Thomann UNIVERSE GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Elisabeth Neser seit 25.3.2015 | Prokura |
Johann Thomann seit 5.11.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Thomann GmbHBurgebrach, OT TreppendorfJahresabschluss mit Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit nach EntgTranspG als Anlage des Lageberichts zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023(Vorjahr zum Vergleich)AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023(Vorjahr zum Vergleich)
ANHANG ZUM 31. DEZEMBER 2023(§ 284 ff. HGB)A. ALLGEMEINE ANGABEN Das Unternehmen führt die Firma "Thomann GmbH" und hat seinen Sitz in Burgebrach (Ortsteil Treppendorf). Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bamberg unter der Nummer HRB 5862 eingetragen. Der Jahresabschluss ist unter Anwendung der Bilanzierungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten worden. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Gliederung der Bilanz erfolgt unter Anwendung des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 1 und 2 HGB). 1. ANLAGEVERMÖGEN Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie einer Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Abschreibungszeitraum beträgt dabei 3 bis 15 Jahre. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis. Es kommt sowohl die lineare als auch die degressive Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis EURO 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und die Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, ggf. vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die sonstigen Ausleihungen sind mit ihrem Aktivwert angesetzt. 2. Umlaufvermögen a) Vorräte Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips, notwendige Abschläge werden vorgenommen. b) Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel Die Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Für alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken werden angemessene Abschläge vorgenommen. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag werden, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen, aktivisch als Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. 4. Latente Steuern Aus unterschiedlichen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bei immateriellen Vermögensgegenständen sowie beim Sachanlagevermögen ergeben sich passive latente Steuern. Die Ermittlung erfolgt mit einem Steuersatz von 28,00 % für Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer. 5. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen entsprechen dem voraussichtlichen Steuersoll. Die sonstigen Rückstellungen sind mit einem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie sind der Höhe nach so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung tragen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem, ihrer Restlaufzeit entsprechenden, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind mit den Devisenkassamittelkursen am Abschlussstichtag angesetzt. C: ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Als Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten sind die historischen Werte angesetzt. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagespiegel ersichtlich. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS UND DER WERTBERICHTIGUNG IN DER ZEIT VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023
Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungsunternehmen stellen sich wie folgt dar:
1) Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30.
Juni 2023
Die Umrechnung der Ergebnisse der ausländischen Gesellschaften erfolgte bei nicht EURO-Mitgliedern mit dem jeweiligen Jahresdurchschnittskurs. Das Eigenkapital wurde zum jeweiligen Stichtagskurs umgerechnet. Die Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten in Höhe von EURO 115.874.814,84 (im Vorjahr EURO 99.879.344,69) erfasst. Die sonstigen Ausleihungen betreffen Schatzbriefe, die mit ihren Aktivwerten zum Bilanzstichtag, höchstens jedoch mit den Anschaffungskosten, angesetzt wurden. Insofern ergab sich zum Bilanzstichtag eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von EURO 76.967,25 (im Vorjahr EURO 1.772.905,96) bzw. eine Zuschreibung in Höhe von EURO 656.414,97 (im Vorjahr EURO 116.281,68), die unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst ist. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Aufgliederung und die Fristigkeit stellen sich wie folgt dar:
3. Eigenkapital a) Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert EURO 1.000.000,00. b) Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage resultiert unverändert aus der Einbringung des Einzelunternehmens Musikhaus Thomann e.K. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen stellen sich wie folgt dar:
5. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung und die Fristigkeit stellen sich wie folgt dar:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EURO 1.059.196.98 (im Vorjahr EURO 1.052.331,91) enthalten. 6. Passive latente Steuern Die sich aus unterschiedlichen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bei immateriellen Vermögensgegenständen sowie beim Sachanlagevermögen ergebenden passiven latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen (insbesondere Miet- und Leasingverpflichtungen) liegen im Rahmen des Geschäftsüblichen. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich geographisch wie folgt:
2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von EURO 636.807,89 (im Vorjahr EURO 12.964.280,08), keine Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen (im Vorjahr EURO 54.570,00), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EURO 90.000,00 (im Vorjahr EURO 10.000,46) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von EURO 135.579,35 (im Vorjahr EURO 0,00) enthalten. E. SONSTIGE ANGABEN 1 Geschäftsführer Zum Geschäftsführer ist bestellt:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 2 Durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 1.583 Angestellte und 51 Auszubildende beschäftigt. 3. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr 2023 erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen EURO 74.000,00, für sonstige Bestätigungsleistungen EURO 7.828,00 sowie für Steuerberatungsleistungen EURO 13.800,00. 4. ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von EURO 94.310.272,65 auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Unterzeichnung des Jahresabschlusses
Burgebrach, den 18. Dezember 2024 Johann Thomann, Geschäftsführer Der vollständige Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 18. Dezember 2024 festgestellt. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Darstellung des Geschäftsverlaufs Unternehmensstruktur und Steuerung Das Einzelunternehmen "Musikhaus Thomann e.K." wurde ursprünglich 1954 von Herrn Hans Thomann Senior gegründet und war seit 1990 im Besitz und unter der Leitung seines Sohnes, Herrn Johann (Hans) Thomann. Im Geschäftsjahr 2015 wurde im Wege der Ausgliederung zur Aufnahme das Einzelunternehmen Musikhaus Thomann e.K. in die Thomann GmbH eingebracht und unverändert fortgeführt. Die Thomann GmbH handelt mit Musikinstrumenten, Audio- und Lichtequipment sowie Zubehör, im Wesentlichen im Wege des E-Commerce und betreibt ein Ladengeschäft am Hauptstandort in Treppendorf. Als Familienunternehmen sind einige Positionen innerhalb der Thomann GmbH mit Familienmitgliedern besetzt. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche Auch das Geschäftsjahr 2023 war durch geopolitische und wirtschaftliche Turbulenzen, insbesondere durch den Russland-Ukraine-Konflikt und die daraus resultierenden weltweiten Auswirkungen, sowie der anhaltenden globalen Erholung nach der Corona-Pandemie gekennzeichnet. Des Weiteren waren unverändert hohe Inflationsraten und hohe Zinssätze zu verzeichnen, die sich erst gegen Ende 2023 wieder abschwächten. Dennoch erholte sich der Konsum der Privathaushalte allmählich gegen Ende des Jahres 2023 wieder. Die Weltwirtschaft wuchs nur mit einem moderaten Tempo mit ca. 2,8 % und damit nochmals langsamer als im Vorjahr (ca. 3,4 %). Dabei gibt es deutliche regionale Unterschiede. Während die USA ein kräftiges Wachstum der Wirtschaftsleistung verzeichneten, ist die Konjunktur in Europa schwach und die Dynamik