Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Stangl seit 2.10.2025 | Prokura |
Martin Dr. Hyca seit 16.5.2022 | Geschäftsführer |
Andreas Hager seit 9.9.2021 | Prokura |
Roland Sichart seit 14.9.2020 | Prokura |
Corinna Böttcher seit 14.9.2020 | Prokura |
Quintin Potgieter seit 4.1.2019 | Geschäftsführer |
Peter Josef Müller seit 25.9.2013 | Prokura |
Eduard Manfred Rotter seit 9.1.2009 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Soar (TPI) Holdings Ltd | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
iTD GmbHPfarrkirchen (vormals: Johanniskirchen)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen der Gesellschaft Die iTD GmbH ist ein international tätiges Unternehmen und bietet am Markt für Medizintechnik stationäre und mobile Geräteträgersysteme an. Schwerpunkt liegt im Bereich OEM Produkte für Medizingerätehersteller. Entwicklung und Produktion erfolgen am Stammsitz der Gesellschaft in D-84347 Pfarrkirchen. Der Vertrieb erfolgt zum Teil über die folgenden verbundenen Unternehmen: - TouchPoint Medical Inc, mit Sitz in Odessa, Florida / USA - ITD Australia Pty Ltd. mit Sitz in Tullamarine / Australien - ITD Medical Technology Products (Shanghai) Co., Ltd. mit Sitz in Shanghai/ VR China II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Medizintechnik-Branche ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Der Branchenumsatz im Jahr 2023 liegt bei über 40 Milliarden Euro. Der Anteil der Wertschöpfung beträgt mit 15,4 Milliarden Euro bei rd. 38%. Die Exportquote lag im Jahr 2023 bei 68% und spiegelt damit die starke und erfolgreiche Position Deutschlands auf dem Weltmarkt wider. Die Branche ist stark mittelständisch geprägt (93% sind kleine und mittelständische Unternehmen) und mit über 250.000 Beschäftigten ein wichtiger Jobmotor für Deutschland. Die Medizintechnik ist weiterhin ein Wachstumsmarkt. Laut BVMed-Herbstumfrage wurde für 2023 ein Umsatzzuwachs der Medizintechnikbranche von 4,8% erwartet. 66% der befragten MedTech-Unternehmen rechnen in diesem Jahr mit einem besseren Umsatzergebnis in Deutschland als im Vorjahr. Ein genauer Blick in die Werte zeigt, dass die kleineren und mittleren Unternehmen deutlich schwächer wachsen als die größeren Unternehmen mit Jahresumsätzen von über 100 Millionen Euro. Sogar 19% der Unternehmen gehen von einem Umsatzrückgang aus. Die gestiegenen Kosten für Energie, Rohstoffe und Logistik, sowie die Inflation und steigende Löhne drücken auf die Unternehmensergebnisse und stellen weiterhin Herausforderungen für die Medizintechnik-Branche da. Die schwierige politische Situation innerhalb der europäischen Gemeinschaft sowie die wirtschaftlichen Folgen der Ukraine-Krise und die damit zusammenhängende hohe Inflation wirkten sich negativ auf den weltweiten Markt für Medizinprodukte aus. Fast die Hälfte der Unternehmen geht von einer weiteren Verschlechterung der Gewinnsituation für das Geschäftsjahr aus. Auch die Sicherung der Energieversorgung und der Druck auf die Energie Preise durch Liefereinschränkungen von Gas aus Russland führten zu Beeinträchtigungen im internationalen Handel. Das kompliziertere regulatorische System für Medizinprodukte (MDR) und die damit gebundenen Ressourcen bleiben weiterhin ein beherrschendes Thema in der deutschen Medizintechnik. Ein weiterer Faktor ist der Innovationsstopp durch die MDR. Weitere Hemmnisse für die Unternehmensentwicklung in der deutschen Medizintechnik sind der Fachkräftemangel und Unsicherheiten bei Zulieferern und Lieferketten. 2. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft blickt auf ein ungewöhnlich schwieriges Geschäftsjahr zurück. Zum ersten Mal seit 10 Jahren erlitt die Gesellschaft einen Umsatzrückgang. Die geplanten Umsatzwerte wurden nicht erreicht und die Umsatzerlöse haben sich um 13,0% gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Leider konnte der erhebliche Umsatzrückgang vor allem in der Videoendoskopie durch andere Bereiche wie Chirurgie und Diagnostik nicht aufgefangen werden. Einige Kunden mussten Projekte verschieben oder aufgeben, was deren Lagerbestände hochtrieb und die Abnahme aus den Rahmenverträgen im Geschäftsjahr erheblich reduzierte. Weitere Herausforderung war der im Geschäftsjahr einsetzende Druck auf unsere Verkaufspreise aufgrund der starken materialeinkaufsbedingten Preiserhöhungen in den Vorjahren. Der Umsatzrückgang entfiel hier insbesondere auf Kunden in den Niederlanden, Schweiz, und Dänemark, sowie auf unsere verbundenen Unternehmen in USA und China. Im Inland verzeichneten die Umsätze nur einen leichten Rückgang gegenüber den Vorjahresumsätzen. Trotz Umsatzrückgangs hat sich das Rohergebnis prozentual verbessert und ist im Geschäftsjahr auf 51,5% der Gesamtleistung (VJ 50,3%) gestiegen. Die deutlichen Einkaufspreiserhöhungen im Vorjahr bei Stahl, Blech, Aluminium, Transformatoren und Polymeren, sowohl in Form von Material- als auch von Energieteuerungszuschlägen von Lieferanten, haben sich im Geschäftsjahr wieder leicht normalisiert und führten zu einem Rückgang der Materialquote von 50,5% auf 48,9%. Der Jahresüberschuss ist um T€ 2.474 auf T€ 2.751 gesunken. Die Personalkosten sind um 201 T€ gegenüber dem Vorjahr gesunken. Somit konnten die Mehraufwendungen für die reguläre Lohn- und Gehaltserhöhung durch Fluktuation und Anpassung der Mitarbeiterzahl an die aktuelle Auftragslage und durch geringere Bonuszahlung mehr als kompensiert werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen um 187 T€ über dem Vorjahr, was insbesondere auf Miet- und Betriebskostenerhöhungen unserer Geschäftsräume sowie die Zunahmen der Kosten für internationale Messen, etc. entfallen ist. Der Lagerbestand zum 31. Dezember 2023 sank um 423 T€, also 5,8%, was keine Auswirkungen auf die Sicherstellung der Produktion und Lieferfähigkeit hatte. Die Materialpreissenkungen im Geschäftsjahr wirken sich mindernd auf die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe aus. Der Abbau von Depotware reduzierte die Bestände der Fertigwaren. 3. Lage des Unternehmens a. Vermögens- und Finanzlage Die Investitionen lagen aufgrund des Werk-Neubaus und Investitionen in Software und Hardware im Geschäftsjahr um 40% über den Investitionen im Vorjahr. Der Anstieg der geleisteten Anzahlungen betrifft das im Bau befindliche neue Zentralwerk in Pfarrkirchen. Ausgestattet mit modernster Intralogistik- und Fertigungstechnologie wird das neue Werk unsere Produktionseffizienz, Innovationskraft und zukünftiges Wachstum unterstützen. Die Schwerpunkte der operativen Investitionstätigkeit lagen im Bereich der Informationstechnik und in der Entwicklung. Die Rohmaterialien sind im Wesentlichen aufgrund der Anpassung der Beschaffung auf die rückläufige Umsatzsituation sowie auf Grund der wieder gesunkenen Einkaufspreise um insgesamt 6,0% gegenüber dem Vorjahr gesunken und konnten aus dem laufenden Cash-Flow- finanziert werden. Durch den Abbau der Depotlager aus Rahmenaufträgen sind die Fertigerzeugnisse um 27% zurück gegangen. Die Erhöhung der unfertigen Erzeugnisse ist stichtagsbedingt zu sehen. Insgesamt liegen die Vorräte um 5,8% unter dem Vorjahreswert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund des Umsatzrückganges sowie stichtagsbedingt um 14,0% gesunken. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen liegen wegen der geringeren Zahlungseingänge im vierten Quartal um 6,7% über dem Vorjahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Wesentlichen auf Grund von Guthaben aus Gewerbe- und Körperschaftsteuer für das Geschäftsjahr um T€ 207 auf T€ 612 erhöht. Aufgrund der hohen Investitionen in unser neues Zentralwerk erhöhte sich die Bilanzsumme im Geschäftsjahr um 53,8%. Trotz Zunahme des Eigenkapitals um T€ 2.751, sank die Eigenkapitalquote entsprechend auf 46,3% der Bilanzsumme (Vj. 62,9%). Die Steuerrückstellungen betreffen Gewerbe- und Körperschaftsteuern für die Vorjahre. