Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 21271
Vorher
Blitz 04-038 GmbH
Eingetragen
19.5.2004
Branche
Wärme- und KältehandelGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugHerstellung von Heizkörpern für Zentralheizungen
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt: Der Verkauf von und der Handel mit Rohstoffen und halbfertigen Erzeugnissen; der Vertrieb und die Vermarktung von Elektroden und Spezialprodukten der Graphit- und Kohlenstoffindustrie, Geschäftstätigkeiten im Zusammenhang mit der Herstellung / Reparatur von Wärmetauschern sowie das Halten und die Nutzbarmachung, insbesondere die Vermietung von Produktionsanlagen und Maschinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rounak Poddar
seit 26.4.2023
Geschäftsführer
Sivaprasad Pusala
seit 26.4.2023
Prokura
Mahendra Kumar Chhajer
seit 25.10.2022
Geschäftsführer
Helmut Renner
seit 30.1.2014
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Graphite International B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Blitzstart Holding AG
Germany
99.00%
Blitz Beteiligungs GmbH
Germany
1.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Graphite COVA GmbH

Röthenbach a.d. Pegnitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Bilanz zum 31. März 2024

Graphite COVA GmbH

Röthenbach

AKTIVA

31.03.2024 31.03.2023
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.513,00 5.622,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.071,00 2.507,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 627.214,00 899.031,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 163.642,00 185.145,00
792.927,00 1.086.683,00
796.440,00 1.092.305,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 11.915.282,49 7.523.349,03
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.465.186,98 5.337.585,65
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 781.353,91 3.132.782,90
16.161.823,38 15.993.717,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.907.210,83 4.584.269,64
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.071.843,45 1.514.273,54
3. Sonstige Vermögensgegenstände 203.395,92 35.742,91
4.182.450,20 6.134.286,09
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 404.576,46 1.681.045,34
20.748.850,04 23.809.049,01
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 21.268,17 16.564,42
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 25.427.052,38 20.020.846,65
46.993.610,59 44.938.765,08

PASSIVA

31.03.2024 31.03.2023
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 4.000.000,00 4.000.000,00
II. Kapitalrücklage 12.320.000,00 12.320.000,00
III. Verlustvortrag -36.340.846,65 -24.919.358,89
IV. Jahresfehlbetrag -5.406.205,73 -11.421.487,76
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 25.427.052,38 20.020.846,65
0,00 0,00
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 35.697,00 34.723,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 118.332,95 210.103,90
154.029,95 244.826,90
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.000.000,00 10.000.058,03
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 562.190,17 491.868,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.096.673,13 3.876.305,36
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 31.107.600,88 30.169.812,29
5. Sonstige Verbindlichkeiten 73.116,46 155.894,50
- davon aus Steuern EUR 9.440,47 (Vj. EUR 13.305,83)
46.839.580,64 44.693.938,18
46.993.610,59 44.938.765,08

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

Graphite COVA GmbH

Röthenbach

2023/24 2022/23
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 15.090.284,10 38.739.391,38
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -4.223.827,66 -7.093.158,49
3. Sonstige betriebliche Erträge 90.275,94 381.941,58
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 7.959,71 (Vj. 176.518,10)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -5.917.279,49 -14.853.328,40
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -5.326.393,10 -18.993.119,24
-11.243.672,59 -33.846.447,64
5. Rohergebnis -286.940,21 -1.818.273,17
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -669.798,08 -896.503,68
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -135.779,23 -185.158,82
- davon für Altersversorgung EUR 346,00 (Vj. EUR 4.898,00)
-805.577,31 -1.081.662,50
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -302.114,00 -3.176.739,15
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.209.512,43 -4.293.491,38
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 3.231,81 (Vj. EUR 48,50)
9. Betriebsergebnis -3.604.143,95 -10.370.166,20
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 71.010,61 29.171,54
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 60.307,00 (Vj. EUR 22.463,52)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.872.360,39 -1.078.992,10
- davon an verbundene Unternehmen EUR 1.375.224,99 (Vj. EUR 686.965,29)
- davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 628,00 (Vj. EUR 530,00)
12. Finanzergebnis -1.801.349,78 -1.049.820,56
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
14. Ergebnis nach Steuern -5.405.493,73 -11.419.986,76
15. Sonstige Steuern -712,00 -1.501,00
16. Jahresfehlbetrag -5.406.205,73 -11.421.487,76

