Autodienst Hoppegarten GmbH
Neuer Hönower Weg 3, 15366 Hoppegarten, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Welslau seit 15.1.2024 | Geschäftsführer |
Patrick Recker seit 16.8.2011 | Geschäftsführer |
Thorsten Recker seit 16.8.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autodienst Hoppegarten GmbHHoppegartenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023AUTODIENST HOPPEGARTEN GMBH, HOPPEGARTEN (MARK)I. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS 1. Allgemeines Seit der Gründung am 08. April 1991 als Vertragswerkstatt der Mercedes-Benz AG mit 35 Mitarbeitern hat sich die Autodienst Hoppegarten GmbH kontinuierlich zu einem Unternehmen mit heute durchschnittlich 243 Mitarbeitern an zwei Standorten entwickelt. Der Hauptstandort Hoppegarten hat sich mit einer Gebäudefläche von 9.750 m 2 und einem Außengelände von 22.900 m 2 zu einem der größten Servicebetriebe Deutschlands entwickelt. Als langjähriger Vertragspartner der Mercedes-Benz AG und der Daimler Truck AG liegt das Hauptgeschäft weiterhin in der Wartung und Reparatur von Mercedes-Benz Pkw und Nutzfahrzeugen, dem Verkauf von gebrauchten Mercedes-Benz Pkw und Nutzfahrzeugen sowie dem Handel mit Original-Ersatzteilen der vertretenen Hersteller. Seit 01. Juni 2007 ist die Autodienst Hoppegarten GmbH auch Autorisierter Vertragspartner für Smart. Seit 01. März 2009 ist die Autodienst Hoppegarten GmbH Autorisierter Servicepartner mit Kundendienst- und Teilevertriebs-Vertrag für Mitsubishi FUSO Nutzfahrzeuge. Seit 01. November 2014 ist die Autodienst Hoppegarten GmbH am Standort Hoppegarten Autorisierter Servicepartner der MAN Truck & Bus Deutschland GmbH. Seit 01. Januar 2015 ist die Autodienst Hoppegarten GmbH am Standort Eggersdorf Autorisierter Servicepartner der IVECO Nord-Ost Nutzfahrzeuge GmbH. Seit 11. März 2019 ist die Autodienst Hoppegarten GmbH am Standort Eggersdorf autorisierter Servicepartner der StreetScooter GmbH. Seit 26. Januar 2023 ist die Autodienst Hoppegarten GmbH am Standort Eggersdorf autorisierter Service- und Vertriebspartner für die Marken DFSK und BAIC (Pkw). Sowohl der Bereich MAN als auch der Bereich IVECO tragen im Reparaturgeschäft für Nutzfahrzeuge neben der Stammmarke Mercedes-Benz deutlich zum Unternehmenserfolg bei. Zum 01. Januar 2016 erfolgte eine Fusion mit der FATEC Fahrzeug Service GmbH. Die Autodienst Hoppegarten GmbH hatte somit einen dritten Standort in Berlin Hohenschönhausen übernommen. Aufgrund der mangelnden Verfügbarkeit von qualifizierten Mechanikern und damit fehlenden Perspektive auf einen langfristig zufriedenstellenden Ergebnisbeitrag wurde der Standort zum Jahresende 2019 geschlossen und das Personal sowie wesentliche Betriebseinrichtungen nach Hoppegarten verlagert. Die Immobilie stand der Gesellschaft noch bis Ende 2022 zur Verfügung und war teilweise vermietet. Erfreulicherweise sind viele Kunden und der überwiegende Teil der Mitarbeiter auch nach der Verlagerung der Betriebsaktivitäten auf die Standorte Hoppegarten und Eggersdorf dem Unternehmen treu geblieben. Durch die Konzentration auf zwei Standorte wurden die Betriebsabläufe wesentlich verbessert. Die derzeit gültigen Service- und Ersatzteilvertriebsverträge mit der Mercedes-Benz AG und der Daimler Truck AG, die am 01. Oktober 2002 im Rahmen der Veränderungen der Gruppenfreistellungsverordnung abgeschlossen wurden, sind unbefristet und mit einer Frist von 24 Monaten kündbar. Im Bereich der Neuwagenvermittlung wurden sowohl durch die Mercedes-Benz AG für Pkw und Transporter als auch durch die Daimler Truck AG für Lkw die seit Jahrzehnten bestehenden Vermittlungsverträge für alle Servicepartner in Deutschland gekündigt (Pkw und Transporter zum 30.4.2023, Lkw zum 30.6.2023). Der derzeit gültige Vertrag mit der MAN Truck & Bus Deutschland GmbH ist unbefristet und mit einer Frist von 24 Monaten kündbar. Der derzeit gültige Vertrag mit der IVECO Nord-Ost Nutzfahrzeuge GmbH ist unbefristet und mit einer Frist von 24 Monaten