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen von T€ 1.472 im Vorjahr um T€ 380 auf T€ 1.092 im Berichtsjahr resultiert im Wesentlichen aus reduzierten Bonuszahlungen zum Ende des Geschäftsjahres. Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten. Langfristige Bankdarlehen bestehen keine. Der eingeräumte Kontokorrentrahmen wurde nicht in Anspruch genommen. Der Gesellschaft steht eine Bankkreditlinie von T€ 185 zur Überbrückung von kurzfristigen Liquiditätsengpässen zur Verfügung. Davon dienen Mietsicherheiten über T€ 77 als Bank-Avalkredit. Die übrigen Kreditlinien wurden im Geschäftsjahr nicht in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund stichtagsbezogener Effekte um 42,5% gestiegen und betragen zum Bilanzstichtag 1,1% der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Darlehen von Gruppenunternehmen im Zusammenhang mit der Finanzierung unseres neuen Werkes. Durch neue Darlehensausreichungen sind diese um T€ 15.442 gestiegen. Die Darlehen unterliegen marktüblichen Konditionen, eine Laufzeitvereinbarung liegt nicht vor und sind vom den Darlehensgebern kurzfristig kündbar. Durch eine bis zum 31. Dezember 2025 befristete Patronatserklärung der Muttergesellschaft ist aber eine ausreichende Liquiditätsversorgung sichergestellt. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich wegen der niedrigeren Lohnsteuerverbindlichkeiten und Rückgang von Guthaben gegenüber den Kreditoren um T€ 136 auf T€ 272 reduziert. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen und ihr Geschäft, ohne zusätzliche externe Kredite weiterzuentwickeln. Investitionen konnten aus dem laufenden Geschäft sowie über Darlehen aus der Gruppe finanziert werden. Insgesamt ist die Vermögenslage der Gesellschaft weiterhin als stabil zu erachten und die Finanzlage als sehr gut zu bezeichnen. b. Ertragslage In der Prognose für das Geschäftsjahr 2023 ist die Gesellschaft auf Grund der gedämpften weltwirtschaftlichen Entwicklung schon von leicht sinkenden Umsätzen ausgegangen. Leider konnte der erhebliche Umsatzrückgang vor allem in der Videoendoskopie, durch andere Bereiche wie Chirurgie und Diagnostik nicht aufgefangen werden. Einige Kunden mussten Projekte verschieben oder aufgeben, was deren Lagerbestände hochtrieb und die Abnahme aus den Rahmenverträgen im Geschäftsjahr erheblich reduzierte. Weitere Herausforderung war der im Geschäftsjahr einsetzende Druck auf unsere Verkaufspreise aufgrund der starken materialeinkaufsbedingten Preiserhöhungen in den Vorjahren. Die Umsatzerlöse sind aber im Wesentlichen im Geschäftsjahr marktbedingt, eben wegen des Rückgangs von Projekten bei unseren Kunden insgesamt um 13,0% gegenüber dem Vorjahr und damit deutlicher als die Planungen zurückgegangen. Der Umsatzrückgang entfiel hier insbesondere auf Kunden in den Niederlanden, Schweiz, und Dänemark, sowie auf unsere verbundenen Unternehmen in USA und China. Im Inland verzeichneten die Umsätze nur einen leichten Rückgang gegenüber den Vorjahresumsätzen. Die Sonstigen betrieblichen Erträge haben sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen durch die Entwicklung der Fremdwährungskurse, insbesondere des USD bei der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen reduziert. Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 15,6% und damit überproportional zu den Umsätzen gesunken. Die Materialpreise für Stahl, Blech, Aluminium, Transformatoren und Polymeren haben sich im Geschäftsjahr größtenteils vermindert oder stabilisiert. Die Materialquote hat sich von 50,5% auf 48,9% reduziert. In der Prognose für 2023 wurde eine ähnliche Entwicklung erwartet. Der Personalaufwand liegt trotz regulärer Lohn- und Gehaltserhöhungen um T€ 201 unter dem Vorjahr. Grund dafür ist die Reduzierung von Mitarbeitern im Produktionsbereich zur Anpassung an die Auftragslage sowie die Reduktion von Bonuszahlungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen um 187 T€ über dem Vorjahr. Davon entfielen auf die Zunahme der Raummieten T€ 128, auf Reparatur- und Instandhaltungskosten T€ 128, Auslandsmessen T€ 64, Reisekosten T€ 58. Gegenläufig entwickelten sich die Kursverluste aufgrund der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in USD gegenüber verbundenen Unternehmen (Rückgang gegenüber dem Vorjahr um T€ 49). Das ausgewiesene Betriebsergebnis in Höhe von 4,9 Mio. € ist im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr auf Grund der beschriebenen Entwicklung gesamt um 35% gesunken, in den Planungen für das Geschäftsjahr wurde nur mit einem Rückgang in Höhe von 24,5% gerechnet. Das in der GuV ausgewiesene Betriebsergebnis berechnet sich aus den Salden der Posten des § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 8 HGB. Der Anstieg der Zinsaufwendungen ist auf die Darlehensaufnahme zur Finanzierung des Werkneubaus zurückzuführen. Die sonstigen Steuern sanken wieder auf das allgemeine Niveau. Die Aufwendungen für Steuern aus Einkommen und Ertrag betrugen im Geschäftsjahr € 1.640.238 und betreffen Gewerbe- und Körperschaftsteuer. Davon entfallen auf das Geschäftsjahr 2023 € 1.205.394. Die Geschäftsführung beurteilt die Geschäftsentwicklung und die Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 zusammenfassend und unter den oben aufgezeigten Entwicklungen als unbefriedigend. Die Umsätze sind entgegen den Erwartungen und gegenüber dem Vorjahr deutlicher gesunken. Das Betriebsergebnis ist aufgrund der vorgenannten Entwicklung gegenüber dem Vorjahr ebenfalls deutlicher gesunken. 4. Leistungsindikatoren Zentrale finanzielle Steuerungsgrößen der Gesellschaft sind Umsatzerlöse, Materialaufwand und Betriebsergebnis. Die Gesellschaft verwendet keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zur Unternehmenssteuerung. III. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht 1. Risikobericht Zu den größten Risiken für eine positive Entwicklung gehören weiterhin die sich verfestigende schwierige politische Situation innerhalb der europäischen Gemeinschaft sowie die wirtschaftlichen Folgen der Ukraine-Krise und die damit zusammenhängende hohe Inflation. Den Angriff Russlands auf die Ukraine stellt Risiken für das Unternehmen dar. Allerdings sind unsere Exporte nach Russland ohnehin auf niedrigem Niveau und Medizinische Produkte stehen nicht auf der Sanktionsliste der Europäischen Union. Aus diesen Gründen schätzen wir die direkten Risiken als beherrschbar ein. Auch die Sicherung der Energieversorgung und der Druck auf die Energie-Preise sowie Steigerungen bei den Rohstoffkosten stellen bei der Materialbeschaffung Risiken für die Gesellschaft dar. Diese können zu erhöhten Material- und Produktionskosten führen. Sollten diese nicht an den Markt weitergegeben werden können, wären negative Auswirkungen auf das Jahresergebnis die Folge. Wie auch in den vergangenen Jahren wird der Wettbewerbsdruck im Segment der kleinen, technisch wenig anspruchsvollen Gerätewagen weiter anhalten. Ein Konzentrationsrisiko auf einzelne wesentliche Kunden wird durch eine Regelung vermieden, dass einzelne Kunden deutlich mehr als 10,0% des Jahresumsatzes der iTD GmbH verursachen dürfen. Währungsrisiken aus der laufenden Geschäftstätigkeit oder Risiken aus Derivategeschäften bestehen in der Gesellschaft derzeit nicht. Die Faktura erfolgt fast ausschließlich in Euro, mit Ausnahme des Medizinischen Fachhandels in England, welcher in britischen Pfund fakturiert