Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Vincent Dr. von Walcke-Wulffen seit 28.4.2026 | Geschäftsführer |
Mitja Leonard Heinemann seit 28.4.2026 | Geschäftsführer |
Anne-Karin Dr.med. Kahlert seit 28.4.2026 | Geschäftsführer |
Bernhard Dr. med. Thiele seit 7.11.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IMD GmbHMannheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023HRB 713130AKTIVA
PASSIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft ist unter der Firma IMD GmbH mit Sitz in Mannheim im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim, Abteilung B, unter Nr. 713130 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Gliederungen von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir gegebenenfalls einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Bemessung der planmäßigen Abschreibung liegt die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zu Grunde, wobei die Abschreibung ausschließlich linear erfolgt. Die Abschreibungen werden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung nur zeitanteilig für den (vollen) Monat der Anschaffung oder Herstellung und die folgenden Monate in Anspruch genommen. Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu netto EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben, ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Bandbreite der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Vermögensgegenstände stellt sich wie folgt dar:
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten aktiviert, die aus den letzten Einkaufspreisen vor dem Bilanzstichtag oder aus niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag abgeleitet wurden. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihren Nennwerten bilanziert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der im Geschäftsjahr geleisteten Ausgaben gebildet, die Aufwand für die Folgezeit darstellen. Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr wurden entsprechend ihrer Laufzeit mit dem durch die Bundesbank vorgegebenen Zinssatz zum Bilanzstichtag abgezinst. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden sowie Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich zukünftig voraussichtlich abbauen, werden latente Steuern nur gebildet, falls ein passiver Überhang besteht. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen. 3. Erläuterungen zur Bilanz a) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens während des Geschäftsjahres ist dem auf der letzten Seite dieses Anhangs beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. Entgeltlich als einheitliche Chancenpakete erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte (Praxiswerte) werden im Wesentlichen über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben, die sich insbesondere an der geschätzten Nutzungsdauer des übergegangenen "Chancenpaketes" orientiert. Entstand der Geschäfts- oder Firmenwert allein aus dem entgeltlichen Erwerb der wirtschaftlich mit der Vertragsarztzulassung verbundenen Marktchancen (Praxissitz) wurde ein nicht abnutzbarer Vermögenswert angenommen. b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten in Höhe von TEUR 1.305 Forderungen gegenüber den Stadtverwaltungen sowie dem Finanzamt Mannheim aus Gewerbesteuer bzw. Körperschaftsteuerüberzahlungen. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass die laufenden Vorauszahlungen für Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer erst im Jahr 2024 durch Anträge bei den Stadtverwaltungen sowie dem Finanzamt angepasst wurden und sich dadurch die Forderungen gebildet haben. In den Festsetzungen waren die Corona Effekte der Jahre 2022 und 2023 noch enthalten. c) Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn im aktuellen Wirtschaftsjahr 2023 beläuft sich auf TEUR 2.091. Im Bilanzgewinn enthalten ist ein Gewinnvortrag von TEUR 3.436. d) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Bereich des Personals (insbesondere Prämien sowie Urlaubs- und Überstundenrückstände), Kosten für die externe Buchführung, die Steuerberatung und die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses, Kosten für die Aufbewahrung von Unterlagen, Kosten für die Rechtsberatung sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. e) Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel nachfolgend im Einzelnen dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren aus Ersatz von Auslagen sowie aus Vorabergebnisverwendungen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung a) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich im laufenden Wirtschaftsjahr auf TEUR 324 (Vorjahr TEUR 231). In diesem Betrag sind TEUR 115 (Vorjahr: TEUR 32) periodenfremde Erträge enthalten, die insbesondere aus einem Lieferantenboni (TEUR 95) bestehen. Im Wirtschaftsjahr 2022 war mit der Auszahlung dieses Bonus nicht zu rechnen. Die Nachverhandlung darüber fand zu einem späteren Zeitpunkt statt. b) Sonstige betriebliche Aufwendungen Hierin sind außergewöhnliche und periodenfremde Aufwendungen von insgesamt TEUR 110 (Vorjahr: TEUR 547) enthalten, die zum Teil aus der Zuführung von Wertberichtigungen auf Forderungen resultieren. Ein geringer Anteil betrifft Aufwendungen für Vorjahre. 5. Sonstige Angaben a) Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. b) sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von Bedeutung in Höhe von jährlich TEUR 431 mit Restlaufzeiten zwischen 12 bis 57 Monaten bzw. revolvierender Laufzeit. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
c) Abschlussprüferhonorar Auf die Angabe und eine Aufschlüsselung der Aufwendungen für den Abschlussprüfer wurde gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. d) Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte während des Geschäftsjahres durchschnittlich 81 (Vorjahr: 82) Angestellte Mitarbeiter. e) Geschäftsführung Zum Geschäftsführer war im Berichtsjahr bestellt:
Die Angabe über Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. f) GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den sich ergebenden Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 2.091 auf neue Rechnung vorzutragen.
