LTG Rastatt GmbHLiquidiert

76437 Rastatt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 521501
Vorher
Mark IV Industries Gesellschaft mit beschränkter HaftungLAWO Informationssysteme GmbH
Eingetragen
7.8.1969
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von technischen Geräten und Systemen, insbesondere auf dem Gebiet der Elektronik, die Forschung auf diesen Gebieten sowie aller damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte . Weiter ist Gegenstand des Unternehmens das Halten und Verwalten von Beteiligungen aller Art an anderen Unternehmen. Die Gesellschaft kann sich an anderen, ihren wirtschaftlichen Zwecken dienenden Unternehmen beteiligen und Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Enrico Vassallo
seit 18.2.2025
Geschäftsführer
Christoph Masino
seit 15.12.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Mobitec GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
3.835.250 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LTG Rastatt GmbH

Rastatt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2022 bis zum 28.02.2023

BILANZ ZUM 28. FEBRUAR 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

AKTIVSEITE

28. Feb. 2023 28. Feb. 2022
EURO EURO
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.587.487,82 3.732.572,21
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 110.400,00
2.587.487,82 3.842.972,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.389,58 6.266,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 41.502,45 58.787,02
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.261,24 162.559,24
120.153,27 227.612,42
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 5.000,00 5.000,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 372.265,40 1.483.238,16
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 8.558,83 33.857,38
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 450.305,96 26.767,47
831.130,19 1.543.863,01
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.224.942,56 4.893.878,21
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 27.070.997,95 16.344.994,93
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.915.122,88 1.721.431,09
36.211.063,39 22.960.304,23
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.386.423,17 1.979.096,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 286.694,23 104.689,65
41.427.952,07 30.663.537,79

PASSIVSEITE

28. Feb. 2023 28. Feb. 2022
EURO EURO
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.835.250,00 3.835.250,00
II. Kapitalrücklage 5.569.100,39 5.589.100,39
9.404.350,39 9.404.350,39
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 268.913,12 276.393,58
2. Sonstige Rückstellungen 3.210.068,76 1.196.862,33
3.478.981,88 1.473.255,91
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.052.445,94 2.542,74
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 317.072,35 695.325,03
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 24.981.664,21 18.991.978,96
4. Sonstige Verbindlichkeiten 193.437,30 96.084,76
davon aus Steuern EURO 82.803,75 (im Vorjahr EURO 87.713,18)
28.544.619,80 19.785.931,49
41.427.952,07 30.663.537,79

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. MÄRZ 2022 BIS ZUM 28. FEBRUAR 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

2022/2023 2021/2022
EURO EURO
1. Umsatzerlöse 49.529.434,33 48.142.238,10
2. Erhöhung oder (Verminderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 54.686,94 17.167,19
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.242.539,00 1.830.165,49
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren (31.529.000,14) (21.203.594,13)
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen (1.245.846,81) (7.721.991,85)
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (6.156.319,37) (6.411.793,02)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (1.130.516,56) (1.218.210,71)
(davon für Altersversorgung: EUR 14.743,36 im Vorjahr EUR 14.314,04)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (1.315.613,09) (746.784,80)
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen (11.372.108,04) (10.958.960,92)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 760.991,63 680.779,30
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1.008.405,22) (814.271,97)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 184,07
11. Ergebnis nach Steuern (1.170.157,33) 1.594.926,75
12. Sonstige Steuern (8.033,00) (8.280,35)
13. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführte (Gewinne) / Verluste 1.178.190,33 (1.586.646,40)
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die LTG Rastatt GmbH hat ihren Sitz in Rastatt. Sie ist registriert beim Amtsgericht Mannheim (HR 521501).

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer "großen Kapitalgesellschaft" im Sinne der §§ 264, 267 III HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für "große Kapitalgesellschaften" geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. März 2022 bis 28. Februar 2023.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden auch linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EURO 800 (netto) wurden im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten über EURO 800 entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Finanzanlagen in Höhe von EURO 5.000 umfassen Anteile an Genossenschaftsanteilen (Anteile Volksbank Baden-Baden Rastatt). Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten.

Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren erfolgt zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Berücksichtigung anteiliger Bezugskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war.

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten, die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten und die durch die Fertigung veranlassten Abschreibungen beinhalten, bewertet. Es ist sichergestellt, dass eine verlustfreie Bewertung erfolgt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert.

Forderungen und übrige Aktiva

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Den in den Forderungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden jeweils bei Entstehung mit dem Devisenkassamittelkurs in Euro umgerechnet. Am Bilanzstichtag werden die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum jeweiligen Stichtagskurs eingebucht.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS UND DER WERTBERICHTIGUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. MÄRZ 2022 BIS ZUM 28. FEBRUAR 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1. März 2022 Zugänge Abgänge Stand am 28. Feb. 2023
EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.926.365,80 1.247.394,50 1.190.413,33 4.983.346,97
2. Geleistete Anzahlungen 110.400,00 0,00 110.400,00 0,00
5.036.765,80 1.247.394,50 1.300.813,33 5.036.765,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.901,38 0,00 0,00 26.901,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 361.216,62 0,00 0,00 361.216,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.250.377,48 7.498,40 19.946,57 1.237.929,31
1.638.495,48 7.498,40 19.946,57 1.626.047,31
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.843.668,32 0,00 0,00 1.843.668,32
2. Genossenschaftsanteile 5.000,00 0,00 0,00 5.000,00
1.848.668,32 0,00 0,00 1.848.668,32
8.523.929,60 1.254.892,90 1.320.759,90 8.511.481,43
Wertberichtigungen
Stand am 1. März 2022 Zugänge Abgänge Stand am 28. Feb. 2023
EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.193.793,59 1.202.065,56 0,00 2.395.859,15
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.193.793,59 1.202.065,56 0,00 2.395.859,15
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.635,22 2.876,58 0,00 23.511,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 302.429,60 17.284,57 0,00 319.714,17
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.087.818,24 93.386,38 18.536,55 1.162.668,07
1.410.883,06 113.547,53 18.536,55 1.505.894,04
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.843.668,32 0,00 0,00 1.843.668,32
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
1.843.668,32 0,00 0,00 1.843.668,32
4.448.344,97 1.315.613,09 18.536,55 5.745.421,51
Restbuchwert
Stand am 28. Feb. 2023 Stand am 28. Feb. 2022
EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.587.487,82 3.732.572,21
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 110.400,00
2.587.487,82 3.842.972,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.389,58 6.266,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 41.502,45 58.787,02
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.261,24 162.559,24
120.153,27 227.612,42
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 5.000,00 5.000,00
5.000,00 5.000,00
2.712.641,09 4.075.584,63

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit EURO 8.108.986,84 (im Vorjahr EURO 4.680.669,07) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr. Des Weiteren bestehen langfristige Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EURO 18.946.175,32 (im Vorjahr EURO 11.667.791,49).

Eigenkapital

Da der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB kleiner als die Kapitalrücklage ist resultiert aus dem Unterschiedsbetrag keine zu berücksichtigende Ausschüttungssperre. Der Jahresüberschuss wurde gem. Ergebnisabführungsvertrag an die Alleingesellschafterin, die LTG Informationssysteme Holding GmbH, abgeführt.