wird. Der Anteil am Umsatz lag hier bei weniger als 0,1%. Im Weiteren wird ein in den USA ansässiges verbundenes Unternehmen in USD fakturiert. Der Umsatzanteil lag hier bei 10,8%. Weiter besteht aus konzerninterner Darlehensgewährung ein Währungsrisiko aus der stichtagsbedingten Bewertung entsprechend der jeweiligen Entwicklung des US-Dollar zum Euro. Eine Kurssicherung wurde hier nicht vorgenommen, da sich diese Kursdifferenzen innerhalb der Konzerngruppe ausgleichen. Ziel des Finanzmanagements der Gesellschaft ist die Absicherung gegenüber finanziellen Risiken jeglicher Art. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten aus L+L innerhalb der Skontofrist zu begleichen und Forderungen im Rahmen der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das laufende Geschäft wird aus dem Cash-Flow finanziert. Die Kreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen. Die Finanzierung der Investitionen im Zusammenhang mit dem Werksneubau erfolgt über Gruppen-Darlehen. Das Liquiditätsrisiko ist gering und beherrschbar. Etwaige Engpässe sind nicht zu erwarten, da die Gesellschaft über ein effizientes Liquiditätsmanagement mit regelmäßigen Bonitätsprüfung unserer Kunden sowie über ein zeitnahes Mahnwesen verfügt. Im Geschäftsjahr gab es keine Forderungsausfälle. Einzel- sowie Pauschalwertberichtigungen für eventuelle Ausfälle werden nach kaufmännischer Vorsicht vorgenommen. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Wenn Skonto gewährt wird, wird dieser genutzt. Die Gesellschaft verfügt über ein Risikomanagementsystem, welches unter anderem in Form eines Maßnahmenplans allen Mitarbeitern zur Verfügung steht. Dessen Aktualität wird durch einen regelmäßigen Review mindestens einmal jährlich sichergestellt. 2. Chancenbericht Die Unternehmensstrategie der Gesellschaft bleibt weiterhin auf die Entwicklung innovativer Produkte ausgerichtet, die eine breite und international diversifizierte Kundenbasis ansprechen. Mit verstärkter internationaler Ausrichtung strebt die Gesellschaft an, ihre globale Marktposition weiter auszubauen. In den USA und China sieht die Gesellschaft gute Wachstumsmöglichkeiten, die aufgrund ihrer dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung für die Geschäftsstrategie von Bedeutung sind. Die Gesellschaft entwickelt aktuell ein modulares Produkt, das auf die unterschiedlichen Preisniveaus internationaler Märkte abzielt. Dieses Produkt soll insbesondere das Premiumsegment in China und preissensible Märkte in den USA, Süd- und Osteuropa sowie zukünftig auch Indien effektiver bedienen. Die zunehmende Wettbewerbsdichte und das sinkende Preisniveau in China unterstreichen die Bedeutung dieser strategischen Produkteentwicklung. Die neue Gerätegeneration kann auch die Marktposition in Europa und den USA stärken, indem sie gezielt auf Marktbedürfnisse zugeschnitten wird. Die Nachfrage nach hochwertigen, anpassbaren Gerätewagen ist nach wie vor groß. Daher soll der Bereich der Mehrwertdienstleistungen, der neben kundenspezifischen Anpassungen auch Integrationsdienstleistungen und Unterstützung bei der Zulassung der Systeme umfasst, konsequent ausgebaut werden. Diese Dienstleistungen schaffen neue Marktchancen und tragen zum Wachstum bei. Speziell will die iTD GmbH sich als Partner in der chirurgischen Navigation und Robotik etablieren. Diesen Marktbereich sehen wir als stärksten Wachstumsbereich innerhalb des Operationssaals und wegen der hochpreisigen Systeme und des Anspruchs an hochqualitative Wagen als ausgezeichnete Chance das Portfolio des Unternehmens zu erweitern. Das Thema Value-Engineering und Produktkostenoptimierung gewinnt an Bedeutung, um die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft zu stärken. Indien, als wachsender Markt mit erheblichen Absatzpotenzialen, steht im Fokus strategischer