden.

Die Bestände an chemischen Rohstoffen gilt es unverändert zur inzwischen weitestgehend überwunden Phase extremer Rohstoffknappheiten und Lieferengpässe in einem Mittelmaß zwischen hinreichender Lieferbereitschaft unserer Erzeugnisse sowie einer ausgewogenen Kapitalbindung in unserem Rohstofflager zu halten, so dass kurzfristige Kundenabrufe weiterhin zuverlässig bedient werden können.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

- Marktentwicklung mit dem Fokus auf unser Branchensegment,

- Umsatzentwicklung,

- Jahresergebnis nach Steuern.

Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir insbesondere die vorstehenden Kennzahlen heran.

Wir verweisen bzgl. der Entwicklung dieser Kennzahlen auf die Erläuterungen zur Ertrags- und Finanzlage.

Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren stehen für uns unverändert die nachfolgenden Bereiche im Fokus:

- Umwelt,

- Mitarbeiter,

- Nachhaltigkeit.

Als Chemie-Unternehmen tragen wir eine besondere Verantwortung für die Umwelt. Dieser werden wir nicht nur durch Zertifizierungen im Rahmen unseres Umweltmanagements wie z.B. EMAS (Eco Management and Audit Scheme) gerecht, sondern auch durch ständige unternehmensinterne Neu- und Weiterentwicklungen innerhalb unseres Produktsortiments.

Als mittelständisches Unternehmen bilden unsere Mitarbeiter eine tragende Säule im Rahmen unserer Unternehmenstätigkeit und Wertschöpfung.

Nachhaltigkeit bildet für uns nicht nur in der unternehmerisch wirtschaftlichen Ausrichtung ein Ziel, sondern ist für uns auch in ökologischer umweltbezogener Dimension sowie in Gestalt sozialer Verantwortung ein Dreiklang, dem wir versuchen, gerecht zu werden.

5. Gesamtaussage

Unsere Ertrags-, Finanz-, und Vermögenslage beurteilen wir für das abgelaufene Geschäftsjahr als stabil.

Die Lage und Kostenstruktur an den Beschaffungsmärkten hat sich wieder weitestgehend normalisiert. Es bleibt abzuwarten wie sich eine bereits spürbare, wirtschaftlich schwieriger gestaltende Gesamtsituation im weiteren Verlauf des Geschäftsjahrs 2024 weiter entwickelt.

Uns ist es dabei bisher gelungen, unsere Kapitalstruktur und Finanzlage stabil zu halten, d.h. eine hohe Ausstattung des Unternehmens mit lang- und mittelfristigen Eigenmitteln weiterhin aufrecht zu erhalten.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Unsere Entwicklung innerhalb der chemischen Industrie im Branchensegment Schmierstoffe ist auf ein breites und innovatives Sortiment an eigenen, qualitativ hochwertigen Produkten mit Ausrichtung auf die spezifischen Anforderungen unserer mittelständischen, vorwiegend metallbe- und verarbeitenden Kunden ausgerichtet. Die ständige und stetige Erweiterung und Weiterentwicklung unseres Produktsortiments betreiben wir unternehmensintern in unserem unternehmenseigenen Labor. Wir sind optimistisch, dass es uns dadurch auch in Zukunft gelingen wird, hochwertige Markenprodukte und Lösungskonzepte für die mittelständische Metall- und Werkstoffindustrie anbieten zu können.

Die durch unsere Geschäftstätigkeit bedingten hohen Auflagen im Bereich Umwelt als auch Arbeitsschutz erfüllen wir fortlaufend entsprechend den aktuellen gesetzlichen Erfordernissen, u.a. im Rahmen von turnusmäßigen Audits und Zertifizierungsverfahren, als auch durch darüber hinausgehende, zusätzliche Maßnahmen. Wir sind daher auch für die Zukunft gewappnet, was Marktbarrieren betrifft.

Unsere Produktionsstandorte haben die Kapazitäten und unsere Unternehmensstruktur bietet das Potenzial für ein zukünftig weiterhin gesundes Wachstum im Verbund mit unseren nationalen und internationalen Vertriebspartnern.

Zum Jahreswechsel wurde die 100%-Tochter BEKU OIL GmbH, Deißlingen, mit der ZET-CHEMIE GmbH verschmolzen. Die ehemalige Tochter fungiert nun als Niederlassung mit eigener Lagerhaltung, Logistik und Verwaltung. Die regionale Marktdurchdringung kann dort als hoch bezeichnet werden. Die Zusammenführung der ERP-Systeme konnte ohne negative Auswirkung auf den Kundenstamm im 1. Quartal 2024 umgesetzt werden.

Im ersten Quartal 2024 hat sich der Ifo-Geschäftsklimaindex weiter abgeschwächt. Die Unzufriedenheit bei den Kunden nimmt zu, vor allem weiterhin im Automobilsektor. Wir planen aktuell mit Umsatzsteigerungen, die jedoch vor allem auf die Verschmelzung zurückzuführen sind. Auch der Ausbau der Marktanteile im europäischen Ausland steht im Fokus.

