Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegburg HRB 7602
Vorher
EBS Elektronische Beschriftungs-Systeme GmbH
Eingetragen
8.5.1984
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Gegenstand
1. Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft ist die Herstellung und der Vertrieb von Ink-Jet-Anlagen (elektronische Tinten-Spritz- Beschriftungs-Anlagen), die Herstellung und der Vertrieb von Tinte und Lösungsmitteln, elektronischen Komponenten und mechanischen Teilen. 2. Die Gesellschaft kann Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art errichten, erwerben, pachten und verpachten oder sich an solchen Unternehmen beteiligen. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Christian Hentrich
seit 25.6.2019
Prokura
Prokura
Zenon Jan Slomianny
seit 30.1.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
60.00%
Eva Maria Slomianny
40.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Am Sonnenhang 33, 51588 Nümbrecht
15.360 €
60.00%
Eva Maria Slomianny
Am Sonnenhang 33, 51588 Nümbrecht
10.240 €
40.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EBS Ink Jet Systeme GmbH

Nümbrecht

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Bilanz zum 31.12.2020

EBS Ink Jet Systeme GmbH

Nümbrecht

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 58.194,91 65.915,91
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 161.927,50 180.485,50
2. technische Anlagen und Maschinen 440.718,50 429.058,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 508.526,01 475.782,01
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 529,20 529,20
1.111.701,21 1.085.854,71
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 14.834,68 14.834,68
2. sonstige Ausleihungen 299.163,28 412.599,02
313.997,96 427.433,70
Summe Anlagevermögen 1.483.894,08 1.579.204,32
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 5.284.492,90 4.239.164,88
2. geleistete Anzahlungen 35.527,32 24.513,21
5.320.020,22 4.263.678,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.840.933,06 2.592.257,22
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 430.749,44 114.583,02
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 10.924,61
4. sonstige Vermögensgegenstände 408.808,01 394.099,27
2.680.490,51 3.111.864,12
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 21.010.170,14 20.492.866,52
Summe Umlaufvermögen 29.010.680,87 27.868.408,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 53.405,17 11.657,61
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 41.224,00 41.364,00
30.589.204,12 29.500.634,66

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Gewinnvortrag 25.555.399,23 22.359.346,06
III. Jahresüberschuss 3.481.561,92 4.696.053,17
Summe Eigenkapital 29.062.561,15 27.080.999,23
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 487.968,00 951.108,27
2. sonstige Rückstellungen 367.929,50 537.372,50
855.897,50 1.488.480,77
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.439,00 163.786,39
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 434.602,82 347.535,65
3. sonstige Verbindlichkeiten 230.703,65 419.832,62
670.745,47 931.154,66
30.589.204,12 29.500.634,66

Handelsrecht

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2020 bis 31.12.2020

EBS Ink Jet Systeme GmbH

Nümbrecht

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 10.285.330,85 11.857.497,43
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.748.700,02 2.551.688,47
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 418.208,79 396.246,67
3.166.908,81 2.947.935,14
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 308.706,18 262.246,43
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.527.697,08 1.630.906,92
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 9.021,04 10.689,04
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.941,07 17.361,06
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 79.759,97 21.755,42
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.739.467,00 2.321.881,45
9. Ergebnis nach Steuern 3.486.753,92 4.700.822,17
10. sonstige Steuern 5.192,00 4.769,00
11. Jahresüberschuss 3.481.561,92 4.696.053,17

Handelsrecht

Anhang 2020

I. Allgemeine Angaben

Die EBS Ink Jet Systeme GmbH wird beim Amtsgericht Siegburg unter der HRB 7602 geführt. Sitz der Gesellschaft ist Nümbrecht.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 der EBS Ink Jet Systeme GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgten nach den geltenden Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

AKTIVA

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und, soweit abnutzbar, entsprechend ihre Nutzungsdauer unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Auslandsbeteiligungen sind mit dem Devisenkassamittelkurs (EURO-Referenz-Kurs) zum Erwerbszeitpunkt angesetzt. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag. Gründe für eine Wertaufholung lagen zum Abschlussstichtag nicht vor. Abschreibungen auf Finanzanlagen waren im Geschäftsjahr nicht notwendig.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten nach der Lifo-Methode bzw. den niedrigeren Marktpreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Sofern Vorräte veredelt werden, erfolgt der Ansatz dieser Vorräte zu Herstellungskosten (Material- und Personaleinzelkosten zuzüglich angemessener Gemeinkostenzuschläge). Geleistete Anzahlungen sind zum angezahlten Betrag angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet.

Forderungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauten und deren Restlaufzeiten nicht länger als ein Jahr betragen, werden zum Devisenkassamittelkurs (EURO-Referenz-Kurs) am Abschlussstichtag bewertet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Der Aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung wurde gem. § 246 Abs. 2 HGB aktiviert. Der Aktivwert des Anspruches aus Rückdeckungsansprüchen i. H. v. 290.599,00 € überstieg am Stichtag den zu verrechnenden Erfüllungsbetrag aus Pensionen i. H. v. 249.375,00 € um 41.224,00 €.

Die Anschaffungskosten der Rückdeckungsansprüche entsprechen dem Aktivwert.

Für die Rückdeckungsversicherung liegt eine Verpfändungsanzeige vor, wonach die Rückdeckungsversicherung an den jeweiligen Versorgungsberechtigten verpfändet ist.

Die verrechneten Pensionsverpflichtungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die folgenden Bewertungsannahmen und Bewertungsmethoden wurden der Ermittlung der Pensionsverpflichtungen zu Grunde gelegt:

• angewandter Rechnungslegungsstandard: § 253 (1) bis (6) HGB
• angewandter Bewertungsstandard: Projected Unit Credit Method (PUCM)
• Annahmen zu Sterblichkeit und Invalidität: "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck
• Abzinsungssatz gemäß RückAbzinsV p. a.: 2,30 % (durchschn. Marktzinnsatz 10 Jahre)
Vorjahr: 2,71 % (durchschn. Marktzinssatz 10 Jahre)
• erwartete Rentensteigerung p.a.: keine
• erwartete Einkommensteigerung p.a.: keine
• berücksichtigte Erhöhung der Festbeträge: keine
• Fluktuation: keine
• rechnungsmäßiges Endalter: 65 Jahre.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,60 %) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 16. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

PASSIVA

Das Gezeichnete Kapital beträgt unverändert 25.600,00 EUR und ist in voller Höhe eingezahlt.

Die Steuerrückstellungen wurden zum Bilanzstichtag in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB) für das Geschäftsjahr angesetzt.

Die Sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen i. H. der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten, die ursprünglich auf fremde Währung lauten, werden zum Devisenkassamittelkurs (EURO-Referenz-Kurs) am Abschlussstichtag bewertet.

Es werden keine Aktiven latenten Steuern ausgewiesen, da von dem Wahlrecht gem. § 274 HGB Gebrauch gemacht wurde. Der Unterschiedsbetrag zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen ist gering.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufwendungen und Erträge der Gesellschaft sind entsprechend ihrer wirtschaftlichen Verursachung dem jeweiligen Geschäftsjahr zugeordnet.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Positionen des Anlagevermögens sind mit ihrem Nettobuchwert in der Bilanz ausgewiesen. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens zu Bruttowerten, einschließlich der Entwicklung der Abschreibungen des Geschäftsjahres, sind aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen.

Forderungsspiegel

Gesamt bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre Vorjahr
EUR EUR EUR EUR EUR
Leistungsforderungen 1.840.933 1.840.933 0 0 2.592.257
Forderungen gg. verb. UN 430.749 430.749 0 0 114.583
So. Vermögensgegenstände 408.808 124.180 68.631 212.212 405.024
Summe 2.680.490 2.395.862 68.631 212.212 4.196.731

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuerforderungen i. H. v. 112.918 € (Vj.: 92.073 €) enthalten. Forderungen gegen den geschäftsführenden Gesellschafter bestanden zum Bilanzstichtag keine (Vj.: 10.925 €).

