Stammdaten

Register
Amtsgericht Ludwigshafen a.Rhein (Ludwigshafen) HRB 3379
Eingetragen
22.10.1991
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und HalbwarenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Brennstoffen, Erzen, Metallen und technischen Chemikalien
Gegenstand
Der Handel mit Rohstoffen und Waren jeder Art, insbesondere technische Güter. Dienstleistungen und Vermittlung von Dienstleistungen, Kauf und Verkauf von Grundstücken und Immobilien sowie deren Verwaltung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frederic Renz
seit 20.2.2025
Geschäftsführer
Kim Henrich
seit 20.6.2023
Geschäftsführer
Kai-Uwe Grütter
seit 3.8.2017
Prokura
Marco Melzer
seit 24.5.2013
Prokura
Prokura
Thomas Kübler
seit 30.8.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
200.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kübler GmbH

Ludwigshafen/Rh.

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Lagebericht

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Kübler GmbH ist seit über 34 Jahren im Bereich energiesparende Hallenheizungen etabliert. Unser Kerngeschäft ist, die Anforderungen unserer Kunden aus Gewerbe, Sport und Industrie an die Beheizung ihrer Hallen in energiesparende Konzepte umzusetzen. In diesem Feld ist Kübler seit Jahren Trendsetter und Innovationsführer und zählt zu den marktbestimmenden Unternehmen in Deutschland.

1.2 Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist, die Verfahren zur Erzeugung von immer besseren Infrarotheizungen für Hallen und den dazugehörigen peripheren Komponenten zu entwickeln. Ein Kern unserer Entwicklungstätigkeit war und ist, Forschung und Entwicklung im Bereich der Infrarotmessung zu betreiben und diese Erkenntnisse in noch effizientere Geräte umzusetzen. Hierbei gilt es, bei gleichem Energieeinsatz einen immer höheren Anteil Infrarotwärme anstelle konvektiver Wärme zu erzielen. In diesem Bereich zählt Kübler weltweit zu den Top Know-how-Trägern. Vielfach wurde das Unternehmen für die Errungenschaften seiner Entwicklungen ausgezeichnet. Hierzu zählt, neben vielen anderen Auszeichnungen, zum Beispiel der Bayerische Staatspreis für Innovation, viermal der Innovationspreis des Landes Rheinland-Pfalz sowie als wichtigste Auszeichnung der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für "Deutschlands nachhaltigstes Produkt". In den vergangenen Perioden konnte die Gesellschaft mit zwei Forschungsträgern neue F & E Projekte starten, die unser Kernthema CO 2 neutral zu werden aufgenommen haben. Das Ergebnis dieser Anstrengungen sind zwei völlig neue Geräteserien: der FUTURA und der Maxima Hybrid. Wie erwartet wird die energiepolitische Zukunft von Wasserstoff und Stromgewinnung aus erneuerbaren Quellen bestimmt. Der Futura, der dem Kunden optional auch eine Lichtfunktion bietet, hat eine unglaubliche Resonanz in der Öffentlichkeit erfahren. Im Berichtszeitraum wurde das Gerät bereits mehrfach als Top-Innovation ausgezeichnet. Der Grund für diese vielen Anerkennungen ist, dass das Gerät energieflexibel funktionieren kann. Es kann ebenso mit Strom als auch mit verschiedenen Gasen aus erneuerbaren Quellen betrieben werden. So wurde ein Gerät entwickelt, was sich optimal an die Herausforderungen der Transformation und darüber hinaus anpasst.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben sich die Wachstumsraten des realen BIP von 1,8 % in 2022 und - 0,3 % in 2023 merklich abgeschwächt. Gleichzeit ist die Inflation in Deutschland mit Raten von 6,9 % in 2022 und 5,9 % in 2023 ebenso gestiegen wie das Zinsniveau.

Das branchenbezogene Marktumfeld wird in den letzten Jahren stark durch die Einflüsse neuer Gesetze zum Thema Ressourceneffizienz beeinflusst. Dies führt dazu, dass zusätzliche gesetzliche Anforderungen ein erhebliches Maß an Einfluss auf die Produkte und die Wettbewerbslandschaft ausüben. Gerade hier ist zu erkennen, dass wir mit unserer vorausschauenden Produktentwicklung den Geist der Zeit getroffen haben. Es ist durch ein hohes Maß an Aufklärungsarbeit auch gelungen, die dezentrale Infrarot Technologie im neuen Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden (GEG) zu verankern.

