GZS Hotel GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Zulauf seit 23.11.2018 | Geschäftsführer |
Burkhard Dipl.-Ing. Schmidt seit 24.8.2018 | Geschäftsführer |
Kay Arnold seit 28.12.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.10% | |
| 24.90% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Renke Brandschutztechnik GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft
Die Gesellschaft ist nach den in § 267 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als eine mittelgroße Kapitalgesellschaft zu behandeln. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 7.127 aus und ist damit bilanziell überschuldet. Ein buchmäßiger Fehlbetrag ist nicht Tatbestand einer Überschuldung der Gesellschaft i. S. d. Insolvenzverordnung. Ein insolvenzauslösender Tatbestand nach § 19 Abs. 2 Satz 1 InsO läge im Fall eines im Überschuldungsstatus ermittelten negativen Reinvermögens vor, es sei denn, die Fortführung des Unternehmens ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich. Mit Datum vom 28. März 2024 hat die Rud. Otto Meyer Technik GmbH & Co. KG eine Garantievereinbarung bis zu einer Höhe von TEUR 7.550 gegeben. Eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne liegt damit nicht vor. 2. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und BewertungDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.), des GmbH-Gesetzes sowie der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden. Von den größenabhängigen Erleichterungen hat die Gesellschaft teilweise Gebrauch gemacht. In Anwendung der Regelungen des § 42 Abs. 3 GmbHG und des § 265 Abs. 5 HGB wurden zum Zwecke der Klarheit und Übersichtlichkeit der Bilanz der Posten "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" durch "Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften" sowie der Posten "Verbindlichkeiten" durch "Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften" weitergehend untergliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethodena) AllgemeinesAbweichend zu Vorjahren wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung Avalgebühren unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen (Vorjahr: Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 12). Darüber hinaus sind die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr unverändert. b) AnlagevermögenDie Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen 5 und 13 Jahren) bewertet. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis unter EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten zusammengefasst und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Der Abgang wird nach 7 Jahren unterstellt. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Im Berichtsjahr wurden auf die Finanzanlagen außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. c) VorräteDie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse sind mit den Material- und Fertigungseinzelkosten sowie den Sondereinzelkosten der Fertigung zuzüglich angemessener Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens bewertet. Die Ermittlung erfolgte im Rahmen der Einzelbewertung. Abschreibungen aufgrund verlustfreier Bewertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren erforderlich. Die erhaltenen Anzahlungen werden - soweit sie auf die aktivierten unfertigen Erzeugnisse entfallen - gemäß § 268 Abs. 5 HGB aktivisch vom Vorratsbestand abgesetzt. Soweit Anzahlungen nicht durch unfertige Erzeugnisse gedeckt sind, werden sie unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. d) Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden. e) Liquide MittelDie liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. f) Steuerrückstellungen und sonstige RückstellungenDie Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden. Die Beträge der sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. g) VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. 4. Angaben zur Bilanza) AnlagevermögenZur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (vgl. Anlage 1 zum Anhang). b) Angaben zu wesentlichen BeteiligungenDie Gesellschaft hält Anteile an folgenden Gesellschaften:
Die Gesellschaft ist an folgenden (noch nicht schlussgerechneten) Arbeitsgemeinschaften beteiligt:
c) VorräteBei den unfertigen Erzeugnissen waren Wertminderungen aufgrund verlustfreier Bewertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von TEUR 337 (Vorjahr: TEUR 575) erforderlich. d) Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 116 (Vorjahr: TEUR 250) sowie ausgereichte Darlehen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.690). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 4). Die Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 973 (Vorjahr: TEUR 813), Forderungen aus Ergebnisübernahmen TEUR 457 (Vorjahr: TEUR 246) sowie Forderungen aus Einlagen in Höhe von TEUR 187 (Vorjahr: TEUR 17). Diese Forderungen wurden saldiert mit Verbindlichkeiten aus Partnerauszahlungen in Höhe von TEUR 140 (Vorjahr: TEUR 72) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 3). e) Sonstige RückstellungenIn den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für nicht abgerechnete Leistungen in Höhe von TEUR 305 (Vorjahr: TEUR 403), Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich von TEUR 678 (Vorjahr: TEUR 690), Rückstellungen für Gewährleistungen von TEUR 117 (Vorjahr: TEUR 98) und Drohverlustrückstellungen aus schwebenden Geschäften in Höhe von TEUR 549 (Vorjahr: TEUR 108). f) VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen erhaltene Darlehen einschließlich Zinsen in Höhe von TEUR 3.577 (Vorjahr: TEUR 7.255) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 415 (Vorjahr: TEUR 0). Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen erhaltene Darlehen einschl. Zinsen in Höhe von TEUR 654 (Vorjahr: TEUR 1.848) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 6). Die Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 109 (Vorjahr: TEUR 0) sowie Verbindlichkeiten aus Rückzahlungen von Einlagen in Höhe von TEUR 119 (Vorjahr: TEUR 266). Diese Verbindlichkeiten wurden saldiert mit Forderungen aus bestehenden Ergebnisansprüchen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0) sowie mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 103 (Vorjahr: TEUR 1). Für alle Verbindlichkeiten ergeben sich die Restlaufzeiten und Besicherungen aus dem als Anlage 2 zum Anhang beigefügten Verbindlichkeitenspiegel. 5. Sonstige Angabena) Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie am 31. Dezember 2023 bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB ergeben sich aus folgenden Rechtsverhältnissen:
b) Angaben zu MitarbeiternDie durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr betrug 172 (Vorjahr: 149). Diese setzt sich wie folgt zusammen:
c) Angaben zu Geschäftsführung und AufsichtsorganenDie Geschäftsführung bestand im Berichtszeitraum aus folgenden Mitgliedern:
Die Geschäftsführer sind jeweils von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Gesamtbezüge wurde mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. d) Angaben zum Ergebnisverwendungsvorschlag oder -beschlussDie Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. e) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresVorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.
