Stammdaten

Register
Amtsgericht Koblenz HRB 4921
Vorher
CROWN Zeller Engineering GmbH
Eingetragen
18.12.1995
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Entwicklung und Konzeption von Kunststoffprodukten, -formen, vorrichtungen, Fertigungsverfahren und Sondermaschinen für die Kunststoffverarbeitung sowie die Herstellung von Formen für die Kunststoffverarbeitung und der Bau von Sondermaschinen für die Kunststoffverarbei tung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Karsten Dannemann
seit 23.3.2026
Geschäftsführer
Ulrich Deters
seit 20.10.2021
Geschäftsführer
Mark William Miles
seit 6.8.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Global Closure Systems Germany GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Zeller Plastik Deutschland GmbH
Germany
505.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Zeller Engineering GmbH

Zell (Mosel)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die Zeller Engineering GmbH produziert hochwertige Mehrfach-Spritzgießformen zur Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoff am Standort Zell (Mosel). Die Werkzeuge werden im Wesentlichen an verbundene Unternehmen ins In- und Ausland geliefert.

Wesentliche finanzielle Steuerungsgrößen des Geschäfts sind der Umsatz, das Ergebnis nach Steuern und der Auftragseingang. Nichtfinanzieller Leistungsindikator ist die Anzahl der Mitarbeiter * Innen.

Wirtschaftsbericht

Geschäftsverlauf und wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes betrug das Wirtschaftswachstum (preisbereinigt) in Deutschland in 2022 1,8 % und in den ersten drei Quartalen 2023 -0,3 %. Da die Gesellschaft im Wesentlichen für verbundene Unternehmen in Einzelfertigung produziert, sind Markterhebungen nicht relevant.

Der prognostizierte leichte Anstieg des Ergebnisses wurde mehr als erreicht. Die Umsatzerlöse (T€ 27.130) sind gegenüber dem Vorjahr aufgrund einiger Großprojekte mit externen Kunden um 12,2 % gestiegen. Dadurch stieg der Umsatzanteil mit externen Kunden im Geschäftsjahr auf 21 % (im Vorjahr 13 %); 79 % der Umsatzerlöse wurden mit Konzernunternehmen erzielt, die in eigenem Ermessen die Zeller Engineering GmbH oder ein Drittunternehmen mit der Fertigung der von ihnen benötigten Werkzeuge für die Kunststoffverarbeitung beauftragen können.

Neben dem Schwesterunternehmen RPC Bramlage Werkzeugbau GmbH & Co. KG, Lohne, ist die Gesellschaft der einzige europäische Hersteller und Lieferant von Spritzgießwerkzeugen in der Berry-Gruppe, welche im Wesentlichen Kunststoffartikel herstellt.

Das Ergebnis nach Steuern hat sich im Geschäftsjahr 2022/2023, zusätzlich zu unserer Prognose eines leichten Anstiegs, von T€ 1.924 auf T€ 2.558 deutlich verbessert. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf den höheren Umsatz und anteilig am Umsatz gesunkenen Personalkosten.

Die Auftragseingänge lagen im Geschäftsjahr 2022/2023 mit 27,5 Mio. € deutlich über Vorjahresniveau (21,9 Mio. €) und über unserer Prognose, welche einen leichten Anstieg vorsah. Leicht niedrigeren Auftragseingängen aus dem Inland standen aufgrund einiger Großprojekte deutlich höhere Auftragseingänge aus dem Ausland gegenüber.

Investitionen

Es wurden Investitionen in Höhe von T€ 1.569 getätigt, im Wesentlichen zur Erweiterung und Automatisierung des Maschinenparks sowie der IT-Infrastruktur.

Finanzierungsmaßnahmen

Die Gesellschaft ist seit dem 23. März 2017 an den Cash-Pool der RPC Packaging Europe B.V., Deventer, Niederlande, angeschlossen, der aufgrund der positiven Entwicklung der gesamten Berry-Gruppe als gesichert erscheint. Dadurch ist die Finanzierung der Gesellschaft aus unserer Sicht sichergestellt. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Die Forderungen aus Cash-Pooling betrugen zum Bilanzstichtag T€ 4.546.