kündbar. Das Marktgebiet wird nach wie vor von der Mercedes-Benz Niederlassung Berlin (Rhinstraße für Pkw/Transporter und Neudecker Weg für Lkw) und der F/G/M Automobil GmbH in Fürstenwalde beeinflusst. Des Weiteren wurde im Jahr 2023 der Betrieb der BTS Bus & Truck Service Dietzmann GmbH in Strausberg und der Betrieb der K.I.B. Autoservice GmbH (beides autorisierte Mercedes-Benz Servicepartner) durch die Endres GmbH & Co. KG aus Oranienburg übernommen. Im Bereich IVECO ist neben der IVECO-Werksniederlassung in Berlin in erster Linie die Bedes Nutzfahrzeuge-Reparatur GmbH der Hauptwettbewerber. Bei MAN sind es hauptsächlich die Werksniederlassungen in Wildau, Lichtenberg und auch Berlin-Spandau. 2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Gesamtwirtschaft Die konjunkturelle Lage in Deutschland wird weiterhin durch die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine beeinflusst. Trotz einzelner Rückgänge ist ein nach wie vor hohes Preisniveau auf allen Wirtschaftsstufen zu beobachten. Dies hatte auch in 2023 eine durchgehend hohe Inflationsrate zur Folge. Hinzu kommen deutlich gestiegene Finanzierungskosten, die einen zusätzlichen negativen Effekt auf die Nachfrage im In- und Ausland haben. Die Erholung der Wirtschaft nach dem massiven Einbruch im Corona-Jahr 2020 setzte sich damit in 2023 leider nicht weiter fort. So ging das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland in 2023 um 0,3 % zurück. Der Arbeitsmarkt zeigte sich entgegen den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin robust, die Zahl der Erwerbstätigen nahm weiter zu, eine Entschärfung des Fachkräftemangels ist nicht in Sicht. Die Dynamik der deutschen Wirtschaft hat sich zum Jahresende weiter abgeschwächt. In den ersten drei Quartalen des letzten Jahres stagnierte das Bruttoinlandsprodukt noch (+0,1 %, +0,0 % und +0,0 %), im vierten Quartal sank es um 0,3 %. Für das gesamte Jahr 2023 haben die neuesten Berechnungen einen Rückgang von 0,3 % zum Vorjahr (kalenderbereinigt -0,1 %) bestätigt. (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Statistisches Bundesamt) Kfz-Branche Entgegen der Gesamtwirtschaft entwickelte sich der Fahrzeugmarkt insgesamt deutlich positiv, wenngleich weiterhin auf niedrigem Niveau: Im gesamten Jahr 2023 wurden insgesamt rund 2,845 Millionen Pkw erstmals in den Verkehr gebracht. Das sind 7,3 Prozent bzw. rund 193.500 Pkw mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Jahr 2019 waren noch 3,607 Millionen und damit eine knappe Dreiviertelmillion Pkw mehr neu zugelassen worden. Der Gebrauchtwagenmarkt entwickelte sich ebenfalls positiv, im Gesamtjahr wechselten insgesamt rund 6,03 Millionen Pkw die Besitzer, das sind 6,9 Prozent bzw. fast 390.000 Halterwechsel mehr als im Vorjahreszeitraum. In 2019 waren es allerdings noch 7,2 Millionen gewesen. (Quelle: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe) Auf dem Nutzfahrzeugmarkt lagen alle Fahrzeugklassen über dem Vorjahresniveau: Die Neuzulassungsstatistik wies für die Zugmaschinen insgesamt einen Zuwachs von +8,4 Prozent, darunter Sattelzugmaschinen mit +30,1 Prozent, gegenüber dem Vorjahreszeitraum aus. Die Lastkraftwagen (Lkw) stiegen um +14,5 Prozent, die Kraftomnibusse um +12,5 Prozent und die Sonstigen Kraftfahrzeuge (Kfz) legten um +0,3 Prozent zu. Insgesamt wurden rund 290.700 Lkw und 92.600 Zugmaschinen neu zugelassen. Die Daimler Truck AG konnte von diesem Trend profitieren und in 2023 insgesamt 33.385 Lkw und Sattelzugmaschinen in Deutschland absetzen (Vorjahr 29.100 Stück, +14,7 %). (Quelle: Kraftfahrtbundesamt (KBA) / krafthand.de) Der Absatz von Mercedes-Benz Pkw in Deutschland stieg deutlich von 243.999 Einheiten in 2022 auf 277.352 Einheiten im Geschäftsjahr an (+13,7 %). Vor Corona im Jahr 2019 waren es noch 339.185 Einheiten. Der Marktanteil konnte im Geschäftsjahr auf 9,8 % gesteigert werden (2022: 9,2 %) und ist weiterhin deutlich höher als der der Hauptwettbewerber Audi (8,7 %) und BMW (8,2 %). (Quelle: KBA) 3. Umsatz Insgesamt hat sich die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 trotz der negativen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sehr positiv entwickelt. Zu dieser Entwicklung trugen alle Unternehmensbereiche bei. Die Umsatzerlöse und auch das Geschäftsergebnis wurden deutlich gesteigert. Der Gesamtumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 13,6 % an. Zur Steigerung trugen alle Geschäftsbereiche bei. Sowohl im Nutzfahrzeugbereich (+8,1 %), als auch im Bereich Pkw (+9,7 %) sowie im Bereich der sonstigen Umsatzerlöse (+29,3 %) waren starke Umsatzzuwächse zu verzeichnen. Im umsatzstarken Pkw-Bereich erhöhten sich die Erlöse (im Folgenden: jeweils vor Erlösschmälerungen) aus dem Verkauf von gebrauchten Pkw deutlich um +15,6 %. Für das Verkaufsgeschäft von jungen Gebrauchtwagen stand - nach Jahren sehr geringer Verfügbarkeit - erstmals wieder ein größeres Angebot an Fahrzeugen zur Verfügung. Trotz steigender Zinsen bei der Absatzfinanzierung war die Nachfrage insbesondere in der zweiten Jahreshälfte groß. Der Absatz von Fahrzeugen der Marke smart war aufgrund der Produktionseinstellung weiterhin rückläufig. Auch das Geschäft mit Teilen und Zubehör (+2,1 %) und das Werkstattgeschäft (+5,4 %) konnten gesteigert werden. Im Nutzfahrzeugbereich, der im Geschäftsjahr erneut am umsatzstärksten war, veränderten sich die Erlöse aus dem Verkauf von Gebraucht- und Vorführfahrzeugen insgesamt leicht positiv (Lkw: -21,1 %; Transporter: +3,9 %), wobei der Lkw-Verkauf umsatzmäßig eine geringere Bedeutung aufweist. Sowohl die Werkstatterlöse (+10,4 %) als auch das Teile- und Zubehörgeschäft (+12,9 %) konnten hingegen erneut deutlich gesteigert werden. Bei den sonstigen Umsatzerlösen stiegen im Hinblick auf die wesentlichsten Erlösarten sowohl die Erlöse aus der Vermietung (+9,9 %), als auch die Erlöse aus dem Theken-/Shopgeschäft (+27,5 %) sowie die Erlöse aus Anlagenabgang - i. W. aus dem Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen - (+128,5 %) teilweise mehr als deutlich an. 4. Geschäftsergebnis Das Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2023 konnte mit T€ 2.044 im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.096 bzw. 115,5 % gesteigert werden. Gründe für die Ergebnisverbesserung sind insbesondere die stark gestiegenen Umsatzerlöse bei einem im Verhältnis zur Gesamtleistung moderat gestiegenen Materialaufwand. Hinzu kommen unterproportional gestiegene Personalkosten sowie sonstige betriebliche Aufwendungen. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren ein geringerer Mietaufwand, geringere Instandhaltungskosten sowie insgesamt geringere Aufwendungen aufgrund der Schließung des Standorts Hohenschönhausen seit Ende des Jahres 2022 ebenfalls für die deutliche Ergebnisverbesserung ursächlich. Vor dem Hintergrund der herausfordenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist das Ergebnis zufriedenstellend. 5. Beschaffung Die Hauptlieferanten der Autodienst Hoppegarten GmbH sind, bedingt durch die vertragliche Bindung, die Daimler AG, die MAN Truck & Bus Deutschland GmbH und die IVECO Nord-Ost Nutzfahrzeuge GmbH, sodass alternative Beschaffungskanäle nicht genutzt werden können. Engpässe bei der Ersatzteillieferung konnten bei allen Herstellern grundsätzlich verringert werden, es gibt bei einzelnen Bauteilen aber auch weiterhin Probleme mit der Lieferfähigkeit. Kunden müssen dadurch länger mobil gehalten werden. Nach den in fast allen Bereichen deutliche Steigerungen der Bezugspreise in den Vorjahren haben sich die Beschaffungspreise auf einem hohen Niveau eingependelt. Rückgänge gab es insbesondere bei den Beschaffungskosten für Strom. 6. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von insgesamt rd. T€ 4.109 getätigt. Am Standort Hoppegarten wurde in eine Portalwaschanlage investiert. Ansonsten werden und wurden sowohl am Standort Hoppegarten als auch am Standort Eggersdorf Investitionen im Wesentlichen als Ersatzbeschaffungen durchgeführt. Hinzu kommen Investitionen in den Mietfuhrpark (rd. T€ 4.151; Vorjahr: rd. T€ 4.975). 