Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 731376
Eingetragen
3.9.2018
Branche
Sicherheitsdienste a. n. g.Private Wach- und Sicherheitsdienste für VeranstaltungenSonstige private Wach- und Sicherheitsdienste
Gegenstand
Die Übernahme von Überwachungs- und Sicherungsaufgaben aller Art sowie Personen- und Objektschutz. Die Gesellschaft ist berechtigt, auch andere Tätigkeiten durchzuführen, die im Zusammenhang mit dem Gegenstand des Unternehmens stehen und die der Betriebsausstattung entsprechen, insbesondere Hausbesorgung, Hausmeisterdienste und Facility-Management.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Nürnberger Str. 21, 10789 Berlin
512.500 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Siba security service GmbH

Karlsruhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Siba security service GmbH wurde 1974 in Karlsruhe gegründet. Wir bewachen bundesweit eine Vielzahl von Einrichtungen der privaten Wirtschaft sowie öffentlicher Auftraggeber. Die Siba-Dienstleistungen umfassen alle Aufgaben des Objekt- und Werkschutzes sowie zahlreiche verwandte Aufgaben vom Brandschutz bis hin zur militärischen Bewachung.

Als erfolgreicher Dienstleister setzen wir auf Qualität und Kundenorientierung - ein breit gefächertes Leistungsspektrum hält für jeden Kunden individuelle Lösungen bereit. Zuverlässigen Dienstleistungsservice vereinen wir mit wirtschaftlichen Angeboten. Unsere langjährige Berufserfahrung kombiniert mit modernster Technik, bildet die Grundlage für das uns entgegengebrachte Vertrauen.

B. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses

I. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die auch im Jahr 2022 andauernde Corona-Pandemie hatte im Gegensatz zur Gesamtwirtschaft nur geringe Auswirkungen auf die Umsätze der Sicherheitswirtschaft. Die pandemiebedingten wirtschaftlichen Beschränkungen wurden durch sonderkonjunkturelle Effekte nahezu ausgeglichen. Die private Sicherheitsbranche ist weiter kontinuierlich gewachsen und hat einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen geleistet. Mit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine haben sich die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland grundlegend verändert. Staat und Gesellschaft waren vor eine völlig neue Sicherheitslage gestellt und mussten deutlich gestiegene Energiekosten, eine wesentlich höhere Inflation, Rohstoffmangel und gestresste Lieferketten bewältigen, wodurch die deutsche Wirtschaft massiv unter Druck gesetzt wurde.

Der Markt für Sicherheitsdienstleistungen ist traditionell kleinteilig strukturiert. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sind 56 % aller Sicherheitsdienstleister Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und 27 % aller Unternehmen beschäftigen 10 bis 49 Personen. Zu den mittleren Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl von 50 bis 249 Personen zählen 14 %. Der Anteil der Großunternehmen mit einer Mitarbeiterzahl von mehr als 250 Personen liegt bei lediglich 3 % aller Sicherheitsunternehmen. Diese beschäftigen jedoch 56 % aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Branche.

Die Beschäftigtenzahl in der Sicherheitswirtschaft stieg von 266.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Jahr 2021 auf etwa 273.000 an. Dies entspricht einer Steigerung von 5 %. Der Umsatz der Sicherheitswirtschaft konnte von 10,3 Mrd. Euro im Jahr 2021 um 7,8 % auf 11,1 Mrd. Euro gesteigert werden. Damit ist die Wirtschaftsleistung der Sicherheitsdienstleister wie im Vorjahr deutlich stärker gestiegen als in der Gesamtwirtschaft, bei der sich das Bruttoinlandsprodukt nach Angaben des Statistischen Bundesamts im Jahr 2022 um 2,0 % gegenüber dem Jahr 2021 erhöht hat. (Quelle: Statistiksatz "Sicherheitswirtschaft in Deutschland", Herausgeber BDSW, BDGW, BDLS, Stand 01. Februar 2024)