Rückstellungen

Gemäß § 253 Abs. 6 HGB ist der Unterschiedsbetrag aus der Ermittlung der Altersversorgungsverpflichtung unter Berücksichtigung der Ermittlung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten 10 Geschäftsjahre (1,79%) und des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten 7 Geschäftsjahre (1,48%) zu ermitteln. Dieser Unterschiedsbetrag beträgt EURO 5.796,00 zum 28. Februar 2023.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß versicherungsmathematischem Gutachten zum 28. Februar 2023 weist einen planmäßigen Verbrauch der Pensionsrückstellungen für das Geschäftsjahr 2022/2023 in Höhe von EURO 28.119,00 aus und basiert auf folgenden Parameter:

Zinssatz: 1,79%
Gehaltstrend: 0,00%
Rentendynamik: 1,50% Fluktuationswahrscheinlichkeit 0,00%
Bewertungsmethode: PUC - Methode
Biometrische Parameter: Richttafeln 2018 G nach Prof. Dr. Heubeck

Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.210 erfassen vor allem die Vorsorge für Garantieleistungen in Höhe von TEUR 1.267, ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 574 sowie für weitere Personalkosten von TEUR 505. Die Jubiläumsrückstellungen ergeben sich aus einem versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften, das ebenfalls auf den Heubeck Richttafeln 2018 G basiert. Es wurde ein Rechnungszins von 1,48% zu Grunde gelegt.

Die Rückstellungen sind so bemessen, dass allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen wird.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:

Gesamt davon Restlaufzeit weniger als 1 Jahr davon Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
EURO EURO EURO EURO
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.052.445,94 3.052.445,94 0,00 0,00
Vorjahr 2.542,74 2.542.74 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 317.072,35 317.072,35 0,00 0,00
Vorjahr 695.325,64 695.325,64 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 24.981.664,21 24.981.664,21 0,00 0,00
Vorjahr 18.991.978,92 18.991.978,92 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 193.437,30 193.437,30 0,00 0,00
Vorjahr 96.084,76 96.084,76 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gesamt 28.544.619,80 28.544.619,80 0,00 0,00
Vorjahr 19.785.931,45 19.785.931,45 0,00 0,00

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten am Abschlussstichtag Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EURO 13.316.011,00 (im Vorjahr EURO 17.581.541,00). Weiterhin enthalten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 8.544.440,95 (im Vorjahr EURO 404.131,06).

Zum 28. Februar 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt EURO 1.703.996,00. Hierbei handelt es sich um Miet- und Leasingverpflichtungen.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse in Höhe von EURO 49.529.434,33 teilen sich geographisch auf Umsätze in Höhe von TEUR 18.781 in Deutschland sowie TEUR 24.003 Umsätze innerhalb der EU (ohne D) und schließlich TEUR 6.745 Umsätze außerhalb der EU auf.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EURO 177.657,66 (im Vorjahr EURO 239.350,78) sowie Erträge aus realisierten und unrealisierten Währungsgewinnen in Höhe von EURO 2.059.496,27 (im Vorjahr EURO 1.588.635,25).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Verluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von EURO 3.262.184,86 (im Vorjahr EURO 1.993.283,35), sowie Aufwand für Ausgleichszahlungen EURO 573.662,10 für die Verlagerung von Kundenaufträgen an die LTG Sweden AB und LTG Switzerland GmbH.

Die Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von EURO 760.991,63 (im Vorjahr EURO 680.779,30).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen belaufen sich im Berichtszeitraum auf EURO 1.008.405,22 (Vorjahr EURO 814.271,97) hierin enthalten sind Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von EURO 995.080,59 (Vorjahr EURO 801.894,72). Des Weiteren sind Aufwendungen aus Abzinsungen in Höhe von EURO 6.022,00 (im Vorjahr EURO 6.237,00) enthalten.

V. Sonstige Pflichtangaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 108 (im Vorjahr 108) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 108 Angestellte. Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen, da nur 2 Geschäftsführer Bezüge in LTG Rastatt beziehen.

