Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 184734
Eingetragen
4.3.2009
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt a. n. g.Erbringung von LogistikdienstleistungenBetrieb von Flughäfen und Landeplätzen für Luftfahrzeuge
Gegenstand
Erbringung von Dienstleistungen im Luftverkehrsbereich, insbesondere Service-Dienstleistungen aller Art an Verkehrsflughäfen einschließlich Hostessen- und Empfangsservice, Flugzeugreinigung, Kabinenausrüstung und Gebäudedienste sowie sämtliche hiermit zusammenhängenden Tätigkeiten, Erbringung von Catering-Dienstleistungen und sonstigen logistischen Dienstleistungen für Fluglinien und andere Transportunternehmen sowie gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung, Personalvermittlung und Personalberatung, Handel mit Medienprodukten aller Art im Inund Ausland sowie Erbringung von logistischen Dienstleistungen, insbesondere Übernahme der Lagerhaltung, der Kommissionierung und des Transports für Dritte, Sicherheitsdienstleistungen und Bewachung fremden Eigentums

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Claus Soltendieck
seit 25.4.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
News-Log AG in LiquidationCHE
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
News-Log AG in Liquidation
Switzerland
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CAMSO GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

Grundlagen der Gesellschaft und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die CAMSO GmbH, München, ist ein Tochterunternehmen der News-Log AG, Thayngen, Schweiz und an deutschen Flughäfen führender Anbieter von Logistik- und Serviceleistungen. Mit 566 Mitarbeitern erbringt die Gesellschaft an mehreren Flughäfen in Deutschland Dienstleistungen für Fluggesellschaften und Flughäfen. Zu den ursprünglichen Dienstleistungen mit Pressebezug kamen in den vergangenen Jahren durch die Innovationskraft der Gesellschaft weitere Dienstleistungen in den Bereichen Pick & Pack, Catering und Terminalservices dazu.

Der Luftverkehr konnte sich im Jahr 2021 weltweit gegenüber dem Vorjahr nur wenig erholen und stagnierte bei ca. 50 % des Flugaufkommens vor Beginn der Pandemie. Gegen Ende des Geschäftsjahres wurden durch vermehrte weltweite Impfungen zwar erste Erholungstendenzen sichtbar, die aber gleichzeitig durch die volatile Entwicklung und die international unterschiedlichen Ein- und Ausreisebestimmungen starken Schwankungen unterlagen und somit nur schwer vorhersehbar waren.

Die CAMSO GmbH hat die Ausweitung des Kurzarbeitergeldes umfassend in Anspruch genommen, um dadurch den massiven Umsatzeinbruch bei gleichzeitig unvermindert bestehen bleibenden Sachkosten zumindest in Teilen zu kompensieren. Dennoch kam es im Zuge von Auftragverlusten und 5 Standortschließungen in Deutschland seit Ende 2020 zu einer hohen Zahl von betriebsbedingte Kündigungen.

Durch ihren hohen Qualitätsanspruch genießt die CAMSO GmbH bei ihren Vertragspartnern jedoch weiterhin hohes Ansehen und Vertrauen.

Zur Erreichung eines qualitativen Wachstums hat die Gesellschaft ein effizientes Steuerungssystem eingerichtet. Die Planung umfasst dabei sämtliche Bereiche.

Wirtschaftsbericht und Erläuterung der bedeutendsten finanziellen und nicht finanziellen Leistungsindikatoren

Durch die weltweiten Auswirkungen der Corona-Pandemie ging der Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2021 erneut von TEUR 17.436 auf insgesamt TEUR 16.209 zurück.

Durch weitere Anpassungsmaßnahmen in Verbindung mit öffentlichen Förderungen konnte die Personalaufwandsquote gesenkt werden, von 72 % im Vorjahr auf 66 % im Geschäftsjahr 2021.

Das um Abschreibungen auf Firmenwerte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern betrug TEUR 469 (Vj. TEUR 1.214). Der Jahresfehlbetrag 2021 betrug TEUR - 892. Der im Vorjahreslagebericht für das Jahr 2021 prognostizierte Fehlbetrag (vor Zinsen und Steuern) hat sich wie erwartet ergeben.