2.2 Geschäftsverlauf

In Anbetracht der anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen (Krieg in Europa, Inflation) blicken wir auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, da wir in der letzten Periode erfolgreich auch große Aufträge am Markt platzieren konnten. Die Ertragssituation bewegt sich weitgehend im erwarteten Rahmen. Unsere Eigenkapitalquote liegt im Berichtsjahr bei 36,9 %.

2.3 Lage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem guten nationalen Geschäft. Der Exportanteil war krisenbedingt auf einem geringen Niveau; hinzu kommt der Einfluss durch den Russland / Ukraine Krieg, der künftige Exporterwartungen nach Osteuropa sehr einschränkt. Eine verlässliche Einschätzung der Auswirkungen dieser Krise bleibt zum Zeitpunkt der Berichterstellung weiterhin sehr schwierig.

2.3.1 Ertragslage

Unsere wesentlichen Ergebnisquellen hängen mit der guten Struktur mittelständischer Wirtschaft zusammen. Diese machen einen hohen Teil an unseren Umsätzen aus und sind dem Trend entsprechend, der zum Thema der Ressourceneffizienz geprägt ist. Weiterhin sind die gestiegenen Energiepreise und auch die gesetzlichen Vorgaben zur Reduzierung des Energieverbrauches gute Rahmenbedingungen.

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres beträgt vor Gewinnabführung T€ 616,4 (Vj.: T€ 809,1).

Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr lässt sich wie folgt darstellen:

Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Rohergebnis 9.192,8 9.132,2 60,6 0,7
Personalaufwand -4.878,8 -4.901,7 22,9 - 0,5
sonstige betriebliche Aufwendungen -3.589,9 -2.886,9 - 703,0 24,4
EBITDA 724,1 1.343,6 - 619,5 - 46,1
Abschreibungen -106,8 -135,2 - 703,0 24,4
Earnings before Interest and Taxes 617,3 1.208,4 - 591,1 - 48,9
Finanzergebnis -8,2 -19,9 11,7 - 58,8
Steuern 7,2 -379,4 386,6 - 101,9
Jahresergebnis 616,3 809,1 - 192,8 - 23,8

Das Rohergebnis veränderte sich infolge des Anstiegs des Rohertrags (4,1 %) aus dem laufenden Geschäft und infolge der Abnahme der sonstigen betrieblichen Erträge (52,8 %).

Der Personalaufwand lag nahezu auf Vorjahresniveau.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um T€ 703,0, davon die Werbe- und Reisekosten um T€ 340,2 und die verschiedenen betrieblichen Aufwendungen um T€ 358,1. Der Anstieg der verschiedenen betrieblichen Aufwendungen resultiert aus Managementaufwendungen. Die weitere Veränderung dieses Postens ergibt sich aus Veränderungen unter T€ 25,0 diverser Kostenarten im Vergleich zum Vorjahr.

Das EBITDA hat sich in Folge der vorgenannten Entwicklungen nahezu halbiert.

Die Abschreibungen nahmen ab, da im Geschäftsjahr ein geringeres Investitionsvolumen als im Vorjahr bestand.

Das EBIT hat sich in Folge der vorgenannten Entwicklungen nahezu halbiert.

Das Finanzergebnis nahm gegenüber dem Vorjahresniveau leicht zu.

Das Steueraufkommen nahm aufgrund des mit der German Heating Technology GmbH geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags ab.

Die Geschäftsführung zeigt sich unter Berücksichtigung der gegebenen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit dem erzielten Jahresergebnis als zufrieden.

2.3.2 Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als nachhaltig stabil zu bezeichnen. Unsere Eigenkapitalquote beträgt 36,9 % (Vj.: 39,1 %). Verbindlichkeiten wurden regelmäßig innerhalb der Zahlungsfristen beglichen, Forderungen im erwarteten Rahmen jeweils innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Unsere Kapitalstruktur erachten wir als solide, wobei unsere Eigenkapitalquote erwartungsgemäß leicht zurückging. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Berichtszeitraum von T€ 7,3 auf T€ 4,4 zurückgegangen. Dem gegenüber stehen Guthaben in Höhe von T€ 764,7 (Vj.: T€ 944,7). Auf Grund unserer Eigenkapitalstruktur und unserer Cash - Flow Situation, müssen wir uns in der Regel nicht an den uns eingeräumten Kreditlinien bedienen. Die eingeräumten Kreditlinien sind jederzeit als ausreichend zu bezeichnen. Unsere nachhaltigen Investitionen in Forschung und Entwicklung beeinflussen das Ergebnis, wobei sich dieser Einfluss im Rahmen unserer Planungen bewegt. Gleichfalls sind die Investitionen in neue Produkte, die den Anforderungen an hohe Energieeffizienz genügen müssen, ein erheblicher Baustein nachhaltiger Existenz. Langfristigere Anlagen sind vollständig, unsere Vorräte zu 71,3 % (Vj.: 81,4 %) durch unser Eigenkapital gedeckt.