Überlegungen für einen Markteintritt. Diese Initiativen unterstreichen die Dynamik und Zukunftsorientierung der Gesellschaft. Das neue Werk in Pfarrkirchen wird unser zukünftiges Wachstum fördern und unser Leistungsangebot für Kunden erweitern. Ausgestattet mit modernster Intralogistik- und Fertigungstechnologie, zielt es darauf ab, den Herstellungsprozess durch optimierte Layouts, Digitalisierung und Automatisierung der Logistikabläufe zu verbessern. Dies soll zu wettbewerbsfähigeren Herstellkosten führen. Das Bauprojekt in Pfarrkirchen stellt eine zukunftsorientierte Investition dar, die es uns ermöglicht, qualifizierte und langjährige Mitarbeiter weiterhin zu beschäftigen und neue Mitarbeiter aus der Umgebung zu gewinnen. Dadurch stärken wir die Attraktivität von iTD als Arbeitgeber in der Region. 3. Prognosebericht Die Marktposition des Unternehmens schätzen wir als gefestigt ein; in der Geschäftspolitik sind wesentlichen Veränderungen derzeit nicht zu erwarten. Der Ausbau unserer Auslandsvertretungen sowie die Ausweitung von Lizenzpartnerschaften mit leistungsfähigen Unternehmen werden fortgesetzt. Im Verbund innerhalb unserer Muttergesellschaft, der TouchPoint Inc., soll unsere internationale Ausrichtung weiter ausgebaut werden. Bei der Produktlinie Stationäre Geräteträger wird weiterhin starker Wettbewerb herrschen. Vor allem bei einfachen Tragarmen ist ein großer Preisdruck zu verspüren. Angesichts der gedämpften weltwirtschaftlichen Entwicklung, u.a. aufgrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, erwartet die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 mit geplanten Umsätzen von 36,5 Mio. € einen leichten Umsatzrückgang gegenüber dem Geschäftsjahr 2023. Der Auftragseingang in Kombination mit dem aktuellen Auftragsbestand lassen dies leider realistisch erscheinen. Der Materialeinsatz wird 2024 aufgrund der zurzeit geltenden Einkaufspreise deutlich auf 48,1% vom Umsatz sinken und die Personalkosten werden aufgrund der allgemeinen Lohnerhöhung um 4% steigen. Somit wird mit einem deutlich niedrigeren Betriebsergebnis in 2024 gerechnet. Im Ausland hoffen wir auf Wachstumsimpulse aus den USA sowie von unserer Tochtergesellschaft in China. Der Lagerbestand soll durch Verbesserungen in der Logistikkette sowie durch eine Optimierung der Produktpalette weiter reduziert werden und die Lagerumschlagshäufigkeit soll dadurch erhöht werden. Die Investitionsplanung für 2024 sieht operative Ausgaben in Höhe von T€ 673 (Vj. T€ 1.052) vor, die aus dem laufenden Geschäft finanziert werden sollen. Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit ist in den Bereichen Entwicklung, Produktion und Informationstechnologie. Investitionen von beweglichen Wirtschaftsgütern werden nur durchgeführt, wenn eine Amortisation von zwei Jahren zu erwarten ist. Zur Fertigstellung unseres neuen Global Headquarters sind 2024 weitere Investitionen in Höhe von T€ 7.007 vorgesehen. Die Finanzierung erfolgt durch gruppeninterne Darlehen. Die Liquiditätssituation wird auch weiterhin stabil sein, da die Gesellschaft bei Bedarf kurzfristig Kapital von der Gruppe erhalten kann. Des Weiteren stehen ausreichende Kreditlinien von unseren Banken zu Verfügung. Die Gesellschaft wird auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Forschungs- und Entwicklungsbericht Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr, für die Größe der Gesellschaft angemessene Aufwendungen für die technische Weiterentwicklung ihrer Produkte betrieben. Die Schwerpunkte lagen im Geschäftsjahr auf der Weiterentwicklung bestehender Produkte und der Neuprodukteentwicklung. Die Entwicklungsaufwendungen betragen ca. 2% des Umsatzes. Des Weiteren entwickelt die Gesellschaft in enger Zusammenarbeit mit Kunden technische Produktlösungen für verschiedene Anwendungsbereiche.