Das Aufgabenspektrum der Sicherheitsunternehmen hat sich in den letzten Jahren wesentlich erweitert und wird auch künftig wachsen. Die Branche ist fester Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in Deutschland, stellt sich bereitwillig der Übernahme von neuen Aufgaben und unterstützt die Polizeivollzugs- und Sicherheitsbehörden bestmöglich. Auch wenn traditionell der Tätigkeitsschwerpunkt der Sicherheitsdienstleister im Schutz der staatlichen und kommunalen Einrichtungen, der gewerblichen Wirtschaft sowie im Schutz kritischer Infrastrukturen liegt, hat sie sich erfolgreich den neuen Herausforderungen gestellt, wie sich beispielsweise bei der Pandemiebekämpfung und bei der Bewältigung der Hochwasser-Flutkatastrophe gezeigt hat. Künftig werden voraussichtlich im Bereich der inneren Sicherheit neue Aufgaben auf die Sicherheitswirtschaft zukommen, um den wachsenden neuen Bedrohungen zu begegnen. Aufgrund der Zunahme von militärischen Konflikten wächst die Gefährdung von Staat und Wirtschaft durch verstärkte Ausspähungen im technologischen Sektor sowie durch Sabotageakte und Cyber-Angriffe gegen die kritischen Infrastrukturen. Die Sicherheitswirtschaft ist in der Lage, die Vollzugs- und Sicherheitsbehörden sowie die für die Objektsicherheit verantwortlichen staatlichen Kontrollorgane noch stärker zu unterstützen und wird daher verstärkt strategisch und operativ in das Krisenmanagement der Bundesrepublik einzubeziehen sein.

Zum 10. Oktober 2022 hat das Statistische Bundesamt die Aufgaben der Registerbehörde des Bewacherregisters vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) übernommen. Durch diesen Wechsel liegt nunmehr die Gesetzgebungszuständigkeit für die Sicherheitswirtschaft ebenso wie die Aufsicht über das Bewacherregister in der Verantwortlichkeit des Bundesinnenministeriums. Das Ministerium arbeitet intensiv an den neuen Rahmenbedingungen für die Sicherheitsbranche und an der zeitnahen Umsetzung des geplanten Sicherheitsgewerbegesetzes, das einen wesentlichen Beitrag zu einer weiteren Steigerung der Qualität der Sicherheitsdienstleistungen und zur Stärkung der Rolle der Sicherheitswirtschaft in der Sicherheitsarchitektur leisten soll.

Auch im Jahr 2022 hat das Bundeskriminalamt auf Grundlage der von den Landeskriminalämtern erhobenen Daten wiederum die polizeiliche Kriminalstatistik veröffentlicht. Im Berichtsjahr 2022 wurden bundesweit insgesamt 5.628.584 Fälle registriert. Dies bedeutet einen Anstieg von 11,5 % im Vergleich zum Vorjahr und erstmals seit fünf Jahren wieder eine Zunahme der Fallzahlen. Mit 3.226.935 aufgeklärten Fällen liegt die Aufklärungsquote bei 57,3 % (2021: 58,7 %). Nachdem die mit der Corona-Pandemie verbunden Einschränkungen der Jahre 2020 und 2021 mit ihren vielfältigen Einflüssen auf die Kriminalitätsentwicklung im Laufe des Jahres 2022 weggefallen sind oder zumindest reduziert wurden, sind in vielen Deliktsbereichen auffallend hohe Anstiege zu verzeichnen. So nahmen die Wirtschaftsdelikte um 42,6 %, die Bedrohungsdelikte um 28,1 %, die Raubdelikte um 26,8 %, die Diebstahlsdelikte um 20,0 %, die Betrugsdelikte einschließlich des Computerbetrugs um 22,5 % und die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung um 20,1 % zu. Demgegenüber verringerten sich die Fälle des Erschleichens von Leistungen um 19,8 %, die Cyber-Kriminalität um 6,5 %, die Nötigungsdelikte um 6,1 % und die Rauschgiftdelikte um 5,6 %. Bezogen auf alle Straftaten wurden im Jahr 2022 insgesamt 2.093.782 Tatverdächtige in der polizeilichen Kriminalstatistik erfasst. Dies entspricht einem Anstieg von 10,7 % gegenüber dem Jahr 2021. 1.309.906 Tatverdächtige waren deutsche Staatsangehörige (+ 4,6 %), 783.876 Tatverdächtige besaßen nicht die deutsche Staatsangehörigkeit (+ 22,6 %). Unter den nichtdeutschen Tatverdächtigen waren 310.062 Zuwanderer (+ 35,0 %).