Rückstellungsspiegel

Stand 01.01. Verbrauch Auflösung Zuführung Stand 31.12.
EUR EUR EUR EUR EUR
Personalrückstellungen 330.400 264.300 0 123.200 189.300
Gewährleistungsrückstellungen 95.500 0 6.100 0 89.400
Abschluss- und Prüfung 96.953 71.253 0 49.711 75.411
Aufbewahrung 13.819 0 0 0 13.819
Ausstehende Rechnungen 700 0 700 0 0
Summe 537.372 335.553 6.800 172.911 367.930

Die Rückstellung für Gewährleistungen wurde pauschal mit einem Satz von 0,5 % auf die Umsatzerlöse berechnet. Die Personalrückstellungen betreffen i. H. v. 123.200 € (Vj.: 243.300 €) Verpflichtungen gegenüber dem geschäftsführenden Gesellschafter.

Verbindlichkeitenspiegel

Gesamt bis zu 1 Jahr 1 -5 Jahre über 5 Jahre Vorjahr
EUR EUR EUR EUR EUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.439 5.439 0 0 163.786
Leistungsverbindlichkeiten 434.603 434.603 0 0 347.536
So. Verbindlichkeiten 230.704 230.704 0 0 419.833
Summe 60.745 670.745 0 0 931.155

Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Zu den Sonstigen Verbindlichkeiten sind folgende "Davon-Vermerk" anzubringen:

• davon aus Steuern: 119.321 € (Vj.: 368.343 €)
• davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 926 € (Vj.: 1.270 €)

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Bei den Umsatzerlösen handelt es sich fast ausschließlich um Erlöse aus dem Verkauf von Ink Jet Systeme einschließlich der dazugehörigen Ersatzteile, Tinten und Lösungsmittel.

Sonstige betriebliche Erträge

In dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" sind Erträge aus der Währungsumrechnung i. H. v. 8.188 € (Vj.: 12.450 €) enthalten.

Personalaufwendungen

In dem Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung" sind Altersvorsorgeaufwendungen i. H. v. 1.615 € (Vj.: 1.702 €) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In dem Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen i. H. v. 106.392 € (Vj.: 766 €) enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sind Zinserträge auf Steuererstattungen i. H. v. 615 € (Vj.: 4.808 €) enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen i. H. v. 0 € (Vj.: 7.806 €) und Aufwendungen aus der Abzinsung von Verbindlichkeiten i. H. v. 0 € (Vj.: 3.503 €) enthalten.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Es handelt sich im Wesentlichen um Körperschaft- und Gewerbesteueraufwand (1.730.364 €; Vj.: 2.314.646 €).

V. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Zum 31. Dezember 2020 bestanden keine Haftungsverhältnisse.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen

Die EBS GmbH besaß zum 31.12.2020 100 % (nominal 6.291,68 €zzgl. Anschaffungsnebenkosten i. H. v. 8.543,00 €) der Anteile an der EBS Ink-Jet Systems USA, Inc., Libertyville, Illinois. Zwischen der EBS GmbH und der EBS USA besteht somit ein Mutter-Tochter-Verhältnis nach § 290 HGB. Die EBS GmbH ist daher grundsätzlich zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach §§ 290 ff. HGB verpflichtet. Auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses wurde nach § 293 Abs. 1 HGB verzichtet. Die EBS USA schloss das Geschäftsjahr 2020 mit einem Jahresüberschuss i. H. v. 700 TUSD (Vj.: 1.340 TUSD) ab. Das Eigenkapital betrug zum 31.12.2020 4.243 TUSD (Vj.: 3.542 TUSD).

Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 56 Angestellte beschäftigt (Vj.: 55), davon 4 Aushilfen (Vj.: 5).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Mietverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 381 T€ p.a.. Die Verträge sind ohne Mindestlaufzeit abgeschlossen und alle innerhalb eines Geschäftsjahres kündbar.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr war Herr Zenon Jan Slomianny, Nümbrecht, als Geschäftsführer bestellt.

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Ergebnis

Der Geschäftsführer wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres i. H. v. 3.481.561,92 € auf neue Rechnung vorzutragen. Danach ergibt sich ein Bilanzgewinn von 29.036.961,15 €.