Personal

Die Mitarbeiter * Innen haben auch im Geschäftsjahr 2022/2023 in hohem Maße zum Erfolg des Unternehmens beigetragen. Durch die konsequente Umsetzung von hohen Arbeitssicherheitsstandards sowie intensiver Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen in allen Bereichen schafft das Unternehmen die Voraussetzungen für eine langfristige Bindung von Know-how, was sich auch in einer niedrigen Fluktuationsrate im Geschäftsjahr 2022/2023 von 2,8 % zeigt.

Am 30. September 2023 waren insgesamt 139 Mitarbeiter * Innen (Vorjahr: 146) beschäftigt. Im Jahresdurchschnitt waren 140 Mitarbeiter * Innen (Vorjahr: 148) beschäftigt.

Forschung und Entwicklung

Die kontinuierliche Optimierung der Werkzeuge hinsichtlich reduzierter Zykluszeiten sowie geringerem Materialverbrauch ist für das Unternehmen ein wesentlicher Bestandteil der langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Die zunehmende Entwicklung von komplexen Werkzeugen im Multi-Komponenten-Bereich sowie darüber hinausgehende technische Innovationen, u. a. in Bezug auf Nachhaltigkeit von Produkten, werden aus unserer Sicht weiterhin dazu dienen, die Wettbewerbs- und Ertragsposition des Unternehmens zu stärken.

Darstellung der Lage

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum 30. September 2022 um T€ 4.278 deutlich erhöht. Dies ist auf der Aktivseite im Wesentlichen durch eine Erhöhung der Vorräte um T€ 2.510 bedingt, da sich zum Stichtag mehr Werkzeuge im Bau befanden als im Vorjahr. Weiterhin erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 1.272 aufgrund einiger Großprojekte mit externen Kunden, sowie das Anlagevermögen um T€ 555. Somit ist die Anlagenintensität (Anlagevermögen im Verhältnis zur Bilanzsumme) mit 14,1 % (Vorjahr 14,4 %) nahezu unverändert. Die Vorratsintensität (Vorräte im Verhältnis zur Bilanzsumme) ist um 6 % Punkte auf 33 % gestiegen.

Die Erhöhung der Bilanzsumme ist auf der Passivseite im Wesentlichen auf höhere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+T€ 1.779) aufgrund des Mehrbedarfs an Einbauteilen, stichtagsbedingt höheren erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (+T€ 921), sowie höheren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (+T€ 690) zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind aufgrund der höheren Ergebnisabführung ebenfalls um T€ 612 gestiegen.

Die Eigenkapitalquote ist aufgrund des höheren Fremdkapitalanteils an der Bilanzsumme auf 4,8 % gesunken (Vorjahr 6,0 %). Die eigenen Mittel (Eigenkapital) decken zusammen mit dem langfristigen Fremdkapital (Pensions- und Jubiläumsrückstellungen) das Anlagevermögen vollständig und die kurzfristigen Vermögenswerte zu 37,1 % (im Vorjahr: 49,2 %) ab.

Das Geschäftsjahr 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023 schließt mit einem Gewinn vor Ergebnisabführung von T€ 2.517 ab, was einer Erhöhung von T€ 612 gegenüber dem Vorjahresergebnis von T€ 1.905 entspricht.

Die Gesamtleistung der Gesellschaft (Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen und sonstigen betrieblichen Erträgen) hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.279 (13,3 %) verbessert. Dies resultiert hauptsächlich aus um T€ 2.941 höheren Umsatzerlösen sowie aus einer Erhöhung der Bestandsveränderung an unfertigen Erzeugnissen von T€ 414.

Das Ergebnis nach Steuern hat sich von T€ 1.924 im Geschäftsjahr 2021/2022 auf T€ 2.557 im Geschäftsjahr 2022/2023 verbessert. Dies resultiert hauptsächlich aus einer höheren Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr von T€ 3.279. Während der Materialaufwand aufgrund gestiegener Preise einen Anstieg (T€ 2.985, +6,16 %) verzeichnete und somit einen größeren Anteil am Umsatz einnahm, konnte der Personalaufwand durch verstärkte Automatisierungsprozesse im Werk zu fast gleichen Anteilen am Umsatz gesenkt werden (T€ 610, -6,33%). Der daraus resultierende höhere Deckungsbeitrag trug maßgeblich zur Steigerung der Umsatzrentabilität (Ergebnis nach Steuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) von 8,0 % auf 9,4 % bei.