Weiter zunehmende Bedeutung bei der Vergabe öffentlicher Aufträge und ebenso der Aufträge aus dem Bereich der gewerblichen Wirtschaft gewinnt die Normenreihe DIN 77200. Sie dient einem einheitlichen Verständnis zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, bezweckt die Transparenz und Eindeutigkeit in der Bestimmung des Auftragsumfangs und enthält Leistungskriterien für die Vergabe von Sicherungsdienstleistungen durch öffentliche und private Auftraggeber. Im Normteil DIN 77200-1 sind die Mindestanforderungen an die Planung und Erbringung von Sicherungsdienstleistungen im Hinblick auf die Organisation, die Prozesse und das Personal definiert. Dieses Regelwerk wurde einer Revision unterzogen, die im Frühjahr 2021 abgeschlossen wurde und im Jahr 2022 in Kraft getreten ist. Im Mittelpunkt der Überarbeitung steht die Festlegung der wesentlichen Unterschiede in der Erbringung der Sicherheitsdienstleistungen anhand der durchzuführenden Tätigkeiten, die ihrerseits charakterisiert und begrifflich erfasst werden. Im Normteil DIN 77200-2 sind die erweiterten Anforderungen an Sicherungsdienstleistungen für besondere Leistungsbereiche definiert, u.a. für den Schutz von Veranstaltungen mit besonderer Sicherheitsrelevanz, den Schutz des öffentlichen Personennahverkehrs, den Schutz von Objekten mit besonderer Sicherheitsrelevanz sowie den Schutz von Einrichtungen zur Aufnahme und Unterbringung von Migranten. Gegenstand des Normteils DIN 77200-3 ist das Prüfverfahren zur Bewertung von Sicherungsdienstleistungen, die auf der Grundlage des Normteils 1 geplant und erbracht werden. Darüber hinaus sind auch die Konformitätsbewertungs- bzw. Zertifizierungsstellen bezeichnet.

In Übereinstimmung mit der Gesamtentwicklung der Sicherheitswirtschaft werden die pandemiebedingten wirtschaftlichen Auswirkungen auf unser Unternehmen durch sonderkonjunkturelle Effekte ausgeglichen. Die diesbezüglichen Einzelheiten stellen wir im Prognose-, Chancen- und Risikobericht dar.

II. Umsatz- und Auftragsentwicklung

1. Umsatzentwicklung

Die Umsätze steigerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 12,44 % auf T€ 104.720. Die Erhöhung im Geschäftsjahr 2022 ist neben dem allgemeinen Wachstum durch neue Bewachungsobjekte auch auf teilweise Preiserhöhungen zurückzuführen.

2. Erläuterung der Zusammensetzung der Umsatzerlöse

98 % Pförtner-, Wach- und Werkschutzdienste
2 % Betrieb von Notrufzentralen und Sonstiges

III. Geschäftsergebnis

Der Jahresüberschuss verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.807 auf T€ 557.

IV. Markt und Abnehmer

Die Gesellschaft bedient eine große Bandbreite von öffentlichen und privaten Auftraggebern, insbesondere erbringt sie gegenüber Bund sowie Ländern und Selbstverwaltungskörperschaften Dienstleistungen mit unterschiedlichster Aufgabenstellung, u. a. für Kommunen, sowie Auftraggebern der Industrie mit ihren individuellen Sicherheitsprodukten.

V. Investitionen

Investitionen erfolgten im Geschäftsjahr 2022 in Höhe von T€ 271 (Vorjahr T€ 191) und betrafen im Wesentlichen andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung.

