COLOPLAST GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Finn Ketler seit 2.8.2007 | Geschäftsführer |
Lars Søren Rasmussen seit 12.12.2006 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Coloplast GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2005 bis zum 30.09.2006Lagebericht1. Struktur der GesellschaftDie Coloplast GmbH ist eine 100%-ige Tochter der Coloplast A/S, Humlebæk, Dänemark. Die Stoma-, Inkontinenz- und Wundversorgungs-Produkte werden in Dänemark entwickelt und in den Produktionsstandorten in Dänemark und Ungarn hergestellt. Die Coloplast GmbH ist als Vertriebsgesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland tätig. Sie verkauft fast ausschließlich die Produkte der Muttergesellschaft. 2. VertriebDie vertrieblichen Aktivitäten der GmbH konzentrieren sich auf den Großhandel, Krankenhäuser und den Sanitätsfachhandel. Der Homecare-Kanal spielt, wie in den Vorjahren, ebenfalls eine sehr bedeutende und zunehmende Rolle. Die Coloplast GmbH arbeitet mit den Homecare - Organisationen sehr eng im Sinne von Überleitungskonzepten in der Nachversorgung von Patienten zusammen. Die vollständige Übernahme der HSC Gruppe durch die Coloplast A/S unterstreicht die Bedeutung dieses Kanals. Die direkte Belieferung an Endkunden (Patienten) spielt für die Coloplast - GmbH praktisch keine Rolle. Aufgrund der geänderten gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen ist ein intensiver Dialog mit allen Marktteilnehmern und eine klare Fokussierung auf die Bedürfnisse der Patienten und Endanwender noch wichtiger als in den Vorjahren. 3. Darstellung des GeschäftsverlaufsMit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2005/2006 ist die Geschäftsleitung der Coloplast GmbH sehr zufrieden. Trotz eines verstärkten Marktdrucks konnte der Umsatz im Verhältnis zum Vorjahr gesteigert werden. Eine Senkung der Erstattungspreise im Inkontinenzbereich ist auf den 01.01.2007 verschoben worden, so dass die Konsequenzen hieraus dieses Geschäftsjahr nicht betreffen. Die Investitionen lagen innerhalb des geplanten Rahmens. Die Liquidität des Unternehmens war zu jedem Zeitpunkt gesichert. 4. MarktstellungColoplast konnte die Marktführerschaft in der Stomaversorgung trotz diverser Maßnahmen der Wettbewerber nicht nur verteidigen, sondern letztendlich noch weiter ausbauen. Im Bereich der Inkontinenzversorgung ist Coloplast durch die Einführung innovativer Produkte sehr gut im Markt positioniert und bietet teilweise Services in einer Alleinstellung. In der Wundversorgung hat Coloplast die Erneuerung der Produktpalette fortgesetzt und ebenfalls eine sehr starke Position im Markt erarbeiten und ausbauen können. Auf internationaler Ebene hat die Coloplast A/S mit Wirkung zum Juni 2006 die Urologiesparte der Mentor Gruppe erworben und wird die deutsche Vertriebsschiene der Mentorgruppe in die Inkontinenzsparte integrieren. Für den deutschen Markt fiel in diesen Erwerb die Porgés GmbH in Hallbergmoos bei München. Es ist beabsichtigt, die Porgés GmbH im kommenden Wirtschaftsjahr auf die Coloplast GmbH zu verschmelzen. Umfangreiche Aktivitäten insbesondere im IT-Bereich zur Vorbereitung der Integration sind aber bereits in dieses Wirtschaftsjahr gefallen. 5. Entwicklung der Branche und GesamtwirtschaftDie Branche steht sehr stark unter dem Eindruck der Diskussion der Senkung der Erstattungsbeträge durch die Krankenkassen. Die erwartete Senkung der Festbeträge im Inkontinenzbereich ist noch nicht eingetreten. 6. Positionierung der ColoplastDie Coloplast GmbH hat sich, im Gegensatz zu anderen Marktteilnehmern, in diesem Umfeld recht gut behaupten können. Neben einer guten Kooperation mit den Marktteilnehmern, neuen und innovativen Produkten sowie einer Vielzahl von Serviceleistungen tragen hier sicherlich auch diverse organisatorische und strukturelle Veränderungen in der GmbH zu diesem Erfolg bei. 7. ErtragslageGegenüber dem Vorjahr konnte der Umsatz (Net Revenue) über alle Sparten um 7,2 % gesteigert werden, der Bruttoumsatz stieg um 8 %. Die Umsatzsteigerung resultiert vor allem aus den Zuwächsen im Bereich Stoma mit 3,8 m €, das entspricht einer Steigerung von 4,6 % zum Vorjahr und dem Bereich Inkontinenzversorgung mit 3,5m € Steigerung zum Vorjahr, das entspricht 16%. Die Sparte Wundversorgung schloß mit einer Steigerung von 0,7 m € ab, was einer prozentualen Verbesserung von 3% entspricht. Das Betriebsergebnis hat sich im Verhältnis zum Vorjahr um 3,4 