Geschäftsführung

• John Jansen, Murphy, Texas, USA seit 25.10.2022
(Keine Bezüge in LTG Rastatt)
• Christoph Masino, Durmersheim von 15.03.2022 bis 25.10.22
• Roald Benoit Vincent Gréboval, Berlin von 27.09.2021 bis 25.10.22
(Keine Bezüge in LTG Rastatt)
• Hans-Joachim Reich, Karlsruhe bis 14.03.2022

Angaben zum Mutterunternehmen

Die LTG Ulm GmbH wird in den Konzernabschluss der LTG Acquisition S.à.r.l, Luxemburg, für den kleinsten Kreis der Unternehmen einbezogen. Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen wird von der Luminator Technology LLC, Plano, Texas/USA, aufgestellt. Die Konzernabschlüsse liegen am jeweiligen Sitz vor.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses 2022/2023 belaufen sich voraussichtlich auf EURO 70.000,00.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Mit Wirkung ab dem Wirtschaftsjahr 2011/2012 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Alleingesellschafterin, der LTG Informationssysteme Holding GmbH. Das Periodenergebnis des Finanzjahres 2022/2023 in Höhe von EURO -1.178.190,33 wurde entsprechend abgeführt.

 

Rastatt, den 23. Januar 2024

John Jansen, Geschäftsführer

Lagebericht 2022/23

A. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die LTG Rastatt GmbH, Rastatt, gehört zu der Luminator Technology Group, Plano Texas / USA. Die Luminator Technology Group ist eine Unternehmensgruppe, die für eine moderne und kreative Fahrgastinformation in den unterschiedlichen Bereichen der Personenbeförderung weltweit stehen. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Produktion, Instandhaltung und der Vertrieb von Fahrgast-Informations-Systemen und Videoüberwachungs-Systemen. Zu unseren Kunden zählen namhafte Hersteller von Bussen und Bahnen sowie öffentliche und private Verkehrsbetriebe und -gesellschaften.

Die Nachfrage nach öffentlichen Verkehrsangeboten ist nach wie vor sehr robust. Der Trend vom Individualverkehr zum ÖPNV verstärkt sich nicht nur in Deutschland, überlastete Verkehrswege und Verteuerung der Treibstoffe verstärken die Nachfrage nach Bussen und Bahnen. Außerdem setzt der Trend zur Elektrifizierung der Busflotten starke und nachhaltige Nachfrageimpulse der Bushersteller. Daraus folgend sind die Kapazitäten der Bushersteller gut ausgelastet. Der Bereich Straßenbahn erfährt in vielen europäischen Städten eine Renaissance. Die Kommunen werden für den weiteren Ausbau ihrer ÖPNV-Infrastruktur weiterhin Mittel zur Verfügung stellen, um dem steigenden Transportbedarf der Einwohner Rechnung zu tragen.

II. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Anlagevermögen hat sich um T€ 1.363 auf T€ 2.713 reduziert. Die Abschreibungen in Höhe von T€ 1.315 betreffen im Wesentlichen Unternehmenssoftware in den immateriellen Vermögensgegenständen. Investitionen wurden in Höhe von 64 T€ getätigt.

Der Bestand an Vorräten hat sich von T€ 1.544 um T€ 713 auf T€ 831 reduziert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich von T€ 4.894 um T€ 2.331 auf T€ 7.225 erhöht, während sich die liquiden Mittel um T€ 593 auf T€ 1.386 zum 28.02.2023 reduziert haben.

Die Rückstellungen haben sich von T€ 1.473 um T€ 2.006 auf T€ 3.479 erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf Rückstellungen für Garantien und offene Rechnungen zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben um T€ 378 auf T€ 317 verringert. Die Verbindlichkeiten konnten im Wesentlichen fristgerecht beglichen werden.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen hauptsächlich Konzerndarlehen innerhalb der LTG Group.

Zum 28.02.2023 hatte die Gesellschaft einen Auftragsbestand von rd. 33 Mio. €.

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um knapp 3% von T€ 48.142 auf T€ 49.529 gestiegen.

Der Umsatz aus dem Verkauf von Produkten an Dritte ist um T€ 4.522 gestiegen, wohingegen die Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen um T€ 3.135 zurückgegangen sind.