Eine Prognose oder Planung ist weiterhin nur sehr schwer möglich, da die geopolitischen Unsicherheiten weiter das Marktgeschehen bestimmen. Wir streben an, die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres verbessern zu können und gehen davon aus, dass es uns gelingt, unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage weiterhin stabil zu halten.

2. Chancen- und Risikobericht

Die chemische Industrie und die darin beinhalteten Branchen zeichnen sich aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit durch hohe und ständig weitergehende Auflagen insbesondere im Bereich Umwelt als auch Arbeitsschutz aus. Die laufende Erfüllung dieser Auflagen inklusive Zertifizierungen ist mit hohen Aufwendungen und Kosten verbunden. Unsere Immobilien innerhalb der Unternehmensgruppe sowie unsere Produktionsanlagen und Läger an unseren Produktionsstandorten erfüllen dabei sämtliche aktuellen Auflagen und beinhalten Maßnahmen, die darüber hinaus gehen. Wir betrachten uns im Rahmen unseres Risikomanagements diesbzgl. gut aufgestellt.

Die Preiskapriolen aus dem Vorjahr waren 2023 weitestgehend verschwunden, auch die Rohstoffknappheit wurde durch die Ukrainekrise nur bedingt beeinflusst. Die Probleme der Seefahrt im roten Meer können noch nicht vollständig abgesehen werden. Man geht davon aus, dass sich die Verfügbarkeit wieder normalisiert, die Teuerrungsraten durch die längeren Wege der Schiffe aus Fernost sind aber aktuell schwer abzuschätzen.

Die größten Probleme in der Deutschen und Europäischen Industrie sind vor allem auf die Schwächen im Automobilsektor zurückzuführen.

Unsere Vertriebsaktivitäten erstrecken sich weit über den deutschen Markt hinaus. Wir können dabei neben unserem eigenen Vertrieb auf ein nationales und internationales Vertriebsnetzwerk mit langjährigen Vertriebspartnern zurückgreifen. Durch die Verschmelzung mit der BEKU Oil GmbH konnte vor allem in der Region Schwarzwald die Marktdurchdringung deutlich verbessert werden.

Währungsrisiken im Rahmen unserer Auslandsgeschäfte sind wir nicht ausgesetzt. Unser Beschaffungsmarkt bildet im Wesentlichen Deutschland. Unsere Verträge werden in Euro abgewickelt, mit unseren Kunden rechnen wir in Euro ab.

Unser Finanz-, Kreditoren- und Debitorenmanagement ist darauf ausgerichtet, Lieferantenrechnungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu begleichen und Kundenrechnungen innerhalb der gewährten Zahlungsziele einzuziehen.

Vor dem Hintergrund unserer wirtschaftlichen und finanziellen Stabilität sehen wir bislang keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

Wir planen für das Geschäftsjahr 2024 mit einer Steigerung unserer Umsätze und Ergebnisse aufgrund der Verschmelzung mit unserer Tochtergesellschaft.

 

Ehingen, 24.04.2024

Philipp Zimmerhackl, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.504.813,26 5.631.746,25
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 71.049,00 90.792,00
II. Sachanlagen 1.535.342,00 1.642.531,99
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 384.102,00 318.946,00
2. technische Anlagen und Maschinen 789.850,00 904.251,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 361.390,00 346.643,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 72.691,99
III. Finanzanlagen 3.898.422,26 3.898.422,26
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.898.422,26 3.898.422,26
B. Umlaufvermögen 6.371.978,22 6.869.170,21
I. Vorräte 3.143.854,55 2.833.077,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.987.933,42 1.836.818,25
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 20.000,00 20.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.967.933,42 1.816.818,25
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.240.190,25 2.199.274,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 64.009,37 34.510,58
Summe Aktiva 11.940.800,85 12.535.427,04

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.821.059,45 9.908.209,26
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 25.564,59
II. Bilanzgewinn 9.795.059,45 9.882.644,67
B. Rückstellungen 904.479,03 635.331,87
C. Verbindlichkeiten 1.215.262,37 1.991.885,91
Summe Passiva 11.940.800,85 12.535.427,04

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.612.952,06 8.066.843,01
2. Personalaufwand 3.312.134,99 3.355.490,11
a) Löhne und Gehälter 2.878.603,95 2.804.910,38
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 433.531,04 550.579,73
davon für Altersversorgung -28.553,65 -11.131,11
3. Abschreibungen 325.430,83 317.311,82
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 325.430,83 317.311,82
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.549.421,40 2.698.132,24
5. Erträge aus Beteiligungen 2.450.000,00 1.100.000,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.445,45 6.355,75
davon aus verbundenen Unternehmen 200,00 200,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.252.261,44 477.368,43
8. Ergebnis nach Steuern 5.629.148,85 2.324.896,16
9. sonstige Steuern 16.734,07 16.040,07
10. Jahresüberschuss 5.612.414,78 2.308.856,09
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.182.644,67 7.573.788,58
12. Bilanzgewinn 9.795.059,45 9.882.644,67

Anhang

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ZET-CHEMIE GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Ehingen Donau
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Ulm
Register-Nr.: HRB 490329

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kleinstkapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Bilanz wurde nach § 266 HGB gegliedert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren).