Entwicklung des Anlagevermögens 2023/24

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.04.2023 Zugänge Abgänge 31.03.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 42.923,73 0,00 0,00 42.923,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 4.361,34 0,00 0,00 4.361,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.854.706,14 0,00 0,00 14.854.706,14
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.090.526,52 6.440,00 2.301,68 1.094.664,84
15.949.594,00 6.440,00 2.301,68 15.953.732,32
15.992.517,73 6.440,00 2.301,68 15.996.656,05
Kumulierte Abschreibungen
01.04.2023 Zugänge Abgänge 31.03.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.301,73 2.109,00 0,00 39.410,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 1.854,34 436,00 0,00 2.290,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.998.324,14 271.817,00 0,00 14.270.141,14
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 862.732,52 27.752,00 2.110,68 888.373,84
14.862.911,00 300.005,00 2.110,68 15.160.805,32
14.900.212,73 302.114,00 2.110,68 15.200.216,05
Buchwerte
31.03.2024 31.03.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.513,00 5.622,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 2.071,00 2.507,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 584.565,00 856.382,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 206.291,00 227.794,00
792.927,00 1.086.683,00
796.440,00 1.092.305,00

ANHANG

A) Allgemeine Angaben

Die Graphite COVA GmbH hat ihren Sitz in Röthenbach a. d. Pegnitz und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Nürnberg unter der Registernummer HRB 21271 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Graphite COVA GmbH ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

B) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden im Geschäftsjahr unverändert fortgeführt, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten. Die Bilanzierung und Bewertung beruht auf der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

Neu angeschaffte immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Selbst hergestellte Anlagen werden zu Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Teile der notwendigen Gemeinkosten bewertet. Die Abschreibung der abnutzbaren Anlagengegenstände erfolgt in Übereinstimmung mit den steuerrechtlichen Vorschriften. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 12 Jahren.

Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 250,00 werden als sofortige Betriebsausgabe im Jahr des Zugangs erfasst. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt. Dieser wird im Jahr seiner Bildung und den folgenden vier Jahren gewinnmindernd abgeschrieben.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, ferner angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum größten Teil durch eine Kreditversicherung gedeckt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Anwendung der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck, einem Rechnungszins von 1,83 % und einer Rentendynamik von 2,50 % bewertet. In Anwendung des § 253 Abs. 2 i.V.m. Abs. 6 HGB wurde der durchschnittliche Zinssatz der vergangenen 10 Jahre bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet. Die sich hieraus ergebende gesamte Ausschüttungssperre beträgt TEUR 2 und der Unterschiedsbetrag beträgt TEUR 2. Dieser ergibt sich aus der Berücksichtigung des durchschnittlichen Zinssatzes der vergangenen 10 Jahre respektive der vergangenen 7 Jahre (1,80 %)

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag und sind unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen bilanziert. Kurzfristige Rückstellungen wurden nicht abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Fremdwährungsumrechnung

Die Umrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten in fremden Währungen erfolgt nach den Grundsätzen des § 256a HGB. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung erfasst und später mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird das Realisations- und Anschaffungskostenprinzip beachtet.

