B+T Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ronny Hanstein seit 13.3.2025 | Geschäftsführer |
Bernd Dr. Hoffmann seit 17.5.2021 | Geschäftsführer |
Jan Gerbig seit 5.3.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
UNA 598. Equity Management GmbH (künftig: IIP Arendelle GmbH) | 90.00% |
UNA 598. Equity Management GmbH (künftig: IIP Arendelle GmbH) | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
B+T Holding GmbHAlsfeldKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 Konzernanhang Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 Konzerneigenkapitalspiegel Konzernlagebericht Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Rechtliche Verhältnisse Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021B+T Holding GmbHAlsfeld
KONZERNANHANG für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine Angaben zum Konzern Das Mutterunternehmen B+T Holding GmbH (bis 17. Januar 2019 Carus Holding GmbH) hat seinen Sitz in Alsfeld. Es ist im Handelsregister des Amtsgerichts Gießen unter HRB 8067 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und Konzernabschlussstichtag Die B+T Holding GmbH, Alsfeld, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches als Mutterunternehmen verpflichtet, einen Konzernabschluss nebst Konzernlagebericht aufzustellen. Der Konzernabschluss wurde in Anwendung von § 290 ff. HGB nach den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) erstellt. Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr. Die Jahresabschlüsse aller einbezogenen Gesellschaften sind mithin auf den 31. Dezember 2021 aufgestellt. Die Konzernwährung ist Euro. Soweit Gesellschaften den Jahresabschluss in einer anderen Währung erstellt haben, wurden diese in Euro umgerechnet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Das Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorgaben nach BilRUG. III. Angaben zum Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden neben der B+T Holding GmbH, Alsfeld, als Obergesellschaft alle Tochterunternehmen, bei denen die Firma unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausüben kann, einbezogen. Die B + T Umwelt GmbH, die B+T Energie GmbH, die B+T Brennstoff GmbH, die Linea Verde GmbH, die Umweltdienste Bohn GmbH, die B+T Deuna GmbH, die B+T Beteiligungs GmbH, die B+T Horn Energie GmbH, die B + T Biopower GmbH, die B+T ENERGIE FRANCE S.A.S. und die B+T ENVIRONNEMENT S.A.S. werden im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Die EBS Concept GmbH, die ALBBRENNSTOFF GmbH, die B + M Recycling GmbH, die B+S RECYCLAGE S.A.S. und die B + S Papenburg Energie GmbH werden als Gemeinschaftsunternehmen mit der Beteiligungsquote konsolidiert. Die B + T Cineris GmbH fließt als assoziiertes Unternehmen per Equity-Methode in den Konzern. Die Stimmrechte entsprechen bei dieser Gesellschaft den Kapitalanteilen. In den Konzernabschluss werden folgende Gesellschaften einbezogen:
Die Umweltdienste Bohn GmbH ist an folgenden Unternehmen beteiligt:
Der Konsolidierungskreis wurde im Jahr 2021 um die B+S RECYCLAGE S.A.S. erweitert. Die Gesamtsumme der kurzfristigen Vermögensgegenstände der anteilsmäßig konsolidierten Unternehmen beträgt TEuro 7.200. Die langfristigen Vermögensgegenstände betragen TEuro 15.889, die kurzfristigen Schulden TEuro 4.070 sowie langfristige Schulden in Höhe von TEuro 946. IV. Angaben zu Konsolidierungsmethoden In 2018 wurde der Konzernabschluss der B+T Holding GmbH erstmalig erstellt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gem. § 301 HGB auf der Grundlage der Werteverhältnisse zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss. In diesem Fall wurde die Erstkonsolidierung zum Zeitpunkt der erstmaligen Erstellung des Konzernabschlusses der B+T Holding GmbH nachgeholt (sog. Nachholung der Erstkonsolidierung). Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung sind die Beteiligungsbuchwerte mit dem zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung neu bewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen verrechnet worden. Dadurch ergeben sich Unterschiede zwischen den historischen Anschaffungskosten der Anteile und des neu bewerteten Eigenkapitals, welche als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert wurden oder mit dem Konzernergebnisvortrag verrechnet wurden. Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie die zwischen konsolidierten Gesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten sind eliminiert worden. Konzerninterne Zwischenergebnisse wurden eliminiert. V. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bewerten ihre Vermögens- und Schuldposten nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Die Bewertung trägt allen erkennbaren Wertminderungen und möglichen Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung und erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Wahlrechte hinsichtlich der Bewertungs- und Abschreibungsmethoden werden von sämtlichen Konzernunternehmen einheitlich im Sinne einer vorsichtigen Bewertung ausgeübt. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Soweit die Beteiligungsbuchwerte höher als die entsprechenden Eigenkapitalanteile waren, sind die sich ergebenden Unterschiedsbeträge in Höhe von TEuro 7.741 (Vj: TEuro 9.032) als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und werden planmäßig, beginnend im Jahr der Erstkonsolidierung, über 10 Jahre linear abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bilanziert. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden linear bzw. degressiv abgeschrieben. Falls beim beweglichen Anlagevermögen die degressive Abschreibungsmethode angewendet wird, erfolgte der Übergang zu linear ermittelten Beträgen, sobald diese höher liegen. Seit dem Geschäftsjahr 2011 wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Dabei wurden für Geschäftsbauten Nutzungsdauern von 14 bis 33 Jahre, für technische Anlagen von 4 bis 10 Jahre, für Lkw und andere Transportmittel von 4 bis 6 Jahre angenommen. Die Zugänge des Geschäftsjahres werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis Euro 250,00 wurden im Geschäftsjahr sofort als Aufwand erfasst. Im Geschäftsjahr wurden geringwertige Anlagegüter im Wert bis zu Euro 800,00 in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungswerten angesetzt. Soweit in Einzelfällen niedrigere Wiederbeschaffungskosten vorlagen, wurden diese angesetzt. Die Vorräte sind zu Anschaffungswerten angesetzt. Soweit in Einzelfällen niedrigere Wiederbeschaffungskosten vorlagen, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Bankguthaben werden zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen sowie dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten angesetzt. Die Pensionsrückstellungen sind nach den neuen Regelungen des HGB unter Anwendung des Teilwertverfahrens ermittelt. Als Rechnungsgrundlagen dienen die Richttafeln von Prof. Klaus Heubeck 2018 G. Gemäß § 253 HGB ist der Erfüllungsbetrag unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,87 % p.a. bei zehnjähriger Durchschnittsbildung angesetzt worden. Dabei entspricht der Zinssatz dem von der Deutschen Bundesbank gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten Abzinsungssatz bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren und einer Durchschnittsbildung über die vergangenen zehn Geschäftsjahre (Stand: Dezember 2021). Gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz mit zehnjähriger Durchschnittsbildung und dem Ansatz mit siebenjähriger Durchschnittsbildung TEuro 179. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens diesem Unterschiedsbetrag entsprechen. Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind durch Vermögensgegenstände gesichert, die ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen sind. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde eine entsprechende Verrechnung vorgenommen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken in ausreichendem Umfang Rechnung tragen. Sie wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerlicher Betrachtungsweise gemäß § 306 HGB. Es wird vom Wahlrecht des § 274 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht und die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden verrechnet. Der zur Berechnung der latenten Steuern anzuwendende Gewerbesteuersatz liegt bei 14,70 %, der durchschnittliche Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei rd. 420,00 %. Für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag wurde ein Steuersatz von 15,83 % angenommen. Bei der B + S Papenburg Energie GmbH ergibt sich aus den unterschiedlichen Bilanzansätzen der Handels- und der Steuerbilanz des Anlagevermögens von TEuro 4.273 eine passive latente Steuerabgrenzung von TEuro 1.245. Aus den unterschiedlichen Bilanzansätzen der Handels- und Steuerbilanz der Rückstellungen von TEuro 306 resultiert eine aktive latente Steuerabgrenzung von TEuro 89. Das Wahlrecht zur Saldierung wurde in Anspruch genommen, sodass insgesamt eine passive latente Steuer in Höhe von TEuro 1.156 ausgewiesen wird. Auf die Verlustvorträge der B+T Horn GmbH wurden aktive latente Steuern in Höhe von TEuro 543 gebildet. Bei der Umweltdienste Bohn GmbH ergeben sich ebenfalls Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den Rückstellungen. Die aktiven latenten Steuern betragen hier TEuro 260. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde bei der Umweltdienste Bohn GmbH ein Gewerbesteuersatz von 14,88 % angenommen. Für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag wurde ein Steuersatz von 15,83 % angenommen. Im Berichtsjahr gab es aufgrund der im Vergleich zum Einzelabschluss der B+T Horn Energie abweichenden Behandlung von CO 2 -Zertifikaten ergebniswirksame Anpassungen im Konzernabschluss. Dadurch haben sich die passiven latenten Steuern von TEuro 328 im Vorjahr um TEuro 112 erhöht. Im Rahmen der Zwischenergebniseliminierung sind aktive latente Steuern in Höhe von 7 TEUR entstanden. Durch die Korrektur einer im Einzelabschluss der B+T ENERGIE FRANCE S.A.S. vorgenommenen Abschreibung erhöhen sich die passiven latenten Steuern um TEuro 30. V. Angaben zur Konzernbilanz Die horizontale Entwicklung und Zusammensetzung des Konzernanlagevermögens zeigt der beigefügte Anlagenspiegel: Anlagenspiegel per 31. Dezember 2021
In den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wird das assoziierte Unternehmen B + T Cineris ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag zwischen Buchwert und anteiligem Eigenkapital beträgt TEuro 479. Aus der erstmaligen Einbeziehung ist ein verbleibender Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von TEuro 1.404 enthalten. Der Geschäfts- und Firmenwert wird über 10 Jahre linear abgeschrieben. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist das Umsatzsteuerguthaben der B+T ENERGIE FRANCE S.A.S. aus dem Bau des Kraftwerkes i. H. v. TEuro 2.578 enthalten. Die B+T Holding GmbH hat einen Erstattungsanspruch über eidgenössische Verrechnungssteuer aus der Schweiz von TEURO 1.208. Bei B+T Horn GmbH sind gel. Anzahlungen i. H. v. TEuro 612 und Steuerguthaben von TEuro 903 enthalten. Die B+T Energie GmbH hat Steuerguthaben von TEuro 346 und die Umweltdienste Bohn GmbH hat ebenfalls ein Steuerguthaben von TEuro 918. Bei der Umweltdienste Bohn GmbH besteht darüber hinaus eine Forderung aus einem Forderungskauf in Höhe von TEuro 250. Sämtliche Forderungen im Rahmen dieser Bilanzposition sind innerhalb eines Jahres nach Bilanzstichtag fällig. Vom aktiven Rechnungsabgrenzungsposten entfallen TEuro 2.027 (Vj: TEuro 1.497) auf ein Disagio der B+T ENERGIE FRANCE S.A.S. sowie der B+T Deuna GmbH. Die Entwicklung des Eigenkapitals ergibt sich wie folgt in Euro:
Die Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB, die mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet wurden, betragen wie der beizulegende Wert TEuro 475. Dem stehen die Pensionsverpflichtungen bewertet mit dem Erfüllungsbetrag von TEuro 1.408 gegenüber. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt (TEuro): Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen, Abtretungen von Forderungen sowie einen Sicherheitenpool (Konsortium) gesichert:
Die Entwicklung der passiven latenten Steuern stellen sich wie folgt dar (TEuro):
VI. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen im Inland erzielt; die französischen Tochterunternehmen befinden sich noch in der Errichtungsphase. Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Schadensfällen in Höhe von TEuro 137. Des Weiteren sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 29 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Währungsumrechnungen in Höhe von TEuro 144 enthalten. Des Weiteren sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEuro 201 enthalten. Der GuV-Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEuro 35. VII. Sonstige Angaben Eigenkapitalspiegel Der Eigenkapitalspiegel wird in Anlage V dargestellt. Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung wird nach der indirekten Methode aufgestellt (Siehe Anlage IV). Der Finanzmittelfonds beinhaltet Guthaben bei Kreditinstituten, Kassenbestände und - sofern vorhanden - kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Nachtragsbericht Die Ausbreitung des sog. Coronavirus (SARS-CoV-2/COVID-19) und der Ukrainekrieg haben negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und teilweise auch auf die für die B+T Gruppe relevanten Märkte. Die steigenden Stromkosten führen in den Anlagen zu Margenverlust, im Bereich des Kraftwerksbetriebes sind wir Profiteur der Situation. Falls es zu Mengenrisiken im Abfallaufkommen kommen sollte, werden wir durch verstärkte Akquise gegensteuern. Aufgrund der zunehmenden internationalen Aktivitäten sollten wir in der Lage sein die Mengen jederzeit zu kompensieren. Finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus mehreren Dauerschuldverhältnissen in Form von Pacht-, Miet-, Leasing-, Nutzungs- sowie Wartungsverträgen in Höhe von ca. TEuro 6.521 (davon betreffen TEuro 3.642 Gemeinschaftsunternehmen). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEuro 6.737 betreffen Gemeinschaftsunternehmen und betreffen Erbbauzinsen und Instandhaltungs- und Leasingverträge. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen des Konzerns ergeben sich auf Grundlage des Kreditvertrages (Aufbau Schuldendienstreservekonto und Bereitstellung eines "Operation Budget" gem. O+M Vertrag), des bis Mitte 2041 laufenden Erbbaurechtsvertrages (insbesondere Zahlung Erbbauzins von TEuro 14 p.a.), einer O+M Vereinbarung (Kosten für den Betrieb und die Instandhaltung der Kraftwerksanlage) und dem GU-Vertrag (Ersatz- und Verschleißteilbereitstellung). Die Liquiditätsplanung berücksichtigt diese Positionen. Bewertungseinheit Bei der B + T Energie GmbH wurde zur Vermeidung von Zinsrisiken ein Swap-Geschäft abgeschlossen. Der Zinsswap besteht neben dem jeweiligen Kreditgeschäft und dient dazu, die aus dem Kreditgeschäft resultierende Zinsbelastung der Höhe nach zu begrenzen, es wurde ein sogenannter Mikrohedge eingegangen. Bei der Behandlung des Aufwands und des Ertrags des Grundgeschäfts und des Sicherungsgeschäfts wurde die Durchbuchungsmethode gewählt. Bei der B + T Energie GmbH bildet dieser mit dem variabel verzinslichen Finanzierungsdarlehen, dessen Valuta (TEuro 24.376) zum 31. Dezember 2021 den Umfang des Swaps in Höhe von TEuro 22.102 übersteigt, eine Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB, da die Bezugsbeträge und die Zahlungsströme des Swap-Geschäftes und des Darlehens jeweils bis zum Ende des Darlehensvertrages im Jahr 2023 kongruent sind. Der beizulegende Zeitwert des Swaps zum 31. Dezember 2021 belief sich auf TEuro -1.491. Beschäftigte Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Geschäftsführungsorgane Zum Geschäftsführer der Konzernmuttergesellschaft B+T Holding GmbH war während des Geschäftsjahres bestellt:
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführer erfolgen unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB keine Angaben. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für den Konzernabschluss und die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen per 31. Dezember 2021 beträgt TEuro 83, welches vollumfänglich auf Prüfungsleistungen entfällt. Der Jahresüberschuss des Mutterunternehmens beträgt TEuro 13.524. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich für das Mutterunternehmen ein Betrag von TEuro 29.661 der zu verwenden ist. Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Betrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Alsfeld, 25. August 2022 Ralf Bohn, Geschäftsführer Konzernkapitalflussrechnung vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 B+T Holding GmbH Alsfeld Kapitalflussrechnung nach den Grundsätzen des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21)Gliederungsschema II ("Indirekte Methode")
Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021I. Grundlage des Konzerns Die B+T-Unternehmensgruppe bietet ihren Kunden und Geschäftspartnern ein breites, effizientes Leistungsspektrum im Bereich der Logistik- und Entsorgungskonzepte sowie Wärme- und Energieerzeugung. Dabei hat sich unser Unternehmen beständig weiterentwickelt, kontinuierlich den Erfordernissen des Marktes angepasst, sein Dienstleistungsportfolio erweitert und permanent auf Innovation gesetzt. Zur Organisationsstruktur der B+T-Unternehmensgruppe gehören neben den Betriebstätten auch eine Vielzahl von Beteiligungen. Neben dem deutschen Markt agieren wir auch in den europäischen Nachbarstaaten. Die B+T Holding GmbH hat als reine Finanzholding keinen eigenen Geschäftsbetrieb. Hauptsitz der B+T Holding GmbH als Muttergesellschaft ist Alsfeld. Von hier aus werden alle administrativen Tätigkeiten der Gruppe gebündelt, dies betrifft Verwaltung, Vertrieb, Disposition und Geschäftsführung. Dem Konsolidierungskreis der B+T Holding GmbH gehören zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 die folgenden Gesellschaften an:
