THU GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Turbinen
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msg treorbis GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht 20191 Grundlagen1.1 Allgemeine GeschäftsgrundlageIn 2018 wurde die msg treorbis GmbH auf die msg Plaut Deutschland GmbH, beides SAP Beratungsunternehmen der msg-Gruppe mit Hauptsitz in Hamburg, verschmolzen und agieren nach Umfirmierung seither gemeinsam im Marktauftritt als msg treorbis GmbH. Als SAP Full Service Provider mit jahrzehntelanger Erfahrung und ausgeprägtem Kundenverständnis verbindet die msg treorbis GmbH ganzheitliche und modulübergreifende SAP Beratung über Einführungsprojekte, Managed Services bis hin zu Lizenzen, Application Management und SAP Hosting aus einer Hand. Ziel der msg treorbis GmbH ist es über Geschäftsprozessoptimierungen Kunden mehr Freiraum für ihre Visionen und zur Geschäftsentwicklung zu schaffen. Die msg treorbis GmbH ist seit vielen Jahren für Kunden im deutschsprachigen und internationalen Raum tätig. Mit SAP hat msg treorbis GmbH den größten europäischen Softwarehersteller als Partner an seiner Seite und verbindet in diesem Umfeld kompetente SAP Beratung mit lösungsorientierten IT-Technologien. Im Fokus der Arbeit der msg treorbis GmbH steht stets die Optimierung von Geschäftsprozessen für Kunden. Dazu entwickelt msg treorbis GmbH individuelle und anforderungsgerechte Lösungen für Personalwesen, Finance&Controlling, Produktion, Lagerhaltung und Vertrieb sowie Außenhandel und Zollabwicklung. Abgerundet wird das Portfolio durch umfangreiche Kenntnisse im Bereich Business-Analytics-Lösungen. Zusätzlich ist die msg treorbis GmbH Lösungsanbieter z.B. im Bereich SAP HCM sowie mit den treorbis Variant Add-ons im Bereich der SAP-Variantenkonfiguration. Für den europäischen Markt mit Schwerpunkt auf SAP Variantenkonfiguration wurde die SAP Lösung für die diskrete Fertigung, msg S/4 DMI als vorkonfiguriertes SAP System erstellt. Mit dieser Lösung können SAP Kunden auf die jahrelange Erfahrung der msg treorbis in einem voreingestellten SAP System nutzen um eine ERP Einführung optimal umsetzen zu können. Durch eine enge Zusammenarbeit mit der SAP wird sichergestellt, dass aktuellen Trends gefolgt und rechtzeitig in die Themenentwicklung investiert wird. Die msg treorbis GmbH ist dabei in vier Geschäftsbereiche aufgeteilt:
Innerhalb dieser Bereiche werden mittelständische Unternehmen angesprochen (500 - 5000 MA), die SAP im Einsatz haben oder die Einführung planen. Dabei besteht das Ziel, bei jedem Kunden alle Themenbereiche zu platzieren (Cross Selling) und somit das vorhandene Kundenpotenzial optimal auszuschöpfen und in den kommenden Jahren zu erweitern. Die Gesellschaft ist in allen Branchen tätig, wobei der Markt insbesondere in der Fertigungsindustrie eine Branchenkompetenz voraussetzt. Die Kernbranchen der Fertigungsindustrie sind der Maschinen- und Anlagenbau und alle Branchen, in denen eine Variantenfertigung zur Anwendung kommt. Derzeit unterstützen über 100 Beraterinnen und Berater tagtäglich mit viel Engagement und langjähriger Erfahrung Kunden bei der Umsetzung individueller Ziele und beim Erreichen nachhaltiger Geschäftserfolge. 