Die Liquiditätslage war auch im vergangenen Jahr stabil auf gutem Niveau. Die Kreditlinien mussten im Berichtszeitraum nicht in nennenswerter Höhe in Anspruch genommen werden. Die Zahlungsbereitschaft war jederzeit gewährleistet.

2.3.3 Vermögenslage

Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens hat sich leicht zugunsten des kurzfristig gebundenen Vermögens (92,7 % nach 91,5 % im Vorjahr) verschoben. Die Vermögenslage ist solide.

2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen und die Unternehmenssteuerung folgen einem Budgetierungsprozess, der die wichtigsten Key Performance Indicators (KPI's) liefert, um das Unternehmen zielgerichtet und ergebnisorientiert zu steuern. Die wesentliche finanziellen Leistungsindikatoren sind nach der im Berichtsjahr erfolgten Veränderung der Eigentümerstruktur das EBITDA (earnings before interest, taxes, depreciation and amortization) sowie das EBIT (earnings before interest and taxes).

2.5 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts

Aufgrund der zuvor von uns geschilderten Einschätzung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage und aufgrund der derzeitigen Auftragslage halten wir die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes für gut.

3 Prognosebericht

Im Prognosebericht treffen wir zukunftsbezogene Aussagen aufgrund unserer, hier mitgeteilten Erwartungen. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von unseren Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.

Die Konjunktur im Investitionsgüterbereich bleibt unsicher. Sie ist stark durch politische Rahmenbedingungen, den Krieg in Europa und die Auswirkungen der Inflation beeinflusst. Somit ist es schwierig treffend zu prognostizieren. Die Wirkung neuer Fördermöglichkeiten (BEG) der KfW und des BAfA muss weiter abgewartet werden. Eine Trendwende ist nicht zu erwarten, aber die volatilen Entwicklungen der Energiepreise, der Zinsen und die Fristverkürzung zur CO 2 Neutralität auf 2045 sind im Hinblick auf unsere Produktlandschaft eher von Vorteil. Angesichts der weltweiten Veränderungen, der damit einhergehenden Verunsicherung und auch der erwarteten Abschwächung der Weltwirtschaft sowie der gestiegenen Zinsen rechnen wir mit einer konservativen Investitionshaltung unserer Kunden. Im europäischen Ausland erwarten wir keine Konjunkturverbesserungen, die auf die Investitionsgüterbranche ausstrahlt.

Allerdings erwarten wir, dass das höhere Energiepreisniveau und die politische Klarheit durch das GEG Impulse in Richtung energieeffizientere Technologien im Bestand fördern könnte. Hinzu kommen die neuen Möglichkeiten in der Vermarktung des neuen FUTURA - Gerätes mit seiner Multienergiefähigkeit. Die Markteinführung lässt positive Impulse national und international erwarten.

Der Auftragseingang könnte sich trotz aller Inflation, Zinsentwicklung und Abkühlung im Bereich des Wohnbaus wahrscheinlich mit steigender Tendenz entwickeln, da der Trend nach kurzfristiger Energieeffizienz von den extrem hohen Energiepreisen angetrieben wird. Sanierungen mit unseren Heizungen bringen für den Kunden erfolgreiche, wirtschaftlich wirksame Ergebnisse bedingt durch die hohen Einsparungmöglichkeiten. Bei dem gegenwärtigen Energiepreisniveau sind trotz der Gas- / Strompreisbremse Sanierungen noch deutlich attraktiver. Durch die stark gestiegenen, hohen Energiekosten wird sich die Wirtschaftlichkeit / Amortisationszeit von Investitionen trotz gestiegener Zinsen, in die ohnehin notwendig werdende Energieeffizienz, weiterhin verbessern. Hinzu kommt ganz entscheidend die Möglichkeit der KÜBLER Systeme der Energieflexibilität. Das garantiert dem Kunden eine maximale Investitions- und Betriebssicherheit, da er zwischen dem Betrieb mit Gasen und Strom nach Verfügbarkeit sowie Kostengesichtspunkten wählen kann.