Liquidität und Zahlungsfähigkeit waren jederzeit gegeben. Der Liquiditätsgrad, berechnet als Quotient aus Umlaufvermögen und kurzfristiger Passiva, hat sich aufgrund des höheren Fremdkapitalanteils an der Bilanzsumme von 196,0 % im Vorjahr auf 158,6 % verringert.

Die Geschäftsführung ist mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens und dem wirtschaftlichen Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden.

Der Gewinn des Geschäftsjahres 2022/2023 von T€ 2.517 wird im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft Zeller Plastik Deutschland GmbH abgeführt.

Chancen- / Risikobericht

Die Gesellschaft ist in die internationale Berry Global-Gruppe eingebunden. Es besteht ein monatliches Reporting, das eine systematische Erfassung und Bewertung von Geschäftsvorfällen sowie die Meldung von hieraus resultierenden Risiken beinhaltet. Im Rahmen von Budget- und Vorjahresvergleichen wird die Zahlenbasis auch während des Monats permanent auf Aktualität und Richtigkeit geprüft. Durch das bestehende Berichtswesen können Risiken frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, werden nicht gesehen. Das Verhältnis zu den Konzernunternehmen ist geprägt von qualitätsorientierter und vertrauensvoller Zusammenarbeit. Auch wenn die Konzernunternehmen nicht ausdrücklich verpflichtet sind, die benötigten Spritzgießwerkzeuge bei der Zeller Engineering GmbH zu kaufen, ist das seit vielen Jahren erzielte hohe Umsatzniveau Nachweis und Bestätigung des Vertrauens in die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft.

Ausfallrisiken

Ausfallrisiken bei Kundenforderungen bestehen kaum, da die Umsätze im Wesentlichen mit Konzernunternehmen sowie namhaften externen Kunden mit guter Bonität erfolgen. Das Risiko ist insgesamt als sehr gering einzustufen und wir erwarten daher auch keine nennenswerten Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Fremdwährungsrisiken

Sicherungsvereinbarungen gegen Kursrisiken bestehen nicht, da die wesentlichen Geschäfte in Euro abgewickelt werden. Wir erwarten in diesem Zusammenhang nur geringe Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Das Risiko ist insgesamt als gering einzustufen.

Liquiditätsrisiken

Durch die Einbindung in das Cash-Pool-Verfahren der RPC Packaging Europe BV ist die Finanzierung aus unserer Sicht gesichert. Wir erwarten insoweit keinen Einfluss auf die Finanzlage. Das Risiko ist insgesamt als sehr gering einzustufen.

Ukraine-Krieg

Eine weiterhin anhaltende Krisensituation in der Ukraine könnte das Risiko eines gesamtwirtschaftlichen konjunkturellen Abschwungs sowie den Druck auf globale Lieferketten und Preise erhöhen. Es bestehen hingegen keine unmittelbaren Risiken aus Absatz- oder Beschaffungsgeschäften im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg.

Produktentwicklungen und Verbesserungen

Eine wesentliche Chance sehen wir in der zunehmenden Entwicklung von komplexen Werkzeugsystemen im Multi-Komponenten-Bereich sowie in weitergehenden technischen Innovationen, u. a. in Bezug auf Nachhaltigkeit von Produkten, die in der eigenen Konstruktionsabteilung umgesetzt werden können. Desweiteren tragen bereist getätigte Investitionen in Automatisierung von Prozessen und Maschinen dazu bei, die Personalintensivität zu verringern und Umsatzsteigerungen mit vorhandenem Personal zu realisieren. Diese Maßnahmen werden dazu dienen, die Ertragslage zu stabilisieren und nachhaltig zu verbessern. Dies stellt eine wichtige Chance für die Gesellschaft dar, sowohl kurz- als auch mittelfristig die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage positiv zu beeinflussen sowie die Wettbewerbs- und Ertragsposition des Unternehmens zu stärken.

Neben dem Schwesterunternehmen RPC Bramlage Werkzeugbau GmbH & Co. KG ist die Gesellschaft der einzige europäische Hersteller und Lieferant von Spritzgießwerkzeugen in der Berry-Gruppe, die im Wesentlichen Kunststoffartikel herstellt. Aufgrund der globalen Präsenz und des Wachstums der Berry-Gruppe wird sich unser Kundenportfolio ebenso vergrößern. Hier erhoffen wir uns für die Zukunft noch weiteres Potential, da wir durch den Ausbau unseres Kundenstamms sowohl innerhalb des Konzerns als auch extern eine nachhaltige Festigung unserer Auftragslage anstreben. Wir sehen hier daher eine große Chance, die Ertragslage der Gesellschaft weiter verbessern zu können.

