Renke Brandschutztechnik GmbH

Hansator 20, 28217 Bremen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 22758 HB
Vorher
Siebenundzwanzigste Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbHRenke Services GmbH
Eingetragen
7.6.2005
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungGas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und KlimainstallationBau von Industrieanlagen, außer Gebäuden
Gegenstand
Planung, Konstruktion, Herstellung, Montage, Instandhaltung und Betreiben von versorgungstechnischen Anlagen, insbesondere der Heizungs- und Lüftungsbau, Klima- und Regeltechnik, Elektrotechnik, Klempnerei, Gas-, Wasserinstallation und Brandschutztechnik, elektronische Brand- und Sicherheitstechnik, Mess-, Steuer- und Regeltechnik. Ferner das Beraten, Planen und Bauen von schlüsselfertigen Gesamtanlagen mit den Schwerpunkten technische Gebäudesysteme, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik und Brandschutz sowie sämtliche damit zusammenhängende Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Zulauf
seit 23.11.2018
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Kay Arnold
seit 28.12.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
75.10%
24.90%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Kamiü Bau GmbH
Germany
6.225 €
24.90%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Renke Brandschutztechnik GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 186.365,00 218
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 942.927,00 1.985
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 45.300,97 45
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 20.525.416,64 15.010
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -18.513.515,92 2.057.201,69 -12.911
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.107.943,91 1.716
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 115.975,32 1.940
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 16.789,55 4
4. Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften 1.476.928,35 722
5. sonstige Vermögensgegenstände 743.438,37 3.461.075,50 271
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 489.836,51 497
C. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 7.126.940,50 4.844
14.264.346,20 14.341

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 390.000,00 390
III. Verlustvortag -5.259.321,41 -1.925
IV. Jahresfehlbetrag -2.282.619,09 -3.334
V. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 7.126.940,50 0,00 4.844
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 48.813,34 49
2. sonstige Rückstellungen 1.647.727,40 1.696.540,74 1.304
C. VERBINDLICHKEITEN
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.662.126,06 2.013
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.304.827,25 847
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.992.420,26 7.255
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 654.312,06 1.843
5. Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften 125.208,10 265
6. sonstige Verbindlichkeiten 828.911,73 12.567.805,46 765
davon aus Steuern: EUR 491.313,36 (Vorjahr: TEUR 506)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 96.161,56 (Vorjahr: TEUR 75)
14.264.346,20 14.341

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023
EUR
2023
EUR
2022
TEUR
1. Umsatzerlöse 22.084.414,25 14.199
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 5.515.789,96 6.050
3. sonstige betriebliche Erträge 664.822,77 368
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -6.082.273,69 -5.320
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.792.891,00 -10.875.164,69 -3.059
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -10.228.994,28 -8.165
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.058.596,91 -12.287.591,19 -1.703
davon für Altersversorgung: EUR 12.189,29 (Vorjahr: TEUR 10)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -51.164,34 -46
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -5.968.347,70 -4.086
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 497.399,02 159
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 496.782,92 (Vorjahr: TEUR 157)
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen -1.041.948,75 -1.248
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -820.828,42 -1.365.378,15 -483
davon an verbundene Unternehmen: EUR 818.799,49 (Vorjahr: TEUR 470)
11. Jahresfehlbetrag -2.282.619,09 -3.334

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft

Firma: Renke Brandschutztechnik GmbH
Sitz: Bremen
Registergericht: Amtsgericht Bremen
Registernummer: HRB 22758 HB

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als eine mittelgroße Kapitalgesellschaft zu behandeln. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 7.127 aus und ist damit bilanziell überschuldet. Ein buchmäßiger Fehlbetrag ist nicht Tatbestand einer Überschuldung der Gesellschaft i. S. d. Insolvenzverordnung. Ein insolvenzauslösender Tatbestand nach § 19 Abs. 2 Satz 1 InsO läge im Fall eines im Überschuldungsstatus ermittelten negativen Reinvermögens vor, es sei denn, die Fortführung des Unternehmens ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich.

Mit Datum vom 28. März 2024 hat die Rud. Otto Meyer Technik GmbH & Co. KG eine Garantievereinbarung bis zu einer Höhe von TEUR 7.550 gegeben. Eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne liegt damit nicht vor.

2. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.), des GmbH-Gesetzes sowie der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden.