Das Anlagevermögen umfasst größtenteils Firmenwerte aus Verschmelzungen aus Vorjahren. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen Instandhaltungsmaßnahmen und Ersatzinvestitionen von Betriebsmitteln. Der Anteil des Anlagevermögens an den Aktiva verminderte sich von 23 % im Vorjahr auf 15 %. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände umfassen überwiegend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Gegenüber dem Vorjahr war hier ein leichter Anstieg zu beobachten.

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 3.505 aus. Die bilanzielle Überschuldung wird durch Rangrücktrittserklärungen beseitigt. Die Liquidität der Gesellschaft wird durch eine Patronatserklärung und die Möglichkeit der Finanzierung über ein cash-pooling sichergestellt.

Die Verbindlichkeiten bestehen überwiegend aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Insgesamt war auch bei den Verbindlichkeiten ein Anstieg von TEUR 7.071 auf TEUR 8.401 zu verzeichnen.

Die Liquidität konnte im Berichtszeitraum um TEUR 360 gesteigert werden. Dies stellt für die Gesellschaft weiterhin eine gute Grundlage für die Erfüllung künftiger Zahlungsverpflichtungen dar.

Arbeitnehmerbelange

Ein wesentlicher Teil des Erfolges der CAMSO GmbH beruht auf dem Engagement und der Leistung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Motivation der Mitarbeiter basiert auf regelmäßigen Mitarbeitergesprächen, welche motivierte Mitarbeiter und qualifizierte Mitarbeiter auch künftig an die Gesellschaft binden soll.

Leistungsindikatoren

Zur Steuerung der Gesellschaft verwendet das Management das Ergebnis vor Zinsen und Steuern.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Entwicklung der Inlandsverkehre konnte sich vom internationalen Verkehr entkoppeln. Vor allem innerhalb großer inländischer Märkte wie den USA und China wuchs das Luftverkehrsaufkommen wieder an. Aber auch die Erholung in diesem Verkehrsbereich stagniert durchgängig weltweit.

Die deutschen Fluggesellschaften haben im Jahr 2021 rund 52,5 Mio. Passagiere befördert und damit 68 Prozent weniger als noch im Jahr 2019. Nach einer deutlichen Erholung in den Sommermonaten bremste die Omikron-Variante des Corona-Virus die Nachfrage erneut aus. Wichtige Verkehrsströme, vor allem im asiatischen Raum, waren nach wie vor durch Reisebeschränkungen blockiert.

Der hohe Interkontinentalanteil der deutschen Verkehrsgesellschaften, das restriktivere Kapazitätsangebot und der geringere Anteil des krisenresistenteren Inlandsverkehrs in Deutschland trugen ebenfalls zur Stagnation im Flugverkehr bei.

Mehrere Aufträge wurden seitens der Kunden aufgrund der allgemein schlechten Auftragslage nicht verlängert. Aus diesem Grund hat die CAMSO GmbH die im November 2020 begonnenen Restrukturierungsbemühungen im Frühjahr 2021 fortgesetzt. Diese hatten neben Betriebsschließungen auch betriebsbedingte Kündigungen zur Folge.

Die Mitarbeiteranzahl wurde im Laufe des Jahres auf knapp 500 Mitarbeitern reduziert. Die CAMSO GmbH versucht durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung in allen Unternehmensbereichen, die Wahrscheinlichkeit einer Realisierung von Risiken zu reduzieren und nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich zu halten.

Eine detaillierte Planung ermöglicht es der Unternehmensführung, jederzeit Abweichungen zwischen Plan- und Istwerten zu identifizieren und zu analysieren.

Zur Überwälzung von Risiken wird auch der Versicherungsschutz der Gesellschaft in regelmäßigen Abständen überprüft, alle wesentlichen Unternehmensbereiche sind entsprechend durch Versicherungsschutz abgedeckt. Ausstehende Forderungen werden regelmäßig überprüft.