VI. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

1. Finanzierungsstrategie und Entwicklung der Kreditpolitik

Wie in der Vergangenheit erfolgen die Finanzierungen im Wesentlichen durch Mittelverwendung aus weiteren eigenen Unternehmen der Eigentümerfamilie im Sicherheitsgewerbe. Die Fahrzeugfinanzierung findet über die jeweilige Leasinggesellschaft statt.

2. Leasingverpflichtungen

2022 beliefen sich die Miet- und Leasingverpflichtungen des Unternehmens auf rund T€ 444,0. Wie in den vergangenen Geschäftsjahren handelt es sich um Leasingaufwendungen überwiegend für den Fahrzeugpark und Mietverpflichtungen aus angemieteten Wohnungen für das Wachpersonal. Die Verpflichtungen resultieren hauptsächlich aus mehrjährigen Mietverträgen.

C. Darstellung der Lage des Unternehmens

I. Ertragslage

1. Ergebnisentwicklung

Die Firma Siba security service GmbH erzielte im Geschäftsjahr einen Jahresüber-schuss in Höhe von T€ 557 (Vorjahr T€ 2.363). Somit hat sich der Gewinn des Vorjahres um T€ 1.806 bzw. 76,4 % vermindert.

Der Jahresüberschuss 2021 war durch einen Sondereffekt aus dem Fehlen des Aufwands aus den Beiträgen zur Berufsgenossenschaft positiv verzerrt worden. Der um diese Summe (im Jahr 2020 T€ 1.360) bereinigte Gewinn lag etwa auf Vorjahresniveau.

2. Entwicklung wesentlicher GuV-Posten

Die Umsatzerlöse konnten maßgeblich durch neu hinzugekommene Bewachungsleistungen um T€ 11.588 auf T€ 104.720 gesteigert werden. Der Dienstleistungsaufwand war wie in den Vorjahren durch die erforderliche Bewachungsleitung von Flüchtlingsheimen angestiegen gewesen. Durch den Zugang der Anzahl an Flüchtlingen und dem damit verbundenen Bedarf an Bewachungsleistungen mussten auch mehr Subunternehmen verpflichtet werden. Dadurch erhöhte sich der Dienstleistungsaufwand um ca. T€ 4.556 auf T€ 16.222.

Aus dem gleichen Grund erhöhten sich die Personalaufwendungen um T€ 9.013 auf T€ 82.586, davon waren T€ 927,0 Mehrkosten für Lohnfortzahlungen wegen der Corona-Pandemie gegenüber 2021 angefallen.

II. Finanzlage

Das working capital (Umlaufvermögen./. kurzfristiges Fremdkapital) beträgt T€ 5.295 (Vorjahr T€ 6.386).

Der positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 781,0 (Vorjahr T€ 159) resultiert im Geschäftsjahr 2022 im Wesentlichen aus dem Jahresergebnis von T€ 556,6, der Abnahme der Vorräte T€ 238,8 sowie gegenläufig der Abnahme der Rückstellungen T€ 209 und der Verbindlichkeiten.

III. Vermögenslage

Die Bilanzsumme reduzierte sich im Geschäftsjahr 2022 gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.897 auf T€ 24.293.

Das Anlagevermögen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 47. Im Geschäftsjahr 2022 standen den Abschreibungen in Höhe von T€ 224 die Investitionen des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 271 gegenüber.

Das Eigenkapital der Siba security service GmbH beläuft sich zum Bilanzstichtag des Geschäftsjahres auf T€ 5.148. Das bedeutet eine Eigenkapitalquote in Höhe von 21,2 % (Vorjahr 22,5 %).

IV. Zusammenfassende Beurteilung der Lage

Die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage ist geordnet. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr 2022 zu jeder Zeit gewährleistet.

Unter Berücksichtigung der im Wirtschaftsbericht dargelegten Situation, betrachtet die Geschäftsleitung das Geschäftsjahr 2022 als insgesamt zufriedenstellend.

V. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Es werden zur Steuerung keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren herangezogen.

VI. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung und Jahresergebnis

Zur Erläuterung und Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren verweisen wir auf die Angaben unter der Ertragslage sowie im Prognosebericht.