Pfarrkirchen, 12. Juli 2024 Herr Quintin Potgieter, Geschäftsführer iTD GmbH Herr Dr. Martin Hyca, Geschäftsführer iTD GmbH BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Der Jahresabschluss sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der iTD GmbH mit Sitz in der Jahnstraße 1, D-84347 Pfarrkirchen, Registergericht 84028 Landshut HRB 4170, sind nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetz betreffend die Gesellschaft mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt gem. §§ 266, 275 HGB sowie § 42 GmbHG. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Grenzen der großen Kapitalgesellschaft wurden bezüglich Umsatzerlöse und Arbeitnehmer im Geschäftsjahr unterschritten. Die Rechtsfolge gem. § 267 Abs. 4 einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft ist noch nicht eingetreten. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite und Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 HGB ff. vorgenommen. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. 1. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen mit Nutzungsdauern zwischen 3 und 5 Jahren, bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen mit Nutzungsdauern zwischen 3 und 50 Jahren angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zur Höhe von € 800,00 sind als Sofortaufwand erfasst worden. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Hierbei handelt es sich ausnahmslos um Anteile an verbundenen Unternehmen. 2. Umlaufvermögen Die Bewertung von Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt zu Einkaufspreisen zuzüglich Bezugskosten unter der Verwendung von gleitenden Durchschnittspreisen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens einbezogen. Die Bewertung erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Im Geschäftsjahr waren keine Einzelwertberichtigungen zu bilden. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die gesamten Nettoforderungen gegenüber externen Kunden Rechnung getragen. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen den Nominalwerten. Auf fremde Währung lautende Forderungen sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Sie werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital entspricht dem Gesellschaftsvertrag und der Eintragung im Handelsregister und ist voll eingezahlt. 4. Rückstellungen Zum 31. Dezember 2023 weist die Gesellschaft Altersversorgungsverpflichtungen gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB aus. Der Erfüllungsbetrag bestimmt sich dabei nach dem beizulegenden Zeitwert einer Rückdeckungsversicherung (Aktivwert). Für ungewisse Verbindlichkeiten und Risiken sind Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages vorgenommen worden. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins. Sämtliche Rückstellungen mit einer ursprünglichen Laufzeit oder Restlaufzeit von genau einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst. Im Berichtsjahr lagen keine Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr vor. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Valutaverbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Sie werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. 6. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche, sich in Zukunft voraussichtlich abbauende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet. Gemäß dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Die Differenzen resultieren im Wesentlichen aus Rückstellungen und unrealisierten Währungsumrechnungen. Diese führen zu passiven latenten Steuern in Höhe von € 55.465,60. Zur Berechnung wurde ein Steuersatz in Höhe von 27,90% zugrunde gelegt. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagenspiegel
1. Beteiligungen Die Gesellschaft ist zu 100% an der ITD Australia Pty. Ltd. mit Sitz in 3 Aviation Place, Tullamarine VIC 3043, Australien, beteiligt. Diese Gesellschaft erzielte in 2023 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von AUD 390,38. Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag AUD 166.474,36. Ferner ist die Gesellschaft mit 100% an der ITD Medical Technology Products (Shanghai) Co., Ltd. beteiligt. Diese Gesellschaft erzielte im Jahr 2023 einen Jahresfehlbetrag von CNY 3.282.848,61. Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag CNY 2.658.317,03 und ist durch Gesellschafterdarlehen abgedeckt. Die in den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen stellen die jeweils 100% Beteiligung an der ITD Australia Pty. Ltd. mit Wert € 19.841,27, und der ITD Medical Technology Products (Shanghai) Co,. Ltd. mit Wert € 21.000,00 dar. 2. Vorräte Die Unfertigen Erzeugnisse weisen im Geschäftsjahr einen Bestand von € 528.412,80 aus (Vj. € 347.452,00). 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 4. Rückstellungen und Verbindlichkeiten
