Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 1887
Vorher
HYVA GmbHHYVA GEORG GmbH
Eingetragen
25.7.2003
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
1) Der Handel mit Transportmitteln 2) Herstellung und Vertrieb von Kraftfahrzeugzubehörteilen und ähnlichen technischen Artikeln 3) Vertretung für die Artikel zu 1) und 2) 4) Die Beteiligung an anderen Unternehmen sowie deren Verwaltung ist möglich.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tim Uwe Arntz
seit 14.6.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
JOST-Werke Deutschland GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hyva Germany GmbH

Mönchengladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

Geschäftsmodell

Die Hyva Germany GmbH, eine Vertriebsgesellschaft der Hyva Group B.V., beliefert alle namhaften Kippfahrzeughersteller in Deutschland und Österreich mit hydraulischen Teleskopzylindern.

Außer Teleskopzylindern sind die Hauptproduktgruppen:

Hydraulische Zugmaschinenausrüstungen

Hyva Lift Abroll- und Absetzkipper-Systeme

fest montierte Hyva Ladekrane sowie Kennis Rollkrane

Die vertriebenen Produkte werden weitgehend innerhalb des Hyva Konzerns bezogen.

Steuerungs- und Leistungsindikatoren

Wesentliches Prinzip für die gezielte Weiterentwicklung der operativen Leistungsfähigkeit sowie der Ertragskraft des Unternehmens ist die Wertorientierung. Hierzu erfolgte die Definition von Werttreibern, die aufzeigen, wie das Unternehmen Werte schaffen kann. In Bezug auf die einzelnen Werttreiber wurden Kennzahlen ausgearbeitet, die die Gesellschaft dabei unterstützen angedachte Veränderungen zu planen und zu verfolgen.

Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren zur Messung des wirtschaftlichen Erfolgs sowie der Steuerung der Gesellschaft sind neben den Umsatzerlösen das EBITDA, die wir in der Berichterstattung kommentieren. Die Fokussierung auf diese beiden Leistungsindikatoren erfolgte im Zuge der konzernweiten divisionalen Neustrukturierung des Geschäfts. Jahresüberschuss und Working Capital werden als Nebenziele fortgeführt.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklungen in den Jahren 2022 bis 2024

Der Nutzfahrzeugmarkt hat ein bewegtes Jahr 2022 hinter sich. Die Covid-19-Krise, die Anfang 2020 (in Europa) begann, hatte einen anhaltenden Einfluss auf die Nachfrage und die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Fertigprodukten. Aus der Covid-19-Krise und dem Ukraine-Konflikt entwickelten sich diverse Herausforderungen für die gesamte Logistikkette, die dazu führten, dass zum Teil Lieferverzögerungen nicht zu vermeiden waren.

Die anhaltende Verknappung von Halbleitern, die allgemeine Rohstoffknappheit und die starken Schwankungen der (Roh-) Materialkosten führten zu einer Verunsicherung des Marktes. Der Mangel an Fahrgestellen wirkt sich weiterhin auf bestimmte Geschäftsbereiche (Hydraulikbausätze und Investitionsgüter), aus.

Im Jahr 2023 blieb der Markt für Nutzfahrzeuge stabil, hohe Rohstoffpreise und der Mangel an qualifizierten Fachkräften waren Herausforderungen im Jahr 2023. Die Transformation hin zu emissionsfreien Antrieben wird durch zunehmenden Druck des Klimaschutzes weiter beschleunigt.

Die Rohstoffpreise haben sich im Jahr 2024 stabilisiert, allerdings haben sich die Lohnkosten in Deutschland deutlich erhöht, davon blieb auch die Nutzfahrzeugbranche nicht unberührt. Die Inflation hat sich gegenüber 2023 deutlich verringert. Diese auch in der Branche zu verzeichnenden Trends spiegeln sich auch in den Umsatzzahlen der Hyva Germany GmbH wider, der Umsatz wird auf identischem Niveau antizipiert.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme des Unternehmens beträgt TEUR 17.595 (Vorjahr: TEUR 11.356). Der Anstieg ist vor allem auf einen höheren Forderungssaldo aus dem Cashpool zurückzuführen, dem auf der Passivseite entsprechend gestiegene Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gegenüberstehen.