Ausblick 2022

Für das Jahr 2022 erwarten die Fluggesellschaften aufgrund der weltweit fortgeschrittenen Impfkampagne und der damit einhergehenden Öffnungen der touristischen Ziele eine deutliche Steigerung des Flugvolumens bis zu einem Wert von 90 % des Flugaufkommens vor Beginn der Pandemie. Für die CAMSO GmbH ergeben sich dadurch vielfache Möglichkeiten zur Teilnahme an Ausschreibungen und zur Erweiterung des Portfolios. Eine große Herausforderung wird in der Gewinnung neuer Mitarbeiter liegen. In vielen der bestehenden Dienstleistungsbereiche sind die Umsatzeinbrüche jedoch weiterhin deutlich spürbar. Durch den Wegfall des Kurzarbeitergelds sowie die politischen Entscheidungen zur Erhöhung des Mindestlohns bleibt die wirtschaftliche Situation angespannt. Eine Prognose, welche Auswirkungen der Krieg in der Ukraine auf die Geschäftsentwicklung der CAMSO GmbH haben wird, ist nicht möglich. Derzeit geht die Gesellschaft nicht von negativen Auswirkungen aus. Die Gesellschaft hat in ihrer Planung diese Marktauswirkungen berücksichtigt und rechnet für das Jahr 2022 beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern mit einem leicht positiven Ergebnis.

 

München, im Mai 2022

Der Geschäftsführer

Thomas Riehn

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 794.449,00 1.902.860,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 707.698,00 1.773.541,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 707.694,00 1.773.537,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 4,00 4,00
II. Sachanlagen 86.751,00 129.319,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 824,00 1.919,00
2. technische Anlagen und Maschinen 12.367,00 19.543,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 73.560,00 107.857,00
B. Umlaufvermögen 4.440.198,37 3.665.690,82
I. Vorräte 93.843,55 71.113,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.580.840,78 3.188.954,56
1. sonstige Vermögensgegenstände 3.580.840,78 3.188.954,56
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 765.514,04 405.623,17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 52.466,00 49.256,74
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.505.166,81 2.614.228,96
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.792.280,18 8.232.036,52

Passiva

   
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 2.269.307,45 2.269.307,45
III. Verlustvortrag 4.907.525,08 3.897.084,23
IV. Jahresfehlbetrag 891.949,18 1.011.452,18
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 3.505.166,81 2.614.228,96
B. Rückstellungen 420.805,88 502.203,00
C. Verbindlichkeiten 8.371.474,30 7.729.833,52
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 201,82 199,38
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.250.000,00 5.700.000,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.121.272,48 2.029.634,14
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.792.280,18 8.232.036,52

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 15.398.375,14 19.074.181,71
2. Personalaufwand 10.743.340,23 12.509.309,02
a) Löhne und Gehälter 9.039.362,25 10.505.245,41
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.703.977,98 2.004.063,61
3. Abschreibungen 1.186.701,06 1.470.776,90
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.186.701,06 1.470.776,90
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.037.674,35 5.392.232,65
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.711,14 40,25
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 324.319,82 272.174,77
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 441.180,80
8. Ergebnis nach Steuern -891.949,18 -1.011.452,18
9. Jahresfehlbetrag 891.949,18 1.011.452,18

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Firma: CAMSO GmbH

Sitz: München

Registergericht: Amtsgericht München

Handelsregisternummer HRB 184734

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes in ihrer jeweils aktuellen Fassung aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgend unter C. und D. erläuterten, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

C. Angaben zur Bilanz

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden - mit Ausnahme des Firmenwertes - linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren vorgenommen. Der Firmenwert wird unter Berücksichtigung der Stabilität und Bestandsdauer der Branche linear über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Im Berichtszeitraum wurde auf Grund der Auswirkungen der Corona-Pandemie eine außerordentliche Abschreibung in Höhe von TEUR 946 vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen bei den beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250,00 werden aus Vereinfachungsgründen gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) ist integraler Bestandteil des Anhangs und nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB).

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr gebildet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 249 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine Zeit danach darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt entsprechend dem Zeitablauf.