Von den Sonstigen Rückstellugnen entfallen auf:
Gegenüber Kreditinstituten bestanden keine Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Darlehen gegenüber Southco Manufacturing Limited und Southco Asia Limited zur Baufinanzierung unseres neuen Werkes. Für die Darlehen liegen keine Restlaufzeitvereinbarungen vor, dementsprechend sind die Laufzeiten mit dem voraussichtlichen Rückzahlungszeitpunkt angesetzt.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestanden keine zum Bilanzstichtag. 5. Latente Steuern Zum 31. Dezember 2023 besteht ein Saldo an passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 55, zum 31. Dezember 2022 in Höhe von TEUR 0. Die Veränderung beträgt TEUR 55. 6. Mindestbesteuerung Das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2523 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung trat am 28. Dezember 2023 in Kraft. Das Unternehmen fällt in den Anwendungsbereich dieser Regelungen. Das Unternehmen hat zum Abschlussstichtag eine erste indikative Analyse durchgeführt. Konkrete Auswirkungen lassen sich gegenwärtig noch nicht abschätzen. 7. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse i. H. v. TEUR 37.280 verteilen sich nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:
8. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 97.421,00 enthalten. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 434. 10. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Aufwendungen und Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sind im Geschäftsjahr keine angefallen. IV. Sonstige Pflichtangaben gem. § 285 HGB Bürgschaften, Patronatserklärungen, Gewährleistungsverträge und sonstige Haftungsverhältnisse bestanden keine zum Bilanzstichtag. Sonstige finanzielle Verpflichtungen zum Bilanzstichtag bestanden aufgrund Restlaufzeiten bzw. Kündigungsfristen aus:
Im Geschäftsjahr betrug der Aufwand aus Leasingverträgen € 163.912,66 (Vj. € 145.497,43), aus Mietverträgen für Ausstattung € 22.471,06 (Vj. € 19.851,11) und aus Mietverträgen für Geschäftsräume € 690.373,84 (Vj. € 558.702,35). Gesellschafter der iTD GmbH war im Geschäftsjahr die Soar (TPI) Holdings Ltd mit Sitz in Worcester, England, Anteil 100% (€ 1.801.000). Der Konzernabschluss wird in der TouchPoint Inc. mit Sitz in Concordville, Philadelphia, USA, für den größten und den kleinsten Kreis an Unternehmen aufgestellt und ist in den USA offengelegt. Bei der Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde von der Befreiung gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Hauptamtliche Geschäftsführer sind Herr Quintin Potgieter und Herr Dr. Martin Hyca. Sie sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Im Geschäftsjahr wurden im Jahresdurchschnitt 196 (Vj. 194) Arbeitnehmer, davon 100 gewerbliche Mitarbeiter, 80 Angestellte und 16 leitende Angestellte, beschäftigt. Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen und beträgt TEUR 46. V. Nachtragsbericht Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, ereignet. VI. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 i.H.v. € 21.334.713,42, bestehend aus dem Jahresüberschuss in Höhe von € 2.751.258,45 und dem Gewinnvortrag in Höhe von € 18.583.454,97 auf neue Rechnung vorzutragen.
Pfarrkirchen, 12. Juli 2024 gez. Herr Quintin Potgieter, Geschäftsführer iTD GmbH gez. Herr Dr. Martin Hyca, Geschäftsführer iTD GmbH sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die iTD GmbH, Pfarrkirchen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der iTD GmbH, Pfarrkirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der iTD GmbH, Pfarrkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 12. Juli 2024 Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Stephan Mauermeier, Wirtschaftsprüfer gez. Christian Schmid, Wirtschaftsprüfer |
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