Bremen, den 28. März 2024 gez. Burkhard Schmidt, Geschäftsführer gez. Frank Zulauf, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft1.1 GeschäftsmodellDie Renke Brandschutztechnik GmbH geht aus der vormals Renke Services GmbH mit Änderung im HRB 22758 HB vom 04.01.2018 hervor. Die Mitarbeiter verfügen über jahrelange Erfahrungen in den Bereichen der Beratung, Planung und Errichtung von stationären und halbstationären Wasserlöschanlagen nach allen derzeit gültigen Normen und Richtlinien (z.B. NFPA, FM - Global, VdS). Die aktuelle Geschäftsausrichtung mit den Standorten in Hamburg, Düsseldorf, Neu-Isenburg, Speyer, Nürnberg und Halle (Saale) stellt im Wesentlichen auf das vorgenannte Potential der eigenen Mitarbeiter ab: Die Planung und der Bau von Neuanlagen, Revitalisierungen von Objekten, Sanierung von Altanlagen, sowie das vollständige Dienstleistungsspektrum der After-Sales Phase über den gesamten Lebenszyklus einer Löschanlage und/oder Immobilie. 1.2 OrganisationDas Unternehmen mit Sitz Hansator 20, 28217 Bremen wird von zwei Geschäftsführern und einem Prokuristen geleitet. Geschäftsführer Burkhard Schmidt ist für die Umsetzung der Gesamtstrategie der Zech-Group sowie Vertrieb und Akquisition zuständig. Geschäftsführer Frank Zulauf sowie Prokurist Kay Arnold verantworten das operative Geschäft sowie die strategische Entwicklung des Unternehmens. Der Geschäftsbetrieb ist unterteilt in die Einheiten Anlagenbau und Service. Der Anlagenbau plant und baut vorrangig Neuanlagen im Bereich von stationären und halbstationären Löschanlagen mit und ohne Schaumzumischung nach den gültigen Normen und Richtlinien (z.B. NFPA, FM - Global, VdS). Die Projektvolumen erstrecken sich in diesem Bereich zwischen 500.000 € und 4.500.000 €. Der Service im Zusammenhang mit dem Kleinanlagenbau ist für die Bereiche Wartung, Instandhaltung, Sanierung und Revitalisierung von Bestandsanlagen und Neuerrichtung kleinerer Anlagen ausgelegt. Die Auftragsvolumen belaufen sich in der Regel zwischen 100 € und 500.000 € 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenWährend die Weltkonjunktur im Jahr 2023 trotz hartnäckiger Inflation und einer massiv gestrafften Geldpolitik moderat expandieren konnte, hatte die deutsche Wirtschaft Mühe, aus dem Nullwachstum herauszukommen. Die geringen Zuwächse der ersten Jahreshälfte gingen durch eine rückläufige Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte nahezu wieder verloren. Der rückläufige Konsum, ein schlechtes Auslandsgeschäft und sinkende Bauaktivitäten waren Faktoren der konjunkturellen Schwäche. Die Einschätzung der Unternehmen zur Geschäftslage sank im dritten Quartal so stark wie zuvor nur während der Finanzkrise und zu Beginn der Pandemie. Erschwerend kommt die sich durch das Bundesverfassungsgerichtsurteil zum Nachtragshaushalt 2021 abzeichnende Haushaltskonsolidierung hinzu. Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel war in seiner Vorjahresprognose für das Jahr 2023 noch von einem leicht positiven Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) (+0,3 Prozent) für Deutschland ausgegangen. Im Konjunkturbericht vom 13. Dezember 2023 geht das IfW nun von einem um 0,4 Prozentpunkte niedrigeren und damit leicht negativen BIP-Wachstum (-0,1 Prozent) für Deutschland aus. Die Verbraucherpreise beruhigten sich in 2023 und sanken infolge sinkender Energiepreise. Die Inflationsrate lag im November 2023 bei 3,2 Prozent, während sie im Oktober 2023 noch 3,8 Prozent betrug. Das IfW erwartet zwar, dass die Inflationsrate im Dezember durch die Energiekomponente wieder auf 3,9 Prozent steigen wird, insgesamt dürfte die Inflation jedoch zurückgehen. 2.2 GeschäftsverlaufGeplant wurde für das Geschäftsjahr 2023 eine Leistung von TEUR 28.600 sowie ein Ergebnis von 3,3 Prozent. Im Wesentlichen führten Probleme in der Abwicklung von Großprojekten an einem Standort sowie die Beteiligung an einer Arbeitsgemeinschaft mit negativem Projektverlauf dazu, dass am Ende des Geschäftsjahres ein negatives betriebswirtschaftliches Ergebnis von -1,7 Prozent bei einer Gesamtleistung von TEUR 28.265 erzielt wurde. 