Die Vorräte beliefen sich am Ende des Geschäftsjahres auf TEUR 4.193 (Vorjahr: TEUR 5.604). Der Rückgang ist eine Folge der Anpassung des Einkaufs an die Fahrgestellverfügbarkeit und eine stärkere Konzentration auf eine niedrige Kapitalbindung im Umlaufvermögen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Laufe des Jahres im Vergleich zum Vorjahr leicht auf TEUR 1.430 (Vorjahr: TEUR 1.539) vermindert.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrugen zum Stichtag TEUR 8.925 (Vorjahr: TEUR 2.680). Die Veränderung beruht im Wesentlichen auf einem sehr hohen Cashpoolbestand. Im Rahmen des Cash-Managements sind zum Jahresende die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen nicht mehr im Berichtsjahr ausgeglichen worden.

Die liquiden Mittel bleiben auf niedrigem Niveau. Hintergrund ist die Fortführung der Cashpooling-Vereinbarung mit der Hyva Group B.V., Alphen aan den Rijn/Niederlande. Hiernach erfolgt banktäglich eine Übertragung von Guthaben bzw. der Ausgleich von Minussalden auf dem Bankkonto der Hyva Germany GmbH. Die verbliebenen liquiden Mittel betreffen die Kassenbestände.

Die Erhöhung der Rückstellungen (TEUR 217) gegenüber dem Vorjahr resultiert aus einer Erhöhung Rückstellungen aus Factoring (TEUR 44), der Rückstellung für Personalkosten (TEUR 44) und der Rückstellung für Gewährleistung (TEUR 104).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich hauptsächlich infolge des oben erwähnten nicht ausgeführten Cashpool-Ausgleichs der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen deutlich erhöht.

Die Eigenkapitalbasis erhöhte sich ergebnisbedingt auf TEUR 6.779. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von 58 % auf 39 % der Bilanzsumme.

Finanzlage

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestanden im wesentlich als Cashpool Betrag in Höhe von TEUR 8.925. Entgegen stehen hohe Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Finanzlage ist insgesamt als stabil zu bezeichnen. Die Liquidität des Unternehmens ist ausreichend. Die Cashflows aus dem operativen Geschäft sind positiv und unterstützen den finanziellen Spielraum des Unternehmens. Insgesamt ist die Finanzlage gesund und zeigt eine solide Basis für weiteres Wachstum.

Ertragslage

Unsere Umsatzerlöse sind im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr nur leicht gestiegen (2022: TEUR 33.509; 2021: TEUR 33.003). Angesichts der sich nur langsam erholenden Wirtschaftslage ist dies positiv zu bewerten.

Die Materialaufwandsquote hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert, der absolute Rohertrag verbessert sich bei praktisch konstantem Umsatz entsprechend leicht.

Der Personalaufwand liegt leicht über dem Vorjahreswert. Die Veränderung ist unter anderem auf erhöhte Boni und höhere Sozialversicherungsaufwendungen zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich deutlich erhöht auf TEUR 2.917 (Vorjahr: TEUR 1.760). Die Zunahme ist vor allem zurückzuführen auf eine Steigerung der Aufwendungen für Wertberichtigungen, Gewährleistungen, Management-Dienstleistungen und Leiharbeitnehmer.

Das EBITDA liegt deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (TEUR 362; Vorjahr: TEUR 874).

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist nach unserer Einschätzung weiterhin stabil. In den Jahren 2023 und 2024 konnten nach vorläufigen Zahlen Umsatzerlöse von TEUR 28.701 bzw. TEUR 29.156 erzielt werden. Das EBITDA in diesen Jahren betrug TEUR 466 bzw. TEUR 437.

Der Jahresüberschuss hat sich im Jahr 2022 auf TEUR 209 reduziert (Vorjahr: TEUR 514). Die Gründe liegen bei sinkenden Materialkosten in dem leicht höheren Personalaufwand sowie den überproportional gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Investitionen

Im Jahr 2022 wurden von Hyva Deutschland keine wesentlichen Investitionen getätigt.

Personal

Im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres 2022 waren ohne Auszubildende 36 Mitarbeiter beschäftigt.

