Hyla
Germany GmbH
Altdorf
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2022
I. Darstellung des Geschäftsverlaufs
Die Hyla Germany GmbH mit Sitz in Altdorf vertreibt
hochwertige Luftreinigung - und Raumreinigungssysteme des
Herstellers Hyla. Die Hyla Germany besitzt die exklusiven
Vertriebsrechte für Deutschland und Österreich.
Diese vertreibt diese mit dem Vertriebssystem des
Direktvertriebes. Allerdings nicht mit sogenannten
Reisenden, sondern mit selbständigen Unternehmern,
welche ausschließlich auf Terminabsprache ihre
Termine bei Kunden wahrnehmen. Die Hyla Germany GmbH
übernimmt dabei mit Ihrem Innendienst-Team von ca. 40
Mitarbeitern die komplette Abwicklung und Administration
für die selbständigen Vertriebspartner.
Das Geschäftsjahr 2022 war für die Hyla
Germany GmbH das erfolgreichste in der 13 jährigen
Firmengeschichte. Diesen Satz konnte das Unternehmen
bereits schon letztes Jahr für sich nutzen.
1.
Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Während zu Beginn des Jahres 2022 die
Auswirkungen der Coronakrise auf die Wirtschaft noch
spürbar vorhanden waren, haben diese im Verlauf des
Jahres kontinuierlich abgenommen. Dagegen hat der Anfang
2022 begonnene Ukrainekrieg die gesamte Wirtschaft erneut
in hohe Unsicherheit gestürzt, die teilweise bis heute
andauert. Steigende Rohstoff- und Energiepreise sowie
Probleme bei den Lieferketten forderten eine laufende
Analyse und Beurteilung der Wirtschaftsentwicklung. Im Jahr
2022 hatte die deutsche Wirtschaft mit stark steigenden
Inflationsraten zu kämpfen, die sich ebenfalls negativ
auf die Wirtschaft auswirkte. Neben einer andauernden hohen
Inflation bleibt der Ukrainekrieg daher nach wie vor als
unberechenbare Größe bestehen. Im Gesamtjahr
2022 ist die Wirtschaftsleistung (reales BIP) in
Deutschland lediglich um 1,90 % angestiegen.
Im gesamten Markt der Consumer Electronics-Produkte
und der Elektro-Haushaltsgeräte kam es in 2022 zu
einem leichten Umsatzrückgang von 1,3 %, die
pandemiebedingten Sondereffekte waren nicht mehr wirksam.
Mit einer ähnlichen Marktentwicklung rechnet die
Branche auch für 2023 aufgrund der geopolitischen Lage
und der damit verbundenen Kaufzurückhaltung.
Die Entwicklung bei der Hyla Germany GmbH war von
diesen Tendenzen abgekoppelt, was zu einem neuen Rekordjahr
für das Unternehmen führte. Der Hyla wurde in
2022 zu einem "Must-Have" im Haushalt. Einer der
wichtigsten Gründe hierfür war die Tatsache, dass
sich eine hohe Zahl der selbständigen Vertriebspartner
des Unternehmens auf den Vertrieb über Social Media
spezialisiert haben und den Bekanntheitsgrad der Marke in
Wachstumseffekte umsetzen konnte.
Dadurch hat sich zum einen natürlich das
Verhältnis der Online Verkäufe zu den Offline
Verkäufen verändert. Und zum anderen bedeutete
dies, dass wir mehr Produkte aus den Zentrallagern direkt
zu den Kunden nach Haus versandt haben. Ebenso haben sich
die Zahlungswege verändert, da bei online-Käufen
sofort vorab bezahlt werden muss; dies hatte positive
Auswirkungen auf den Cash Flow.
2.
Branche
Die Branche des Direktvertriebes ist weiter auf
Wachstum programmiert. Allerdings konnten nicht alle
Unternehmen den Hype aus 2021 bestätigen. Insbesondere
ergaben sich - wie in anderen Branchen auch - Vorteile
für die Unternehmen, die die Digitalisierung schnell
und erfolgreich umgesetzt haben.
3.