Mannheim, den 17. April 2025 IMD GmbH Die Geschäftsführung Dr. Bernhard Thiele Der Jahresabschluss wurde am 30. April 2025 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023(Anlagenspiegel)
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die IMD GmbH mit Sitz in Mannheim wurde am 30. August 2011 gegründet. Sie ist die Trägerin der Medizinischen Versorgungszentren IMD Gerinnungszentrum Mannheim und IMD MVZ Hochtaunus in Bad Homburg. Das IMD Gerinnungszentrum Mannheim betreibt eine Nebenbetriebsstätte in Kaiserslautern. Das IMD MVZ Hochtaunus unterhält Standorte in Bad Homburg (IMD Gerinnungs-zentrum, Hauptbetriebsstätte), in Frankfurt/M (IMD Labor Frankfurt; IMD Hausarztpraxis in der Uniklinik Frankfurt) und in Wiesbaden (IMD Humangenetik Wiesbaden). Die Geschäftstätigkeit der IMD GmbH besteht im Betrieb der o.a. medizinischen Einrichtungen. Diese wiederum nehmen an der medizinischen Versorgung von Patienten auf den Gebieten Allgemeinmedizin, Hämostaseologie, allgemeine und spezielle Labordiagnostik sowie Humangenetik teil. Das Leistungsangebot richtet sich unter anderem im Rahmen des Versorgungsauftrags der KV an ambulante Patienten, daneben an mitbehandelnde Ärzte, MVZ, Krankenhäuser, Universitäten und andere hochspezialisierte Behandlungseinrichtungen (z. B. Sozialpädagogische Zentren, Kinder-wunschzentren, Einrichtungen der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung). B. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage 1. Entwicklung der Branche Gemäß der Datenbank des statistischen Bundesamtes (https://www-genesis.destatis.de/genesis/online) stieg der Gesamtumsatz aller medizinischen Laborleistungen in den letzten Jahren kontinuierlich an. Konkret entwickelten sich die Umsätze in den Jahren 2018 bis 2023 wie folgt: 1
In 2023 reduzierte sich der Umsatz aller Medizinischer Laborleistungen geringfügig um 13 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr. 2. Entwicklung des Unternehmens Durch den konsequenten Ausbau des Leistungsportfolios und die Kombination von Basisleistungen und hochspezialisierten medizinischen Fachrichtungen verzeichnete IMD bereits vor der Corona-Pandemie einen kontinuierlichen Zuwachs an Leistungen und Auftraggebern. Im Jahr 2023 waren die Corona-Umsätze faktisch nicht mehr existent. Wie in den Vorjahren konnte auch 2023 durch ein besonders enges Infektionsmonitoring an allen Standorten Übertragungen von Infektionen unter Mitarbeitern vermieden werden. Bedrohliche Betriebsfälle durch Krankenstand wurden so effektiv verhindert. Entsprechend der allgemeinen Marktentwicklung hat auch die IMD ihre Mitarbeiteranzahl konstant gehalten, studentische Aushilfen, die während der Corona Pandemie kurzfristig beschäftigt wurden, um die Kapazitäten abzuarbeiten, wurden im Jahr 2023 reduziert. Im Jahr 2023 betrug die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter 81 (Vorjahr: 82). Durch die Beibehaltung des ursprünglichen Geschäftsfeldes auch während der Corona-Pandemie konnten die Umsätze im Vergleich zu den Vorcoronajahren beibehalten werden. 3. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die IMD einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 155, der um TEUR 2.437 unter dem Vorjahreswert von TEUR 2.592 lag. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("EBIT") verringerte sich um TEUR 3.564 auf TEUR 227 und lag damit erwartungsgemäß deutlich unter dem Ergebnis des Vorjahres. Die hierfür ursächlichen und wesentlichen Veränderungen werden nachfolgend beschrieben: Die Umsatzerlöse haben sich um TEUR 4.879 bzw. 35,8% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 8.763 reduziert. Bei den reinen Umsätzen mit der Corona Diagnostik ist ein Rückgang von TEUR 4.237 zu verzeichnen, somit sind nahezu 86,8% des Umsatzrückgangs auf die ab Anfang Januar 2023 herrschende rückläufige "epidemische Lage" zurückzuführen. In unseren Kerntätigkeiten konnten wir nur teilweise höhere Umsätze erwirtschaften, so im Bereich der ambulanten, spezialfachärztliche Versorgung (ASV) 2 sowie im Leistungsbereich § 132i SGB (V) 3. Hier konnten mehr Patienten in die jeweilige Versorgung aufgenommen werden. Die Steigerung beläuft sich hier von TEUR 126 auf TEUR 570 (Vorjahr: TEUR 445).