II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Belastungen der Corona-Krise waren auch im Geschäftsjahr 2021 präsent und haben zu Produktionsrückgängen in zahlreichen Industriezweigen gesorgt. Die Produktionsrückgänge sorgen für erhebliche Mengenrückgänge im Bereich der gewerblichen und industriellen Abfälle. Das Abfallaufkommen aus privaten Haushalten hat sich hingegen weiter gesteigert, da die Menschen wie schon in 2020 sich vermehrt im Home-Office oder Kurzarbeit befanden und auch verstärkt Lieferdienste genutzt haben. Die Pandemie hat sich weltweit stärker ausgebreitet als erwartet, der Umgang mit der Pandemie wurde aufgrund der gemachten Erfahrungen in der Vergangenheit jedoch professioneller, so dass im Laufe des Jahres ein Stück "Normalität" und damit auch die Produktionsleistung wieder zunehmen konnte. Hiervon konnte auch die B+T Group profitieren. Aufgrund der stark steigenden Energiepreise sind wir im Bereich der Energieerzeugung Profiteur dieser Entwicklung, im Bereich der Aufbereitung hingegen belastet dies die Margen. Die Entsorgungsbranche hat sich von einer ehemals reinen Abfallwirtschaft hin zu einer breit aufgestellten Kreislauf- und Energiewirtschaft entwickelt. Ein intensiver Wettbewerb in der Branche hat zur Folge, dass Unternehmen ohne innovative Umwelttechnologien und Digitalisierungen am Markt kaum bestehen können. Zahlreiche Recyclingtechnologien für unterschiedlichste Stoffgruppen und Umwelt-Dienstleistungen sorgen für eine breite Wertschöpfung - auch über die Branche hinaus. Wichtige Impulse zum Klima- und Ressourcenschutz liefert vor allem die Sparte Rückgewinnung. Hohes Wachstumspotenzial besteht für die Zweitverwertung von E-Schrott, Seltenen Erden und das Kunststoffrecycling. Bei immer komplexeren Strukturen in der Kreislaufwirtschaft dürften Digitalisierungen in der Entsorgungswirtschaft ein wichtiger Schritt zu einer höheren Effizienz im Verwertungszyklus einzelner Stoffströme sowie zu verbesserten Informationsflüssen sein. Für Anbieter innovativer Umwelttechnologien ergeben sich günstige Perspektiven durch den Export in europäische und außereuropäische Märkte. Risiken erwachsen aus der hohen Konjunkturabhängigkeit, schwankenden Rohstoffpreisen und einem erhöhten Wettbewerb in Abfallbehandlungsanlagen. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2021 war im Bereich der Abfallwirtschaft gekennzeichnet durch die Reduzierung von Mengen im Industriebereich. Diese Reduzierung wurde aber in großen Teilen durch höhere Mengen im Privatsektor kompensiert. Durch eine strengere Überwachung von Abfalltransporten nach Osteuropa und stark limitierte Einfuhrbestimmungen von Abfallimporten aus Europa nach Asien sind die Abfallmengen für den innerdeutschen Markt auf einem sehr hohen Niveau angekommen, so dass die Anlagen zur thermischen Abfallbehandlung und zur Aufbereitung von Abfällen zu Ersatzbrennstoffen gut bis sehr gut versorgt waren. Die Marktpreise blieben stabil. Das Geschäft wird jedoch zunehmend durch einen stärker werdenden Wettbewerb um die knapper werdenden end-off-pipe Kontingente in den inländischen thermischen Abfallbehandlungsanlagen geprägt. Vor diesem Hintergrund hat der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von TEuro 179.379 erzielt. Dies entspricht einem Anstieg von 3,1 % gegenüber dem Vorjahr. Im Berichtsjahr 2021 hat sich die Anzahl der gewerblichen Arbeitnehmer von 145 auf 183 erhöht. 27 davon wurden allein bei der B+T Horn Energie GmbH vom früheren Betreiber des Kraftwerkes übernommen. Der Personalaufwand stieg von TEuro 14.978 auf TEuro 16.016 an. Die Anlagen der Beteiligungsgesellschaften in Allmendingen, Frankfurt am Main, Glückstadt, und Papenburg verzeichneten durchweg sowohl eine gute bis sehr gute Auslastung als auch eine hohe technische Verfügbarkeit. Alle Anlagen der Gruppe konnten ihre Kapazitäten gut im Markt platzieren und insbesondere durch gleichbleibend gute Qualitäten überzeugen. Die Disposition der Stoffströme wird für alle Anlagen von der Zentrale aus Alsfeld gesteuert. Der eigene Fuhrpark wurde leicht ausgebaut und wird weiterhin mehrschichtig eingesetzt. Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEuro 54.963 in das Sachanlagevermögen getätigt. Im Wesentlichen erfolgten die Investitionen für ein Heizkraftwerk zur thermischen Verwertung von Rohstoffen in Frankreich. Weil dieses Kraftwerk noch nicht fertig gestellt wurde und das Kraftwerk der B+T Energie GmbH in Witzenhausen weitestgehend abgeschrieben ist, haben sich die Abschreibungen um TEuro 6.250 reduziert. Die bei der B+T Horn Energie GmbH gestartete Modernisierungsphase des Kraftwerkes sowie deren Peripherie-Anlagen wurde in 2021 begonnen, die wesentlichen Investitionen werden Ende 2022 umgesetzt sein. Der Konzernjahresüberschuss im Berichtsjahr beträgt TEuro 12.374 (Vj: TEuro 13.939). Der Umsatz konnte trotz aller Marktturbulenzen im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Das Jahresergebnis konnte sich jedoch nicht im gleichen Verhältnis zum Umsatz weiterentwickeln. Der durchschnittliche Personalbestand des Konzerns gliedert sich wie folgt:
Im Bereich des Qualitätsmanagements im Entsorgungsbereich (EFB) wurden Mitarbeiter durch Weiterbildungsmaßnahmen auf sich stetig verändernden Rahmenbedingungen des Entsorgungsmarktes weiter qualifiziert, dies insbesondere im Bereich Zertifizierungen, Qualitätssicherung und Notifizierung. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Das Gesamtvermögen des Konzerns betrug zum Ende des Geschäftsjahres TEuro 216.282 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 48.888 (22,6 %) erhöht. Das Eigenkapital hat sich von TEuro 72.811 im Jahr 2020 auf TEuro 81.471 im Jahr 2021 erhöht. Unter Berücksichtigung der Bilanzsumme erfuhr die Eigenkapitalquote eine Reduzierung von 43,5 % auf 37,7 %. Dies entspricht einer Minderung um 13,4 %. Das Anlagevermögen veränderte sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr um 31,2 % von TEuro 91.457 auf TEuro 132.981. Nachdem das langfristige Kapital im gleichen Zeitraum um 25,0 % anstieg, entwickelte sich die Anlagendeckung von 93,9 % im Jahr 2020 auf 86,1 % im Jahr 2021. Finanzlage Die Finanzlage des Konzerns wird als gut eingeschätzt. Zum 31. Dezember 2021 verfügt der Konzern über liquide Mittel in Höhe von TEuro 39.855. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr TEuro 22.610. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen bedient werden. Ertragslage Im Jahr 2021 konnten Umsatzerlöse in Höhe von TEuro 179.379 erwirtschaftet werden. Gegenüber dem Vorjahreswert von TEuro 173.812 ergibt sich somit eine Veränderung von 3,1 %. Der wesentliche Umsatz wurde im Bereich der Entsorgungsleistungen erzielt. Das Ergebnis vor Zins und Ertragsteuern (EBIT) als Maßstab für den Erfolg bereinigt um Zins- und Steuereffekte hat sich um -3,0 % auf TEuro 21.584 verändert. Die Ergebnisse der B+T Holding GmbH, B + T Umwelt GmbH, Umweltdienste Bohn GmbH, B+T Energie GmbH, B+T Brennstoff GmbH, B + S Papenburg Energie GmbH und EBS Concept GmbH waren für den Erfolg maßgebend. Das Jahresergebnis der B+T ENERGIE FRANCE SAS war aufgrund von Anlaufverlusten noch negativ. Bei der B+T Horn Energie GmbH ist ein Jahresfehlbetrag von TEUR 2.261 entstanden. Gründe hierfür waren die Investitionsphase in die Anlage und der Wegfall der EEG-Förderung. Die Veränderung im Bereich der ordentlichen betrieblichen Aufwendungen ist im Einzelnen zurückzuführen auf
Es wurde ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEuro 12.374 erzielt. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzrendite, die den erzielten Erfolg in das Verhältnis zum Umsatz setzt, betrug im Geschäftsjahr 2020 8,0 %, für das Jahr 2021 betrug die Umsatzrendite 6,9 %. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital hat sich über die Jahre wie folgt entwickelt: Gegenüber einem Wert von 8,3 % im Jahr 2020 wurde im Jahr 2021 eine Gesamtkapitalrendite von 5,7 % erwirtschaftet. Aufgrund der hohen Kundenzufriedenheit konnte der Kundenstamm gehalten werden und gleichzeitig weitere Neukunden gewonnen werden. Hierbei ist immer wieder festzustellen, dass Kunden eine Full-Service-Lösung wünschen, welche wir vollumfänglich bieten können. Die Fluktuation im Personalbereich hat sich im Jahr 2021 auf Vorjahresniveau gehalten. Die Personalakquisition, insbesondere im gewerblichen Bereich, hat sich im Berichtsjahr weiter erschwert. Im Geschäftsjahr 2021 konnten zwei erfahrene Manager für den Unternehmensverbund gewonnen werden. Vor dem Hintergrund der weiteren Expansion in Frankreich sind wir weiterhin auf der Suche nach Personal mit Branchen-Expertise. III. Zweigniederlassungsbericht Die Umweltdienste Bohn GmbH unterhält neben dem Hauptbetrieb in Alsfeld Zweigniederlassungen in 35418 Buseck und 37290 Meißner. An den Standorten Buseck und Meißner werden jeweils mechanische Aufbereitungsanlagen betrieben. IV. Prognosebericht Bezugnehmend auf die im Vorjahresbericht getroffenen Prognosen ist festzustellen, dass diese aufgrund der Marktgegebenheiten nicht vollständig eingetroffen sind. Der Umsatz konnte im Geschäftsjahr 2021 jedoch weiter gesteigert werden. Die Verschuldung hat aufgrund der Baumaßnahmen des Kraftwerks in Frankreich zugenommen. Das Kraftwerksprojekt in Frankreich verzögerte sich aufgrund der Corona-Pandemie nur gering. Mit Inbetriebnahme wird das Kraftwerk in Frankreich in 2023 die ersten operativen Ergebnisse erwirtschaften. Durch das in 2021 gegründete Joint Venture B+S RECYCLAGE S.A.S. werden Ersatzbrennstoffe hergestellt und somit ein Anteil der Brennstofferzeugung gesichert. Der Start des operativen Betriebs der B+S RECYCLAGE S.A.S. ist für das 4. Quartal 2022 geplant. Auf Basis des Zahlenmaterials möchten wir auf die erwartete Geschäftsentwicklung der B+T Group im 2. Hj. 2022 eingehen. Das 2. Hj. ist der Zeitraum in dem sowohl Umsatz- und Ertrag