2.3 VermögenslageDie Vermögensstruktur der Gesellschaft ist auf der Aktivseite der Bilanz durch die Finanzanlagen, die unfertigen Leistungen sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften geprägt. Das Umlaufvermögen setzt sich vorwiegend aus den unfertigen Erzeugnissen TEUR 20.525 (Vorjahr: TEUR 15.010) zusammen, welche mit den erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 18.514 (Vorjahr: TEUR 12.911) saldiert werden, sowie den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.108 (Vorjahr: TEUR 1.716) und Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften in Höhe von TEUR 1.477 (Vorjahr: TEUR 722) zusammen. Die Rückstellungen setzen sich aus Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 49) und sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.648 (Vorjahr: TEUR 1.304) zusammen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen vorwiegend Aufwendungen für ausgeführte, aber noch nicht abgerechnete Arbeiten in Höhe von TEUR 237 (Vorjahr: TEUR 387), verschiedene Aufwendungen aus dem Personalbereich in Höhe von TEUR 678 (Vorjahr: TEUR 690) sowie Rückstellungen für Jahresabschlusskosten in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 15). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 3.992 (Vorjahr: TEUR 7.255) resultieren im Wesentlichen aus einem von der Rud. Otto Meyer Technik GmbH & Co. KG gewährten Darlehen inkl. der vertraglich vereinbarten Zinsen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften in Höhe von TEUR 125 (Vorjahr: TEUR 265) betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 2.4. FinanzlageDie Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über liquide Mittel in Höhe von TEUR 490 (Vorjahr: TEUR 497). Die Gesellschaft ist ihren finanziellen Verpflichtungen im vergangenen Geschäftsjahr jederzeit pünktlich nachgekommen. 2.5. ErtragslageDie Umsatzerlöse des Geschäftsjahres belaufen sich auf TEUR 22.084 (Vorjahr: TEUR 14.199) Die Gesamtleistung der Gesellschaft, definiert als die Umsatzerlöse zuzüglich der Bestandsveränderung sowie den sonstigen betrieblichen Erträgen, beträgt im Geschäftsjahr TEUR 28.265 (Vorjahr: TEUR 20.616). Die Materialaufwendungen in Höhe von TEUR 10.875 (Vorjahr: TEUR 8.379) im Verhältnis zur Gesamtleistung führen zu einer Materialaufwandsquote von 38,47 % (Vorjahr: 40,64 %). Der Personalaufwand beläuft sich auf TEUR 12.288 (Vorjahr: TEUR 9.867). Daraus resultiert eine Personalaufwandsquote (Personalaufwand bezogen auf die Gesamtleistung) von 43,48 % (Vorjahr 47,86 %). Die durchschnittliche Beschäftigtenanzahl beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf 116 gewerbliche Arbeitnehmer und 56 Angestellte (ohne Geschäftsführung und Auszubildende). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 5.968 (Vorjahr: TEUR 4.086) bestehen im Wesentlichen aus Aufwendungen aufgrund Einzelwertberichtigungen sowie für administrative Dienstleistungen, Mieten und Leasing, Kosten des Fuhrparks und sonstige Personalkosten. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Zinsen auf das von der Rud. Otto Meyer Technik GmbH & Co. KG gewährte Darlehen. Für das Geschäftsjahr 2023 werden ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR -2.283 (Vorjahr: TEUR -3.334) und somit ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -2.283 (Vorjahr: TEUR -3.334) ausgewiesen. 3. Forschung und EntwicklungDie Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung. 4. Chancen- und Risikobericht4.1. Chancen- und RisikomanagementDas Risikomanagement ist integraler Bestandteil sämtlicher Prozesse der Renke Brandschutztechnik. Aufgrund der hohen Bedeutung ist dieser Prozess direkt der Unternehmensleitung unterstellt und wird im QM-System prozessübergreifend behandelt. Auf Grundlage fest vereinbarter Jahresbudgets werden mittels monatlicher Soll-Ist-Vergleiche alle relevanten Chancen und Risiken überwacht. Budgetbesprechungen (die sogenannten Jours fixes), in denen Chancen und Risiken diskutiert werden, finden in einem regelmäßigen Rhythmus statt. Die Projektrisiken werden in regelmäßigen Projektbesprechungen behandelt und im Anschluss entsprechend bewertet und angegangen. 