Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 8112
Vorher
C A G O Camping-Großhandels GmbH
Eingetragen
17.9.1987
Branche
Gashandel durch RohrleitungenHerstellung von IndustriegasenSpeichern von Gas zu Versorgungszwecken
Gegenstand
der Vertrieb von Gasen aller Art und deren Dienstleistungen, der Handel mit Gasgeräten sowie die Lieferung, Montage und Wartung von Gasversorgungsanlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Ernst
seit 14.9.2023
Geschäftsführer
Torsten Krause
seit 7.7.2005
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

99.99% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
74.00%
25.99%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Andreas Ernst
Dortmund
222.000 €
74.00%
Eva Ernst
Dortmund
77.970 €
25.99%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Cagogas GmbH

Dortmund

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Cagogas GmbH ist als Großhändler im Flüssiggasgeschäft tätig. Verkehrsgünstig gelegen in Dortmund-Brackel verfügt das Unternehmen über eine moderne Propangasabfüllanlage. Von dort werden Kunden mit Propangas in Flaschen marktgängiger Größen beliefert. Die Belieferung erfolgt mit eigenen LKWs und per Spedition bundesweit, entweder ab Lager Dortmund oder mit Hilfe von Vertriebspartnern, mit denen kooperiert wird. Neben Propangas werden technische und medizinische Gase sowie Kohlensäure vertrieben. In einer Gasflaschenregenerierungsanlage werden gebrauchte Propangasflaschen für die erneute Inbetriebnahme aufbereitet.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaft

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank im Jahr 2023 um 0,3 %. Dieser Rückgang wurde durch verschiedene Faktoren verursacht, darunter die anhaltenden Folgen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine, die hohe Inflation und die weltwirtschaftliche Schwäche.

Die privaten Konsumausgaben gingen 2023 preisbereinigt um 1,1 % zurück. Dies war hauptsächlich auf den kräftigen Anstieg der Verbraucherpreise zurückzuführen, der die Kaufkraft vieler Haushalte deutlich dämpfte. Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt bei 5,9 %. Auch die staatlichen Konsumausgaben verminderten sich mit dem Wegfall von pandemiebedingten Sonderausgaben.

Nach Informationen des Deutschen Verbandes Flüssiggas (DVFG e.V.) war die Gesamtbilanz des deutschen Flüssiggasabsatzes in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 10,2 % rückläufig. Als Gründe werden genannt der milde Winter, Energiesparmaßnahmen der privaten Haushalte und das Beenden von Bevorratung der Verbraucher aus Angst einer Energiekrise. So sank auch der Inlandsabsatz der DVFG-Mitgliedsunternehmen im Vergleich zum Vorjahr um 6,2 %. Dabei verzeichnete der Absatz von Brenngas in Flaschen einen vergleichsweise hohen Rückgang von 13,3 %. Auch der Autogasabsatz ist um 14,2 % gesunken. Gründe hierfür seien das geringe Angebot an Autogas-Modellen ab Werk und die gesunkene Zahl an neu zugelassenen Autogas-Pkw.

2. Geschäftsverlauf

a) Allgemeiner Geschäftsverlauf

Entgegen der ursprünglichen Planung der Geschäftsführung weist das Geschäftsjahr 2023 leider einen hohen Jahresverlust aus. Der leicht rückläufige Umsatz spiegelt die Gesamtentwicklung des Flüssiggasmarktes in Deutschland wider. Obwohl der Rohertrag sowohl absolut als auch prozentual gesteigert werden konnte, war dies nicht ausreichend, die stark angestiegenen Kosten auszugleichen. Diese waren im Wesentlichen dadurch bedingt, dass hohe Investitionen ins Anlagevermögen (Pfandflaschen und Transportboxen) getätigt wurden, was die Abschreibungen stark ansteigen ließ. Zudem hat ein hoher Bestand an regenerierungspflichtigen Pfand- und Umlaufflaschen zu einem starken Anstieg der Aufbereitungskosten für Gasflaschen geführt. Trotz des schlechten Ergebnisses konnte die bestehende Kundenstruktur erhalten und ausgebaut werden, was sich im kommenden Geschäftsjahr positiv auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung auswirken wird.

b) Umsatzentwicklung

Der Gesamtumsatz des Unternehmens ist 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 16,44 % zurückgegangen. Damit waren die Umsätze fast 15 % geringer als geplant.