Latente Steuern werden gemäß § 274 HGB für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden oder aufgrund von steuerlichen Verlustvorträgen ermittelt, die sich voraussichtlich in späteren Geschäftsjahren umkehren. Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt auf Basis eines kombinierten Ertragssteuersatzes von 28,075 %. Dieser Steuersatz umfasst Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine insgesamt sich ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung kann eine Bilanzierung der latenten Steuern erfolgen. In Ausübung des Aktivierungswahlrechts sind sich ergebende latente Steuern nicht in der Bilanz aufgeführt.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinn- und Verlustrechnung

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

C) Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr musste die Gesellschaft Abschreibungen in Höhe von TEUR 302 (VJ TEUR 3.176) vornehmen; dabei entfiel ein Betrag in Höhe von TEUR 155 auf außerplanmäßige Abschreibungen, weil der Geschäftsbereich der C-Steine aufgelöst wurde.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben im Geschäftsjahr sowie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Gesellschafter betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Das Eigenkapital der Gesellschaft zeigt zum 31. März 2024 aufgrund der anhaltenden Verlustsituation einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 25.427. Der Abschluss ist dennoch unter Fortführungswerten aufgestellt, da die buchmäßige Überschuldung durch eine harte Patronatserklärung vom 31. März 2024 der Muttergesellschaft, Graphite International B. V., Rotterdam, Niederlande. Diese Patronatserklärung kann mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum 30. Juni 2025 gekündigt werden.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich in Höhe von TEUR 48 (Vj. TEUR 37).

Verbindlichkeiten

Es bestehen keine Sicherungsrechte für Verbindlichkeiten. Sämtliche Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten unter einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag einen Betriebsmittelkredit in Höhe von TEUR 9.000 in 3 Tranchen als kurzfristige Überbrückung in Anspruch genommen. Aufgrund der steigenden Zinsen betrug der Zinssatz zwischen 4,849 % und 5,808 %. Auch dieser Kredit ist kurzfristiger Natur und kann monatlich verlängert werden.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Handelsmarke (TEUR 4.810, Vj. TEUR 4.760). Darüber hinaus gewährte Graphite International B.V., Niederlande, der Graphite COVA GmbH einen Betriebsmittelkredit in Höhe von insgesamt TEUR 25.000. Der Zinssatz wird monatlich auf Basis des Euribor zuzüglich eines Aufschlages von 1,95% berechnet und ist damit marktüblich.

D) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsätze gliedern sich nach geographischen Regionen wie folgt:

Umsatzerlöse 2023/24 2022/23
TEUR TEUR
Inland 5.184 9.053
Europäische Union 6.100 17.692
Drittländer 1.850 10.662
Verbundene Unternehmen 1.956 1.332
15.090 38.739

Die Umsätze gliedern sich nach folgenden Tätigkeitsbereichen:

Umsatzerlöse 2023/24 2022/23
TEUR TEUR
Elektroden 5.143 25.913
Spezialgraphite 9.046 11.052
Beschichtung 642 903
Sonstiges 5 34
Mieterlöse Verbund 254 820
15.090 38.739

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 62) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 80).

E) Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse, Bürgschaften, sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat Leasingverträge für Kraftfahrzeuge und betriebliche Transportfahrzeuge geschlossen. Die Laufzeiten der Verträge betragen zwischen drei und sechs Jahren. Für das Geschäftsjahr 2023/24 betragen die Leasinggebühren TEUR 33 (Vj. TEUR 98) sowie bis zum Ende der Laufzeiten weitere TEUR 95 (Vj. TEUR 109). Die Reduktion ist mit dem vorzeitigen Leasingende verschiedener Fahrzeuge zu erklären. Die Fahrzeuge wurden abgelöst und weiterverkauft. Die Miet- und Leasingverträge sind als Operating Leasing ausgestaltet und daher außerbilanzielle Geschäfte nach § 285 Nr. 3 HGB. Die Vorteile liegen in der Finanzierung sowie der Kalkulierbarkeit der Kosten, Nachteile ergeben sich aus der längeren Bindung an einen Vertragspartner.

Weitere Haftungsverhältnisse, Bürgschaften und sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht.