1.2 Management und Organisation1.2.1 RessortverteilungMichael Neuhaus ist Sprecher der Geschäftsführung der msg treorbis GmbH und verantwortlich für die Bereiche Finance, Qualitätsmanagement und Unternehmensentwicklung, die Geschäftsbereich EPI sowie Vertrieb, Marketing und Administration. Herr Neuhaus ist seit vielen Jahren in der IT-Branche tätig, erfahrener Kenner der SAP-Welt und seit mehreren Jahren auf die Beratung und Implementierung von SAP Lösungen fokussiert. Insbesondere im Bereich Variantenkonfiguration ist Herr Neuhaus ein etablierter Experte. Er baute eine enge Partnerschaft mit der SAP auf und richtet für die SAP die jährliche Konferenz für Variantenfertiger aus. Zudem ist der Buchautor des SAP Fachbuches Variantenkonfiguration mit SAP. Zu seinen Karriere-Stationen gehören unterschiedliche Beratungs- und Leitungsfunktionen in international ausgerichteten Beratungs- und Produktionsunternehmen. Stefan Dehn ist als Geschäftsführer der msg treorbis GmbH tätig und verantwortlich für die Consulting-Bereiche Finance & Controlling, Business Analytics, HCM, Service und Landscape Transformation. Zusätzlich ist er verantwortlich für den Bereiche Personal. Vor seiner Beschäftigung in der Beratungsbranche durchlief er die Bereiche IT und Controlling in der chemischen Industrie. Sein Beratungsschwerpunkt lag im Bereich Finanzen und Controlling. 2011 übernahm Stefan Dehn die Geschäftsführung der umfirmierten msg Plaut Deutschland GmbH und war bisher zuständig für die Ressorts Consulting, Vertrieb und Marketing, Support und Personal. 1.2.2 Führungsgrundsätze und WerteGrundsatz der Mitarbeiterführung der Geschäftsführung und Führungskräfte der msg treorbis GmbH ist ein kooperativer und teamorientierter Führungsstil. Dies schafft die Basis für eine vertrauensvolle, konstruktive und effektive Zusammenarbeit zwischen Führungskräften und Mitarbeiter/-innen. Werte der msg treorbis GmbH:
1.2.3 MitarbeiterentwicklungZum Ende des Geschäftsjahres 2019 beschäftigte die msg treorbis GmbH 134 (Vorjahr 119) festangestellte Mitarbeiter/-innen (inkl. Geschäftsführer und Auszubildenden). Im Rahmen des fokussierten Unternehmenswachstums wird auch in 2020 mit weiteren Personaleinstellungen geplant. Voraussetzung für die Realisierung der geplanten Unternehmensziele ist eine wachsende Zahl qualifizierter und motivierter Mitarbeiter/-innen. Dabei wird auch Augenmerk auf die innerbetriebliche Ausbildung (auch duales Studium) gelegt. Der schnelle technologische Wandel in der IT-Branche erfordert zudem eine kontinuierliche Aus-, Weiterbildung und Wissensaktualisierung der Mitarbeiter/-innen. Neben eigenverantwortlichem und praxisnahem Lernen liegt der Schwerpunkt der Aus- und Weiterbildung dabei auf der fachlichen Qualifizierung der Mitarbeiter/-innen. 2 Geschäftsentwicklung 20192.1 Entwicklung des ITK-MarktesGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen2019 hat die Weltwirtschaft nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) einen deutlichen Abschwung verzeichnet. Zwar hat die globale Wirtschaftsleistung erneut um 2,9 Prozent zugelegt, allerdings ist dies der niedrigste Wert seit der Finanzkrise. 1 Die seit Mai andauernde Verschärfung der handelspolitischen Spannungen beeinträchtigt zunehmend das Vertrauen und die Investitionstätigkeit, was die politische Unsicherheit weiter erhöht und die Risikoeinschätzung an den Finanzmärkten belastet. Insgesamt erwartet die OECD, dass das globale BIP-Wachstum angesichts der angespannten Handelssituation 2020 und 2021 bei rd. 3 Prozent verharren wird. 2 Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) hingegen, wird die Weltwirtschaft in diesem Jahr stärker wachsen als 2019. 3 Unter anderem sorgten eine weiter lockere Geldpolitik, eine teilweise Einigung im Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie geringe Sorgen vor einem ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der EU für Stabilisierung, teilte der IWF mit. Allerdings liegen die aktuellen Erwartungen des IWF für das globale Wachstum mit 3,3 Prozent niedriger als bei der vorangegangenen Prognose im Oktober 2019 (3,4 Prozent). 