PG VV UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Adomeit seit 16.2.2021 | Geschäftsführer |
Frank Jürgen Zschippig seit 29.3.2020 | Geschäftsführer |
Claudia Steuer seit 10.9.2019 | Prokura |
Marcel Michael Milbich seit 10.9.2019 | Prokura |
Uwe Ruster seit 17.10.2017 | Prokura |
Thomas Busche seit 19.11.2014 | Prokura |
Markus Kipper seit 19.11.2014 | Prokura |
Philipp Anatol Peter Gross seit 19.11.2014 | Geschäftsführer |
Jürgen Rupp seit 19.11.2014 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PG Beteiligungen GmbHSt. IngbertKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018
Konzern-Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2018
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2018Allgemeine Angaben zum KonzernabschlussDie PG Beteiligungen GmbH, St. Ingbert (eingetragen unter der HRB Nr. 101262 im Amtsgericht in Saarbrücken) erstellt einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB). Beide werden im Bundesanzeiger einschließlich des Bestätigungsvermerks offengelegt. Konsolidierungskreis Neben der PG Beteiligungen GmbH, St. Ingbert sind in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 folgende verbundene Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen worden:
1) Anteil, der von der Peter Gross Bau Holding GmbH gehalten wird Im Geschäftsjahr wurden die Anteile der Peter Gross Bau Holding GmbH an der PT Facility GmbH, Mannheim (vorher Protec GmbH) von 90% auf 100% erhöht. Durch die bereits in den Vorjahren erfolgte Vollkonsolidierung wird der Vorjahresvergleich nicht beeinflusst. Die Willi Meyer Bau GmbH, Villingen-Schwenningen entstand am 01.01.2018 durch die rückwirkende Verschmelzung der Meyer GmbH Gartengestaltung, Pflege und Beratung, Villingen-Schwenningen, der Meyer Landschaftsbau GmbH, Villingen-Schwenningen sowie der Meyer Verwaltungs GmbH, Villingen-Schwenningen an die Meyer GmbH Straßen- und Tiefbau, Villingen-Schwenningen und wurde im Geschäftsjahr erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen. Durch die Erstkonsolidierung wird der Vergleich mit dem Vorjahr nur unwesentlich beeinflusst. Für die oben genannten Gesellschaften wird von den Befreiungsmöglichkeiten nach § 264 Abs. 3 bzw. § 264b HGB Gebrauch gemacht. Folgende Unternehmen werden gemäß § 296 Abs. 2 HGB aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen:
1) Anteil, der von der Peter Gross Bau Holding GmbH gehalten wird 2) Angaben zum Nominalkapital in Schweizer Franken (CHF) Konsolidierungsmethoden Auf der ersten Stufe wurde der Peter Gross Bau Holding GmbH Teilkonzern aufgestellt. Dabei wurde die Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte der Tochterunternehmen mit dem jeweiligen anteiligen Eigenkapital auf Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen durch die Peter Gross Bau Holding GmbH vorgenommen. Die Erstkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt zu den folgenden Zeitpunkten: Bahnbau GmbH, St. Ingbert: 1. Januar 2003 Reichle Dolomitstein GmbH, Wallersheim: 31. Dezember 2008 Wilhelm Füssler Bau GmbH, Karlsruhe: 1. Januar 2009 Wörschweiler Sand + Deponie GmbH & Co. KG, St. Ingbert: 1. Januar 2010 Matthias Strobel Bau GmbH & Co. KG, Pfullendorf: 1. August 2011 Theisinger & Probst Bau GmbH, Pirmasens: 1. Juli 2013 AWP Asphaltwerk Pirmasens GmbH & Co. KG, Pirmasens: 1. Oktober 2013 Hastrabau GmbH & Co. KG, Langenhagen: 1. Januar 2016 HGB GmbH, Langenhagen: 1. Januar 2016 PT Facility Management GmbH, Mannheim: 1. August 2016 Willi Meyer Bau GmbH, Villingen-Schwenningen: 1. Januar 2018 Für alle anderen Unternehmenserwerbe erfolgte die Verrechnung zum 1. Januar 1996. Auf der zweiten Stufe erfolgte die Einbeziehung des Peter Gross Bau Holding GmbH Teilkonzerns in den Konzernabschluss der PG Beteiligungen GmbH. Dabei wurden die Buchwerte des Peter Gross Bau Holding GmbH Teilkonzern in den Konzernabschluss der PG Beteiligungen GmbH übernommen, da es sich bei der