D. Prognosebericht einschließlich Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

I. Risikobericht

Personalrisiko

Der zukünftige Erfolg ist untrennbar mit dem Engagement, der Motivation und der Qualifikation der Mitarbeiter verbunden.

Speziell im Bereich der Personalgewinnung zeichnet sich im Sektor der Fachkräfte eine Verknappung der Angebotsseite ab. Durch verstärkte unternehmensinterne Ausbildung, insbesondere auch zur ausgebildeten Werkschutzfachkraft, soll dieser Entwicklung entgegengewirkt werden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos wird als moderat eingestuft.

Ein weiteres Risiko stellen steigende Personalkosten aufgrund der allgemeinen Inflation dar. Der zukünftige Erfolg hängt davon ab, inwieweit Personalkostensteigerungen an die Kunden und Auftraggeber weitergegeben werden können.

Risiken aus dem Ausfall von Forderungen

Um das Forderungsrisiko zu minimieren, werden Bonitätsprüfungen, die Überwachung der Altersstruktur und die Handhabung zweifelhafter Forderungen fortlaufend durchgeführt. Durch die bewusste Auswahl von Kunden, z.B. aus dem staatlichen Bereich wird dieses Risiko ebenfalls minimiert.

Ausfallrisiken durch wesentliche Außenstände bei einzelnen Kunden lagen zum Bilanzstichtag nicht vor. Daher werden mögliche Risiken in Zusammenhang mit Zahlungsausfällen insgesamt als gering eingeschätzt.

Zusammenfassung

Bestandsgefährdende Risiken, insbesondere Einschränkungen der Zahlungsfähigkeit und Vermögensverluste sind derzeit nicht erkennbar.

Auf der Grundlage der uns heute bekannten Informationen sind aufgrund der nach wie vor sehr guten Kapitalausstattung, der Liquidität und der sehr guten Positionierung des Unternehmens im Markt keine einzelnen oder aggregierten Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können. Neue Risiken sind nicht erkennbar.

Über das übliche Maß hinausgehende Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, bestehen nicht.

II. Chancenbericht

Neben den oben genannten Risiken bestehen nach unserer Einschätzung gute Chancen, die einen positiven Einfluss auf die Umsatz-, Ergebnis- oder Liquiditätsentwicklung haben können.

Obwohl die Globalisierung zunehmend kritisch gesehen wird, eröffnen die umfassende Einbindung in die internationalen Handels- und Verkehrsströme, der freie Warenverkehr, die vielfältigen Kommunikationsstrukturen und die kontinuierlich ausgebaute Infrastruktur der Wirtschaft und der Gesellschaft einerseits weiter zunehmende Chancen. Sie bergen jedoch andererseits auch zahlreiche Risiken und schaffen ernstzunehmende Angriffsmöglichkeiten, beispielsweise im Bereich der Energieversorgung und der Verkehrsinfrastruktur, der Internet- und Telekommunikation und der Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten. Hinzu kommen Bedrohungslagen durch Naturkatastrophen, internationalen Terrorismus und die organisierte Kriminalität.

Chancen ergeben sich für uns im Wesentlichen aus

- unserer langjährigen Erfahrung und unseren Leistungen, die die hohen Ansprüche

unserer Kunden erfüllen

- unseren eingeleiteten Maßnahmen, um strategischen Herausforderungen der

Zukunft zu begegnen

- Ausbau der Aufsicht bei Museen und der Zusammenarbeit mit diesen

Darüber hinaus verfolgen wir, aus unserer heutigen Einschätzung heraus, Seriosität, fachliche Qualifikation und hohe Qualität, die maßgeblich sind für das Interesse des öffentlichen wie privaten Sektors an unseren Leistungen.