Gleichzeitig hat sich das Rohergebnis von T€ 19.234 auf T€ 16.809 verringert. Die Rohmarge ist um 6%-Punkte zurückgegangen, was im Wesentlichen auf hohe Materialpreissteigerungen, die nur teil-weise an die Kunden weitergegeben werden konnten, zurückzuführen ist.

Der Personalaufwand blieb im Berichtszeitraum mit T€ 7.287 in etwa auf dem Niveau des Vorjahrs (T€ 7.630).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von T€ 10.959 um T€ 413 auf T€ 11.372.

Der Jahresverlust liegt mit T€ 1.178 (vor Ergebnisabführung) deutlich unter dem Vorjahresergebnis. Ursächlich für diese Entwicklung ist neben dem Rückgang der Rohmarge erhöhte Rückstellungen für Garantien und offene Rechnungen. Das operative Geschäft wurde von den Turbulenzen am Beschaffungsmarkt und steigenden Beschaffungspreisen außerordentlich beeinträchtigt.

Der erwirtschaftete Jahresverlust in Höhe von T€ 1.178 wird aufgrund eines Ergebnisabführungs-vertrages von der LTG Informationssysteme Holding GmbH ausgeglichen.

Die LTG Rastatt GmbH beurteilt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als robust.

Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Zum Firmenverbund der Luminator Technology Group, LLC, Plano Texas / USA, gehören weltweit agierende Unternehmen, die in der Vergangenheit selbständig geführt wurden. Die in den Vorjahren begonnene organisatorische Umstrukturierung hin zu einer integrierten Unternehmensgruppe wurde auch in diesem Geschäftsjahr fortgesetzt. Fokus lag hierbei auf der Fortentwicklung des einheitlichen ERP-Systems, durch das nunmehr eine einheitliche Datenbasis in der europäischen Teilgruppe zur Verfügung steht. Außerdem wurde die Nutzung gemeinsam genutzte Services weiter forciert; insbesondere der Einkauf durch die polnische Schwestergesellschaft.

Der Standort Rastatt hat sich weiterhin mit dem Fokus auf Sales & Services entwickelt, die Materialbeschaffung wurde in die abgespaltene Produktionsgesellschaft verlagert. Dadurch wird eine konsequentere Orientierung einerseits am direkten Kundengeschäft über regional agierende Vertriebs- und Servicegesellschaften erreicht. Andererseits sollen durch die Konzentration der europäischen Beschaffung und der Produktion Größenvorteile und eine bessere Kapazitätsauslastung erreicht werden.

Neben der weiteren Integration und Optimierung des operativen Geschäfts der gesamten Gruppe sind für die LTG Rastatt GmbH keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten.

II. Chancen- und Risikobericht

Chancen

Eine wesentliche Rolle neben den Standardprodukten werden zukünftig auch Beratungsdienst-leistungen und Systemintegration für Kunden spielen, wodurch sich die Gesellschaft mehr und mehr als One-Stop-Shop für den Kunden am Markt platzieren kann.

Daneben werden sich durch die Entwicklung innovativer Softwarelösungen weitere Umsatzpotenziale in der Digitalisierung und Vernetzung der angebotenen Lösungen gesehen.

Risiken

Die Liquiditätslage war ausreichend gut, es zeichneten sich keine Engpässe ab. Die Gesellschaft finanziert sich aus dem operativen Cash-Flow und durch IC-Darlehen innerhalb der LTG Group. Im Berichtszeitraum waren keine Kreditlinien bei Banken zu verzeichnen. Die Absicherung von Garantien/Bürgschaften (Avale) für Kunden und den Vermieter (T€ 452 per 28.02.2023) werden durch die Hinterlegung von Barmitteln bei der Commerzbank besichert.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Es besteht eine robuste, langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unter-nehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Neukunden werden einer Bonitätsanalyse unterzogen.