4 Für Deutschland war 2019 ein Jahr der Stagnation: Der stockende Welthandel hat der exportabhängigen Wirtschaft einen schweren Schlag versetzt, da die Exportaufträge und die Industrieproduktion zurückgegangen sind. Nach einer Expansion um geschätzte 0,6 Prozent im Jahr 2019 wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) den Projektionen zufolge 2020 nur um 0,4 Prozent wachsen. 5 Die deutsche Wirtschaft ist damit das zehnte Jahr in Folge gewachsen, das Wachstum hat aber an Schwung verloren. Trotz der abgeschwächten Wirtschaftsprognose bleibt der Arbeitsmarkt laut dem Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung stabil. Folglich setzt sich der Aufbau der Beschäftigung fort - wenn auch in einem langsameren Tempo. Die Bundesregierung rechnet für das laufende Jahr 2020 mit einem Zuwachs der Erwerbstätigkeit um 190.000 Menschen. Damit würde das Niveau der Erwerbstätigkeit eine neue Rekordmarke von durchschnittlich 45,4 Millionen Menschen erreichen. 6 Um die positive Wirtschaftsentwicklung der letzten 10 Jahre aufrecht zu erhalten, lässt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) in seinem Jahreswirtschaftsbericht der Digitalisierung eine zentrale Rolle zukommen. 7 Laut BMWI bleibt die Digitalisierung ein dominierender Treiber für die Transformation der Wirtschaft und Arbeitswelt. Um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, ist eine leistungsfähige und flächendeckende Infrastruktur erforderlich. Die von der Bundesregierung im November 2019 beschlossene Mobilfunkstrategie, soll die Mobilfunkversorgung daher insbesondere in der Fläche möglichst schnell verbessern. 8
1
https://www.oecd.org/berlin/publikationen/OECD-Wirtschaftsausblick-2019-2_Gesamtbeurteilung-der-Wirtschaftstlage.pdf
Die deutsche ITK-Branche übertraf im vergangenen Jahr laut Einschätzung des Digitalverbands Bitkom die Umsatzerwartung: Ging man zu Beginn des Jahres noch von einem Umsatzwachstum von 1,5 Prozent aus, so verzeichnete die ITK-Branche 2019 ein Umsatzplus von 2 Prozent und kommt auf ein Gesamtumsatzvolumen von insgesamt 169,6 Milliarden EUR. 9 2019 hat die ITK-Branche nach aktuellen Bitkom-Berechnungen 42.000 zusätzliche Stellen geschaffen. 10 Die Informationstechnik, bestehend aus Hardware, Software und Services, erwirtschaftete mit einem Umsatz von 92,9 Milliarden EUR erneut das größte Wachstum (+2,9 Prozent). 11 Dabei legte das Software-Segment mit einem Volumen von 26 Milliarden in 2019 erneut am kräftigsten zu (+6,3 Prozent). 12 Auch die IT-Services verzeichneten mit einem Plus von 2,4 Prozent ein ordentliches Wachstum auf ein Marktvolumen von 40,9 Milliarden EUR. Die IT-Hardware stieg leicht auf 26 Milliarden EUR (+0,5 Prozent) an. 13 Leichtes Wachstum zeigte die Telekommunikation mit einem Plus von 2 Prozent bei 68,1 Milliarden EUR Umsatz. Das Segment für Telekommunikationsinfrastruktur ist 2019 dabei um 1,5 Prozent auf 7,0 Milliarden EUR gewachsen, während der Markt für Telekommunikationsdienste bei 48,6 Milliarden EUR stagnierte. In der Unterhaltungselektronik gingen die Umsätze im vergangenen Jahr erneut zurück und sanken um 7,7 Prozent auf 8,6 Milliarden EUR. 14 2.2 UmsatzentwicklungDer Nettoumsatz der msg treorbis GmbH erreicht im Geschäftsjahr 2019 die Höhe von 18.082 TEUR. Im Vergleich zum Vorjahr mit einem Umsatzvolumen von 17.911 TEUR konnte somit ein Umsatzwachstum von 171 TEUR oder 0,95% realisiert werden. Die msg treorbis GmbH erzielt den Umsatz zu 97,46% in Deutschland.