Prognosebericht

Die Bundesregierung prognostiziert für 2023 einen Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes von -0,4 % und für 2024 einen Anstieg von 1,3 %. Für den Markt der Spritzgießformen liegen uns zum aktuellen Zeitpunkt keine Prognosen vor. Da die Gesellschaft im Wesentlichen für verbundene Unternehmen in Einzelfertigung produziert, haben Marktentwicklungen nur einen indirekten und nachgelagerten Einfluss auf die Geschäftstätigkeit.

Für das Geschäftsjahr 2023/2024 (1. Oktober 2023 bis 30. September 2024) rechnen wir aufgrund der guten Auftragslage mit Umsatzerlösen, die sich leicht über dem Niveau des Vorjahres bewegen.

Der Auftragseingang des Geschäftsjahres 2023/2024 wird, sofern sich das aus heutiger Sicht beurteilen lässt, voraussichtlich leicht über dem Niveau von 2022/2023 liegen.

Des Weiteren rechnen wir für das Geschäftsjahr 2023/2024 mit einem Ergebnis nach Steuern, welches aufgrund der höher erwarteten Umsatzerlöse leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2022/2023 liegen wird.

Die geplanten Investitionen dienen der Optimierung und Automatisierung von Arbeitsabläufen in der Produktion.

Unser Know-how sowie unsere technische Ausstattung werden, soweit wir das aus heutiger Sicht beurteilen können, sowohl im Geschäftsjahr 2023/2024 als auch in Zukunft Garant für eine positive Entwicklung der Gesellschaft sein.

Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft verfügt über Forderungen und Verbindlichkeiten, die nach herrschender Meinung als Finanzinstrumente eingestuft werden. Derivative Finanzinstrumente wurden im Geschäftsjahr nicht eingesetzt.

Durch ein aktives Kreditmanagement werden Ausfallrisiken bei Forderungen vorgebeugt. So werden z.B. regelmäßige Fälligkeitsanalysen der Forderungen durchgeführt. Überfällige Positionen werden umgehend angemahnt. Ebenso werden regelmäßig Auskünfte über die Debitoren eingeholt und die darin angegebenen Kreditlimits strikt eingehalten. Sicherungsvereinbarungen gegen Kursrisiken sind nicht notwendig, da die wesentlichen Geschäfte in Euro abgewickelt werden.

 

Zell/Mosel, 16. Mai 2024

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 30. September 2023

Aktiva

30.09.2023
30.09.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 44.955 60.717
II. Sachanlagen
1. Technische Anlage und Maschinen 2.906.598 2.162.367
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 109.530 96.424
3. Geleistete Anzahlungen und Anlangen im Bau 5.471 191.667
3.021.599 2.450.458
3.066.554 2.511.174
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.810.060 3.212.791
2. Unfertige Erzeugnisse 2.125.149 1.459.278
3. Geleistete Anzahlungen 252.000 5.459
7.187.209 4.677.528
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.887.726 616.057
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.090.900 8.973.722
3. Forderungen gegen Gesellschafter 1.438.752 557.640
4. Sonstige Vermögensgegenstände 18.782 72.500
11.436.160 10.219.919
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 32.644 33.545
18.656.013 14.930.991
C. Rechnungsabgrenzungsposten 37.014 39.801
21.759.581 17.481.967

Passiva

30.09.2023
30.09.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 258.202 258.202
II. Kapitalrücklage 787.254 787.254
1.045.456 1.045.456
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 8.894.664 8.758.124
2. Sonstige Rückstellungen 1.333.054 1.132.828
10.227.718 9.890.952
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.133.260 2.212.775
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.279.333 1.499.999
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.122.027 432.263
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 2.517.951 1.905.799
5. Sonstige Verbindlichkeiten 433.836 494.722
(davon aus Steuern € 67.979; Vorjahr € 87.453)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 6.476; Vorjahr € 4.430)
10.486.407 6.545.559
21.759.581 17.481.967