III. Prognosebericht

Prognose der Branchensituation

Die Bedeutung der privaten Sicherheitsdienste wird auch künftig weiterwachsen. Die Sicherheitsunternehmen haben ihren festen Platz als wichtiger Wirtschaftsfaktor, weisen eine bedeutende Zahl von sicheren Arbeitsplätzen auf und leisten schon heute einen unverzichtbaren Beitrag zum Schutz des Staates und der Gesellschaft. Nach einer Studie des Brandenburgischen Instituts für Gesellschaft und Sicherheit BIGS wächst die zivile Sicherheitswirtschaft in Deutschland auch weiterhin durchschnittlich stark.

Die Nachfrage nach Sicherheitsdienstleistungen nimmt weiter zu. Auch künftig wird das Sicherheitsbedürfnis sowohl im öffentlichen als auch im gesellschaftlichen und privaten Bereich steigen. An der privaten Sicherheitswirtschaft führt, auch wenn Bund, Länder und Kommunen für die innere Sicherheit in den letzten Jahren mehr Geld aufgewandt haben, kein Weg vorbei. Die Sicherheitsunternehmen stellen bei der Gefahrenabwehr die zweite Säule in der Sicherheitsarchitektur Deutschlands dar und haben sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Der Markt für Sicherheitsdienstleistungen befindet sich weiterhin auf hohem Niveau und eröffnet auch auf längere Sicht günstige Wachstumsperspektiven.

Aufgrund der Unternehmensplanungen zum Zeitpunkt der Lageberichtserstellung geht die Unternehmensleitung für die Geschäftsjahre 2023 und 2024 von folgender Entwicklung aus:

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse i.H.v. 107 Mio. EUR und ein vorläufiges Jahresergebnis in Höhe von rund 1,2 Mio. EUR erzielt. Die Gesellschaft plant für das noch laufende Geschäftsjahr 2024 mit einem weiter leicht steigenden Gesamtumsatz und einem stabil bleibenden Jahresergebnis.

Zuverlässigkeit der zugrunde gelegten Daten und Ausnahmen

Die zugrunde gelegten Daten und Annahmen wurden unter Berücksichtigung der historischen Erfahrungswerte konservativ ermittelt und weisen daher eine größtmögliche Planungssicherheit auf.

Abweichung zum Prognosebericht des Vorjahres

Die im Vorjahr prognostizierten Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2022 in Höhe von 88-90 Mio. EUR wurden auf Grund von Preiserhöhungen und neuen Aufträgen übertroffen. Der geplante Jahresüberschuss von rund 1.0 Mio. EUR wurde nicht erreicht, da nicht alle Kostensteigerungen in den Preiserhöhungen weitergegen werden konnten.

Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung

Wir rechnen vor dem Hintergrund des steigenden Bedarfs mit einer Fortführung der konstanten positiven Tendenz der Jahre 2021 und 2022. Die Ertragsaussichten stellen sich nach wie vor positiv dar.

Auch vor dem Hintergrund der sich abschwächenden Konjunktur sehen wir nach derzeitigem Stand kein Risiko für unser Unternehmen.

E. Nicht-finanzielle Berichterstattung

Frauenquote

Wir sind eine Gesellschaft, die im Bewachungsbereich von Liegenschaften, Gebäuden und Kunstwerken tätig ist. Für diese Tätigkeiten interessieren sich, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nur Männer.

Die Geschäftsführung der Siba security service GmbH setzt sich aus aktuell zwei männlichen Personen zusammen, was einer Frauenquote von 0 % entspricht. Der Gesellschafter hat für diesen Bereich in den nächsten fünf Jahren keine Anpassung der Quote geplant und daher als Zielgröße 0 % Frauenanteil definiert.

Im Verwaltungsbereich sind unterhalb der Geschäftsführung keine weiteren Führungsebenen eingerichtet, für die eine Frauenquote gemessen werden könnte.

Die aktuelle Frauenquote der Führungsebenen im Bewachungsbereich beträgt 0 % und hat sich im Laufe der Jahre durch die Spezifika der Branche ergeben. Es ist aktuell keine Umorganisation geplant.

