Gorba GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Enrico Vassallo seit 18.2.2025 | Geschäftsführer |
Christoph Masino seit 15.12.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Mobitec GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LTG Rastatt GmbHRastattJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2022 bis zum 28.02.2023BILANZ ZUM 28. FEBRUAR 2023(Vorjahr zum Vergleich)AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. MÄRZ 2022 BIS ZUM 28. FEBRUAR 2023(Vorjahr zum Vergleich)
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die LTG Rastatt GmbH hat ihren Sitz in Rastatt. Sie ist registriert beim Amtsgericht Mannheim (HR 521501). Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer "großen Kapitalgesellschaft" im Sinne der §§ 264, 267 III HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss wurde grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für "große Kapitalgesellschaften" geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. März 2022 bis 28. Februar 2023. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden auch linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EURO 800 (netto) wurden im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten über EURO 800 entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Finanzanlagen in Höhe von EURO 5.000 umfassen Anteile an Genossenschaftsanteilen (Anteile Volksbank Baden-Baden Rastatt). Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren erfolgt zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Berücksichtigung anteiliger Bezugskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten, die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten und die durch die Fertigung veranlassten Abschreibungen beinhalten, bewertet. Es ist sichergestellt, dass eine verlustfreie Bewertung erfolgt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Forderungen und übrige Aktiva Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Den in den Forderungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden jeweils bei Entstehung mit dem Devisenkassamittelkurs in Euro umgerechnet. Am Bilanzstichtag werden die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum jeweiligen Stichtagskurs eingebucht. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS UND DER WERTBERICHTIGUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. MÄRZ 2022 BIS ZUM 28. FEBRUAR 2023
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit EURO 8.108.986,84 (im Vorjahr EURO 4.680.669,07) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr. Des Weiteren bestehen langfristige Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EURO 18.946.175,32 (im Vorjahr EURO 11.667.791,49). Eigenkapital Da der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB kleiner als die Kapitalrücklage ist resultiert aus dem Unterschiedsbetrag keine zu berücksichtigende Ausschüttungssperre. Der Jahresüberschuss wurde gem. Ergebnisabführungsvertrag an die Alleingesellschafterin, die LTG Informationssysteme Holding GmbH, abgeführt. Rückstellungen Gemäß § 253 Abs. 6 HGB ist der Unterschiedsbetrag aus der Ermittlung der Altersversorgungsverpflichtung unter Berücksichtigung der Ermittlung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten 10 Geschäftsjahre (1,79%) und des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten 7 Geschäftsjahre (1,48%) zu ermitteln. Dieser Unterschiedsbetrag beträgt EURO 5.796,00 zum 28. Februar 2023. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß versicherungsmathematischem Gutachten zum 28. Februar 2023 weist einen planmäßigen Verbrauch der Pensionsrückstellungen für das Geschäftsjahr 2022/2023 in Höhe von EURO 28.119,00 aus und basiert auf folgenden Parameter:
Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.210 erfassen vor allem die Vorsorge für Garantieleistungen in Höhe von TEUR 1.267, ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 574 sowie für weitere Personalkosten von TEUR 505. Die Jubiläumsrückstellungen ergeben sich aus einem versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften, das ebenfalls auf den Heubeck Richttafeln 2018 G basiert. Es wurde ein Rechnungszins von 1,48% zu Grunde gelegt. Die Rückstellungen sind so bemessen, dass allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen wird. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten am Abschlussstichtag Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EURO 13.316.011,00 (im Vorjahr EURO 17.581.541,00). Weiterhin enthalten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 8.544.440,95 (im Vorjahr EURO 404.131,06). Zum 28. Februar 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt EURO 1.703.996,00. Hierbei handelt es sich um Miet- und Leasingverpflichtungen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse in Höhe von EURO 49.529.434,33 teilen sich geographisch auf Umsätze in Höhe von TEUR 18.781 in Deutschland sowie TEUR 24.003 Umsätze innerhalb der EU (ohne D) und schließlich TEUR 6.745 Umsätze außerhalb der EU auf. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EURO 177.657,66 (im Vorjahr EURO 239.350,78) sowie Erträge aus realisierten und unrealisierten Währungsgewinnen in Höhe von EURO 2.059.496,27 (im Vorjahr EURO 1.588.635,25). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Verluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von EURO 3.262.184,86 (im Vorjahr EURO 1.993.283,35), sowie Aufwand für Ausgleichszahlungen EURO 573.662,10 für die Verlagerung von Kundenaufträgen an die LTG Sweden AB und LTG Switzerland GmbH. Die Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von EURO 760.991,63 (im Vorjahr EURO 680.779,30). Zinsen und ähnliche Aufwendungen belaufen sich im Berichtszeitraum auf EURO 1.008.405,22 (Vorjahr EURO 814.271,97) hierin enthalten sind Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von EURO 995.080,59 (Vorjahr EURO 801.894,72). Des Weiteren sind Aufwendungen aus Abzinsungen in Höhe von EURO 6.022,00 (im Vorjahr EURO 6.237,00) enthalten. V. Sonstige Pflichtangaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 108 (im Vorjahr 108) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 108 Angestellte. Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen, da nur 2 Geschäftsführer Bezüge in LTG Rastatt beziehen. Geschäftsführung
Angaben zum Mutterunternehmen Die LTG Ulm GmbH wird in den Konzernabschluss der LTG Acquisition S.à.r.l, Luxemburg, für den kleinsten Kreis der Unternehmen einbezogen. Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen wird von der Luminator Technology LLC, Plano, Texas/USA, aufgestellt. Die Konzernabschlüsse liegen am jeweiligen Sitz vor. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses 2022/2023 belaufen sich voraussichtlich auf EURO 70.000,00. ErgebnisverwendungsvorschlagMit Wirkung ab dem Wirtschaftsjahr 2011/2012 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Alleingesellschafterin, der LTG Informationssysteme Holding GmbH. Das Periodenergebnis des Finanzjahres 2022/2023 in Höhe von EURO -1.178.190,33 wurde entsprechend abgeführt.
Rastatt, den 23. Januar 2024 John Jansen, Geschäftsführer Lagebericht 2022/23A. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die LTG Rastatt GmbH, Rastatt, gehört zu der Luminator Technology Group, Plano Texas / USA. Die Luminator Technology Group ist eine Unternehmensgruppe, die für eine moderne und kreative Fahrgastinformation in den unterschiedlichen Bereichen der Personenbeförderung weltweit stehen. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Produktion, Instandhaltung und der Vertrieb von Fahrgast-Informations-Systemen und Videoüberwachungs-Systemen. Zu unseren Kunden zählen namhafte Hersteller von Bussen und Bahnen sowie öffentliche und private Verkehrsbetriebe und -gesellschaften. Die Nachfrage nach öffentlichen Verkehrsangeboten ist nach wie vor sehr robust. Der Trend vom Individualverkehr zum ÖPNV verstärkt sich nicht nur in Deutschland, überlastete Verkehrswege und Verteuerung der Treibstoffe verstärken die Nachfrage nach Bussen und Bahnen. Außerdem setzt der Trend zur Elektrifizierung der Busflotten starke und nachhaltige Nachfrageimpulse der Bushersteller. Daraus folgend sind die Kapazitäten der Bushersteller gut ausgelastet. Der Bereich Straßenbahn erfährt in vielen europäischen Städten eine Renaissance. Die Kommunen werden für den weiteren Ausbau ihrer ÖPNV-Infrastruktur weiterhin Mittel zur Verfügung stellen, um dem steigenden Transportbedarf der Einwohner Rechnung zu tragen. II. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Anlagevermögen hat sich um T€ 1.363 auf T€ 2.713 reduziert. Die Abschreibungen in Höhe von T€ 1.315 betreffen im Wesentlichen Unternehmenssoftware in den immateriellen Vermögensgegenständen. Investitionen wurden in Höhe von 64 T€ getätigt. Der Bestand an Vorräten hat sich von T€ 1.544 um T€ 713 auf T€ 831 reduziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich von T€ 4.894 um T€ 2.331 auf T€ 7.225 erhöht, während sich die liquiden Mittel um T€ 593 auf T€ 1.386 zum 28.02.2023 reduziert haben. Die Rückstellungen haben sich von T€ 1.473 um T€ 2.006 auf T€ 3.479 erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf Rückstellungen für Garantien und offene Rechnungen zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben um T€ 378 auf T€ 317 verringert. Die Verbindlichkeiten konnten im Wesentlichen fristgerecht beglichen werden. Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen hauptsächlich Konzerndarlehen innerhalb der LTG Group. Zum 28.02.2023 hatte die Gesellschaft einen Auftragsbestand von rd. 33 Mio. €. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um knapp 3% von T€ 48.142 auf T€ 49.529 gestiegen. Der Umsatz aus dem Verkauf von Produkten an Dritte ist um T€ 4.522 gestiegen, wohingegen die Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen um T€ 3.135 zurückgegangen sind. Gleichzeitig hat sich das Rohergebnis von T€ 19.234 auf T€ 16.809 verringert. Die Rohmarge ist um 6%-Punkte zurückgegangen, was im Wesentlichen auf hohe Materialpreissteigerungen, die nur teil-weise an die Kunden weitergegeben werden konnten, zurückzuführen ist. Der Personalaufwand blieb im Berichtszeitraum mit T€ 7.287 in etwa auf dem Niveau des Vorjahrs (T€ 7.630). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von T€ 10.959 um T€ 413 auf T€ 11.372. Der Jahresverlust liegt mit T€ 1.178 (vor Ergebnisabführung) deutlich unter dem Vorjahresergebnis. Ursächlich für diese Entwicklung ist neben dem Rückgang der Rohmarge erhöhte Rückstellungen für Garantien und offene Rechnungen. Das operative Geschäft wurde von den Turbulenzen am Beschaffungsmarkt und steigenden Beschaffungspreisen außerordentlich beeinträchtigt. Der erwirtschaftete Jahresverlust in Höhe von T€ 1.178 wird aufgrund eines Ergebnisabführungs-vertrages von der LTG Informationssysteme Holding GmbH ausgeglichen. Die LTG Rastatt GmbH beurteilt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als robust. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Zum Firmenverbund der Luminator Technology Group, LLC, Plano Texas / USA, gehören weltweit agierende Unternehmen, die in der Vergangenheit selbständig geführt wurden. Die in den Vorjahren begonnene organisatorische Umstrukturierung hin zu einer integrierten Unternehmensgruppe wurde auch in diesem Geschäftsjahr fortgesetzt. Fokus lag hierbei auf der Fortentwicklung des einheitlichen ERP-Systems, durch das nunmehr eine einheitliche Datenbasis in der europäischen Teilgruppe zur Verfügung steht. Außerdem wurde die Nutzung gemeinsam genutzte Services weiter forciert; insbesondere der Einkauf durch die polnische Schwestergesellschaft. Der Standort Rastatt hat sich weiterhin mit dem Fokus auf Sales & Services entwickelt, die Materialbeschaffung wurde in die abgespaltene Produktionsgesellschaft verlagert. Dadurch wird eine konsequentere Orientierung einerseits am direkten Kundengeschäft über regional agierende Vertriebs- und Servicegesellschaften erreicht. Andererseits sollen durch die Konzentration der europäischen Beschaffung und der Produktion Größenvorteile und eine bessere Kapazitätsauslastung erreicht werden. Neben der weiteren Integration und Optimierung des operativen Geschäfts der gesamten Gruppe sind für die LTG Rastatt GmbH keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. II. Chancen- und Risikobericht Chancen Eine wesentliche Rolle neben den Standardprodukten werden zukünftig auch Beratungsdienst-leistungen und Systemintegration für Kunden spielen, wodurch sich die Gesellschaft mehr und mehr als One-Stop-Shop für den Kunden am Markt platzieren kann. Daneben werden sich durch die Entwicklung innovativer Softwarelösungen weitere Umsatzpotenziale in der Digitalisierung und Vernetzung der angebotenen Lösungen gesehen. Risiken Die Liquiditätslage war ausreichend gut, es zeichneten sich keine Engpässe ab. Die Gesellschaft finanziert sich aus dem operativen Cash-Flow und durch IC-Darlehen innerhalb der LTG Group. Im Berichtszeitraum waren keine Kreditlinien bei Banken zu verzeichnen. Die Absicherung von Garantien/Bürgschaften (Avale) für Kunden und den Vermieter (T€ 452 per 28.02.2023) werden durch die Hinterlegung von Barmitteln bei der Commerzbank besichert. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Es besteht eine robuste, langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unter-nehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Neukunden werden einer Bonitätsanalyse unterzogen. Die zu beobachtende Verknappung einzelner Bauteile (electronic shortage) aufgrund der disruptiven Entwicklung der Lieferketten, die damit einhergehende Verteuerung der Rohstoffe hatten im Berichtsjahr negative Auswirkungen auf die Beschaffungskosten und Materialverfügbarkeit. Der daraus resultierende Margendruck konnte nur teilweise durch außerplanmäßige Preiserhöhungen bei den größten Kunden abgefedert werden. Durch die anhaltende Inflation wird der Vertrieb weitere Preiserhöhungen und Verkürzungen der Zahlungsziele mit einzelnen Kunden vorantreiben. Die mangelnde Verfügbarkeit von Bauteilen führte im Geschäftsjahr zu verspäteten Auslieferungen an Kunden und entsprechenden Umsatzrückgängen. III. Prognosebericht Im Laufe des Geschäftsjahrs 2022/2023 wurde die Abspaltung der polnischen Produktionsgesellschaft abgeschlossen, die Umsetzung der Integration der europäischen Teilgruppe ist Stand Januar 2024 weitestgehend abgeschlossen. Durch die Erholung an den Beschaffungsmärkten konnte der Produktions- und Lieferrückstand im Geschäftsjahr 2023/2024 weitestgehend aufgeholt werden, was zu steigenden Umsatzerlösen, insb. mit Dritten, im Geschäftsjahr 2023/2024 führt. Per 31.12.2023 lag der Umsatz inkl. IC-Umsatz bei rund T€ 41.400. In Verbindung mit rückläufigen Materialkosten und einhergehenden Margenverbesserungen wird ein positives Jahresergebnis zwischen 2,5 und 3,0 Mio. € vor Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwartet. Auch konnten die Zahlungsbedingungen mit den Lieferanten wieder erheblich verbessert werden. Der Auftragsbestand zum 31.12.2023 beträgt rund 27,4 Mio. €. IV. Bericht über Forschung und Entwicklung Der Schwerpunkt im Entwicklungsbereich liegt auf dem Design von innovativen und marktgerechten Produkten und Systemen mit hoher Funktionalität sowie auf der Reduzierung von Produkt- und Herstellungskosten. Grundsätzlich gilt es, unseren Kunden einen Mehrwert zu bieten und sich von Mitbewerbern abzuheben. Die aktuellen Aktivitäten in der Entwicklung fokussieren sich weiterhin auf drei Themen. Das erste Thema ist die Harmonisierung der verschiedenen Softwarelösungen in der europäischen Gruppe. Dadurch können sowohl die Pflegeaufwände in der Softwareabteilung als auch im Aftersales reduziert werden. Das zweite Thema sind das Handling von Echtzeitdaten. Das dritte Thema ist der weltweiten Verknappung an elektronischen Bauteilen geschuldet: die Hardwareentwicklung muss die Entwicklung am Markt antizipieren und alternative Lösungen entwickeln, um flexibler auf das Fehlen oder die schnelle Änderung von am Markt verfügbaren Komponenten oder Material reagieren zu können und so die Abhängigkeiten zu reduzieren. Dazu muss auch der Einkauf strategisch ausgerichtet werden. Die Anzahl an abgekündigten oder längerfristig nicht verfügbaren Bauteilen ist gestiegen. Das führt aktuell noch zu erhöhtem Aufwand für Bauteilfreigaben oder das Redesign von Baugruppen.
Neu-Ulm, im Januar 2024 gez. die Geschäftsführung John Jansen BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSDem Jahresabschluss, der in der Gesellschafterversammlung am 23. Januar 2024 festgestellt wurde, und dem Lagebericht wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die LTG Rastatt GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LTG Rastatt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 28. Februar 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LTG Rastatt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 23. Januar 2024 dhpg
GmbH
Hahn, Wirtschaftsprüfer Huber, Wirtschaftsprüfer |
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