Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 1738
Vorher
Josef Aichinger GmbH Internationale Transporte & Spedition
Eingetragen
3.7.1978
Branche
Vermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungErbringung von LogistikdienstleistungenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr a. n. g.
Gegenstand
Ausführung und Vermittlung von internationalen Transporten sowie hierzu das Speditionsgeschäft mit allen dazugehörigen Nebenleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Anna Maria Aichinger
seit 11.2.2016
Prokura
Franz Aichinger
seit 25.4.2013
Geschäftsführer
Josef Aichinger
seit 11.9.2012
Prokura
Josef Aichinger
seit 10.12.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

25.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
25.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Josef Aichinger
Moos 12 b, 83064 Raubling
51.200 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Josef Aichinger GmbH Internationale Transporte & Spedition

Raubling

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäftsmodell des Unternehmes

Die Josef Aichinger GmbH ist ein Anbieter für Speditions-, Transport- und Lagerdienstleistungen mit 103 Mitarbeitern, verteilt auf zwei Standorte in Deutschland. Die einzelnen Geschäftsfelder umfassen General Cargo, Automotive Logistics, Fahrzeuglogistik sowie Spezialtransporte. Wesentlicher Umsatzträger für die Josef Aichinger GmbH ist die Automobilindustrie, die einen Großteil des Geschäftsvolumens ausmacht. Zu unseren Kunden zählen die großen deutschen Automobilhersteller aus dem Premiumsegment.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt keinerlei Produktentwicklungen.

3. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

2023 war für die Transportbranche und Automobilindustrie ein Jahr großer Herausforderungen und struktureller Veränderungen. Während wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheiten den Markt belasten, boten Trends wie die steigende Nachfrage nach Elektromobilität und nachhaltiger Lositik auch Chancen für Unternehmen, die bereit waren, in neue Technologien zu investieren. Die Zukunft des Transportgeschäfts wird stark von der Fähigkeit abhängen, flexible auf Marktanfforderungen zu reagieren und nachhaltige, effiziente Lösungen anzubieten.

4. Geschäfstverlauf

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Geschäftsentwicklung auf gleichem Niveau im Bereich Transporte stabilisiert. Das Lagergeschäft wurde beendet.

Trotz des unbefriedigenden makroökonomischen Umfelds konnte die Gesellschaft ihren Umsatz bei den Transporten halten.

Der Umsatz hat sich von 16,1 auf 12,6 Mio. reduziert. Wobei dies einzig auf die Beendigung des Lagergeschäfts zurückzuführen ist.

Die Eigenkapitalquote ist auf 9,3 % gesunken. Dies ist dem Jahresfehlbetrag geschuldet. Der Jahresfehlbetrag kommt durch ein nicht rechtskräftiges Urteil zustande. Aus dem reinen Geschäftsbetrieb wurde ein positives Ergebnis erwirtschaftet.

5. Lage

a. Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote beträgt 9,3 % gegenüber dem Vorjahr von 12,2 %.

Die Kreditverbindlichkeiten haben sich um 33% reduziert.

b. Finanzlage

Die Finanzierung erfolgte naturgemäß durch Kontokorrentkredite um saisonale Liquiditätsschwankungen auszugleichen. Die Verbindlichkeiten aus Mietkaufverträgen werden planmäßig getilgt.

c. Liquidität

Die Liquidität war regelmäßig ausreichend. Den Zahlungsverpflichtungen konnte immer pünktlich nachgekommen werden.

6. Zukünftige Entwicklung

Eine grundlegende Änderung unseres Geschäftsmodells ist aktuell nicht geplant. Ein strategischer Schwerpunkt wird auf die Stabilisierung des Geschäftsbereichs Automobiltransporte gelegt. Unser Ziel ist es, profitabel in allen Geschäftsfeldern zu sein.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit schwankenden Frachtraten gerechnet, dies ist anhaltend durch die Ressourcenknappheit und den Rückgang der produzierten Fahrzeuge in der Automobilindustrie bedingt. Im Einzelnen plant die Geschäftsführung mit einem Umsatz in Höhe von Mio. EUR 13,5.