Über eventuelle Gewinnausschüttungen entscheidet die Gesellschafterversammlung gesondert.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Das allgemeine wirtschaftliche und rechtliche Umfeld hat sich durch die Corona-Pandemie ab März 2020 sowie den begonnen Ukraine-Krieg ab Februar 2022 und den daraufhin eingeleiteten Maßnahmen grundsätzlich geändert. Aufgrund unserer soliden Eigenkapital- und Finanzmittelausstattung gehen wir von keinen wesentlichen Beeinträchtigungen der zukünftigen Entwicklung unseres Unternehmens aufgrund der durch das COVID-19-Virus und dem Ukraine-Krieg ausgelösten anhaltenden globalen Weltwirtschaftskrise aus; insbesondere sehen wir den Fortbestand unseres Unternehmens nicht gefährdet.

Die Auswirkungen der "Corona-Pandemie" und des Ukraine-Kriegs auf unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2021 sowie eine Chancen- und Risikoberichterstattung dazu haben wir im Lagebericht ausführlich dargestellt.

 

Nümbrecht den, 25. August 2022

Der Geschäftsführer

Andreas Robert Slomianny

Anlagenspiegel 2020

Anschaffungskosten
Vortrag 01.01.2020 Zugang Abgang Stand 31.12.2020
Euro Euro Euro Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, Schutzrechte, Software 338.236 8.313 0 346.549
338.236 8.313 0 346.549
Sachanlagen
Grundstücke, Bauten 608.662 0 0 608.662
Technische Anlagen und Maschinen 937.993 72.326 3.780 1.006.539
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.009.619 249.973 0 2.259.592
Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 529 0 0 529
3.556.804 322.299 3.780 3.875.322
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 14.835 0 0 14.835
Sonstige Ausleihungen 412.599 0 113.436 299.163
427.434 0 113.436 313.998
4.322.474 330.612 117.216 4.535.870
Abschreibungen
Vortrag 01.01.2020 Zugang Abgang Stand 31.12.2020
Euro Euro Euro Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, Schutzrechte, Software 272.320 16.034 0 288.354
272.320 16.034 0 288.354
Sachanlagen
Grundstücke, Bauten 428.177 18.558 0 446.735
Technische Anlagen und Maschinen 508.935 56.885 0 565.821
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.533.837 217.229 0 1.751.066
Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 0 0 0 0
2.470.949 292.672 0 2.763.621
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0
0 0 0 0
2.743.269 308.706 0 3.051.975
Buchwerte
Stand 31.12.2020 Stand 31.12.2019
Euro Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, Schutzrechte, Software 58.195 65.916
58.195 65.916
Sachanlagen
Grundstücke, Bauten 161.928 180.486
Technische Anlagen und Maschinen 440.719 429.058
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 508.526 475.782
Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 529 529
1.111.701 1.085.855
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 14.835 14.835
Sonstige Ausleihungen 299.163 412.599
313.998 427.434
1.483.894 1.579.204

Lagebericht 2020

I. Grundlagen des Unternehmens

1) Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind ein mittelständisch geführtes Familienunternehmen mit Sitz in einem Industriegebiet in Nümbrecht, bei Gummersbach. Unsere Hauptgeschäftstätigkeit, die Herstellung und der weltweite Handel mit Ink-Jet-Anlagen, die auf besondere industrielle Zwecke zugeschnitten sind sowie Dienstleistungen, Service und die Herstellung und der Verkauf der dazugehörigen Tinten und Lösungsmittel, haben wir auch im Geschäftsjahr 2020 - wie seit Jahrzehnten - weiter in nahezu unveränderter Form betrieben.

Wir sind weltweit tätig und zwar schwerpunktmäßig in der Europäischen Union, allen voran in Deutschland, sowie außerhalb der europäischen Union vor allem in Nord- und Südamerika und Südafrika, aber auch in Asien oder in den arabischen und afrikanischen Ländern, wobei unsere Lieferungen ins Ausland an unsere Distributoren vor Ort in diesen Ländern erfolgen. Unsere Positionierung im US-amerikanischen Markt haben wir mit unserem Tochterunternehmen, der EBS Ink-Jet Systems USA, Inc., Libertyville, Illinois, gesichert.

2) Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer stetigen Entwicklungstätigkeit ist die technische Weiterentwicklung und Vermarktung hochwertiger Produkte. Insbesondere unser langjähriger Hauptzulieferer, unsere Schwestergesellschaft, die EBS Ink-Jet Systems Poland Sp. z o.o., Wroclaw, ermöglicht uns den qualitativen Fortschritt unserer Produkte weiter voranzutreiben. Eine besondere Forschungs- und Entwicklungsabteilung unterhalten wir selbst nicht.

Aufgrund der pandemischen Entwicklung der Covid-19 Infektionen sind einige Entwicklungsprojekte ins Stocken geraten. Die Aufteilung der Teams vor allem in sog. Home-Office Konstellationen wirkte sich negativ auf die Effizienz der Projekte aus. Andererseits haben auch vermehrte Arbeitsunfähigkeiten innerhalb der Belegschaft zu einer Verschleppung der Projekte beigetragen.

Bedeutsame Entwicklungen im Geschäftsjahr 2020:

1.

Prototypenbau EBS-1600 "PicAS 2" ®

2.

Modulare Testung EBS-1800 "bigJET 2" ®

3.

Entwicklung eines verbesserten 64 Düsenschreibkopfs

4.

Harmonisierung mit dem neuen Sicherheitsstandard EN62368-1 for EBS & kundenspezifische Druckermodelle

5.

Laborphase EBS-1800, EBS-1600 (bigJet 2/PicAs2)

6.

Windows Treiber Linux basierende Druckermodelle

7.

Überdruckgerät für EBS-1800

8.

Neue DOD Ventildruckerdüse

9.

9. Verbesserte Konstruktion Versiegelung und Nadel/Septum Design für Handjetkartuschen (EBS-250 & EBS-260).

10.

10. Barcode "GS1-stacked" Implementierung für vornehmlich russischen Märkte bei der EBS-2600

Insgesamt wurden 26 Entwicklungs- und Forschungsprojekte in 2020 eingereiht; die kundenspezifischen Modifikationen nicht mitgerechnet.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Corona-Pandemie stürzte die Weltwirtschaft in eine tiefe Rezession. Insbesondere im ersten Halbjahr 2020 war ein konjunktureller Einbruch in nahezu allen Wirtschaftsbereichen zu verzeichnen. Mit Beginn des dritten Quartals 2020 setzte weltweit ein unerwartet starker wirtschaftlicher Aufschwung ein, der jedoch mit Beginn der zweiten Pandemie-Welle zum Jahresende 2020 wieder gebremst wurde. Letztendlich ging nach Angaben des statistischen Bundesamtes (Destatis) das weltweite Bruttoinlandsprodukt im ersten Jahr der Corona-Pandemie um rd. 3,0 % (Vj.: + 2,8 %) zurück.

Für den Geschäftsverlauf ist insbesondere die wirtschaftliche Lage auf unseren wichtigsten Zielmärkten in der Europäischen Union, allen voran Deutschland und Italien sowie in den Drittländern USA, Russland und Schweiz bedeutend. Das statistische Bundesamt (Destatis) gibt hierzu für das Jahr 2020 die folgenden Wachstumsraten des realen Bruttoinlandsprodukts an:

Europäische Union:

Deutschland: -4,6% (Vj.: +1,1%)

Italien: -9,0 % (Vj.: +0,5%)

Drittländer:

USA: -3,41% (Vj.: +2,29%)

Russland: -2,7% (+2,2 %)

Schweiz: -2,4% (Vj.: +1,2%)

2. Geschäftsverlauf

Auch im ersten Jahr der Corona-Pandemie können wir auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 zurückblicken.

Bei unveränderter Geschäftstätigkeit verringerten unsere Umsatzerlöse erwartungsgemäß um rd. 1,2 Mio. € auf 18,0 Mio. € (Vj.: 19,2 Mio. €).

Das Absatzgeschäft in den USA verschlechterte sich gegenüber 2019 um rd. 0,5 Mio. € (2020: 2,4 Mio. €; Vj.: 2,9 Mio. €). Wichtigster Vertriebspartner in den USA war auch im Jahr 2020 unsere 100%-ige Tochtergesellschaft, die EBS Ink-Jet Systems USA, Inc.. Die EBS USA konnte das Geschäftsjahr 2020 mit einem Jahresüberschuss von 0,7 Mio. USD (Vj.: 1,34 Mio. USD) abschließen.