4.2. ChancenberichtDer Auftragsbestand von TEUR 30.133 und weitere stringente strukturelle Anpassungen mit dem Ziel, effizientere Arbeitsabläufe zu implementieren, haben bereits positive Wirkung entfaltet und werden für das Geschäftsjahr 2024 maßgeblich für die Zielerreichung sein. Eine Etablierung als VdS-zertifiziertes Unternehmen im Bereich Feuerlöschtechnik wurde weiterhin gestärkt und Kompetenzen durch Zulassungserweiterungen im Bereich Wassernebel wurden erweitert. Der gestiegene Anspruch an (Arbeits-)Sicherheit treibt das Neubaugeschäft und der Bedarf an Ertüchtigungen von Bestandsanlagen (25 Jahrprüfung) bietet Wachstumspotential bei Revitalisierungsprojekten. 4.3. RisikoberichtMögliche Risiken in der Projektausführung, in Projektfertigstellung und denen, die sich aus Beschaffungs- und Absatzmärkten ergeben, werden in den Kalkulationen und Hochrechnungen für Projekte kontinuierlich berücksichtigt. Dabei kommen Bonitätsprüfungen und kontinuierliche Liquiditätskontrollen zum Einsatz. Außerdem hat die Einhaltung zeitlicher und finanzieller Vorgaben in der Projektabwicklung oberste Priorität. Weiterhin liegen die klassischen latenten Risiken im Geschäftsbereich Claim Management und Störungen im Bauablauf. Der drohende Nachwuchs- und Fachkräftemangel, bedingt durch die demografische Entwicklung in Deutschland, ist eine zentrale Herausforderung, der die Renke Brandschutztechnik mit intensiver Aufmerksamkeit begegnet. Unterstützt werden die Bemühungen durch eine strukturierte Personalentwicklung, durch ein Ausbildungsprogramm sowie durch zielgruppenspezifische Qualifizierungen, beispielsweise für Projektleiter, Bauleiter oder CAD-Konstrukteure, aber auch für gewerbliche Mitarbeiter. Weiterhin verfolgt die Renke Brandschutztechnik als Ausbildungsbetrieb, den Nachwuchs in den Bereichen technische Systemplaner und Industriekaufleute, zukünftig auch im gewerblichen Bereich heranzuziehen. Sämtliche bestehende Verträge wurden bzgl. Preisgleitklauseln überprüft und die Möglichkeiten zur Geltendmachung von Störungen der Geschäftsgrundlage erörtert. Das Bauministerium hat bereits für alle öffentlichen Projekte die Anwendbarkeit dieser Störung über § 313 BGB bestätigt. Es besteht Kontakt mit vielen privaten Kunden, um für die aktuell laufenden Projekte Lösungen zu finden, so wie es auch zu den Einflüssen durch die Corona-Krise gelungen ist. Aktuell gibt es durch die oben beschriebenen Themen keine nennenswerten Bauzeitverzögerungen. Die weitere Entwicklung bleibt intensiv zu beobachten und es gilt, tägliche Lösungen zu finden, um den tatsächlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit so gering wie möglich zu halten. 5. PrognoseberichtDurch den gezielten Aus- und Umbau des Standortnetzes und die Optimierung interner Prozesse können künftig an den Standorten mehr Fachkompetenzen gebündelt werden, um die jeweiligen Kernkompetenzen zielgerichteter und effizienter im regionalen Markt einbringen zu können. Des Weiteren soll mit den neuen Strukturen und Prozessen eine hohe Identifikation des Mitarbeiters am Unternehmen erzielt werden und somit eine Minderung der Fluktuation an Fachkräften und Monteuren erreicht werden. Für das Jahr 2024 wird eine Gesamtleistung von TEUR 27.200 mit einem betriebswirtschaftlichen Ergebnis von TEUR 100 erwartet. Die Leistung wird zu 3/4 aus dem Bereich Anlagenbau kommen und zu 1/4 aus den Bereich Kleinanlagenbau, Service und Wartung.
Bremen, den 28. März 2024 gez. Burkhard Schmidt, Geschäftsführer gez. Frank Zulauf, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Renke Brandschutztechnik GmbH: PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Renke Brandschutztechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Renke Brandschutztechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 17. Oktober 2024 Nordwest
Revision GmbH
Beering, Wirtschaftsprüfer Dr. Lütke-Uhlenbrock, Wirtschaftsprüfer Den Jahresabschluss zum 31.12.2023 hat die Gesellschafterversammlung am 04.11.2024 festgestellt. |
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