Die Gesamttonnage an abgesetztem Brenn- und Treibgas ist um 5,1 % zurückgegangen. Ein etwas stärkerer Rückgang der Tonnage bei den B-Kunden in Höhe von 14,2 % konnte durch einen Anstieg von 1,1 % bei den A-Kunden (Baumarktkunden) ausgeglichen werden.

Zu einem großen Teil war der Umsatzrückgang bedingt durch die rückläufige Verkaufszahl an Umlauf- und Pfandflaschen. Hier hat sich der Trend der Endverbraucher zur Vorratshaltung, wie noch im Jahr 2022 aufgrund des Ukraine-Krieges, umgekehrt, sodass viel weniger Gasflaschen als im Vorjahr in den Markt geflossen sind.

c) Personal

Ein hoher Bestand an gewerblichen Mitarbeitern im Bereich Abfüllung und Logistik im ersten Quartal 2023 wurde zum Jahresende nach Anpassung der Produktionspläne aufgrund geringer Abfüllmengen wieder abgebaut. Im Jahresdurchschnitt ist der Mitarbeiterbestand dennoch leicht höher als im Vorjahr. Dazu kamen höhere Löhne und Gehälter aufgrund von Mindestlohn- und Tariflohnanpassungen. Dies zusammen hat zu einem Anstieg der Personalkosten von 16,45 % geführt.

d) Sachkosten

Die Erhöhung des Bestandes an Pfandflaschen und Transportboxen hat zu einem starken Anstieg der Abschreibungen von rund TEUR 527 im Vergleich zum Vorjahr geführt (+ 29,64 %).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 17,71 % gestiegen.

Die Raumkosten sind dabei im Vergleich zum Vorjahr um 58,67 % gestiegen bedingt durch die Anmietung einer Gewerbehalle und Lagerflächen in Dortmund-Kurl seit dem 01.04.2023.

Einen starken Anstieg gab es auch bei den Reparatur- und Instandhaltungskosten um rund TEUR 334 (+47,46 %). Grund hierfür war der verstärkte Rücklauf von Pfand- und Umlaufflaschen, welche der Regenerierung zugeführt werden mussten.

Die Fremdspediteure haben die Frachtraten stark angehoben. Aus diesem Grund sind die Aufwendungen der Warenabgabe um TEUR 188 (+ 8,22 %) angestiegen.

e) Investitionen

Die erhöhte Nachfragesituation sowie die unsichere Lage auf den Beschaffungsmärkten im Laufe des Jahres 2022 hat uns dazu bewogen, nachhaltig in weitere Pfandflaschen und Transportboxen zu investieren. So wurden im Laufe des Jahres 2023 für rund TEUR 3.928 neue Pfandflaschen und für TEUR 798 Transportboxen angeschafft. Ebenso wurden Investitionen in technischen Anlagen, Fuhrpark und Betriebsausstattung getätigt. Die Gesamtinvestitionen des Geschäftsjahres betrugen rund TEUR 4.832.

f) Finanzierung

Die Investitionen des Anlagevermögens wurden aus liquiden Mitteln, Kontokorrentlinien und zum Teil durch kurzfristige Bankdarlehen finanziert.

Das Umlaufvermögen wurde teilweise über Lieferantenkredite finanziert.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Eigenkapitalquote ist aufgrund des Jahresverlustes und der Ausschüttung vergangener Gewinne an die Gesellschafter auf 1,49 % gesunken (Vorjahr 14,4 %).