im Vergleich zum 1. Hj. deutlich gesteigert werden. Aus heutiger Sicht gehen wir auch in diesem Geschäftsjahr von dieser Entwicklung aus, darüber hinaus haben wir weitere Projekte/Mengen in der Akquise. Im Bereich der thermischen Verwertung rechnen wir aufgrund der Turbulenzen auf den Energiemärkten mit deutlich steigenden Energieerlösen. Im Jahr 2021 wurden die Investitionen bei der B+T Horn Energie GmbH weitergeführt, diese werden bis Ende 2022 überwiegend abgeschlossen sein. Das Projekt Heizkraftwerk in Chalampe (Frankreich) befindet sich seit Herbst 2020 in der Bauphase, nach den Planungen wird das Kraftwerk im Jahr 2023 in die Betriebsphase gehen und Teile des Chemie-Areals dauerhaft mit Energie versorgen. Wir möchten Ihnen einen komprimierten Überblick auf Gruppenebene geben. Insgesamt gehen wir aus heutiger Sicht davon aus, dass der Jahresumsatz im B+T Konzern des abgelaufenen Geschäftsjahres 2021 auch im Wirtschaftsjahr 2022 wieder erreicht wird und wir eine Umsatzsteigerung in einer Größenordnung von 4-6 % erzielen werden. Das Ergebnis nach Steuern aus operativer Tätigkeit wird aufgrund der relativ stabilen Kostenstruktur leicht über dem Vorjahresergebnis liegen. Die Umsatzrendite bleibt daher bei 6,9 %. Die Verschuldung wird in 2022 aufgrund der Baumaßnahmen des Kraftwerks in Frankreich weiter zunehmen. Die Kapitalrendite wird sich deshalb auf 4,9 % reduzieren. Im Zuge der Eindämmung der Pandemie und der Lockerungen dürfte sich die wirtschaftliche Erholung im Jahr 2022 fortsetzen. Die internen Pandemieschutzmaßnahmen können je nach Bedarf sehr kurzfristig wieder umgesetzt werden. Die Kriegsgeschehen zwischen Russland und der Ukraine haben zu entsprechenden Ausschlägen auf den Energiemärkten geführt und damit die Inflation massiv ansteigen lassen. Die Folgen treffen auch die B+T Group sowohl im Positiven als auch Negativen. Kostensteigerungen für verschiedene Fraktionen von Inputstoffen, Diesel, Chemikalien und Strom fassen die wesentlichen negativen Folgen zusammen. Positiv für die Unternehmensgruppe haben sich dagegen die Erlöse im Energiehandel entwickelt. Trotz der starken Marktverwerfungen gehen wir aufgrund der guten Marktposition der B+T Group davon aus, dass wir die negativen Auswirkungen des Marktes insgesamt kompensieren können und weiter wachsen werden. Ein Ausbau der Belegschaftsstärke wird in Deutschland nur in einzelnen Unternehmensbereichen erfolgen. Daher wird die Anzahl der Beschäftigten sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändern. Es werden im Geschäftsjahr 2022 weitere Mitarbeiter für die französischen Gesellschaften rekrutiert. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Kraftwerker und Vertriebsmitarbeiter. Durch die gestiegenen Energiekosten und die Inflation steigt der Kostendruck für das Personal. Moderate Erhöhungen sind daher unvermeidbar. In den nächsten drei Jahren wird bei gleichbleibenden Märkten von einem moderaten Anstieg der Umsatzerlöse ausgegangen. Um das Betriebsergebnis zu verbessern, soll zusätzlich das Kostenmanagement weiter optimiert werden. V. Chancen und Risikobericht Risikobericht Branchenspezifische Risiken Neben allen wirtschaftlichen Schwierigkeiten einzelner Branchen konnte sich die Wirtschaft insgesamt positiv weiterentwickeln. Risiken durch politische Entscheidungen auf nationaler Ebene, wie z. B. die angestrebten Markteingriffe im Energiehandel schätzen wir als deutliches Risiko ein. Bei schlechter Ausgestaltung der Gesetze könnte es zu einem Domino-Effekt für die Gesamtwirtschaft kommen. Diesem Risiko könnten wir nur anhand von Adhoc-Maßnahmen gegensteuern. Eine weitere politische Weichenstellung, den Planeten Erde vor der weiteren Erderwärmung zu schützen, liegt in der Verteuerung von CO 2 -Zertifikaten. Hier ist zu erwarten, dass dieses Thema in Zukunft noch mehr in den Fokus tritt. Die anfallenden Mehrkosten wird der Verbraucher tragen müssen. Falls sich die europäische und damit auch die deutsche Wirtschaft dauerhaft in eine Rezession entwickeln sollte, rechnen wir mit Mengenrisiken im Bereich der Produktionsabfälle, die wir aufgrund unserer fortschreitenden internationalen Verbindungen kompensieren sollten. Die Kriegsgeschehen in Osteuropa haben neben steigenden Energiekosten und der damit verbundenen steigenden Inflation nur geringe Auswirkungen auf unser Geschäft. Um die Inflation wieder dauerhaft zu senken, hat die Europäische Zentralbank nun erste Zinsschritte unternommen, weitere Zinssteigerungen wurden bereits signalisiert. Modernisierungen und Investitionen an den Standorten der B+T Group sind mit Eigenkapital und Fremdkapital finanziert. Die Zinssätze aus der Niedrigzinsphase wurden langfristig gesichert. Die Diesel- und Strompreise sind sehr volatil, hier gilt es, den Markt intensiv zu beobachten, um günstige Gelegenheiten zu nutzen. Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken haben in der Branche zugenommen. Da unsere Gesellschaft sich beständig weiterentwickelt, sich kontinuierlich den Erfordernissen des Marktes angepasst, ihr Dienstleistungsportfolio erweitert und permanent auf Innovation setzt und dadurch echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bietet, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahres- und auch im Branchenvergleich verringert werden konnten. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausbauen zu können. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Bei der B + T Energie GmbH bildet der Swap mit dem variabel verzinslichen Finanzierungsdarlehen, dessen Valuta (TEuro 24.376) zum 31. Dezember 2021 den Umfang des Swaps in Höhe von TEuro 22.102 übersteigt, eine Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB, da die Bezugsbeträge und die Zahlungsströme des Swap-Geschäftes und des Darlehens jeweils bis zum Ende des Darlehensvertrages im Jahr 2023 kongruent sind. Der beizulegende Zeitwert des Swaps zum 31. Dezember 2021 belief sich auf TEuro -1.491. Auch die die Finanzierung des Kraftwerkes in Frankreich wurde ein Swap abgeschlossen, der erstmalig im Geschäftsjahr 2022 wirken wird. Risiken aus Währungsrisiken sind nicht gegeben, da das operative Geschäft innerhalb des Konzerns im Wesentlichen in Euro abgewickelt wird. Die Preisentwicklung für Energie, Treibstoff und Chemikalien ist als ein weiteres Risiko einzustufen, da diese Kostenfaktoren eine besondere Bedeutung für den Konzern haben. Durch die Auswahl der Lieferanten und die Optimierung der Einkaufsbedingungen wird dieses Risiko minimiert. Die inflationäre Entwicklung wirkt auf alle Marktteilnehmer gleich. Chancenbericht Wir erwarten einen volatilen Markt für den Geschäftsbereich Abfallwirtschaft in Deutschland. Die Entwicklungen von Preisen und Mengen der nationalen Verbraucher sehen wir jedoch als relativ stabil an. Das deutsche Gewerbe und die Industrie werden maßgeblich vom internationalen wirtschaftlichen Umfeld abhängig sein, bei einem möglichen Eintritt in eine Rezession werden wir im Zweifel kurzfristig gegensteuern. Im Auslandsgeschäft werden wir uns dauerhaft verstärkt engagieren. Wir erwarten hier durch gesetzliche Anpassungen Chancen für Marktanteile und Mengen mit guten Ertragsaussichten. Im Geschäftsbereich Papierindustrie konsolidiert sich der Markt weiter und mit neuen Projekten werden wir unsere Marktposition leicht ausbauen können. Die stark gestiegenen Preise im Energiebereich werden sich unabhängig vom Ukrainekonflikt in den nächsten Jahren durch den Atom- und Kohleausstieg und der damit verbundenen Energiewende verfestigen. Dadurch ist im Umsatz- und Ertragsbereich von einer positiven Entwicklung auszugehen. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konzentration der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Grundsätzlich wurde mit den vorhandenen Anlagen und Verträgen eine sichere Basis für die kommenden Jahre geschaffen, auf die auch noch weiter aufgebaut werden wird. Mit den Beteiligungsgesellschaften, die ihren Volllastbetrieb erreicht haben, wird dieser Entwicklung auch langfristig weiter Rechnung getragen und der Aktionsradius stetig erweitert. Weiteres Unternehmenswachstum wird u. a. durch die Fertigstellung der Aufbereitungsanlage und des Kraftwerkes in Frankreich erwartet. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme und zusätzlich versichert. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslagen schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft ist, insbesondere vor dem Hintergrund der Marktentwicklungen, gut. Unser Finanzmanagement ist darauf gerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Nutzung etwaiger Skontobeträge gezahlt. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.
Alsfeld, 25. August 2022 Ralf Bohn BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die B+T Holding GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der B+T Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der B+T Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Biedenkopf, 27. Dezember 2022 JPLH
Treuhand AG
Heß, Wirtschaftsprüfer Strauß, Wirtschaftsprüfer Rechtliche Verhältnisse
Gesellschafterversammlung Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2021 wurde die JPLH Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Biedenkopf, gewählt. |
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