Von den größenabhängigen Erleichterungen hat die Gesellschaft teilweise Gebrauch gemacht.

In Anwendung der Regelungen des § 42 Abs. 3 GmbHG und des § 265 Abs. 5 HGB wurden zum Zwecke der Klarheit und Übersichtlichkeit der Bilanz der Posten "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" durch "Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften" sowie der Posten "Verbindlichkeiten" durch "Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften" weitergehend untergliedert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

a) Allgemeines

Abweichend zu Vorjahren wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung Avalgebühren unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen (Vorjahr: Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 12). Darüber hinaus sind die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr unverändert.

b) Anlagevermögen

Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen 5 und 13 Jahren) bewertet. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis unter EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten zusammengefasst und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Der Abgang wird nach 7 Jahren unterstellt.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Im Berichtsjahr wurden auf die Finanzanlagen außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

c) Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt.

Die unfertigen Erzeugnisse sind mit den Material- und Fertigungseinzelkosten sowie den Sondereinzelkosten der Fertigung zuzüglich angemessener Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens bewertet. Die Ermittlung erfolgte im Rahmen der Einzelbewertung. Abschreibungen aufgrund verlustfreier Bewertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren erforderlich.

Die erhaltenen Anzahlungen werden - soweit sie auf die aktivierten unfertigen Erzeugnisse entfallen - gemäß § 268 Abs. 5 HGB aktivisch vom Vorratsbestand abgesetzt. Soweit Anzahlungen nicht durch unfertige Erzeugnisse gedeckt sind, werden sie unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

d) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden.

e) Liquide Mittel

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

f) Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden.

Die Beträge der sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

g) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet.

4. Angaben zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (vgl. Anlage 1 zum Anhang).

b) Angaben zu wesentlichen Beteiligungen

Die Gesellschaft hält Anteile an folgenden Gesellschaften:

Gesellschaft Sitz Beteiligungsquote
%
Eigenkapital zum 31.12.2023
EUR
Jahresergebnis 2023
EUR
Colonia Elektromontagen GmbH & Co. KG Frechen 100 -4.386.004,17 129.204,38
Colonia Elektromontagen Verwaltungs GmbH Hürth 100 7.013,14 102,90
Kreisel GmbH &Co. KG Stuttgart 100 758.083,83 93.895,42
Kreisel Verwaltungs GmbH Stuttgart 100 19.657,53 -1.167,10
GVT Schwaben GmbH Stuttgart 100 -1.767.366,93 -877.165,97

Die Gesellschaft ist an folgenden (noch nicht schlussgerechneten) Arbeitsgemeinschaften beteiligt:

Gesellschaft Sitz Beteiligungsquote
%
Ergebnis 2023
EUR
Arge Europahafenkopf TGA Hamburg 20 0,00
Arge TGA neuer Kanzlerplatz Bonn Düsseldorf 6 212.883,44
Arge JEP 1 Düsseldorf 5 959.704,34
Arge Deutschlandhaus Hamburg 2 -18.210.302,75
Arge EPHD Heidelberg Aalen 3,5 669,41

c) Vorräte

Bei den unfertigen Erzeugnissen waren Wertminderungen aufgrund verlustfreier Bewertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von TEUR 337 (Vorjahr: TEUR 575) erforderlich.

d) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 116 (Vorjahr: TEUR 250) sowie ausgereichte Darlehen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.690).

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 4).

Die Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 973 (Vorjahr: TEUR 813), Forderungen aus Ergebnisübernahmen TEUR 457 (Vorjahr: TEUR 246) sowie Forderungen aus Einlagen in Höhe von TEUR 187 (Vorjahr: TEUR 17). Diese Forderungen wurden saldiert mit Verbindlichkeiten aus Partnerauszahlungen in Höhe von TEUR 140 (Vorjahr: TEUR 72) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 3).

e) Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für nicht abgerechnete Leistungen in Höhe von TEUR 305 (Vorjahr: TEUR 403), Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich von TEUR 678 (Vorjahr: TEUR 690), Rückstellungen für Gewährleistungen von TEUR 117 (Vorjahr: TEUR 98) und Drohverlustrückstellungen aus schwebenden Geschäften in Höhe von TEUR 549 (Vorjahr: TEUR 108).

f) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen erhaltene Darlehen einschließlich Zinsen in Höhe von TEUR 3.577 (Vorjahr: TEUR 7.255) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 415 (Vorjahr: TEUR 0).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen erhaltene Darlehen einschl. Zinsen in Höhe von TEUR 654 (Vorjahr: TEUR 1.848) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 6).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 109 (Vorjahr: TEUR 0) sowie Verbindlichkeiten aus Rückzahlungen von Einlagen in Höhe von TEUR 119 (Vorjahr: TEUR 266). Diese Verbindlichkeiten wurden saldiert mit Forderungen aus bestehenden Ergebnisansprüchen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0) sowie mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 103 (Vorjahr: TEUR 1).