Um eine nachhaltige Unternehmensentwicklung zu gewährleisten und um unserer Rolle als Innovationsführer weiterhin gerecht zu werden, werden wir gleichwohl weiter in hohem Maß in Forschung und Entwicklung investieren. Unser Anspruch ist es auch in Zukunft mit "effizienteren Produkten" die von der Energiewende geforderten Maßgaben zu erfüllen. Hinzu kommt, dass wir mit der neuen Gerätegeneration unseren Kunden die Möglichkeit geben, zwischen den Energieträgern, die Sie einsetzen möchten, zu wählen. Die Themen Energiesparen und Ressourceneffizienz bleiben ein Megatrend, denen wir mit unseren modernen, nachhaltigen Produkten jederzeit Rechnung tragen.

Auch vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, in der Zukunft jederzeit in der Lage zu sein, unseren Zahlungsverpflichtungen erwartungsgemäß und fristgerecht Folge zu leisten.

Für das neue Geschäftsjahr sind keine über das Vorjahresvolumen hinausgehenden Investitionen geplant. Im Bereich der EDV-Soft- und Hardware sind mehrere Ersatzbeschaffungen vorgesehen.

Das Umlaufvermögen und dessen Entwicklung steht regelmäßig in direktem Zusammenhang zur Umsatzentwicklung. Wir planen ein Umsatz, welcher um rd. 38,5 % über dem des letzten Geschäftsjahres liegt. Durch die Ausweitung werden sich die Forderungen, bedingt durch die vereinbarten Zahlungsziele moderat erhöhen.

Die Digitalisierung wird durch die intern aufgesetzten Projekte weiter voranschreiten, um unsere Produktivität weiter zu steigern. Auch die KI wird hierzu bald einen Beitrag leisten. Die daraus resultierenden Einsparungen sollen das Rohergebnis weiter positiv verändern.

Unsere Liquidität wird sich aufgrund unseres strikten Debitorenmanagements weiterhin auf einem stabilen Niveau befinden. Wir beabsichtigen keinerlei Inanspruchnahmen der zur Verfügung stehenden Kreditlinien.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden planmäßig getilgt. Ebenso werden Lieferantenverbindlichkeiten unter Nutzung von Skonti fristgerecht beglichen.

Um das geplante Umsatzwachstum zu erreichen, sind Zugänge im Personalbereich in unterschiedlichen Abteilungen notwendig. Ebenso werden in angemessenem Umfang Gehaltsanpassung erfolgen. Organisatorisch wurde zum 01.09.2023 die neue Funktion der kaufmännischen Leitung eingeführt und erfolgreich besetzt. Geschäftsführer Lutz Happich scheidet zum 31.10.2023 aus unserem Unternehmen aus. Insgesamt erwarten wir, dass der Personalaufwand um ca. 28 % des Vorjahreswerts ansteigt.

Die Abschreibungen liegen voraussichtlich leicht unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2022/2023.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden voraussichtlich leicht steigen. Durch den Personalaufbau werden die Aufwendungen für Fahrzeuge, Versicherungen sowie Reisekosten zunehmen. Für uns wichtige und unverzichtbare Messen werden das Marketingbudget fordern.

Das Zinsergebnis liegt schätzungsweise auf dem Niveau des Vorjahres.

Für das kommende Geschäftsjahr gehen wir davon aus, dass sowohl EBIT als auch EBITDA leicht über dem des Berichtsjahres liegen werden.

Das geplante Jahresergebnis (vor Gewinnabführung) für das Geschäftsjahr 2023/2024 liegt ca. 15% über dem Vorjahreswert. Die ersten Monate im neuen Geschäftsjahr stimmen uns optimistisch, unsere gesteckten Ziele (insbesondere Umsatz und EBIT), trotz Kostensteigerungen beim Material und Personal sowie sonstigen betrieblichen Aufwendungen zu erreichen oder gar zu übertreffen. Die bisherige Auftragslage liegt trotz der zuvor geschilderten, schwierigen Rahmenbedingungen aktuell über Vorjahresniveau.