3 Versorgungsverträge mit
Hämophiliezentren
Der Materialaufwand ist insgesamt zurückgegangen. Er entspricht mit TEUR 1.863 rd. 21,3% der Betriebsleistung, die sich rein aus den Umsatzerlösen bestimmt. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Wareneinsatzquote (Materialaufwand im Verhältnis zum Betriebsleistung) um 5,2%-Punkte gestiegen. Diese Entwicklung ist unter anderem auch der allgemeinen Preissteigerung geschuldet. Insgesamt lag der Rohertrag (Betriebsleistung abzgl. Materialaufwand) mit TEUR 6.900 um TEUR 4.544 unter dem Vorjahresniveau. Der Personalaufwand ist insgesamt um einen Betrag von TEUR 107 auf TEUR 4.265 (Vorjahr: TEUR 4.372) leicht zurückgegangen. Der Personalbestand ist von 110 Mitarbeitern per 31.12.2022 auf 101 beschäftigte Mitarbeiter per 31.12.2023 zurückgegangen, insbesondere wurden Verträge mit Mitarbeitern die auf Minijob Basis angestellt waren - aufgrund der erheblich rückläufigen Corona Testungen - nicht mehr verlängert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 927 auf TEUR 1.978 reduziert. Die Aufwendungen im Bereich der Fremdarbeiten Vertrieb haben sich um TEUR 374 vermindert auf TEUR 46. Es handelt sich hierbei mit einem Betrag von TEUR 191 um eine tatsächliche Kostenreduzierung. Ein Betrag in Höhe von TEUR 183 wurde in die Aufwandsposition Wartungskosten für Hard- und Software umgegliedert. Die Kosten für Ausgangsfrachten reduzierten sich um -TEUR 51, die Kosten für Porto um -TEUR 30, Rechts- und Beratungskosten -TEUR 77. Angestiegen sind die Kosten für die Wartung von Hard und Software TEUR 183, dieser Anstieg resultiert aus der Umgliederung der Fremdarbeiten. Das Jahresergebnis in Höhe von TEUR 155 (Vorjahr: TEUR 2.592) ist mit Ertragssteuern von TEUR 73 (Vorjahr: TEUR 1.238) belastet. 4. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr von TEUR 9.086 um TEUR 2.617 auf TEUR 6.469 deutlich gesunken. Das Anlagevermögen beträgt TEUR 1.611 oder 24,9 % der Bilanzsumme und hat sich damit um TEUR 274 gegenüber dem Vorjahr verringert. Insgesamt standen sich im Anlagevermögen Zugänge in Höhe von TEUR 389, Abgänge zu Buchwerten in Höhe von TEUR 8 und Abschreibungen in Höhe von TEUR 656 gegenüber. Das Umlaufvermögen (inkl. Rechnungsabgrenzungsposten) verringerte sich insgesamt um TEUR 2.343 auf nun TEUR 4.858 oder 75,1% der Bilanzsumme. Der Abnahme der Liquiden Mittel (Kassen bzw. Bankguthaben) um -TEUR 4.190 auf TEUR 1.810 sowie der Vorratsbestände um -TEUR 28 auf TEUR 295 standen stichtagsbedingt TEUR 319 höhere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 1.118 im laufenden Wirtschaftsjahr gegenüber. Das Eigenkapital verringerte sich absolut gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.345 auf TEUR 2.116. Der Gewinnvortrag von TEUR 3.436 ist dabei durch eine Vorabgewinnausschüttung in Höhe von TEUR 1.500 vermindert. Hierdurch reduzierte sich bei einer deutlich gesunkenen Bilanzsumme die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag auf 32,7 % (Vorjahr: 38,1 %). Unter Berücksichtigung der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ergibt sich ein wirtschaftliches Eigenkapital von TEUR 3.231 (Vorjahr: TEUR 5.510) bzw. 49,9 % (Vorjahr: 60,6 %) der Bilanzsumme. Das Fremdkapital (ohne Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern) verringerte sich um TEUR 337 auf TEUR 3.239 zu und beträgt 50,1 % (Vorjahr: 39,4 %) der Bilanzsumme. Während sich die Steuerrückstellungen TEUR 1.000 verringert haben sind die Verbindlichkeiten aus Steuern um TEUR 1.010 gestiegen. Die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 155 insbesondere im Personalbereich sowie bei den Abschluss- und Prüfungskosten zurückgegangen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten um TEUR 200 auf TEUR 83 zurückgeführt werden, während sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 55 erhöht haben. Das Anlagevermögen ist im Berichtsjahr zu mehr als 100 % durch Eigenkapital gedeckt. Umgekehrt können alle kurzfristigen Verbindlichkeiten durch das Umlaufvermögen bedient werden. Insgesamt kann daher von einer fristenkongruenten Finanzierung ausgegangen werden. Abschließend schätzen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als gut ein. C. Chancen- und Risikobericht Die Ende 2022 vom Regierungspräsidium Darmstadt erteilte Erlaubnis gemäß § 20b AMG für die zur Gewinnung von Gewebe erforderlichen Laboruntersuchungen