7. Finanzierung Die Investitionen wurden mit eigenen Mitteln finanziert. Besondere Finanzierungsmaßnahmen waren nicht erforderlich. 8. Personal- und Sozialbereich Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 243 (Vorjahr: 237) Mitarbeiter bzw. zum 31. Dezember 2023 waren es 249 (Vorjahr: 242) Mitarbeiter. Die Personalstruktur stellt sich durchschnittlich wie folgt dar: 3 Geschäftsführer, 7 Mitarbeiter im Verkauf, 34 Mitarbeiter im kaufmännischen Bereich inkl. Service- und Kundendienstleitung, 19 Mitarbeiter im Teile/Zubehör-Bereich, 30 Meister und Serviceberater sowie 83 Monteure im Werkstattbereich, 5 Kraftfahrer, 5 Mitarbeiter in der Vermietung, 2 Hausmeister, 23 Aushilfen, 24 technische Auszubildende, 5 kaufmännische Auszubildende und 3 Reinigungskräfte. Entsprechend den Standards der Hersteller (Daimler AG, MAN Truck & Bus Deutschland GmbH, IVECO Magirus AG) wurden die Mitarbeiter auch 2023 kontinuierlich geschult. Es werden nach Möglichkeit Online-Schulungen eingesetzt, da für uns der Schulungsaufwand und dabei auch insbesondere die Reisekosten deutlich geringer als bei Präsenzschulungen sind. Die Fluktuation ist weiterhin gering, die freiwerdenden Stellen wurden zum Teil durch eigene Nachwuchskräfte neu besetzt. Durch Maßnahmen zur Gewinnung von qualifizierten Auszubildenden konnte hier eine bessere Besetzung der angebotenen Ausbildungsplätze erreicht werden. Zum 1. Oktober 2022 wurde die Nachtschicht in der Lkw-Werkstatt eingestellt. Hierdurch ergibt sich für das Geschäftsjahr eine finanzielle Entlastung, insbesondere bei den Nachtzuschlägen und den Gemeinkosten (Meister/Serviceberater). Der Aufwand für krankheits- und unfallbedingte Lohnfortzahlungen stieg im Vergleich zum Vorjahr an, die krankheitsbedingten Lohnfortzahlungen lediglich proportional zum gesamten Lohnaufwand, die unfallbedingten Lohnfortzahlungen stiegen überproportional an. Bei den Kosten der Personalbeschaffung sind aufgrund verschiedener umgesetzter Maßnahmen erhebliche Steigerungen zu verzeichnen. Es zeigt sich aber, dass durch die Maßnahmen erfolgreich neues Personal gewonnen werden konnte. Eine wesentliche Veränderung gab es zum Ende des Geschäftsjahres mit der Einstellung des neuen Geschäftsführers Herrn Welslau, der den langjährigen Geschäftsführer Herrn Wulbusch nach 30 überaus erfolgreichen Jahren im Jahr 2024 abgelöst hat. 9. Qualitätsmanagement und Umweltschutz Die Entsorgung der Betriebsabfälle erfolgt entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen getrennt nach Abfallart durch zertifizierte Entsorger. Die Gesellschaft ist durch die RST Veolia GmbH & Co. KG dem Recyclingsystem MerSy der Daimler AG angeschlossen. Alle Firmenbereiche sind nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Ein Re-Audit erfolgt jährlich durch eine anerkannte Zertifizierungsgesellschaft. Die Zertifizierung des Managementsystems nach ISO 14001:2015 (Umweltmanagementsystem) ist geplant. II. DARSTELLUNG DER LAGE 1. Vermögenslage Das Gesamtvermögen verringerte sich nur geringfügig um 0,9 % bzw. T€ 201 gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr T€ 22.638. Die Veränderung resultiert hauptsächlich aus der Reduzierung der Sachanlagen (T€ -330) und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ -650) bei gleichzeitig gestiegenen liquiden Mittel (T€ +790). Die sonstigen Vermögensgegenstände waren im Vergleich zum Vorjahr leicht geringer, während die Vorräte nahezu unverändert blieben. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich bei geringfügig veränderter Bilanzsumme um 0,8 Prozentpunkte auf nun 67,8 % (Vorjahr: 67,0 %). 2. Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft kann auf Grund der hohen liquiden Mittel und auch durch die schnelle Verwertbarkeit des Umlaufvermögens als weiterhin sehr gut bezeichnet werden. Es wurden im Berichtsjahr keine kurz-, mittel- oder langfristigen Bankkredite in Anspruch genommen. Die liquiden Mittel betragen 4.947 T€ gegenüber 4.157 T€ im Vorjahr. Bilanzunwirksame Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Aus der Kapitalflussrechnung auf der Grundlage des Finanzmittelfonds (= kurzfristige verfügbare flüssige Mittel) in Anlehnung an DRS 2 ergeben sich im Vergleich zu den beiden Vorjahren folgende Kennzahlen:
Der Saldo aus den Cashflows in Höhe von -790 T€ erhöhte den Bestand der liquiden Mittel zum Bilanzstichtag. Der Finanzmittelfonds setzt sich am Ende der jeweiligen Periode aus flüssigen Mitteln zusammen. Die Gesellschaft konnte ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen. 3. Ertragslage Die Verbesserung des Jahresergebnisses ist hauptsächlich auf die Erhöhung des Umsatzes zurückzuführen. Während sich die Materialaufwandsquote (im Verhältnis zur Gesamtleistung) gegenüber dem Vorjahr um +1,6 Prozentpunkte erhöhte, waren sowohl die Personalaufwandsquote um -1,3 Prozentpunkte und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um -2,0 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Hintergrund sind dabei im Wesentlichen geringere Miet- und Instandhaltungsaufwendungen. Die Analyse des Geschäftsergebnisses gibt folgendes Bild:
III. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT HINWEISEN AUF WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG 1. Voraussichtliche Entwicklung Eine belastbare, insbesondere langfristige Prognose ist aufgrund der immer unvorhersehbareren weltpolitischen Entwicklungen, die immer größeren Einfluss auf die lokale Wirtschaft haben immer schwieriger. Die Bundesregierung geht davon aus, dass sich die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf 2024 im Zuge niedrigerer Inflationsraten, geldpolitischer Lockerungen, steigender Löhne und Einkommen, einer anhaltend stabilen Arbeitsmarktentwicklung und zunehmender Impulse von der Außenwirtschaft langsam erholt und wieder an Dynamik gewinnt. In ihrer Frühjahrsprojektion erwartet das Bundeswirtschaftsministerium eine Zunahme der Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr um 0,3 % und im nächsten Jahr um 1 %. Die Inflation soll auf ein normales Niveau zurückgehen (Verbraucherpreisindex in 2024 2,4 %, 2025 1,8 %, Vorjahr 5,9 %). (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) Laut den Angaben des Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V. vom 11.12.2023 rechnet die Branche in 2024 mit Neufahrzeugzulassungen auf weiterhin niedrigem Niveau. So werden nach Einschätzung des Verbandes 2024 etwa 2,65 Millionen neue Pkw auf die Straßen kommen. Das wären rund 200.000 weniger als in 2023. Die Zahl der Besitzumschreibungen soll mit rund 6,2 Millionen im Vergleich zum Vorjahr leicht steigen, wobei der Wert in 2021 noch 6,7 Millionen betrug. Bei Wartung und Reparatur prognostiziert der ZDK eine weiterhin steigende Auslastung, begründet durch den Trend zur längeren Nutzung der Fahrzeuge. (Quelle: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V.) Im Bereich des Absatzes von Gebrauchtwagen wird für Pkw aufgrund der verbesserten Verfügbarkeit von Fahrzeugen trotz des weiterhin hohen Preisniveaus und erhöhter Finanzierungskosten ein deutliches Wachstum erwartet. Mercedes-Benz ist wegen vieler neu eingeführter Baureihen und einer attraktiven Produktpalette weiterhin in einer guten Marktposition. Im Bereich der Neuwagenvermittlung wurden sowohl durch die Mercedes-Benz AG für Pkw und Transporter als auch durch die Daimler Truck AG für Lkw die seit Jahrzehnten bestehenden Vermittlungsverträge für alle Servicepartner in Deutschland gekündigt. Dies hatte auf die Erlöse im Jahr 2023 aufgrund der Lieferzeiten der Fahrzeuge (Provisionszahlung erfolgt erst bei Auslieferung) noch keine Auswirkungen. In 2024 werden diese Erlöse deutlich zurückgehen und zukünftig ganz entfallen. Die Mercedes-Benz AG hat im Mai 2023 für Neufahrzeuge ihr Vertriebsmodell von einem unechten auf ein echtes Agenturmodell um. Die Auswirkungen auf uns als Servicepartner