Mio. € verschlechtert. Insgesamt ergibt sich ein Jahresüberschuss von 3,9 Mio. € nach € 5,7 Mio. im Vorjahr. Das Ergebnis ist geprägt durch Sondereffekte, die durch die bevorstehende Integration des Unternehmens Porgés GmbH entstanden sind (0,5 m €) und durch Restrukturierungsaufwand, der durch Wechsel im Management entstanden ist (1,0 m €) 8. BeteiligungenDie Beteiligungen der Coloplast GmbH an der Vamedis* AG und der RP Med Systems AG stehen weiterhin als Erinnerungsposten in der Bilanz 9. PersonalDie Anzahl der Mitarbeiter lag zum Geschäftsjahresende bei 241, auf volle Stellen heruntergebrochen entspricht das einer Gesamtzahl (ohne Auszubildende) von 207 FTE (Full Time Equivalent). 10. Chancen und RisikenFür das Geschäftsjahr 2006/2007 erwartet die Geschäftsführung eine signifikante Absenkung der Festbeträge im Inkontinenzbereich. Die genauen Preise waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts nicht bekannt. Risken liegen insbesondere in der Regulierung im Gesundheitswesen, die sich in Form der in der Vergangenheit beschlossenen Patientenzuzahlungen sowie in Form von Festbeträgen für Stomaprodukte ausgewirkt haben, so dass bei steigenden Einstandskosten die Verkaufspreise zurückgegangen sind. Wir versuchen diese Entwicklung über Programme zu einem schlankeren Management in der Organisation durchzuführen, um so die Auswirkungen staatlich verordneten Preissenkungen zu dämpfen. Weiterhin versuchen wir im Zusammenhang mit dem Konzern der Coloplast A/S mit neuen Produkten und Innovationen Marktanteile zu gewinnen. Chancen liegen insbesondere in der zunehmenden Lebenserwartung und des in diesem Zusammenhang zu erwarteten ansteigenden Bedarfs an Produkten im Bereich Stomaversorgung, Inkontinenzbedarf und Wundversorgung sowie in dem zu erwarteten veränderten Marktauftritt unserer konzerneigenen Schwestergesellschaft HSC. Bestandsgefährdende Risiken werden nicht gesehen. 11. Finanzielle und Nicht-finanzielle LeistungsindikatorenDie finanziellen Leistungsindikatoren leiten sich aus den für Zwecke der Konsolidierung unserer Gesellschaft in den Konzernabschluss der Coloplast A/S, Humlebæk, Dänemark, aufgestellten Konzernformblättern nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) ab. Es handelt sich hierbei um Leistungskennzahlen unserer nach Geschäftsbereichen gegliederten Gesellschaft. Die finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren beziehen sich dabei unter anderem auf den Cash-Flow sowie die Umsatz-, Absatz- und Ergebnisentwicklung sowie auf die Eigenkapitalrendite. Weiterhin besteht ein wichtiger Leistungsindikator in Bezug auf die Nachhaltigkeit der Geschäftsentwicklung im Bereich Mitarbeiterfluktuation und -motivation sowie Ausbildung. Das Geschäftsjahr war durch ein im Vergleich zum Vorjahr angestiegenen Umsatz und ein gestiegenes Absatzvolumen geprägt (siehe Darstellung zur Ertragslage). Das Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug 3,7 m € nach 2,6 m € im Vorjahr. Ursächlich ist die Verminderung des Netto-Umlaufvermögens, die den Rückgang der Finanzierung aus Gewinngegenwerten überkompensiert hat. Die Eigenkapitalrendite beträgt 63% nach 71% im Vorjahr. Die Umsatzrentabilität lag bei 5,2 % nach 8,6 % im Vorjahr. Ursächlich ist die Entwicklung der Einkaufspreise bei leicht rückläufigen bis konstanten Verkaufspreisen. Das um die Sondereffekte aus der Integration Porgés und der Restrukturierung bereinigte Ergebnis lag mit rund 7,6 m € rund 20% unter dem Vorjahreswert (vor Steuern). Die Mitarbeiterfluktuation hielt sich im Berichtsjahr auf einem sehr niedrigen Niveau. 12. RisikomanagementDas Risikomanagement unserer Gesellschaft (einschließlich der Preisänderungs-, Forderungsausfalls- und Liquiditätsrisiken) findet dabei insbesondere über das ausführliche monatliche Berichts- und Planungswesen sowie über das anschließende Controlling der Geschäftszahlen zum Budget - einschließlich entsprechender interner Managementtreffen - statt. 13. Forschung und EntwicklungDie GmbH ist durch aktive Beteiligung an Entwicklungsprojekten aller drei Sparten des Konzerns eingebunden. 14. Entwicklung des neuen GeschäftsjahresFür das neue Geschäftsjahr ist eine Verschmelzung mit der Porgés GmbH in München rückwirkend zum 1.Oktober 2006 geplant. Daneben wird sich die erwartete Einführung von Festpreisen im Inkontinenzbereich auswirken sowie der Wegfall von Sonder- und Einmalkosten. Insgesamt wird mit einer Umsatz- und Ergebnissteigerung gerechnet.
