Beteiligungsgesellschaften
auxiliar Gesellschaft mbH
Fuhlsbütteler Damm 83, 22335 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karen Blödow seit 10.8.2011 | Prokura |
Stephanie Dr. Wuensch seit 22.2.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
auxiliar Gesellschaft mbHHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 20231. Allgemeine Angaben Die auxiliar Gesellschaft mbH mit Sitz in Hamburg, Fuhlsbüttler Damm 83-85, ist die 100% ige Tochtergesellschaft der Stiftung Freundeskreis, Hamburg. Sie wird beim Amtsgericht Hamburg unter HR B 61972 geführt. Zweck der Gesellschaft ist die Behandlung, Pflege, Rehabilitation und Betreuung psychisch kranker und seelisch behinderter Menschen mit dem Ziel, ihre Lebensbedingungen zu verbessern und ihnen eine möglichst weitgehende Selbstständigkeit und Wiedereingliederung in das soziale Leben zu ermöglichen. Die Gesellschaft versteht sich mit ihren Aktivitäten als Kooperationspartner der Krankenhäuser und Betreuungseinrichtungen. Mit Freistellungsbescheid des Finanzamtes Hamburg-Nord vom 10.11.2021 ist die auxiliar Gesellschaft mbH, Hamburg, gemäß § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 GewStG von der Gewerbesteuer befreit, da sie ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken im Sinne der §§ 51 ff. AO dient. Die Gesellschaft ist eine "mittelgroße" Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB. Aufgrund von Änderungen in der Kontenzuordnung wurden zur besseren Vergleichbarkeit die Vorjahreswerte angepasst:
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden ist nach § 238 ff. und §§ 252, 253 ff. HGB vorgenommen worden. Für den Jahresabschluss waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgeblich. - Immaterielle Vermögensgegenstände Die Bewertung erfolgt zu den Anschaffungskosten, abzüglich linearer Abschreibungen. Bei der Ermittlung der Abschreibungen wurde die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zugrunde gelegt. - Sachanlagen Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare und außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt auf den Wert, der am Abschlussstichtag beizulegen ist. - Finanzanlagen Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten. - Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag angesetzt. Einzelrisiken werden berücksichtigt. - Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die Bewertung erfolgt zum Nennwert. - Rückstellungen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die Verpflichtungen zu erfüllen. - Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. - Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen angesetzt, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Sie sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist wie im Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt, wobei den gesellschaftsindividuellen Besonderheiten Rechnung getragen wird. Die Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Bei der Bilanzgliederung wurde den Besonderheiten der Gesellschaft Rechnung getragen. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Das Stammkapital in Höhe von TEUR 26 ist voll eingezahlt. Eine Aufteilung der Position Eigenkapital gem. §§ 55,58 AO erfolgt in der Anlage zur Steuererklärung für gemeinnützige Körperschaften. Verbindlichkeitenspiegel
4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Avale TEUR 151. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 11.080. Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich um langfristige Mietverträge. 5. Sonstige Angaben Im Berichtsjahr waren 299 Mitarbeiter (Vj 306) in Voll- und Teilzeit beschäftigt:
Geschäftsführerin der Gesellschaft im Geschäftsjahr war • Frau Dr. Stephanie Amei Wuensch (Stiftungsvorstand). Auf die Angabe der laufenden Bezüge gemäß § 285 Nr. 9a HGB der Geschäftsführerin wird nach Anwendung der Regelungen gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag lagen nicht vor. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführerin schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 526 und den Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 462 in die Gewinnrücklage einzustellen.