wird mit der nächsten Begehung im Jahr 2025 möglicherweise verlängert. Im Jahr 2025 ist beabsichtigt eine Praxis für Kinderwunsch zu erwerben und als eigenen Standort in die IMD MVZ GmbH aufzunehmen. Dies stellt eine Erweiterung des Versorgungsportfolios dar. Bedingt durch die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung u.a. als Folge des Ukraine-Konfliktes müssen für das Jahr 2024 höhere Betriebskosten (Energiekosten, Lohnkosten, Reagenz- und Materialkosten etc.) einkalkuliert werden. Andererseits besteht wegen der Erstattungsstruktur im Gesundheitswesen derzeit keine Möglichkeit, die gestiegenen Kosten an die Kostenträger weiter zu geben. Dieses Problem betrifft in annähernd gleicher Weise alle ambulanten medizinischen Leistungserbringer und kann bei anhaltender Entwicklung für viele Einrichtungen der Branche wirtschaftlich bedrohlich werden. Vor dem Hintergrund unserer guten Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung sowie einer hohen Auslastung unserer Betriebe können wir diesem Risiko dennoch zuversichtlich entgegentreten. Als grundsätzlich problematisch wird auch die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sowohl für MFA, für MTA als auch für Ärzte aller Fachrichtungen, insbesondere der spezialisierten Bereiche angesehen. Innerhalb der IMD ist es jedoch gelungen, alle vakanten Stellen mit MTA/MFA-Fachkräften zu besetzen und weiterhin eine sehr ausgewogene Altersverteilung im Personal aufrecht zu erhalten. Besonders in der gelungenen Besetzung mit Fachärzten für Humangenetik erkennen wir einen nicht zu vernachlässigenden Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern in Südhessen und Rheinland-Pfalz. Zum 01.01.2025 wird eine Laborreform in Kraft treten, welche die Erstattungssituation für Labore verschlechtern wird, aber gleichzeitig neue Ziffern für logistische und administrative Prozesse vorsieht. Die genauen Auswirkungen dieser beiden gegensätzlichen Effekte sind noch zu analysieren. Risiken, die alleine oder in Kombination den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. D. Prognosebericht Nach Beendigung der Corona-Pandemie werden sich Folgewirkungen ergeben, die unsere künftige kurz- und mittelfristige Entwicklung beeinflussen. Viele Patienten blieben während der Pandemie beispielsweise Vorsorgeprogrammen fern. Ebenso wurden während der Pandemie Operationspläne zeitlich gedehnt und oftmals verschoben. Die Folge hiervon waren Veränderungen in der Morbiditäts- und Mortalitätsstatistik, die in der Folge als Nachholeffekte (für Diagnostik und Therapie) sichtbar werden. Hohe Auslastung in den jeweiligen Kerntätigkeiten der Standorte sind auch künftig zu erwarten. Die IMD rechnet an allen Standorten mit einer guten Auslastung ihrer Kapazitäten sowie insbesondere im Bereich IMD Labor Frankfurt mit einem leichten Umsatzwachstum. Zusätzliches Wachstum im IMD Gerinnungszentrum Mannheim wird auch für das Jahr 2024 durch den seit 2023 zusätzlich beschäftigten, spezialisierten Hämostaseologen erwartet. Dem erwarteten Umsatzwachstum in den Kernbereichen werden jedoch insbesondere höhere Kosten bei Personal und im Einkauf gegenüberstehen. Für das Jahr 2024 gehen wir vor dem Hintergrund der oben beschriebenen Entwicklungen von Umsätzen, auf dem Niveau von 2023 aus. Für das Jahr 2024 wird ein weiterer Ergebnisrückgang erwartet, da neben verhaltener Umsatzentwicklung überproportionale Steigerungen der Betriebskosten zu erwarten sind. Auch unter der Berücksichtigung dieser Effekte streben wir für das Jahr 2024 grundsätzlich ein positives Ergebnis an.
Mannheim, den 17.April 2025 IMD GmbH Die Geschäftsführung Dr. Bernhard Thiele Vorstehender zur Offenlegung bestimmter und nach § 327 HGB verkürzter Jahresabschluss zum 31.12.2023 entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Dem vollständigen Jahresabschluss und demLagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IMD GmbH, Mannheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IMD GmbH, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IMD GmbH, Mannheim, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grund-sätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren sofern, dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Saarbrücken, den 28. April 2024 THS
Wirtschaftsprüfung GmbH
Maas, Wirtschaftsprüfer" |
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