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https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Erstmals-12-Millionen-Jobs-Bitkom-Branche
2.3 ErtragslageIm Geschäftsjahr 2019 erzielte die msg treorbis GmbH ein EBIT von -293 TEUR und einen Jahresfehlbetrag von -809 TEUR. Im Vorjahr wurde ein EBIT von -435 TEUR und ein Jahresfehlbetrag in Höhe von -798 TEUR realisiert. Die Ertragslage hat sich damit im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Dieses ist insbesondere durch eine abweichend zur Budgetplanung geringere Projektauslastung begründet. In der Gewinn- und Verlustrechnung gehören mit 66,79% der Personal- und mit 19,40% der Materialaufwand zu den größten Kostenblöcken. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen relativ gesehen die Personalkosten um 1,59 Prozentpunkte, während der Materialaufwand um -2,43 Prozentpunkte gesunken ist. Absolut betrachtet hat der Personalaufwand um 401 TEUR auf 12.085 TEUR zugenommen (+3,43% gegenüber dem Vorjahr). Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 171 TEUR gewachsen (+0,95% gegenüber Vorjahr). Der Materialaufwand ist im Betrachtungszeitraum um 401 TEUR, im Wesentlichen durch bezogene Waren, auf 3.509 TEUR gesunken. Dies entspricht einer Abnahme von 10,25% gegenüber dem Vorjahr. Der Personalaufwand ist absolut und auch relativ im Vergleich zum Vorjahres-Umsatz gesehen gestiegen. Der Materialkostenblock ist gesunken. Ziel ist in 2020 wieder eine Steigerung der Umsätze sowie eine positive Ertragslage zu erreichen. Die Gesamtkapitalrentabilität und die Umsatzrentabilität sind in 2019 negativ und liegen bei -1,96% bzw. -1,62%.
2.4 VermögenslageDie Bilanzsumme im Geschäftsjahr 2019 erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um 679 TEUR (+7,15%) auf insgesamt 10.192 TEUR (Vorjahr 9.513 TEUR). Der Hauptgrund hierfür ist die Zunahme des nicht durch Eigenkapitel gedeckten Fehlbetrages um 809 TEUR auf 1.557 TEUR (Vorjahr 749 TEUR) sowie die Zunahme der flüssigen Mittel um 335 TEUR auf 1.359 TEUR (Vorjahr 1.024 TEUR). Das Anlagevermögen hat um 27 TEUR auf 93 TEUR zugenommen (Vorjahr 66 TEUR). Die Minderung des Umlaufvermögens beträgt 212 TEUR. Der Saldo der Abnahme erklärt sich dabei im Wesentlichen durch den Rückgang der der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 673 TEUR auf 3.457 TEUR (Vorjahr 4.130 TEUR). Dem gegenüber steht zu Zunahme der flüssigen Mittel um 335 TEUR. In 2019 hat sich die Anlagenintensität von 0,69% auf 0,91% erhöht. Die Umlaufvermögensintensität ist von 86,74% auf 78,88% gefallen. Grund hierfür die Minderung der Forderungen aus Lieferung und Leistung sowie der Anstieg der flüssigen Mittel.
2.5 FinanzlageIn 2019 betrug das Eigenkapital der msg treorbis GmbH wie im Vorjahr aufgrund des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags 0 TEUR. Das Fremdkapital hat im Vergleich zum Vorjahr um 724 TEUR zugenommen, wobei die Zunahme im Wesentlichen durch den Zugang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 993 TEUR auf 2.663 TEUR bedingt ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten sind dagegen im Vergleich zum Vorjahr um 371 TEUR auf 950 TEUR gesunken. Ebenso sind die sonstigen Rückstellungen um 227 TEUR auf 1.169 TEUR gesunken. Zusammengefasst lässt sich somit feststellen, dass sich die Kapitalstruktur der msg treorbis GmbH im Vergleich zum Vorjahr insgesamt verschlechtert hat. In 2020 und in den Folgejahren steht nun eine Erhöhung der Eigenkapitalquote und damit eine weitere Stabilisierung und Verbesserung der Kapitalstruktur im Fokus.
Am Bilanzstichtag 2019 verfügte die msg treorbis GmbH über Bank- und Kassenguthaben in Höhe von 1.359 TEUR (Vorjahr 1.024 TEUR). Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist mit 410 TEUR positiv. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit beträgt -65 T€, der aus Finanzierungstätigkeit -10 T€. Zum Jahresende betrug das Working Capital 4.866 TEUR bzw. die Working Capital Ratio 2,53. Die Deckung des kurzfristigen Fremdkapitals war damit vollständig gewährleistet. Der Anlagendeckungsgrad kann durch das Eigenkapital von 0 TEUR und aufgrund des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags nicht sinnvoll interpretiert werden.