Die Gesellschaft weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag aus. Die bilanzielle Überschuldung wird durch Rangrücktrittserklärungen beseitigt.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich in Höhe von TEUR 298 sowie Verpflichtungen aus dem Kreditorenbereich in Höhe von TEUR 123.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 4.000.000 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und haben in Höhe von EUR 3.850.000 eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 338 (Vj. TEUR 137) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 118 (Vj. TEUR 168).

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In der Gewinn- und Verlustrechnung sind keine wesentlichen periodenfremden Erträge und Aufwendungen enthalten.

E. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet gegenüber der Deutsche Factoring Bank GmbH & Co. KG gesamtschuldnerisch für alle Ansprüche, die sich aus einem gemeinsam mit der News-Log AG mit der Deutsche Factoring Bank GmbH & Co. KG, Bremen, abgeschlossenen Vertrag ergeben. Zum Bilanzstichtag und nach jetziger Einschätzung ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Miet- und Leasingverträge haben Laufzeiten von einem Jahr bis zu fünf Jahren und beinhalten zum Teil Verlängerungsoptionen. Im Rahmen der Miet- und Leasingverträge wurden 2021 TEUR 2.190 aufwandswirksam erfasst. Für das kommende Geschäftsjahr ergeben sich wesentliche Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 2.250.

Personal

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 566 Mitarbeiter beschäftigt.

Organ der Gesellschaft

Die Geschäftsführung obliegt Herrn Thomas Riehn, Thayngen/Schweiz.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Verbundene Unternehmen

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufgestellt hat, ist die Oliver Trunk GmbH & Co. KG, München. Der Konzernabschluss ist bei der Oliver Trunk GmbH & Co. KG, München, erhältlich.

Nachtragsbericht

Der Einmarsch russischer Streitkräfte in die souveräne Ukraine am 24.02.2022 stellt ein einschneidendes Ereignis dar, das auch in der globalen Wirtschaft Folgen haben wird. Aussagen zur zeitlichen Erstreckung der Krise, die sich durch weitere Aktionen Russlands verschärfen könnte, sind gegenwärtig kaum möglich. Der weitere Verlauf der Krise und deren Folgen auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft werden laufend überwacht. Derzeit geht die Gesellschaft nicht von negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aus.

Die der CAMSO GmbH bekannten Abschätzungen und Annahmen für das Geschäftsjahr 2022 sind in der Prognose im Lagebericht berücksichtigt und beschrieben. Darüber hinaus sind zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Belastungen bekannt oder abschätzbar. Im Jahresverlauf sind jedoch weitere Belastungen möglich.

 

München, 20. Mai 2022

Der Geschäftsführer

Thomas Riehn

Anlagespiegel

Anschaffungs-/Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2021
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand am 31.12.2021
EUR
Stand am 01.01.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 10.376,83 0 0 10.376,83 10.372,83
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.492.331,00 0 0 3.492.331,00 1.718.794,00
  3.502.707,83 0 0 3.502.707,83 1.729.166,83
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 95.561,74 0 33.140,35 62.421,39 93.628,74
2. Technische Anlagen und Maschinen 335.101,65 0 29.404,00 305.697,65 315.558,65
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 291.700,60 9.117,42 54.953,72 245.864,30 183.857,60
  722.363,99 9.117,42 117.498,07 613.983,34 593.044,99
  4.225.071,82 9.117,42 117.498,07 4.116.691,17 2.322.211,82
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand am 31.12.2021
EUR
Stand am 31.12.2021
EUR
Stand am 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0 0 10.372,83 4 4
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.065.843,00 0 2.784.637,00 707.694,00 1.773.537,00
  1.065.843,00 0 2.795.009,83 707.698,00 1.773.541,00
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.095,00 33.131,35 61.592,39 829,00 1.933,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.171,00 29.399,00 293.330,65 12.367,00 19.543,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.637,42 40.185,72 172.309,30 73.555,00 107.843,00
  36.903,42 102.716,07 527.232,34 86.751,00 129.319,00
  1.102.746,42 102.716,07 3.322.242,17 794.449,00 1.902.860,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.09.2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die CAMSO GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CAMSO GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CAMSO GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss undden Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 20.05.2022

INTARIA AG
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Christian Kracylo, Wirtschaftsprüfer

Stephen McIntosh, Wirtschaftsprüfer

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