Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 734270
Vorher
Rehberg Projekte GmbH
Eingetragen
26.8.2019
Branche
Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und WerbeflächenErbringung sonstiger Vermittlungs- und Vermarktungsdienstleistungen für PatenteVerwertungsgesellschaften zur Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten
Gegenstand
die Vermarktung und Lizensierung von gewerblichen Schutzrechten sowie Marketing, Vertrieb und Unternehmensberatung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Stefan Georg Hermann Rehberg
Ludwig-Wagner-Str. 41/1, 69168 Wiesloch
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Best Media Web GmbH

Wiesloch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 0,00 1.666,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 5.033.269,22 4.676.932,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 23.190,00 25.931,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 918.011,63 863.308,63
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 212.990,62
5.974.470,85 5.779.162,47
5.974.470,85 5.780.828.47
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Fertige Erzeugnisse und Waren 1.591.293,12 111.845,41
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 389.511,09 1.108.377,05
2. Sonstige Vermögensgegenstände 803.707,27 1.893.246,90
(davon mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr: EUR 57.322,90; VJ: TEUR 56)
(davon gegen Gesellschafter EUR 256.675,11; Vj. TEUR 134)
1.193.218,36 3.001.623,95
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.854.884,14 1.327.144,86
4.639.395,62 4.440.614,22
10.613.866,47 10.221.442,69

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 6.920.292,99 5.777.593,69
(davon Gewinnvortrag EUR 5.777.593,69 (Vj. 3.284.736,77)
6.945.292.99 5.802.593,69
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 439.731,77 439.731,77
2. Sonstige Rückstellungen 440.372,00 205.525,00
880.103,77 645.256,77
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.998.305,97 583.222,51
(davon mit einer Restlaufzeit < 1 Jahr: EUR 1.998.305,97; VJ: TEUR 583)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 633.590,75 885.382,82
(davon mit einer Restlaufzeit < 1 Jahr: EUR 633.590,75; VJ: TEUR 885)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 156.572,99 2.304.986,90
(davon aus Steuern EUR 96.842,80 ; Vj. TEUR 198)
(davon aus sozialer Sicherheit TEUR 0,00; Vj.TEUR 0)
(davon mit einer Restlaufzeit < 1 Jahr: EUR 156.572,99; Vj. TEUR 220)
(davon mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr: EUR 0,00; Vj. TEUR 2.085)
2.788.469,71 3.773.592,23
10.613.866.47 10.221.442.69

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 70.560.674,37 27.922.376,54
2. Sonstige betriebliche Erträge 24.915,47 492.861,05
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -10.850.532,91 -3.610.718,86
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 -0,06
-10.850.532,91 -3.610.718,92
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.082.595,88 -825.023,21
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung davon für Altersversorgung -64.355,62 -38.701,43
EUR 1.241,11 (i. Vj. TEUR 1) -1.146.951,50 -863.724,64
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -113.512,30 -120.965,09
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -55.672.359,49 -20.220.292,14
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR -452.194,94 (i. Vj. TEUR 263)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.358,61 6.596,25
davon aus Abzinsung EUR 0 (i. Vj. TEUR 0)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -159.171,59 -90.716,06
davon aus Abzinsung EUR 0,00 (i. Vj. TEUR 0)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -785.613,36 -1.022.403,07
10. Ergebnis nach Steuern 1.863.807,30 2.493.013,92
11. Sonstige Steuern -1.184,00 -157,00
12. Jahresüberschuss 1.862.623,30 2.492.856,92
13. Gewinnvortrag 5.777.593,69 3.284.736,77
14. Ausschüttung -719.924,00 0,00
15. Bilanzgewinn 6.920.292,99 5.777.593,69

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Best Media Web GmbH hat ihren Sitz in Wiesloch und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim (Reg.Nr. HRB 734270).

Grundlagen der Rechnungslegung

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und denen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Wertansätze in der Bilanz der Best Media Web GmbH zum 31.12.2022 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen.

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt.

Die abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Anwendung der steuerlich zulässigen Höchstsätze degressiv oder linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs gem. § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Bei der Darstellung im Anlagenspiegel wird den Vollabschreibungen im Anschaffungsjahr ein fiktiver Abgang im gleichen Jahr unterstellt.

Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden:

Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferung und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken. Die Steuerberechnung ist auf der Grundlage des Gewinnverwendungsvorschlages erfolgt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert.