2.6 Zusammenfassende Beurteilung der Geschäftslage2019 wurde der Ausbau der SAP Branchenlösung msg S/4 DMI abgeschlossen. Mit dieser Lösung soll die steigende Nachfrage für SAP Projekte für den Wechsel von SAP ERP auf die neue Lösung S/4 HANA unterstützt werden. Auch die Partnerschaft zu SAP wurde weiter ausgebaut, um die msg treorbis als den wichtigsten Partner für die diskrete Fertigung zu positionieren. Zum Jahresende konnte ein weiterer Kunde für den Wechsel von SAP ERP auf S/4 HANA gewonnen werden. Mit dem Angebot für SAP Consulting, SAP Lizenzen und Lizenzen für eigene Softwareprodukte ist eine Verbesserung der wirtschaftlichen Ergebnisse wichtiger Bestandteil der Geschäftsentwicklung in den kommenden Jahren. Diese Investitionen sowie die unter Plan liegende Projektauslastung führten allerdings noch nicht nachhaltig zu einem wirtschaftlich erfolgreichen Jahr 2019. Der Geschäftsverlauf aus Sicht der Geschäftsführung kann als nicht zufriedenstellend beurteilt werden. 2.7 Erläuterung der Kennzahlen
* Für Analysezwecke entspricht das
Gesamtkapital der Bilanzsumme
3 Risiko- und ChancenberichtDie msg treorbis GmbH ist als Unternehmen der IT-Branche einer Vielzahl von möglichen Risiken ausgesetzt, deren Eintreten die Vermögens- Finanz- und Ertragslage positiv wie negativ beeinflussen können. Um Risiken rechtzeitig zu erkennen, werden von der Geschäftsleitung die Entwicklungen im laufenden Servicegeschäft regelmäßig überprüft und Controlling-Funktionen für Kalkulation, Projekte und Geschäftsentwicklung implementiert. Die msg treorbis GmbH differenziert Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung wie folgt:
Die Leiter der Geschäftsbereiche sind dafür verantwortlich, die Risiken in ihren Bereichen kontinuierlich zu beobachten und zu managen. Grundlage dafür ist die schnelle und zuverlässige Versorgung des Managements mit relevanten und notwendigen Informationen. Bei bedeutenden Abweichungen sind sie dazu verpflichtet, umgehend die Geschäftsleitung darüber zu informieren. Dazu hat die msg treorbis GmbH ein regelmäßiges Controlling- und Berichtswesen aufgebaut, welches monatlich über die Entwicklung der aktuellen Lage und Kennzahlen der einzelnen Bereiche informiert. Zusätzlich verfügt die Gesellschaft über ein Datawarehouse, in dem alle relevanten Geschäftsdaten verfügbar sind. Außerdem wird in regelmäßigen Meetings auch über die voraussichtliche wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung der kommenden Monate informiert.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.
Die msg treorbis GmbH ist bestrebt Finanzverbindlichkeiten sukzessive abzubauen, um das Zinsrisiko und die Kosten zu senken.
Die Datensicherheit und die Zuverlässigkeit der IT-Systeme sind von großer Bedeutung, denn moderne Geschäftsprozesse und unternehmensinterne bzw. externe Kommunikation basieren zunehmend auf Informationstechnologien. Datendiebstahl, ein Ausfall, die Störung/ Beeinträchtigung oder Zerstörung von Systemen oder Infrastrukturen kann zu einem Datenverlust sowie einer großen Beeinträchtigung der Geschäftsprozesse und der Wettbewerbsfähigkeit führen. In Bezug auf die Vertraulichkeit, Verlässlichkeit und Verfügbarkeit von Daten in allen Bereichen spielen diese operativen Risiken für die msg treorbis GmbH eine wichtige Rolle. Deswegen wird diesen Risiken über eine hohe Betriebsqualität in Prozessen und Verfahren, mit regelmäßigen Notfallübungen sowie umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen, begegnet.
Die Verfügbarkeit der notwendigen Anzahl an qualifizierten und motivierten Mitarbeitern/-innen ist eine entscheidende Säule des Unternehmenserfolgs der msg treorbis GmbH. Der Verlust sowie der Mangel an neuen, qualifizierten Mitarbeitern/-innen auf dem Markt stellt ein weiteres operatives Risiko für die msg treorbis GmbH dar. Der Personalmarkt regional und überregional ist limitiert. Neben der intensiven Personalsuche werden daher, durch gezielte und umfassende interne und externe Ausbildungen, die Mitarbeiter bedarfsgerecht weiter qualifiziert und gefördert und die Leistungserbringungsprozesse optimiert. Die msg treorbis GmbH sucht im laufenden Geschäftsjahr zusätzliche Fachkräfte. Durch die große Marktnachfrage nach IT-Fachkräften im SAP Umfeld sind die Angebote jedoch sehr knapp.