Die Anlagenintensität (Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme) betrug 41,06 % (Vorjahr 30,59 %). Das Verhältnis von Anlagevermögen zum Umlaufvermögen (Vermögensaufbau) hat sich entsprechend verschlechtert auf 69,66 % (Vorjahr 44,06 %).

Die Umsatzrendite (Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) ist im Geschäftsjahr auf -2,71 % gesunken (Vorjahr 3,64 %).

Der Bestand an Vorräten hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 67 reduziert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um rund TEUR 636 gesunken.

Auf der Passivseite sind die Rückstellungen um rund TEUR 675 gesunken, wobei Pfandverbindlichkeiten um TEUR 1.411 gestiegen sind. Die sonstigen Rückstellungen hingegen sind um TEUR 2.086 gesunken.

Sämtliche erkennbare Verluste sind über Abwertungen und Rückstellungen im Jahresabschluss aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und den Regeln der verlustfreien Bewertung berücksichtigt worden.

Das Finanzergebnis (Zinsergebnis + Skontoertrag) hat sich, hauptsächlich aufgrund der gestiegenen Zinsaufwendungen, um rund TEUR 139 verschlechtert.

Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Rohertragsquote um 6,08 Prozentpunkte verbessert werden. Jedoch ist der absolute Rohertrag aufgrund des geringeren Umsatzes nur um TEUR 322 gestiegen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Der Cash-Flow des Geschäftsjahres (Jahresüberschuss + Abschreibungen -Veränderung der Pfandrückstellungen) betrug in 2023 TEUR 2.227 und ist somit im Vergleich zum Vorjahr um 55,16 % gesunken.

5. Umweltschutz

Vorgaben und Auflagen des Bundesemissionsschutzgesetzes sowie sonstiger Umweltvorschriften werden im Betriebsablauf eingehalten und jederzeit auf den Prüfstand gestellt.

Das Unternehmen wurde in 2015 von der Stadt Dortmund nach erfolgreicher Teilnahme am Ökoprofit-Projekt als ein nachhaltiger und ressourcenschonender Betrieb zertifiziert.

In unserem Betrieb setzen wir uns kontinuierlich für nachhaltige und umweltfreundliche Prozesse ein. Ein zentraler Bestandteil unserer Umweltschutzmaßnahmen ist der Umgang mit Restgasen aus beschädigten, TÜV-abgelaufenen oder korrodierten Propangasflaschen, die für den Kunden nicht mehr verwendbar sind. Diese Restgase werden durch ein Absaugsystem in einen separaten Puffer- und Lagertank überführt. Das recycelte Gas findet im Unternehmen gleich doppelte Verwendung:

1. Betankung der betriebseigenen Stapler: Das aufgefangene Gas wird genutzt, um unsere betriebseigenen Stapler zu betanken, wodurch wir die Nutzung von neuen Gaslieferungen verringern.

2. Energetische Nutzung im BHKW: Darüber hinaus nutzen wir dieses Gas zur Energieerzeugung in unserem 50 kW Blockheizkraftwerk (BHKW). Die so erzeugte Elektrizität speisen wir in unser internes Netz ein, um den Energiebedarf von Kompressoren, Förderpumpen und anderen Betriebseinrichtungen zu decken.

Die Abwärme des BHKW wird effizient als Nutzwärme für den Arbeitsbereich unserer Mitarbeiter verwendet. Dies gewährleistet nach den Arbeitsstättenrichtlinien eine konstante Raumtemperatur von 18 Grad Celsius, was zu einem angenehmen Arbeitsklima beiträgt und die Energieeffizienz unserer Heizsysteme erhöht.

Ein weiterer wichtiger Aspekt unserer Umweltschutzstrategie ist die Wiederaufbereitung von TÜV-abgelaufenen Propangasflaschen. In unserer Leichtregenerierung werden diese Flaschen einer Druckprüfung unterzogen, neu lackiert und mit neuen Ventilen versehen. So können die Propangasflaschen erneut für einen Zeitraum von zehn Jahren genutzt werden. Dieses Vorgehen erhöht die Nachhaltigkeit unserer verwendeten Gasflaschen erheblich und reduziert den Bedarf an neuen Flaschen.