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

01.10.22 bis 30.09.23
01.10.21 bis 30.09.22
1. Umsatzerlöse 27.130.161 24.189.240
2. Erhöhung (+) des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 665.871 252.221
3. Sonstige betriebliche Erträge 63.196 138.964
27.859.228 24.580.425
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -12.755.398 -10.343.406
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.027.688 -455.006
-13.783.086 -10.798.412
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.982.066 -7.102.611
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.528.806 -2.018.033
(davon für Altersversorgung € 202.454; Vorjahr € 663.689)
-8.510.872 -9.120.644
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -505.954 -478.490
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.439.791 -2.097.615
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung € 71.244; Vorjahr € 131.998)
2.619.525 2.085.266
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 93.424 0
(davon aus verbundenen Unternehmen € 93.424; Vorjahr € 0)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -155.449 -161.115
(davon Aufwendungen aus Abzinsung € 155.067; Vorjahr € 161.617)
10. Ergebnis nach Steuern 2.557.500 1.924.150
11. Sonstige Steuern -40.063 -19.169
12. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn -2.517.437 -1.904.981
13. Jahresüberschuss 0 0

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Zeller Engineering GmbH hat ihren Sitz in Zell/Mosel und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Koblenz (Registerblatt HRB 4921).

Mit der Zeller Plastik Deutschland GmbH mit Sitz in Zell/Mosel als alleiniger Gesellschafterin ist ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Zudem besteht mit der Zeller Plastik Deutschland GmbH eine ertrags- und umsatzsteuerliche Organschaft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Zeller Engineering GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss wird entsprechend nach den handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften sowie denen des GmbH-Gesetzes.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Anlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die abnutzbaren Gegenstände des Anlagevermögens werden nach der linearen Methode über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben:

Abschreibungsmethode Abschreibungszeitraum Jahre
Immaterielle Vermögensgegenstände linear 2 bis 5
Technische Anlagen und Maschinen linear 10 bis 15
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung linear 2 bis 10

Anlagegüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis 250 € werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang im Anlagenspiegel gezeigt. Anlagegüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von 250 € bis 1.000 € werden im Jahr des Zugangs als Sammelposten aktiviert und über fünf Jahre linear abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Als Bestandteil der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind auch Werkzeugersatzteile bilanziert und zu Herstellungskosten mit den aktivierungspflichtigen Bestandteilen nach § 255 Absatz 2 HGB bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die unfertigen Erzeugnisse sind unter Beachtung des Prinzips der verlustfreien Bewertung zu Herstellungskosten mit den aktivierungspflichtigen Bestandteilen nach § 255 Absatz 2 HGB bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Verwertbarkeit ergeben, wird bei der Bewertung durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand sind zum Nominalwert angesetzt. Soweit erforderlich werden Wertberichtigungen vorgenommen.

Die Gesellschaft macht nicht von dem Wahlrecht Gebrauch, Forderungen und Verbindlichkeiten gegen bzw. gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern am Bilanzstichtag saldiert darzustellen, soweit dies nach § 387 BGB zulässig wäre. Forderungen und Verbindlichkeiten gegen bzw. gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern werden stattdessen unsaldiert ausgewiesen.

Im Zugangszeitpunkt werden Forderungen in Fremdwährung mit dem jeweils gültigen Kurs umgerechnet. Kurzfristige Forderungen in Fremdwährungen wurden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen wurden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projizierte Einmalbeitragsmethode) unter Berücksichtigung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" bewertet.

Am 26. Februar 2016 hat der Bundesrat das "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" gebilligt. Das Gesetz ist am 16. März 2016 verkündet worden und am 17. März 2016 in Kraft getreten. Im Zuge des Gesetzes wurde § 253 HGB hinsichtlich der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen geändert und der Zeitraum, über den der Durchschnittszinssatz für die handelsrechtliche Abzinsung von Pensionsrückstellungen berechnet wird, von sieben (1,66 %) auf zehn Jahre (1,81%) verlängert.

Der Unterschiedsbetrag unterliegt aufgrund frei verfügbarer Kapitalrücklagen, die den Unterschiedsbetrag übersteigen, nicht der Ausschüttungssperre.

Weiterhin wurden bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,0 % p.a., Rentensteigerungen von 2,0 % p.a. sowie eine Fluktuation in Höhe von 2,0 % p.a. zugrunde gelegt.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Erfüllungsbetrag gebildet. Sie decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen in angemessener Höhe ab. Langfristige Rückstellungen werden entsprechend § 253 HGB abgezinst.