Die Nachfrage auf dem deutschen Absatzmarkt erwies sich in 2020 als deutlich stabiler. Mit rd. 2,34 Mio. € blieb unser Umsatz in Deutschland auch in 2020 auf einem konstant guten Niveau (Vj.: 2,41 Mio. €).

Auf den internationalen Märkten verlief das Absatzgeschäft sehr unterschiedlich. In Drittländer verbesserte sich der Umsatz von rd. 5,9 Mio. € auf rd. 6,4 Mio. €, der Absatz auf den europäischen Auslandsmärkten verschlechterte sich in 2020 um rd. 1,0 Mio. € auf 6,8 Mio. € (Vj.: 7,8 Mio. €).

Unser Folgegeschäft, im Wesentlichen bestehend aus Dienstleistungen für Service, Reparatur- und Zubehör, verbesserte sich in 2020 um rd. 33 T€ auf 224 T€ (Vj.: 191 T€).

3. Lage

a. Ertragslage

Unser Rohertrag hat sich gegenüber dem Vorjahr planmäßig um 1,6 Mio. € (10,1 Mio. €; Vj.: 11,7 Mio. €) verschlechtert.

Bei auf 18,0 Mio. € (Vj.: 19,2 Mio. €) gesunkene Umsatzerlösen stiegen die Materialkosten in 2020 auf rd. 7,9 Mio. € (Vj.: 7,6 Mio. €) und betrugen damit 44% der Umsatzerlöse (Vj.: 39%). Verantwortlich hierfür waren die gestiegenen Produktbeschaffungskosten in 2020.

Die Personalkosten haben sich insbesondere aufgrund allgemeiner Lohnkostensteigerungen gegenüber dem Vorjahr (2.948 T€) auf 3.167 T€ erhöht. Ferner beinhalten die Personalkosten die teilweise variablen Bezüge der Geschäftsführung. Unser Personalstamm blieb in 2020 mit 56 Mitarbeitern konstant (Vj.: 55 Mitarbeiter).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich gegenüber 2019 um 103 T€ auf 1.528 T€ (Vj.: 1.631 T€). Aufgrund der Corona-Pandemie haben sich insbesondere unsere Kosten für Messe- und Ausstellungen deutlich um 107 T€ auf 2 T€ (Vj.: 109 T€) reduziert.

Unter Berücksichtigung sonstiger betrieblicher Erträge (132 T€) und Abschreibungen (309 T€) erzielten wir unter dem Strich einen operativen EBIT von 5.282 T€ (Vj.: 7.016 T€).

Der Ertragsteueraufwand für das Geschäftsergebnis 2020 lag mit 1.739 T€ rund 583 T€ unter dem Vorjahr und entwickelte sich damit proportional zum Ergebnis vor Ertragsteuern.

Letztendlich konnten wir das Geschäftsjahr 2020 mit einem wiederum deutlich positiven Jahresergebnis von 3.482 T€ (Vj.: 4.695 T€) abschließen.

b. Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage unserer Gesellschaft zum Bilanzstichtag und deren Entwicklung in 2020 ist vor allem durch Folgendes gekennzeichnet:

Unser Eigenkapital stieg aufgrund thesaurierter Gewinne nominal um 1.982 T€ auf 29.063 T€ an. Bei einer um 1.089 T€ gestiegenen Bilanzsumme (30.589 T€; Vj.: 29.501 T€) verbesserte sich unsere Eigenkapitalquote danach von 92 % auf 95 % und liegt damit weit über der durchschnittlichen Eigenkapitalquote im Mittelstand.

Unsere Barliquidität erhöhte sich zum Bilanzstichtag leicht um 517 T€ auf 21.010 T€ (Vj.: 20.493 T€). Damit nehmen die Liquiden Mittel, wie auch im Geschäftsjahr 2019, mit 69% (Vj.: 70%) die zweitgrößte Bilanzposition ein und zeigen die laufend gute Entwicklung der Gesellschaft.