Aufgrund der guten Auftragslage ist die Auslastung gestiegen. Es besteht allerdings das Risiko Aufträge nicht annehmen zu können, da entsprechende Fachkapazitäten nicht am Arbeitsmarkt rekrutierbar sind.
Einige Kunden möchten mit der msg treorbis GmbH für Einzelprojekte Festpreisvereinbarungen abschließen. Es besteht das Risiko, dass bei Festpreisprojekten die kalkulierten Margen nicht erzielt werden, wenn unvorhergesehene Nacharbeit anfällt. Durch enges Projektcontrolling soll das Risiko der unkontrollierten Nacharbeit minimiert werden.
Die msg treorbis GmbH hat in zunehmenden Maße Servicevereinbarungen mit Kunden abgeschlossen, bei denen im internationalen Einsatz die Unterbeauftragung von Dienst- und Serviceleistungen durch Partner notwendig werden. Es besteht das Risiko, dass Partner ausfallen können und die vereinbarten Dienste nicht ausgeführt werden. Vorsorglich hat die msg treorbis GmbH daher alternative Dienstleister kontaktiert, die in solchen Fällen die Abwicklung übernehmen können.
Zum Berichtszeitpunkt und für die künftige Entwicklung sieht die Geschäftsleitung keine Einzelrisiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können. Auch aus der Gesamtsumme der Risiken lässt sich aus Sicht der Geschäftsführung eine Gefährdung zum Zeitpunkt der Aufstellung des Berichts nicht erkennen. 4 Prognosebericht4.1 Wirtschaftlicher AusblickVon der bitkom werden zum ITK-Markt etwa einmal jährlich Zeitreihen zu den ITK-Ausgaben in Deutschland erstellt und aktualisiert. 15 Diese schließen Prognosen für das Jahr 2020 ein. Die letzte Aktualisierung durch bitkom ist im Januar 2020 erfolgt. Für die Entwicklung des ITK-Marktes in 2020 gilt dabei, dass der ITK-Markt weiterwächst. Im Bereich der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik wird für 2019 ein Umsatz von 172,2 Milliarden Euro (+1,5 Prozent) erwartet. Bis zum Jahresende werden die Unternehmen in Deutschland voraussichtlich 39.000 zusätzliche Jobs schaffen. Damit wären erstmals mehr als 1,2 Millionen Menschen in der Branche beschäftigt. Nach den gedämpften Erwartungen in der zweiten Jahreshälfte 2019 hat sich das Geschäftsklima zuletzt wieder aufgehellt. Mit 26,9 Punkten kletterte der Bitkom-ifo-Digitalindex im Dezember auf den höchsten Stand seit Mai 2019. Das gab der Digitalverband Bitkom zum Jahresauftakt in Berlin bekannt. "Aktuelle Debatten um Künstliche Intelligenz, 5G-Netze und digitale Souveränität zeigen, welche enorme Bedeutung die digitale Wirtschaft in Deutschland hat", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. "Das stabile Wachstum der Bitkom-Branche ist Ausdruck der zunehmenden Digitalisierung von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Das gilt auch und gerade für das wirtschaftlich allgemein sehr schwierige Jahr 2019, das von Handelskonflikten, konjunktureller Eintrübung und Brexit-Streit geprägt war." Im vergangenen Jahr übertraf der ITK-Markt die Erwartung. Die Umsätze legten 2019 um 2,0 Prozent auf 169,6 Milliarden Euro zu. Zu Jahresbeginn hatte Bitkom ein Wachstum von 1,5 Prozent erwartet. Die Informationstechnik gewinnt als größtes Segment der Branche weiter an Bedeutung. Die Umsätze steigen in diesem Bereich nach Bitkom-Berechnungen 2020 um 2,7 Prozent auf 95,4 Milliarden Euro. Am stärksten wächst der Bereich Software mit einem Plus von 6,4 Prozent auf 27,6 Milliarden Euro. Der Markt für IT-Dienstleistungen, darunter Projektgeschäft und IT-Beratung, wächst ebenfalls überdurchschnittlich um 2,4 Prozent auf 41,9 Milliarden Euro. "Unternehmen verändern ihre Organisationsstruktur und entwickeln Digitalstrategien, was die Nachfrage nach IT-Beratung und Software-Anwendungen stimuliert." Das Geschäft mit IT-Hardware entwickelt sich dagegen den Erwartungen zufolge leicht rückläufig. Die Umsätze sollen um 0,4 Prozent auf 25,9 Milliarden Euro sinken. Durch die anhaltende Corona Krise gab es in der ersten Jahreshälfte 2020 unerwartete Einschränkungen. Doch auch in der Krise zeigte sich, dass die Unternehmen ihre Digitalisierung noch mehr in den Vordergrund setzen werden. Die msg treorbis GmbH ist als Anbieter im ITK-Markt gut aufgestellt und versteht sich als Wegbereiter für ihre Kunden, die einem immer größeren Wettbewerbsdruck unterliegen und zugleich nach Orientierung suchen.