Grundsätzliche Risiken der künftigen Entwicklung bestehen in der Abhängigkeit vom Automotive-Bereich. Diesen Risiken soll durch eine Ausweitung des Kundenstamm entgegengewirkt werden. Des Weiteren ist der anhaltende Fahrermangel in der Transportbranche ein Risiko.

Die Auftragslage an sich, ist als stabil einzuschätzen.

 

Raubling, den 15. Oktober 2024

Josef Aichinger GmbH Internationale Transporte & Spedition

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.462.029,00 2.938.286,23
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 10,00
II. Sachanlagen 1.455.027,00 2.931.276,23
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 63.911,00 223.533,23
2. technische Anlagen und Maschinen 4.739,00 6.494,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.386.377,00 2.701.249,00
III. Finanzanlagen 7.000,00 7.000,00
B. Umlaufvermögen 2.281.277,73 1.893.837,98
I. Vorräte 209.403,76 239.057,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.996.267,06 1.577.186,67
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 75.606,91 77.594,03
Aktiva 3.743.306,73 4.832.124,21

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 348.201,01 591.125,82
I. Gezeichnetes Kapital 51.200,00 51.200,00
II. Gewinnvortrag 539.925,82 688.541,89
III. Jahresfehlbetrag 242.924,81 148.616,07
B. Rückstellungen 177.700,00 188.805,03
C. Verbindlichkeiten 3.217.405,72 4.052.193,36
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.568.048,32 2.317.467,46
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.649.357,40 1.734.725,90
Passiva 3.743.306,73 4.832.124,21

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.578.995,34 14.160.750,85
2. Personalaufwand 3.930.901,00 4.553.561,05
a) Löhne und Gehälter 3.052.193,10 3.591.612,50
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 878.707,90 961.948,55
davon für Altersversorgung 1.680,00 1.680,00
3. Abschreibungen 455.205,08 814.336,68
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 455.205,08 814.336,68
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.278.532,68 8.779.550,89
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.050,00 1.050,00
davon aus verbundenen Unternehmen 1.050,00 1.050,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 199,73 10.873,06
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 127.231,62 123.151,76
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5,50 279,94
9. Ergebnis nach Steuern -211.630,81 -98.206,41
10. sonstige Steuern 31.294,00 50.409,66
11. Jahresfehlbetrag 242.924,81 148.616,07

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Die Josef Aichinger GmbH Internationale Transporte & Spedition hat ihren Sitz in Raubling und ist im Handelsregister (Amtsgericht Traunstein) unter der Nummer HRB 1738 eingetragen.

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Josef Aichinger GmbH Internationale Transporte & Spedition zum 31. Dezember 2023 wurde auf Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften entsprechend der Vorschriften nach §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen gemäß § 266 in Kontoform bzw. § 275 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren. Die ergänzenden Regelungen nach dem GmbH-Gesetz kamen zur Anwendung.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag erstmalig die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf.

2. Erläuterungen zur Bilanz

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagenspiegel).

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen entsprechend ihrer Nutzungsdauer vermindert.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßige Abschreibung wurde nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Anlagenspiegel

Anschaffungs-, Herstellungs- Zugänge Abgänge- kumulierte Abschreibungen Abschreibungen Zuschreibungen- Buchwert Buchwert
kosten 01.01.2023
EUR
EUR 31.12.2023
EUR
Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 190.386,19 148.078,71- 42.305,48 2,00 10,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 190.386,19 148.078,71- 42.305,48 2,00 10,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.058.805,58 550.099,95- 444.794,63 3.720,00 63.911,00 223.533,23
2. technische Anlagen und Maschinen 118.020,24 31.374,74- 81.906,50 1.750,00 4.739,00 6.494,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.771.600,11 1.253,15 2.332.032,44 449.735,08 1.386.377,00 2.701.249,00
3.054.443,82-
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.663,87 11.663,87- 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 7.960.089,80 1.253,15 2.858.733,57 455.205,08 1.455.027,00 2.931.276,23
3.647.582,38-
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 7.000,00 0,00 7.000,00 7.000,00
Summe Finanzanlagen 7.000,00 0,00 7.000,00 7.000,00
Summe Anlagevermögen 8.157.475,99 1.253,15 2.901.039,05 455.205,08 1.462.029,00 2.938.286,23
3.795.661,09-

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungs- bzw. zu Herstellungskosten angesetzt; sofern die Wiederbeschaffungswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden entsprechende Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen (§ 253 Abs. 4 S. 1 HGB).