der chinesischen Wirtschaft bleibt, nicht zuletzt aufgrund der anhaltenden Probleme im Immobiliensektor, nur gebremst. Der Welthandel entwickelt sich ebenfalls schwach. Die Wirtschaft der Eurozone legte nur um etwa 0,5 % zu, während die deutsche Wirtschaft preisbereinigt um ca. 0,3 % gesunken ist nach einem Anstieg von 1,8 % im Vorjahr. Im Gesamtmarkt mit Musikinstrumenten, ProAudio, Musikequipment und Noten (Papiergeschäft) konnten die Umsätze im Jahr 2023 laut Verbandsstatistik weiter gesteigert werden. Trotz der wachsenden Bedeutung von Computern und sozialen Netzwerken ist das Bedürfnis Musik zu machen bei den Menschen im europäischen Raum weiterhin vorhanden. Nach Studien des Deutschen Musikinformationszentrums machen 19 Prozent der Bevölkerung ab 6 Jahre in Deutschland hobbymäßig Musik und mehr als 1,5 Mio. Menschen besuchen öffentliche Musikschulen in Deutschland. Durch den hohen Druck aufgrund der Preistransparenz im Internet und dem zunehmenden europäischen und weltweiten Wettbewerb wird der Konzentrationsprozess weiter verstärkt, was sich auf viele kleine und mittlere Wettbewerber nachteilig auswirkt. Durch die immer höhere Zahl von Internetnutzern und die längere Verweildauer im World-Wide-Web ergibt sich eine immer stärkere Bedeutung des E-Commerce-Sektor. Dies hat sich durch die Corona Pandemie und den damit in den Vorjahren einhergehenden Schließungen des stationären Einzelhandels noch weiter beschleunigt. Dabei fordern die Kunden eine immer größer werdende Auswahl in hoher Qualität bei gleichzeitig schnellerer Verfügbarkeit. Ebenso steigen die Ansprüche an den Onlineshop einschließlich digitaler Medien und Auftritt in den sozialen Medien, so dass i.d.R. kleinere und mittlere Händler diesen gestiegenen Kundenansprüchen nicht mehr genügen können. Die Bedeutung des Produktionsstandortes Asien wird für preisgünstige Instrumente und Equipment für die Musikinstrumentenbranche immer wichtiger. Um die hohen Ansprüche des Musikhaus Thomann sicherzustellen, werden in unserem Service- und QS-Bereich von 207 Mitarbeitern bereits vor Einlagerung permanente Qualitätskontrollen vorgenommen, alle Instrumente und Zubehörteile laufend auf die Einhaltung aller Reach-, Sicherheits- und unserer eigenen Qualitätsstandards überprüft und veredelt. Alle handgefertigten Instrumente wie Gitarren, Streich-, Holz- und Blasinstrumente durchlaufen eine 100-prozentige Qualitätskontrolle am Hauptsitz in Treppendorf. Weiterhin werden in eigenen Fachwerkstätten alle Produkte repariert, gewartet und gepflegt. Nach Verkauf werden im Reklamationsfall alle Produkte je nach Kundenwunsch nachgearbeitet, ausgetauscht oder im Fall von Fremdmarken über den Herstellerservice repariert. In unserem Contact Center betreuen über 300 Mitarbeiter in elf Sprachen sämtliche Supportanfragen. Auftragslage und Umsatzentwicklung Der Umsatz hat sich im Geschäftsjahr 2023 trotz der weltwirtschaftlichen Probleme einhergehend mit hohen Inflationsraten gegenüber dem Vorjahr um mehr als 8,4 % auf 1.454 Mio. € erhöht. In nahezu allen Regionen konnten Zuwächse erzielt werden. Dabei war der Anstieg ausländischer Kunden, insbesondere der europäischen Kunden, höher als in Deutschland. Neben der hohen Zahl an Bestandskunden zeigt sich auch in 2023 ein weiterhin gutes Neukundengeschäft. Die Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr insgesamt weiterhin positiv entwickelt. Im Geschäftsjahr 2023 konnte der Umfang der angebotenen Produkte weiter leicht erhöht und gleichzeitig die Verfügbarkeit weiter gesteigert werden. So beläuft sich das Sortiment auf mehr als 110.000 Artikel und eine schnelle Lieferung wird garantiert. Der durchschnittliche Umsatz je Bestellvorgang hat sich in 2023 nahezu nicht verändert, jedoch ist die Zahl der unterschiedlichen Artikel pro Bestellung leicht angestiegen, was die intensive Nutzung des Produktportfolios unterstreicht. Durch den permanenten Optimierungsprozess im weltweit größten Versandlager für Musikinstrumente, Studio-, Licht und Beschallungstechnik kann auch zukünftig auf die sich laufend ändernden Kundenwünsche eingegangen werden. Die Wareneinsatz- / Umsatzrelation ist nahezu unverändert. Die Marge halten wir weiterhin für zufriedenstellend. Nach unserer Einschätzung wird trotz teilweiser längerer Lieferzeiten die stabile Entwicklung auf dem Beschaffungsmarkt auch weiterhin gegeben sein. Mit allen Lieferanten werden intensive Kontakte gepflegt und ständig im Bereich der Produktentwicklung, insbesondere im Bereich der Eigenmarken, vertrauensvoll zusammengearbeitet. Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung konnte auch die Zahl der Beschäftigten im Jahresdurchschnitt von 1.460 auf 1.583 angehoben werden. Die Zahl der Auszubildenden liegt mit 51 über dem Niveau des Vorjahres. Das Musikhaus Thomann hat sich seit seiner Gründung 1954 in den Dienst am Kunden gestellt, denn unsere Kunden bestimmen unser Handeln. Die Produkt- und Servicequalität sowie die Pflege und Verbesserung der Kundenzufriedenheit stellen die wichtigsten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren des Musikhaus Thomann dar. Daher gibt es eine 30-tägige Geld-Zurück-Garantie inklusive kostenloser Rücksendung und eine kostenlose Garantieverlängerung auf volle drei Jahre. Die seit Jahren niedrige Reklamationsquote zeigt die erfolgreiche Umsetzung der vorstehenden Maxime. II. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Entwicklung im Jahr 2023 ist durch die weitere Ausweitung der Geschäftsaktivitäten geprägt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden neben Ersatzinvestitionen bei den Technischen Anlagen und Maschinen bzw. bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung die im Vorjahr begonnene Erweiterung des Haupthauses und sowie die Errichtung eines weiteren automatischen Hochregallagers abgeschlossen und die Errichtung eines Parkhauses weitergeführt. Dies stellt den Großteil der zum Bilanzstichtag bilanzierten geleisteten Anzahlungen bei den Sachanlagen dar. Aufgrund des anhaltenden niedrigen Zinsniveaus wurde im Finanzanlagevermögen in Wertpapiere und sonstige Ausleihungen investiert. Die Vorräte haben sich um 28,9 Mio. € auf 168,2 Mio. € (davon 136,6 Mio. € (im Vorjahr 152,1 Mio. €) bewertete Warenbestände) vermindert. Der Anteil an der Bilanzsumme ist dabei von 26,3 % auf 19,8 % stark gesunken. Es besteht dennoch weiterhin eine hohe Verfügbarkeit der Artikel. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind leicht angestiegen, während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Vorjahresvergleich sich stark vermindert zeigen. Dieser Umstand kann auf das gesunkene Vorratsvermögen sowie auf niedrigere Verbindlichkeiten aus der Investitionstätigkeit zurückgeführt werden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bewegen sich auf Vorjahresniveau. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind insbesondere durch höhere Kreditoren-Sollposten, unterwegs befindliche Zahlungen und Steuererstattungsansprüche stark gestiegen, während die sonstigen Verbindlichkeiten im Berichtszeitraum durch hohe Umsatzsteuerverbindlichkeiten erheblich angestiegen sind. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind von 1.341 Mio. € um 113 Mio. € auf 1.454 Mio. € gestiegen. Spiegelbildlich ist auch der Materialaufwand weiter angestiegen. Die Materialeinsatzquote zeigt sich dabei leicht unter Vorjahresniveau. Der Personalaufwand ist, wie in den letzten Jahren aufgrund steigender Mitarbeiterzahlen, weiter gestiegen. Die Abschreibungen sind durch die in den letzten Jahren getätigten Investitionen in das Anlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr weiter angestiegen. Die Ertragslage des Unternehmens ist, wie bereits in den Vorjahren, weiterhin als sehr gut anzusehen. Trotz des zunehmenden Margendrucks ist das Ergebnis der Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr auch aufgrund der nur unterproportional erhöhten sonstigen betrieblichen Aufwendungen angestiegen. Insgesamt konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 94,3 Mio. € (im Vorjahr 77,6 Mio. €) erzielt werden. Finanzlage Am Bilanzstichtag hatte die Gesellschaft ausreichend liquide Mittel und keinerlei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufzuweisen. Darüber hinaus beliefen sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf 19,2 Mio. €, deren potenziellen Ausfallrisiken im Rahmen der Jahresabschlusserstellung ausreichend Rechnung getragen wurde. Im Vorjahr wurde ein kurzfristiges Darlehen aufgenommen, welches zu Beginn des Berichtsjahres bereits wieder vollständig zurückbezahlt wurde. Weitere neue Finanzierungsmaßnahmen waren aufgrund des bestehenden Finanzmittelfonds sowie dem Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit nicht erforderlich. Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 konnten komplett aus dem operativen Cash - Flow finanziert werden. III. Berichtserstattung nach § 289 Abs. 2 HGB Chancen und Risiken In dem sehr dynamischen europäischen Markt für Musikinstrumente ist die Thomann GmbH ein wesentlicher Faktor. Den Risiken von Nachfrageänderungen begegnet die Gesellschaft durch permanente Beobachtung der Märkte und angemessene Reaktion in der Unternehmensstrategie. Trotz aller Schwierigkeiten, die Entwicklung in Europa einzuschätzen, bleibt die nachhaltige Überwindung der Corona Pandemie, sowie eine schnelle Beendigung des Ukraine-Konfliktes sowie deren Auswirkungen auf die Kaufkraft der Kunden maßgeblich für weiteres Wachstum. Das gehobene sowie das mittlere Management wurden zur Stabilisierung und Absicherung der Prozesse weiter aufgebaut. Die Zusammensetzung des Produktportfolios als wesentlicher Erfolgsfaktor wird laufend überprüft und angepasst. Ebenso ist die permanente Beobachtung der Absatzpreise der Marktteilnehmer Teil des Risikomanagements. Ein Versicherungsprogramm, welches ständig an die Bedürfnisse der Gesellschaft angepasst wird, trägt ebenso wie Unterschrifts- und IT-Richtlinien dazu bei, Risiken einzuschränken. Mit dem Versandcenter Nord am Firmensitz in Treppendorf, welches ein vollautomatisches Shuttlelager mit 110.000 Stellplätzen auf 25 Ebenen beinhaltet sowie dem im Berichtsjahr in Betrieb genommenen automatisierten Hochregallager, sind die Voraussetzungen geschaffen, die Produktvielfalt aufrecht zu erhalten und den Ansprüchen der Kunden, schnelle Lieferzeiten sowie dem Umsatzwachstum auch zukünftig gerecht werden zu können. Das Preisänderungsrisiko im Bereich der Beschaffung wird aktiv überwacht, gesteuert und ständig optimiert. Allerdings besteht teilweise eine Abhängigkeit von der Entwicklung des US-Dollar Kurses. Die gute Liquiditätslage ermöglicht die problemlose Finanzierung der ständig wachsenden Einkaufsvolumina. Wie bereits in den Vorjahren setzen wir uns mit den Entwicklungen in den internationalen Lieferketten und deren Einfluss auf unser Geschäft auseinander. Nach der schwierigen Situation in den Vorjahren sehen wir hier derzeit verhaltenen Anlass von einer Entspannung auszugehen. Darüber hinaus beobachten wir die Situation unserer wichtigen Zulieferer, um einseitige Abhängigkeiten zu vermeiden und gegebenenfalls Lieferengpässe durch entsprechende Alternativen ausgleichen zu können. Aufgrund der guten Eigenkapitalausstattung sind zudem Zinsänderungsrisiken sowie Kreditrisiken momentan nicht vorhanden. Währungsrisiken wird durch entsprechende Sicherungsgeschäfte begegnet. Die Einflüsse durch Wechselkursänderungen lassen sich jedoch nicht immer völlig kompensieren. Die Forderungsausfallrisiken sind durch die hohe Zahl von Kunden und den Einsatz von elektronischen Zahlungsmitteln stark begrenzt. Aufgrund der hohen Bedeutung des Internets haben sich die Risiken durch Cyberattacken etc. deutlich erhöht. Um eine permanente Verfügbarkeit des Onlineshops zu gewährleisten, werden Hard- und Software laufend auf dem neuesten Stand gehalten und kontinuierlich weiterentwickelt. Dabei wurden zur Verbesserung und Optimierung der IT-Strukturen sowie zur Nutzung von Synergieeffekten die Kenntnisse seit dem Jahr 2022 in der Thomann.io GmbH, Erlangen gebündelt. Den erläuterten Risiken stehen auch Chancen gegenüber. Das Versandzentrum mit der hohen Lagerkapazität bietet die Möglichkeit den Umsatz im Online-Einzelhandel weiter zu steigern. Mit der kontinuierlichen Optimierung unseres Onlineshops sowie der dazugehörigen digitalen Angebote, der permanenten Weiterentwicklung von Lager- und Versandtechnik, einer ausgezeichneten Logistik sowie dem Ausbau unserer Serviceleistungen sehen wir uns in der Lage die vorhandenen Chancen konsequent zu nutzen. Der stetige Ausbau des außereuropäischen Geschäftes mit der Gewinnung neuer Kunden stellt zusätzlich die Basis für kontinuierliches Wachstum dar. Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2024 hat sich der Umsatz trotz des anhaltenden Ukraine-Konfliktes sowie der schwächelnden Weltwirtschaft einhergehend mit einer gesunkenen Inflationsrate weiter positiv entwickelt. Im Online Markt, insbesondere in Asien, werden mehrere Wettbewerber über Portale verstärkt am Markt auftreten. Ebenso erfolgt teilweise verstärkt Direktvertrieb von Herstellern. Die Ertragslage hat sich dabei trotz des harten Verdrängungswettbewerbs stabil entwickelt. Für das Gesamtjahr 2024 wird mit einem Umsatzwachstum auf über 1.550 Mio. € bei stabiler Ertragslage gerechnet. Trotz einer unsicheren konjunkturellen Entwicklung, den bestehenden Inflationsraten und den Auswirkungen des Ukraine - Konflikts sowie des Konfliktes im Nahen Osten wird für 2024 mit einem weiteren moderaten Umsatzwachstum gerechnet. Die weitere konsequente Nutzung des Vertriebsweges Internet sollte ein Wachstum ermöglichen. Darüber hinaus wird die Erweiterung des Ladens in Treppendorf sowie die Inbetriebnahme des neuen Hochregal- sowie Speditionslagers in den nächsten Jahren zu einem weiteren Umsatzwachstum beitragen. Durch die permanente Weiterentwicklung des Produktangebotes sowie der Kostenstruktur streben wir auch weiterhin eine stabile Ertragslage an. IV. Erklärung der Unternehmensführung Gemäß §§ 36 und 52 GmbHG ist die Gesellschaft verpflichtet, für den Frauenanteil der Geschäftsführung und den beiden darunter bestehenden Führungsebenen Zielgrößen und Fristen für deren Erreichung festzulegen und nach § 289f Abs. 2 Nr. 4 i. V. m. Abs. 4 HGB darüber im Lagebericht eine Erklärung abzugeben. Dabei wurden folgende Zielgrößen und Fristen festgelegt:
Die Zielsetzung bei der Geschäftsführung begründet sich mit der Gesellschafterstruktur und der daraus resultierenden Anzahl der Mitglieder der Geschäftsführung. Die gesetzte Zielgröße wurde bereits bis zum 31. Dezember 2021 für die 1. Führungsebene erreicht. Im Geschäftsjahr 2022 wurde auch das Ziel der 2. Führungsebene erreicht.
Burgebrach, im Dezember 2024 Entgeltbericht nach § 21 und § 22 Entgelttransparenzgesetz für das Kalenderjahr 2023Unsere Mitarbeitenden werden grundsätzlich auf der Grundlage ihrer Qualifikation und ihrer Fähigkeiten ausgesucht, eingestellt und gefördert. Bei der Festlegung der individuellen Entlohnung von Mitarbeitenden wird bei der Thomann GmbH nicht nach Geschlecht differenziert. Es werden im Unternehmen keine weiteren gesonderten Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern nach § 21 Abs. 1 EntgTranspG durchgeführt. Im Unternehmen gibt es für die meisten Beschäftigten definierte Einstiegsgehälter, die geschlechtsunabhängig sind. Bei der jährlichen Lohnanpassung wird ein Prozentsatz als "Basiserhöhung" definiert, der für alle Mitarbeitenden gleich ist. Führungspositionen werden im Unternehmen gleichranging von Männern und Frauen besetzt, in etwa entsprechend ihrem Anteil an der Gesamtbelegschaft. Die Mitarbeiterzahlen zum 31.12.2023 gliedern sich wie folgt auf:
Die Zahlen zum 31. Dezember 2020 lauteten:
Die Veränderungen im Vergleich zum Bericht 2020 stellen sich wie folgt dar:
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Thomann GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Thomann GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Thomann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) sowie den als Anlage zum Lagebericht beigefügten Entgelttransparenzbericht haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) sowie den als Anlage zum Lagebericht beigefügten Entgelttransparenzbericht. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen - wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder - anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bamberg, den 18. Dezember 2024 dhpg
GmbH
Riedhammer, Wirtschaftsprüfer Wagner, Wirtschaftsprüfer |
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