Mitarbeiterzahl

Im Jahresdurchschnitt waren im Geschäftsjahr 2023/24 9 Mitarbeiter (9 Angestellte, 0 gewerbliche Arbeitnehmer) beschäftigt.

Konzernabschluss

Der Jahresabschluss des Unternehmens wird in den Konzernabschluss der Graphite International B. V., Rotterdam, Niederlande, einbezogen, die wiederum Tochterunternehmen der Graphite India Ltd., Kolkata, Indien, ist. Der Konzernabschluss des kleinsten Kreises wird in den Niederlanden - in deren Bundesanzeiger - veröffentlicht. Der Konzernabschluss der obersten Konzerngesellschaft Graphite India Ltd., Kolkata, Indien, wird in Indien an den Börsen National Stock Exchange und Bombay Stock Exchange in Mumbai veröffentlicht.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023/24 erfolgte die Geschäftsführung durch:

Mahendra Kumar Chhajer, Kolkata, Indien, Geschäftsführer

Rounak Poddar, Röthenbach a.d. Pegnitz, Geschäftsführer (ab 01.04.2023)

Die Gesellschaft gewährte der Geschäftsführung keine Vergütungen. Die Vergütung erfolgte durch Bavaria Carbon Specialities GmbH, Röthenbach a.d. Pegnitz, und durch Graphite India Ltd., Kolkata, Indien.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 5.406.205,73 sowie der Verlustvortrag sollen auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und wesentliche Auswirkungen auf die Darstellung der Lage der Gesellschaft für das Berichtsjahr haben, sind nicht bekannt.

 

Röthenbach an der Pegnitz, den 28. Mai 2024

R. Poddar

M.K. Chhajer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/ 2024

1. Grundlagen des Unternehmens

Durch die Aufgabe des Geschäfts mit der Herstellung und Vermarktung von Graphitelektroden im letzten Geschäftsjahr hat sich der Focus der Gesellschaft in der Weise geändert, dass sich die Gesellschaft aktuell hauptsächlich mit der Herstellung und Vermarktung von verschiedenen Kohlenstoff- und Graphitprodukten beschäftigt. Darüber hinaus beschäftigt sich die Gesellschaft mit der Beschichtung von Graphitelektroden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden auch große Teile des zu Beginn des Geschäftsjahres noch vorhandenen Lagerbestandes an Elektroden veräußert.

Die Graphite COVA GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Graphite International B.V. (Niederlande), die wiederum eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Graphite India Ltd. (Indien) ist. Graphite COVA GmbH befasst sich mit dem Kauf von Rohstoffen und den Verkauf von Fertigwaren an die Kunden. Graphite COVA GmbH beliefert seit der Liquidation des Konzernunternehmens Bavaria Electrodes GmbH i.L. die Bavaria Carbon Specialities mit Rohstoffen für die Weiterverarbeitung zu Fertigwaren, d.h. verschiedenste Kohlenstoff - und Graphitprodukte.

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Grünthal 1-6, D-90552 Röthenbach an der Pegnitz.

a) Geschäfts- und Marktbedingungen

Die globale Rohstahlproduktion betrug im Kalenderjahr 2023 ungefähr 1,89 Mrd. Tonnen. Im Vergleich zu 2022 (1,83 Mrd. Tonnen) blieb die Rohstahlproduktion damit praktisch stabil. Festzuhalten dabei ist allerdings, dass die Stahlproduktion in der Europäischen Union um 7,4 % auf 126,3 Mio Tonnen zurückging. Dies wurde von Indien mit einem Zuwachs von 11,8 % von 125,8 Mio Tonnen auf 140,2 Mio Tonnen mehr als ausgeglichen. China als weltweit größter Stahlproduzent hielt dagegen seine Produktion stabil.