Vergleich des prognostizierten mit dem tatsächlichen Geschäftsverlauf

Der Umsatz des Budgets für 2022 wurde mit 38 Mio EUR ermittelt, der erste Forecast (FC3+9) des Jahres 2022 korrigierte die Umsatzerwartung auf 28 Mio EUR. Der tatsächliche Wert liegt mit einem Umsatz von 33,5 Mio EUR zwischen diesen beiden Annahmen. Entsprechend verhält es sich dann für die Rohmarge. Insoweit war die Budgetplanung zu optimistisch und der erste Forecast zu pessimistisch. Das EBITDA ging erwartungsgemäß gegenüber dem Vorjahr deutlich zurück. Tatsächlich entspricht der Geschäftsverlauf 2022 sehr stark dem pronostizierten Verlauf und birgt so gesehen keine Überraschungen.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Risikomanagement

Die Betrachtung und Berücksichtigung operativer und strategischer Risiken der Entwicklung der Gesellschaft sind bedeutende Elemente im Rahmen der Verantwortung des Managements des Unternehmens.

Als international tätiges Unternehmen sind wir unterschiedlichsten Risiken ausgesetzt. Wir verfügen innerhalb des Hyva-Konzerns über ein wirksames System zur Früherkennung und Behandlung von Risiken. Die Steuerungs- und Kontrollsysteme beinhalten u.a. einen konzerneinheitlichen Planungs- und Budgetierungsprozess, der sich mit operativen Risiken aus Veränderungen des geschäftlichen Umfelds befasst.

Weiterhin wird sichergestellt, dass Chancen und Risiken in einem ausgewogenen Verhältnis zueinanderstehen und frühzeitig Veränderungen erkannt werden können, um die nachhaltige Sicherung des Unternehmens zu gewährleisten.

Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung

Die größte Herausforderung und Risiko bleibt die aktuelle geopolitische Lage, die sich auf Kosten, Erlöse und Auftragseingang auswirkt. Die Verknappung von und Preisveränderungen bei Roh-Materialien sowie die seit Ende 2021 gestiegenen Energiekosten hatten sich seit der Krise in der Ukraine noch einmal verschärft. Zusammen mit den Embargos hatte dies einen erheblichen Einfluss auf die Ergebnisse der Jahre 2023 und 2024 und wird es auch weiterhin in den kommenden Jahren haben, da der Umsatz unserer Kunden mit Russland praktisch vollständig zum Erliegen gekommen ist. Trotz der zwischenzeitlichen Stabilisierung führten der ständige Materialmangel und die Unterbrechungen der globalen Lieferketten zu Verzögerungen in der Produktion. Darüber hinaus zeigt sich eine Rezession mit starkem Einbruch im Bauhauptgewerbe, die zu deutlicher Kaufzurückhaltung geführt hat. Im Jahr 2023 betrugen die Umsatzerlöse nach vorläufigen Zahlen 28,701 Mio EUR und in 2024 ca. 29.156 Mio EUR. Aktuell wird dieses Risiko trotz der Stabilisierung der Konjunktur und der Beschaffungsmärkte weiterhin als hoch eingestuft.

Die im Jahr 2023 eingeleitete gruppenweite Umstrukturierung der Business Units (BU) mit verstärktem Fokus der Beteiligten auf ihr jeweiliges Spezialgebiet bietet die Chance zu Ergebnisverbesserungen und zeigte im Jahr 2024 erste Erfolge. Für den DACH-Markt erwarten wir im Bereich Hydraulik (1.BU) in 2025 eine positive Entwicklung im Markt. Im Bereich Recycling (in DACH im Wesentlichen "container handling" (2.BU)) erwarten wir in 2025 ebenfalls einen moderaten Aufwärtstrend im Verkauf und Umsatz. Die 3. und kleinste BU "Krane", bestehend aus Hyva Crane und Kennis Crane, durchläuft eine Konsolidierungsphase. Der Weggang des wichtigsten Verkäufers für Kennis Crane in Deutschland im Jahr 2023 und die Umstrukturierung des wichtigsten Produktionswerkes in Italien in 2024 und 2025 bedingen die Konsolidierung.

Neben den gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Risiken besteht ein weiteres mittleres Risiko in dem sich immer stärker abzeichnenden Fachkräftemangel. Hier waren und sind verschiedene Positionen offen, auch wenn nicht alle im Moment aktiv beworben werden. Die Werkstatt braucht mittelfristig drei qualifizierte oder qualifizierbare Personen. Eine davon muss einen den Aufgaben entsprechenden Meistertitel haben, da unser Meister in absehbarer Zeit in Rente gehen wird. Der Vertrieb im Bereich BUs Recycling & Crane muss verstärkt werden, da die Vertriebsgebiete zu groß sind. Im Bereich BU Hydraulik werden in wenigen Jahren zwei wesentliche Mitarbeiter in Rente gehen. Die größten Risiken sind also der zusätzliche Weggang bzw. Wegfall von Personal. Die Hyva Gruppe hat drauf mit einer Verstärkung der Zentralen HR-Abteilung reagiert, die nun auch für Deutschland positive Effekte zeigt. Seit Anfang 2023 erfolgen auf Basis einer Mitarbeiterbefragung Maßnahmen mit dem Ziel, die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu erhöhen. Zusätzlich werden moderne Wege der Mitarbeiterrekrutierung beschritten. Hier zeigt sich die Stärke der Hyva Gruppe, die mit zentralen Service-Centern die lokalen Gesellschaften unterstützen kann.