4 Chancen- und Risikobericht

4.1 Risikobericht

4.1.1 Branchenspezifische Risiken

Unser Geschäft ist im Wesentlichen durch die Investitionsneigung der Wirtschaft geprägt. Ein stabiles Umfeld sorgt immer für eine kontinuierliche Unternehmensentwicklung. Sollte sich die nationale Konjunktur krisenbedingt abschwächen, sind auch bei uns Umsatzrückgänge zu erwarten. Ob dies aber wirklich so zu erwarten ist bleibt offen, denn die gestiegenen Energiekosten wirken hier deutlich gegenläufig und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz lassen die Unternehmen hier deutliche Kosten reduzieren. Grundsätzlich werden die Risiken von uns vorausschauend beobachtet, um ein zeitnahes, adäquates Gegensteuern zu ermöglichen. Hierzu zählt natürlich auch der Krieg zwischen Russland/Ukraine und der Konflikt in Israel sowie die daraus schwer abzusehenden Folgen.

4.1.2 Ertragsorientierte Risiken

Der Wettbewerbsdruck kann bei sinkenden Umsätzen bzw. bei rückgängiger Investitionsneigung der Wirtschaft dazu führen, dass es zu einem erheblichen Preisdruck in der Branche kommt. Die Auslastung von Kapazitäten wird diesen Preisdruck verstärken. Diesen Risiken begegnen wir mit strategischem Einkauf und mehr Fertigungstiefe, um uns anpassungsfähiger für solche Schwankungen zu machen. Hinzu kommen wesentliche Teuerungen für Rohprodukte auf Grund der Inflation und der deutlich erhöhten Energiepreise. Diese werden wir an die Kunden weitergeben können, da diese Entwicklung sich für alle Bereiche abzeichnet. Darüber hinaus bieten unsere Produkte erhebliche Kosten- und Verbrauchsvorteile, sodass wir davon ausgehen können, dass sich das Risikopotenzial in der kommenden Wirtschaftsperiode im Vergleich zum vergangenen Jahr, trotz gestiegener Inflation, nicht wesentlich verändert.

4.1.3 Finanzwirtschaftliche Risiken

Die stabile Situation, unser Eigenkapital und die Liquidität lassen derzeit neben der erkennbaren Inflation keine Risiken erkennen, obwohl durch die Russlandkrise alles volatiler wurde. Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Geschäfte beeinflussen könnten, werden nicht eingegangen.

4.2 Chancenbericht

Unsere hohen Ansprüche an Qualität und Effizienz unserer Produkte haben wir im Berichtszeitraum ausgebaut. Die erneute Auszeichnung mit dem rheinland-pfälzischen Innovationspreis 2022 (auch 2008, 2012 und 2018) ist ein wesentlicher Indikator, der unseren Anspruch auch für Außenstehende plakatiert. Die Veränderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen durch das GEG stellt für uns auch in Zukunft eine Chance dar, da vom Gesetzgeber die hohen Einsparpotentiale anerkannt wurden. So wird es möglich sein, dass wir im Wettbewerb der Hallenheizungen die Vorteile und die Multienergiefähigkeit unserer Technologien (FUTURA) noch stärker in den Vordergrund stellen können. Dies ist sicherlich ein Wettbewerbsvorteil, den wir uns in der kommenden Zeit weiter erschließen können.

Dem Wettbewerb am Markt begegnen wir weiterhin durch ein extrem hohes Maß an Kundenorientierung, Qualität und Produkteffizienz.

4.3 Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Aufgrund unserer nachhaltigen Geschäftspolitik werden Risiken aus Wertpapiergeschäften oder aus Währungsgeschäften nicht eingegangen. Die Gesellschaft verfügt über einen gewachsenen Kundenstamm und über eine solide Reputation am Markt. Forderungsausfälle sind im geringen Maße immer wieder hinzunehmen, aber dennoch fester Bestandteil unserer kalkulierten Risiken. Verbindlichkeiten werden jederzeit innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft zu einem hohen Teil selbst und teilweise über Lieferantenkredite. Die zur Verfügung stehenden Kreditlinien verschiedener Banken werden in der Regel nicht in Anspruch genommen. Der Budgetierungsprozess des Unternehmens deckt alle Anforderungen des Finanzrisikomanagements mit ab und liegt somit in der Aufmerksamkeit der Geschäftsführung, sodass hierdurch eine Sicherung des Unternehmenserfolgs gewährleistet ist. Finanzielle Risiken jeglicher Art werden schnell sichtbar und erlauben dem Management ein adäquates Gegensteuern.