Insgesamt trug das Wachstum der Stahlproduktion in Indien und anderen Entwicklungsländern dazu bei, die Rückgänge in Europa und anderen Industrieländern auszugleichen.

b) Forschung und Entwicklung

Graphite India ltd. verfolgt mit ihren laufenden Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, die sie in ihrem eigenen Forschungs- und Entwicklungszentrum bündelt, die Verbesserung von Produkten und Prozessen in den Bereichen Graphit und Kohlenstoff. Forschungs- und Entwicklungsinitiativen betreffen dabei die Bereiche Rohmaterial, Produktivität, Prozessentwicklung, Verringerung der Kohlenstoff-Emissionen und einiges mehr. Viele der erreichten Kosteneinsparungen waren bedeutend und stehen dabei auch im Einklang mit den Normen für "Umweltschutz und saubere Umwelt".

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtaussage

Aufgrund der Produktionseinstellung von Graphitelektroden wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nur noch diese 229 Tonnen (MT) Elektroden hergestellt, für die bereits Aufträge im Zeitpunkt der Produktionseinstellung vorlagen. Veräußert wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023/24 insgesamt 1.575 Tonnen im Wert von TEUR 5.143 (Vj: TEUR 25.913) Graphitelektroden. Davon wurden 759 Tonnen unfertige Elektroden veräußert. Der Umsatz mit speziellen Graphitprodukten im Wert von TEUR 9.046 fiel im Vergleich zu 2022/23 um 18 %. Auch der Umsatz aus Beschichtungsdienstleistungen sank um 29 % gegenüber dem Vorjahr. Durch die Produktionseinstellung der Graphitelektroden reduzierten sich ebenso die Kosten und die Gesellschaft erwirtschaftete einen Verlust nach Steuern in Höhe von TEUR 5.406 im Vergleich zum Vorjahresverlust von TEUR 11.421.

b) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen*

i. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Wie das statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in 2023 um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Dabei kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld in Jahr 2023 ins Stocken. Ursachen hierfür waren die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen und die ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch hohe Zinsen.

Quelle Destatis

ii. Branchenbezogene Rahmenbedingungen*

Die globale Rohstahlproduktion erreichte für das Jahr 2023 1,888 Mrd. Tonnen und lag damit ähnlich hoch wie im Vorjahr.

Allerdings war in der europäischen Union abermals ein Rückgang von 7,4 % auf 126,3 Mio. Tonnen (Vj. 136,7 Mio Tonnen) zu verzeichnen. Deutschland, siebtgrößter Erzeuger der Welt, produzierte 35,4 Mio Tonnen und verzeichnete damit einen Rückgang um 3,9 % im Vergleich zu 2022.

Quelle World Steel Association

c) Lage des Unternehmens

i. Ertragslage

2023/2024 2022/2023
TEUR TEUR
Umsätze nach Produkten
Elektroden 5.143 25.913
Spezialgraphite 9.046 11.052
Beschichtung 642 903
Vermietung verbundene
Unternehmen 254 820
Sonstige Umsatzerlöse 5 34

Aufgrund der Einstellung der Produktion von Graphitelektroden wurden nur noch 229 MT produziert.

Das Geschäftsjahr 2023/24 war geprägt von der Abwicklung der Elektrodenproduktion, anhaltenden geopolitischen Risiken und ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch hohe Zinsen.

Die Materialkosten verringerten sich von TEUR 33.846 auf TEUR 11.244. Dies ist auf gesunkene Elektrodenproduktion zurückzuführen. Durch den weiteren Abverkauf der auf Bestand befindlichen Elektroden verbuchte die Gesellschaft Bestandsminderungen in Höhe von TEUR 4.224 im Vergleich zu TEUR 7.093 im Vorjahr.

Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr erheblich gesunken. Zum einen waren weniger Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. Zum anderen wurden im Vergleich zum Vorjahr keine Rückstellungen für Abfindungen aufgrund der Liquidation des Elektrodenbereichs mehr gebildet.