III. Prognosebericht

1. Geplante Erweiterungen

Der laufende Geschäftsbetrieb und die Belieferung neuer Kunden erfordern weiterhin die Neuanschaffung von Gitterboxen und Pfandflaschen. Darüber hinaus sind keine größeren Investitionen geplant.

2. Geplante Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass die Versorgung mit Flüssiggas weiterhin eine wichtige Rolle bei der Energieversorgung in Deutschland spielen wird.

Die Absatzmengen an Propangas im Geschäftsjahr 2024 werden sich voraussichtlich wieder erhöhen, da wir rund 60 neue Lieferstellen hinzugewonnen haben. Dadurch wird sich auch die Anzahl der abverkauften Propangasflaschen erhöhen.

Bezüglich der Preisentwicklung auf den Märkten gehen wir nicht von signifikant sinkenden Preisen aus. Diese werden in etwa auf einem hohen Niveau verbleiben.

Wir sind jedoch auch bei unvorhergesehenen Preisänderungen auf den Beschaffungsmärkten in der Lage, auf diese kurzfristig durch flexible Lieferverträge mit unseren Kunden zu reagieren.

Der kriegerische Konflikt in der Ukraine fördert weiterhin die Unsicherheiten im Energiesektor, was wohl zu einer ungebremsten Nachfrage nach Flüssiggas führen wird. Auch in Zukunft ist mit keiner Knappheit an Propangas zu rechnen, da dieses auf dem deutschen Markt nicht aus russischen Quellen stammt.

Insgesamt erwarten wir für das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024 einen Gesamtumsatz von rund 33 Mio. EUR.

Die Geschäftsleitung rechnet für das Geschäftsjahr 2024 wieder mit einem angemessenen Jahresüberschuss.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

In den Wintermonaten kann es bei milden Temperaturen zu einer negativen Umsatzabweichung kommen, da die Absatzmengen im Flüssiggasbereich stark wetterabhängig sind. Hier könnte insbesondere auch der Klimawandel einen Einfluss auf das Absatzverhalten nehmen. Starke Umsatzabweichungen könnten zur Folge haben, dass die betrieblichen Fixkosten mit den erwirtschafteten Roherträgen nicht mehr vollständig abgedeckt werden könnten.

Auf dem Beschaffungsmarkt für Energie kann es aus verschiedenen Gründen immer wieder zu Lieferengpässen kommen. Wir versuchen das Risiko zu minimieren, indem wir vorausschauend einkaufen und dabei auf nachhaltige Beziehungen zu verschiedenen Lieferanten setzen.

Ein Risiko stellen auch die Einkaufspreise für Flüssiggas dar, da diese sehr stark von der Entwicklung auf den internationalen Rohstoffmärkten abhängig sind. Diese unterliegen zum Teil starken Preisschwankungen. So wird durch die Verknappung des Rohölangebotes durch politische Einflüsse in der Regel auch der Einkaufspreis für Propangas negativ beeinflusst. Auch eine starke Aufwertung des Dollars gegenüber dem Euro verursacht eine Steigerung der Einkaufspreise für Propangas. Ob die einkaufsseitigen Preissteigerungen in voller Höhe an die Abnehmer weitergegeben werden können, hängt von der jeweiligen Markt- und Konkurrenzsituation ab. Auch verhindern vertragliche Bindungen mit Großkunden die sofortige Weitergabe der Preissteigerungen.

Der Absatz an Autogas könnte weiter zurückgehen, da die steuerliche Förderung über die Mineralölsteuer durch die Bundesregierung seit 2019 schrittweise gesenkt wird und die Hersteller das Angebot flüssiggasbetriebener Fahrzeuge weiter einschränken.