 

Karlsruhe, 26.03.2024

Rainer Morgenstern, Geschäftsführer

Eugen Geddert, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen 2.265.037,37 2.217.865,57
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 17.939,00 15.646,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.944,00 196,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 11.995,00 15.450,00
II. Sachanlagen 344.257,80 299.379,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3,00 3,00
2. technische Anlagen und Maschinen 12.436,00 14.112,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 322.004,00 285.264,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.814,80
III. Finanzanlagen 1.902.840,57 1.902.840,57
1. sonstige Ausleihungen 1.902.840,57 1.902.840,57
B. Umlaufvermögen 21.970.352,18 18.120.895,48
I. Vorräte 4.700.526,46 4.939.308,22
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 19.000,00 15.500,00
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 4.681.526,46 4.923.808,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.566.598,73 7.550.787,23
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.249.199,49 6.661.035,16
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.317.399,24 889.752,07
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.703.226,99 5.630.800,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 57.678,90 57.659,16
Aktiva 24.293.068,45 20.396.420,21

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital 5.148.000,96 4.591.422,92
I. Gezeichnetes Kapital 512.500,00 512.500,00
II. Gewinnvortrag 4.078.922,92 1.715.805,37
III. Jahresüberschuss 556.578,04 2.363.117,55
B. Rückstellungen 2.469.230,56 2.678.730,49
1. Steuerrückstellungen 863.104,96 1.297.804,89
2. sonstige Rückstellungen 1.606.125,60 1.380.925,60
C. Verbindlichkeiten 16.675.836,93 13.126.266,80
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4,28
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.456.038,95 2.314.622,73
3. sonstige Verbindlichkeiten 14.219.797,98 10.811.639,79
davon aus Steuern 3.341.119,89 2.724.194,33
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 26.083,10 0,00
Passiva 24.293.068,45 20.396.420,21

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022 1.1.2021 - 31.12.2021
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 104.719.520,92 93.131.758,15
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 242.281,76 -362.317,41
3. sonstige betriebliche Erträge 35.728,80 342.277,16
4. Materialaufwand 16.221.538,03 11.665.680,78
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 16.221.538,03 11.665.680,78
5. Personalaufwand 82.586.240,84 73.573.092,41
a) Löhne und Gehälter 68.204.116,99 61.862.356,05
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 14.382.123,85 11.710.736,36
davon für Altersversorgung 5.330,72 5.074,92
6. Abschreibungen 224.217,34 284.809,10
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 224.217,34 284.809,10
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.606.616,88 4.663.651,98
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23.013,45 8.582,04
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 58.998,64 111.616,37
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 263.723,00 1.178.324,49
11. Ergebnis nach Steuern 574.646,68 2.367.759,63
12. sonstige Steuern 18.068,64 4.642,08
13. Jahresüberschuss 556.578,04 2.363.117,55

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 3 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als große Kapitalgesellschaft einzustufen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde aufgestellt gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG.

Die Gesellschaft nimmt die für große Gesellschaften geltenden Angabenerleichterungen in Anspruch.

1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht Siba security service GmbH
Firmensitz laut Registergericht Karlsruhe
Registereintrag Handelsregister
Registergericht Mannheim
Registergerichtsnummer HRB 731376

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Auf die einzelnen Posten angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 5 Jahren.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Ausleihungen zum Nennwert

unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen aus den Bewachungsaufträgen wurden zeitanteilig in Höhe der bis zum Bilanzstichtag bereits erbrachten Leistung ermittelt. Die Bewertung erfolgte mit dem anteiligen Rechnungswert unter Berücksichtigung eines Abschlags für Vertriebs- und Verwaltungskosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bzw. unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen

Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Unverzinsliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 S.1 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

III. Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

In den sonstigen Ausleihungen ist eine Forderung gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 1.903 (Vorjahr: T€ 1.903) enthalten und betrifft ein übernommenes Darlehen.

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Da die Nutzungsdauer des erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert nicht verlässlich geschätzt werden konnte, wurde für die planmäßige Abschreibung die standardisierte Nutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde gelegt.