Unser SAP - gestütztes Debitoren - Management hilft, Ausfallrisiken zu minimieren und Bonitätsrisiken schnell sichtbar zu machen. Aufgrund der eher konservativen Risikobereitschaft gelten auch Zug um Zug Zahlungsbedingungen, die Ausfallrisiken erheblich eingrenzen. Vor Vertragsschließung werden grundsätzlich Bonitätsauskünfte über unsere Kunden eingeholt und die Zahlungsbedingungen auf die Bonitätsrisiken angepasst.

4.4 Gesamtaussage

Die Risiken sehen wir im Wesentlichen in der gestiegenen Inflation, einer möglichen Abschwächung der Konjunktur, der energiepolitischen Entwicklung sowie des Kriegs in der Ukraine und dem Konflikt in Israel. Volatile Energiepreise stellen für uns im Gegensatz zu vielen anderen Branchen ein geringeres Risiko dar, da sich der Megatrend der Energieeffizienz deshalb nicht ändert. Die Energiekosten haben sich für fast alle Marktteilnehmer deutlich erhöht. Der politische Handlungsdruck zu fortwährender Energieeffizienz wird unsere Arbeit und unseren Erfolg unterstützen. Die Politik muss weiterhin die internationalen Vereinbarungen zur Reduzierung von CO 2 mit Nachdruck verfolgen, das schließt zunehmend auch Gewerbe und Industrie ein. Der Druck, den Energiekonsum aus verschiedenen Gründen zur reduzieren, ist weiter gestiegen - in unserem Kontext ist das eher als Katalysator zu bewerten. Vor dem Hintergrund unserer nachhaltigen und soliden Geschäftspolitik und ausreichenden Investitionen in die Zukunft, sehen wir uns für die Bewältigung künftiger Risiken gut gerüstet, auch wenn die gegenwärtigen Einflussfaktoren deutlich schwerer zu deuten sind. Derzeit sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

Handelsbilanz

Aktiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Anlagevermögen 293.472,68 321.864,03
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 51.604,00 53.699,00
II. Sachanlagen 178.583,25 204.879,60
III. Finanzanlagen 63.285,43 63.285,43
B. Umlaufvermögen 3.700.131,68 3.446.305,27
I. Vorräte 1.791.153,69 1.432.858,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.144.293,38 1.068.746,33
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 764.684,61 944.699,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 39.152,61 36.078,12
Aktiva 4.032.756,97 3.804.247,42

Passiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.488.576,07 1.488.576,07
I. Gezeichnetes Kapital 102.258,38 102.258,38
II. Kapitalrücklage 315.413,18 315.413,18
III. Gewinnrücklagen 255.645,94 255.645,94
IV. Gewinnvortrag 815.258,57
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00
VI. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 815.258,57
B. Rückstellungen 720.747,68 818.428,25
C. Verbindlichkeiten 1.823.433,22 1.482.395,06
D. Passive latente Steuern 0,00 14.848,04
Passiva 4.032.756,97 3.804.247,42

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2022 - 30.6.2023
EUR
1.7.2021 - 30.6.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.192.851,92 9.132.210,77
2. Personalaufwand 4.878.792,22 4.901.739,56
a) Löhne und Gehälter 3.984.274,99 4.091.409,20
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 894.517,23 810.330,36
davon für Altersversorgung 19.415,99 22.524,85
3. Abschreibungen 106.822,46 135.204,57
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 106.822,46 135.204,57
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.589.898,53 2.886.863,34
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.720,33 539,83
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.921,62 20.418,20
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -14.638,73 369.865,73
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 14.848,04
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 14.848,04
8. Ergebnis nach Steuern 623.776,15 818.659,20
9. sonstige Steuern 7.473,92 9.579,00
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 616.302,23
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 809.080,20
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.406.178,37
13. Ausschüttung 1.400.000,00
14. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 815.258,57

Anhang

1 Angaben zum Unternehmen

Die Kübler GmbH hat ihren Sitz in Ludwigshafen am Rhein. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ludwigshafen unter HRB 3379 eingetragen.

2 Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

3 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer (§§ 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 i.V.m. 255 Abs. 1 HGB). Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen (§ 253 Abs. 3 Satz 3 HGB).

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren), bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert.

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen zwei und 15 Jahren) angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlageverzeichnis als Abgang behandelt.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert (§ 253 Abs. 3 Satz 4 HGB).