Prognose

Das Jahr 2023 wurde mit einem Umsatz von knapp 28,7 Mio. EUR abgeschlossen und liegt damit ca. 15% unter dem Berichtsjahr, jedoch wurden die Budgetziele erreicht. Hyva Deutschland trug positiv zum Ergebnis der Gruppe beitragen. Für 2024 erwarteten wir auf der Verkaufsseite nur vereinzelte Preisreduzierungen und auf der Einkaufseite eine deutliche Stabilisierung der Materialbeschaffungskosten und eine Verbesserung der Liefertreue. Der Umsatz 2024 liegt nach vorläufigen Zahlen insgesamt bei 29.2 Mio EUR und somit etwas über dem Niveau von 2023. Die größte BU "Hydraulics" und die mittlere BU "Recycling" trugen hierzu mit einem leichten Umsatzwachstum bei; die kleinste BU "Crane" hat sich in den Jahren 2023 und 2024 auf niedrigem Niveau konsolidiert.

Das EBITDA in den Jahren 2023 und 2024 lag nach vorläufigen Zahlen bei TEUR 466 bzw. TEUR 437.

Der Ausblick für 2025 ist unverändert gegenüber 2024, die Marktlage wird sich weiter konsolidieren, es werden keine signifikanten Veränderungen in den Rohstoffpreisen erwartet und die Nachfrageseite bewegt sich auf einem konstanten bzw. leicht steigenden Niveau. Die Erwartung für 2025 ist wieder ein leichter Anstieg von Umsatz und Ergebnis im Vergleich zu 2024.

Auf Basis des Geschäftsmodells und der starken finanziellen Position der Gesellschaft, ist mit keinen wesentlichen Risiken für den Fortbestand der Gesellschaft zu rechnen.

 

Mönchengladbach, den 02. Mai 2025

Hyva Germany GmbH

Tim Arntz

Maciej Karpala

Zbigniew Jalocha

Bilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 3,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 454.987,15 467.389,15
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.311,00 27.838,00
474.298,15 495.227,15
Summe Anlagevermögen 474.301,15 495.230,15
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 4.193.479,28 5.604.339,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.430.308,03 1.539.452,81
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.925.780,58 2.679.879,66
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.565.843,77 1.025.803,36
12.921.932,38 5.245.135,83
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 530,04 6.613,89
Summe Umlaufvermögen 17.115.941,70 10.856.089,19
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.557,86 4.999,98
17.594.800,71 11.356.319,32

PASSIVA

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.200,00 51.200,00
II. Gewinnvortrag 6.518.127,28 6.004.361,64
III. Jahresüberschuss 209.425,81 513.765,64
Summe Eigenkapital 6.778.753,09 6.569.327,28
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 44.310,00 46.828,00
2. sonstige Rückstellungen 995.151,53 778.197,14
1.039.461,53 825.025,14
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 15.850,00 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 15.850,00 (EUR 0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 261.727,68 620.086,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 261.727,68 (EUR 620.086,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.899.427,48 2.852.389,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 8.899.427,48 (EUR 2.852.389,00)
4. sonstige Verbindlichkeiten 599.580,93 489.491,90
- davon aus Steuern EUR 506.114,41 (EUR 411.042,28)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 3.770,20 (EUR 5.394,25)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 599.580,93 (EUR 489.491,90)
9.776.586,09 3.961.966,90
17.594.800,71 11.356.319,32