Die sonstigen Erträge verminderten sich hauptsächlich aufgrund der Tatsache, dass zum einen keine Erlöse aus Anlagenabgängen (TEUR 1; Vj. TEUR 104) zu verzeichnen waren und zum anderen wesentlich weniger Währungsgewinne (TEUR 16; Vj. TEUR 176) verbucht werden konnten. Insgesamt reduzierten sich die sonstigen Erträge von TEUR 382 auf TEUR 90. In diesem Wert sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Abfindungen enthalten.

Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken nochmals von TEUR 4.293 auf TEUR 2.210 insbesondere aufgrund der Schließung der Elektrodensparte und der damit einhergehenden Kostenreduzierungen.

Im Ergebnis musste die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023/24 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -5.406 (Vj.-11.421) verzeichnen. Auch wenn das Ergebnis nicht unerwartet für die Geschäftsführung der Gesellschaft war, ist das Ergebnis dennoch nicht zufriedenstellend. Allerdings erwartet die Geschäftsführung nach dem nun die letzten Nachwehen der Elektrodenschließung verarbeitet wurden, bei gleichbleibendem Umfeld, ein besseres Ergebnis im neuen Geschäftsjahr.

ii. Finanzlage

Die bereitgestellte Kreditlinie der Bank betrug zum 31. März 2024 TEUR 15.000 (Vj. TEUR 20.000); diese wurde im Geschäftsjahr in Höhe von zuletzt TEUR 9.000 (Vj. TEUR 10.000) in Anspruch genommen. Der Zinssatz ist variabel. Darüber hinaus besitzt die Kreditlinie kein Fälligkeitsdatum und wird bis auf weiteres von der Bank gewährt.

Zudem gewährte die Muttergesellschaft ein Darlehen. Dies valutiert zum Bilanzstichtag inkl. Zinsen bei TEUR 26.297. Diese Kreditlinie sowie die am 31. März 2024 ausgestellte harte Patronatserklärung durch die Muttergesellschaft sind ausreichend, um den Liquiditätsbedarf des Geschäftsbetriebs zu decken.

Trotz des negativen Eigenkapitals geht die Geschäftsführung weiter davon aus, dass das Unternehmen aufgrund der sich verbessernden Marktbedingungen weitergeführt werden kann. Weiterhin ist anzumerken, dass das Unternehmen trotz des negativen Eigenkapitals bei keiner seiner Verbindlichkeiten in Verzug ist.

Das Unternehmen legt überschüssige USD-/EUR-Barmittel in Festgeldanlagen an.

Die Risiken, die sich durch Wechselkursschwankungen ergeben, werden durch natürliches Hedging minimiert.

iii. Vermögenslage

Aufgrund der Aufgabe des Bereiches der C-Steine musste im abgelaufenen Geschäftsjahr eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 155 vorgenommen werden. Dies führte zu einer weiteren Reduzierung des Anlagevermögens.

Aufgrund der zu erwartenden Ausweitung des Geschäftes mit Spezialelektroden wurden die Bestände um TEUR 168 von TEUR 15.994 auf TEUR 16.162 erhöht.

Die Forderungen aus Lieferungen und Lieferungen reduzierten sich aufgrund der erheblich gesunkenen Umsatzerlöse von TEUR 4.584 auf TEUR 1.907. Allerdings sind die Forderungen auch aufgrund der kürzeren Fälligkeitszeiten im Bereich der Spezialprodukte gesunken.

Die liquiden Mittel waren zum 31. März 2024 niedriger als zum 31. März 2023.

Des negative Eigenkapital erhöhte sich aufgrund des abermaligen Verlustes im abgelaufenen Geschäftsjahr von TEUR -20.021 auf TEUR -25.427.