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergaben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Durch die Vornahme von Einzelwertberichtigungen werden, soweit erforderlich, erkennbare Einzelrisiken abgedeckt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr betragen € 10.500,00 (Vorjahr: € 10.500,00).

Forderungen gegenüber Gesellschaftern betragen € 0,00 (Vorjahr: € 5.900,07).

Liquide Mittel

Liquide Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Währungsrisiken bestehen nicht.

Gezeichnetes Kapital

Das Gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Im Posten sonstige Rückstellungen sind folgende nicht unerhebliche Rückstellungen enthalten:

Prozesskosten 78.700,00 (Vorjahr: TEUR 118)
Personalrückstellungen (Urlaub) 32.800,00 (Vorjahr: TEUR 37)
Abschluss- und Prüfungskosten 52.500,00 (Vorjahr: TEUR 20)
Aufbewahrung 13.700,00 (Vorjahr: TEUR 14)
gesamt 177.700,00

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 S. 1 HGB, § 285 Nr.1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeit Laufzeit bis zu einem Jahr
EUR
Laufzeit von mehr als einem Jahr
EUR
Laufzeit von mehr als fünf Jahren
EUR
Summe laut Bilanz
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 577.219,07 333.333,28 125.000,10 1.035.552,45
(Vj. 648.035,80) (Vj. 333.333,25) (Vj. 208.333,45) (Vj. 1.189.702,50)
Verbindlichkeiten aus Mietkauf 366.669,22 165.826,65 0,00 532.495,87
(Vj. 736.411,51) (Vj. 391.353,45) (Vj. 0,00) (Vj. 1.127.764,96)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.174.314,82 0,00 0,00 1.174.314,82
(Vj. 1.397.166,58) (Vj. 0,00) (Vj. 0,00) (Vj. 1.397.166,58)
Sonstige Verbindlichkeiten 475.042,58 0,00 0,00 475.042,58
(Vj. 337.559,32) (Vj. 0,00) (Vj. 0,00 (Vj. 337.559,32)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundschulden sowie Sicherungsübereignungen bei den Fahrzeugfinanzierungen abgesichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen / Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Der Gesamtbetrag der sonstigen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und auch nicht nach den §§ 251, 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, ergibt sich aus folgender Aufstellung:

Höhe der Verpflichtung
TEUR
Jahresbetrag
TEUR
Pachtverträge Immobilien und Flächen 756 132
Leasingverträge PKW/LKW 86 160
Sonstige Leasingverträge 20 4

Vorteile aus den Leasingverträgen ergeben sich aus den geringeren gebundenen Mittel für die Anschaffung der Anlagegüter.

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung: Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von € 242.924,81 mit bestehenden Gewinnvorträgen zu verrechnen und den das verbleibende Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Sonstige Pflichtangaben

Geschäftsführer des Unternehmens war im Geschäftsjahr 2023:

- Herr Josef Aichinger sen., Speditionskaufmann

Der Geschäftsführerin wurde von den Beschränkungen des § 181 BGB Befreiung erteilt.

Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB ist bezüglich der Angaben der Geschäftsführerbezüge in Anspruch genommen worden.

Belegschaft:

Im Jahresdurchschnitt waren 103 Arbeitnehmer/-innen beschäftigt (Vorjahr: 104 Mitarbeiter/-innen), davon 103 Angestellte.

In der vorstehenden Auflistung wurden Auszubildende wurden gemäß § 285 Nr. 7 HGB nicht berücksichtigt.

5. Nachtragsbericht

Vorgänge, die für die Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Josef Aichinger GmbH Internationale Transporte & Spedition von besonderer Bedeutung wären, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Raubling, 15. Oktober 2024

gez. Josef Aichinger sen., Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Josef Aichinger GmbH Transporte & Spedition, Raubling

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Josef Aichinger GmbH Transporte & Spedition, Raubling, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Josef Aichinger GmbH Transporte & Spedition, Raubling, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Traunstein, den 10. Dezember 2024

Hubert Jahn Kollegen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Matthias Jahn, Wirtschaftsprüfer

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