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https://www.bitkom.org/Marktdaten/ITK-Konjunktur/ITK-Markt-Deutschland.html
4.2 Umsatz- und Ergebnisplanung FolgejahrMit Blick auf die für 2020 zu erwartende positive Marktentwicklung geht die msg treorbis GmbH von einer positiven Geschäftsentwicklung verbunden mit einem entsprechenden Wachstum aus. Die anspruchsvolle Umsatz- und Ergebnisplanung der msg treorbis GmbH sieht vor diesem Hintergrund für das Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 17,9 Mio. EUR und ein EBIT von 350 TEUR vor.
Hamburg, den 27.07.2020 Michael Neuhaus, Geschäftsführer Stefan Dehn, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2019Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2019 - 31.12.2019
Anhang1 Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie msg treorbis GmbH, hat ihren Sitz in Hamburg und wird beim Amtsgericht Hamburg unter der Handelsregisternummer HRB 137052 geführt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB). Ergänzend hierzu wurden die Vorschriften des GmbHG beachtet. Die Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2019 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert. Bei der Aufstellung des Anhangs wurde von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch gemacht. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. Des Weiteren wurde die Gewinn- und Verlustrechnung über das gesetzlich vorgeschriebene Gliederungsschema hinaus um die Zwischensumme Betriebsergebnis/EBIT ergänzt. Die Gesellschaft ist zum 31.12.2019 buchmäßig überschuldet. Die Bilanzierung unter Fortführungskriterien (going concern) wurde im Berichtsjahr beibehalten. Es besteht eine positive Fortführungsprognose. 2 Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAktivaImmaterielle Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern generell nach der linearen Methode abgeschrieben. Der planmäßigen Abschreibungen liegen bei entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen Nutzungsdauern zwischen 3 bis 7 Jahren und bei Sachanlagegütern Nutzungsdauern von 3 bis15 Jahren zugrunde. Die im Geschäftsjahr angeschafften beweglichen Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von 250,00 EUR wurden aufwandswirksam erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter, die im Geschäftsjahr angeschafft wurden und deren Anschaffungskosten 600,00 EUR nicht übersteigen, wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten in angemessenem Umfang eingerechnete Gemeinkosten und Abschreibungen. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit den Nominalwerten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko sowie zur Abdeckung von Zinsverlusten wird bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung von 0,5 % des Nettoforderungsbestandes gebildet. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind grundsätzlich mit den Nominalwerten angesetzt. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerentlastungen mit den erwarteten unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive latente Steuern werden verrechnet. PassivaDer Ansatz der Pensionsrückstellungen erfolgt gemäß § 253 HGB auf Grundlage des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Anwendung der Heubeck-Richttafeln 2018G und des von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichten durchschnittlichen Zinssatzes. Weiter wurde ein Rententrend von 1,0% berücksichtigt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller anderen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. §246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken und der zu erwartenden Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Die Abgrenzungsposten sind für Einnahmen des Berichtsjahres auszuweisen, soweit diese Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. 3 Angaben zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019 stellt sich wie folgt dar:
Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Kautionen in Höhe von 59.045,94 EUR (Vj.59.045,94 EUR) haben eine Restlauflaufzeit von über einem Jahr. Forderungen gegenüber der Gesellschafterin sind in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 193.521,71 EUR (Vj. 123.151,29 EUR) enthalten. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 280.863,57 EUR (Vj. 347.904,52 EUR) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 2.947.045,28 EUR (Vj. 2.908.257,18 EUR) enthalten. Davon wurden 252.460,68 EUR (Vj. 261.751,17 EUR) als Deckungsvermögen mit den Pensionsrückstellungen verrechnet. Der verbleibende Aktivwert in Höhe von 2.694.584,60 EUR (Vj. 2.646.506,01 EUR) hat eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen entsprechen dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechneten Deckungskapital bzw. dem garantierten Rückkaufswert, der aus dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital abgeleitet wird.