sind bisher wie erwartet gering ausgefallen. Um neue Marktpotenziale zu erschließen, hat die Gesellschaft im Jahr 2023 einen Händlervertrag mit der Indimo Automotive GmbH für den Vertrieb und Service von zwei chinesischen Fahrzeugherstellern (BAIC/DFSK und FAW) abgeschlossen. Eine Beurteilung, ob diese Fahrzeughersteller einen nachhaltigen Markterfolg in Deutschland erzielen könne, ist noch nicht möglich. Fahrzeugreparaturen werden im Bereich der Nutzfahrzeuge, in dem sich die Gesellschaft vornehmlich betätigt, weiterhin stabil nachgefragt werden. So geht das Bundesverkehrsministerium in seiner im März 2023 veröffentlichten Langzeitprognose zum Güterverkehr mit einem Anstieg der Güterverkehrsleistung im Bereich des Straßenverkehrs um 54 % bis 2051 aus (Basis 2019). Für den Straßenverkehr werden hier mit Abstand die höchsten Zuwächse im Vergleich zu Bahn (+33 %) und Binnenschifffahrt (+/-0) %) prognostiziert. Der Anteil elektrisch betriebener Lkw und Sattelzugmaschinen bleibt in naher Zukunft noch marginal. So plant die Daimler Truck AG in 2024 und 2025 einen Absatz von jeweils nur etwa 150 Fahrzeugen pro Jahr in Deutschland. Im Bereich Pkw- und Transporter-Service wurden beide Standorte von Mercedes-Benz als Standort für die elektrisch angetriebenen Baureihen zertifiziert. Für den Bereich Lkw wurde die Zertifizierung für eTrucks am Standort Hoppegarten abgeschlossen. Damit sind hier die Grundlagen für weiteres Umsatzwachstum geschaffen. Insgesamt sehen wir aufgrund von Betriebsschließungen und Zusammenschlüssen eine Verringerung der lokalen Wettbewerbsintensität. Dies bietet uns mittelfristig die Chance, Umsätze und Erträge weiter zu steigern. Eine wesentliche Veränderung für das Unternehmen war auch der Geschäftsführerwechsel zum Jahresanfang 2024. Wir erhoffen uns, dass der neue Geschäftsführer den erfolgreichen Weg seines Vorgängers fortführt und auch neue Impulse für eine positive Entwicklung der Gesellschaft gibt. Insgesamt betrachtet wird für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Jahresabschluss auf dem Niveau von 2023 gerechnet. Dieses wird jedoch auch davon abhängig sein, wie sich die gesamtwirtschaftliche Lage vor dem Hintergrund weltweiter Krisenherde und Unsicherheiten weiterhin entwickelt. Für das Geschäftsjahr 2023 sind wir von einem Jahresabschluss über dem Niveau von 2022 ausgegangen. Insgesamt wurde unsere Einschätzung deutlich übertroffen. 2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Hinsichtlich der künftigen Geschäftsentwicklung sind außer den unter Ziffer III. 1. genannten Risiken keine weiteren darüber hinausgehenden Risiken zu erwarten. Chancen ergeben sich weiterhin aus einer attraktiven Produktpalette sowie neuer Markteinführungen der Mercedes-Benz AG und der Daimler Truck AG. Abzuwarten ist jedoch insbesondere die Kaufhaltung der Verbraucher und die Investitionsbereitschaft der Gewerbetreibenden insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Lage sowie der Preis- und Zinsentwicklung. Weitere Chancen ergeben sich aus einer positiven Entwicklung der neu hinzugenommenen, chinesischen Fahrzeugmarken. 3. Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten Als Finanzinstrumente werden lediglich Forderungen/Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Liquide Mittel eingesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt eine Risikovorsorge im Rahmen der Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. IV. SONSTIGE ANGABEN 1. Bericht nach § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB Es bestehen keine Währungsforderungen oder -verbindlichkeiten, schwebende Geschäfte oder ähnliche Instrumente, womit auch keine Risiken bei der Verwendung von Finanzinstrumenten gegeben sind. 2. Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung betätigt sich die Gesellschaft zurzeit nicht. 3. Bestehende Zweigniederlassungen Unser Unternehmen unterhielt im Geschäftsjahr eine unselbständige Zweigniederlassung in 15345 Eggersdorf, Am Fuchsbau 1.