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
1. Umsatzerlöse 33.508.927,52 33.003.380,77
2. sonstige betriebliche Erträge 106.363,59 78.111,46
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 27.500.449,67 27.731.066,79
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.423.937,66 2.307.636,98
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 412.023,59 404.593,36
- davon für Altersversorgung EUR -3.724,00 (EUR -549,40)
2.835.961,25 2.712.230,34
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 20.929,00 27.185,50
6. sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Raumkosten 71.925,68 75.332,22
b) Versicherungen, Beiträge und Abgaben 130.802,49 93.825,75
c) Fahrzeugkosten 254.788,92 194.171,52
d) Werbe- und Reisekosten 50.809,39 27.104,83
e) Kosten der Warenabgabe 825.767,34 774.257,05
f) verschiedene betriebliche Kosten 1.197.400,14 595.353,38
g) Verluste aus Wertminderungen von Gegenständen des Umlaufvermögens und Einstellung in die Wertberichtigung zu Forderungen 385.114,73 0,00
2.916.608,69 1.760.044,75
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25.268,97 79.801,71
- davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (EUR 54.069,47)
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 1.206,00 (EUR 3.004,00)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 102.226,72 252.787,50
9. Ergebnis nach Steuern 213.846,81 518.375,64
10. sonstige Steuern 4.421,00 4.610,00
11. Jahresüberschuss 209.425,81 513.765,64

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Der Jahresabschluss der Hyva Germany GmbH zum 31. Dezember 2022 ist nach den §§ 242 ff. des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften ((§§ 264 ff HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und nimmt Aufstellungserleichterungen bezüglich bestimmter Anhangsangaben in Anspruch.

Die Hyva Germany GmbH mit Sitz in Mönchengladbach wird beim Amtsgericht Mönchengladbach unter HRB Nr. 1887 geführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung ist nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 - 256a HGB vorgenommen.

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten (§ 255 Abs.1 HGB) vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen 5 und 10 Jahren angesetzt. Die Abschreibungen auf Zugänge bei den entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen linearen Abschreibungen angesetzt worden. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs.1 HGB.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen 1 und 10 Jahren der Vermögensgegenstände vorgenommen.

Für Anschaffungen von beweglichen Anlagegütern wurde im Jahr der Anschaffung die zeitanteilige Jahresabschreibung angesetzt.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von nicht über € 800,-- werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Bei Abgang von Anlagevermögen werden diese gegen den Restbuchwert ausgebucht.

Waren

Die Waren sind zu Anschaffungskosten bewertet, die nach der gleitenden Durchschnittspreismethode ermittelt werden. Dem allgemeinen Lagerhaltungsrisiko, insbesondere dem der Ungängigkeit, wird bei der Vorratsbewertung durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen.

Das Niederstwertprinzip wird eingehalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert nach Abzug erforderlicher Wertberichtigungen bilanziert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im notwendigen Umfang pauschalwertberichtigt und gegen Ausfall bei einer Kreditversicherung versichert. In begründeten Fällen wird eine Einzelwertberichtigung vorgenommen.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.

Die aktiven (passiven) Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Auszahlungen (Einzahlungen) vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand (Ertrag) für einen bestimmten Zeitraum in Folgejahren darstellen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Diese sind gemäß § 253 Abs.1 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und soweit erforderlich gemäß § 253 Abs.2 HGB abgezinst.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck verwandt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Für die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde ein für den 31. Dezember 2022 prognostizierter Zinssatz von 1,78 % verwendet, der dem von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2022 veröffentlichtem Zinssatz entspricht. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden Rentensteigerungen von jährlich 1,75 % zugrunde gelegt. Gehaltssteigerungen waren nicht zu berücksichtigen.

Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Angaben zu den Posten der Bilanz

Die Positionen des Anlagevermögens sowie ihre Veränderungen sind im beigefügten Anlagespiegel abgebildet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen über T€ 8.925 setzen sich zusammen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 1.070) und Forderungen aus dem Cashpooling bis einem Jahr (T€ 7.855).

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist mit dem Nennbetrag der geleisteten Vorauszahlungen angesetzt.

Der Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellungen nach § 253 Abs. 6 HGB zwischen der Bewertung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre (1,78 %) und der Bewertung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre (1,44%) beträgt zum 31.12.2022 T€ 1,6; für diesen Unterschiedsbetrag besteht eine Gewinnausschüttungssperre.

In den sonstigen Rückstellungen sind folgende Posten enthalten:

 

Garantie- und Gewährleistungsrückstellungen (T€ 242),

Urlaubs-, Bonus- und Weihnachtsgeldrückstellungen (T€ 264),

Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 49),

ausstehende Eingangsrechnungen (T€372),

sonstige Rückstellungen (T€ 68).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 8.899 stammen ausschließlich aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Latente Steuern entstehen auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein Steuersatz von 32,45 % für Körperschafts- und Gewerbesteuer zugrunde. Von dem Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs.1 Satz 2 HGB, aktive latente Steuern zu bilanzieren, wird kein Gebrauch gemacht.