Geschäftsergebnis
Das Umsatzwachstum lag im Jahr 2022 bei 8%, das
Rohergebnis ist sogar um 10 % gewachsen. Der
Jahresüberschuss ist um 1,3 % gestiegen. Grund
hierfür waren zum einen erhöhte Personalkosten,
aber auch die Verkaufsprovision sind sehr stark
angestiegen.
Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der fast um ein
Viertel gestiegenen Bilanzsumme von 62,5 % auf 50,9 %
gesunken, kann aber immer noch als außerordentlich
gut bezeichnet werden.
Die Anzahl der der Arbeitnehmer war in 2022 leicht
rückläufig, mit durchschnittlich 38 nach 40 im
Vorjahr.
II. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf
wesentliche Chancen und Risiken der künftigen
Entwicklung
Auf Grund der immer steigenden Beliebtheit des
Direktvertriebes sieht die Hyla Germany durch die Vielzahl
an Neubewerbungen von Vertriebspartnern für dieses
Produkt der Zukunft absolut positiv entgegen. Zudem besteht
in dieser Branche kein sehr starker Verdrängungsmarkt.
Die Hyla Germany GmbH ist auf diesem Gebiet
Marktführer und sieht diese Position nicht
gefährdet.
Die Einführung einer revolutionären
Softwareentwicklung war für das Quartal 1/2023 geplant
und wurde nun auf Mitte Mai 2023 verschoben. Die Software
soll unsere Digitalisierung weiter voranbringen, z.B.
können sich Kunden selbst registrieren und online
bestellen, Vertriebspartner können den
onboarding-Prozess selbst in die Wege leiten u.a. mehr.
Ziel ist es, bei stabilem Ergebnis die € 50 Mio.
Marke für den Umsatz zu erreichen.
Altdorf, 14.07.2023
|
|
|
|
Herr Michael Hausenblas
|
|
Frau Maria de Los
Angeles Martin-Hausenblas
|
|
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
404.978,01 |
258.582,15 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
228.949,00 |
24.963,00 |
| II.
Sachanlagen |
176.029,01 |
233.619,15 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
176.029,01 |
233.619,15 |
| B.
Umlaufvermögen |
13.704.774,02 |
10.919.073,50 |
| I.
Vorräte |
1.281.598,85 |
1.271.625,56 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
6.449.958,38 |
3.799.793,74 |
| 1.
Forderungen gegen Gesellschafter |
492.783,65 |
112.677,83 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
5.957.174,73 |
3.687.115,91 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
5.973.216,79 |
5.847.654,20 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
29.997,99 |
7.516,29 |
| Aktiva |
14.139.750,02 |
11.185.171,94 |
Passiva
|
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
| A.
Eigenkapital |
7.112.095,38 |
6.990.180,03 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
50.000,00 |
50.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
1.108,22 |
1.108,22 |
| III.
Gewinnvortrag |
539.071,81 |
501.600,81 |
| IV.
Jahresüberschuss |
6.521.915,35 |
6.437.471,00 |
| B.
Rückstellungen |
2.667.514,23 |
1.450.593,70 |
| C.
Verbindlichkeiten |
4.360.140,41 |
2.744.398,21 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
420,00 |
35.438,40 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
4.359.720,41 |
2.708.959,81 |
| Passiva |
14.139.750,02 |
11.185.171,94 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
33.960.016,73 |
30.875.016,44 |
| 2.
Personalaufwand |
1.923.595,23 |
1.771.664,80 |
| a)
Löhne und Gehälter |
1.587.974,77 |
1.454.046,12 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
335.620,46 |
317.618,68 |
| davon
für Altersversorgung |
44.400,00 |
44.000,00 |
| 3.
Abschreibungen |
146.161,85 |
96.124,38 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
146.161,85 |
96.124,38 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
22.647.559,62 |
19.915.273,07 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
19.626,77 |
8.990,11 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
134.875,32 |
88.518,10 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
2.602.960,63 |
2.573.041,04 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
6.524.490,85 |
6.439.385,16 |
| 9.
sonstige Steuern |
2.575,50 |
1.914,16 |
| 10.
Jahresüberschuss |
6.521.915,35 |
6.437.471,00 |
Anhang für
das Geschäftsjahr 2022
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der
ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße
Kapitalgesellschaften aufgestellt.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
Die Hyla Germany GmbH hat ihren Sitz in Altdorf. Sie
ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB
731118 eingetragen.