Hoppegarten, 21. Juni 2024 gez. Michael Welslau gez. Patrick Recker gez. Thorsten Recker Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Autodienst Hoppegarten GmbH hat ihren Sitz in Hoppegarten und ist beim Amtsgericht Frankfurt/Oder im Handelsregister unter HRB 1252 eingetragen. Der Jahresabschluss der Autodienst Hoppegarten GmbH, Hoppegarten wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Bilanz wird unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Das Bilanzgliederungsschema wurde unter der Position A. III. Finanzanlagen zwecks Klarheit ergänzt um den Posten "Genossenschaftsanteile". Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind grundsätzlich im Anhang aufgeführt. Die Autodienst Hoppegarten GmbH, Hoppegarten, ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft hat dabei von dem Wahlrecht zur Anwendung der angehobenen Größenmerkmale bereits für das Geschäftsjahr (= Kalenderjahr) 2023 Gebrauch gemacht. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich unverändert zum Vorjahr beibehalten. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren daher die nachfolgend erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden auf der Grundlage der steuerlich anerkannten Sätze in linearen Raten entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen. Die Abschreibung erfolgt im Jahr des Zugangs zeitanteilig. Anlagenabgänge werden bis zu ihrem Ausscheiden ebenfalls zeitanteilig abgesetzt. Soweit in Jahren vor 2011 noch degressive Abschreibungsraten verrechnet worden sind, erfolgt ein Übergang von der degressiven Abschreibung zur linearen Abschreibung in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 € werden sofort abgeschrieben und sind in der Entwicklung des Anlagevermögens aus Vereinfachungsgründen jeweils als Zu- und Abgang bzw. als Zuführung und Auflösung ausgewiesen. Immaterielle Vermögensgegenstände (Software) werden über einen Zeitraum von 3 bis 5 Jahren, Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken über 20 Jahre, Technische Anlagen und Maschinen über 2 bis 20 Jahre und Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung über 2 bis 10 Jahre abgeschrieben. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Wertpapiere des Anlagevermögens und Genossenschaftsanteile werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bestände des Vorratsvermögens wurden sowohl durch permanente Inventur auf den Bilanzstichtag fortgeschrieben als auch zum Bilanzstichtag aufgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt auf der Grundlage des letzten Einkaufspreises zum Bilanzstichtag. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie die unfertigen Leistungen werden mit den Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den direkten Fertigungs- und Materialkosten anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten angesetzt. Die Bewertung der Waren erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, dem niedrigeren Marktpreis bzw. dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei Handelswaren und Ersatzteilen erfolgt auf der Grundlage gleitender Durchschnittspreise. Bestandsrisiken, die sich aus langer Lagerreichweite bzw. geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird gemäß dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung Rechnung getragen. Als Verbrauchsfolge wird aufgrund der Handhabung bei den Vorräten "FIFO (first in first out)" unterstellt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt, bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unter Abzug gebotener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf den Nettoforderungsbetrag. Der Pauschalwertberichtigungssatz zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos beträgt 2 %. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen, wurde ein Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Entsprechend dem Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB werden seit dem Geschäftsjahr 2018 aktive latente Steuern gebildet. Die Ermittlung erfolgte aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie ihren steuerlichen Wertansätzen. Die Beträge der sich ergebenden Steuerentlastung wurden auf Basis der unternehmensindividuellen Steuersätze (rd. 30 %) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Berechnungsgrundlage sind die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Im Einzelnen wurde die Berechnung nach dem Projected Unit Credit-Verfahren durchgeführt. Als Rechnungszins wurden 1,82 % - entspricht dem von der Deutschen Bundesbank Stand Ende Dezember 2023 für eine Restlaufzeit von 15 Jahren bekanntgemachten Abzinsungssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB - und ein Rententrend von 2 % zu Grunde gelegt. Für die steuerliche Gewinnermittlung wurde der Teilwert nach den steuerlichen Bestimmungen des § 6a EStG und R 6a EStR angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst worden. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. III. Angaben zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagespiegel.