Die Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen und Altersteilzeit werden unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,66 % sowie unter Berücksichtigung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (projizierte Einmalbeitragsmethode) bewertet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeit wurden Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,0 % p.a. unterstellt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Im Zugangszeitpunkt werden Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit dem jeweils gültigen Kurs umgerechnet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Latente Steuern

Aufgrund der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft mit der Zeller Plastik Deutschland GmbH sowie der Organschaft dieser mit der Global Closure Systems Germany GmbH, Zell/Mosel, sind die latenten Steuern entsprechend DRS 18 im Jahresabschluss der obersten Organträgerin ausgewiesen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich.

Vorräte

Die Vorräte gliedern sich auf in Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (T€ 4.810, im Vorjahr T€ 3.213), unfertige Erzeugnisse (T€ 2.125, im Vorjahr T€ 1.459) und geleistete Anzahlungen (T€ 252, im Vorjahr T€ 5). Als Bestandteil der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden Werkzeugersatzteile bilanziert (T€ 734, im Vorjahr T€ 839).

Die unfertigen Erzeugnisse betreffen noch nicht fertiggestellte Werkzeuge.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 8.091 (im Vorjahr T€ 8.974) betreffen Cash-Pool-Forderungen gegen RPC Packaging Europe B.V., Deventer, Niederlande, (T€ 4.546, im Vorjahr T€ 5.526) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen übrige Konzerngesellschaften (T€ 3.545, im Vorjahr T€ 3.448).

Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 1.439 (im Vorjahr T€ 558) betreffen Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Sämtliche Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Eigenkapital

Das Stammkapital in Höhe von € 258.202 (DM 505.000) wird zum 30. September 2023 zu 100 % von der Zeller Plastik Deutschland GmbH gehalten und ist voll eingezahlt.

Rückstellungen für Pensionen

Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 8.895. Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T€ 1.035. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt diesen Aufwand aus der Umstellung linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Mit dem Abschluss zum 30. September 2023 wurde die restliche Unterdeckung der Pensionsrückstellung aus dem Vorjahr von T€ 69 voll im Aufwand erfasst. Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung bei der Pensionsrückstellung daher auf T€ 0.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren betrug zum Bilanzstichtag T€ 191.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen (T€ 1.333, im Vorjahr T€ 1.133) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen (T€ 547, im Vorjahr T€ 339), Weihnachtsgeld (T€ 301, im Vorjahr T€ 308), nicht genommene Urlaubstage und Überstunden (T€ 278, im Vorjahr T€ 287), Jubiläumszahlungen (T€ 57, im Vorjahr T€ 59) und Altersteilzeitverpflichtungen (T€ 51, im Vorjahr T€ 40).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 1.122, im Vorjahr T€ 432) betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen (T€ 1.122, im Vorjahr T€ 253).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betreffen im Wesentlichen die Ergebnisabführung des Geschäftsjahres 2022/2023 aus dem Ergebnisabführungsvertrag (T€ 2.517, im Vorjahr T€ 1.905).

In den Verbindlichkeiten sind keine Verbindlichkeiten mit Fälligkeiten über ein Jahr oder über fünf Jahren enthalten. Alle Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig (T€ 10.486, Vorjahr T€ 6.546).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

1.10.2022-30.9.2023
T€
1.10.2021-30.9.2022
T€
Inlandsumsätze 12.390 11.301
Auslandsumsätze
EU 7.803 5.086
Drittland 6.937 7.802
27.130 24.189

Die Umsatzerlöse enthalten Umsätze mit verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 21.504 (im Vorjahr T€ 21.103).