Einbringung der Mehrheitsbeteiligung an der Peter Gross Bau Holding GmbH in die PG Beteiligungen GmbH um einen Unternehmenszusammenschluss unter gemeinsamer Beherrschung handelt. Insofern wurden im Rahmen der Erstkonsolidierung des Peter Gross Bau Holding GmbH Teilkonzerns keine stillen Reserven aufgedeckt. Aufgrund der Aufstellung des Konzernabschlusses in T€ können sich Rundungsdifferenzen von +/- 1 T€ ergeben. Anteile an assoziierten Unternehmen wurden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die aus der Erstkonsolidierung in 2013 entstandenen passivischen Unterschiedsbeträge betreffend die Theisinger & Probst Bau GmbH und die AWP Asphaltwerk Pirmasens GmbH & Co. KG in Höhe von insgesamt 1.063 T€ wurden im Geschäftsjahr aufgelöst. Im Vorjahr setzte sich der passivische Unterschiedsbetrag wie folgt zusammen:
Der Geschäfts- oder Firmenwert bezüglich der Reichle Dolomitsteinwerk GmbH (Anschaffungskosten 307 T€) aus der Erstkonsolidierung zum 31. Dezember 2008 ergab sich aus unserer ursprünglichen Erwartung zukünftiger Gewinne. Da diese bisher nicht realisiert werden konnten, wurde der Firmenwert in 2018 i.H.v. 102 T€ außerplanmäßig abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert bezüglich der Wilhelm Füssler Bau GmbH aus der Anteilserhöhung auf 100% zum 1. Januar 2017 ergibt sich in Erwartung zukünftiger Gewinne. Der Firmenwert (Anschaffungskosten 89 T€) wird über 10 Jahre abgeschrieben, da dies der geschätzten Nutzungsdauer entspricht. Der Geschäfts- oder Firmenwert bezüglich der Willi Meyer Bau GmbH aus der Erstkonsolidierung zum 1. Januar 2018 repräsentiert die künftige Gewinnerwartung und wird über 8 Jahre abgeschrieben, da dies der geschätzten Realisationsdauer entspricht. Die Konzernforderungen und -verbindlichkeiten sowie Umsätze mit verbundenen Unternehmen und alle entsprechenden Aufwendungen und Erträge wurden, soweit sie auf einbezogene Unternehmen entfielen, konsolidiert. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen zwischen verbundenen Unternehmen wurden eliminiert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten, die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, jeweils abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Die Abschreibungen werden linear unter Zugrundelegung der für das Baugewerbe maßgeblichen Abschreibungssätze vorgenommen. Die Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt über einen Zeitraum zwischen 3 bis 5 Jahren, bei Sachanlagen zwischen 3 bis 15 Jahren. Die Abschreibung erfolgt pro rata temporis. Die Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB um die Posten "Vorratsgrundstücke", "Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften", "Forderungen gegen Gesellschafter", "Forderungen gegen nahestehende Unternehmen", "Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften" und "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" erweitert. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Sofern den Finanzanlagen ein niedrigerer Wert beizulegen ist, kommt dieser zum Ansatz. Zuschreibungen auf den Beteiligungsbuchwert werden vorgenommen, wenn die Gründe für den niedrigeren Wertansatz nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB nicht mehr bestehen. Bau-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Einstandspreisen abzüglich eines Abschlags für gebrauchte Gegenstände bewertet. Für Rüst- und Schalungsteile wird ein Festwert gebildet. Dieser beträgt 1,3 Mio. €. Die Bewertung von Vorratsgrundstücken erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten. Die unfertigen Bauleistungen werden mit den Herstellungskosten bewertet. Soweit die vertraglichen Leistungswerte unter den Herstellungskosten liegen, werden Bewertungsabschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Leistungswerte werden anhand von Eingangsrechnungen, Abschlagsrechnungen und Leistungsmeldungen ermittelt. Die Herstellungskosten enthalten die