Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 731118
Eingetragen
10.9.2009
Branche
Großhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von elektrischen HaushaltsgerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Der Vertrieb von Luft- und Raumreinigungsgeräten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan Paul Pfeiffer
seit 25.4.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

31.68% identifiziert68.33% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
24.00%
7.68%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
FT Mint Three GmbH
Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hyla Germany GmbH

Altdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die Hyla Germany GmbH mit Sitz in Altdorf vertreibt hochwertige Luftreinigung - und Raumreinigungssysteme des Herstellers Hyla. Die Hyla Germany besitzt die exklusiven Vertriebsrechte für Deutschland und Österreich. Diese vertreibt diese mit dem Vertriebssystem des Direktvertriebes. Allerdings nicht mit sogenannten Reisenden, sondern mit selbständigen Unternehmern, welche ausschließlich auf Terminabsprache ihre Termine bei Kunden wahrnehmen. Die Hyla Germany GmbH übernimmt dabei mit Ihrem Innendienst-Team von ca. 40 Mitarbeitern die komplette Abwicklung und Administration für die selbständigen Vertriebspartner.
Das Geschäftsjahr 2022 war für die Hyla Germany GmbH das erfolgreichste in der 13 jährigen Firmengeschichte. Diesen Satz konnte das Unternehmen bereits schon letztes Jahr für sich nutzen.

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Während zu Beginn des Jahres 2022 die Auswirkungen der Coronakrise auf die Wirtschaft noch spürbar vorhanden waren, haben diese im Verlauf des Jahres kontinuierlich abgenommen. Dagegen hat der Anfang 2022 begonnene Ukrainekrieg die gesamte Wirtschaft erneut in hohe Unsicherheit gestürzt, die teilweise bis heute andauert. Steigende Rohstoff- und Energiepreise sowie Probleme bei den Lieferketten forderten eine laufende Analyse und Beurteilung der Wirtschaftsentwicklung. Im Jahr 2022 hatte die deutsche Wirtschaft mit stark steigenden Inflationsraten zu kämpfen, die sich ebenfalls negativ auf die Wirtschaft auswirkte. Neben einer andauernden hohen Inflation bleibt der Ukrainekrieg daher nach wie vor als unberechenbare Größe bestehen. Im Gesamtjahr 2022 ist die Wirtschaftsleistung (reales BIP) in Deutschland lediglich um 1,90 % angestiegen.

Im gesamten Markt der Consumer Electronics-Produkte und der Elektro-Haushaltsgeräte kam es in 2022 zu einem leichten Umsatzrückgang von 1,3 %, die pandemiebedingten Sondereffekte waren nicht mehr wirksam. Mit einer ähnlichen Marktentwicklung rechnet die Branche auch für 2023 aufgrund der geopolitischen Lage und der damit verbundenen Kaufzurückhaltung.

Die Entwicklung bei der Hyla Germany GmbH war von diesen Tendenzen abgekoppelt, was zu einem neuen Rekordjahr für das Unternehmen führte. Der Hyla wurde in 2022 zu einem "Must-Have" im Haushalt. Einer der wichtigsten Gründe hierfür war die Tatsache, dass sich eine hohe Zahl der selbständigen Vertriebspartner des Unternehmens auf den Vertrieb über Social Media spezialisiert haben und den Bekanntheitsgrad der Marke in Wachstumseffekte umsetzen konnte.

Dadurch hat sich zum einen natürlich das Verhältnis der Online Verkäufe zu den Offline Verkäufen verändert. Und zum anderen bedeutete dies, dass wir mehr Produkte aus den Zentrallagern direkt zu den Kunden nach Haus versandt haben. Ebenso haben sich die Zahlungswege verändert, da bei online-Käufen sofort vorab bezahlt werden muss; dies hatte positive Auswirkungen auf den Cash Flow.

2. Branche

Die Branche des Direktvertriebes ist weiter auf Wachstum programmiert. Allerdings konnten nicht alle Unternehmen den Hype aus 2021 bestätigen. Insbesondere ergaben sich - wie in anderen Branchen auch - Vorteile für die Unternehmen, die die Digitalisierung schnell und erfolgreich umgesetzt haben.

3. Geschäftsergebnis

Das Umsatzwachstum lag im Jahr 2022 bei 8%, das Rohergebnis ist sogar um 10 % gewachsen. Der Jahresüberschuss ist um 1,3 % gestiegen. Grund hierfür waren zum einen erhöhte Personalkosten, aber auch die Verkaufsprovision sind sehr stark angestiegen.

Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der fast um ein Viertel gestiegenen Bilanzsumme von 62,5 % auf 50,9 % gesunken, kann aber immer noch als außerordentlich gut bezeichnet werden.

Die Anzahl der der Arbeitnehmer war in 2022 leicht rückläufig, mit durchschnittlich 38 nach 40 im Vorjahr.

II. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Auf Grund der immer steigenden Beliebtheit des Direktvertriebes sieht die Hyla Germany durch die Vielzahl an Neubewerbungen von Vertriebspartnern für dieses Produkt der Zukunft absolut positiv entgegen. Zudem besteht in dieser Branche kein sehr starker Verdrängungsmarkt.

Die Hyla Germany GmbH ist auf diesem Gebiet Marktführer und sieht diese Position nicht gefährdet.

Die Einführung einer revolutionären Softwareentwicklung war für das Quartal 1/2023 geplant und wurde nun auf Mitte Mai 2023 verschoben. Die Software soll unsere Digitalisierung weiter voranbringen, z.B. können sich Kunden selbst registrieren und online bestellen, Vertriebspartner können den onboarding-Prozess selbst in die Wege leiten u.a. mehr.

Ziel ist es, bei stabilem Ergebnis die € 50 Mio. Marke für den Umsatz zu erreichen.

Altdorf, 14.07.2023



Herr Michael Hausenblas

Frau Maria de Los Angeles Martin-Hausenblas

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 404.978,01 258.582,15
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 228.949,00 24.963,00
II. Sachanlagen 176.029,01 233.619,15
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 176.029,01 233.619,15
B. Umlaufvermögen 13.704.774,02 10.919.073,50
I. Vorräte 1.281.598,85 1.271.625,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.449.958,38 3.799.793,74
1. Forderungen gegen Gesellschafter 492.783,65 112.677,83
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.957.174,73 3.687.115,91
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.973.216,79 5.847.654,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 29.997,99 7.516,29
Aktiva 14.139.750,02 11.185.171,94

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 7.112.095,38 6.990.180,03
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 1.108,22 1.108,22
III. Gewinnvortrag 539.071,81 501.600,81
IV. Jahresüberschuss 6.521.915,35 6.437.471,00
B. Rückstellungen 2.667.514,23 1.450.593,70
C. Verbindlichkeiten 4.360.140,41 2.744.398,21
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 420,00 35.438,40
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.359.720,41 2.708.959,81
Passiva 14.139.750,02 11.185.171,94

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 33.960.016,73 30.875.016,44
2. Personalaufwand 1.923.595,23 1.771.664,80
a) Löhne und Gehälter 1.587.974,77 1.454.046,12
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 335.620,46 317.618,68
davon für Altersversorgung 44.400,00 44.000,00
3. Abschreibungen 146.161,85 96.124,38
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 146.161,85 96.124,38
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 22.647.559,62 19.915.273,07
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19.626,77 8.990,11
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 134.875,32 88.518,10
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.602.960,63 2.573.041,04
8. Ergebnis nach Steuern 6.524.490,85 6.439.385,16
9. sonstige Steuern 2.575,50 1.914,16
10. Jahresüberschuss 6.521.915,35 6.437.471,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Die Hyla Germany GmbH hat ihren Sitz in Altdorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 731118 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Die größenabhängigen Erleichterungen bei  der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags in EURO unter Gegenüberstellung der Werte zum 31. Dezember 2021 aufgestellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Erstellung erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die Bilanzierung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer (§ 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 i.V.m. § 255 Abs. 1 HGB). Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen (§ 253 Abs. 3 Satz 3 HGB).

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten,  vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Sie haben eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünfzehn Jahren.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.
Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

F orderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und - soweit unverzinslich - bei Restlaufzeiten von über einem Jahr auf den Bilanzstichtag abgezinst. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung von den Forderungen abgesetzt.

Flüssige Mittel sind zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitpunkt danach darstellen (§ 250 Abs. 1 HGB).

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt (§253 Abs. 1 HGB).

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 284 Abs. 3 HGB).



Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2022
EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände
122.810,36
285.000,00
0,00
0,00
407.810,36
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
122.810,36
285.000,00
0,00
0,00
407.810,36
II. Sachanlagen





andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
528.010,07
39.056,85
136.487,80
0,00
430.579,12
Summe Sachanlagen
528.010,07
39.056,85
136.487,80
0,00
430.579,12
Summe Anlagevermögen
650.820,43
324.056,85
136.487,80
0,00
838.389,48


kumulierte
Abschreibung
01.01.2022
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
kumulierte
Abschreibung
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände
97.847,36
81.014,00
0,00
0,00
178.861,36
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
97.847,36
81.014,00
0,00
0,00
178.861,36
II. Sachanlagen





andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
294.390,92
65.147,85
104.988,66
0,00
254.550,11
Summe Sachanlagen
294.390,92
65.147,85
104.988,66
0,00
254.550,11
Summe Anlagevermögen
392.238,28
146.161,85
104.988,66
0,00
433.411,47


Zuschreibung
Geschäftsjahr

EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2022
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.12.2021
EUR
Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
228.949,00
24.963,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
228.949,00
24.963,00
II. Sachanlagen



andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
176.029,01
233.619,15
Summe Sachanlagen
0,00
176.029,01
233.619,15
Summe Anlagevermögen
0,00
404.978,01
258.582,15


Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben.

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Forderungen gegenüber Gesellschaftern in der Bilanz mit Euro 492.783,7 (Vorjahr: Euro 112.677,8) betreffen zugleich den Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 Satz 1 HGB, § 285 Nr.1 und Nr.2 HGB) ergeben sich wie folgt:



Restlaufzeit

Gesamtbetrag in Euro
bis zu einem Jahr in Euro
von mehr als einem Jahr in Euro

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
420,00
420,00
0,00

Vorjahr
35.438,40
34.388,40
1.050,00

sonstige Verbindlichkeiten
4.359.719,5
4.359.720,41
0,00

Vorjahr
2.708.959,81
2.708.959,81
0,00



Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:


bis 1 Jahr
1-5 Jahre
größer 5 Jahre
Leasingverpflichtungen
60.370,00
78.950,00

Mietverpflichtungen
192.540,00
770.160,00
unbefristet


Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen



Zahl
Arbeiter



0,00
Angestellte



36,50
leitende Angestellte



1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 37,50




vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter



34,50
teilzeitbeschäftigte Mitarbieter



3,00


Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer:
Michael Hausenblas
ausgeübter Beruf:
Kaufmann
Weitere Geschäftsfüher:



Maria de Los Angeles Martin-Hausenblas

ausgeübter Beruf:
Kauffrau


Schutzklausel

§ 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung

Betrag



Euro

Stand bisheriger Kredite

0,00

Rückzahlungen im Berichtsjahr

4.712.000,88

Neuvergaben im Berichtsjahr

4.712.000,88

neuer Kreditbestand

0


Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:
Der Jahresüberschuss beträgt 6.521.915,35 Euro.

Die Geschäftsführer schlagen vor, das Ergebnis in Höhe von  7.060.987,16 Euro (Jahresüberschuss 6.521.915,35 Euro zuzüglich Gewinnvortrag 539.071,81 Euro) wie folgt zu verwenden:
Vortrag auf neue Rechnung 0,00 Euro.
Mit Beschluss vom 21.02.2023 wurde bereits zum 24.02.2023 eine Vorabgewinnausschüttung in Höhe von 3.539.071,81 Euro vorgenommen. (Gewinnvortrag 01.01.2022 = € 539.071,81 + Vorabausschüttung Jahresüberschuss 2022 € 3.000.000,00).
Mit Beschluss vom 21.02.2023 wurde auch bereits beschlossen, dass der restliche Jahresüberschuss 2022 nach dessen Feststellung noch an den damaligen Gesellschafter Michael Hausenblas auszuschütten ist.
Der restliche Jahresüberschuss 2022 beträgt € 3.521.915,35.
Dieser Betrag wird am 01.08.2023 an den früheren Gesellschafter Michael Hausenblas ausgeschüttet.

Altdorf, 14.07.2022


Herr Michael Hausenblas

Frau Maria de Los Angeles Martin-Hausenblas

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 21.07.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

E.  Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Dem nicht in Anwendung der Vorschriften zur Erleichterung bei Offenlegung gekürzten Jahresabschluss haben wir den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt:

" Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
          
An die Hyla Germany GmbH
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hyla Germany GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hyla Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
·  entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 und
·  vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
  
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
  
Grundlagen für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
·  identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

·  gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

·  beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

·  ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

·  beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

·  beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Stuttgart, den 21.07.2023"
RTS Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KG
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Andreas Welte Cornelia Link                                    Wirtschaftsprüfer                   Wirtschaftsprüfer

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