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Kurserträge in Höhe von T€ 42 (im Vorjahr T€ 118). Zudem sind Weiterbelastungen von Reisekosten, Telefonkosten und sonstigen Kosten an Konzernunternehmen (T€ 21, im Vorjahr T€ 21) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Konzernumlagen (T€ 374, im Vorjahr T€ 434), Maschinenunterhaltung (T€ 283, im Vorjahr T€ 298), EDV-Kosten (T€ 249, im Vorjahr T€ 201), Miet- und Leasingkosten (T€ 247, im Vorjahr T€ 319), Frachtkosten (T€ 208, im Vorjahr T€ 111), Verwaltungs- und Vertriebskosten (T€ 188, im Vorjahr T€ 153), allgemeine Betriebsaufwendungen (T€ 132, im Vorjahr T€ 177), Prüfungs-, Rechts- und Beratungskosten (T€ 50, im Vorjahr T€ 46), Versicherungskosten (T€ 45, im Vorjahr T€ 39), Werbekosten (T€ 21, im Vorjahr T€ 19), sowie Kosten für Aus- und Weiterbildung (T€ 10, im Vorjahr T€ 20). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außerdem Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 HGB (Aufstockung der Pensionsrückstellung) in Höhe von T€ 69 (im Vorjahr T€ 69) sowie Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen (T€ 480, im Vorjahr T€ 57). Die Währungskursverluste betrugen im Geschäftsjahr T€ 71 (im Vorjahr T€ 132).

V. Ergänzende Angaben

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von T€ 54.

Gesamt
T€
1 Jahr
T€
2 bis 5 Jahre
T€
Mehr als 5 Jahre
T€
Miet- und Leasingverpflichtungen gegenüber Dritten 54 18 36 0

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnissen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge betreffen den Fuhrpark. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Anzahl der Arbeitnehmer * Innen

Im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 wurden im Durchschnitt 140 Arbeitnehmer * Innen (im Vorjahr 147) inklusive Auszubildenden (15, im Vorjahr 17) beschäftigt, davon 88 Arbeiter * Innen (im Vorjahr 92) und 37 Angestellte (im Vorjahr 39).

Mutterunternehmen und verbundene Unternehmen

Alleinige Gesellschafterin ist die Zeller Plastik Deutschland GmbH, Zell/Mosel, die wiederum ein Tochterunternehmen der Global Closure Systems Germany GmbH, Zell/Mosel, ist. Mit Wirkung zum/Vertrag vom 29. März 2016 wurde der GCS-Konzern an die britische RPC Group verkauft. Mit Wirkung zum 1. Juli 2019 wurde der RPC-Konzern an den US-amerikanischen Konzern Berry Global Inc. verkauft. Das Mutterunternehmen, das seitdem den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen aufstellt, ist die Berry Global Group Inc., Evansville/Indiana/USA. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Unternehmens erhältlich.

Als verbundene Unternehmen werden alle direkten und indirekten Mehrheitsbeteiligungen dieses Mutterunternehmens betrachtet.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:

• Mark William Miles, Newburgh, Indiana, USA, Chief Finance Officer, Berry Global

• Jason Kent Greene, Newburgh, Indiana, USA, Chief Legal Officer, Berry Global

• Ulrich Deters, Lohne, EVP and Managing Director Food & Beverage, Berry CPI Bramlage

• Andreas Geiger, Wangerland, Managing Director, Berry CPI Bramlage Mold-Shop Cluster

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat.

Nachtragsbericht

Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres ergeben.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss wird entsprechend des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Zeller Plastik Deutschland GmbH, Zell/Mosel, abgeführt.

 

Zell/Mosel, den 16. Mai 2024

Mark William Miles

Jason Kent Greene

Ulrich Deters

Andreas Geiger

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.10.2022
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
30.09.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 560.770 0 0 0 560.770
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 9.510.936 547.052 512.708 1.155.293 10.700.572
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.407.831 52.656 5.545 0 1.454.942
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 191.667 969.097 0 -1.155.293 5.471
11.110.434 1.568.805 518.254 0 12.160.984
11.671.204 1.568.805 518.254 0 12.721.754
Kumulierte Abschreibungen
01.10.2022
Zugänge
Abgänge
30.09.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 500.053 15.762 0 515.815
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 7.348.569 456.187 10.783 7.793.973
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.311.407 34.005 0 1.345.412
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
8.659.976 490.192 10.783 9.139.385
9.160.029 505.954 10.783 9.655.200
Buchwerte
30.09.2023
30.09.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 44.955 61
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.906.599 2.162
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 109.530 96
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.471 192
3.021.600 2.450
3.066.554 2.511

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Zeller Engineering GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Zeller Engineering GmbH, Zell (Mosel) - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zeller Engineering GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. •

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, 16. Mai 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Grathwol, Wirtschaftsprüfer

Tunn, Wirtschaftsprüferin

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