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten (§ 253 Abs. 4 HGB) angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB sowie angemessene Kosten der allgemeinen Verwaltung) bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 4 HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind (niedrigerer beizulegender Wert, §§ 253 Abs. 4 i.V.m. 255 Abs. 4 HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Posten "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten" sowie "Eigenkapital" sind zum Nennbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2, 2. Halbsatz HGB). Bei der Bewertung werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen anhand der voraussichtlichen Teuerungsrate (z.B. Gehaltsanpassungen) berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Die Rückstellung für die gesetzliche Aufbewahrungsverpflichtung ist zu einem Festwert angesetzt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

4 Erläuterungen zur Bilanz

Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB gegliedert, die Vorjahreswerte sind jeweils angegeben (§ 265 Abs. 2 HGB). Die Bilanz ist unter Bezugnahme auf § 284 Abs. 1 HGB von Vermerken entlastet worden. Diese Angaben wurden in den Anhang übernommen.

Der Ausweis von Vermögensgegenständen und Schulden der Gesellschaft wurde gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

4.1 Anlagevermögen

Die erforderlichen Angaben sind dem beiliegenden Anlagenspiegel zu entnehmen.

4.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Posten "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" enthalten antizipative Forderungen in Höhe von € 84.562,00 (Vj.: € 86.566,04); in Höhe von € 0,00 (Vj.: € 84.563,00) haben sie eine Restlaufzeit (RLZ) von mehr als einem Jahr und betreffen Steuerforderungen aus einer aktuell noch nicht abgeschlossenen Außenprüfung.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von € 102.966,96 (Vj.: € 160.555,17); sie enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 81.276,41 (Vj.: € 0,00).

4.3 Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wurde nach § 283 HGB mit dem in Euro umgerechneten Nennbetrag von DM 200.000,00 angesetzt. Die Umstellung des gezeichneten Kapitals in Euro steht aus.

Im Bilanzgewinn des Vorjahres ist ein Gewinnvortrag in Höhe von € 815.258,57 enthalten.

4.4 Verbindlichkeiten

Der Posten "Verbindlichkeiten" enthält Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von € 1.823.433,22 (Vj.: € 1.467.504,40) und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von € 0,00 (Vj.: € 14.890,66).

Weitere Angaben zu den Verbindlichkeiten:

Verbindlichkeiten Geschäftsjahr
in Euro
Vorjahr
in Euro
gegenüber Kreditinstituten 4.441,20 7.279,64
- davon RLZ bis zu einem Jahr 4.441,20 7.279,64
- davon RLZ von mehr als einem Jahr 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 804.750,28 308.638,75
- davon RLZ bis zu einem Jahr 804.750,28 308.638,75
- davon gegenüber Gesellschaftern 786.640,20 137.858,77
- davon aus Lieferungen und Leistungen 18.110,08 170.779,98

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ergeben sich aus der Ergebnisabführung (€ 616.302,23; Vj.: € 0,00) und Umsatzsteuern (€ 170.337,97; Vj.: € 137.858,77); die Gesellschafterin ist Organträger, die Kübler GmbH Organgesellschaft.

5 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Vorjahreswerte sind angegeben. Die Angaben, die zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung zu machen sind, sind nach § 284 Abs. 1 HGB in den Anhang aufgenommen worden.

Der Posten "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von € 19.021,80 (Vj.: € 21.147,00).

Aufgrund des am 08.11.2022 mit der German Heating Technology GmbH (Amtsgericht Ludwigshafen HRB 68740) geschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags hat die Gesellschaft ihr Ergebnis an die German Heating Technology GmbH abgeführt.

6 Sonstige Pflichtangaben nach § 285 HGB

6.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen, § 285 Nr. 3a HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von € 3.894.826,18; sie haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von € 596.043,51, von mehr als einem Jahr in Höhe von € 3.298.782,67 und von mehr als fünf Jahren € 1.590.523,68.

6.2 Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer, § 285 Nr. 7 HGB

Im Geschäftsjahr beschäftigte die Gesellschaft 79,25 (Vj.: 82,25) Arbeitnehmer.

Gesamt Pers. Angestellte Pers. Arbeiter Pers.
Durchschnittlich Beschäftigte 79,25 46,00 33,25

6.3 Geschäftsführung, § 285 Nr. 10 HGB

Die Geschäfte des Unternehmens führten während des abgelaufenen Geschäftsjahrs Herr Thomas Kübler, Geschäftsführer (insbesondere Forschung und Entwicklung, Produktion, Personal- und Rechnungswesen, Marketing), Herr Lutz Happich (bis 31.10.2023), Geschäftsführer (Operations) und Herr Kim Henrich (ab 01.03.2023) Geschäftsführer (Vertrieb, After-Sales, Service und Technik).