Im Berichtsjahr wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften in der Fassung des BilRUG (Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz) angewandt.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 150 Euro werden sofort aufwandswirksam erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800 Euro werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wird.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Netto-Einkaufspreisen unter Beachtung des handelsrechtlichen Niederstwertprinzips bewertet. Sofern die Tageswerte beim Einkauf am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Bei der Herstellung der fertigen Erzeugnisse wurden die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile an Material- und Fertigungsgemeinkosten berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Liquide Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) sind mit dem Nennbetrag bewertet.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 367.685,03 Euro.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Dabei wurden bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB (Anschaffungskostenprinzip) und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB (Realisationsprinzip) nicht angewandt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

C. Angaben zur Bilanz

Pensionsrückstellungen

Für die Pensionsrückstellung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten vor.

Die Berechnung erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode).

Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Heubeck zu Grunde gelegt.

Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelte durchschnittliche Marktzins der vergangenen 10 Jahre angesetzt.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 8.098,00 EUR.

Der Unterschiedsbetrag in Höhe von 8.098,00 EUR ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen 913.769,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte -546.083,97
367.685,03
verrechnete Aufwendungen 16.566,00
verrechnete Erträge -21.810,71
-5.244,71

Verbindlichkeiten und Restlaufzeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten werden aus dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich:

Stand 31.12.2023
TEuro
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
TEuro
Restlaufzeit 1 - 5 Jahre
TEuro
Restlaufzeit > 5 Jahre
TEuro
davon gesichert
TEuro
Art der Sicherheiten
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 35 35 0 0
Vorjahr 921 921 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.062 1.062 0 0 0
Vorjahr 723 723 0 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 118 118 0 0 0
Vorjahr 348 348 0 0 0
Gesamt 1.215 1.215 0 0 0
Vorjahr 1.992 1.992 0 0

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 285 TEuro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

D. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 44,0.

2023
Anzahl
2022
Anzahl
Angestellte 28,0 23,0
Arbeiter/Gewerbliche 16,0 16,0
Gesamt 44,0 39,0

Nachtragsbericht

Mit Verschmelzungsvertrag vom 07.12.2023 wurde die vormalige Tochtergesellschaft, die BEKU Oil GmbH, Deißlingen, mit Wirkung zum 01.01.2024 auf die ZET-CHEMIE GmbH verschmolzen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Ehingen, 24.04.2024

Philipp Zimmerhackl, Geschäftsführer

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 160.320,99 5.093,31 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 160.320,99 5.093,31 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 671.870,55 21.410,58 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.401.444,72 7.499,70 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.686.171,74 164.496,25 79.672,03
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 72.691,99 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 4.832.179,00 193.406,53 79.672,03
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.898.422,26 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 3.898.422,26 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 8.890.922,25 198.499,84 79.672,03
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 165.414,30
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 165.414,30
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 72.691,99 765.973,12
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.408.944,42
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.770.995,96
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -72.691,99 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 4.945.913,50
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 3.898.422,26
Summe Finanzanlagen 0,00 3.898.422,26
Summe Anlagevermögen 0,00 9.009.750,06
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 69.528,99 24.836,31 0,00 0,00 94.365,30
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 69.528,99 24.836,31 0,00 0,00 94.365,30
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 352.924,55 28.946,57 0,00 0,00 381.871,12
2. technische Anlagen und Maschinen 1.497.193,72 121.900,70 0,00 0,00 1.619.094,42
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.339.528,74 149.747,25 79.670,03 0,00 1.409.605,96
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.189.647,01 300.594,52 79.670,03 0,00 3.410.571,50
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.259.176,00 325.430,83 79.670,03 0,00 3.504.936,80
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 71.049,00 90.792,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 71.049,00 90.792,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 384.102,00 318.946,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 789.850,00 904.251,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 361.390,00 346.643,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 72.691,99
Summe Sachanlagen 0,00 1.535.342,00 1.642.531,99
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 3.898.422,26 3.898.422,26
Summe Finanzanlagen 0,00 3.898.422,26 3.898.422,26
Summe Anlagevermögen 0,00 5.504.813,26 5.631.746,25

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.04.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ZET-CHEMIE GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ZET-CHEMIE GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ZET-CHEMIE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ehingen, 24.04.2024

Stumpp & Bohn
Unternehmensberatung und Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Bohn, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.