Für alle Verbindlichkeiten ergeben sich die Restlaufzeiten und Besicherungen aus dem als Anlage 2 zum Anhang beigefügten Verbindlichkeitenspiegel.

5. Sonstige Angaben

a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die am 31. Dezember 2023 bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB ergeben sich aus folgenden Rechtsverhältnissen:

Gesamt
TEUR
Fällig 2024
TEUR
Fällig 2025-2028
TEUR
Fällig 2029
EUR
Mietverträge 493 493 0 0
Leasingverträge 988 277 710 1
1.481 770 710 1

b) Angaben zu Mitarbeitern

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr betrug 172 (Vorjahr: 149).

Diese setzt sich wie folgt zusammen:

56 Angestellte (Vorjahr: 60)

116 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 89)

c) Angaben zu Geschäftsführung und Aufsichtsorganen

Die Geschäftsführung bestand im Berichtszeitraum aus folgenden Mitgliedern:

Herrn Burkhard Schmidt, Dipl.-Ingenieur, Neustadt/Westerwald

mit der Befugnis, die Gesellschaft allein zu vertreten.

Herrn Frank Zulauf, Dipl.-Ingenieur, Hamburg

mit der Befugnis, die Gesellschaft mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen zu vertreten.

Die Geschäftsführer sind jeweils von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wurde mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

d) Angaben zum Ergebnisverwendungsvorschlag oder -beschluss

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

e) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

 

Bremen, den 28. März 2024

gez. Burkhard Schmidt, Geschäftsführer

gez. Frank Zulauf, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 334.326,36 19.834,34 0,00 354.160,70
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.232.487,75 0,00 0,00 3.232.487,75
3.566.814,11 19.834,34 0,00 3.586.648,45
kumulierte Abschreibungen Buchwerte
1.1.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 116.631,36 51.164,34 0,00 167.795,70 186.365,00 217.695,00
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.247.612,00 1.041.948,75 0,00 2.289.560,75 942.927,00 1.984.875,75
1.364.243,36 1.093.113,09 0,00 2.457.356,45 1.129.292,00 2.202.570,75

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag
EUR
bis 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr
EUR
über 5 Jahren
EUR
davon gesicherte Beträge
EUR
Art und Form der Sicherheit
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.662.126,06 5.662.126,06 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (2.012.919,02) (2.012.919,02) (0,00) (0,00) (0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.304.827,25 1.304.827,25 0,00 0,00 1.304.827,25 Eigentumsvorbehalte
(Vorjahr) (847.092,06) (847.092,06) (0,00) (0,00) (847.092,06) Eigentumsvorbehalte
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.992.420,26 3.992.420,26 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (7.254.827,77) (7.254.827,77) (0,00) (0,00) (0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 654.312,06 654.312,06 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.843.245,96) (1.843.245,96) (0,00) (0,00) (0,00)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften 125.208,10 125.208,10 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (264.751,75) (264.751,75) (0,00) (0,00) (0,00)
6. sonstige Verbindlichkeiten 828.911,73 828.911,73 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (765.456,44) (765.456,44) (0,00) (0,00) (0,00)
12.567.805,46 12.567.805,46 0,00 0,00 1.304.827,25
(12.988.293,00) (12.988.293,00) (0,00) (0,00) (847.092,06)

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

1.1 Geschäftsmodell

Die Renke Brandschutztechnik GmbH geht aus der vormals Renke Services GmbH mit Änderung im HRB 22758 HB vom 04.01.2018 hervor.

Die Mitarbeiter verfügen über jahrelange Erfahrungen in den Bereichen der Beratung, Planung und Errichtung von stationären und halbstationären Wasserlöschanlagen nach allen derzeit gültigen Normen und Richtlinien (z.B. NFPA, FM - Global, VdS).