Unser langfristig gebundenes Anlagevermögen baute sich zum Bilanzstichtag um 95 T€ auf 1.484 T€ ab. Den Ersatzinvestitionen für Büro- und Betriebsausstattung sowie für Produktionshilfsanlagen von insgesamt 331 T€ standen Abschreibungen (309 T€), Anlagenabgänge (4 T€) und erhaltenen Tilgungsraten auf Ausleihungen (113 T€) gegenüber.

Die Vorratsbestände haben wir aufgrund der weiterhin hohen Nachfrage planmäßig aufgebaut; insbesondere die Bestände für den Handjet EBS-260/32M und EBS 260/32E um rd. 1,57 Mio. €. Insgesamt weisen wir zum Bilanzstichtag einen um 1.208 T€ gestiegenen Vorratsbestand von 5.320 T€ (Vj.: 4.264 T€) aus. Den Vorräten standen passivisch ausgewiesene erhaltene Anzahlungen von 5 T€ (Vj.: 164 T€) gegenüber.

Die Leistungsforderungen sanken zum Bilanzstichtag gegenüber dem 31.12.2019 insgesamt um 435 T€. Dabei reduzierten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte von 2.592 T€ im Vorjahr um 751 T€ auf 1.841 T€ zum Bilanzstichtag. Demgegenüber standen um 316 T€ erhöhte Leistungsforderungen gegen verbundene Unternehmen (431 T€; Vj.: 115 T€).

Auf der anderen Seite erhöhten sich zum 31.12.2020 unsere Leistungsverbindlichkeiten auf 435 T€ (Vj.: 348 T€).

Die sonstigen Forderungen haben sich gegenüber dem Vorjahresstichtag leicht auf 409 T€ (Vj.: 394 T€) erhöht.

Die Sonstigen Rückstellungen konnten wir zum Bilanzstichtag um 169 T€ auf 368 T€ (Vj.: 537 T€) abbauen. Dabei konnten insbesondere die Rückstellungen für Personalkosten aufgrund ausgezahlter erfolgsabhängiger Vergütungen für Vorjahre um 141 T€ durch Auszahlung abgebaut werden.

Die Verringerung der sonstigen Verbindlichkeiten zum 31.12.2020 von insgesamt 420 T€ auf 231 T€ ist im Wesentlichen auf die Zahlung nachträglich festgesetzter Ertragssteuervorauszahlungen für die Jahre 2018 und 2019 von 329 T€ zurückzuführen. Dem standen erhöhte Lohnsteuerverbindlichkeiten für den Monat Dezember 2020 von 100 T€ (Vj.: 40 T€) gegenüber.

Mit den Zahlungen der steuerlichen Veranlagungen für die Jahre 2017 und 2018 im Geschäftsjahr 2020 verringerten sich zudem die Steuerrückstellungen zum Bilanzstichtag auf 488 T€ (Vj.: 951 T€).

Derivative Finanzinstrumente setzen wir nicht ein.

c. Gesamtaussage

Im Geschäftsjahr 2020 hat sich unser Umsatz um etwa 6% zum Vorjahr reduziert. Das war im Hinblick auf die Corona - Pandemie ein geringer Rückgang.

Bei erhöhten Personal- und verringerten Sachkosten konnten wir in 2020 ein operatives Geschäftsergebnis von 5,3 Mio. € erzielen und lagen damit rd. 300 T€ unter dem geplanten operativen Geschäftsergebnis von 5,6 Mio.€.

Dadurch kann unsere Gesellschaft weiterhin eine sehr solide und absolut sichere Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage vorweisen.

III. Bericht über Prognose, Risiken und Chancen

Die Entwicklung unseres Unternehmens schätzen wir auch weiterhin moderat positiv ein.

Risiken unserer Geschäftstätigkeit bestehen grundsätzlich durch die Abhängigkeit von der Entwicklung der allgemeinen konjunkturellen Lage und im Speziellen von einer anhaltenden Nachfrage nach unseren Ink-Jet-Systemen durch unsere Hauptkunden im produzierenden Gewerbe.