Unter dem Stichwort Energiewende und Klimawandel wird häufig der Ersatz fossiler Energieträger durch alternative Energien gefordert. Die vermehrte Förderung der erneuerbaren Energien zulasten der fossilen Energien stellt grundsätzlich ein Risiko für den Bereich Flüssiggas dar.

Die Ausbreitung von Pandemien könnte negative Auswirkungen auf die Lieferfähigkeit des Unternehmens haben, sollten aufgrund behördlicher Anordnungen Beschäftigungsverbote erteilt werden oder die Anlieferfähigkeit der Vorlieferanten eingeschränkt sein. Nach derzeitiger Lage gibt es jedoch keine Hinweise darauf, dass die Versorgungssicherheit in Zukunft gefährdet sein könnte.

Bestandsgefährdende Risiken werden nicht gesehen.

2. Chancenbericht

Flüssiggas besitzt als besonders umweltschonender Kraftstoff alle Anforderungen einer nachhaltigen Energiepolitik in Bezug auf Effizienz, Versorgungssicherheit und Schadstoffarmut. So kann Flüssiggas im Rahmen der ressourcenschonenden Energiepolitik einen entscheidenden Beitrag leisten, klimaschädliche Heizöl- und Dieselanwendungen abzulösen.

Die im Jahr 2021 neu eigeführte CO 2 -Steuer führte zu einer Erhöhung der Einkaufspreise beim Flüssiggas. Trotz der stärkeren Belastung des Endverbrauchers konnten wir bisher keinen Absatzrückgang aus diesem Grund feststellen. Im Gegenteil ist es so, dass Flüssiggas zu den Energieträgern mit niedrigeren Emissionswerten gehört. Dadurch fällt der Preisaufschlag niedriger aus als bei emissionsschädlicheren Energieträgern wie bspw. Heizöl. Dies könnte dazu führen, dass Flüssiggas als Wärmelieferant in Zukunft als Energiequelle attraktiver wird.

Auch im Hinblick auf den aktuellen Ukraine-Konflikt könnte es vermehrt zu einer Substitution von Energieträgern aus russischen Lieferquellen hin zu anderen Energieträgern wie Flüssiggas, welches nicht aus Russland stammt, kommen.

In Zukunft rechnen wir nicht mit langfristigen Lieferengpässen. Vielmehr wird die Flüssiggas- produktion weiter ausgebaut, so dass jederzeit mit genügend Angebotsmengen zu rechnen ist.

Eine moderne Flüssiggasabfüllanlage sowie ein auf eine langfristige Partnerschaft zu unseren Kunden orientiertes Vertriebskonzept können nach Einschätzung der Geschäftsleitung dazu beitragen, im Marktumfeld als zuverlässiger Lieferant für Flüssiggas wahrgenommen zu werden, was die Stärkung und den Ausbau der guten Wettbewerbsposition in der Region zur Folge hat.

3. Gesamtaussage

Die Stärke unseres Unternehmens ist es, stets wettbewerbsorientiert zu handeln. Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen dabei die Anforderungen und Bedürfnisse unserer Kunden. Die Flexibilität eines Familienunternehmens hilft uns dabei, auf konjunkturelle und politische Risiken schnell und angemessen zu reagieren. Dabei liegt unser Fokus auf dem Aufbau und der Pflege von langfristigen und fairen Lieferbeziehungen.

 

Dortmund, den 7. Juni 2024

Andreas Ernst

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 9.315.359,00 6.788.916,09
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.210,00 23.182,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 18.209,00 23.181,00
II. Sachanlagen 9.296.989,00 6.765.574,09
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 298.397,00 315.632,00
2. technische Anlagen und Maschinen 663.841,00 702.925,59
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.334.751,00 5.743.196,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.820,50
III. Finanzanlagen 160,00 160,00
1. sonstige Finanzanlagen 160,00 160,00
B. Umlaufvermögen 13.365.869,63 15.396.511,97
I. Vorräte 9.737.117,22 9.802.333,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.503.845,04 4.923.969,62
1. sonstige Vermögensgegenstände 3.503.845,04 4.923.969,62
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 124.907,37 670.209,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.763,15 2.329,60
Bilanzsumme, Summe Aktiva 22.689.991,78 22.187.757,66