Die aktuelle Geschäftsausrichtung mit den Standorten in Hamburg, Düsseldorf, Neu-Isenburg, Speyer, Nürnberg und Halle (Saale) stellt im Wesentlichen auf das vorgenannte Potential der eigenen Mitarbeiter ab: Die Planung und der Bau von Neuanlagen, Revitalisierungen von Objekten, Sanierung von Altanlagen, sowie das vollständige Dienstleistungsspektrum der After-Sales Phase über den gesamten Lebenszyklus einer Löschanlage und/oder Immobilie.

1.2 Organisation

Das Unternehmen mit Sitz Hansator 20, 28217 Bremen wird von zwei Geschäftsführern und einem Prokuristen geleitet. Geschäftsführer Burkhard Schmidt ist für die Umsetzung der Gesamtstrategie der Zech-Group sowie Vertrieb und Akquisition zuständig. Geschäftsführer Frank Zulauf sowie Prokurist Kay Arnold verantworten das operative Geschäft sowie die strategische Entwicklung des Unternehmens.

Der Geschäftsbetrieb ist unterteilt in die Einheiten Anlagenbau und Service. Der Anlagenbau plant und baut vorrangig Neuanlagen im Bereich von stationären und halbstationären Löschanlagen mit und ohne Schaumzumischung nach den gültigen Normen und Richtlinien (z.B. NFPA, FM - Global, VdS). Die Projektvolumen erstrecken sich in diesem Bereich zwischen 500.000 € und 4.500.000 €.

Der Service im Zusammenhang mit dem Kleinanlagenbau ist für die Bereiche Wartung, Instandhaltung, Sanierung und Revitalisierung von Bestandsanlagen und Neuerrichtung kleinerer Anlagen ausgelegt. Die Auftragsvolumen belaufen sich in der Regel zwischen 100 € und 500.000 €

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Während die Weltkonjunktur im Jahr 2023 trotz hartnäckiger Inflation und einer massiv gestrafften Geldpolitik moderat expandieren konnte, hatte die deutsche Wirtschaft Mühe, aus dem Nullwachstum herauszukommen. Die geringen Zuwächse der ersten Jahreshälfte gingen durch eine rückläufige Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte nahezu wieder verloren. Der rückläufige Konsum, ein schlechtes Auslandsgeschäft und sinkende Bauaktivitäten waren Faktoren der konjunkturellen Schwäche. Die Einschätzung der Unternehmen zur Geschäftslage sank im dritten Quartal so stark wie zuvor nur während der Finanzkrise und zu Beginn der Pandemie. Erschwerend kommt die sich durch das Bundesverfassungsgerichtsurteil zum Nachtragshaushalt 2021 abzeichnende Haushaltskonsolidierung hinzu.

Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel war in seiner Vorjahresprognose für das Jahr 2023 noch von einem leicht positiven Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) (+0,3 Prozent) für Deutschland ausgegangen. Im Konjunkturbericht vom 13. Dezember 2023 geht das IfW nun von einem um 0,4 Prozentpunkte niedrigeren und damit leicht negativen BIP-Wachstum (-0,1 Prozent) für Deutschland aus.

Die Verbraucherpreise beruhigten sich in 2023 und sanken infolge sinkender Energiepreise. Die Inflationsrate lag im November 2023 bei 3,2 Prozent, während sie im Oktober 2023 noch 3,8 Prozent betrug. Das IfW erwartet zwar, dass die Inflationsrate im Dezember durch die Energiekomponente wieder auf 3,9 Prozent steigen wird, insgesamt dürfte die Inflation jedoch zurückgehen.

2.2 Geschäftsverlauf

Geplant wurde für das Geschäftsjahr 2023 eine Leistung von TEUR 28.600 sowie ein Ergebnis von 3,3 Prozent. Im Wesentlichen führten Probleme in der Abwicklung von Großprojekten an einem Standort sowie die Beteiligung an einer Arbeitsgemeinschaft mit negativem Projektverlauf dazu, dass am Ende des Geschäftsjahres ein negatives betriebswirtschaftliches Ergebnis von -1,7 Prozent bei einer Gesamtleistung von TEUR 28.265 erzielt wurde.

2.3 Vermögenslage

Die Vermögensstruktur der Gesellschaft ist auf der Aktivseite der Bilanz durch die Finanzanlagen, die unfertigen Leistungen sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften geprägt.

