Siegfried Kopp GmbHLiquidiert
97340 Marktbreit, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Harald Kopp seit 4.1.2019 | Liquidator |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Siegfried Kopp GmbHMarktbreitJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010BilanzAktiva
Anhang1. Allgemeine Erläuterungen Der Jahresabschluss zum 31.12.2010 ist nach den generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften des HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften aufgestellt worden. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 HGB aufgestellt. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. Der vorligende Jahresabschluss wurde erstmals vollständig nach den geänderten Vorschriften des BilMoG (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz in der Fassung vom 25.05.2009) aufgestellt. Gemäß Art. 67 Abs. 8 EGHGB ist der Grundsatz der Stetigkeit nach § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB im Jahr der erstmaligen Anwendung des BilMoG nicht anwendbar. Die Vorjahresbeträge wurden dementsprechend nicht angepasst. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Im Geschäftsjahr 2009 wurden Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 aktiviert und über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben. Ab dem Geschäftsjahr 2010 werden Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für Bestandsrisiken wurden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert ausgewiesen. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen. soweit Sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Vom Wahlrecht gemäß § 250 Abs. 3 HGB, ein Disagio als Rechnungsabgrenzungsposen auf der Aktivseite auszuweisen, wird Gebrauch gemacht. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Gesellschaft hat die Pensionsrückstellung durch ein versicherungsmathematisches Gutachten der HDI Gerling Lebensversicherung AG unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften nach der sogenannten projected unit credit- Methode ermitteln lassen. Für zu erwartende Gehaltssteigerungen wurde eine Steigerungsrate von 1,5% zugrunde gelegt. Zudem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 verwendet. Zum 01.01.2010 ergibt sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellung eine Unterdotierung in Höhe von EUR 10.161,00. Dabei wurde ein Zinssatz von 5,25% zugrunde gelegt. Die Gesellschaft entscheidet sich für die Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB und eine Verteilung der erforderlichen Zuführung von EUR 10.161,00 über den Zeitraum von 13 Jahren. Folglich wird beginnend mit dem Geschäftsjahr 2010 in jedem Jahr ein Betrag von EUR 782,00 den Pensionsrückstellungen erfolgswirksam zugeführt. Zum 31.12.2010 beträgt der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag der Unterdotierung EUR 9.379,00. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen zum 31.12.2010 weist eine Erhöhung der Pensionsrückstellung für das Geschäftsjahr 2010 in Höhe von EUR 6.218,00 aus und basiert auf folgenden Parametern: Zinssatz der Deutschen Bundesbank zum 31.12.2010: 5,15% Gehaltstrend: 1,5% Bewertungsmethode: Projected Unit Credit Methode Biometrische Parameter: Richttafeln 2005G nach Heubeck Zur Abdeckung des Risikos wurde eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen, die dem Geschäftsführer, Herrn Harald Kopp, am 02.05.1994 verpfändet wurde. Zum 31.12.2010 liegen die Voraussetzungen für eine Saldierung gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB vor. Der beizulegende Zeitwert beträgt EUR 41.249,13; die Anschaffungskosten belaufen sich auf EUR 38.452,49. Der Zuführungsbetrag, bezogen auf die fortgeführten Anschaffungskosten, beträgt zum 31.12.2010 EUR 2.796,64. Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 Abs. 2 HGB folgender saldierte Ausweis in Bilanz und GuV:
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz a) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. b) Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betragen EUR 36.374,95 (Vj. EUR 39.184,37). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten solche aus Steuern in Höhe von EUR 697,38 (Vj. EUR 135,22) und Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von EUR 138,54 (Vj. EUR 0,00). 4. Haftungsverhältnisse Unter den Haftungsverhältnissen nach § 251 HGB werden zum Bilanzstichtag Avalverbindlichkeiten in Höhe von EUR 389,82 ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um eine Bankbürgschaft, die für die Ablösung von vertraglich vereinbarten Sicherheitseinbehalten an den jeweiligen Bauherrn nach Abnahme der Bauleistung begeben wurde. 5. Sonstige Angaben und Erläuterungen a) Organe der Gesellschaft Die Geschäftsführung der Gesellschaft oblag Herrn Harald Kopp, Marktbreit. b) Überschuldung Es liegt eine Rangrücktrittserklärung des Gesellschafters vor. Die Fortführung des Unternehmens ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich. c) Aufstellungserleichterungen Die Erleichterungen gemäß §§ 288, 325 HGB werden im weitestmöglichen Umfang in Anspruch genommen, soweit sich aus der Darstellung nichts anderes ergibt.
Marktbreit, den 08. Dezember 2011 Harald Kopp sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.12.2011 festgestellt. |
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