Hamburg, den 27. Mai 2024 Dr. Stephanie Amei Wuensch, Geschäftsführerin/Leitende Ärztin Anlagennachweis zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Die auxiliar Gesellschaft mbH, Hamburg ist eine gemeinnützige, 100% ige Tochtergesellschaft der Stiftung Freundeskreis. Die Gesellschaft bietet umfangreiche Angebote für Menschen mit einer psychischen Erkrankung in den Bereichen der medizinischen Versorgung und Rehabilitation (ambulant und stationär), der ambulanten Eingliederungshilfe, der ambulanten Jugend- und Familienhilfe sowie der ambulanten Pflege an. Jährlich behandeln, unterstützen und betreuen wir gut 900 Personen mit psychischen Erkrankungen schwerpunktmäßig in den Bezirken Hamburg-Nord (Langenhorn, Fuhlsbüttel, Ohlsdorf, Barmbek), Eimsbüttel (Niendorf, Schnelsen) und Altona (Bahrenfeld). Zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung ist die auxiliar Gesellschaft mbH wie in den Vorjahren eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. A. Darstellung des Geschäftsverlaufes Das Jahr 2023 verlief trotz der weiterhin herausfordernden Rahmenbedingungen für das Unternehmen positiv. Trotz der gesunkenen Inflationsrate in 2023 belasteten die Steigerungen im Sachkostenbereich insbesondere bei indexbasierten Mieten aus den Vorjahren das Geschäftsergebnis weiterhin nachhaltig. Seit 2020 besteht eine Rahmenvereinbarung zum 5-jährigen Trägerbudget mit der Sozialbehörde. Mit dieser Vereinbarung wird die bedarfsgerechte Versorgung in den bestehenden Leistungsbereichen sichergestellt sowie die qualitative Weiterentwicklung ermöglicht. In 2023 wurde deren Umsetzung erfolgreich fortgesetzt. Im Bereich der Eingliederungshilfe versorgten wir ca. 480 Menschen. In der medizinischen Rehabilitation standen in den beiden stationären Einrichtungen 73 Behandlungsplätze zur Verfügung. Davon entfielen 26 Plätze auf das Therapiezentrum Psychose und Sucht (TPS) und 47 Plätze auf die RPK-Hamburg. Weitere 16 Behandlungsplätze standen in der ambulanten RPK zur Verfügung. In der ambulanten Praxis für Ergo- und Arbeitstherapie lag der Schwerpunkt auf der Arbeit mit psychisch kranken, behinderten und alten Menschen. Das ambulante Familienhilfeteam leistete ambulante Familienhilfe und Erziehungsbeistand nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz auf Basis von Fachleistungsstunden. Dieser Bereich wurde ausgebaut, die Kooperationen in zwei zuwendungsfinanzierten Projekt für sozialraumorientierte Hilfen und Angebote fortgesetzt. Der ambulante Pflegedienst erbringt im Bezirk Hamburg-Nord Pflegeleistungen, überwiegend für Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Ein Schwerpunkt lag in der Leistungserbringung in Wohn-Pflege-Gemeinschaften für pflegebedürftige, psychisch kranke Menschen. In drei modernen, behindertengerechten Wohnungen erbrachten wir bei 24 Mieterinnen und Mietern entsprechend des individuellen Bedarfes qualitativ hochwertige Pflegeleistungen, wobei eine 24-stündigen Präsenz vor Ort gegeben ist. Die Nachfrage war wie in den Vorjahren sehr gut. In der psychosozialen Praxis sind die bisherigen Verträge mit der abitato GmbH der Online-Krisenbegleitung bei schweren psychischen Erkrankungen (Soul) zum Jahresende beendet worden. Es werden an den Standort SGB V Leistungen (Soziotherapie) sowie als Außenstandort des SPZ Fuhlsbüttel ambulante Eingliederungshilfe erbracht. Seit 2011 ist das Qualitätsmanagementsystem des Unternehmens zertifiziert nach DIN EN ISO 9001. Darüber hinaus erfüllt das Qualitätsmanagementsystem in den medizinischen Rehabilitationseinrichtungen die Anforderungen des paritätischen Qualitätssiegels REHA, das von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR) anerkannt ist. B. Darstellung der Lage Ertragslage Die Finanzierung der Dienstleistungen erfolgt auf der Basis von Leistungs- und Vergütungsvereinbarungen mit unterschiedlichen Kostenträgern auf der Grundlage der individuellen Rechtsansprüche der betreuten Personen. Der Gesamtertrag liegt bei 20.214 T€ (VJ 19.659 T€). Davon entfallen 18.088 T€ auf die Erträge aus den Leistungsentgelten. Weitere Erträge in Höhe von 1.735 T€ resultieren aus der Verwaltung der Mietobjekte. Wesentliche Veränderungen zum Vorjahr bei den Leistungsentgelten entstanden durch die jährliche Steigung des Budgets für die Eingliederungshilfe, eine stabilere Auslastung im Bereich der Medizinischen Rehabilitation, einer erhöhten Nachfrage in der ambulanten Jugend- und Familienhilfe sowie Erstattungen für Medikamente außerhalb der refinanzierten Tagessätze der Rehakliniken. Der Materialaufwand reduzierte sich um 143 T€ zum Vorjahr, was in erster Linie auf den Verzicht von Fremdpersonal zurückzuführen ist. Der Betriebsaufwand (Personalkosten und Sachkosten) beträgt 19.740 T€ (VJ 19.180 T€). Davon entfallen 14.413 T€ (14.086 T€) auf den Personalaufwand. Dieser stellt mit über 70 % wie in den Vorjahren branchenüblich den größten Anteil an den Gesamtaufwendungen dar. Wir beschäftigen engagiertes Fachpersonal unterschiedlicher Berufsgruppen mit den fachlich erforderlichen und leistungsvertraglich vereinbarten Qualifikationen. Die Steigerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 368 T€ auf 3.729 T€ begründen sich im Wesentlichen durch Erhöhung der Mieten und Betriebskosten sowie der Medikamente in der stationären medizinischen Rehabilitation. Der Jahresüberschuss beträgt 526 T€ (VJ 461 T€), das geplante Ergebnis wurde erreicht. Das solide Ergebnis ist notwendige Basis für eine langfristige Unternehmenssicherung und spiegelt die Fähigkeit des Unternehmens wieder, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und flexibel reagieren zu können. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt 10.180 T€ (VJ 9.362 T€). Davon entfallen auf das Sachanlagevermögen 1.095 T€ (VJ 1.105 T€). Die sonstigen Rückstellungen von 1.166 T€ (VJ 323 T€) beinhalten 1.125 T€ Rückstellungen für Personalkosten. Der Anstieg entfällt im Wesentlichen auf die Rückstellung für die Zahlung von Inflationsausgleichsprämien. Weiterhin werden unter sonstigen Verbindlichkeiten erhaltene Kautionen in Höhe von 209 T€ (VJ 191T€) ausgewiesen. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten ist stabil. In der Eigenkapitalquote von 80 % spiegeln sich die hohe finanzielle Stabilität des Unternehmens und die Unabhängigkeit gegenüber Fremdkapitalgebern wider. Das Anlagevermögen ist vollständig durch das Eigenkapital gedeckt. Finanzlage Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum Bilanzstichtag 7.566 T€ (VJ 6.679 T€). Diese werden ausschließlich bei inländischen Banken bzw. in geringem Umfang als eigener Kassenbestand geführt. In 2023 bestanden keine Darlehen. Die Finanzlage kann mit einem Liquiditätsgrad von 422 % (VJ 440 %) als solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als stabil zu bezeichnen. C. Chancen und Risiken Die Rahmenvereinbarung 2020-2024 mit der Sozialbehörde bildet eine verlässliche Planung der Erlöse. Jedoch sind unerwartete Kostensteigerungen durch die Inflation aus 2022 und 2023 nicht ausreichend berücksichtigt. Trotz des geringen Anteils an Sachkosten wirken sich die gestiegenen Kosten auf das Unternehmen aus. Insgesamt ist die wirtschaftliche Stabilität auch aufgrund ausreichender Rücklagen der Vorjahre nicht gefährdet. Mit der Entwicklung neuer Angebote bzw. dem Ausbau bestehender Dienstleistungen, die durch unterschiedliche Kostenträger refinanziert werden, sichert sich das Unternehmen durch eine Differenzierung der Einnahmequellen ab. Ein Risiko stellt weiterhin der zunehmende Mangel an geeignetem Fachpersonal dar. Um im Wettbewerb bestehen zu können, wurde umfassend in Maßnahmen zur Erhöhung der Attraktivität als Arbeitgeber investiert (Entwicklung einer Arbeitgebermarke, umfangreiche Förderung von Fort- und Weiterbildungen). Die angestrebte Tarifbindung ab 2025 wird zu steigenden Personalkosten führen und die Refinanzierung durch entsprechend höhere Leistungsentgelte wird herausfordernd. Durch den demographischen Wandel und die momentan geringen Wachstumsraten in der deutschen Wirtschaft ist von sinkenden Einnahmen der Sozialkassen/ Steuern auszugehen. Als sozialer Dienstleister wird dies perspektivisch Auswirkungen auf die Leistungserbringung haben. Zunehmend kritisch wirkt sich für uns als ambulanten Dienstleister auch die dramatische Lage auf dem Hamburger Wohnungsmarkt aus. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag lagen nicht vor. Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir als gefestigt. D. Prognosebericht Für das Jahr 2024 erwarten wir trotz der gekennzeichneten Chancen und Risiken ein positives Betriebsergebnis auf dem Niveau von 2023 aufgrund moderat steigender Umsätze, aber auch steigender Personal- und Sachkosten. Wir arbeiten an der ständigen Weiterentwicklung unserer Angebote.
Hamburg, den 27. Mai 2024 auxiliar Gesellschaft mbH Dr. Stephanie Wuensch, Geschäftsführerin Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die auxiliar Gesellschaft mbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der auxiliar Gesellschaft mbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der auxiliar Gesellschaft mbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Rendsburg, am 27. Mai 2024 CURACON GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Zweigniederlassung Rendsburg Schönrock, Wirtschaftsprüfer Dreyer, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussDie Gesellschafterversammlung hat in ihrer Sitzung am 27. Juni 2024 beschlossen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 526.498,96 € und den Gewinnvortrag in Höhe von 461.858,42 € in die Gewinnrücklagen einzustellen. Feststellung des Jahresabschlusses 2023Die Gesellschafterversammlung hat in ihrer Sitzung am 27. Juni 2024 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt. |
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