Die zu beobachtende Verknappung einzelner Bauteile (electronic shortage) aufgrund der disruptiven Entwicklung der Lieferketten, die damit einhergehende Verteuerung der Rohstoffe hatten im Berichtsjahr negative Auswirkungen auf die Beschaffungskosten und Materialverfügbarkeit. Der daraus resultierende Margendruck konnte nur teilweise durch außerplanmäßige Preiserhöhungen bei den größten Kunden abgefedert werden. Durch die anhaltende Inflation wird der Vertrieb weitere Preiserhöhungen und Verkürzungen der Zahlungsziele mit einzelnen Kunden vorantreiben. Die mangelnde Verfügbarkeit von Bauteilen führte im Geschäftsjahr zu verspäteten Auslieferungen an Kunden und entsprechenden Umsatzrückgängen.

III. Prognosebericht

Im Laufe des Geschäftsjahrs 2022/2023 wurde die Abspaltung der polnischen Produktionsgesellschaft abgeschlossen, die Umsetzung der Integration der europäischen Teilgruppe ist Stand Januar 2024 weitestgehend abgeschlossen.

Durch die Erholung an den Beschaffungsmärkten konnte der Produktions- und Lieferrückstand im Geschäftsjahr 2023/2024 weitestgehend aufgeholt werden, was zu steigenden Umsatzerlösen, insb. mit Dritten, im Geschäftsjahr 2023/2024 führt. Per 31.12.2023 lag der Umsatz inkl. IC-Umsatz bei rund T€ 41.400.

In Verbindung mit rückläufigen Materialkosten und einhergehenden Margenverbesserungen wird ein positives Jahresergebnis zwischen 2,5 und 3,0 Mio. € vor Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwartet. Auch konnten die Zahlungsbedingungen mit den Lieferanten wieder erheblich verbessert werden.

Der Auftragsbestand zum 31.12.2023 beträgt rund 27,4 Mio. €.

IV. Bericht über Forschung und Entwicklung

Der Schwerpunkt im Entwicklungsbereich liegt auf dem Design von innovativen und marktgerechten Produkten und Systemen mit hoher Funktionalität sowie auf der Reduzierung von Produkt- und Herstellungskosten. Grundsätzlich gilt es, unseren Kunden einen Mehrwert zu bieten und sich von Mitbewerbern abzuheben.

Die aktuellen Aktivitäten in der Entwicklung fokussieren sich weiterhin auf drei Themen. Das erste Thema ist die Harmonisierung der verschiedenen Softwarelösungen in der europäischen Gruppe. Dadurch können sowohl die Pflegeaufwände in der Softwareabteilung als auch im Aftersales reduziert werden.

Das zweite Thema sind das Handling von Echtzeitdaten.

Das dritte Thema ist der weltweiten Verknappung an elektronischen Bauteilen geschuldet: die Hardwareentwicklung muss die Entwicklung am Markt antizipieren und alternative Lösungen entwickeln, um flexibler auf das Fehlen oder die schnelle Änderung von am Markt verfügbaren Komponenten oder Material reagieren zu können und so die Abhängigkeiten zu reduzieren. Dazu muss auch der Einkauf strategisch ausgerichtet werden. Die Anzahl an abgekündigten oder längerfristig nicht verfügbaren Bauteilen ist gestiegen. Das führt aktuell noch zu erhöhtem Aufwand für Bauteilfreigaben oder das Redesign von Baugruppen.

 

Neu-Ulm, im Januar 2024

gez. die Geschäftsführung

John Jansen

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Dem Jahresabschluss, der in der Gesellschafterversammlung am 23. Januar 2024 festgestellt wurde, und dem Lagebericht wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die LTG Rastatt GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LTG Rastatt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 28. Februar 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LTG Rastatt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 28. Februar 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 23. Januar 2024

dhpg GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hahn, Wirtschaftsprüfer

Huber, Wirtschaftsprüfer

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