6.4 Aufstellung zum Anteilsbesitz, § 285 Nr. 11 HGB

Beteiligung
%
Eigenkapital
T€
Ergebnis
T€
Kübler Vesta Kft., Ungarn, Fegyfernek (Stand: 31.12.2022) 100 157,8 36,8

6.5 Mutterunternehmen für den größten Kreis von Unternehmen (§ 285 Nr. 14 HGB)

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Fosun International Limited mit Sitz in Hong Kong. Der Konzernabschluss ist auf der Website der Gesellschaft abrufbar.

6.6 Mutterunternehmen für den kleinsten Kreis von Unternehmen (§ 285 Nr. 14a HGB)

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die German Heating Technology GmbH mit Sitz in Ludwigshafen. Da es sich um einen freiwillig aufgestellten Konzernabschluss handelt, wird dieser nicht offengelegt.

6.7 Passive latente Steuern, § 285 Nr. 30 HGB

Der Bilanzposten entwickelte sich wie folgt:

30.06.2023
Euro
Stand zum 01.07.2022 14.848,04
Zuführung 0,00
Verbrauch -14.848,04
Stand zum 30.06.2023 0,00

6.8 Gewinnverwendungsvorschlag, § 285 Nr. 34 HGB

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn (den zum 30.06.2023 bestehenden Gewinnvortrag) auf neue Rechnung vorzutragen. Hinsichtlich des im Geschäftsjahr erwirtschafteten Jahresüberschusses gilt: Am 08.11.2022 hat die Kübler GmbH mit der German Heating Technology GmbH (Amtsgericht Ludwigshafen HRB 68740) einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Der Unternehmensvertrag wurde am 28.11.2022 in das für die Kübler GmbH beim Amtsgericht Ludwigshafen geführte Handelsregister eingetragen und wirkt ab dem 01.07.2022. Auf die §§ 291 ff AktG wird hingewiesen. Danach entstehende Gewinne hat die Kübler GmbH abzuführen, danach entstehende Verluste hat die German Heating Technology GmbH auszugleichen.

Anlagenspiegel zum 30.06.2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.07.2022
Zugänge
Abgänge
Stand 30.06.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 604.247,14 26.760,00 631.007,14
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 604.247,14 26.760,00 0,00 631.007,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, gundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 73.783,08 73.783,08
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.041.160,49 53.630,86 47.717,06 1.047.074,29
Summe Sachanlagen 1.114.943,57 53.630,86 47.717,06 1.120.857,37
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 63.285,43 63.285,43
Summe Finanzanlagen 63.285,43 0,00 0,00 63.285,43
Summe Anlagevermögen 1.782.476,14 80.390,86 47.717,06 1.815.149,94

Anlagenspiegel zum 30.06.2023

Abschreibungen
Stand 01.07.2022
Zugänge
Abgänge
Stand 30.06.2023
Buchwert 30.06.2023
Buchwert 30.06.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 550.548,14 28.855,00 579.403,14 51.604,00 53.699,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 550.548,14 28.855,00 0,00 579.403,14 51.604,00 53.699,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, gundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 73.781,08 73.781,08 2,00 2,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 836.282,89 77.967,46 45.757,31 868.493,04 178.581,25 204.877,60
Summe Sachanlagen 910.063,97 77.967,46 45.757,31 942.274,12 178.583,25 204.879,60
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 63.285,43 63.285,43
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 63.285,43 63.285,43
Summe Anlagevermögen 1.460.612,11 106.822,46 45.757,31 1.521.677,26 293.472,68 321.864,03

sonstige Berichtsbestandteile

 

Ludwigshafen, den 23.02.2024

Geschäftsführung

Thomas Kübler

Kim Henrich

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.04.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Hinweis nach § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB:

In dem vorstehenden Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Kübler GmbH, Ludwigshafen am Rhein

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Kübler GmbH, Ludwigshafen am Rhein, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kübler GmbH, Ludwigshafen am Rhein, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter -falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lauchringen, den 20.03.2024

Treuhand Hochrhein Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Patrick Stärk, Wirtschaftsprüfer

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