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 337.929,35 3.187.651,89
I. gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Kapitalrücklage 100.000,00 100.000,00
III. Bilanzverlust 62.070,65 -2.787.651,89
B. Rückstellungen 11.827.370,00 12.507.139,00
C. Verbindlichkeiten 8.245.178,43 4.933.929,77
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.270.350,09 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.025.666,67 0,00
3. übrige Verbindlichkeiten 5.949.161,67 4.933.929,77
D. Passive latente Steuern 2.279.514,00 1.559.037,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 22.689.991,78 22.187.757,66

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.923.923,37 10.066.389,56
2. Personalaufwand 2.743.020,39 2.355.553,34
a) Löhne und Gehälter 2.236.142,59 1.897.075,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 506.877,80 458.478,12
davon für Altersversorgung 8.921,55 1.659,35
3. Abschreibungen 2.305.359,82 1.778.261,15
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.305.359,82 1.778.261,15
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.520.530,78 4.689.840,93
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 18,56 0,00
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3,20 3,20
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.640,28 13.946,75
davon aus Abzinsung 2.164,71 8.775,68
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 146.472,55 211,60
davon aus Aufzinsung 32.631,77 0,00
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 694.954,28 574.816,63
9. Ergebnis nach Steuern -1.481.770,97 681.655,86
10. sonstige Steuern 7.951,57 5.988,12
Jahresfehlbetrag/-überschuss 1.489.722,54 -675.667,74

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresfehlbetrag/-überschuss -1.489.722,54 675.667,74
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.427.651,89 2.111.984,15
3. Bilanzverlust/Bilanzgewinn -62.070,65 2.787.651,89

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Cagogas GmbH mit Sitz in Dortmund (eingetragen im Amtsgericht Dortmund HRB 8112) zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist gemäß § 316 Abs. 1 HGB verpflichtet, ihren Jahresabschluss und den Lagebericht nach den Vorschriften des HGB prüfen zu lassen, da sie eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB ist.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der im Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze aufgestellt.

Es wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Herstellungs- oder Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung angesetzt. Der aktivierte Firmenwert wurde entsprechend der voraussichtlich geschätzten Nutzungsdauer über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Anlagegüter mit Anschaffungskosten von nicht mehr als 800,00 EUR wurden sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu den Anschaffungskosten bilanziert.

Das Vorratsvermögen wird mit den durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit kein niedriger Wert gemäß § 253 Abs. 4 HGB beizulegen war, ausgewiesen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nominalwert ausgewiesen, wobei bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowohl eine Pauschalwertberichtigung als auch Einzelwertberichtigungen vorgenommen wurden.

Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Bildung von Rückstellungen angesetzt und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Ermittlung der Rückstellungen erfolgt nach der Nettomethode.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Es wurden passive latente Steuern nach § 274 Abs. 1 HGB bilanziert, da die Pfandflaschen im Anlagevermögen unterschiedlich abgeschrieben werden. Ebenso wurden aktive latente Steuern gebildet, die aufgrund der unterschiedlichen Bewertung der Pfandrückstellung und der unterschiedlichen Abschreibungsdauer des aktivierten Firmenwertes entstanden sind. Diese wurden mit den passiven latenten Steuern saldiert.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.139,38 0,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 701.776,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 738.915,38 0,00 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 344.700,63 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 872.892,34 32.351,53 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.454.196,14 4.799.458,20 827.439,42
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.820,50 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 12.675.609,61 4.831.809,73 827.439,42
Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 160,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 160,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 13.414.684,99 4.831.809,73 827.439,42
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 37.139,38
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 701.776,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 738.915,38
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 344.700,63
technische Anlagen und Maschinen 0,00 905.243,87
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.820,50 15.430.035,42
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -3.820,50 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 16.679.979,92
Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 160,00
Summe Finanzanlagen 0,00 160,00
Summe Anlagevermögen 0,00 17.419.055,30
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.958,38 4.972,00 0,00 18.930,38
Geschäfts- oder Firmenwert 701.775,00 0,00 0,00 701.775,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 715.733,38 4.972,00 0,00 720.705,38
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 29.068,63 17.235,00 0,00 46.303,63
technische Anlagen und Maschinen 169.966,75 71.436,12 0,00 241.402,87
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.711.000,14 2.211.716,70 827.432,42 7.095.284,42
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.910.035,52 2.300.387,82 827.432,42 7.382.990,92
Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 6.625.768,90 2.305.359,82 827.432,42 8.103.696,30
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.209,00 23.181,00
Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 18.210,00 23.182,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 298.397,00 315.632,00
technische Anlagen und Maschinen 663.841,00 702.925,59
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.334.751,00 5.743.196,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.820,50
Summe Sachanlagen 9.296.989,00 6.765.574,09
Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 160,00 160,00
Summe Finanzanlagen 160,00 160,00
Summe Anlagevermögen 9.315.359,00 6.788.916,09