unmittelbar über die Baustellenkonten erfassten Fertigungs- und Materialkosten, Kosten für die Inanspruchnahme der Hilfsbetriebe (Werkstatt, Fuhrpark) sowie angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten, des Werteverzehrs des Anlagevermögens und Gerätemieten. Auf eine Aktivierung von anteiligen Verwaltungsgemeinkosten wurde wie in Vorjahren verzichtet. Die erhaltenen, dem Baufortschritt entsprechenden Anzahlungen werden offen von den unfertigen Bauleistungen abgesetzt. Bei diesen erhaltenen Anzahlungen handelt es sich nicht um Vorauszahlungen, die noch keine Verwendung gefunden haben oder vertragsgemäß bis zur Verwendung auf besonderen Bankkonten verwahrt werden. Gewinnanteile aus Arbeitsgemeinschaften werden vereinnahmt, wenn die Arbeitsgemeinschaft abgeschlossen ist oder bei laufenden Arbeitsgemeinschaften, soweit die Gewinnanteile der Verminderung bisher eingebuchter Verlustanteile dienen. Die sich aus Zwischenergebnissen ergebenden Verlustanteile werden in voller Höhe berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert bzw. zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Einzelwertberichtigungen bilanziert. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde nicht in Anspruch genommen und daher wurden keine latenten Steuern aus den Einzelabschlüssen der konsolidierten Unternehmen aktiviert. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus dem Bewertungsunterschied bei den Pensionsrückstellungen zwischen Handels- und Steuerbilanz und betragen bei Steuersätzen von 15 % bzw. 30 % in Summe 225 T€. Aus Konsolidierungsmaßnahmen resultierende Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertumsätzen der Vermögensgegenstände, Schulden oder Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätzen, die sich in Folgejahren voraussichtlich wieder abbauen, werden (bei einer künftigen Steuerentlastung) durch Bildung aktiver latenter Steuern bzw. (bei einer künftigen Steuerbelastung) durch Bildung passiver latenter Steuern berücksichtigt. Auf die aus der Zwischengewinneliminierung im Anlagevermögen resultierenden Differenzen wurden unter Zugrundelegung eines Steuersatzes von 30 % latente Steuern in Höhe von 68 T€ aktiviert. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) bewertet. Für die Ermittlung der handelsrechtlichen Werte liegen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Der ermittelte Betrag wird pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins der letzten zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Diskontierung erfolgte mit einem Zinssatz von 3,21 %, wesentliche weitere Parameter waren eine Fluktuation von 1,75 % sowie ein Rententrend von 1,00 %. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt eine Abzinsung. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel, welcher diesem Anhang als Anlage beigefügt ist, dargestellt. Unter den Finanzanlagen weist der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018, neben den nach § 296 Abs. 2 HGB nicht einbezogenen Tochterunternehmen, im Wesentlichen folgende Beteiligungen an assoziierten Unternehmen aus:
Die oben aufgeführten Unternehmen werden aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht nach der Equity-Methode bewertet. Eine Einbeziehung dieser Unternehmen nach der Equity-Methode hätte nur unwesentliche Auswirkungen auf die Höhe des Konzernjahresergebnisses, weil die jeweiligen Jahresergebnisse zum Großteil bereits im Jahresergebnis der Peter Gross Bau Holding GmbH und damit auch im Konzernergebnis enthalten sind. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Lieferungen und Leistungen, gegenseitige Verrechnungen sowie Ansprüche aus Gewinnausschüttung. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Finanzmittelfonds nach DRS 21 setzt sich ausschließlich aus dem Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt 5.040 T€ und ist vollständig erbracht. Das Genussrechtskapital in Höhe von insgesamt 4 Mio. € wird in voller Höhe von Philipp Gross gehalten und in Übereinstimmung mit der Stellungnahme des Hauptfachausschusses der Wirtschaftsprüfer IDW HFA 1/1994 im Eigenkapital ausgewiesen. Rückstellungen Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (4.586 T€) und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (5.039 T€) beträgt 453 T€. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (42.227 T€; i. Vj. 47.553 T€), für Personalaufwendungen (6.893 T€; i. Vj. 6.184 T€), für Gewährleistungsverpflichtungen (3.727 T€; i. Vj. 2.645 T€) sowie für andere Aufwendungen im Zusammenhang mit dem laufenden Geschäft. Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Globalzession von Forderungen und Sicherungsübereignung der finanzierten Anlagengegenstände gesichert. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse bestehen in Form einer gesamtschuldnerischen Haftung für Arbeitsgemeinschaften. Ferner haftet die Peter Gross Bau Holding GmbH als Gesellschafterin der Projektgemeinschaft Einkaufs- und Dienstleistungszentrum Merzig GbR, Merzig, in unbeschränkter Höhe. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme ist gering aufgrund der vorhandenen Vermögensgegenstände bei den Arbeitsgemeinschaften und der Projektgemeinschaft, die die Verpflichtungen abdecken bzw. übersteigen. Es bestehen kurzfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 5.581 T€. Diese betreffen Fremdmieten, EDV-Mieten sowie Wartungskosten und ähnliche Verpflichtungen und betreffen das Geschäftsjahr 2019. Die Verträge haben branchenübliche Restlaufzeiten zwischen 3 und 10 Jahren. Darüber hinaus besteht eine Nießbrauchsverpflichtung gegenüber einer nahestehenden Person. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 11.506 T€ (i. Vj. 5.988 T€). Davon stellten 8.214 T€ (i. Vj. 2.639 T€) periodenfremde Beträge dar, bestehend aus folgenden Positionen: Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 1.539 T€ (i. Vj. 1.378 T€), Buchgewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens von 2.688 T€ (i. Vj. 778 T€), Schadenersatz und Versicherungsentschädigungen von 2.719 T€ (i. Vj. 184 T€), Auflösung des passivischen Unterschiedsbetrages aus der Kapitalkonsolidierung von 1.063 T€ (o. Vj. 0 €), Auflösung von Rückstellungen von 176 T€ (i. Vj. 177 T€) und sonstigen periodenfremden Erträgen von 29 T€ (i. Vj. 122 T€). Darüber hinaus betreffen die sonstigen betrieblichen Erträge i.H.v. 1.678 T€ (i.Vj. 1.668 T€) die PKW-Überlassung, i.H.v. 1.165 T€ (i. Vj. 1.143 T€) die konsolidierungstechnischen Erträge, i.H.v. 315 T€ (i. Vj. 393 T€) die Erstattung der Auszubildendenvergütung sowie i.H.v. 134 T€ (i.Vj. 145 T€) die sonstigen Erträge. Personalaufwand Die Personalaufwendungen betreffen in Höhe von 143 T€ Aufwendungen für Altersversorgung (i. Vj. 174 T€). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Beträge in Höhe von 2.144 T€ (i. Vj. 3.236 T€). Diese betreffen mit 1.106 T€ (i. Vj. 3.158 T€) die Zuführung zu den Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, mit 146 T€ (i. Vj. 32 T€) die Buchverluste aus Anlagenabgängen, mit 890 T€ die aufwandswirksame Vorjahreskorrekturen, sowie mit 2 T€ die sonstigen periodenfremden Aufwendungen (i.Vj. 46 T€). Sonstige AngabenDie durchschnittliche Zahl der Beschäftigten betrug:
Die Geschäftsführung erfolgt durch den kaufmännischen Geschäftsführer, Herrn lic. oec. Philipp Gross und den technischen Geschäftsführer, Herrn Dipl.-Ing. Steffen Walter. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet. Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den zum 31. Dezember 2018 ausgewiesenen Jahresfehlbetrag des Mutterunternehmens von -483.766,72 € zusammen mit dem Verlustvortrag in Höhe von 158.995,12 € auf neue Rechnung vorzutragen. Die Honorare des Abschlussprüfers belaufen sich auf 205 T€ für die Jahres- und Konzernabschlussprüfung und 160 T€ für Steuerberatungs- und sonstige Beratungsleistungen.