Die Rückstellungen (TEUR 154, Vj. TEUR 245) haben sich im Wesentlichen aufgrund des gesunkenen Geschäftsbetriebes verringert. Die Verbindlichkeiten haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr etwas erhöht (TEUR 562, Vj. TEUR 492). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind aufgrund erhöhter Bestellungen bei Graphite India Ltd. erheblich gestiegen (TEUR 6.096; Vj. 3.876).

d) Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsfaktoren

i. Finanzielle Leistungsfaktoren

Graphite COVA GmbH wird sich künftig überwiegend mit der Herstellung und den Verkauf von Graphit- und Kohlenstoffprodukten befassen. Es werden dabei weniger Massenprodukte als vielmehr einzelne speziell für den Kunden angefertigte Produkte entwickelt. Dabei erhofft sich die Gesellschaft bessere Mengen und Preise zu erzielen, wobei auch die Kosten für Energie besser gehandelt werden können.

ii. Nicht Finanzielle Leistungsfaktoren

Nicht finanzielle Leistungsfaktoren wie etwa die Russland-Ukraine Krise wirken sich nicht mehr so sehr auf die Inputkosten aus, sind aber nach wie vor ein Faktor, der beobachtet werden muss.

iii. Umwelt

Auch die Initiativen zum Klimawandel werden weiterhin einen Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg der Graphite COVA GmbH haben und werden darüber hinaus auch die Investitionen in diesen Bereich beeinflussen.

iv. Mitarbeiter

Graphite COVA GmbH engagiert sich kontinuierlich für ihre Mitarbeiter. Die Gesellschaft stellt dabei sicher, dass die Gesamtvergütung ihrer Mitarbeiter den normalen Industriestandards entspricht. Genauso ist sichergestellt, dass die Anforderungen an den Einzelnen seinen Fähigkeiten entsprechen.

2. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

A) Prognosebericht

Da im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Großteil, der noch auf Lager befindlichen Elektroden abverkauft wurde, rechnet die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024/2025 nur noch mit einem geringen Absatz von Elektroden. Stattdessen wird sich Graphite COVA GmbH vermehrt um den Bereich der Herstellung und des Vertriebs von Graphitspezialitäten kümmern. Dabei geht die Gesellschaft davon aus, dass ein Umsatzvolumen von etwa EUR 13 Mio. erreicht wird. Des Weiteren geht das Management davon aus, dass die anfallenden Kosten nicht vollständig aufgefangen werden können, daher wird auch im Geschäftsjahr 2024/2025 mit einem negativen Ergebnis von EUR 2,2 Mio. vor Steuern gerechnet.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der tatsächliche Geschäftsverlauf von den Erwartungen abweicht, da einige unvorhersehbare Entwicklungen im wirtschaftlichen Umfeld des Marktes eintreten können.

Angesichts der anhaltenden geopolitischen (Fortdauer des Russland-Ukraine Konflikts) und makroökonomischen Risiken (verschiedene zolltechnische und nicht zolltechnische Hemmnisse sowie Engpässe bei Schiffen und Containern) bleiben die Aussichten für die Stahlproduktion im Jahr 2024 ungewiss.

B) Risikobericht

i. Risikomanagementsystem

Das Unternehmen ist in das Risikomanagementsystem der Muttergesellschaft integriert. Das implementierte Risikomanagementsystem des Unternehmens bedient sich geeigneter Steuerungsinstrumente und Kennzahlen in den Schlüsselbereichen Umsatz- und Ergebnisentwicklung, Materialwirtschaft, Vertriebs- und Produktionssteuerung sowie Finanzierung und Liquiditätssicherung.

Das integrierte Früherkennungssystem auf Basis rollierender Planungsrechnungen ist darauf ausgerichtet, frühzeitig Geschäftsrisiken zu identifizieren, zu analysieren und zu klassifizieren, um bestandsgefährdenden Risiken rechtzeitig begegnen zu können. Die Geschäftsleitung erhält in regelmäßigen Berichten Informationen über risikorelevante Sachverhalte. Je nach Bedarf werden ergänzende Berichte zu den einzelnen Sachverhalten erstellt.

Auf der Basis der Controlling-Berichte und rollierender Hochrechnungen für das laufende Geschäftsjahr werden in regelmäßigen Besprechungen mit der Geschäftsführung alle wesentlichen von den Bereichsverantwortlichen vorgestellt und eingehend erläutert, die aktuelle Risikosituation thematisiert und geeignete Maßnahmen zur Steuerung der Unternehmensentwicklung festgelegt.