Grundlagen der Währungsumrechnung

Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag bzw. bei Fremdwährungsforderungen mit dem am Bilanzstichtag höheren Stichtagskurs mit der Folge eines niedrigeren und bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren Stichtagskurs mit der Folge eines höheren Stichtagswerts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Stichtagskurs am Abschlussstichtag bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (§ 268 Abs. 2 Satz 3 HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Gegenüber dem Geschäftsführer bestand per 31.12.2023 eine Forderung in Höhe von TEUR 256. Die Forderung wurde im Geschäftsjahr mit einem Zinssatz von 2% p. a. verzinst.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Jahresabschluss- und Steuererklärungskosten, Tantieme- und Urlaubsansprüche sowie übrige Rückstellungen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Bilanzjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gg. Kreditinstitute 1.998.305 1.998.305 /
Verbindlichkeiten aus. Lieferungen u. Leistungen 633.590 633.590 /
Sonstige Verbindlichkeiten 156.572 156.572 /

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 3.820 im Rahmen von eingetragenen Grundschulden für die vorhanden Grundstücke. Die Inanspruchnahme wird als gering angesehen, da die vertraglichen Verpflichtungen eingehalten werden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden jährliche sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 41 aus Leasingverträgen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

In Bezug auf die Aufgliederungen der Umsatzerlöse nimmt die Gesellschaft die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Sonstige Angaben

Personalstand

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich neun Angestellte beschäftigt.

Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Eine Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist unter Anwendung von § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB unterblieben.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei

Herrn Stefan Rehberg

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Voraussetzungen des § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB liegen hinsichtlich dieses Jahresabschlusses nicht vor.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Wiesloch, den 21. März 2025

gez. Stefan Rehberg, Geschäftsführer

Anlagespiegel zum 31.12.2023

Historische Anschaffungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.000,00 0,00 0,00 3.000,00 0,00
3.000,00 0,00 0,00 3.000,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 4.802.277,58 220.403,71 212.990,62 0,00 5.235.671,91
2. technische Anlagen und Maschinen 30.154,80 0,00 0,00 0,00 30.154,80
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 901.349,72 87.547,97 0,00 11.222,92 977.674,77
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 212.990,62 0,00 -212.990,62 0,00 0,00
5.946.772,72 307.951,68 0,00 11.222.92 6.243.501,48
5.949.772,72 307.951,68 0,00 14.222,92 6.243.501,48
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zuführung (Abschreibung) Abgänge Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.334,00 1.000,00 2.334,00 0,00
1.334,00 1.000,00 2.334,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 125.345,36 77.057,33 0,00 202.402,69
2. technische Anlagen und Maschinen 4.223,80 2.741,00 0,00 6.964,80
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 38.041,09 32.713,97 11.091,92 59.663,14
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
167.610,25 112.512,30 11.091,92 269.030,63
168.944,25 113.512,30 13.425,92 269.030,63
Nettobuchwerte 31.12.2023 Nettobuchwerte Vorjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.666,00
0,00 1.666,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 5.033.269,22 4.676.932,22
2. technische Anlagen und Maschinen 23.190,00 25.931,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 918.011,63 863.308,63
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 212.990,62
5.974.470,85 5.779.162,47
5.974.470,85 5.780.828,47

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Best Media Web GmbH entwickelt und vermarktet Produkte aus den Bereichen Nahrungsergänzungsmittel und Kosmetik. Diese Produkte werden über internationale Affiliate-Netzwerke beworben und vermarktet und ebenso über Google sowie jegliche Social Media Plattformen.

2. Geschäftsverlauf

• Wirtschaftliches Umfeld

Im Jahre 2023 stagnierte in Europa die Konjunktur bei schwacher Tendenz, wobei das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um 0,3 % gesunken ist. Ursachen für den Rückgang waren die allgemeine Weltkonjunktur, steigende Zinsen sowie eine hohe Inflation. Die allgemeine Entwicklung wurde zudem durch die weltweiten Kriege stark beeinflusst. 1

Die deutsche aber auch internationale Vermarktung von Produkten über das Internet sind stark abhängig von den Möglichkeiten und der Effizienz der eingesetzten Werbemaßnahmen, welche wiederum von der technischen und personellen Verfügbarkeit der Werbepartner abhängen.

• Das Unternehmen

Das Jahr 2023 war für die Best Media Web GmbH wirtschaftlich sehr zufriedenstellend. Positiv ist die erfolgreiche Steigerung der Vertriebsaktivitäten und damit der positiven Geschäftsentwicklung. Hierdurch konnten neue Kunden gewonnen sowie Marktanteile generiert werden. Diese Entwicklung führte, wie in den Vorjahren auch, zu einer Steigerung der Auslastung des Unternehmens.

1 DESTATIS: Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

• Lagerwirtschaft

Das Zentrallager wird in Wiesloch geführt, von wo die Disposition zu den Kunden gesteuert wird. Des Weiteren gibt es ein Außenlager im Norden Deutschlands.

• Investitionen

Investitionen sind lediglich in die digitale Infrastruktur sowie die Lagerwirtschaft des Unternehmens relevant. Im Jahr 2023 sind diesbezüglich keine wesentlichen Investitionen getätigt worden.