Die Auswirkungen der "Corona-Krise" auf das für uns wichtige produzierende Gewerbe, waren im Jahr 2021 nicht so drastisch, wie wir es in unserer Planung ursprünglich erwartet haben. Es lässt sich nun besser abschätzen, wie sich die Pandemie durch COVID-19 auf unsere Geschäftstätigkeit auswirkt. Das Händlernetzwerk hat sich als robust und unter besonderen wirtschaftlichen Herausforderungen als weitestgehend stabil charakterisiert.

Der Umsatz in 2021 lag mit rd. 17 Mio. € etwa 5,6 % unter dem Vorjahresniveau. Den ursprünglichen Planumsatz für 2021 von 18 Mio. € konnten wir somit nicht erreichen, aber unser Worst-Case Scenario haben wir damit um 1 Mio. € übertroffen. Das hiermit erzielte operative Geschäftsergebnis wird im Geschäftsjahr 2021 bei ca. 5,2 Mio. € liegen.

Es bleiben Faktoren, die den künftigen Umsatz in den Geschäftsjahren 2022 ff. nachhaltig beeinflussen können:

die Dauer der Corona-Pandemie und des Ukrainekonflikts und den damit verbundenen behördlichen Handelsbeschränkungen,

Art und Umfang staatlicher Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und des Ukrainekonflikts,

Art und Umfang wirtschaftspolitischer Maßnahmen zur Unterstützung der deutschen Wirtschaft in der Krise,

kurz- und mittelfristige konjunkturelle Lage und deren Auswirkung auf die Investitionsbereitschaft im produzierenden Gewerbe.

Der Ukrainekonflikt zeigt eine negative Beeinflussung auf allen Ebenen: Energiepreise, Logistik, Verfügbarkeit von Waren, Preise von Rohstoffen und Halbfertigzeugen, Aufrechterhaltung der Handelsvertretung in der Ukraine. Die Handelsbeschränkungen mit Russland, unser drittwichtigster Markt, ändern sich monatlich. Am Ende könnte es auch eine Zunahme der Insolvenzen von Endkunden im Binnenmarkt geben.

Infolge der möglichen Einflüsse durch das Ausmaß der Corona-Pandemie und aufgrund des neben die Corona-Pandemie eingetretenen Ukrainekonflikts können wir eine realistische Prognose für 2022 derzeit nicht abgeben. Bisherige Annahmen haben sich als unzutreffend herausgestellt. Im angelaufen Geschäftsjahr 2022 haben wir aber bisher keine weiteren wesentlichen negativen Entwicklungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage festgestellt. Sollten weitere Einbrüche erfolgen, so gehen wir davon aus, dass auch diese für die zukünftige Entwicklung und den Bestand unseres Unternehmens keinen wesentlichen Einfluss haben werden.

Chancen ergeben sich aus der Qualifizierung für bestimmte Nischen der Industrie. Durch bisher von uns nicht beachtete Lizensierungen lassen sich neue Umsatzbereiche, zum Teil sogar exklusiv, erschließen. Dies werden wir aktiv angehen.

Gesamtaussage

Die Finanzierung unserer Geschäftstätigkeit, einschließlich notwendiger Neu- und Ersatzinvestitionen, ist jederzeit gesichert. Forderungsauf- und Verbindlichkeitenabbau können vollständig aus dem laufenden Cashflow finanziert werden. Aufgrund unserer Finanz- und Kapitalstärke ist diesbezüglich auch in Zukunft nicht mit einer wesentlichen Veränderung zu rechnen, sodass wir weiterhin ohne Bankkredite auskommen sollten.

Aufgrund unserer hervorragenden Vermögens-, Finanz- und Ertragslage können wir auch kurzfristige wirtschaftliche Krisen gut überstehen.

Grundsätzlich sehen wir uns weiterhin gut im weltweiten Markt mit unseren Ink-Jet-Systemen positioniert, Unsere Produktpalette wird ständig marktorientiert in kleinen Schritten weiterentwickelt.

 

Nümbrecht den, 25. August 2022

Der Geschäftsführer

Andreas Robert Slomianny

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die

EBS Ink Jet Systeme GmbH, Nümbrecht

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EBS Ink Jet Systeme GmbH Nümbrecht, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EBS Ink Jet Systeme GmbH Nümbrecht, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bergisch Gladbach, den 25.08.2022

HFI GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Holger Fittje, Wirtschaftsprüfer"

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