Das Umlaufvermögen setzt sich vorwiegend aus den unfertigen Erzeugnissen TEUR 20.525 (Vorjahr: TEUR 15.010) zusammen, welche mit den erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 18.514 (Vorjahr: TEUR 12.911) saldiert werden, sowie den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.108 (Vorjahr: TEUR 1.716) und Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften in Höhe von TEUR 1.477 (Vorjahr: TEUR 722) zusammen.

Die Rückstellungen setzen sich aus Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 49) und sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.648 (Vorjahr: TEUR 1.304) zusammen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen vorwiegend Aufwendungen für ausgeführte, aber noch nicht abgerechnete Arbeiten in Höhe von TEUR 237 (Vorjahr: TEUR 387), verschiedene Aufwendungen aus dem Personalbereich in Höhe von TEUR 678 (Vorjahr: TEUR 690) sowie Rückstellungen für Jahresabschlusskosten in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 15).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 3.992 (Vorjahr: TEUR 7.255) resultieren im Wesentlichen aus einem von der Rud. Otto Meyer Technik GmbH & Co. KG gewährten Darlehen inkl. der vertraglich vereinbarten Zinsen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften in Höhe von TEUR 125 (Vorjahr: TEUR 265) betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

2.4. Finanzlage

Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über liquide Mittel in Höhe von TEUR 490 (Vorjahr: TEUR 497).

Die Gesellschaft ist ihren finanziellen Verpflichtungen im vergangenen Geschäftsjahr jederzeit pünktlich nachgekommen.

2.5. Ertragslage

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres belaufen sich auf TEUR 22.084 (Vorjahr: TEUR 14.199)

Die Gesamtleistung der Gesellschaft, definiert als die Umsatzerlöse zuzüglich der Bestandsveränderung sowie den sonstigen betrieblichen Erträgen, beträgt im Geschäftsjahr TEUR 28.265 (Vorjahr: TEUR 20.616).

Die Materialaufwendungen in Höhe von TEUR 10.875 (Vorjahr: TEUR 8.379) im Verhältnis zur Gesamtleistung führen zu einer Materialaufwandsquote von 38,47 % (Vorjahr: 40,64 %).

Der Personalaufwand beläuft sich auf TEUR 12.288 (Vorjahr: TEUR 9.867). Daraus resultiert eine Personalaufwandsquote (Personalaufwand bezogen auf die Gesamtleistung) von 43,48 % (Vorjahr 47,86 %). Die durchschnittliche Beschäftigtenanzahl beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf 116 gewerbliche Arbeitnehmer und 56 Angestellte (ohne Geschäftsführung und Auszubildende).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 5.968 (Vorjahr: TEUR 4.086) bestehen im Wesentlichen aus Aufwendungen aufgrund Einzelwertberichtigungen sowie für administrative Dienstleistungen, Mieten und Leasing, Kosten des Fuhrparks und sonstige Personalkosten.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Zinsen auf das von der Rud. Otto Meyer Technik GmbH & Co. KG gewährte Darlehen.

Für das Geschäftsjahr 2023 werden ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR -2.283 (Vorjahr: TEUR -3.334) und somit ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -2.283 (Vorjahr: TEUR -3.334) ausgewiesen.

3. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung.

4. Chancen- und Risikobericht

4.1. Chancen- und Risikomanagement

Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil sämtlicher Prozesse der Renke Brandschutztechnik. Aufgrund der hohen Bedeutung ist dieser Prozess direkt der Unternehmensleitung unterstellt und wird im QM-System prozessübergreifend behandelt.

Auf Grundlage fest vereinbarter Jahresbudgets werden mittels monatlicher Soll-Ist-Vergleiche alle relevanten Chancen und Risiken überwacht.

Budgetbesprechungen (die sogenannten Jours fixes), in denen Chancen und Risiken diskutiert werden, finden in einem regelmäßigen Rhythmus statt.

Die Projektrisiken werden in regelmäßigen Projektbesprechungen behandelt und im Anschluss entsprechend bewertet und angegangen.

4.2. Chancenbericht

Der Auftragsbestand von TEUR 30.133 und weitere stringente strukturelle Anpassungen mit dem Ziel, effizientere Arbeitsabläufe zu implementieren, haben bereits positive Wirkung entfaltet und werden für das Geschäftsjahr 2024 maßgeblich für die Zielerreichung sein.