• Finanzierungsmaßnahmen

Die getätigten Investitionen sowie Finanzierung des Geschäftsbetriebs werden mittelfristig durch Bankkredite sowohl eigene Mittel finanziert.

• Personal- und Sozialbereich

Die Zahl der Beschäftigten ist auf durchschnittlich neun Mitarbeiter angestiegen.

• Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Umsatzerlöse und der Ergebnis vor Steuern stellen die relevanten Leistungsindikatoren der Best Media Web GmbH dar.

• Beurteilung der Entwicklung durch die Geschäftsführung

Die Geschäftsentwicklung, insbesondere der Anstieg der Umsatzerlöse in 2023 wird von der Geschäftsführung als positiv beurteilt.

3. Lage der Gesellschaft

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Im Jahr 2023 erhöhte sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um € 42,6 Mio. auf € 70,5 Mio. Grund hierfür waren verstärkte Marketingmaßnahmen sowie die Einführung neuer Produkte.

Das erzielte Ergebnis nach Steuern vor Ausschüttungen in Höhe von € 1,8 Mio. lag über den Erwartungen.

Die Finanzlage 2023 war aufgrund des erzielten Jahresergebnisses sowie der Vorjahre weiterhin gut und es wurde ein deutlich positiver Cashflow erzielt. Die bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden planmäßig getilgt. Liquiditätsrisiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.

Der kurzfristige Finanzbedarf wird aus dem operativen Cashflow, aus dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit und liquiden Mitteln gedeckt.

Der Anstieg der Vorräte ist auf eine gestiegene Verkaufsaktivität und damit verbundene erhöhte Bevorratung zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der vergangenen Jahresergebnisse von 56,7 % auf 65,44 % gestiegen.

4. Besondere Darstellung zur Entwicklung und Lage des Unternehmens

Für 2024 und 2025 ist mit einem rückläufigen Umsatz und Gewinn gerechnet. Dies ist jedoch abhängig von der weiteren Produktentwicklung und dem Erfolg der Werbemaßnahmen. Dennoch wird mit einem positiven Ergebnis geplant.

I. Chancen / Risiko

In Bezug auf Risiken wurden, wie in der Vergangenheit auch, organisatorische Regelungen und Maßnahmen getroffen. Ziel ist es, Risiken, welche den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sowie sonstige wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken. Aus jetziger Sicht sind keine bestandsgefährdenden oder sonstigen Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft vorhanden.

Allgemein verweisen wir auf Herausforderungen gezielt und effektive Werbemaßnahmen einzusetzen, welche hohe Kosten verursachen.

IT-Risiken bestehen im Rahmen von Ausfällen von Systemen oder Komponenten, die den Betriebsablauf stören können.

Cyberrisiken bestehen durch Einschleppen von Schadsoftware über Emails oder Hacking in Bereiche unserer Systeme, die über Zugang zum Internet verfügen, bestehen Risiken von Cyberangriffen, die die Betriebsabläufe erheblich beeinflussen könnten.

Als handelndes Unternehmen sind wir einem normalen Beschaffungsrisiko ausgesetzt. Durch ein aktives Lieferantenmanagement werden Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten vermieden und Lieferbeziehungen optimiert

Chancen bieten sich insofern, als dass die Best Media Web GmbH weiterhin innovativ und kreativ in der weiteren Produktentwicklung agiert und damit am Markt Umsätze halten und ausbauen sowie die Position im Markt weiter verbessern kann.

Zusätzlich sind Kosteneinsparungen im Zuge der Digitalisierung offen geplant, die eine noch effiziente Abwicklung der Handelsaktivitäten zur Folge hat. Wesentliche Investitionen in Anlagevermögen oder den Aufbau von Personal ist nicht geplant.

Die Chancen und Risiken sind im Wesentlichen unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

II. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)

Nach der Absatz- und Umsatzplanung für das Jahr 2024 und 2025 ist ein Umsatzrückgang auf rund € 31 Mio. für das Jahr 2024 eingeplant. Für das Jahr 2025 werden Umsatzerlöse auf ähnlichem Niveau erwartet. Dennoch wird aufgrund von effizienten Prozessen und einem aktiven Kostenmanagement mit einem positiven Ergebnis vor Steuern von rund € 0,6 Mio. im Jahr 2024 sowie einem leicht höheren Ergebnis vor Steuern im Jahr 2025 im Vergleich zum Jahr 2024 geplant.

 

Wiesloch, den 21. März 2025

Best Media Web GmbH

gez. Stefan Rehberg

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Best Media Web GmbH, Wiesloch

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Best Media Web GmbH, Wiesloch, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Best Media Web GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2022 und für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sind nicht geprüft.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 21. März 2025

DELTA Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Knoll, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.Dezember 2023 wurde am 26.3.2025 festgestellt.

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