Die Geschäftsentwicklung des Unternehmens wird regelmäßig mit der Muttergesellschaft Graphite India Ltd. besprochen und abgestimmt.

ii. Allgemeine Risiken

Unbestritten ist, dass Geschäftsprognosen aufgrund unbekannter variabler Unsicherheiten in sich bergen. So kann die Umkehr positiver Trends zu einem wirtschaftlichen Abschwung führen, der sich normalerweise negativ auf das Wachstum der Nachfrage nach unseren Produkten auswirkt.

iii. Spezielle Risiken

a) Marktrisiko

Da das Unternehmen nicht mehr im Elektrodengeschäft tätig ist, besteht kein Marktrisiko mehr. Der Markt für Graphitspezialitäten ist recht stabil, und das Unternehmen sieht keine größeren Problembereiche.

b) Risiken durch Rohstoffpreise

Das Unternehmen sieht keine Probleme bei der Beschaffung von Rohstoffen, da ein Großteil der benötigten Rohstoffe von Graphite India Ltd. stammt.

c) Risiken durch Energiekosten

Das Geschäft mit Spezialgraphiten erfordert einen geringeren Energieverbrauch, deshalb ist mit keinen größeren Risiken zu rechnen.

d) Weitere Risiken

Aufgrund der Tatsache, dass ein Großteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Warenkreditversicherung abdeckt ist, wird das Ausfallrisiko minimiert.

Währungsrisiken werden darüber hinaus dadurch minimiert, dass der Großteil der Eingangs- und Ausgangsrechnungen in Euro fakturiert wird.

Da auch die Kreditlinie nur kurzfristig und nach Bedarf in Anspruch genommen wird, sieht sich die Gesellschaft keines Zinsrisikos ausgesetzt.

C) Chancenbericht

Durch die Einbindung in den global tätigen Konzern der Graphite India Ltd. Gruppe ergeben sich zusätzliche Marktchancen außerhalb Europas und Kostenvorteile. Das Unternehmen erwartet deutliche Vorteile aus der Konsolidierung der Branche in den nächsten Jahren.

Ein Bereich, in dem es aufgrund seiner energieeffizienten Anwendung zu Verbesserungen kommen wird, ist das Beschichtungsgeschäft.

Die Gesellschaft verbindet eine langjährige Partnerschaft zu einem Großteil seiner Kunden und hat sich mit dem Markennamen COVA als europäischer Zulieferbetrieb etabliert. Die Mitarbeiterbindung ist sehr gut und die meisten Mitarbeiter sind seit langem im Unternehmen beschäftigt.

Danksagung

Die Geschäftsführung nutzt die Gelegenheit, um sich für die gute Zusammenarbeit bei Behörden, Beratern, Banken, Rechtsanwälten, Kunden, Lieferanten und allen anderen zu bedanken. Die Unternehmensführung bedankt sich ebenfalls für die engagierte Mitarbeit aller Beschäftigten dieses Unternehmens.

Ein besonderer Dank gilt auch dem technischen Team und der Unternehmensführung von Graphite India Ltd. für die tatkräftige Unterstützung während des Jahres.

 

Röthenbach an der Pegnitz, den 28. Mai 2024

R. Poddar

M.K.. Chhajer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Graphite COVA GmbH, Röthenbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Graphite COVA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Graphite COVA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 29. Mai 2024

INTARIA AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Rechtsanwälte

Christian Roller, Wirtschaftsprüfer

Kristin Güra, Wirtschaftsprüferin

Für Veröffentlichungen oder die Weitergabe des Jahresabschlusses [und/oder des Lageberichts] unter Hinweis auf unsere Prüfung sowie für den Fall der Weitergabe unseres Prüfungsberichts und/oder des Bestätigungsvermerks bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme.

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

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