Sämtliche Forderungen haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Der Bilanzverlust setzt sich wie folgt zusammen:

EUR
Gewinnvortrag 2.787.651,89
Ausschüttung -1.360.000,00
Jahresfehlbetrag -1.489.722,54
-62.070,65

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

EUR
Rückstellungen für Pfandverbindlichkeiten 11.106.000,00
Rückstellungen für Bonuszahlungen 605.000,00
Rückstellungen für Personalaufwendungen 80.700,00
Rückstellungen für Rechts- und Beratungsaufwendungen 35.670,00
11.827.370,00

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft sind - unverändert zum Vorjahr - allesamt innerhalb eines Jahres fällig.

Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Waren.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen werden (§ 274 Abs. 1 Satz 3 HGB). Es wurde ein Gewerbesteuerhebesatz von 485 % zugrunde gelegt.

Steuerlatenzen 2023 Wertansatz
Handelsrecht
EUR
Steuerrecht
EUR
Differenz
EUR
Firmenwert 1,00 42.887,00 -42.886,00
Pfandflaschen 8.131.735,00 0,00 8.131.735,00
Pfandrückstellung 11.106.000,00 10.384.000,00 -722.000,00
Summe 7.366.849,00
Passive latente Steuern zum 31.12.2023 2.279.514,00

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB liegen in Höhe von 1.975.000,00 EUR vor. Es handelt sich hierbei um Bürgschaftsverpflichtungen. Die zugrundeliegenden Verpflichtungen können von der Begünstigten nach unseren Erkenntnissen und auf Basis der Vermögens- und Finanzlage der jeweiligen Gesellschaft erfüllt werden; es ist mit keiner Inanspruchnahme zu rechnen.

IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs.2 HGB) aufgestellt.

V. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiterzahl

Die Gesellschaft beschäftigt durchschnittlich 12 Angestellte (Vorjahr 10) und 62 Arbeiter (Vorjahr 64) sowie 3 Auszubildende (Vorjahr 3).

2. Geschäftsführung

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer ist Herr Andreas Ernst. Der ausgeübte Beruf entspricht der Organstellung.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für

- Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von insgesamt 693 TEUR

(davon 203 TEUR innerhalb eines Jahres fällig und 490 TEUR über einem Jahr)

- Büro-, Lager- und Gewerbeflächen in Höhe von 1.729 TEUR

(davon 500 TEUR innerhalb eines Jahres fällig und 1.229 TEUR über einem Jahr)

4. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Dortmund, den 28. Mai 2024

Andreas Ernst

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehendem Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Cagogas GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Cagogas GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cagogas GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Dortmund, den 12. Juli 2024

Revision Rhein-Ruhr GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dortmund

Dipl.-Kfm. Oliver Mehlan, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kfm. Andreas Bußmann, Wirtschaftsprüfer

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