Sonstige Verbindlichkeiten

Angabe zu den Restlaufzeiten/Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2021
Restlaufzeit
Gesamt bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr
T€ T€ T€
aus Lieferungen und Leistungen 2.456,0 2.456,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 14.219,8 8.013,8 6.206,0
Summe 16.675,8 10.469,8 6.206,0
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2021
Restlaufzeit
Gesamt bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr
T€ T€ T€
aus Lieferungen und Leistungen 2.314,6 2.314,6 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 14.212,5 6.751,6 4.060,0
Summe 13.126,3 9.066,3 4.060,0

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse in einem Gesamtbetrag von T€ 5.500, mit deren Eintritt aufgrund der geringen Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme nicht gerechnet wird.

Es handelt sich um Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten im Rahmen des Cash Concentrating. Für Verbindlichkeiten von fremden Unternehmen wurden Sicherheiten in Form von Forderungsabtretungen und Bürgschaftsverpflichtungen gestellt. Derzeit sind keine Tatsachen erkennbar, die auf eine Inanspruchnahme aus den gewährten Sicherheiten hindeuten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 444 sonstige finanzielle Verpflichtungen (insb. aus Wartungsverträgen und Kfz-Leasingverträgen).

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Tätigkeitsbereich T€
Pförtner-, Wach- und Werkschutzdienste 102.625
Betrieb von Notrufzentralen und Sonstiges 2.094

Erläuterung der periodenfremden Erträge

Im Posten sonstige betriebliche Erträge sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 2 (Vorjahr: T€ 297) erfasst. Im Einzelnen handelt es sich um Erträge aus abgeschriebenen Forderungen.

V. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Zahl
Angestellte 32
Gewerbliche Arbeitnehmer 1.896
Aushilfen 113
Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer 2.041

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Rainer Morgenstern, Kaufmann und Gesamtgeschäftsführer
Reiner Elbing (bis 06.02.2024), Kaufmann und Geschäftsführer Vertrieb
Joachim Feldhaus (bis 02.07.2023), Kaufmann und Geschäftsführer Vertrieb
Eugen Geddert (seit 04.08.2023), Kaufmann und Geschäftsführer Vertrieb

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 30 und bezog sich ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Karlsruhe, 26. März 2024

Rainer Morgenstern

Eugen Geddert

Anlagenspiegel zum 31.12.2022

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 121.363,03 6.460,00 0,00 127.823,03
2. Geschäfts- oder Firmenwert 80.812,00 0,00 0,00 80.812,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 202.175,03 6.460,00 0,00 208.635,03
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.847,00 0,00 0,00 3.847,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 28.150,00 0,00 0,00 28.150,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.611.521,14 255.120,34 42.529,06 1.824.112,42
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 9.814,80 0,00 9.814,80
Summe Sachanlagen 1.643.518,14 264.935,14 42.529,06 1.865.924,22
II. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 1.902.840,57 0,00 0,00 1.902.840,57
Summe Finanzanlagen 1.902.840,57 0,00 0,00 1.902.840,57
Summe Anlagevermögen 3.748.533,74 271.395,14 42.529,06 3.977.399,82
Abschreibungen Buchwerte
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021 Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 121.167,03 712,00 0,00 121.879,03 5.944,00 196,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 65.362,00 3.455,00 0,00 68.817,00 11.995,00 15.450,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 186.529,03 4.167,00 0,00 190.696,03 17.939,00 15.646,00
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.844,00 0,00 0,00 3.844,00 3,00 3,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.038,00 1.676,00 0,00 15.714,00 12.436,00 14.112,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.326.257,14 218.374,34 42.523,06 1.502.108,42 322.004,00 285.264,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 9.814,80 0,00
Summe Sachanlagen 1.344.139,14 220.050,34 42.523,06 1.521.666,42 344.257,80 299.379,00
II. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 1.902.840,57 1.902.840,57
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 1.902.840,57 1.902.840,57
Summe Anlagevermögen 1.530.668,17 224.217,34 42.523,06 1.712.362,45 2.265.037,37 2.217.865,57

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SIBA security service GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SIBA security service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SIBA security service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Pforzheim, 28. März 2024

dhmp NEXT GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Tobias Nellinger, Wirtschaftsprüfer

Thorsten Bierkamp, Wirtschaftsprüfer

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