Hamburg, den 7. November 2006 Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Entwicklung des Anlagevermögens
Anhang1. VorbemerkungDer Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2005/2006 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in §267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss bezieht sich auf die Zeit vom 01. Oktober 2005 bis zum 30. September 2006. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeImmaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer von zwei bis fünf Jahren bilanziert. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Den linear vorgenommenen Abschreibungen liegt die jeweilige betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis vierzehn Jahren zugrunde. Für geringwertige Wirtschaftsgüter wurde unverändert die Bewertungsfreiheit gemäß § 6 Abs. 2 ESTG in Anspruch genommen. Die Handelswaren werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag abzüglich erforderlicher pauschalierter Einzelwertberichtigungen bilanziert. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% des Forderungsbestandes Rechnung getragen. Der als Sonstige Vermögensgegenstände ausgewiesene Posten einer Rückdeckungsversicherung wurde mit dem von der Versicherung aufgegebenen Rückkaufswert angesetzt. Die Pensionsrückstellungen sind mit dem Teilwert gemäß § 6a EStG nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung der Richttafel 2005 und eines Rechnungszinsfusses von 6% passiviert. Die gebildete Rückstellung liegt um € 862 unter dem handelsrechtlichen Verpflichtungsbetrag, da der Unterschiedsbetrag zu den Sterbetafeln 1998 nach steuerlichen Vorschriften über 3 Jahre verteilt wird. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag bewertet. 3. Erläuterung zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ist auf den Blättern 4 und 5 dargestellt. UmlaufvermögenForderungen und Sonstige Vermögensgegenstände haben bis auf den Rückkaufswert einer Rückdeckungsversicherung (T€ 274) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Warenlieferungen gegen die Home SUPPLY + CARE Beteiligungs GmbH Hamburg, (T€ 1.413) sowie gegen den Gesellschafter, die COLOPLAST A/S, Humlebæk/Dänemark (T€ 457). EigenkapitalDas Stammkapital beträgt unverändert € 1.533.875,64 (DM 3.000.000,00) und ist voll eingezahlt. Alleinige Gesellschafterin ist die Coloplast A/S, Humlebæk/Dänemark. Vom Bilanzgewinn des Vorjahres von € 6.548.317,10 wurden € 5.754.291,75 ausgeschüttet, der Restbetrag von € 794.025,35 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. RückstellungenDie Sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (1.838 T€), für Kundenboni (T€ 1.663) und für fehlende Rechnungen (T€ 1.258). VerbindlichkeitenSämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres zur Rückzahlung fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus dem Verrechnungsverkehr für Lieferungen und Leistungen (T€ 2.524). Hiervon betreffen T€ 1.423 den Gesellschafter, die Coloplast A/S, Humlebæk/Dänemark. Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse vor Erlösschmälerungen gliedern sich wie folgt:
Die Sonstigen betrieblichen Erträge (T€ 10.007) enthalten im Wesentlichen von der Gesellschaft für Schwestergesellschaften erbrachte Dienstleistungen (HSC GmbH T€ 4.647, Coloplast Distribution GmbH T€ 481, Schweiz T€ 315, Österreich T€ 113). Im Gesamtbetrag sind zudem periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 313 sowie weitere periodenfremde Erträge in Höhe von 124 enthalten. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 17.823) bestehen im Wesentlichen aus Reise- und Personalnebenkosten (T€ 5.235), Werbe- und Repräsentationsaufwand (T€ 4.220), Kfz-Kosten (T€ 1.528), EDV-Kosten (T€ 1.445) und Raumkosten (T€ 1.349). Die periodenfremden Aufwendungen betragen T € 63. 4. Sonstige AngabenMitarbeiteranzahlDie Anzahl der während des Geschäftsjahres 2005/2006 beschäftigten Mitarbeiter betrug im Durchschnitt:
Die Sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf T€ 7.305 und betreffen im Wesentlichen zukünftige Mieten des Büro- und Lagergebäudes in Hamburg T€ 6.604. GeschäftsführungGeschäftsführer der Gesellschaft war bis zum 30. August 2006 Herr Bernd-Thomas Hohmann, Kaufmann, Hamburg. Seit dem 30. August 2006 ist Herr Lars Rasmussen, Kaufmann, Humlebæk, Dänemark, zum alleinigen Geschäftsführer bestellt. Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung sowie der Pensionsrückstellung für Geschäftsführer unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. MutterunternehmenMutterunternehmen ist die Coloplast A/S, Humlebæk/Dänemark. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Coloplast A/S, Humlebæk/Dänemark, einbezogen, der veröffentlicht werden soll.
Hamburg, den 7. November 2006 Lars Rasmussen Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn und Verlustrechung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Coloplast GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2005 bis 30. September 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 15. Januar 2007 PricewaterhouseCoopers
ppa. Schwehr, Wirtschaftsprüfer ppa. Kampmeyer, Wirtschaftsprüfer |
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