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von 5.315,05 € (Vorjahr: 8.500,00 €) und in den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von 3.060,00 € (Vorjahr: 2.820,24 €) enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Alle übrigen Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Der Posten aktive latente Steuern unterliegt einer Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB und entwickelte sich wie folgt:
Die Kapitalrücklage wurde gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB in Höhe von 38.317,12 € gebildet und beinhaltet den im Rahmen einer Verschmelzung zum 01.01.2016 eingestellten rechnerischen Wert, der bei der Ausgabe von Anteilen über dem Nennbetrag erzielt wurde. Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr beträgt 101.609,06 € (Vorjahr: 152.510,10 €). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 20.630 €. Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Die Pensionsrückstellungen werden zum Bilanzstichtag entsprechend § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Deckungskapital von Rückdeckungsversicherungen saldiert ausgewiesen. Gleiches gilt für die damit in Zusammenhang stehenden Zinserträge und Aufwendungen. Die unsaldierten Werte ergeben sich wie folgt:
Die Prämienzahlungen des Deckungsvermögens betragen € 488.447,82 (Vorjahr: € 469.031,13). Die fortgeführten Anschaffungskosten entsprechen dem beizulegenden Zeitwert (= geschäftsplanmäßiges Deckungskapital = steuerlicher Aktivwert). Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen (§ 285 Nr. 12 HGB):
Verbindlichkeitenspiegel
Sämtliche Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte und Werte gesichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise übliche Eigentumsvorbehalte. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind mit einem Gesamtbetrag von € 11.946,50 (Vorjahr: 11.901,82 €) unter den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen i. S. d. § 285 Nr. 3a HGB, die nicht in der Bilanz erscheinen und nicht nach § 251 HGB oder § 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, betragen insgesamt 1.191 T€. Es handelt sich um die jährliche Verpflichtung aus Grundstücksmietverträgen in Höhe von 1.163 T€ und um Leasingverpflichtungen für Firmenfahrräder in Höhe von insgesamt 28 T€ mit Restlaufzeiten zwischen 19 und 35 Monaten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge und Abzinsungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung abweichend vom Wortlaut des § 277 Abs. 5 HGB nicht gesondert unter dem Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge und Zinsaufwendungen nicht gesondert unter dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen. Die Angabe erfolgt stattdessen im Anhang. Unter der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind nach Saldierung mit Erträgen aus Deckungsvermögen Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von 3.190,00 € (Vorjahr: 3.976,00 €) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge, im Wesentlichen aus ausgebuchten Kundenüberzahlungen bzw. nicht geltend gemachten Kundengutschriften, Rückerstattung von Versicherungsbeiträgen, Mauterstattungen, Herabsetzungen von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, abgeschriebenen Forderungen und aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt € 190.084,12 enthalten. Hinzu kommen periodenfremde Zinserträge gemäß § 233a AO in Höhe von € 57.996,00. Weitere periodenfremde Erträge sind mit einem Betrag von € 63.637,60 in den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Körperschaftsteuer / Solidaritätszuschlag für Vorjahre) enthalten. Periodenfremde Aufwendungen, im Wesentlichen aufgrund der Abschreibung von Forderungen sowie von Aufwendungen in Zusammenhang mit nachträglichen Abrechnungen für Gaslieferungen unter Berücksichtigung der Dezemberhilfe sowie für nachträgliche Wasserkosten und sonstige Nebenkosten, sind mit einem Betrag von € 208.507,27 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Weitere periodenfremde Aufwendungen sind mit € 18.493,92 unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Gewerbesteuer für Vorjahre) ausgewiesen. IV. Ergänzende Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer ohne Geschäftsführer und zur Ausbildung beschäftigte Arbeitnehmer setzt sich wie folgt zusammen (§ 285 Nr. 7 HGB):
Geschäftsführer waren in 2023 bzw. sind (§ 285 Nr. 10 HGB): • Michael Welslau, Kaufmann, Berlin (seit dem 15.01.2024) • Bernd Wulbusch, Kraftfahrzeugmeister, Rüdersdorf bei Berlin (bis zum 15.01.2024) • Thorsten Recker, Karosserie- und Fahrzeugbaumeister, Harsewinkel • Patrick Recker, Kaufmann, Harsewinkel Zur Angabe der Aufwendungen für Organe wird die Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Vorschüsse und Kredite sowie Haftungsverhältnisse zu Gunsten der Geschäftsführer wurden nicht eingegangen. Zur Angabe der Honorare der Abschlussprüfer wird die Befreiungsvorschrift nach § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Die Angaben werden auf Anforderung der Wirtschaftsprüferkammer gem. § 288 Abs. 2 S. 3 HGB übermittelt. Vorgänge von besonderer Bedeutung i. S. d. § 285 Nr. 33 HGB haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ereignet. Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Gewinnverwendung aufgestellt. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Jahresüberschuss und dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr einen Betrag in Höhe von 2.050 T€ vorab in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen und den verbleibenden Betrag auf neue Rechnung vorzutragen. Die Jahresabschlüsse bis 2022 wurden offengelegt. Es wurden die Erleichterungen gem. § 327 HGB angewendet.
Hoppegarten, 21. Juni 2024 gez. Michael Welslau gez. Patrick Recker gez. Thorsten Recker sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.08.2024 festgestellt. Der vorstehende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 enthält Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen. Dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Autodienst Hoppegarten GmbH, Hoppegarten (Mark) Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Autodienst Hoppegarten GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Autodienst Hoppegarten GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Detmold, 21. Juni 2024 gez. Dipl.-Kfm. Torsten Fitzner, Wirtschaftsprüfer |
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