St. Ingbert, den 13. Juni 2019 lic.oec. Philipp Gross Dipl.-Ing. Steffen Walter Konzernkapitalflussrechnung 2018
Entwicklung des Konzerneigenkapitals 2018
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20181. Grundlagen des KonzernsDie Baugruppe Peter Gross ist ein Familienunternehmen, dessen breitgefächertes Leistungsspektrum alle Sparten des Hoch- und Tiefbaus umfasst und durch umfangreiche Aktivitäten auf den Gebieten Bau-, Roh- sowie Wertstoffe ergänzt wird. Neben der umfangreichen Produktpalette ist ein breites Netz an Standorten und Niederlassungen eine weitere Grundlage des Unternehmenserfolges. Mit den Niederlassungen, Tochter- und Beteiligungsgesellschaften ist die Baugruppe Peter Gross im Süden Deutschlands verwurzelt und über bundesweite Bauvorhaben immer in der Nähe der Kunden präsent. Zu den wesentlichen Zweigniederlassungen der Baugruppe gehören die Zweigniederlassungen der Peter Gross Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG in Stuttgart (2018: 47 Mio. € Umsatz und 25 Mitarbeiter), in Pfungstadt (2018: 14 Mio. € Umsatz und 63 Mitarbeiter) und in Kaiserslautern (2018: 8 Mio. € Umsatz und 63 Mitarbeiter). Das Mutterunternehmen PG Beteiligungen GmbH ist für das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Personen- und Kapitalgesellschaften zuständig. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und -branchenbezogene Rahmenbedingungen "2018 hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Die Bauunternehmen haben zum Jahresende - auch dank einer vergleichsweise guten Witterung - die Drehzahl noch einmal merklich erhöht und die Umsätze weiter gesteigert." Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die in der neuesten Ausgabe des Aktuellen Zahlenbildes veröffentlichten Konjunkturindikatoren für die Bauwirtschaft. Demnach hätten die Betriebe des Bauhauptgewerbes 2018 einen baugewerblichen Umsatz von 127 Mrd. Euro erwirtschaftet, das seien 11,3 % mehr als 2017. Der HDB hatte ursprünglich ein nominales Plus von 6 % prognostiziert. Trotz der 2018 stärker gestiegenen Preise, zu denen Kostensteigerungen bei Bauprodukten und die deutliche Tariflohnerhöhung maßgeblich beigetragen hätten, wäre immer noch ein Zuwachs von real 5,4 % geblieben. "Um die zusätzliche Produktion zu stemmen, haben die Baubetriebe ihren Personalbestand um 25.000 auf 837.000 Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2018 aufgestockt. Damit hat die Branche seit dem Tiefpunkt im Jahr 2009 mehr als 130.000 neue Stellen geschaffen", beschrieb Babiel die Arbeitsmarktsituation am Bau. Babiel: "Auch für das laufende Jahr sind die Aussichten vielversprechend - immerhin hat der Auftragseingang * 2018 um 10,0 % zugelegt. Für Dezember haben die Baubetriebe (im Vergleich zum Vorjahresmonat) ein weiteres Plus von 10,2 % gemeldet - und das obwohl ihnen zwei Arbeitstage weniger zur Verfügung standen als im Dezember 2017." Auch im Vergleich zum Vormonat seien die Aufträge nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (arbeitstäglich-, saison- und preisbereinigt) deutlich gestiegen (+ 13,2 %). Dieser starke Anstieg sei maßgeblich auf Großaufträge - insbesondere im Tiefbau - zurückzuführen. Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes und des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie e.V. *) Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten 2.2 Geschäftsverlauf des Konzerns 2.2.1 Ertragslage Wie bereits in den Vorjahren konnte der Konzern positive Ergebnisse erwirtschaften. Die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren, mit denen wir unseren Konzern steuern, sind die Bauleistung und der Konzernjahresüberschuss. Die Gesamt-Bauleistung inklusive anteiliger Bauleistungen aus Arbeitsgemeinschaften und Beteiligungen belief sich auf 541.734 T€, was eine Steigerung gegenüber 2017 (482.479T€) um 12 % bedeutet. Damit haben wir unseren im Vorjahr angestrebten Zielwert von 500 Mio. € um ca. 42 Mio. € übertroffen. Die Bauleistung leitet sich wie folgt ab:
Im Jahr 2018 werden insgesamt Umsatzerlöse von 452.292 T€ (i. Vj. 292.289 T€) sowie Bestandserhöhungen von 393 T€ (i. Vj. 93.534 T€) ausgewiesen. Die Materialaufwendungen sind aufgrund der gestiegenen Konzernbauleistung ebenfalls von 271.436 T€ auf 313.207 T€ gestiegen. Der Personalaufwand erhöhte sich aufgrund von Gehaltssteigerungen und der gestiegenen Anzahl der Beschäftigten von 72.300 T€ auf 81.841 T€. Die Mitarbeiterzahl (inkl. Auszubildender, ohne Beteiligungsgesellschaften) beträgt im Konzern per 31.12.2018 1.280 Mitarbeiter (i. Vj. 1.052). Die planmäßigen Abschreibungen lagen im Jahr 2018 bei 9.247 T€ gegenüber 6.296 T€ im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von 18.550 T€ im Vorjahr auf 27.332 T€ erhöht. Im Jahr 2018 wurden Zinserträge von 1.789 T€ (i. Vj. 217 T€) erzielt, denen Zinsaufwendungen von 3.011 T€ (i. Vj. 2.022 T€) gegenüberstehen. Aus unseren Beteiligungen konnten wir ein Ergebnis in Höhe von insgesamt 4.245 T€ (i. Vj. 3.832 T€) realisieren. Der Konzernjahresüberschuss beträgt (vor Fremdanteilen) 25.490 T€ (i. Vj. 17.462 T€). Damit konnten wir unsere im Vorjahr aufgestellte Planung um einiges übertreffen. Das Ergebnis nach Steuern ist von 17.727 T€ auf 25.736 T€ gestiegen. 2.2.2 Finanzlage Der Finanzmittelfonds hat sich von 41.903 T€ auf 52.347 T€ erhöht. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug 25.493 T€. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit beträgt 3.265 T€. Den Beteiligungserträgen und erhaltenen Zinsen von insgesamt 6.055 T€ sowie den Einzahlungen aus Anlagenverkäufen von 3.048 T€ standen Auszahlungen in Höhe von 12.368 T€ entgegen. Der Finanzmittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit betrug 11.784 T€ und resultierte aus der Darlehenstilgung in Höhe von 25.667 T€, der Aufnahme zusätzlicher Darlehen von 17.194 T€, den gezahlten Zinsen von 3.011 T€ sowie der Dividendenauszahlung von 300 T€. Insgesamt ergibt sich daraus ein Anstieg des Finanzmittelfonds um 10.443 T€. Die Liquiditätslage ist gut, so dass die Lieferanten- und Subunternehmerrechnungen durchgehend mit Skonto bezahlt werden konnten. Die gerade für das Generalunternehmergeschäft hohen und wichtigen Ausführungs- und Gewährleistungsavale konnten jederzeit zur Verfügung gestellt werden. 2.2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 31.12.2018 um 41.316 T€ auf 239.424 T€. Ursächlich dafür sind im Wesentlichen der Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von 13.524 T€, der Anstieg des Finanzmittelfonds um 10.443 T€, der Anstieg der Vorräte von 9.589 T€ sowie der Anstieg des Anlagevermögens um 7.584 T€. Die Bewertungsansätze der Vorjahre wurden beibehalten. Auf die Aktivierung von Verwaltungsgemeinkosten wurde verzichtet. Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital des Konzerns von 63.165 T€ auf 76.054 T€. Damit beträgt das Eigenkapital 31,8 % (i. Vj. 31,9 %) der Bilanzsumme. Gründe für den Anstieg um 12.889 T€ waren im Wesentlichen der Konzernjahresüberschuss in Höhe von 20.326 T€ sowie der Abgang der nicht beherrschenden Anteile von 13.215 T€. Im Gegenzug zum Rückgang der nicht beherrschenden Anteile erhöhte sich die Kapitalrücklage um 6.078 T€. Die Rückstellungen haben sich um 6.161 T€ auf 82.402 T€ erhöht. Die Verbindlichkeiten stiegen von 57.639 T€ auf 80.960 T€ an. Ursächlich dafür waren im Wesentlichen die um 17.189 T€ höheren erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, die um 10.440 T€ gestiegenen sonstigen Verbindlichkeiten sowie die um 8.473 T€ gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 2.2.4 Gesamtaussage zur Lage des Konzerns Insgesamt verlief das Geschäftsjahr 2018 zufriedenstellend. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht3.1 Prognose-, Chancen- und Risikobericht Bauprognose 2019 Wir sind für 2019 entsprechend zuversichtlich. Wir erwarten, dass sich das Wachstum der Bautätigkeit im neuen Jahr auf hohem Niveau fortsetzen wird. Für 2019 gehen wir von einem nominalen Umsatzplus von 6 % aus. Der Umsatz erreicht damit einen Wert von 128 Mrd. Euro. Damit einher geht auch ein weiterer Beschäftigungsaufbau mit einer Steigerung auf 850.000 Erwerbstätige. Der Wirtschaftsbau wird nach unserer Einschätzung im neuen Jahr den schwieriger gewordenen gesamtkonjunkturellen Rahmenbedingungen trotzen. Die Rücknahme der Wachstumserwartungen an das Bruttoinlandsprodukt für 2019 auf rd. 1,5 % geht vor allem zu Lasten der Exportwirtschaft. Betroffen wäre die deutsche Bauwirtschaft erst dann, wenn deutsche Industrieunternehmen aufgrund verschlechterter Absatzerwartungen im Ausland ihre Investitionen - darunter auch in Bauten - im Inland zurückfahren würden. Dafür gibt es aber bislang noch keine Anzeichen. Nach langen Jahren der Investitionszurückhaltung zeigt sich auch bei der öffentlichen Hand ein deutliches Wachstum. Vorreiter war der Bund, der von 2014 bis 2017 die Investitionslinie Verkehr von 10,3 auf 13,3 Mrd. Euro steigerte. Diese Entwicklung setzt sich auch in der neuen Legislaturperiode fort. Für 2018 und 2019 ist eine weitere Zunahme der Verkehrswegeinvestitionen um 1 Mrd. Euro bzw. 250 Mio. Euro in die Haushalte eingestellt. Mittlerweile haben auch die Länder ihre anhaltend gute Haushaltslage für eine Ausweitung ihrer Bautätigkeit genutzt. Sorgenkind bleiben für uns allerdings die Kommunen mit einem Anteil von gut 50 % an den staatlichen Bauinvestitionen. Anders als bei Bund und Ländern liegen die Nettoinvestitionen - also die Bruttoinvestitionen abzüglich der kalkulatorischen Abschreibungen - mit rd. 7 Mrd. Euro deutlich im roten Bereich. Die kommunale Infrastruktur wird also immer noch auf Verschleiß betrieben, auch wenn manche Kommunen laut Deutschem Städtetag ihre Investitionen ausweiten wollen. Wir halten also fest: Die deutsche Bauwirtschaft ist insgesamt in einer sehr guten Verfassung und auf dem Weg, ihre Kapazitäten weiter an die steigende Nachfrage anzupassen. Wir sind uns sehr wohl bewusst, dass uns dies vor große Herausforderungen stellt. Aber wir haben auch in der Vergangenheit bewiesen, dass wir sehr wohl handlungsfähig sind. Allgemeine Bauzeitung; Peter Hübner, Präsident Hauptverband der Deutschen Bauindustrie Wir gehen davon aus, dass die dargestellten Prognosen für die Baubranche auch für unseren Konzern gelten. 3.2 Risikomanagement sowie Chancen- und Risikobericht In seiner unternehmerischen Tätigkeit eröffnet sich die Baugruppe Peter Gross Chancen und geht Risiken ein. Beides muss sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Der Geschäftserfolg ist davon abhängig, dass die eingegangenen Risiken beherrscht werden und die Chancen überwiegen. Zu diesem Zweck haben wir ein Risikomanagement eingerichtet. 3.2.1 Risikomanagement Das Risikomanagement des Konzerns zielt darauf ab, Signale einer drohenden Gefahr frühzeitig zu erkennen und diese Risiken greifbar und damit steuerbar zu machen. In einem rollierenden Prozess erfolgt die Analyse möglicher Risiken und deren Einflussfaktoren. Die potenziellen Risiken werden zunächst identifiziert und nach ihren Auswirkungen auf den Erfolg des Unternehmens unter Berücksichtigung deren Eintrittswahrscheinlichkeit so weit wie möglich quantifiziert. Die Koordination des Risikomanagements erfolgt durch die Geschäftsleitung. Dabei setzt der Konzern auf einem projektbezogenen Baustellen- und Akquisitionscontrolling auf. Unterstützt wird sie dabei durch die zentrale Administration sowie durch das Unternehmenscontrolling. Das Controlling verfolgt die Umsetzung der operativen Planungen auf allen betrieblichen Ebenen. Mit Abweichungsanalysen werden zweckmäßige Ansatzpunkte für Steuerungsmaßnahmen gefunden und Entscheidungen zu Zielerreichungen eingeleitet. Operativ abgerundet wird das Risikomanagement durch regelmäßig stattfindende Risiko- und Planungsmeetings. 