EigenkapitalDas Stammkapital beträgt 1.001.000,00 EUR. PensionsrückstellungenDer Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 461.715,00 EUR (Vj. 520.265 EUR). Sonstige RückstellungenIm Berichtsjahr betrugen die sonstigen Rückstellungen 1.169.302,78 EUR (Vj. 1.396.376,00 EUR).
SteuerrückstellungenIm Berichtsjahr betrugen die sonstigen Rückstellungen 67.620,00 EUR (Vj. 0,00 EUR).
Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin sind in den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 2.500.247,95 EUR enthalten. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert sind. 4 Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 336.208,76 EUR enthalten, die sich aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 35.738,99 EUR, Erträgen aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigungen zu Forderungen in Höhe von 232.849,77€ sowie aus einem Ertrag aus einer Steuerforderung in Höhe von 67.620,00€ zusammensetzen. PersonalaufwandDer Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 152.968,95 EUR (Vj. 182.150,71 EUR). FinanzergebnisIm Finanzergebnis sind folgende Aufwendungen und Erträge mit verbundenen Unternehmen enthalten:
Steuern vom Einkommen und ErtragIn den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Erträge aus der Zuführung von aktiven latenten Steuern in Höhe von 28.845,00 EUR (Vj. 122.943,00 EUR) enthalten. 5 Sonstige AngabenSonstige finanzielle VerpflichtungenDer Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt 1.379.696,00 EUR (Vj. 1.445.098,00 EUR) und beinhaltet Miet- und Pachtverträge, Leasingverträge. ArbeitnehmerDie durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 127 (Vj. 111); davon 3 leitende Angestellte. GeschäftsführungIm Geschäftsjahr 2019 war zur Geschäftsführung berechtigt: Herr Holger Sievers, Diplom Betriebswirt (bis 31.12.2019), Herr Michael Neuhaus, Diplom Ingenieur sowie Herr Stefan Dehn, Diplom Wirtschaftsinformatiker. Holger Sievers war Vorsitzender der Geschäftsführung der msg treorbis GmbH und verantwortlich für die Bereiche Services, Finance, Qualitätsmanagement und Unternehmensentwicklung. Michael Neuhaus ist Geschäftsführer der msg treorbis GmbH und verantwortlich für die Geschäftsbereiche EPI und HCM sowie Vertrieb, Marketing und Administration. Stefan Dehn ist als Geschäftsführer der msg treorbis GmbH tätig und verantwortlich für die Consulting-Bereiche Finance & Controlling, Business Analytics und Landscape Transformation. Zusätzlich ist er verantwortlich für die Bereiche Personal und Business Development. Frühere OrganmitgliederDie Gesamtbezüge der ehemaligen Geschäftsführer betrugen im Berichtszeitraum 67.364,88 EUR. Es bestehen Rückstellungen für Pensionen in Höhe von 1.274.574,00 EUR an ehemalige Geschäftsführer. NachtragsberichtNach Schluss des Geschäftsjahres sind keine Geschäftsvorfälle bekannt, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der msg treorbis GmbH haben könnten. Honorar des AbschlussprüfersDas Gesamthonorar des Wirtschaftsprüfers, aufgegliedert nach seinen Vergütungsbestandteilen für die im Einzelnen genannten Tätigkeitsbereiche, gem. § 285 Nr. 17 HGB wird im Konzernabschluss der msg group GmbH angegeben. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis in voller Höhe mit -808.684,38 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. KonzernverhältnisseDie Gesellschaft ist ein 100 %-iges Tochterunternehmen der msg systems AG mit Sitz in Ismaning, die ein 100%-iges Tochterunternehmen der msg group GmbH mit Sitz in Ismaning ist. Die msg group GmbH stellt zum 31. Dezember 2019 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird.
Hamburg, 27. Juli 2020 Landshut, den 30.07.2020 Michael Neuhaus, Geschäftsführer msg treorbis GmbH Stefan Dehn, Geschäftsführer msg treorbis GmbH BBT Control Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Westermeier, Wirtschaftsprüfer Braun, Wirtschaftsprüfer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die msg treorbis GmbH, HamburgPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der msg treorbis GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der msg treorbis GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise aus reichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks. Sonstiger BerichtsteilAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss 2019 wurde am 16.12.2020 festgestellt. |
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