Eine Etablierung als VdS-zertifiziertes Unternehmen im Bereich Feuerlöschtechnik wurde weiterhin gestärkt und Kompetenzen durch Zulassungserweiterungen im Bereich Wassernebel wurden erweitert.

Der gestiegene Anspruch an (Arbeits-)Sicherheit treibt das Neubaugeschäft und der Bedarf an Ertüchtigungen von Bestandsanlagen (25 Jahrprüfung) bietet Wachstumspotential bei Revitalisierungsprojekten.

4.3. Risikobericht

Mögliche Risiken in der Projektausführung, in Projektfertigstellung und denen, die sich aus Beschaffungs- und Absatzmärkten ergeben, werden in den Kalkulationen und Hochrechnungen für Projekte kontinuierlich berücksichtigt. Dabei kommen Bonitätsprüfungen und kontinuierliche Liquiditätskontrollen zum Einsatz. Außerdem hat die Einhaltung zeitlicher und finanzieller Vorgaben in der Projektabwicklung oberste Priorität.

Weiterhin liegen die klassischen latenten Risiken im Geschäftsbereich Claim Management und Störungen im Bauablauf.

Der drohende Nachwuchs- und Fachkräftemangel, bedingt durch die demografische Entwicklung in Deutschland, ist eine zentrale Herausforderung, der die Renke Brandschutztechnik mit intensiver Aufmerksamkeit begegnet. Unterstützt werden die Bemühungen durch eine strukturierte Personalentwicklung, durch ein Ausbildungsprogramm sowie durch zielgruppenspezifische Qualifizierungen, beispielsweise für Projektleiter, Bauleiter oder CAD-Konstrukteure, aber auch für gewerbliche Mitarbeiter. Weiterhin verfolgt die Renke Brandschutztechnik als Ausbildungsbetrieb, den Nachwuchs in den Bereichen technische Systemplaner und Industriekaufleute, zukünftig auch im gewerblichen Bereich heranzuziehen.

Sämtliche bestehende Verträge wurden bzgl. Preisgleitklauseln überprüft und die Möglichkeiten zur Geltendmachung von Störungen der Geschäftsgrundlage erörtert. Das Bauministerium hat bereits für alle öffentlichen Projekte die Anwendbarkeit dieser Störung über § 313 BGB bestätigt. Es besteht Kontakt mit vielen privaten Kunden, um für die aktuell laufenden Projekte Lösungen zu finden, so wie es auch zu den Einflüssen durch die Corona-Krise gelungen ist.

Aktuell gibt es durch die oben beschriebenen Themen keine nennenswerten Bauzeitverzögerungen. Die weitere Entwicklung bleibt intensiv zu beobachten und es gilt, tägliche Lösungen zu finden, um den tatsächlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit so gering wie möglich zu halten.

5. Prognosebericht

Durch den gezielten Aus- und Umbau des Standortnetzes und die Optimierung interner Prozesse können künftig an den Standorten mehr Fachkompetenzen gebündelt werden, um die jeweiligen Kernkompetenzen zielgerichteter und effizienter im regionalen Markt einbringen zu können.

Des Weiteren soll mit den neuen Strukturen und Prozessen eine hohe Identifikation des Mitarbeiters am Unternehmen erzielt werden und somit eine Minderung der Fluktuation an Fachkräften und Monteuren erreicht werden.

Für das Jahr 2024 wird eine Gesamtleistung von TEUR 27.200 mit einem betriebswirtschaftlichen Ergebnis von TEUR 100 erwartet. Die Leistung wird zu 3/4 aus dem Bereich Anlagenbau kommen und zu 1/4 aus den Bereich Kleinanlagenbau, Service und Wartung.

 

Bremen, den 28. März 2024

gez. Burkhard Schmidt, Geschäftsführer

gez. Frank Zulauf, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Renke Brandschutztechnik GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Renke Brandschutztechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Renke Brandschutztechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern, resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 17. Oktober 2024

Nordwest Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Beering, Wirtschaftsprüfer

Dr. Lütke-Uhlenbrock, Wirtschaftsprüfer

Den Jahresabschluss zum 31.12.2023 hat die Gesellschafterversammlung am 04.11.2024 festgestellt.

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