Angaben zu den Posten der Gewinn und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt auf das In- und Ausland:

Inland: T€ 29.159
(VJ: 28.782)
Ausland: T€ 4.350
(VJ: 4.221)

Die Umsatzerlöse resultieren überwiegend aus dem Verkauf von Teleskopzylindern und hydraulischen Zugmaschinenausrüstungen, die hauptsächlich bei Kippfahrzeugen für das Speditionsgewerbe und der Bauwirtschaft auf der Straße und im Gelände zum Einsatz kommen.

Abschreibungen auf entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind aus der Zugangsspalte zu den kumulierten Abschreibungen in der Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage zum Anhang) ersichtlich.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus dem Mietvertrag für das Büro Flammersfeld besteht eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von T€ 31. Der Vertrag besteht mit einer Laufzeit bis 31. Dezember 2027. Außerdem bestehen Verpflichtungen aus sonstigen Leasingverträgen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 129. Die sonstigen Verpflichtungen belaufen sich somit auf T€ 160.

Außerbilanzielle Geschäfte

Im Jahr 2018 hat die Hyva Germany GmbH einen Factoringvertrag bezüglich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen bestimmte Kundengruppen abgeschlossen. Im Rahmen dieses Vertrages wurden zum 31. Dezember 2022 Forderungen in Höhe von TEUR 3.351 verkauft. Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen die Factoring-Gesellschaft von T€ 2.232, die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen werden.

Das Factoring dient dem frühzeitigen Zahlungseingang der Forderungen gegenüber den mit den Kunden vereinbarten Zahlungszielen und somit der Finanzierung und Liquidität der Gesellschaft. Wesentliche Risiken sind mit dem Forderungsverkauf nicht verbunden.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren 2022 (ohne Auszubildende) beschäftigt:

Gewerbliche Arbeitnehmer 7
und Angestellte 29
= gesamt 36 Mitarbeiter

Geschäftsführer sind:

 

Zbigniew Jalocha, Krakow, Polen,

Vice President Europe & Middle East-Africa der Hyva Polska Sp.z o.o.

 

Maciej Karpala, Wegrzce Wielkie, Polen

Regional Controller der Hyva Polska Sp.z o.o.

 

Olav Berkelmans, Grefrath,

Geschäftsführer der Hyva Germany GmbH

bis 30.06.2022

 

Reiner Mack, Vachendorf,

Geschäftsführer der Hyva Germany GmbH

ab 01.07.2022 bis 14.6.2024

 

Tim Arntz, Mettmann

Geschäftsführer ab 14.6.2024

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer belaufen sich im Geschäftsjahr 2022 auf T€ 284.

Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Hyva Germany GmbH, Mönchengladbach, wird in den Konzernabschluss der Hyva Global B.V., Antonie van Leeuwenhoekweg 37, 2400 AH Alphen aan den Rijn, Niederlande, einbezogen (Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss ist dort erhältlich.

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss in Höhe von T€ 209 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Nachtragsbericht

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten, die zu einer veränderten Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens führen könnten.

 

Mönchengladbach, den 2. Mai 2025

Hyva Germany GmbH

Maciej Karpala

Tim Arntz

Zbigniew Jalocha

Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

Anschaffungs- bzw. Herstellkosten
01.01.2022
Zugänge
Abgänge
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.865,00 0,00 0,00 9.865,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 488.059,79 0,00 0,00 488.059,79
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 220.374,19 0,00 0,00 220.374,19
708.433,98 0,00 0,00 708.433,98
718.298,98 0,00 0,00 718.298,98
Abschreibungen
01.01.2022
Zugänge
Abgänge
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.862,00 0,00 0,00 9.862,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.670,64 12.402,00 0,00 33.072,64
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 192.536,19 8.527,00 0,00 201.063,19
213.206,83 20.929,00 0,00 234.135,83
223.068,83 20.929,00 0,00 243.997,83
Buchwerte
31.12.2021
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 3,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 467.389,15 454.987,15
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.838,00 19.311,00
495.227,15 474.298,15
495.230,15 474.301,15

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hyva Germany GmbH, Mönchengladbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hyva Germany GmbH, Mönchengladbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hyva Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, den 9. Mai 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Herting, Wirtschaftsprüfer

ppa. Thomas Brunke, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde am 12.05.2025 festgestellt.

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