3.2.2 Risiken Die Baugruppe Peter Gross ist insbesondere den folgenden Risiken ausgesetzt: Umfeldrisiken Der Konzern ist von der allgemeinen konjunkturellen Lage und der Entwicklung der Märkte abhängig, in denen er tätig ist. Der Wettbewerb auf unseren Märkten ist erheblich. Die Änderung gesetzlicher Vorschriften, beispielsweise des Steuerrechts, könnte unseren Ertrag belasten. Zur Beherrschung dieser Risiken analysieren wir regelmäßig, wie sich unsere rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entwickeln und ob wir in unseren Geschäftsfeldern wettbewerbsfähig sind. Leistungsrisiken Ferner bestehen Risiken aus der Erbringung unserer Leistungen, da bei der Planung und Durchführung insbesondere komplexer Großprojekte für uns Kalkulations- und Ausführungsrisiken bestehen. Verluste bei Großaufträgen können das Ergebnis des Konzerns erheblich belasten. Die Beherrschung dieser Risiken ist eine wesentliche Aufgabe der für das jeweilige Projekt verantwortlichen Bauleiter, die durch das zentrale Projektcontrolling unterstützt werden. Finanzielle Risiken Finanzwirtschaftliche Risiken überwachen wir mit bewährten Kontroll- und Steuerungsinstrumenten, die eine zeitnahe und transparente Berichterstattung ermöglichen. Das Berichtswesen des Konzerns gewährleistet eine regelmäßige Erfassung, Analyse, Bewertung und Steuerung finanzieller Risiken durch den Zentralbereich Rechnungswesen. In diese Betrachtungen sind alle relevanten Tochterunternehmen, Beteiligungsgesellschaften und Arbeitsgemeinschaften einbezogen. Rechtliche Risiken Juristische Auseinandersetzungen entstehen fast ausschließlich aus unserer Leistungserbringung insbesondere im Projektgeschäft. Kontroversen mit einem Auftraggeber beziehen sich zumeist auf unsere Verfügung, behauptete Mängel unserer Leistung oder Verzögerungen in der Fertigstellung eines Projekts. Wir sind bestrebt, gerichtliche Auseinandersetzungen nach Möglichkeit zu vermeiden. Dieses Ziel ist jedoch nicht immer zu erreichen, so dass wir naturgemäß an Gericht- bzw. Schiedsgerichtsverfahren beteiligt sind. Deren Ausgang lässt sich nicht mit Sicherheit vorhersagen. Dennoch gehen wir nach sorgfältiger Prüfung davon aus, dass für alle Rechtsstreitigkeiten ausreichende bilanzielle Vorsorge getroffen wurde. 3.3 Chancen Wachstumschancen Chancen ergeben sich für uns zunächst im organischen Wachstum. Durch unsere lokale Präsenz sind wir im süddeutschen Raum verwurzelt und können unsere Kunden über bundesweite Bauvorhaben immer von unserer Leistungsfähigkeit überzeugen. Das Wachstum bietet durch die Degression fixer Kosten ferner die Chance zur Realisierung von Skaleneffekten. Konjunkturelle Chancen Ferner dürften sich aus der Verbesserung unserer wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Chancen bzgl. der Verbesserung unserer Geschäftsentwicklung ergeben. Die konjunkturelle Situation in Deutschland ist weiter stabil, aktuell ist ein hohes Niveau von Konsum und Investitionen zu verzeichnen. Auch in Zukunft wird sich der Konzern auf die Produktionsfelder Gewerbe-, Industrie-, Straßen- und Tiefbau sowie auf schlüsselfertige Baumaßnahmen regional und überregional konzentrieren. Die Baugruppe Peter Gross plant 2019 ein Volumen von 15,5 Mio. € in neue Geräte und Maschinen zu investieren. Der Auftragsbestand zum 31.12.2018 in Höhe von 671 Mio. € lässt eine Bauleistung in 2019 von ca. 600 Mio. € (inkl. Beteiligungen) erwarten. Die Gewerbe- und Industriebauaktivitäten müssen sich auch in diesem Jahr einem intensiven Wettbewerb stellen. Hierfür ist der Konzern personell und akquisitorisch gerüstet, so dass die Geschäftsleitung auch für das Geschäftsjahr 2019 mit einem leicht steigenden Konzernergebnis und steigenden Umsätzen rechnet.
St. Ingbert, den 13. Juni 2019 lic.oec. Philipp Gross Dipl.-Ing. Steffen Walter Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Konzernabschluss wurde von Erleichterungsvorschriften Gebrauch gemacht. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die PG Beteiligungen GmbHPrüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der PG Beteiligungen GmbH und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2018 der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der PG Beteiligungen GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 und - vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern den nicht tatsächlichen oder rechtlichen Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. - holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. - beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Dillingen, den 14.06.2019 W+ST
WIRTSCHAFTSPRÜFUNG AG & CO. KG
Andrea Treib, Wirtschaftsprüferin Frank Jung, Wirtschaftsprüfer |
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