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die
Größenmerkmale einer mittelgroßen
Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf.
Die größenabhängigen Erleichterungen
bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und
Verlustrechnung wurden in Anspruch genommen.
Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen
Rechnungslegungsvorschriften sowie den einschlägigen
Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags in
EURO unter Gegenüberstellung der Werte zum 31.
Dezember 2021 aufgestellt.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Erstellung erfolgt unter der Annahme der
Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).
Die Bilanzierung des
Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten
unter Berücksichtigung nutzungsbedingter
planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der
planmäßigen Abschreibungen ist die
voraussichtliche Nutzungsdauer (§ 253 Abs. 1 Satz 1,
Abs. 3 i.V.m. § 255 Abs. 1 HGB). Bei voraussichtlich
dauernder Wertminderung werden
außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen
(§ 253 Abs. 3 Satz 3 HGB).
Entgeltlich erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände wurden zu
Anschaffungskosten, vermindert um
planmäßige Abschreibungen, bewertet. Sie haben
eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünfzehn Jahren.
Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- oder
Herstellungskosten, vermindert um planmäßige
Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen
Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen
Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und
degressiv vorgenommen.
Der Übergang von der degressiven zur linearen
Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu
einer höheren Jahresabschreibung führt.
Die
Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
F
orderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden mit dem
Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren
Risiken bewertet und - soweit unverzinslich - bei
Restlaufzeiten von über einem Jahr auf den
Bilanzstichtag abgezinst. Für das allgemeine
Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung von den
Forderungen abgesetzt.
Flüssige Mittel sind zu Nominalwerten angesetzt
(§ 253 Abs. 1 HGB).
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten
Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwendungen
für einen bestimmten Zeitpunkt danach darstellen
(§ 250 Abs. 1 HGB).
Die
Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten
Steuern.
Die
sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei
wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt (§253 Abs. 1 HGB).
Angaben zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens
(Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus
ergeben sich auch die Abschreibungen des
Geschäftsjahres (§ 284 Abs. 3 HGB).
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2022
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
122.810,36
|
285.000,00
|
0,00
|
0,00
|
407.810,36
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
122.810,36
|
285.000,00
|
0,00
|
0,00
|
407.810,36
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
528.010,07
|
39.056,85
|
136.487,80
|
0,00
|
430.579,12
|
Summe Sachanlagen
|
528.010,07
|
39.056,85
|
136.487,80
|
0,00
|
430.579,12
|
Summe
Anlagevermögen
|
650.820,43
|
324.056,85
|
136.487,80
|
0,00
|
838.389,48
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.01.2022
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
97.847,36
|
81.014,00
|
0,00
|
0,00
|
178.861,36
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
97.847,36
|
81.014,00
|
0,00
|
0,00
|
178.861,36
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
294.390,92
|
65.147,85
|
104.988,66
|
0,00
|
254.550,11
|
Summe Sachanlagen
|
294.390,92
|
65.147,85
|
104.988,66
|
0,00
|
254.550,11
|
Summe
Anlagevermögen
|
392.238,28
|
146.161,85
|
104.988,66
|
0,00
|
433.411,47
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2022
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.12.2021
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
228.949,00
|
24.963,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
228.949,00
|
24.963,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
176.029,01
|
233.619,15
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
176.029,01
|
233.619,15
|
Summe
Anlagevermögen
|
0,00
|
404.978,01
|
258.582,15
|
Mitzugehörigkeitsvermerke
Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden
Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden.
Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit
wird dazu folgende Erläuterung gegeben.
Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende
Posten und Sachverhalte:
Forderungen gegenüber Gesellschaftern in der
Bilanz mit Euro 492.783,7 (Vorjahr: Euro 112.677,8)
betreffen zugleich den Posten Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen.
Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268
Abs. 5 Satz 1 HGB, § 285 Nr.1 und Nr.2 HGB) ergeben
sich wie folgt:
|
|
Restlaufzeit
|
|
Gesamtbetrag in Euro
|
bis zu einem Jahr in
Euro
|
von mehr als einem Jahr
in Euro
|
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
420,00
|
420,00
|
0,00
|
|
Vorjahr
|
35.438,40
|
34.388,40
|
1.050,00
|
|
sonstige
Verbindlichkeiten
|
4.359.719,5
|
4.359.720,41
|
0,00
|
|
Vorjahr
|
2.708.959,81
|
2.708.959,81
|
0,00
|
|
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle
Verpflichtungen
Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen
folgende Sachverhalte:
|
bis 1 Jahr
|
1-5 Jahre
|
größer 5
Jahre
|
Leasingverpflichtungen
|
60.370,00
|
78.950,00
|
|
Mietverpflichtungen
|
192.540,00
|
770.160,00
|
unbefristet
|
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahres im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
|
|
|
|
Zahl
|
Arbeiter
|
|
|
|
0,00
|
Angestellte
|
|
|
|
36,50
|
leitende Angestellte
|
|
|
|
1,00
|
Die Gesamtzahl der
durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt damit 37,50
|
|
|
|
|
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter
|
|
|
|
34,50
|
teilzeitbeschäftigte Mitarbieter
|
|
|
|
3,00
|
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Erster
Geschäftsführer:
|
Michael Hausenblas
|
ausgeübter Beruf:
|
Kaufmann
|
Weitere
Geschäftsfüher:
|
|
|
|
Maria de Los Angeles
Martin-Hausenblas
|
|
ausgeübter Beruf:
|
Kauffrau
|
Schutzklausel
§ 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.
Gewährte Vorschüsse und Kredite an
Geschäftsführer
Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer
vergebenen Krediten wird berichtet:
Kreditentwicklung
|
|
Betrag
|
|
|
|
Euro
|
|
Stand bisheriger Kredite
|
|
0,00
|
|
Rückzahlungen im
Berichtsjahr
|
|
4.712.000,88
|
|
Neuvergaben im
Berichtsjahr
|
|
4.712.000,88
|
|
neuer Kreditbestand
|
|
0
|
|
Ergebnisverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende
Ergebnisverwendung vor:
Der Jahresüberschuss beträgt 6.521.915,35
Euro.
Die Geschäftsführer schlagen vor, das
Ergebnis in Höhe von 7.060.987,16 Euro
(Jahresüberschuss 6.521.915,35 Euro zuzüglich
Gewinnvortrag 539.071,81 Euro) wie folgt zu verwenden:
Vortrag auf neue Rechnung 0,00 Euro.
Mit Beschluss vom 21.02.2023 wurde bereits zum
24.02.2023 eine Vorabgewinnausschüttung in Höhe
von 3.539.071,81 Euro vorgenommen. (Gewinnvortrag
01.01.2022 = € 539.071,81 + Vorabausschüttung
Jahresüberschuss 2022 € 3.000.000,00).
Mit Beschluss vom 21.02.2023 wurde auch bereits
beschlossen, dass der restliche Jahresüberschuss 2022
nach dessen Feststellung noch an den damaligen
Gesellschafter Michael Hausenblas auszuschütten ist.
Der restliche Jahresüberschuss 2022 beträgt
€ 3.521.915,35.
Dieser Betrag wird am 01.08.2023 an den früheren
Gesellschafter Michael Hausenblas ausgeschüttet.
Altdorf, 14.07.2022
|
|
|
Herr Michael Hausenblas
|
|
Frau Maria de Los
Angeles Martin-Hausenblas
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 21.07.2023 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
E.
Wiedergabe des Bestätigungsvermerks
Dem nicht in Anwendung der Vorschriften zur
Erleichterung bei Offenlegung gekürzten
Jahresabschluss haben wir den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt:
"
Bestätigungsvermerk des unabhängigen
Abschlussprüfers
An die Hyla Germany GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Hyla Germany GmbH -
bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom
01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus
haben wir den Lagebericht der Hyla Germany GmbH für
das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlagen für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen dolosen Handlungen oder
Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein
zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt
sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu
erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir
die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen wesentliche falsche Darstellungen nicht
aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus
Irrtümern resultierende wesentlich falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis
von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit
der von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die
Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des
Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob
der Jahresabschluss die zugrundeliegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage des Unternehmens.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
feststellen.
Stuttgart, den 21.07.2023"
RTS Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KG
Steuerberatungsgesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Andreas Welte Cornelia
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Wirtschaftsprüfer
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